Event•Teil 3 / 4Franken JuGo 2024
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Hinführung zum Thema
Ja, Kain, Abel und ihre Nachkommen.
Geht es euch auch manchmal so wie dem einen oder anderen, der die beiden verwechselt? Wer hat eigentlich wen erschlagen? War es jetzt Abel, der Kain erschlagen hat, oder Kain, der Abel erschlagen hat?
Beim letzten Jugo hat mich David gefragt, ob ich eine Hilfestellung habe, irgendeine Eselsbrücke. Man hört ja nicht jeden Tag von Kain und Abel, und man liest ja auch nicht jeden Tag darüber. Deshalb vergisst man manchmal auf Anhieb, wer das jetzt eigentlich war und wer wen erschlagen hat.
Ich hatte keine Eselsbrücke, aber Tobi, der den nächsten Jugo halten wird, war so kreativ und hatte einen Merksatz parat. Der lautet: Es gibt kein Abel mehr, es gibt kein Abel mehr.
Ich weiß jetzt nicht, ob Tobi da ist. Aber solltet ihr noch Schwierigkeiten mit biblischen Themen oder mit irgendwelchen Begriffen haben, geht nächsten Sonntag zu Tobi. Vielleicht hat er noch eine Eselsbrücke für euch.
Na gut, lasst uns 1. Mose 4 aufschlagen. Wir werden die ersten zehn Verse lesen. Das ist der Ausgangstext, den wir hernehmen werden, und wir werden uns durch dieses Kapitel arbeiten. Wir beginnen mit den ersten zehn Versen, also 1. Mose 4,1-10:
Und der Mensch erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar Kain. Und sie sagte: Ich habe einen Mann hervorgebracht mit dem Herrn. Und sie gebar noch einmal, nämlich seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber wurde ein Ackerbauer.
Und es geschah nach einiger Zeit, da brachte Kain von den Früchten des Ackerbodens dem Herrn eine Opfergabe. Und Abel brachte auch eine Opfergabe, von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr blickte auf Abel und auf seine Opfergabe, aber auf Kain und auf seine Opfergabe blickte er nicht.
Da wurde Kain sehr zornig, und sein Gesicht senkte sich. Und der Herr sprach zu Kain: Warum bist du zornig, und warum hat sich dein Gesicht gesenkt? Ist es nicht so: Wenn du recht tust, erhebt es sich? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde vor der Tür, und nach dir wird ihr Verlangen sein. Du aber sollst über sie herrschen.
Und Kain sprach zu seinem Bruder Abel. Und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und erschlug ihn.
Und der Herr sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er sagte: Ich weiß es nicht. Bin ich meines Bruders Hüter? Und er sprach: Was hast du getan? Horch, das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden her.
Gott hätte uns hier in diesem vierten Kapitel mehr über Abel berichten können. Aber Gott wollte es in seinem Wort so aufzeichnen, dass wir eine ausführliche Beschreibung über Kain und seine Nachkommen haben.
Diese Geschichte hier in diesem vierten Kapitel ist, wie Raffi es schon in der Einleitung sagt, die erste Familie. Wir finden die ersten Brüder, die ersten Eltern, wir finden den ersten Tod, den ersten Mord, die erste Entstehung der Gesellschaft, den Einfluss der Sünde in der Menschheitsgeschichte. In Kain sehen wir heute den Prototypen eines ungläubigen Menschen, Kain den Prototypen eines ungläubigen Menschen.
Wenn wir das so lesen, diese ersten zehn Verse, fragen wir uns: Wie konnte es so weit kommen, dass ein Bruder den anderen tötet? Und wenn wir die beiden betrachten, dann sehen wir, dass beide die gleichen Eltern hatten. Beide wurden als Sünder geboren, in Fleisch und Blut. Sie hatten das gleiche Dach über dem Kopf, sie sind unter dem gleichen Einfluss aufgewachsen, und trotzdem wird einer zum Mörder.
Wenn wir der Sache auf den Grund gehen, hat alles beim Opfern begonnen. Genau dort trennen sich plötzlich die Gemeinsamkeiten. Und so kommen wir zu unserem ersten Punkt heute Abend: Kains Anbetung.
Lasst uns noch einmal die Verse 3 bis 5 lesen:
Und es geschah nach einiger Zeit, da brachte Kain von den Früchten des Ackerbodens dem Herrn eine Opfergabe. Und Abel brachte auch eine Opfergabe, von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr blickte auf Abel und auf seine Opfergabe, aber auf Kain und auf seine Opfergabe blickte er nicht.
