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Frucht

Frucht bezeichnet den Ertrag des Feldes, der Bäume, des Weinstocks, Sir. 11,3 auch den Honig der Bienen; ferner bei Menschen (Frucht des Leibes, der Lenden) die Nachkommen; auch auf Tiere wird der Ausdruck angewendet. In allen diesen Beziehungen ist Fruchtbarkeit ein Werk wie der Allmacht, 1 Mo. 1,11. 22. 28, so der Güte und Gnade Gottes, 5 Mo. 7,13; 28,4; 1 Mo. 30,2; Ps. 127,3, während Unfruchtbarkeit als Strafe des Ungehorsams angedroht wird, 5 Mo. 28,18.

Sehr häufig ist der bildliche Gebrauch des Worts für: sichtbare Wirkung, Erfolg im guten und schlimmen Sinn, zum Beispiel Röm. 6,21 f.; Mt. 7,16-20; Gal. 5,22. Die Frucht des Mundes, der Lippen ist Spr. 12,14; 13,2; 18,20 f. die gute Rede; Jes. 57,19 heißt so die Friedenspredigt, Hbr. 13,15 das Dankopfer des Gebets.

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