Geistlich
Geistlich ist manchmal der Gegensatz zu äußerlich — so g. arm, Mt. 5,3 ohne Selbstzufriedenheit und Selbstgefälligkeit (Offb. 3,17); — zu buchstüblich: die Stadt heißt geistlich Sodom, Offb. 11,8. Meist aber steht es in Beziehung zu dem Geist Gottes. Geistliche heißen die Christen, die den Geist Gottes und allerlei g. Gaben (1 Kor. 12,1) und Güter (Rö,15,27) haben, 1 Kor. 2,15; sie bilden zusammen ein geistliches Haus und bringen darin g. Opfer dar (1 Pe. 2,5) und singen g. Lieder (Eph. 5,19). Geistlich wird auch der Auferstehungsleib sein (1 Kor. 15,44 ff.). In all diesen Stellen ist g. der Gegensatz zu fleischlich.