Der erste Bruch: Anbetung und die Frage nach dem rechten Opfer
Wir finden sowohl Abel als auch Kain an einem Ort der Anbetung. Aber wir stellen fest, dass Abels Anbetung akzeptabel ist und Kains Anbetung Mängel aufweist. Und die Frage, die sich uns stellt, ist: Warum akzeptiert Gott Abels Opfer, und auf Kains Opfer hat er keine Rücksicht genommen? Warum? Was war falsch an Kains Opfer? Hat er die Rituale nicht richtig eingehalten, oder hat er nicht genug Informationen gehabt?
Und wir haben leider nicht genug Informationen hier in unserem Text. Aber wenn wir das Neue Testament mit einbeziehen, dann kommen wir dahinter, was da schiefgelaufen ist. In Hebräer 11,4 heißt es: Aufgrund des Glaubens brachte Abel ein besseres Opfer dar als Kain. Deshalb nahm Gott seine Gaben an und stellte ihm das Zeugnis aus, vor ihm bestehen zu können. Durch diesen Glauben redet er heute noch, obwohl er doch gestorben ist.
Abel handelt im Glauben ganz anders als sein Bruder Kain. Abel glaubte. Und woher kommt der Glaube? Und was sagt uns die Bibel dazu in Römer 10,17? Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Der Glaube kommt also aus Gottes Wort. Also musste ihnen irgendwie etwas weitergesagt worden sein. Sie mussten irgendwo diese Information herhaben, dass Gott ein Opfer möchte.
Und wisst ihr, die beiden hatten die besten Evangelisten der damaligen Zeit: ihre Eltern. Überlegt mal, hier wären jetzt zwei Menschen, die im Garten Eden lebten, völlig ohne Sünde, in Harmonie mit Gott, und sie erzählen das ihren Kindern: wie das ist, ohne Eifersucht, ohne Neid, ohne Streit, ohne Hass, einfach immer mit Gott zusammen zu sein. Und sie erzählten es ihnen auch, wie es jetzt ist, unter der Sünde. Sie erzählten ihren Söhnen auch sicher, mit Sicherheit, dass sie sich dem Satansrat angeschlossen haben, gegen Gott rebellierten und gefallen sind, tief gefallen sind. Dass danach der Tod eingesetzt hat, dass die ganze Menschheit und alle Lebewesen dem Verfall und dem Tod entgegengehen, dass sie auch den geistlichen Tod erlebt haben, dass sie die Trennung von Gott erlebt haben.
Sie haben das alles mit Sicherheit ihren Kindern weitergegeben. Und sie haben auch mit Sicherheit ihren Kindern gesagt, dass Gott wegen ihrer Sünde ein Tier töten musste. Sich mit Feigenblättern zu bedecken, hat nicht gereicht. Gott zerriss ein Tier, er tötete es, es musste Blut fließen, um sie zu bekleiden. Und Gott hat deutlich gemacht, dass er ein Tier will. Die Folgen der Sünde können nur durch Blutvergießen überwunden werden. Das ist der Kontext der Bibel, von Anfang bis Ende: Die Folgen der Sünde können nur mit Blutvergießen überwunden werden.
In Hebräer 9,22 heißt es: Nach dem Gesetz muss fast alles mit Blut gereinigt werden, und ohne Opferblut gibt es keine Vergebung. Abel ist da, und er glaubt das, und er bringt ein Opfer, ein Blutopfer. Und Kain kommt und bringt Gemüse. Kain brachte das falsche Opfer. Er hat gegen sein Wissen gehandelt. Er hat gegen das Wissen gehandelt.
Und da Gott Kains Opfer nicht ansah, möchte ich es nicht nur auf sein Opfer reduzieren, dass er das falsche Opfer dargebracht hat. Da steckt noch mehr dahinter. Denn der Text sagt: Gott sah Abel und sein Opfer, und er sah Kain und sein Opfer nicht. Also Gott sah das Opfer, und er sah die Person.
Was Abel uns im Gegensatz zu Kain demonstriert, ist: Er glaubt dem, was gesagt wurde. Er demütigt sich hier unter Gottes Autorität. Er sagt: Ich bin Gott gegenüber gehorsam. Ich bin ein Sünder, Gott ist sündlos. Ich bin unheilig, Gott ist heilig. Ich kann auf keinen Fall vor einen heiligen Gott treten, so wie ich bin. Da muss ein Mittler her, da muss Blut vergossen werden, meine Schuld muss zugedeckt werden, um in die Gegenwart Gottes zu kommen.
