Generierte Mitschrift
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Gesundheit als hohes Gut, aber nicht als letzter Maßstab
Ich denke, unsere Antworten wären nicht gross anders ausgefallen als die, die wir gehört haben. Natürlich ist uns Gesundheit enorm wichtig. Deshalb gilt ja auch der Satz, den man bei Gratulationen und bei Geburtstagen immer wieder hört: Hauptsache gesund.
Ja, wer gesund ist, dem steht die Welt offen. Er kann sich frei in unserer Gesellschaft bewegen, ist nicht auf Hilfe angewiesen, braucht sich nicht mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen zu beschäftigen und kann einfach leben.
Mit der Gesundheit ist es aber wie mit allem, was wir ja auch hier gesehen haben: Solange man es hat, schätzt man es nicht. Und wie wertvoll Gesundheit ist, realisieren wir ja erst dann, wenn wir krank werden.
Ein Grad höhere Körpertemperatur, und unser Leben verändert sich. Bei zwei Grad wird es schon traumatischer. Wenn wir zwei Grad mehr Körpertemperatur haben, dann wird unser Zustand bereits prekär. Wir können zum Beispiel eine Hochzeitseinladung gar nicht mehr wahrnehmen oder uns nur noch hinschleppen. Aber wir werden nie diesen Genuss haben und dieses Vergnügen, das wir hätten, wenn wir kein Fieber hätten.
Wie wenig es braucht, um unseren ganzen Zustand, unser ganzes Wohlbefinden zu verändern, ist eigentlich enorm. Ich glaube, das ist uns eigentlich allen klar: Gesundheit ist sehr wertvoll.
Und Menschen, die krank sind, sagen in der Regel nicht, sie seien gerne krank. Und wenn man ihnen anbieten würde, sie gesund zu machen, würden sie dann sagen: Nein, nein, ich bleibe lieber krank. Ich finde das noch cool. Jeder, der krank ist, möchte doch gerne gesund werden. Das ist ganz normal.
Jesu Heilungen und ihre Bedeutung
Als Jesus auf der Erde war, nahm er sich auch der kranken Menschen an. Er heilte sie. Die Leute, die mit Johannes dem Täufer unterwegs waren, kamen zu Jesus und fragten ihn, wer er denn sei. Johannes wollte nochmals wissen, wer dieser Jesus ist. Ist Jesus wirklich der Messias oder nicht, der, der von Gott angekündigt worden ist?
Interessant ist hier, dass Jesus nicht einfach sagt: Jawohl, ich bin der Messias. Das ist eigentlich das, was Johannes wissen wollte. Stattdessen gibt er eine ganz andere und sehr aufschlussreiche Antwort, so wie Jesus es immer tut. Er sagt diesen Männern, sie sollen dem Johannes sagen: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden auferweckt, und den Armen wird Gottes gute Botschaft verkündet.
Jesus wusste: Wenn er das dem Johannes sagt, dann muss Johannes wissen, dass ich der Messias bin. Jesus hatte krankes Leben wiederhergestellt. Blinde haben wieder gesehen, Lahme konnten wieder gehen, Aussätzige wurden geheilt, Taube konnten wieder hören, Tote wurden auferweckt.
Jesus zeigt mit seinem Handeln zwei Dinge, auf die ich Sie aufmerksam machen möchte. Einerseits macht Jesus deutlich, dass er die Folgen der Sünde beseitigen kann. Er hat absolute Macht und Herrschaft. Denn dass wir Menschen krank werden, hat damit zu tun, dass wir uns gegen Gott aufgelehnt haben. Das hat mit dem Sündenfall zu tun, das ist die biblische Erklärung.
Seit dem Sündenfall ist die Welt dem Tod unterworfen, der Krankheit und dem Elend. Rebellion gegen Gott hat das ausgelöst. Deshalb werden wir krank. Das hat zuerst einmal gar nichts mit persönlicher Schuld zu tun, sondern mit dieser Schuld, die wir als Menschen mit uns tragen, weil wir in Rebellion gegen Gott stehen. So ist diese Welt eigentlich dem Verfall verfallen, und wir müssen sterben. Das ist der Grund, weshalb wir sterben müssen.
Nun kommt Jesus und heilt diese Menschen. Damit zeigt er ganz deutlich: Meine Macht ist viel höher. Ich kann das, was die Sünde in diese Welt hineingebracht hat, beseitigen. Das ist das eine, was Jesus sagt.
Zwischen Heilung, Nächstenliebe und gesellschaftlichem Gesundheitskult
Das andere, was er damit zeigt, ist, dass er für das Leben ist, dass er selbst Leben spenden kann und spenden will, dass er sich freut, wenn es Menschen gut geht. Im Neuen Testament werden die Christen sogar aufgefordert, für die Kranken zu beten, damit sie gesund werden. Jakobus sagt der Gemeinde: Betet füreinander, damit ihr gesund werdet.
