Serie•Teil 26 / 26Why not?! Glaubensfragen
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Gesprächsanlass
Why not Glaubensfragen, der YouTube-Kanal des Why-not-Teams. Kniffelige Fragen einfach erklärt, dialogisch und durchdacht.
Dennis, hey, wo bist du?
Hier, warte mal. Ich wollte nur schnell das Saxophon reinigen.
Du hattest doch gefragt, was Gabriele meinte.
Ja, ich komme gleich.
Also, ich kenne sie ja noch nicht so lange. Aber ich finde, dass sie manchmal ganz interessante Ideen hat.
Das kannst du laut sagen. Ich wusste überhaupt nicht, was ich dazu sagen sollte.
Ups, interessant. Was hat sie denn gesagt?
Wenn ich das nur genau wüsste. Irgendwas mit Legenden der Kirche, und dann ging es um Horus, Mithras, Dionysos und deren Parallelen zum Leben Jesu. Es war mir echt zu kompliziert.
Ich glaube, ich habe das schon mal gehört. Kann es darum gehen, dass die Auferstehung nur eine Legende ist? Also so etwas wie ein Märchen, das sich die Kirche ausgedacht hat und das sich die Kirche beim Erfinden ihrer Legende an typischen Elementen aus anderen Göttersagen bedient hat?
Ja, das passt ganz gut. Das ist in etwa das, was sie gesagt hat.
Okay, dann verstehe ich, warum du nicht mitgekommen bist. Aber ist da denn etwas dran, dass so Götterfiguren wie Horus, Dionysos, Osiris oder Mithras dasselbe durchgemacht haben wie Jesus? Ich meine: Jungfrauengeburt, zwölf Jünger, Tod und Auferstehung?
Der Vorwurf angeblicher religiöser Parallelen
Dazu gibt es ein super Video von Mike Winger. Ich habe mir das letzten Herbst angesehen, und er zeigt einfach, wie keine der sogenannten Götterparallelen der Wahrheit entspricht. Da wird vieles behauptet, aber es ist einfach Fake News.
Es ist wie beim Highlander, es kann nur einen geben. Hä? Okay, du stehst nicht auf Achtzigerjahre-Actionklassiker. Aber lass es mich so sagen: Es gibt nur einen mit Jungfrauengeburt, zwölf Jüngern, so vielen Wundern und einer Auferstehung.
Die Idee, dass die ganze Jesusgeschichte so etwas wie eine Raubkopie ist, dass die Kirche sich bei den Heilungen, Exorzismen, Prophetien und eben auch bei der Auferstehung an antiken Göttervorbildern orientiert hat, ist schlicht eine Lüge.
Aber Gabriele wollte mir dazu sogar ein Video zeigen. Du kannst dir alle meine Videos finden. Mann, was habe ich schon für Blödsinn gesehen.
Woran man Legenden erkennt
Hm, aber es stimmt doch, dass die Evangelien erst spät geschrieben wurden. Woher weiß ich, dass es sich bei den Berichten nicht doch um Legenden handelt?
Woher weißt du, dass Rotkäppchen ein Märchen ist? Na, das merkt man doch. Ja, aber woran? Na, an der Art, wie Rotkäppchen geschrieben ist.
Du willst also sagen, dass man ein Märchen an bestimmten Merkmalen erkennen kann: feste Anfangs- und Schlussformeln, ein klares Erzählschema, fantastische Figuren, Verzauberungen, Unverzauberungen und so weiter.
Ja, Herr Leistungskurs-Deutschtreber, sorry, ich wollte nicht den Oberlehrer raushängen lassen, aber wenn es sich bei den Evangelien um Legenden handeln würde, dann müssten sie wie Legenden geschrieben sein. Sind sie aber nicht.
Ich kann nicht einfach einen Text zu einer Legende erklären, nur weil ich nicht glauben will, dass er wahr ist. Aber wer legt denn fest, wie eine Legende auszusehen hat?
Literaturwissenschaftler, also Leute, die Legenden studiert haben. Und die sagen, dass die Evangelien keine Legenden sind.
Das wird Gabriele niemals überzeugen. Kann sein.
Warum die Berichte eher für Echtheit sprechen
Ich habe aber noch ein Gegenargument. Die Evangelien sind einfach zu schräg. Stell dir mal vor, dass einfache Leute sich für Jahrhunderte hinweg eine Religion ausdenken. Warum denken sie sich dann Sachen aus, die für ihre Zuhörer keinen Sinn ergeben?
Woran denkst du? Zum Beispiel an die Rolle der Frauen bei der Auferstehung. Sie stehen unter dem Kreuz, sie sind am Ostersonntag die Ersten am Grab, ihnen begegnet der auferstandene Jesus, und er schickt sie zu den Jüngern. Für uns ist das völlig normal, aber damals galt das Zeugnis einer Frau viel weniger als das eines Mannes.
Wären die Evangelien nur Legenden, die dazu dienen, Glauben zu wecken, dann wären es Männer gewesen, die man als Zeugen angeführt hätte. Man erfindet keine Legende, die die Zuhörer vor den Kopf stößt. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Jünger die Wahrheit berichten.
Tolles Argument, das macht wirklich keinen Sinn. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Zeit für eine Legendenbildung reicht. Zwischen dem Tod Jesu und den ersten Evangelien liegen gerade mal ein paar Jahrzehnte, und die ganze Zeit gab es Leute, die Jesus noch gesehen und gehört hatten. Wie soll in so einem Umfeld eine Legende entstehen? Noch dazu in einer Gemeinschaft, die nicht lügen wollte.
Gut erfasst. Da bin ich ja mal gespannt, was Gabriele dazu sagt.
Ich auch.
Abschluss und Verabschiedung
Ich sehe Sie morgen in Mathe. Das war’s für heute.
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