Serie•Teil 19 / 25Hebräerbrief
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Hinführung zum Text
Bibelwoche zweitausendneunzehn, Hebräerbrief. Es geht los mit Kapitel zehn, ab Vers sechsundzwanzig, und man kann nur sagen: Was für ein Auftakt!
Als ich vor kurzem schon einmal über den Hebräerbrief gepredigt habe, ging es um die Verse davor. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran. Es ging um drei Dinge, die wir tun sollen. Und zwar drei Dinge, die wir tun sollen, weil Jesus mit seinem Opfer am Kreuz uns einen Zugang zu Gott bereitet hat. Jesus hat am Kreuz bezahlt, und wir dürfen Gott begegnen.
Beim letzten Mal ging es darum, dass wir drei Dinge tun sollen. Wir sollen beten, wir sollen evangelisieren, wir sollen aneinander interessiert sein. Vielleicht erinnert ihr euch noch: Lasst uns hinzutreten, hieß es da im Text. Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten. Lasst uns aufeinander Acht haben.
Drei Punkte beim letzten Mal, heute geht es um einen. Das ist gut, oder? Lässt sich leicht merken. Ein Punkt, aber dieser Punkt kommt mit Wucht. Der hat so eine Rambock-Mentalität. Das ist so ein Vers, wenn du sagst: Jürgen, gib mir ein Bild. Dann denke ich an den Herrn der Ringe, Minas Tirith, die Belagerung. Da gibt es so einen markanten Rambock, der kommt und durch die Vorderfront bricht. Wer das nicht gesehen hat, kann damit nichts anfangen. Wer es gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Dieser Vers heute ist so ein Rambock.
Weil er so ist, machen in meinen Augen die meisten Christen einen weiten Bogen um diesen Text. Der kommt so fremd daher. Und man muss schon sagen: Er ist auch ein klein wenig hart. Es gibt vielleicht wenige härtere Texte in der Bibel als den Text heute Morgen. Und ich glaube, für viele von uns, die wir uns daran freuen, wie lieb Gott uns hat, an dieser Liebe, dieser Freundlichkeit und dieser Güte. An diesem Gott, der eine zweite Meile geht, um uns zu retten und uns einfach in jeder noch so schwierigen Situation zur Seite zu stehen. Wenn wir diesen Gott vor Augen haben, dann kann es sein, dass uns der Text heute Morgen fast ein bisschen nicht so richtig jesusmäßig erscheint.
Aber gerade deshalb ist er vielleicht auch wichtig. Denn wir stehen immer wieder ganz natürlich in der Gefahr, uns ein Jesusbild zu basteln, das mit der Bibel und damit auch mit der Realität nicht viel zu tun hat. Deshalb lohnt es sich, Vers für Vers durch biblische Bücher zu predigen und dann manchmal an solche Texte zu geraten, bei denen man erst einmal schluckt und sagt: Boah, das ist auch Bibel. Ja, das ist auch Bibel.
Und wenn der ein oder andere hier sitzt mit so einem leicht verklärten und vielleicht auch ein bisschen einseitigen Blick auf Gott, dann möchte ich heute Morgen Mut machen, auch das ernst zu nehmen, was der Text über Gott enthüllt. Es ist besser, ein Gottesbild zu haben, das einem nicht so gut gefällt, jedenfalls auf den ersten Blick, und das man vielleicht auch nicht so gut erklären kann, als an einen Gott zu glauben, den es nicht gibt.
Deswegen ist das ein Text, der uns Gott auf eine fast fremde Weise vor Augen führt. Es ist Hebräer 10,26-39. Und ich sagte, es geht um einen Punkt. Mit dem will ich anfangen. Hebräer 10,35, unser erster Vers, quasi das Zentrum. Und wenn ihr etwas mitnehmen sollt, dann diesen Vers:
Hebräer 10,35 Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat.
Die Gefahr, die Zuversicht wegzuwerfen
Werft nun eure Zuversicht nicht weg, das ist eine Aufforderung. Wir können auch sagen: euren Glauben an Gott nicht wegwerfen, denn er hat eine große Belohnung.
Wir hatten das letztes Jahr und auch vorletztes Jahr schon miteinander betrachtet in der Gemeinde, an die der Hebräerbrief gerichtet ist. Da gibt es Geschwister, die sind sich nicht mehr sicher, ob das mit diesem Glauben an Gott so eine richtig gute Idee war. Und wir wissen nicht genau, was sie mürbe gemacht hat. Wir werden sehen, dass es in ihrem Fall sehr stark Verfolgung ist.