Gesundheit ist im christlichen Glauben ein wichtiger Aspekt. Krankheit wird nicht einfach fatalistisch hingenommen, sondern womöglich bekämpft, und das nicht umsonst. Viele, viele Krankenhäuser und viele Werke, die sich um den Menschen mühen, damit es ihm besser geht und er gesund werden kann, sind aus christlicher Überzeugung entstanden.
Gesundheit ist ein hohes Gut, aber nicht das höchste. Doch unsere Gesellschaft erhob die Gesundheit des Menschen zum höchsten Gut, eben zur Hauptsache. Wir investieren viel in die Erhaltung unserer Gesundheit. Wie wichtig Gesundheit in unserer Gesellschaft ist, zeigt auch, dass im Jahr 2000 in Deutschland erstmals die Zahl der Fitnessstudio-Mitglieder die Zahl der Gottesdienstbesucher im katholischen Sonntagsgottesdienst übertroffen hat.
Gesundheitsmagazine finden in unserer Zeit enorme Beachtung. Ärzte könnten Geschichten über Geschichten erzählen, wie solche Magazine in die Praxen schwemmen und die Patienten dann das beheben wollen, was sie eventuell denken, dass sie haben könnten. Aus dem Streben nach Gesundheit ist eine neue Religion hervorgegangen.
Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Theologe Dr. Manfred Lütz, der über die Entwicklung der Gesundheit ein beachtenswertes Buch geschrieben hat, Lebenslust heißt dieses Buch, über Diätfanatiker, Gesundheitswahn und Fitnesskult, ein sehr lesenswertes Buch, sagt: An die Herstellbarkeit der Gesundheit glauben heute fast alle. Fast alle, die im Gesundheitswesen arbeiten, sehen das etwas nüchterner. Und wer darüber lamentiert, dass die Religion in unseren Gesellschaften verdunste, hat übersehen, dass sie sich inzwischen im Gesundheitswesen neu kristallisiert hat.
Wir leben im Zeitalter eines weltumspannenden Gesundheitskults. Der Gesundheit wird hohe Ehre erwiesen, sie wird mit religiösem Eifer verehrt, und man opfert ihr sogar das Leben. Denn man investiert so viel in die Gesundheit, dass das Leben sich praktisch nur noch mit der Gesundheit beschäftigt, und man vergisst dabei zu leben. Man lebt gar nicht mehr, sondern ist darauf fixiert, möglichst gesund zu bleiben. Und so opfert man sogar sein Leben.
Deshalb sagte schon der Philosoph Platon in der Antike, und das ist ja ganz beachtlich, offenbar scheint das Menschen schon früher beschäftigt zu haben, das ist also gar nicht so neu: Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit. Interessant, oder? Ein alter Mann ist das, der hat das schon vor Tausenden gesagt: Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit.
Die Grenzen menschlicher Machbarkeit
Wie kam es dazu, dass die Gesundheit zum höchsten Gut des Menschen erklärt wurde? Denn niemals ist in der gesamten philosophischen Tradition des Abendlandes und des Morgenlandes irgendjemand der absurden Idee verfallen, in einem so zerbrechlichen Zustand wie der Gesundheit das höchste Gut zu sehen. Nie kam ein Philosoph auf die Idee, dass die Gesundheit das höchste Gut wäre. Das ist zu zerbrechlich.
Also warum konnte das dann so weit kommen in unserer Zeit? Doktor Lütz sieht das folgendermaßen, und ich denke, er hat Recht damit: Die Verweltlichung der Welt, schreibt er, und ihre Entzauberung sind inzwischen zu einem totalen Sieg gelangt. Damit meint er: Die Verweltlichung der Welt heißt, dass man die Welt früher als Ganzes gesehen hat, mit der unsichtbaren und der sichtbaren Welt. Die Verweltlichung der Welt heißt die Konzentration allein auf das Sichtbare.
Also: Die Entzauberung der wirklichen Welt und das Konzentrieren auf diese nur sichtbare, antastbare Welt hat den Sieg erlangt. Und er war erreicht, als jenseits der Grenze des irdischen Lebens nichts wirklich Bedeutendes mehr ernsthaft gesucht wurde. Der restlos aufgeklärte Mensch vermutet das Heil, den Sinn, die Erlösung nicht mehr in irgendwelchen jenseitigen Hinterwelten, sondern im Diesseits.
