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Gedächtnis

Gedächtnis. Auf ein bleibendes und gesegnetes Gedächtnis ihres Namens legten die Frommen des Alten Testaments um so mehr Wert, als sie noch keine gewisse Hoffnung des ewigen Lebens hatten (Spr. 10,7; Hos. 14,8, dagegen 5 Mo. 32,26; Hi. 18,17; Ps. 9,7; 34,17; 109,15). Aber auch im Neuen Bund sollen an dem Segensgedächtnis, das der Herr sich selbst gestiftet hat, seine treuen Jünger teilhaben (Mt. 26,13). Mehr noch als das Gedächtnis des eigenen Namens soll uns das Gedächtnis des göttl. Namens und der göttlichen Gnadenwunder am Herzen liegen (2 Mo. 12,14; Jos. 4,7; Ps. 102,13; 135,13; 2 Tim. 2,8; Luk. 22,19, vgl. Abendmahl.)

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