Ich glaube, heutzutage müsste man diesen Text, wenn man ihn übertragen wollte, also außerhalb der Bibelwoche predigen, eigentlich über Verführung reden. Wir sind nicht so sehr die verfolgte Gemeinde, wir sind die durch Reichtum und durch Spaß und durch unnütze Dinge und Belanglosigkeit verführte Gemeinde. Also ihr müsst das vielleicht zu Hause nochmal übertragen und überlegen, wo fängt es bei mir an, dass ich in der Gefahr stehe, meine Zuversicht wegzuwerfen.
In der Zeit damals war es so: Die Geschwister, an die dieser Brief geschrieben wurde, lebten in einem Umfeld. Um sie herum war Judentum. Da waren Leute, die hatten sich nicht vom Judentum zu Jesus als ihrem Messias bekehrt. Da wurde der Sabbat gehalten, da gab es einen Tempel, in dem Tempel gab es Priester, die Opfer brachten, so ganz klassisch im Alten Testament.
Und diese jüdischen, aus dem Judentum heraus bekehrten Christen erleben jetzt, wie schwer es ist, über Jahre und Jahre hinweg in einem solchen Umfeld standhaft zu bleiben. Standhaft zu bleiben, wenn ich verspottet werde für meinen Glauben, wenn ich ausgegrenzt werde, wenn ich ganz praktisch Verfolgung erleiden muss. Und ich denke mal, das ist noch gar nicht das Schlimmste.
Ich glaube, das Schlimmste ist, wenn ich sehe, wie meine Kinder darunter leiden, dass ich vielleicht vor zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren eine Entscheidung für diesen Jesus getroffen habe. Und wie ich merke, meine Entscheidung führt auch dazu, dass ihr Schicksal, dass da Nachteile sind. Das ist nicht leicht.
Und jetzt stehen die Leute vor der Frage: Was mache ich damit? Soll ich wieder zurückgehen ins Judentum? Wäre das eine Lösung, einfach zu sagen: Na ja, irgendwie ist das doch, wir beten doch alle den gleichen Gott an. Ist das eine Lösung, wenn ich vor der Frage stehe: Ich habe hier mein Christsein, und es wird mir langsam zu schwierig. Oder ich kriege hier langsam auf Arbeit immer mehr Einschränkungen. Oder ich mache nicht die Karriere, die ich gerne machen würde. Oder ich verdiene nicht das Geld, was ich gerne bräuchte. Und ich sehe da auf der einen Seite meine ungläubigen Arbeitskollegen, vielleicht auch meine ungläubigen Freunde von früher, mit denen ich in der Schule war, und bei denen geht es irgendwie ab. Und dann, na ja, ich hänge halt in so einer kleinen Gemeinde auf dem Land herum, ja, mache Kinderstunde, ja, versteht sich.
Plötzlich kommt diese Frage: Sollte ich nicht auch? Wir gehen nicht zurück ins Judentum, wir kommen da nicht her, aber wäre es nicht für uns auch eine Alternative zu sagen, wir gehen wieder einen Schritt zurück? Dieses radikale Element, dieses ganz klare Sich-auf-die-Seite-Jesu-Stellen, vielleicht tut es auch eine halbe Nachfolge. So eine halbe Nachfolge und so eine halbe, so wie wir alle leben, dieses Solalachristentum. Das ist doch auch schon gut, das soll auch schon irgendwie einen Wert haben, da nicht mehr so richtig dran zu bleiben an dem, was ich früher mal verstanden habe.
Jetzt kommt so ein Vers daher und sagt: Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Also dieses: Sollte ich in so einer Situation wieder zurückgehen? Der Text sagt: Nein, lasst es bloß sein. Lasst das bloß sein. Wenn du die große Belohnung, und hier geht es, das ist noch recht nett formuliert, hier geht es um das ewige Leben, wenn du das ewige Leben haben möchtest, dann musst du an dem glauben, den du einmal angefangen hast zu leben. Du musst da dranbleiben. Du darfst das nicht einfach wegwerfen, du darfst nicht einfach sagen: Das will ich nicht mehr.
Der ernste Kern des Warntextes
Und wir starten vorne in Hebräer 10, die Verse 26 und 27, und stoßen auf Verse, die immer wieder junge Gläubige erschrecken. Da heißt es nämlich:
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.
Jetzt wisst ihr, was für einen Text wir haben. Herrlich, oder? Wenn wir mutwillig oder absichtlich sündigen, hatte ich euch Vers 35 deshalb zuerst gezeigt, damit ihr versteht: Hier geht es um jemanden, der seine Zuversicht weggeworfen hat. Also geht es nicht um jede oder irgendeine Sünde, die wir absichtlich getan haben. Das ist wichtig.