Abel sagt: Ich glaube das, Gott. Ich glaube das, dass das so funktioniert, dass, wenn ich ein Blutopfer bringe, du meine Schuld zudeckst. Und Gott sieht auch Kain und sein Opfer, und er sieht Kartoffeln, Salat und er sieht Kain. Was die Person Kain angeht, sagt uns das Neue Testament, und achtet mal bitte darauf: Wir dürfen nicht wie Kain sein, der zum Bösen gehörte und seinen Bruder umbrachte. Und weshalb ermordete er ihn? Weil die Taten Kains böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
Was uns diese Stelle sagt, ist: Kain war nicht erst böse, nachdem er seinen Bruder ermordet hat. Kain war schon vorher böse, seine Taten waren vorher schon böse. Er wollte anbeten, er kam zum Anbeten, das ist offensichtlich, und er hat auch ein Opfer gebracht. Kain hat in seinem Unglauben sich dafür entschieden, den wahren Gott auf die falsche Art und Weise anzubeten. Und wie wollte er anbeten? Zu seinen Bedingungen.
Kain glaubte, er kann die Bedingungen aufstellen, um Gott wohlgefällig zu opfern. Er sagt: Ich will kein blutiges Opfer. Ich komme mit dem Opfer, wie es mir passt, wie es mir gefällt, und das muss dir gefallen, Gott. Und vielleicht denkst du: Okay, aber was ist so schlimm daran? Er hat sich doch auch Mühe gemacht. Und Gott tut sein Opfer nicht anerkennen. Er hat doch auch Zeit und Mühe investiert, diesen Gemüsekorb da vorzubereiten. Was ist so schlimm, dass Gott darauf nicht reagiert?
Wisst ihr, wir sehen immer nur den Mord, aber wir sehen hier, dass es keine Kleinigkeit ist, was hier passiert. Sie sind zur Anbetung Gottes gekommen, und die Anbetung Gottes ist der ultimative Zweck, wozu der Mensch geschaffen wurde. Das ist der Grund, warum der Mensch auf dem Planeten ist, das ist der Grund, warum du und ich hier sind, das ist der Grund, warum du gezeugt wurdest und warum du geboren wurdest. Es geht allein um seine Ehre, um seine Anbetung, um ihn. Und das ist keine Kleinigkeit.
Das steht an der Spitze der To-do-Liste eines Menschen, das ist der Mittelpunkt von allem, was ein Mensch zu tun hat: Gott die Ehre zu geben, ihn anzubeten. Nun, das ist es, was Gläubige für den Rest ihres Lebens tun werden. Wir werden Gott anbeten und ihm allein die Ehre geben in Ewigkeit.
Kain hat auf höchster Ebene gesündigt. Das war nicht zweitrangig, das war nicht irgendein Ding, was hier passiert ist. Es war eine Beleidigung gegen Gott und seine Heiligkeit. Kain hatte keine Rücksicht auf Gott. Ich bete Gott an zu meinen Bedingungen, wie ich es will, Gott.
Kains Opfer ist der Beginn von Religion. Kains Opfer ist der Beginn von Religion. Und was ist Religion? Religion ist der Versuch des Menschen, sich auf seinen Bedingungen Gott zu nahen. Kains unblutiges Opfer repräsentiert die Anbetung jeder falschen Religion, jedes falschen Gläubigen, der glaubt, gerecht werden zu können, wie er will, wie er ist. Das ist ein eigenwilliger Weg.
Religion ist eine äußerliche Ausübung, wo das Herz nicht dahinter ist. Und Gott kann nicht einfach ein Auge zudrücken und sagen: Ja, das passt schon, und das akzeptieren. Gott kann nicht gekauft werden. Du kannst nicht einfach mit irgendwelchen Taten Gott umstimmen, besänftigen. Keiner kann in die Gemeinde, in die Kirche kommen, spenden und sagen: Das war's, ich habe meinen Teil erledigt. Du kannst nicht zu Gott kommen und sagen: Ich habe meine Zeit geopfert, um hierher zu kommen, das reicht für dich.