Anders gesagt: Wenn es nur um dieses Leben hier geht, wenn es nur dieses Leben hier gibt, dann kann es kaum noch etwas Höheres geben, das mehr Bedeutung hat als die Gesundheit. Dann muss man so lange wie möglich gesund bleiben, weil es nachher ja gar nichts mehr gibt. Weil gar nichts mehr kommt, weil gar nichts mehr Sinnstiftendes in dieser Welt ist, dann ist die Gesundheit das höchste Gut. Wenn der Mensch glaubt, dass es jenseits dieser Welt nichts mehr gibt, das von Bedeutung ist, dann ist die Gesundheit das höchste Gut.
Und so beschäftigen sich heute ein Heer von Menschen damit, möglichst gesund zu bleiben. So sagte schon der französische Philosoph Voltaire: „In der einen Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben; in der anderen Hälfte unseres Lebens opfern wir das erworbene Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen.“
Voltaire hat nicht im zwanzigsten Jahrhundert gelebt, das wissen Sie ja. Es scheint doch die Menschen immer sehr beschäftigt zu haben. Sich um die Gesundheit zu kümmern, ist übrigens nichts Schlechtes. Wir haben ja gesehen, auch Jesus war es ein Anliegen, dass Menschen gesund sein können. Aber wenn in der Gesundheit das höchste Gut vermutet wird, ist das eine sehr wackelige Sache und ein sehr wackeliges Unterfangen in unserem Leben. Denn wer ist schon gesund?
Man ist sich ja nicht einmal darüber einig, wie man Gesundheit definieren soll. Böse Zungen behaupten sogar: Gesund ist, wer nicht ausreichend untersucht wird. Also: Wer nicht genügend beim Arzt untersucht wird, der ist gesund. Wer untersucht wird, der wird zwangsläufig krank. Und tatsächlich zeigt die Praxis, dass die Zahl der krankhaften Werte mit der Zahl der Untersuchungen zusammenhängt.
Macht man bei jedem Menschen fünf Untersuchungen, so sind vielleicht noch 95 der Menschen gesund. Bei 20 Untersuchungen sind es nur noch 36, die gesund sind, und bei 100 Untersuchungen ist vermutlich jeder krank. Denn eine Untersuchung mit einem schlechten Wert hat zur Folge, dass der nächste schlechte Wert auch wieder festgestellt wird, und schlussendlich sind wir alle krank.
Krankheit, Würde und die Frage nach dem Lebensrecht
Für alle, die ihr Leben dafür einsetzen, möglichst gesund zu bleiben, gibt es noch eine ganz ernüchternde Tatsache: Nur zehn Prozent aller Krankheiten sind durch persönliche Lebensführung beeinflussbar. Haben Sie das gewusst?
„Ich auch nicht, das hat Doktor Lütz gesagt. Ich bin nicht so gescheit. Zehn Prozent! Natürlich sollen wir diese zehn Prozent nutzen. Das heißt, wir sollen uns gesund ernähren, wir sollen uns bewegen und nicht nur einfach rumhocken. Natürlich sollen wir das tun. Aber sind wir uns bewusst, dass wir nur zehn Prozent beeinflussen können? Weitere zwanzig Prozent sind beeinflusst durch biologische Gegebenheiten, Erbkrankheiten, die ich einfach habe. Ich kann nichts machen, sie brechen aus. Und 70 Prozent sind im weitesten Sinne umweltbedingt, durch schlechte Luft oder Grippeepidemien, denen man nicht einfach ausweichen kann. Also: Sie haben nur zehn Prozent selbst beeinflussen können. Alles andere, alle 90, geschieht.“
Eine Gesellschaft, in der die Gesundheit das höchste Gut ist, wird sich über kurz oder lang mit den Krankheiten und den Kranken nicht abfinden. Was sollen aber Menschen tun, die einfach krank sind und keine Aussicht haben, den idealen Zustand zu erreichen? Was ist mit Schwerstbehinderten, was mit Demenzkranken, was mit behinderten Kindern im Mutterleib? Wenn einmal bei der Umwertung aller Werte die Gesundheit nach ganz oben gerutscht ist, dann sind das logischerweise Menschen minderen Wertes. Greift zu drastischen Mitteln, möglichst aus den Augen. Bei den Kindern im Mutterleib ist es ja noch einfach, da hört man ja das Schreien nicht. Schwieriger wird es bei denen, die schon leben.
Und mit den gleichen medizinischen Mitteln, mit denen man vergeblich ewig Gesundheit herzustellen versprach, ermöglicht man jetzt wenigstens den endgültigen Abschied vom Leben. Und man nennt das Euthanasie, den guten Tod. Man hört immer mehr, dass Menschen sagen: Wenn ich krank bin, dann möchte ich sterben, dann nehme ich meinen Todesdrink, dann ist mein Leben nichts mehr wert. Dann trete ich ab. Was nützt mir ein Leben mit Krankheit? Lebensrecht, Sinn und Wert hat schlussendlich nur noch der Gesunde. Der Kranke stört dann das sogenannte schöne, schöne Leben.