Es geht hier im Zusammenhang um den bewussten Abfall vom Glauben. Ich war vorher mit Jesus unterwegs, und ich sage: Das will ich nicht mehr. Warum sage ich das? Ich sage das deshalb, weil die meisten, wenn nicht alle Sünden, die wir begehen, irgendwie bewusst sind. Sünden passieren ganz selten einfach mal so. Wir haben meistens vorher ein schlechtes Gewissen. Und wenn du sagst, ein schlechtes Gewissen ist ein bisschen viel, dann haben wir meistens so ein ganz ungutes Gefühl, bevor wir sündigen. Das heißt, da ist etwas.
Mutwillig sündigen bedeutet also nicht, oder absichtlich sündigen, wie man es übersetzen könnte, dass ich Sünde nicht mitbekomme. Es geht hier nicht um irgendeine Sünde, sondern es geht, und bitte haltet das fest, um den bewussten Abfall vom Glauben. Das heißt, ich kenne die Wahrheit, ja, ich habe, wie es im Text heißt, die Erkenntnis der Wahrheit empfangen, und jetzt entscheide ich mich sehenden Auges. Mir ist ganz klar, was ich tue, und ich sage ganz klar bewusst Nein zu Jesus. Ich will mit diesem Jesus, ich will mit dem, was er getan hat, nichts zu tun haben.
Dass es wirklich darum geht und nicht um irgendeine Sünde, das zeigen die nächsten beiden Verse, die Verse 28 und 29. Da wird nämlich noch etwas klarer definiert, was das heißt, mutwillig zu sündigen:
Hebräer 10, 28-29: Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe meint ihr wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
Seht ihr das? Es ist eine schlimme Sache, im Alten Testament eine Todsünde zu begehen. Aber das ist nichts. Nehmt das einfach mal mit: Das ist nichts im Vergleich zu dem, der mit Gott unterwegs ist, der das Evangelium verstanden hat und dann sagt: Nee, will ich nicht mehr. Oder wie es hier im Text heißt, der Jesus mit Füßen tritt.
Sich wegzuwenden, zu sagen: Nein, Jesus, lass mich in Ruhe, heißt: Ich trete Jesus mit Füßen. Ich trete ihn quasi aus meinem Leben wieder raus. Und ich bringe zum Ausdruck, dass das Blut Jesu, das heißt sein Opfer am Kreuz, dieses Angebot der Heiligung, für mich etwas total Belangloses ist. Das heißt hier im Text, dass man das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet. Etwas für gemein erachten heißt: Es ist belanglos, es hat keine Bedeutung, es hat keinen Wert. Und ich stelle mich hin und sage: Ich will diesen Jesus nicht, und das, was am Kreuz passiert ist, das brauche ich nicht.
Und ein dritter Punkt: den Heiligen Geist verachten, den Geist, durch den Gott in uns wirkt und durch den er uns als Christen führen und leiten möchte. Manchmal kommt die Frage auf: Jürgen, was ist eigentlich diese ominöse Sünde wider den Heiligen Geist, die eine Sünde, die nicht vergeben werden kann? Hier ist sie. Hier ist sie.
Ich kenne die Wahrheit. Es gibt nichts mehr, was Gott noch tun könnte, um mich noch mehr davon zu überzeugen, wer Jesus ist, was er für mich getan hat, dass ich ihn brauche, und und und. Und ich bin diesen Weg so weit gegangen, wie es für mich möglich war. Und dann kommt der Punkt, wo ich sage: Und tschüss, ich will das nicht mehr.
Das ist ein Punkt. Beim Flugzeug gibt es diesen Point of no return. Ja, man fliegt irgendwie so weit, wo man sagt: Jetzt reicht der Sprit nicht mehr, um wieder zurückzukehren. Das ist so ein Point of no return. Wer das tut, der hat verloren.
Noch mal Vers 26 bitte:
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.
Wisst ihr, es gibt genau ein Opfer für Sünden. Jesus kam auf diese Welt. Als Jesus Gott rettet, Gott rettet sein Volk von seinen Sünden. Und er tut das, indem er das eine Opfer bringt, was jeder Mensch braucht. Es gibt tatsächlich nur diesen einen, der für unsere Schuld gestorben ist.
