
2. Chronik 13,1-2229.11.2025
Event•Teil 4 / 4Kraftstoff Bibeltag 2025
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ein persönlicher Einstieg in das Thema
Das Beste kommt zum Schluss. Tatsächlich ist das jetzt die Predigt, auf die ich mich am meisten freue. Und ich bin extrem dankbar, dass ich die Predigt nicht vor einem Monat gehalten habe, denn tatsächlich bin ich selbst ein Beweis für das Kernthema, das wir heute behandelt haben.
Mir ist ein riesiger Denkfehler unterlaufen, und ich werde euch an passender Stelle sagen, in welche Falle ich auch fast reingetappt wäre.
Lasst uns mal aufschlagen: 2. Chronika 13. Es geht jetzt um die letzten Tage von Jerobiam, und das Ende von Jerobiam ist wie eine Zusammenfassung seines ganzen Lebens. Hier werde ich jetzt gleich sehen, dass alle Themen noch einmal aufkommen. Es ist wirklich eine geniale Geschichte in der Bibel, die Geschichte Jerobiams.
Der dramatische Auftakt des Konflikts
Rehabeam lebt schon nicht mehr. Sein Sohn Abija ist an die Macht gekommen, und er regiert drei Jahre in Jerusalem. Das lesen wir in Vers 2.
Er eröffnet einen Krieg zwischen Juda und dem Nordreich unter Jerobeam. Jetzt kommt es hier zum großen Showdown: Abija mit dem kleinen Juda, 400 Mann gegen Jerobeam. Und Jerobeam hat nicht nur quantitativ, sondern qualitativ alles aufgeboten: 800 auserlesene Männer, Vers 3, tapfere Helden.
Es ist ein riesiges Tal, in dem sich diese beiden Streitmächte gegenüberstehen. Alle warten darauf, was passieren wird. Große Spannung: Wer eröffnet? Was wird als Erstes passieren?
Als es auf einmal mucksmäuschenstill wird, erkennt man auf einem nahegelegenen Berg einen Mann. Man sieht, dass er königliche Kleider anhat. Und es ist kein Geringerer als der König von Juda, Abija, der da oben auf dem Berg Zemaraim steht und mit einer Stimme losdonnert, die alle Leute erstaunt verstummen lässt.
Die Rede des Königs und der Streit um die wahre Ordnung
Und dann schreit er: Hört mich, Jeroboam und ganz Israel! Solltet ihr nicht wissen, dass der Herr, der Gott Israels, das Königtum über Israel David gegeben hat, auf ewig, ihm und seinen Söhnen durch einen Salzbund?
Aber Jerobeam, der Sohn Nebats, der Knecht Salomos, des Sohnes Davids, erhob sich und empörte sich gegen seinen Herrn. Und es versammelten sich zu ihm lose Männer, Söhne Belials, und sie widersetzten sich Rehabeam, dem Sohn Salomos. Rehabeam aber war jung und weichherzig und hielt nicht stand vor ihnen. Interessant, wie er über seinen Vater spricht.
Und nun denkt ihr, standzuhalten vor dem Königtum des Herrn in der Hand der Söhne Davids, weil ihr eine große Menge seid und die goldenen Kälber bei euch sind, die Jerobeam euch zu Göttern gemacht hat? Habt ihr nicht die Priester des Herrn, die Söhne Aarons, und die Leviten verstossen und euch Priester gemacht wie die Völker der Länder? Wer irgend mit einem jungen Stier und sieben Widdern kam, um sich weihen zu lassen, der wurde ein Priester der Nichtgötter.
Wir aber: Der Herr ist unser Gott. Wir haben ihn nicht verlassen. Die Priester, die Söhne Aarons, dienen dem Herrn, und die Leviten tun ihre Arbeit. Sie räuchern dem Herrn Brandopfer, morgen für morgen, Abend für Abend, und ein wohlriechendes Räucherwerk. Und wir haben das Schichtbrot auf dem reinen Tisch, den goldenen Leuchter und seine Lampen zum Anzünden, Abend für Abend. Denn wir versehen den Dienst des Herrn, unseres Gottes, ihr aber habt ihn verlassen.
Die scheinbar überzeugende, aber unvollständige Argumentation
Eine Rede, die wie eine Zusammenfassung all dessen anmutet, was wir heute besprochen haben. Im Wesentlichen sagt Abija hier drei Dinge, die alle biblisch korrekt sind.
Das Erste: David und seine Söhne haben von Gott ein ewiges Königtum erhalten. Jerobeam, du wirst nicht gegen Gottes Linie ausschlagen können.