So führt sich der Gesundheitskult selbst ad absurdum, denn jeder von uns kann zu jeder Zeit durch Unfall oder Krankheit getroffen werden. Spätestens dann bricht unser Kartenhaus in sich zusammen. Und was dann? Wenn ich bis dahin gedacht habe, dass Gesundheit der höchste Wert des Lebens ist und dass nur ein gesundes Leben Sinn macht, dann bleibt mir nur noch eine Lösung: Ich muss mich wegschaffen.
Und so weit sind wir schon bereits. Und Zürich ist ja da ziemlich federführend in dem Handbieten mit dem sogenannten schönen oder guten Tod. Was kann man hier als Christ sagen, wenn man bei dieser Umwertung nicht mitmachen möchte? Sollen Christen gegen das Gesundheitssystem aufstehen und jeden medizinischen Fortschritt bekämpfen und sagen: Nein, nein, das ist ja nicht das Wichtigste? Bestimmt nicht. Ich möchte zwei Aspekte aufzeigen.
Der eine ist: Christen sehen Krankheit auch als eine Chance. Ich habe von einer Physiotherapeutin ein E-Mail bekommen. Sie hat auf meine Botschaft reagiert. Ich schicke die manchmal ein bisschen rum, damit ich dann etwas Echos bekomme. Und sie hat dann gesagt, die Zeitspanne einer Krankheit erlebt sie, und sie hat in einem Krankenhaus gearbeitet, wo schwer behinderte Menschen betreut werden, birgt es für viele eine Chance, zum Beispiel über den Sinn des Lebens nachzudenken. Und plötzlich hat sie festgestellt, dass bei Menschen Dinge wichtig werden, die ihnen vorher unwichtig waren.
Solche Zeiten machen es möglich, nachzudenken und innezuhalten. Fragen zu bewegen: Wie viel Zeit habe ich noch? Was will ich unbedingt im Leben noch machen? Dann schreibt sie: Mir begegnen kranke Menschen, die sehr verschlossen sind, hatten auch mit Gott und ihrem Schicksal gehadert. Aber ich lernte auch kranke Menschen kennen, von denen ich viel lernen konnte. Sie versuchten, ihre Krankheit anzunehmen, und ich musste sie nicht aufmuntern, sondern sie hatten mir viel gegeben.
Eine Gesellschaft, die Kranke ausmustert, ist eine enorm verarmte und arme Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sich um Kranke kümmert, um Krankheit, die etwas nimmt, das in unserem Leben auch Tiefgang geben kann, das ist eine reiche und bereicherte Gesellschaft.
Ein persönliches Beispiel von Hoffnung mitten in Krankheit
Und ich möchte Andreas Sümang bitten, er wird uns ein Beispiel erzählen von einem nahestehenden Menschen, dessen Leben durch einen ganz enormen Schicksalsschlag eine völlig andere Wende nahm, als es üblich ist.
Letzte Woche haben Herr Birnstil und ich uns über das Thema des heutigen Sonntags unterhalten, über Gesundheit und Krankheit. Dabei habe ich ihm ein ziemlich ungewöhnliches Beispiel aus meinem Bekanntenkreis erwähnt. Kurze Zeit später rief Herr Birnstiel mich an und bat mich, diese Geschichte doch heute Morgen noch einmal zu erzählen.
Also, dieser Jemand war in einem frommen Elternhaus aufgewachsen. Er machte sogar aktiv in der kirchlichen Jungscharbeit mit, und trotzdem hatte er kein wirkliches Interesse am christlichen Glauben. Sein Ziel war es nicht, als Christ zu leben. Er wollte Architekt werden und Karriere machen.
Doch dann, es war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde er von der deutschen Wehrmacht eingezogen und an die russische Front geschickt. Ein blutjunger Student, noch keine zwanzig, aus einer Familie, die sich entschieden gegen Hitler stellte. Gott hat den jungen Mann davor bewahrt, auch nur einen einzigen gegnerischen Soldaten töten zu müssen. Stattdessen hat er selbst einen Kopfschuss erhalten, der ihn an den Rand des Todes brachte.
Er konnte sich nicht mehr bewegen, konnte nicht mehr reden. Seine Überlebenschancen waren nach Auskunft der Ärzte gleich null. Doch da betete dieser junge Mann zu Jesus Christus: Wenn du machst, dass ich wieder reden und mich bewegen kann, dann soll mein Leben dir gehören.
Und nach und nach kehrte die Sprechfähigkeit zurück. Der Todeskandidat war bald wieder imstande, sich völlig normal auszudrücken, nur etwas langsamer als üblich. Und obwohl er halbseitig gelähmt geblieben ist, konnte er sich nach und nach auch wieder gut bewegen, spazieren gehen, kleine Arbeiten verrichten, Briefe schreiben.
