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Charles Haddon Spurgeon

    Über Schwatzhaftigkeit

    Reden hinterm Pflug
    Dient dem Teufel nicht länger als Blasebälge, mit denen er das Feuer des Streites schürt. In der Kirche zu Walton in der Grafschaft Surrey befindet sich ein Zaum für Lästermäuler, der in früheren Jahren dazu gebraucht wurde, die Zungen der Frauen daran zu hindern, ihre Ehemänner und ihre Nachbarn zu belästigen. Man hat in den guten alten Zeiten seltsame Dinge getan. War dieser Zaum ein Beweis von dem, was unser Pastor „die Weisheit unserer Altvorderen“ nennt, oder war er ein Stück unnötiger Grausamkeit? "Wir alle fehlen mannigfaltig. Wer aber auch im Wort nicht fehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten." (Jakobus 3,2) Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 5 / 20

    Über Fehler

    Reden hinterm Pflug
    Wer sich rühmt, dass er vollkommen sei, der ist ein vollkommener Narr. Ich habe mich schon ein gutes Stück in der Welt umgesehen, aber ich habe noch nie ein vollkommenes Pferd gesehen oder einen vollkommenen Menschen, und ich werde es auch nie, solange nicht zwei Sonntage auf einen Tag fallen. Aus einem Kohlensack kann kein weißes Mehl herauskommen, aus der menschlichen Natur keine Vollkommenheit; wer sie da sucht, könnte ebenso gut Zucker im Meer suchen. Ein altes Sprichwort sagt: „Leblos, fehlerlos.“ Von den Toten sollten wir nur Gutes reden, aber was die Lebenden betrifft, so sind sie alle mehr oder weniger mit dem schwarzen Pinsel angestrichen, und das kann man schon mit dem halben Auge sehen... Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 9 / 20

    Über Gutmütigkeit und Festigkeit

    Reden hinterm Pflug
    "Sei nicht ganz aus Zucker, sonst lutscht die Welt dich aus. Sei aber auch nicht lauter Essig, sonst spuckt die Welt dich aus. Es gibt einen Mittelweg in allem, nur Dummköpfe verfallen in Extreme." Dieses Kapitel beschreibt die Weisheit, zur rechten Zeit nachzugeben und zur rechten Zeit bei einem "Nein" zu bleiben und spart auch nicht an vielen humorvollen Beispielen, wo diese Weisheit fehlt. "Ein Unverständiger glaubt alles; aber ein Kluger gibt acht auf seinen Gang (Sprüche 14,15)" Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 2 / 20

    Ich will's versuchen

    Reden hinterm Pflug
    "Ich wills versuchen" sprach der Fuchs und entkam den Hunden. Mit diesem und anderen Beispielen aus dem Tierreich und der Menschenwelt ermutigt "Pflüger Hans" seine Leser dazu, nicht auf bessere Zeiten und Umstände zu warten, sondern das Beste aus dem Hier und jetzt zu machen. Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 1 / 20

    Über die Kunst, sein Geld auszugeben

    Redem hinterm Pflug
    Geld verdienen ist leicht im Vergleich mit der Kunst, es gut auszugeben. Man wird nicht reich durch Geldeinnehmen, sondern durch Geldsparen. Viele Leute, die Geld haben, haben so wenig Verstand, wie ein Schwein Wolle hat. Auch wenn sie schon über vierzig sind, sind sie noch nicht vernünftig geworden und lassen die Hunderter über das Wasser tanzen, als wären es flache Steine zum Spielen für die Kinder. Was ihre Väter mit der Harke zusammengebracht haben, das werfen sie mit der Schaufel weg. Auf den Geizigen folgt der Verschwender. Von ihm sagt man oft, sein alter Vater sei gegen niemand freundlich gewesen als gegen sich selber, und nun ist der Sohn gegen niemand feindlich als gegen sich selber. Der Unterschied ist eigentlich nur der: der alte Herr ging zur Hölle auf dem mageren Weg, und sein Sohn will nun auf dem fetten Weg dahingelangen. Sowie der Verschwender sein Vermögen bekommt, schmilzt es dahin wie Butter an der Sonne. Bei ihm ist immer der I. April; er kauft auch einen Elefanten, wenn er ihm angeboten wird, und deckt sein Haus mit Pfannkuchen. Nichts ist ihm zu närrisch, dass er nicht Gefallen daran fände. Sein Geld brennt ihm Löcher in die Taschen, er muss und muss es vergeuden und rühmt sich dabei, dass sein Wahlspruch sei: „Wer's Geld spendet, dem's Gott sendet.“ Er schert schon seine Schafe, ehe er sie hat, nimmt sein Einkommen vorweg, greift sein Kapital an und tötet also die Gans, die ihm die goldenen Eier legt, und dann schreit er: „Wer hätte so etwas gedacht?“ Er sorgt für hohe Zinsen bei der Firma Raube, Trüge & Schwindelmann, und wenn er dann vollständig ausgebaggert ist, so schreibt er alle Schuld den Advokaten zu oder aber den schlechten Zeiten.... Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 13 / 20