Vielleicht denkst du: Ich bin heute Abend hier zum Jugo gekommen, ich habe Zeit gehabt, ich bin da. Gut, für meine Eltern, sie sind beruhigt, dass ich in die Gemeinde gehe, hier beim Gottesdienst bin. Und es reicht auch für Gott. Gott interessiert sich nicht für deine Zeit, für dein Geld oder für sonst etwas. Gott will nicht, dass du ihm irgendetwas gibst von deiner Zeit, so das, was übrig bleibt. Gott will dich. Er will dein Herz, er will dich ganz haben.
Gottes Warnung, Kains Trotz und der Weg in die Sünde
Und als Kain sah, dass Abels Opfer angenommen wurde, was war seine Antwort? Oh, ich habe etwas falsch gemacht, ich habe falsch geopfert. Abel, leih mir ein Lamm, gib mir ein Lamm, ich muss auch Gott opfern, er hat mein Opfer nicht angesehen.
Nein, absolut nicht. Kain würde niemals so reagieren. Er ist wütend, er ist sogar sehr wütend auf Gott. Und Gott hätte ihn einfach so gehen lassen können, einfach so ziehen lassen können. Aber Gott öffnet Kain ein Stück weit die Tür seiner Barmherzigkeit, und er fragt ihn: Kain, was ist los? Warum bist du so wütend?
Warum fragt Gott das? Weiß Gott es nicht, warum er wütend ist? Gott fragt ihn, weil er möchte, dass Kain sein Herz untersucht. Er will, dass Kain sein Herz untersucht und damit Kain erkennt, dass Sünde da ist, damit Kain seine Sünde erkennt und bekennt, Buße tut und umkehrt. Warum bist du wütend, Kain? Warum senkt sich dein Gesicht?
Und du und ich, wir kennen die Antwort: wegen der Sünde, wegen des Stolzes, wegen der Arroganz, weil er denkt, er ist genauso gut wie Abel, vielleicht sogar noch besser. Und keiner, auch nicht Gott, soll ihm vorschreiben, wie er leben und anbeten soll. Und es ist wie Darwin sagte: Ich lehne die Vorstellung von Gott nicht ab. Ich lehne nur den Gott der Bibel ab.
Genauso ist der Mensch damals gewesen, und genauso sind wir heute. Er ist nicht bereit, sich vor Gott zu demütigen, seine Schuld einzugestehen. Nein, er lässt sein Gesicht fallen, weil er seinen eigenen Weg gehen will. Das ist der Weg Kains, der Weg der Bösen.
Und Gott versucht, Kain dazu zu bringen, einen ehrlichen Blick auf seine Beweggründe zu werfen, warum er so wütend ist, dass er auf sein Herz einmal schaut, sich prüft und schaut, warum so eine brütende Wut in ihm ist, gegen ihn und gegen seinen Bruder. Deshalb diese Fragen von Gottes Seite: Er gibt ihm Barmherzigkeit, er öffnet ihm die Tür.
Und wir lesen da: Da kommt keine Antwort von Kain, da kommt nichts. Aber von Gott kommt eine in Vers 7, und Gott sagt: Ist es nicht so, wenn du richtig handelst, dann kannst du dein Gesicht erheben, dann hast du Freude, dann bist du glücklich? Und wenn du nicht das Richtige tust, dann lauert die Sünde vor der Tür, und sie hat ein Verlangen nach dir. Du aber sollst über sie herrschen.
Genauso wie Kain sind wir als Sünder geboren. Uns muss nicht beigebracht werden, zu sündigen, das können wir ganz allein. Uns muss geholfen werden, nicht zu sündigen. Und Kain hätte das erkennen können, als Gott ihn fragt, dass er nicht über die Sünde herrschen kann, dass er Hilfe braucht, dass er auf Gottes Gnade angewiesen ist, dass er seine Gnade braucht, seine Kraft braucht, dass er von außen Kraft braucht, Hilfe braucht, um über die Sünde zu herrschen, zu siegen.
Kain will nicht, Kain will es nicht erkennen, er bleibt unbußfertig. Und wisst ihr, keine Antwort ist auch eine Antwort. Und so entscheidet sich Kain, fortzufahren: Tut mir leid, ich will deine Gerechtigkeit nicht, Gott. Ich will keine Vergebung, ich will dich nicht, ich will keine Beziehung mit dir, ich will meine Sünde.
Und so plante er eine Falle und hat seinen Bruder gefangen. Kain ist bereit, bewusst zu sündigen.