Wenn ich mich hinstelle und sage: Ich will dich nicht, dann bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig. Dann gibt es keine Möglichkeit auf diesem Planeten, in diesem Universum, mit allem, was ich anstelle. Es gibt einfach keine Möglichkeit mehr, meine Schuld loszuwerden. Dann bin ich hoffnungslos verloren, ganz alleine mit meiner Schuld.
Was da noch bleibt, Vers 27 bitte, ist ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.
Wenn ich mich auf die Seite der Widersacher stelle, wenn ich ganz bewusst sage: Nein, Gott, dann kommt in dem Moment nicht ein Blitz aus dem Himmel und Gott sagt: Und tschüss. Aber ich habe auch nichts anderes mehr zu erwarten.
Jetzt könnte man sagen: Aber Jürgen, Gott ist doch Liebe. Und ich werde das immer und immer wieder unterstreichen: 100 Prozent, Gott ist Liebe. Gott gibt alles, was er hat, um uns zu retten. Am Kreuz geht Gott all in. Da fehlt wirklich nichts. Es gibt keine größere Liebe als die, dass Gott sein Leben für uns lässt, dass Gott sich opfert und meine Schuld tilgt. Mehr Liebe geht nicht.
Problem wäre, zu diesem Angebot sehenden Auges, und das ist wichtig, das kann man nicht aus Versehen machen, aber sehenden Auges Nein sagt. Wer sagt: Ich will deine Liebe nicht, bleib mir mit deiner Liebe gestohlen, für den bleibt Gottes Heiligkeit. Und Gott, der einhundert Prozent Liebe ist, ist auch einhundert Prozent Hass auf alles Böse und Falsche.
Für so jemanden bleibt tatsächlich nur noch das Warten auf Gericht, auf ein Feuer, das die Widersacher verzehren wird. Wisst ihr, warum ein Mensch sich bekehren muss? Man könnte ja sagen: Weil Gott so unglaublich lieb ist und ihn so sehr geliebt hat. Stimmt. Aber eigentlich müsste man sagen: Ein Mensch muss sich bekehren, weil Gott so unglaublich gefährlich ist.
Wir können, wenn wir das Evangelium predigen, gerne betonen, wie sehr Gott diese Welt geliebt hat. Amen, ich bin total dafür. Aber wir wissen, dass Gott nicht nur Liebe ist, sondern dass er Rache ist. Der Gott, dem wir dienen, den wir lieben und der uns liebt, ist ein Rächer alles Bösen.
Die Verse 30 und 31 bitte. Da heißt es in Hebräer 10, 30-31:
Denn wir kennen den, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich will vergelten. Und darf ich euch fragen: Kennt ihr den? Also würdet ihr auch sagen: Jo, das ist mir völlig klar. Gott ist einer, der sich hinstellt und sagt: Mein ist die Rache.
Vielleicht hat man es mal gehört, aber habt ihr mal darüber nachgedacht, was das eigentlich bedeutet? Es ist ja der Grund dafür, warum wir uns nicht rächen müssen. Ist ja gut, du kannst mir antun, was du willst, also ich hoffe zumindest, dass ich das hinkriege dann, ja, und ich kann sagen: Hey, sei es drum, ja, du kriegst dein Paket. Gott ist ein Gott, der sagt: Mein ist die Rache, ich will vergelten.
„Wir kennen den“, sagt der Text. Ich gebe zu, es gibt nicht so viele Lobpreislieder, die sich um dieses Thema ranken. Also, liebe Jugendband, das wäre mal was, so E-Moll mit viel Bass bitte. Wo ist denn das Lied, wo man singt: „Hör die Rache, Rache, Rache“? Das machen wir nicht. Das wäre aber okay vom Text her. „Mein ist die Rache, ich will vergelten“, und wiederum: Der Herr wird sein Volk richten.
Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Furchtbar! Und nur, falls wir für einen kurzen Moment denken, dass hier irgendwie so dieser böse Gott des Alten Testaments gemeint ist: Nein, nein, wir sind im Neuen Testament. Der Hebräerbrief ist Neues Testament. Du hast hinten in deiner Bibel aufgeschlagen, wir sind im Neuen Bund. Das hier ist Jesus.
Jesus wird wiederkommen, diese Welt zu richten. Er wird vergelten. Es wird furchtbar sein, diesem lebendigen Gott zu begegnen, wenn ich nicht weiß, dass meine Schuld bereits am Kreuz getilgt wurde.
Wisst ihr, es gibt wahrscheinlich in diesem Universum nichts Entsetzlicheres und nichts Grauenvolleres als der Tag des Gerichts, wo Jesus vor den Menschen steht und sie ihm als ihrem Richter begegnen. Und in diesem Moment, wo ich vor diesem erschreckenden Jesus stehe, dem Rächer und Richter alles Bösen, in diesem Moment nicht zu wissen: Ich bin erlöst.