Er ist unterm Strich nicht gestorben. Er ist nicht im Geringsten geistig behindert, seine Psyche ist in keiner Hinsicht gestört. Jahrelang hatte er zwar aufgrund der schweren Kopfverletzung noch krampfartige Anfälle und heftiges Kopfweh, aber auch das hat sich mit etwa vierzig ganz gelegt, und jetzt geht er auf die achtzig zu.
Aber das Beste ist: Dieser jemand hat das Versprechen gehalten, das er Jesus damals auf dem Krankenbett gegeben hat, und ist ein entschiedener Christ geworden. Er konnte zwar nie seine Ausbildung abschließen und einen Beruf ausüben. Offiziell ist er ein hundertachtzigprozentiger Kriegsinvalide, aber deswegen war er noch lange nicht untätig.
Den ganzen Vormittag über durfte man ihn nicht stören, höchstens in dringenden Fällen. Denn da betete er anhand von langen Listen intensiv und systematisch für alle möglichen Leute. An den Nachmittagen machte er Besuche bei Nachbarn und Freunden und führte unzählige seelsorgerliche Gespräche. Und abends kamen regelmäßig Christen und Nichtchristen bei ihm zusammen, um über die Bibel nachzudenken und über Gott und die Welt zu diskutieren.
Übrigens: Dieser jemand ist mein Schwiegervater. Als er im Lazarett lag, lernte er seine künftige Frau kennen, eine Christin, und fragte sie, ob sie bereit wäre, ihn zu heiraten. Alle haben sie gewarnt, aber sie hat Ja gesagt. Es wurde sein Glück, es wurde ihr Glück. Und es wurde auch mein Glück.
Vielleicht denken Sie jetzt: Kein Wunder, dass er so von diesem Mann schwärmt, er hat eben seine Frau lieb und darum schätzt er auch seinen Schwiegervater. In Wirklichkeit war es umgekehrt. Zunächst lernte ich den Vater kennen und erst danach die Tochter. Und ich habe vom ersten Augenblick an gemerkt, dass an diesem Mann etwas ganz Besonderes war.
Er ist nie gesund gewesen, er konnte nie einer Arbeit nachgehen. Manche würden sagen: Was ist denn das für ein Leben? Aber es gibt kaum jemanden, der einen so zufriedenen Eindruck macht, so glücklich ist, so gelassen und so freundlich.
Meine Frau und ich führten zum Anfang unserer Ehe ein Studentenheim. Meine Frau musste täglich für ein Dutzend gefräßige und dankbare junge Männer kochen. Einmal kamen ihre Eltern zu Besuch. Als sie wieder abgereist waren, sagte einer der Studenten zu meiner Frau: Deinem Vater steht die Güte im Gesicht geschrieben.
Ihm steht die Güte im Gesicht geschrieben. Besser, meine ich, kann man nicht zusammenfassen, was Gott aus diesem Leben gemacht hat, trotz oder vielleicht gerade wegen der Krankheit. Vielen Dank!
Und was für ein Reichtum auch aus einem solchen Leben kommen kann, ist doch erstaunlich. Auch hier haben Sie die zwei jungen Männer, die hier oben gestanden sind: Die wären nicht hier, wenn man sagen würde, Menschen mit Behinderung haben kein Lebensrecht oder was macht das Leben für einen Sinn? Wo kommen wir denn da hin, wenn wir das Leben so beurteilen?
Hier, für diejenigen, die diesen Gedanken etwas vertiefen möchten, haben wir auch noch ein Buch, das aufliegt: Johnny, eine Biografie, sehr spannend zu lesen. Jetzt sind ja dann gleich Herbstferien. Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie mitnehmen zum Lesen, kann ich Ihnen das empfehlen. Dann ist es ja auch mal möglich, dass man eine Nacht durchliest, wenn man Ferien hat. Es ist wirklich sehr spannend geschrieben.
Das ist eine junge Frau, die durch einen Unfall, sie ist ins düstere Wasser gesprungen, mit dem Kopf aufgeschlagen und vom Nacken her gelähmt ist. Was aus dem Leben dieser Frau geworden ist, ist faszinierend. Wenn unsere Gesellschaft sagt, Gesundheit ist der höchste Wert, dann hat diese Frau nichts zu sagen. Dann müsste man sie ja beseitigen.
Aber was Gott aus einem Sorgenleben machen kann und wie wertvoll ein Sorgenleben sein kann, lesen Sie es selber und sehen Sie es. Also, ich kann es Ihnen nur empfehlen.