    Wie man vorwärtskommen kann

    Reden hinterm Pflug
    Das große Geheimnis des Vorwärtskommens heißt: Tüchtig arbeiten. Trägheit bringt nichts als Lumpen und Armut zustande. Der Schweiß des Angesichts ist der einzige Stoff, aus dem man Gold machen kann. Wer nicht will schwitzen, wird auch nicht besitzen. Wer Vogeleier haben will, muss auf den Baum klettern. Durch aufgekrempelte Hemdsärmel kommt man zu einem feinen Anzug, und wer sich nicht schämt, den Kittel zu tragen, wird bald ohne ihn einhergehen können. „Fleiß ist die Mutter des Glücks“, so sagt der arme Richard; und „Trägheit ist des Teufels Polster“, so sage ich. Glaubt mir, vorwärts kommt man nur Schritt für Schritt. Hofft nicht, mit einem Sprung reich zu werden. Langsam und sicher ist besser als schnell und schwankend... Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 15 / 20

    Grabsteine

    Reden hinterm Pflug
    Jeder Mensch sollte sich für die Erinnerung seiner Nachbarn an ihn ein Denkmal setzen. Ein guter Name ist der beste Grabstein. Die uns geliebt haben und denen wir geholfen haben, werden an uns denken, wenn jedes Vergissmeinnicht auf unserem Grabhügel verwelkt ist. Hoffen wir, dass sich besseres von uns wird sagen lassen, als von jenem Mann, dessen Grabinschrift folgendermaßen lautete: Er, der hier liegt, hat nie Gutes getan. Lebte er noch, fing' er's auch wohl kaum an. Wo er jetzt ist und wie es ihm geht – diese Frage niemand bewegt. Mögen unsere Angehörigen unserer nicht nur gedenken als großer Feinschmecker, wie es jener war, über dessen Grab geschrieben steht: Mitleidger Wanderer stehe still zu lesen! Hier ruht in Frieden Karl Mellin. Ein tücht'ger Esser ist er stets gewesen, nun aber fressen Würmer ihn. Dasselbe könnte von einem Schwein, das den ersten Preis auf der Ausstellung davongetragen hat, oder von einem fetten Ochsen, der geschlachtet worden ist, gesagt werden. Einige Menschen sind nichts Besseres als wandelnde Bierfässer, solange sie leben. Wenn der Tod ein solches Fass zerstört, so vermodert es, ohne dass man weiter Notiz davon nimmt... Das Buch gibt es hier
    Serie | Teil 20 / 20

    Gehe in den Weinberg!

    Erweckungspredigten über Gleichnisse Jesu
    Zu keiner Zeit war dieser Ruf in den Dienst für Gott nötiger als heute, wo Weltförmigkeit, Gleichgültigkeit und Ichbezogenheit unter uns Christen immer mehr um sich greifen und andererseits so viele offene Türen da sind. In diesem Buch lässt Spurgeon auf zu Herzen gehende Weise die Herausforderung deutlich werden, die in den Gleichnissen Jesu liegt. »Gehe in den Weinberg«, »Unnütze Knechte«, »Handelt, bis ich komme«, »Ein Prediger aus den Toten«, »Wer liebt am meisten?« u.v.a. sind Themen dieser Predigten. Wenn man die aufrüttelnden, anspornenden Betrachtungen Spurgeons liest, ist es fast so, als höre man die silbernen Trompeten des Alten Bundes zum Aufbruch mahnen.

    Guter Rat für allerlei Leute

    Reden hinterm Pflug
    C. H. Spurgeon war ein vorzüglicher Menschenkenner. Und er hatte außerdem einen gesunden Humor. Beides macht den besonderen Reiz dieses Buches aus: Scharfsichtig und liebevoll beschreibt Spurgeon die sogenannten »kleinen Schwächen« der Leute und öffnet dem Leser zugleich die Augen für hilfreiche christliche »Alltags-Tugenden«. In diesem Buch ist er in die Rolle eines Bauern geschlüpft. Er vermeidet deshalb gekünstelte Worte und bedient sich stattdessen alter, kräftiger sprichwörtlicher Redensarten. Dabei steht ihm ein großes Arsenal treffender Bilder und Vergleiche zur Verfügung, denn: »Ernst und langweilig sein ist gerade keine besondere Tugend.«