Aber genau das könnte denen passieren, die sich hier im Text überlegen: Na ja, diesen Glauben an Jesus, den kann ich doch eigentlich auch wieder aufgeben. Und es ist so ein abstruser Gedanke, der ist gar nicht nötig. Wisst ihr, die Leute, an die dieser Brief geschrieben wurde, die sind nicht erst ein Jahr gläubig. Es ist schon eine Weile her, dass die sich bekehrt haben. Und ganz am Anfang, da hatten sie total schwierige Zeiten. Und diese total schwierigen Zeiten, die haben sie durchgestanden. Also da war was.
Rückblick auf die ersten Jahre des Glaubens
Verse 32 bis 34 bitte. Da heißt es: Gedenkt aber der früheren Tage.
Also genau die, die sich jetzt überlegen: Wäre es für uns nicht total gut, einfach wieder zurück zum Judentum zu gehen? Genau die kriegen jetzt gesagt: Gedenkt aber der früheren Tage. Denkt doch mal nach, wie euer Glaube anfing, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt.
Das war nicht easy busy nach der Bekehrung. Das war nicht aus dem Zubersteigen und alle klatschen und sagen: Super, jetzt ist es leicht. Das war total schwer, als ihr teils durch Schmähungen und Bedrängnisse zur Schau gestellt und teils Gefährten derer wurdet, denen es so erging. Denn ihr habt sowohl mit den Gefangenen gelitten als auch den Raub eurer Güter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisst, dass ihr für euch selbst einen besseren und bleibenden Besitz habt.
Boah, das ist mal ein Start! Nach ihrer Bekehrung: Was war da Leidenskampf, Schmähungen, das heißt böse Worte, falsche Anklagen, sie wurden denunziert, Bedrängnisse, das geht bis zur Inhaftierung, bloßgestellt werden, beraubt werden. Und damals, am Anfang ihres Glaubenslebens, hatten sie überhaupt kein Problem damit.
Damals fehlte ihnen auch nicht das Mitgefühl mit denen, die um ihres Glaubens willen inhaftiert worden waren. Sie hatten, und das ist total irre, nicht einmal ein Problem damit, um ihres Glaubens willen arm zu werden. Ja, wenn man dir was klaut, dann hast du es ja nicht mehr. Der Raub ihrer Güter: Du hast vorher ein Haus, und jetzt kommt jemand und sagt, die schmeißt dich hier raus. Warum? Weil du Christ bist. Christen haben hier keine Häuser, die können auf der Straße leben. Dein Haus gehört jetzt mir, und weg. Dein Job ist jetzt mein Job. Du denkst, du kannst dir noch irgendwie ein Bein auf den Boden bringen, nein, wirst du nicht.
Die konnten loslassen. Warum konnten die das noch dazu mit Freuden? Und die Antwort ist: weil sie sich reich wussten. Die wurden materiell arm, aber sie wussten sich reich. Sie wussten: An meinen eigentlichen Besitz, an meinen wahren Reichtum, da kommt keiner ran. Den kann mir keiner wegnehmen. Und im Vergleich zu dem, was sie auf der Erde hatten, war dieser Besitz im Himmel besser. Er war nicht der Vergänglichkeit unterworfen.
Ich weiß nicht, ob du manchmal durch deine Wohnung gehst und merkst, da rüttelt man so an den Türen und denkt: Jedes Jahr wackelt es ein bisschen mehr, quietscht ein bisschen mehr, wird irgendwie nicht besser. Ich habe heute Morgen ein Fenster aufgemacht und dachte: Hoffentlich hält das noch so eine Weile. Es fällt halt immer so halb entgegen. Das ist ein vergänglicher Reichtum, das ist im Himmel anders. Der Besitz, den ich im Himmel habe, da sagt der Text: einen besseren und bleibenden Besitz. Der geht nicht kaputt, der ist bleibend.
Aber diese Haltung, ich nenne mal diese Haltung, die Bereitschaft, Ablehnung in Kauf zu nehmen, weil ich mich reich weiß, weil ich eine Hoffnung habe, eine Hoffnung darauf, dass das Beste noch kommt und mir dieses Beste, was da kommt, niemand wegnehmen kann, diese Haltung, die hatten sie verloren. Die hatten sie einfach verloren. Da war keine Freude mehr, da war Verzagtheit. Und noch mal: Wir reden hier von Leuten in Verfolgung. Ich glaube, dass Verführung genau das Gleiche macht, dass auch Verführung in der Lage ist, uns die Freude an dem, was kommt, zu rauben.