Eine christliche Haltung zu Krankheit und Vergänglichkeit
Christen haben zur Gesundheit, so hoffe ich, eine unverkrampfte Haltung. Es ist durchaus ein wichtiges Ziel, Menschen zu helfen, dass sie gesund werden. Das fordert schon das Gebot der Nächstenliebe. Doch Christen akzeptieren die Tatsache, dass Gesundheit nicht immer herstellbar ist.
Gesundheit ist letztlich immer ein Geschenk. So erhofft man nicht alles von der Medizin, sondern von ihr erhofft man vieles. Erhoffen tut man alles von Gott.
Ob ein Mensch gesund oder krank ist, er behält seinen Wert und seine Wertschätzung, weil er ein Geschöpf Gottes ist. Nicht seine Gesundheit macht ihn wertvoll, auch wenn wir das oft meinen, sondern seine Herkunft von Gott, seine Abstammung macht den Menschen wertvoll, ob er krank oder gesund ist, ob er behindert ist oder nicht.
Christen respektieren die Wirklichkeit der Vergänglichkeit dieser Welt und auch die Vergänglichkeit unseres Körpers, ohne dabei körperfeindlich zu sein. Im Gegenteil: Christen schätzen und, so hoffe ich, pflegen ihren Körper als eine Gabe Gottes, die es zu verwalten gilt und der man die nötige Aufmerksamkeit schenkt. Und trotzdem wissen sie, dass dieser Körper vergehen wird.
Vielleicht ist das ein komisches Beispiel: Wenn sie ein neues Auto kaufen, dann pflegen sie es auch und wissen, dass es am Schluss verschrottet wird. Sie sagen nicht: Ja, ich mache nichts daran, ich gehe nie in die Waschanlage und putze es nie, weil es eh verschrottet wird. Genauso machen wir es mit unserem Körper. Wir wissen, unser Körper ist vergänglich, er wird vergehen. Aber das heißt noch lange nicht, dass man den Körper verwahrlost und körperfeindlich wird. So ist nicht das christliche Denken.
Trotzdem, dass wir wissen, dass dieser Körper vergeht, glauben wir aber nicht bloß an die Unsterblichkeit der Seele. Denn an die Unsterblichkeit der Seele glauben viele andere Religionen auch. Wir glauben an die Auferstehung des Menschen. Christen wissen, dass sie wieder einen Körper bekommen werden. Sie wissen, dass die Persönlichkeit, und das ist das Besondere am christlichen Glauben, erhalten bleibt und dass er wieder einen Körper bekommen wird. So lehrt uns das die Bibel.
Da schreibt Paulus den Korinthern: In die Erde gelegt wird ein irdischer Körper, auferweckt wird ein Körper, der durch Gottes Geist erneuert ist, also ein neuer Körper. Genauso wie es einen irdischen Körper gibt, gibt es auch einen durch Gottes Geist erneuerten Körper. Gott schafft einen neuen Körper.
Christen leben mit dieser wunderbaren Gewissheit, dass alles Leid und alle Schmerzen ein Ende haben werden, dass wir eine neue Welt bekommen werden, eine neu geschaffene Welt. So steht es in der Bibel über die Zeit, die kommen wird, wo wir diesen himmlischen Körper tragen werden. Da heißt es: Gott wird alle ihre Tränen abwischen, es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein, denn was früher war, ist vergangen. Gott hat etwas ganz vollkommen Neues geschaffen, und er hat uns, denen, die an Jesus glauben, wieder einen neuen Körper gegeben, einen Körper, der nicht mehr krank wird.
Diese Hoffnung und Zuversicht kommt aber nicht aus uns heraus, aus den Menschen heraus, sondern das wird in die Menschen hineingelegt, in den Menschen, der an Jesus glaubt.
Jesu Blick auf das Wesentliche
Im Leben von Jesus gibt es übrigens in diesem Zusammenhang mit „Hauptsache gesund“ eine ganz interessante Begebenheit.
In Kapernaum heilte Jesus viele Menschen von allerlei Krankheiten und Behinderungen. Die Menschen kamen in Scharen, so wie wir dorthin laufen würden. Ich würde vermutlich, wenn Jesus heute da wäre, herumtelefonieren, links und rechts, und sagen: „Komm, da ist einer, der macht dich gesund.“ Ich würde alle Kranken organisieren, die ich kenne, damit sie zu Jesus gehen. Er hat geheilt, und wir würden alle dorthin gehen.
Und am frühen Morgen machte sich Jesus auf und ging auf den Berg, um zu beten. Die Menschen machten sich auf zum Haus, wo Jesus war. Er war dann natürlich nicht mehr dort. Sie wollten von Jesus geheilt werden, und nun stürmen die Jünger zu Jesus auf den Berg und sagen: „Jesus, Jesus, alle fragen nach dir.“
Mit anderen Worten, sie wollten sagen: „Jesus, komm runter, komm in ein Haus, heile weiter, heile, heile, sieh, wie viele Kranke hier sind.“ Da müssten wir sagen: Ja klar, Jesus, geh, möglichst viele sollen gesund werden.