Das Zweite, was er sagt, und das unterfüttert er mit zahlreichen Details: Wir versehen den Dienst des Herrn, ihr aber habt ihn verlassen. Und er zählt da alles auf: die goldenen Kälber, die er gemacht hat, diese Pseudopriester, die gar keine Priester sind. Dagegen stellt er, was Juda alles beachtet, wie sie nach dem Gesetz morgens und abends Brandopfer darbringen, Räucherwerk, das Schaubrot ist da, die goldenen Leuchter, alles, wie das Gesetz es vorsieht.
Und zum Schluss, das ist Vers 11, Entschuldigung, Vers 12: Und siehe, Gott ist mit uns an unserer Spitze, und seine Priester und die Lärmtrompeten, um Lärm zu blasen gegen euch, Kinder Israels. Kämpft nicht gegen den Herrn, den Gott eurer Väter, denn es wird euch nicht gelingen.
Der militärische Gegenschlag und das Gericht
Und dann kommt es zum Kampf zwischen dem kleinen Juda und einem König, der sich hier auf Gott und die Gesetzestreue des Volkes Juda beruft, und dem König Jerobeam. Aber Jerobeam hat auch noch etwas zu bieten, er hat auch noch ein letztes Ass im Ärmel.
Jerobeam ist schlau. Jerobeam ist ein Taktiker. Jerobeam kann gut nachdenken, und Jerobeam setzt gegen das Gottvertrauen eine Kriegsstrategie. Er legt einen Hinterhalt, Vers 13: Aber Jerobeam ließ den Hinterhalt eine Umgehung machen, damit er ihnen in den Rücken käme. Und so standen sie vor Juda, und der Hinterhalt in ihrem Rücken. Als sich Juda umsah, siehe, da hatten sie den Kampf vorn und hinten.
Was für eine dramatische Konstellation! Hier das eine Volk, das sich auf die Gesetzestreue und auf Gottesbündnistreue beruft, auf der anderen Seite 800 Mann und ein Mann, der seine Intelligenz bis ans Limit ausreizt.
Da schrie Juda zum Herrn, Vers 14. Die Priester bliesen mit den Trompeten, die Männer von Juda erhoben ein Kriegsgeschrei. Und es geschah: Als die Männer von Juda das Kriegsgeschrei erhoben, da schlug Gott Jerobeam und ganz Israel vor Abija und Juda. Und die Kinder Israels flohen vor Juda, und Gott gab sie in ihre Hand. Und Abija und sein Volk richteten eine große Niederlage unter ihnen an. Es fielen von Israel erschlagene fünfhunderttausend auserlesene Männer.
Die Kinder Israels wurden gedemütigt zu jener Zeit, aber die Kinder Judas wurden stark. Vers 19: Und Abija jagte Jerobeam nach, er nahm ihm Stätte weg, Bethel schon ist es wieder weg, seine Tochterstätte. 20 Und Jerobeam behielt keine Kraft mehr in den Tagen Abijas; der Herr schlug ihn, und er starb.
Gottes Warnung und der erste falsche Schluss
Doch auf eine Weise redet Gott, und auf eine zweite, man wird es nicht gewahr, im Traum, in der nächtlichen Vision, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt, im Schlummer auf dem Lager. Dann öffnet er das Ohr der Menschen und bestätigt die Warnung für sie, um den Menschen von seinem Tun abzuwenden und den Hochmut vom Mann abzubauen, um seine Seele zurückzuhalten von der Grube und sein Leben davon in den Spieß zu rennen.
Hesekiel 33,11: So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe keinen Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?
Gott hat uns vielleicht heute sehr deutlich gewarnt. Aber genau an dieser Stelle bin ich jetzt selbst in die Falle getappt. Was ich wollte, ist, dass ich jetzt hier gegenüberstelle: Da ist das eine Volk, angeführt von Jerobeam, das sich auf die Intelligenz beruft und falsch liegt und den Willen, sich Gott unterzuordnen, vermissen lässt, und Gott kann deshalb kein Gelingen schenken.
Dann wollte ich dagegen setzen: Lasst uns festhalten am Wort Gottes, lasst uns alles beherzigen, was die Bibel sagt, lasst uns bibeltreue Christen sein, lasst uns konservative, starke Gemeinden sein. Und das ist alles irgendwo auch richtig. Aber es wäre trotzdem die völlig falsche Quintessenz dieses Jugendtages gewesen. Denn es gibt ein ganz entscheidendes Aber in dieser Geschichte, und ich bin so froh, dass ich noch einmal gründlich nachgeschaut habe. Denn ich hätte etwas völlig Falsches hier vermittelt.
Das eigentliche Problem liegt tiefer
Die Lösung auf das Dilemma, das wir heute betrachten, ist eben nicht, dass wir sagen: Wir sind aber eine Gemeinde, die genau an den Geboten Gottes festhält. Das ist unglaublich wichtig, dass wir das tun. Aber das kann genauso der Weg vor die Wand sein, wenn wir uns auf unsere Treue, auf unsere klare Dogmatik und auf unser starkes Festhalten an der wahren Lehre verlassen.