Ausharren als geistliche Haltung
Und dann kommen die Verse 35 und 36: Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine grosse Belohnung hat. Werft sie nicht weg, denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheissung davontragt. Und wieder ist damit das ewige Leben gemeint, die Verheissung.
Was sie brauchen, ist Ausharren. Ich würde ja sagen, sie brauchen etwas von diesem Spirit der ersten Tage. Und ich glaube, es geht vielen von uns so, wenn man zurückdenkt an die allererste Zeit, in der man sich bekehrt hat, wo alles sonnenklar war, mein ganzes Leben, wie wir es vorhin gesungen haben. Ich kann es jetzt nicht so gut, ich will auch niemanden damit ärgern, aber ihr erinnert euch an das Lied: Mein ganzes Leben gehört Gott. Das singt man mit fünfundzwanzig. Mit fünfunddreissig merkt man, wie lange das dauert und wie viel das ist. Mit fünfundvierzig ist man sich nicht mehr ganz sicher, ob es das ganze oder nur noch das halbe Leben ist. Und was bleibt denn Mitte fünfzig noch übrig von Mein ganzes Leben? Versteht der Herr, was bleibt denn noch wirklich übrig? Wie viel von deinem ganzen Leben hat denn Gott noch, neben all den anderen Sachen, die du in deinem Leben tust?
Das ist so eine Gefahr, dass wir merklich oder unmerklich tatsächlich unsere Zuversicht wegwerfen. Und dass dieses Ausharren, dieser Spirit der frühen Tage, wo Leidenskampf, von mir aus auch die Bereitschaft, diese Welt Welt sein zu lassen, normal war. Und ich gemerkt habe: Wow, Christsein ist wirklich kein Sprint, es ist ein Marathon.
Und der Text ist so gut, weil er uns zeigt, dass Begeisterung verloren gehen kann. Selbst wenn ich zurückblicke und sage: Es gab eine Zeit, da habe ich mich nach den Geboten Gottes ausgestreckt, da wollte ich Gott gefallen, da wollte ich den Willen Gottes für mein Leben erkennen. Bitte lasst uns ganz, ganz nüchtern sein. Es gibt nicht viele Texte, die das so klar auf den Punkt bringen.
Wer die Verheissung davontragen will, und hier geht es ums ewige Leben, es ist das Leben, das Jesus den Überwindern verspricht, denen, die bis zum Ende durchhalten, wer die Verheissung davontragen will, der darf nicht mittendrin aufgeben. Der darf die Zuversicht, die er hatte, nicht wegwerfen. Da reicht es nicht, dass man irgendwann mal auf Missionseinsätze gefahren ist oder irgendwann mal in der eigenen Familie klar für Jesus Stellung bezogen hat. Ausharren, das ist das Zauberwort. Dranbleiben!
Und das Spannende an diesem Dranbleiben ist: Es ist völlig unspektakulär. Es passt nicht in unsere Zeit. Dranbleiben heisst, morgen so glauben, wie ich heute geglaubt habe, und darauf zu achten, dass meine Leidenschaft für Jesus nicht jedes Jahr ein klein bisschen abnimmt, bis sie nur noch so eine nachglimmende Erinnerung ist an das, was früher mal war, weil der Rest meines Lebens mich so sehr beschäftigt.
Ausharren!
Gottes Treue im Blick auf Versuchung und Verfolgung
Vielleicht ist es wichtig, weil wir hier über Ausharren in Verfolgung reden, noch ein anderes geistliches Prinzip aus 1. Korinther 10,13 zu bringen. Dieses geistliche Prinzip geht so: Paulus sagt, dass es unter Verfolgung für jede Versuchung, in die ich hineinkomme, immer einen Ausweg gibt.
1. Korinther 10,13: Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche. Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausweg schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.
Das ist ganz wichtig, dass wir das verstehen. Egal, wie schwer eine Versuchung erscheint: Gott ist treu, und er mutet uns nicht mehr zu, als wir mit ihm ertragen können. Und jetzt passt auf, das ist ein ganz wichtiger Punkt.
Gott mutet uns Versuchungen zu, aber wir müssen, wenn Versuchungen kommen, fest an Gott bleiben. Denn natürlich können Versuchungen uns fertig machen, wenn wir uns aus der Gemeinde zurückziehen oder unsere Sorgen nicht bei Gott abgeben, wenn wir uns nicht vom Wort Gottes ermutigen lassen oder wenn wir unseren Gefühlen mehr glauben als den Verheißungen Gottes.