Und nun gibt es wieder einmal eine Antwort, die wir nicht erwarten. Es ist wieder anders, als wir sie geben würden, und sie ist einfach aussagekräftig. Jesus sagt nämlich: Lasst uns von hier weggehen in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort die Botschaft vom Reich Gottes verkündigen kann; denn dazu bin ich gekommen.
Jesus macht hier den Jüngern ganz deutlich: Im Leben geht es um viel mehr als nur um körperliche Gesundheit. Es gibt viel Wichtigeres. Auch wenn Jesus viele Menschen heilt, werden auch diese wieder krank, und auch diese werden wieder sterben.
Viel wichtiger ist deshalb, dass Jesus gekommen ist. Dass er geheilt hat, ist eine Begleiterscheinung. Daran sehen wir seine Macht, die er hat, auch über die Sünde. Aber wozu er eigentlich gekommen ist, ist die Botschaft des Reiches Gottes zu verkündigen. Nämlich die Botschaft, die über den Tod hinaus Bedeutung hat. Die Botschaft, die Hoffnung vermittelt, auch jemandem, der krank bleibt. Die Hoffnung vermittelt, auch jemandem, der invalide auf die Welt kommt. Die Antwort hat für jeden etwas, ob er krank oder gesund ist.
Das ist die Botschaft, die zählt. Das ist das Höchste. Damit erhebt Jesus bei den Jüngern die Hauptsache zur Hauptsache. Er zeigt ihnen, wo die Hauptsache liegt.
Das Evangelium als eigentliche Antwort
Die Botschaft von Jesus kann man an einer Aussage im Johannesevangelium sehr schön und prägnant aufzeigen. Denn dort heißt es: Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn Jesus für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
Das ist die Botschaft vom Reich Gottes, und darum ist es Jesus gegangen: dass jeder Mensch das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Und die Botschaft ist so wunderbar. Sie heißt Evangelium, die gute Botschaft, weil wir durch den Glauben an Jesus ewiges Leben bekommen.
Der, der an Jesus glaubt. Und das heißt nicht, Jesus meint da nicht, ja, der, der dann mal wahrnimmt und dann mal sagt: Ja, ja, ich glaube schon, dass Jesus gelebt hat. Und das war ein super Typ, ich bin auch einverstanden mit ihm, ich finde es gut, dass der mal auf der Welt war. Glaube heißt hier nicht, ich glaube, dass mal irgendwo Jesus da war.
Glaube heißt, dass ich glaube, dass Jesus für meine Schuld gestorben ist, dass ich mein Leben ihm anvertraue, dass ich ihn einlade und sage: Jesus, nun möchte ich, dass du mein Leben bestimmst, dass du die Führung in meinem Leben übernimmst. Ich glaube nicht nur einfach, dass es dich einmal gegeben hat, sondern ich will dir ganz und gar vertrauen in meinem ganzen Leben. Und dann bekommst du ewiges Leben.
Das ist eine Entscheidung, die wir zu fällen haben. Wir müssen uns auch entscheiden. Mit 19 Jahren habe ich das gemacht und es nie bereut. Und seit ich 19 bin, das war schon vor ein paar Jahren, habe ich diese Gewissheit, dass Jesus lebt, in mir. Das macht Gott. Er schafft neues Leben, neue Hoffnung, neue Zuversicht. Und vor allem schenkt er ewiges Leben, damit wir nicht verloren gehen. Das ist die Hauptsache.
Was nützt es, wenn ich gesund bleibe, bis ich sterbe? Die meisten sagen, der schönste Tod ist, wenn ich nichts merke. Ja, wunderschön ist er schon. Aber was kommt nachher? Habe ich dann diese Fragen überhaupt gelöst oder schiebe ich sie vor mir hin, weil sie unbequem sind, oder beantworte ich sie? Denn das ist die Hauptsache: dass ich weiß, was weitergeht.
Einladung zum Glauben und abschließendes Gebet
Dazu können Sie die Bibel lesen. Das kann ich Ihnen sehr empfehlen. Sie können gerne eine kaufen und mitnehmen. Sie können sie auf den Nachttisch legen, falls Sie einen haben, und sonst irgendwo auf den Boden, wo Sie sie hinlegen können. Lesen Sie doch einfach darin. Lesen Sie auch spontan darin, vielleicht jeden Tag. Nehmen Sie sich vor, einen Abschnitt zu lesen. Und sagen Sie Gott: Wenn es dich gibt und ich in der Bibel lese, dann sprich doch zu mir. Dann sehen Sie einmal, was passiert.
