Gefäß
Gefäß. Eine Anschauung von solchen geben unsere Abbildungen. Die sillbernen und goldenen Gefäße, welche die Israeliten sich beim Auszug von den Ägyptern geben lassen sollten, 2 Mo. 11,2; 12,35, waren Schmuckgegenstände (vgl. 1 Mo. 24,53, wo Luther dasselbe Wort mit Kleinod übersetzt). Das Gefäß, welches Petrus, Apg. 10,11, sieht, ist nichts anderes als ein ausgebreitetes Tuch. Uneigentlich Röm. 9,22 f.; 2 Tim. 2,20 f. (vgl. Faß). 2 Kor. 4,7; 1 Th. 4,4 bezeichnet Gefäß nach rabbinischem Sprachgebrauch das Weib. Zu vergleichen sind noch Stellen wie Jer. 19,11; 48,38; 51,34; Ps. 31,13.