Der erste Mord und die Realität menschlicher Bosheit
Und jetzt kommen wir zu seiner Sünde. Lesen wir Vers 8: Und Kain redete mit seinem Bruder Abel. Und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
Leute, wir sind auf der vierten Seite der Bibel. Es ist die vierte Seite der Bibel, und wir finden den ersten vorsätzlichen Mord. Und das ist so wunderbar, es gibt uns zu erkennen, dass die Bibel nicht einfach ein philosophisches Buch ist mit tollen Aussprüchen. Sie ist realistisch. Sie beschreibt, wozu der Mensch fähig ist, und beschönigt nichts.
Er wollte nicht Buße tun. Er wollte nicht auf Gottes Wort hören. Und so wurde Kain der Erfinder des vorsätzlichen Mordes.
Vielleicht denkst du, wenn du das so liest und alles so hörst: Wie kann man so dumm sein und sich eigentlich zu so etwas hinreißen lassen? Gott hat ihn doch gewarnt. Er hat ihm doch gesagt, die Sünde lauert, du sollst über sie herrschen. Warum bist du wütend? Er fragt ihn. Gott hat ihm doch gesagt: Wie kann man sich zu so etwas hinreißen lassen?
Wisst ihr, der Mensch, wir alle, sind imstande, dasselbe zu tun wie Kain. Der Mensch ist imstande, das zu tun. Aber es gibt einige Hemmschwellen, die ihn daran hindern, und zwar sind es das Gewissen, die Erziehung, wie man erzogen ist, und die Gesetze, die Strafen, die uns beim Mord drohen. Ansonsten ist jeder bereit, das Gleiche zu tun.
Und vielleicht denken viele ja: Eigentlich bin ich nicht so schlimm wie Kain. Ich habe niemanden umgebracht, das ist krass, aber so krass bin ich nicht. Aber die Realität ist anders. Wir sind genauso schlimm wie Kain, und das müssen wir erkennen.
Erkennst du das vielleicht? Oder kennst du das Gefühl, wenn du in deinem Freundeskreis unterwegs bist, in der Jugend oder mit Freunden, in deiner Clique oder wie ihr das auch so nennt? Wenn ihr unterwegs seid, und da ist einer, der ist richtig beliebt. Das ist eine richtig beliebte Person, der kommt gut an im Freundeskreis. Und wisst ihr, wir sind bereit, uns die schlimmsten Intrigen auszudenken, um ihm Schaden zuzufügen, um besser als er dazustehen. Ist es nicht so?
Wie schnell lassen wir einen Spruch los, um den anderen zu blamieren, ihn schlecht vor den anderen dastehen zu lassen. Und wir, Brust raus, wir sind so cool! Und wir wissen nicht einmal mit den Worten, was wir dem anderen gesagt haben. Wir haben ihn so schlecht vor den anderen gemacht, wie wir ihm ein Messer ins Herz rammen. Wie wir ihn vielleicht verletzen.
Weißt du, wie er sich fühlt, wenn er abends zu Bett geht, wenn er darüber nachdenkt, wie du ihn fertig gemacht hast, wie er blutet, wie er vielleicht weint? Und du sagst nur: Weil du keinen ermordet hast, bist du besser? Wir sind genauso schlimm wie Kain. Wir sind böse und intrigant. Wir sind bereit, das zu tun.
Hast du schon mal einen beleidigt? Wie schnell sagen wir jemandem: Du Idiot! Oder: Bist du dumm? Jesus sagt in Matthäus 5,22: Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht; wer aber zu seinem Bruder Schwachkopf sagt, der gehört vor den Hohen Rat; und wer zu ihm sagt: Du Idiot!, gehört ins Feuer der Hölle.
In 1. Johannes 3,15 schreibt uns Johannes: Und jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder. Und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
Keiner von uns ist besser als Kain. Der Mensch ist auf dem Weg in die Hölle. Er verdient den Tod. Er ist ein Sünder, durch und durch.
Und nachdem Kain seinen Bruder so erbarmungslos ermordet hat, lässt er ihn da einfach liegen. Liegen in dem Dreck. Er versucht nicht einmal, seine Tat zu vertuschen. Und er geht einfach weiter und lässt ihn liegen wie ein Stück Dreck. Und er geht seinen Weg.
Dachte er wirklich, dass das unbemerkt bleibt? Dass Gott das nicht sieht? Und das lässt uns zu Kains Urteil kommen, zum dritten Punkt heute Abend. Doch bevor wir sehen, was Gott für ein Urteil ausspricht, erkennen wir, was Gott hier tut.
Vers 9: Und der Herr sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?