Wo ist das große Aber? Das große Aber ist, dass man sich die ganze Geschichte von Abija angucken muss. Ich bin so froh, dass ich 1. Könige 15 aufgeschlagen habe. Und man sollte es nicht meinen: Dieser Mann, der hier einen Lichtmoment hat, der auf dem Felsen steht und alles durchschaut und der die ganze Fassade und das ganze löchrige Konstrukt von Jerobeam bloßstellt, merkt nicht, dass er selbst auch völlig falsch unterwegs ist. Die Bibel urteilt ganz deutlich über ihn.
Abija wandelte in allen Sünden seines Vaters. Sein Herz war nicht ungeteilt mit dem Herrn, seinem Gott. Und im Weiteren folgt ganz viel das Zeichen, dass Gott überhaupt keinen Segen zu seinem Weg geben konnte.
Gesetzlichkeit und Liberalismus als zwei gleiche Gefahren
Und deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt hier nicht den falschen Schluss ziehen. Ja, es ist wichtig, dass wir am Wort Gottes festhalten und dass wir uns unterordnen. Aber die Lösung für das Dilemma, das wir heute angeschaut haben, liegt eben nicht in einer richtigen Theologie. Sie liegt auch nicht in der starken Anstrengung, Gottes Gebote zu bewahren.
Und das Pharisäertum – wir haben ein Buch dazu empfohlen gekriegt – ist genauso der Weg von Gott weg wie eben das Liberalisieren, das Außerkraftsetzen und das Relativieren. Wir Menschen fallen immer auf einer Seite vom Pferd. Und Abia hat es nicht gemerkt, aber er selbst war in die völlig falsche Richtung unterwegs.
Und deshalb: Bitte lasst uns nicht nach Hause fahren und denken, wir sind noch die kleine Minderheit der starken Gemeinden, die sich am Wort Gottes orientieren. Ich hoffe, dass es so ist, aber das ist nicht unsere Stärke. Und das soll auch nicht die Botschaft von diesem Jugendtag sein.
Der neue Bund als einzige Hoffnung
Und der einzige Ausweg aus dem Dilemma ist Jesus. Es gibt in Jeremia zwei Stellen, die so fundamental wichtig sind. Dort wird von einem neuen Bund gesprochen, den Gott schließen möchte, um das Problem zu lösen.
Das Problem ist nämlich, dass wir auf unseren Verstand vertrauen. Oder, wenn wir das nicht tun, dass wir auf unsere Gesetzestreue vertrauen. Aber wie löst Gott das Problem?
Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda, mit beiden Völkern, einen neuen Bund. Und wir sind im Neuen Testament eingeschlossen. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht der Herr.
Und jetzt kommt die Essenz: Was ist das wesentliche Element des neuen Bundes? Ich lege mein Gesetz in ihr Inneres und werde es auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt den Herrn!, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der Herr. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken.
Und ein Kapitel weiter: Ich werde einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich mich nicht von ihnen abwende, ihnen Gutes zu tun. Ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.
Die Erfüllung in Christus
Die einzige Perspektive, der einzige Hoffnungsschimmer, der über dieser düsteren Geschichte liegt, ist diese Verheißung, dass Gott sagt: Ich lege meine Furcht in sie. Gott befähigt uns, unseren Verstand ihm unterzuordnen und nicht in Gesetzlichkeit zu verfallen.
Die einzige Hoffnung, das Einzige, was uns irgendwie Licht am Ende des Tunnels sehen lässt, ist diese Verheißung. Und wann hat sie sich erfüllt? Als Jesus das Abendmahl eingeführt hat. Was sagt er? Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagt: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Da fängt der neue Bund an zu wirken: dass Jesus am Kreuz gestorben ist, dass er vom Tod auferstanden ist und dass seine Auferstehungskraft jetzt in uns wirkt, wenn wir seine Kinder sind. Das ist unsere Perspektive, und daran müssen wir uns festhalten. Alles andere wird uns sonst entweder auf der einen Seite oder auf der anderen Seite vor die Wand fahren lassen.
Ein versteckter Hinweis auf den kommenden König
Gibt es in der Geschichte Jerobeams irgendetwas Positives? Gibt es in der Geschichte Jerobeams einen Hinweis auf Jesus? Ich bin so froh, dass es diesen Vers gibt, dieses ewige Königtum des Sohnes Davids.
Lass uns noch einmal auf das erste Kapitel zurückkommen, 1. Könige 11. Und ich glaube, ich kann mich täuschen, aber ich halte es für möglich, dass genau dort auch dieser Gedanke versteckt ist, in einer Formulierung des Propheten.