Klar können Versuchungen uns kaputt machen. Das ist ja genau hier der Fall bei den Hebräern: Da kommt eine Verfolgung, und sie sind dabei, ihre Zuversicht wegzuwerfen. Aber, und das ist das Coole: Es ist bei Gott einfach wunderbar, wenn wir Gottes Hand nicht loslassen, wenn wir nach dem Ausgang, nach dem Ausweg suchen, den er schon bereitet hat.
Sei es, dass wir uns klugen Rat einholen, dass wir viel beten und danken, dass wir in der Bibel nach Ermutigung forschen, dass wir nicht zweifeln: Dann werden wir Versuchung auch in Form von Verfolgung ertragen.
Warum? Weil Gott unsere Kraftreserven kennt. Ist das schön? Er weiß, wo meine Grenze ist. Und manchmal wirst du denken: Ja, aber er ist schon mal darüber hinausgegangen. Oh, es kann manchmal sein, dass Gott sagt: Da ist noch was drin, was du noch nicht siehst. Aber Gott kennt unsere Kraftreserven. Er weiß, was für uns möglich ist, und er sorgt dafür, dass keine Versuchung in unserem Leben größer wird als unser Vermögen, sie zu ertragen.
Ist das nicht großartig? Also es ist wichtig, dass wir diesen Punkt ganz stark immer wieder im Kopf haben, weil Gott dort, wo die Versuchung kommt, den Ausgang, den Ausweg schafft. Das ist das Geheimnis hinter dem Konzept Ausharren.
Also wir harren nicht aus, weil wir so stark sind, sondern wir harren aus, weil wir aus Glauben leben. Und das ist eben etwas komplett anderes.
Der Ruf zum Glauben trotz Widerständen
Und damit man sieht, wie wichtig das ist, illustriert der Autor des Hebräerbriefes jetzt mit einem ganz schrägen Zitat aus dem Alten Testament, was er aus einer ungewöhnlichen Bibelübersetzung nimmt, nämlich der Septuaginta, und auch noch ein bisschen umdreht, wenn er es zitiert.
Also, das ist jetzt ein bisschen komplex. Das gebe ich euch nicht. Ich sage nur: Das ist jetzt schwer. Aber wenn ihr sagt: Hey Jürgen, ich würde gerne mehr zu dem Zitat wissen, kommt zu mir. Ich will mich nicht drücken, ich will nur sagen: Dieser Text jetzt aus Habakuk Kapitel 2, Verse 3b und 4, zitiert nach der Septuaginta, ist alles andere als einfach auszulegen.
Ich versuche es trotzdem mal, weil mich nur der Punkt interessiert, den der Autor schafft. Und wenn du nachher mehr wissen willst, komm zu mir.
Hebräer 10,37-38
Immer noch dieser Punkt: Werft nun eure Zuversicht nicht weg.
Und jetzt dieses Zitat:
Denn noch eine kleine Weile, und der Kommende wird kommen und nicht säumen.
Das ist schon Teil des Zitats.
Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben.
Und wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.
Was Habakuk hier beschreibt, im Original, da, wo das herkommt, aus Habakuk 2, das sagt er vor dem Hintergrund einer nationalen Katastrophe. Der Einfall der Chaldäer, der Babylonier, steht bevor. Und was Gott hier verheißt, ist die Ankunft eines Retters. Er ist der Kommende, der kommen wird und nicht säumen wird.
Und dieser göttliche Retter ist ein Gerechter, der aus Glauben lebt. Und auch über ihn, diesen göttlichen Retter, und ich hoffe, dass wir alle jetzt an den Messias denken, ich hoffe, dass wir alle jetzt irgendwie an Jesus denken, um den geht es nämlich, selbst über ihn heißt es, dass Gott kein Wohlgefallen haben wird, wenn er sich zurückziehen sollte.
Hier, letzter Vers:
Wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.
Das macht klar: Selbst Jesus, der als der ultimative Retter auf die Erde kommt, lebt ein Leben aus Glauben und setzt einen Standard für uns, wo ganz klar ist: Hätte Jesus sich zurückgezogen, hätte er gekniffen, hätte er bei den Widerständen, die da waren, aufgegeben, dann hätte Gott kein Wohlgefallen an ihm gehabt.
Schluss: Zwei Gründe, nicht aufzugeben
Also die Frage ist: Warum sollen wir unsere Zuversicht nicht wegwerfen? Es gibt zwei große Argumente.