Gott fragt wieder Kain nach seinem Bruder Abel. Weiß Gott es nicht? Gott braucht diese Information nicht. Was Gott hier tut, ist ein Weckruf. Er öffnet Kain die Tür seiner Barmherzigkeit noch weiter. Er begegnet Kain mit Barmherzigkeit und sagt ihm: Komm, gesteh doch. Gesteh doch, dass du deinen Bruder ermordet hast. Komm, bekenne deine Schuld. Es gibt Barmherzigkeit, es gibt Vergebung.
Kain aber ist zu stolz. Und er antwortet mit einer Arroganz Gott gegenüber und sagt: Ich weiß es nicht. Wo er ist? Bin ich der Aufpasser meines Bruders?
Er lügt Gott an. Er will Gott mit dieser Antwort abfertigen. Er will Gott abwimmeln: Gott, komm, geh deinen Weg, frag mich nicht, lass mich in Ruhe. Ich habe keine Lust, mit dir zu reden. Geh du deinen Weg, Gott, und ich gehe meinen Weg.
Und Gott sagt zu ihm: Was hast du getan? Deine Seele ist befleckt. Du wolltest kein Blutopfer bringen, jetzt hast du Menschenblut an deinen Händen. Und Gott versucht hier in Vers 10 mit dieser Metapher deutlich zu machen, dass das Blut seines Bruders vor ihm ist, dass es nach etwas ruft, nach Gerechtigkeit. Es ruft nach Gericht, es ruft nach einem Urteil. Kain, das Blut deines Bruders ruft nach einem Urteil. Selbst der Boden ist befleckt und ruft nach einem Urteil.
Vers 10: Was hast du getan? Horch, das Blut deines Bruders schreit vor mir zum Ackerboden her.
Wie soll Gott jetzt reagieren? Was wäre die gerechte Strafe für Kain? Stell dir vor, dein Bruder oder deine Schwester, dein Ehemann, dein Verlobter ist unterwegs, jemand hält ihn auf und tötet ihn erbarmungslos. Was wäre deiner Meinung nach die gerechte Strafe?
Was hast du in deinem Herzen gedacht? Ich habe das einmal meinen Freund gefragt: Stell dir vor, einer tötet deinen einzigen Sohn, den du hast. Was wäre die gerechte Strafe? Und er sagte zu mir: Mindestens dasselbe. Mindestens dasselbe.
Gott sagt in seinem Wort: Der Lohn der Sünde ist immer der Tod. Adam und Eva wurde gesagt: An dem Tag, wenn du von dieser Frucht isst, musst du mit Sicherheit sterben. Gott sagt in Hesekiel 18,4: Seht, alle Menschen gehören doch mir, mir gehört das Leben des Vaters ebenso wie das Leben des Sohnes. Nur wer sündigt, muss sterben.
Wie reagiert Gott auf Kains Tat? In Vers 11 und 12 heißt es: Verflucht seist du vom Ackerboden hinweg. Wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir künftig keinen Ertrag mehr geben. Ruhelos und flüchtig sollst du auf der Erde sein.
Gott verkündigt kein regionales Gericht. Das Land dort und im Garten Eden soll dir keinen Ertrag mehr bringen. Das ist das Urteil Kains. Du sollst flüchtig unterwegs sein.
Und wir sehen Kains Reaktion in Vers 13: Er sprach: Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie ertragen könnte.
Er sagt Gott: Die Strafe ist zu schwer, das halte ich nicht aus. Er diskutiert weiter im Text und argumentiert: Du vertreibst mich vom Erdboden, das ist nicht produktiv für mich. Von was soll ich leben? Ich werde flüchtig und heimatlos, habe keine Bleibe. Jeder, der mich sieht, der wird mich töten, der wird mich erschlagen.
Was Kain tut: Er sagt Gott, dein Urteil, deine Strafe, überwiegt meine Tat. Dein Urteil überwiegt meine Tat. Stell dir vor, du gehst bei Rot über die Ampel und als Strafe dafür bekommst du die Todesstrafe. So sieht Kain das, so fühlt sich Kain gerade. Die Strafe ist viel zu groß, Gott. Die Strafe war zu mild. Warum? Es liegt an Gottes Erbarmen und an seiner Gnade.
Gott hat Kain das volle Maß seines gerechten Urteils vorenthalten. Und bei Noah in 1. Mose 9,6 heißt es, dass Gott die Todesstrafe dafür einführte: Wer das Blut von Menschen vergießt, durch Menschen werde vergossen sein Blut, denn der Mensch ist zum Abbild Gottes gemacht.