1. Könige 11,39. Ich lese noch einmal ab Vers 38. Das ist der Refrain, den wir heute schon so oft gesungen haben. Da sagt Gott durch den Propheten Ahija zu Jerobeam, noch einmal, bevor er all die Fehler begeht, ganz am Anfang, als er noch nicht König ist:
Vers 38: Es wird geschehen, wenn du auf alles hören wirst, was ich dir gebiete, auf meinen Wegen wandeln und tun wirst, was recht ist in meinen Augen, indem du meine Satzungen und meine Gebote hältst, wie mein Knecht David getan hat, so werde ich mit dir sein und dir ein beständiges Haus bauen, wie ich es David gebaut habe. Und ich werde dir Israel geben. Und ich werde die Nachkommenschaft Davids deswegen demütigen. Und was kommt jetzt? Doch nicht für immer.
Was finde ich daran total spektakulär? Also die Verheißung, die Jerobeam hier bekommt: Halte dich an meine Gesetze, halte dich an meine Satzungen, ich werde dir ein beständiges Haus bauen, du wirst die Nachkommenschaft Davids demütigen. Aber was soll diese Formulierung sagen? Aber das wird nicht immer so sein.
Ja, ich habe eine reichhaltige Fantasie, es kann sein, dass ich falsch liege. Ich sehe hier, dass der Prophet Ahija schon von Gott prophezeit bekommen hat: Es wird der Nachkomme Davids kommen, der die Lösung für das Problem ist.
Der wahre Gehorsam des Sohnes
Und deshalb ist das wirklich mein ganz, ganz herzlicher Wunsch, dass wir nicht mit falschen Ideen nach Hause fahren, dass wir schon gewarnt sind, dass wir unsere Einschätzung unserer Selbst auf den Prüfstand stellen, aber dass das Ganze nicht dazu führt, dass wir gesetzlich werden und uns auf unsere vermeintliche Exaktheit im Befolgen der biblischen Vorschriften berufen, sondern dass unsere einzige Hoffnung in dem besteht, der das wirklich hinbekommen hat. Und damit möchte ich schließen.
Und wie schön ist es, dass es diesen einen Menschen gab, der das wirklich hundertprozentig hinbekommen hat, der seinen Willen – jetzt muss ich vorsichtig formulieren – dem Willen des Vaters untergeordnet hat, obwohl der Wille natürlich auch identisch war, aber der eben nicht aus Gesetzlichkeit gelebt hat, sondern durch seine lebendige Beziehung zum Vater dieses glorreiche Vorbild war.
Tatsächlich finden wir in allen Bereichen, die wir heute angeschaut haben, Bibelstellen, die das ganz eindeutig sagen. Wenn es um die Motivation geht, die Triebfeder, warum mache ich das, was ich mache, konnte der Herr Jesus sagen: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. Hier ist einer, der seinen Willen hundertprozentig synchronisiert hat mit dem Willen seines Vaters.
Und nicht nur die Motivation, nicht nur das, was man tun will, sondern auch das, was der Sohn getan hat, was der Herr Jesus getan hat: Denkt an dieser Stelle daran, als er im Tempel gefunden wird und die leiblichen Eltern ihn suchen und er sagt: Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? Hier ist einer, dessen Gedanken, dessen Mindset, dessen Wille hundertprozentig synchron ist mit dem, was gottwohlgefällig ist, der sich zu hundert Prozent an den Orten aufhält, da, wo auch der Vater ist.
Und zu guter Letzt: Der am Ende seines Lebens sagen kann, dass auch die Taten sich hundertprozentig gedeckt haben mit dem, was dem Vater wohlgefällig war. Das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.
Schlusswort und Ausblick
Und das ist der Wunsch, mit dem wir vom Kraftstoffteam euch alle verabschieden wollen: dass ihr auf der einen Seite den Entschluss fasst, ich bin bereit, meine Intelligenz, meine Einschätzung, meine Erkenntnisse und meine Urteile dem Gehorsam des Christus unterzuordnen.
Dass ihr auf der anderen Seite aber nicht auf eure Bibeltreue, auf eure strenge Dogmatik oder auf das starke Festhalten mit eurem Willen vertraut, sondern dass ihr erfüllt werdet, dass ihr begeistert seid und dass eure Nähe zu dem größer wird, der es als Einziger geschafft hat, vollkommen synchron mit dem Vater zu sein.
Das ist mein Wunsch für euch.
Wir singen jetzt noch zum Schluss das Lied einmal komplett. Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch gerne die Strophen mitsingen. Es haben ja einige gesagt, dass sie das gerne machen würden; das finde ich schön.
Achtet bitte auf den letzten Refrain. Der letzte Refrain ist genau das, was unsere Hoffnung ausmacht.