Das eine Argument ist: Es gibt eine große Belohnung. Lass dir bloß die Belohnung nicht entgehen. Dieses Leben hat genau ein Ziel, und zwar für alle Menschen dasselbe. Dieses Leben ist dazu da, Gott zu finden und gerettet zu werden. Lass dir das nicht entgehen.
Ja, aber mein Leben ist so schwer. Mag sein, da kann ich auch gerade jetzt nichts dran ändern. Ich kann dir nur sagen: Lass dir die Belohnung nicht entgehen. Das Beste kommt noch. Es gibt einen besseren und bleibenden Besitz im Himmel. Das ist ewiges Leben. Pack das und sorge dafür, dass du nicht mittendrin auf dem Weg vergisst, worum es geht.
Und der zweite Grund ist: Wir sollen unsere Zuversicht nicht wegwerfen, weil Gott kein Gefallen hat an Christen, die sich zurückziehen. Jetzt ist das alles so wirklich auf Moll gestimmt, und ich glaube, der Autor dachte sich auch: Ich muss wenigstens noch so einen kleinen Hoffnungsschimmer an den Schluss packen.
Hebräer 10,39: Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zur Gewinnung des Lebens.
Und jetzt atmet man schon mal durch. So, stimmt, genau, das ist die Idee hinter dem Vers. Das ist Rhetorik, weil er schreibt an Leute, die nicht ganz wissen, was sie sollen, ob sie das jetzt aufgeben sollen oder nicht. Und wenn man so etwas schreibt, dann legt man denen quasi ein: Ach stimmt, eigentlich hat er recht, in den Mund und ermutigt sie, weiterzumachen.
Und er hat natürlich in der Zuhörerschaft Leute, die sagen: „Nein, ich will meinen Glauben nicht wegwerfen.“ Und die hören das und können sagen: „Stimmt, machen wir weiter so.“ Darum geht es: Leute zu ermutigen, die entweder gerade dabei sind, ihre Zuversicht wegzuwerfen, oder fest sind, zu sagen: „Machen wir weiter?“ „Jo, sicher?“ „Jo, werfen wir weg?“ „Ne, okay.“ So ein bisschen dieses Ahu. Dieses sich gegenseitig bestätigende Geht-voran. Also wenigstens ein bisschen versöhnlich am Ende des Textes.
Bleibt abschließend eine Frage: Kann das mit dem Abfall vom Glauben eigentlich jeden betreffen? Tja, ich sag mal so: Es kann irgendwen betreffen, und das reicht schon mal als Warnung. Es gibt unglaublich viel Theologie und Bücher um die Frage herum, ob man sein Heil, ob man seine Rettung wieder verlieren kann. Aber wisst ihr, ganz ehrlich: Da, wo das passiert, ist es immer ein Drama.
Und deswegen glaube ich persönlich: Lasst uns nicht zu sehr auf diese theologischen Aspekte schauen. Sondern wenn wir mitbekommen, dass da einer mit der Idee spielt, wieder zurückzugehen in sein altes Leben, das mit Gott und mit Jesus und mit Glauben und mit Gemeinde alles nicht mehr so ernst zu nehmen. Also jemand, der mal so richtig voll dabei war und jetzt einfach wieder rausdriftet und einfach sagt, das war irgendwie nur so ein psychologischer Stimulus, ein bisschen Gruppendynamik, da war eigentlich nicht wirklich was dran.
Lassen wir uns bitte Folgendes machen: Wenn wir auch solche Leute treffen, dann sollten wir an der Stelle vielleicht überlegen, ob Hebräer 10,26ff. nicht ein Text ist, den man dann mal rausholt und zeigt. Es kann sein, dass wir, wenn wir das tun, mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ja, es kann aber auch sein, dass dieser Text mit dieser Rambock-Mentalität, die er hat, Menschen einen Weg zurück zum Glauben ebnet. Zum Glauben an einen Gott, der eben nicht Fünfe gerade sein lässt, mit dem man manchmal wirklich nicht gut Kirschen essen ist, der seine Widersacher verzehrt und dem es zu fürchten gilt. Und der gleichzeitig ein Gott ist, der uns belohnen will, wenn wir ausharren, wenn wir nicht aufgeben, wenn wir aus Glauben leben und diesem großen Vorbild, das wir haben, Jesus selbst, wenn wir ihm nachfolgen.
Bis zum letzten Atemzug, den wir tun, und dann die Verheißung erben, die Gott uns versprochen hat. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
Seine App "Frogwords" gibt's für Android und iOS.
Jürgens aktuellste Gebets-Infos gibt's hier zum Lesen und Abonnieren.