Ist es so, als hätte Gott sich hier plötzlich geändert, in Kapitel 9? Gott ist gestern, heute und immer derselbe. Gott hätte Kain sofort das Leben nehmen sollen. Er tat es bei Ananias und Saphira, sie haben in der Gemeinde gelogen und sind sofort gestorben. Er tat es bei anderen, die sich aufgemuckt haben: Die Erde öffnete sich, und sie wurden vernichtet.
Gott hat Kain das volle Maß seines gerechten Urteils vorenthalten. Er hat ihm noch Barmherzigkeit gegeben, Gnade gegeben, zur Umkehr, bis er stirbt. Dann trifft ihn das volle Maß seiner Gerechtigkeit.
Und wenn Kain sich hier bei diesem milden Urteil über Gott aufregt, dann liegt es daran, dass Kain wahre Gerechtigkeit nicht versteht. Wahre Gerechtigkeit ist Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das heißt, wenn jemand ein Auge nimmt, muss das Auge ersetzt werden. Wenn jemand den Zahn nimmt, muss der Zahn ersetzt werden. Die Strafe und die Tat sollen perfekt zusammenpassen. Das nennen wir Gerechtigkeit.
Und natürlich dachte Kain: Das ist ungerecht, Gott ist so streng. Er erkennt die Gerechtigkeit nicht. Wisst ihr, warum? Sprüche 28,5 heißt es: Böse Menschen verstehen das Recht nicht. Böse Menschen verstehen das Recht nicht. Der sündige, böse Mensch versteht wahre Gerechtigkeit nicht. Das unbußfertige Herz des Menschen protestiert immer gegen Gott.
Wisst ihr, wie viele Verbrecher und Mörder im Gefängnis sitzen und sagen: Ja, die Strafe, das Urteil ist ungerecht. Böse Menschen verstehen das Recht nicht. Die Sünde hat dem Menschen den Verstand verfinstert.
Und am Ende heißt es hier in Vers 16: Nachdem Gott mit Kain geredet hat, so ging Kain weg vom Angesicht des Herrn und wohnte im Land Nod, östlich von Eden.
Und wenn wir das lesen, ist das wirklich so traurig. Es ist so ein trauriges Kapitel. Gott gibt Kain Raum zur Buße, er öffnet ihm die Tür. Und hier sehen wir Kains finale Entscheidung gegenüber der Barmherzigkeit Gottes. Er kehrt ihm den Rücken zu, geht weg und will nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Wir finden keine positive Aussage mehr in der Bibel über Kain. Bei Kain sehen wir: Sünde führt dich immer weiter. Sünde verschiebt die Grenzen, und sie geht immer weiter. Die Sünde führt immer zu weiteren Sünden. Der Weg Kains ist der Weg der Sünde, und er wird dich dorthin führen, wo du nicht hingehen willst. Und es wird dich das kosten, was du nicht bezahlen willst, glaub mir das.
Sünde wird dich immer weiter von Gott wegtreiben, wie ein Stück Holz, das auf dem Fluss wegtreibt. Das ist Kain, der Prototyp eines bösen Menschen, eines sündigen Menschen.
Die Entwicklung der Nachkommen und der Abstieg der Kultur ohne Gott
Und wie hat es sich weiterentwickelt? Was ist dann weiter aus Kain geworden? So sehen wir dann Kains Nachkommen. Das ist der letzte Punkt heute Abend in den nächsten Versen, in Vers 17 bis 24. Die wollen wir jetzt nicht lesen. Dort finden wir dann eine Generation nach der anderen.
Wir sehen die Entwicklung von Zivilisation, von Kultur. Eine Gesellschaft entsteht, und da heißt es, sie bauten Städte. Der eine Nachkomme wurde Herdenbesitzer, die anderen waren Musiker. Sie entwickelten Instrumente, Flöte, Laute. Und die, die sich mit Musik auskennen, wissen, dass es schwer ist, ein Instrument zu lernen. Das ist eine Sache. Aber ein Instrument zu entwickeln, es herzustellen, die Melodien zu schreiben, die Lieder, das ist eine Kunst. Dazu muss man sehr schlau sein, ein Genie.
Die anderen wurden Handwerker. Da heißt es, sie arbeiteten mit Metallen, mit Bronze und Eisen. Sie schmiedeten Schneidwerkzeuge. Metalle aus der Erde hervorzuholen und das zu verarbeiten, dazu braucht man ein enormes Wissen.
