05.08.2026
Serie•Teil 3 / 4Der Ton macht die Musik
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Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Der Ton macht die Musik: Eine Predigt für die Sommerpause. Theologie, die dich im Glauben wachsen lässt. Nachfolge praktisch. Dein geistlicher Impuls für den Tag.
Der Ton macht die Musik eine Predigt für die Sommerpause Theologie, die dich im Glauben wachsen lässt, nachfolge praktisch dein geistlicher Impuls für den Tag.
Mein Name ist Jürgen Fischer, und heute geht es mir um einen freundlichen Ton beim Reden. So, der Gelbsatz stoppt das Falsche, aber er sagt noch nicht das Richtige. Deswegen: Wie klingt eigentlich der neue Ton, den Gott von uns sehen möchte? Der dritte große Punkt lautet deshalb: Gottes Alternative Worte, die aufbauen statt zerstören.
Worte, die tragen statt verletzen
Der neue Ton klingt folgendermaßen:
Epheser 4,29: Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es dem Hörenden Gnade gebe.
Ehrliches Bekenntnis von hier vorne: Einer der herausforderndsten Bibelverse der Bibel, ganz ehrlich. Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es dem Hörenden Gnade gebe. Das muss man wirklich mal kurz sacken lassen.
Das Ziel unseres Redens ist nicht bloß, dass wir richtig liegen. Das Ziel ist, dass der andere danach reicher dasteht, nicht ärmer. Dass er aufgebaut ist, nicht runtergemacht. Dass er voller Gnade ist, nicht entmutigt.
Versteht ihr, Paulus fragt nicht nur: Ist das, was du sagst, wahr? Er fragt weiter: Baut es den anderen auf? Ist es jetzt gerade hilfreich? Gibt es dem anderen Gnade?
Ein Satz kann hundertprozentig wahr sein und trotzdem ein faules Wort, wenn man ihn im falschen Moment ausspricht, im falschen Ton, mit der falschen Absicht.
Und wiederum Vorsicht, damit nicht ein Missverständnis im Raum bleibt: Das bedeutet nicht, dass man nie klar sein darf. Sanftmut ist nicht Schwäche, Freundlichkeit ist nicht Konfliktvermeidung, Liebe heißt nicht, dass ich alles schlucken muss. Aber Wahrheit braucht einen geheiligten Ton.
Man kann Grenzen setzen, ohne den anderen zu beschämen. Man kann jemanden korrigieren, ohne dass der Gesprächspartner sich vernichtet fühlt. Man kann ehrlich sein, ohne hart zu werden. Man kann Nein sagen, ohne zu drohen.
Wenn Gespräche kippen
Und der schlechte Ton entsteht fast immer am selben Punkt: dort, wo ich nicht mehr dienen und nicht mehr lieben will, sondern gewinnen.
Dann kippt häufig das Gespräch. Dann wird aus meinem Ehepartner, meinem Freund, meinem Kind plötzlich ein Gegner. Und mit einem Gegner redet man anders.
Deswegen gilt an der Stelle, wo so ein Gespräch kippt: Epheser 4,29. Rede so, dass Gnade transportiert wird. Damit wird sich noch nicht jedes Gespräch angenehm anfühlen, keine Frage. Aber auch schwere Worte und schwierige Gespräche können von Gnade getragen sein.
Versteht ihr, man kann fast jeden Satz, den man sagen möchte, auch ein Stück weit übersetzen. Man kann es so sagen, dass ich mich in den anderen, in die Situation hineinfühle und Worte finde, die den anderen nicht verletzen, nicht zerstören.
Statt dem anderen zu sagen: Dir kann man nie etwas richtig machen, könnte man auch formulieren: Hey, als du letzten Montag, nachdem ich die Spülmaschine ausgeräumt hatte, noch einmal hingegangen bist, um alles umzuräumen, da bin ich ärgerlich geworden. Weißt du, mein Bedürfnis ist es, dich zu unterstützen, und wenn das nicht klappt, dann macht das meinen Wunsch zunichte, dir zu dienen.
Aus einem allgemeinen: Dir kann man nie etwas richtig machen, du bist genau wie deine Mutter!, wird die Beschreibung einer Situation, meiner Empfindung, eines Bedürfnisses. Und es wird hoffentlich ein konstruktives Gespräch.
Ein Ton, der zur Umkehr einlädt
Warum? Weil der Ton die Musik macht. Die Fakten bleiben oft gleich, aber der Ton entscheidet, ob der andere dichtmacht oder sich öffnet. Also, Kernsatz zu diesem Punkt: ein geistlich geformter Ton.
Sagt die Wahrheit so, dass der andere nicht gedemütigt wird, sondern zur Umkehr, zur Klärung oder Heilung eingeladen wird, dann ist das der Unterschied.
Das war’s für heute. Achte diese Woche einmal auf deine Art zu reden. Führe vielleicht ein kleines Tagebuch über die Dinge, die dir auffallen. Nimm dir ein paar Veränderungen vor und übe sie ein.
Der Herr segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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