Und Sie haben noch eine andere Möglichkeit. Sie können dazu oder nebenbei, oder wie Sie wollen, an einem Seminar teilnehmen. Aufatmen heißt das. Es sind acht Abende mit einem Abendessen. Die verschiedenen Themenbereiche: Wer ist Gott, wer ist Jesus, was ist mit der Sünde gemeint, was ist Vergebung, wie ist das mit dem Heiligen Geist zu verstehen? Diese Fragen werden hier in diesem Seminar Aufatmen behandelt. Dann ist man in so einer kleinen Gruppe, und da liegen die Prospekte auf. Hinten im Januar starten wir mit zwei parallelen Kursen.
Dann haben wir den Kurs G für jemanden, der sagt: Ich will nicht in eine Gruppe. Aber allein möchte ich auch nicht, das schaffe ich eh nicht. Ich würde eigentlich gerne einfach mit einer Person zusammen mich mit diesen Fragen beschäftigen. Das ist dann der Kurs G. Sie können das mir sagen, und dann kann ich Ihnen einen Kontakt vermitteln, damit Sie mit jemandem diesen Kurs machen können.
Und schliesslich können Sie auch diese Kassette von diesem Vortrag gleich nach dem Gottesdienst kaufen und nochmals hören.
Und dann laden wir Sie natürlich auch zum nächsten Sonntag ein, dass es sich wieder mit einer wichtigen Frage beschäftigt, die uns heute angeht: Job im Eimer, wie ich will, keiner, so Thema Arbeit, Arbeitslosigkeit und wie wir damit umgehen und was die Bibel dazu sagt.
Hauptsache gesund. Doch die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt. Die Hauptsache kann nie Gesundheit sein. Der dänische Philosoph Sören Kierkegaard sagte oder schrieb: Der Spass, das Leben eines Menschen für einige Jahre zu retten, ist nur Spass; der Ernst ist, selig zu sterben.
Mit anderen Worten: Es ist schön, wenn wir gesund sind und gesund leben. Aber wichtig ist, dass wir bereit sind, wenn es ums Sterben geht. Denn jeder von uns kommt an diesen Punkt im Leben. Jeder von uns wird sich einmal verabschieden müssen. Und dann ist die Frage: Was passiert mit mir? Und da hat Jesus die Antwort: damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat. Jeder, der an ihn glaubt.
Und deshalb gibt es nichts Wichtigeres, als an Jesus zu glauben, ihm zu vertrauen und ihm nachzufolgen, ihn einzuladen ins Leben. Und wenn Sie das wissen möchten, wie das ganz praktisch geht, dann können Sie mich ansprechen, gleich nachher. Sie können mir anrufen, überall auf unseren Zetteln ist meine Telefonnummer. Sie können mir eine E-Mail schicken. Sie können bei mir zuhause vorbeikommen. Egal, ich erkläre Ihnen das gerne, wie das geht. Und ich kann es Ihnen sagen: Es ist so einfach, einfacher geht es gar nicht, weil Gott es so einfach gemacht hat.
Weil er uns nicht eine Riesenhürde hingestellt hat, wo ich so einen richtigen Kraftakt machen muss, um zu Gott zu kommen, sondern Gott lädt uns ein, ganz schlicht und ergreifend, und wir können zu ihm kommen.
Das wünsche ich Ihnen schön, wenn wir und wenn Sie gesund sind. Die Hauptsache ist, dass Sie erlöst und gerettet sind. Und ich wünsche, dass in Ihrem Leben die Hauptsache die Hauptsache ist.
Ich bete mit uns.
Vater, ich möchte dir danken, dass du uns gerade auch in der Bibel deutlich vor Augen führst, dass auch wenn uns Gesundheit wichtig ist und am Herzen liegt und auch etwas Schönes ist, dass es etwas gibt, was viel, viel wichtiger ist, nämlich dass wir versöhnt sind mit dir, dass wir von unserer Schuld befreit sind, dass die letzten Fragen in unserem Leben wirklich geklärt sind, dass wir wissen, dass wir gerettet sind. Ermöglicht durch das, dass du deinen Sohn in diese Welt gesandt hast, und ich danke dir, Jesus, dass du am Kreuz für uns gestorben bist. Du hast für uns die Schuld auf dich genommen, so wie wir das im Jesaja gelesen haben. Du hast unsere Schuld auf dich genommen, und für unsere Krankheit und für unseren kranken Geist bist du gestorben, damit wir neu werden und ewiges Leben bekommen.
Und Herr, schenke das auch im heutigen Morgen Menschen auch hier drin, die das ewige Leben noch nicht haben, ewiges Leben bekommen, damit auch in ihrem Leben die Hauptsache die Hauptsache ist. Amen.