Und wenn wir das hier so lesen, dann ist das nicht irgendeine Randinformation, die Gott uns hier gibt. Nein, Gott zeigt uns: Die Menschen waren nicht irgendwelche Neandertaler, die umhergehüpft sind wie Affen. Die ersten Menschen waren Genies, die waren hochbegabt. Der Mensch ist kein verborgener Höhlenmensch, der rohes Fleisch kaut.
Wie die Evolution ist und die Bibel sagt, es gab keine Evolution, hier in diesen Versen wird das deutlich. Es gab sie nie, und es wird auch nie eine Evolution geben. Wir gehen eigentlich immer abwärts, es wird immer schlechter mit uns. Aber wir sehen hier in diesen Generationen: Wenn sie das alles schaffen und tun, dann sehen wir das Ebenbild Gottes, dass der Mensch kreativ ist, erfinderisch, schöpferisch tätig. Sie waren Genies, begabt.
Aber nichtsdestotrotz ist der Mensch böse und ist ein Sünder geblieben und immer tiefer in die Sünde hinabgerutscht. Das demonstriert uns Kains Nachkomme Lamech, und das lesen wir in Vers 19: Lamech aber nahm sich zwei Frauen, der Name der einen war Ada und der anderen Zilla.
Lamech ist die sechste Generation von Kain, und er nimmt sich zwei Frauen. Warum, wissen wir nicht. Und in 1. Mose 2 lesen wir, dass ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen wird. Das wird eine Familie sein, sie werden eine Familie gründen, das sollen Mann und Frau sein. Und Lamech kommt und sagt: Weißt du was, Gottes Standard ist mir egal. Wer toppt noch mal das von Kain? Gottes Standard ist mir egal. Wie Gott sich die Ehe vorstellt, das ist mir egal.
Und heute ist es nicht anders. Die einen wollen gar nichts von Ehe wissen, die anderen leben und tun alles außerhalb der Ehe, die anderen kommen, und wir hören von gleichgeschlechtlichen Ehen und so weiter.
Und in Vers 23 sehen wir dann, dass Lamech noch weiter geht und dass er noch stolz darauf ist, wie stark er ist, und damit vor seinen Frauen prahlt, dass er einen jungen Mann getötet hat, der ihm einen Kratzer verpasst hat. Und als Folge davon hat er ihn umgebracht.
Böse Menschen verstehen das Recht nicht. Und Gott wird in den Nachkommen Kains nicht erwähnt. Sie wollen ohne Gott leben. Der Mensch will keinen Gott, der ihm sagt, was zu tun ist. Er möchte sein eigener Gott sein und am liebsten sein eigenes Recht ausüben.
So ist der Mensch. Da kommen wir her. Der Mensch ist ein Sünder. Er lebt und liebt die Sünde. Das sind unsere Vorfahren. Da kommen wir her, so sind wir.
Hoffnung mitten in der Dunkelheit
Und wir wollen den Abend aber nicht so beenden. Sehen wir uns den letzten Vers in diesem Kapitel an: Adam und Eva haben noch einmal einen Sohn bekommen, den Seth. Und auch Seth wurde ein Sohn geboren. In Vers 26 heißt es: Und auch ihm wurde ein Sohn geboren, und er gab ihm den Namen Enosch. Damals fing man an, den Namen des Herrn anzurufen.
Dieses Kapitel, das den Menschen in der Abwärtsspirale der Sünde beschreibt, endet mit einer guten Nachricht: dass Gottes Gnade inmitten dieser nicht funktionierenden Familie eingegriffen hat. Inmitten dieser Familie von falschen Entscheidungen, wo Menschen ihren eigenen Weg gegangen sind, wo es in dieser Familie Streit gab, wo Lüge war, in einer Familie, in der Menschen getötet werden, in der die Menschen immer tiefer auf dem Abweg von Gott sind, sitzt Gott immer noch auf dem Thron. Und er tritt in diese kaputte Familie, in der alles schiefgeht.
Und es heißt hier: Enosch wird geboren, und sie beginnen, den Namen des Herrn anzurufen. Und wisst ihr, das soll dir heute Mut machen. Vielleicht kommst du aus einer nichtchristlichen Familie. Vielleicht kommst du aus einer christlichen Familie, und das Leben läuft nicht so, wie es sein sollte. Vielleicht hast du ein unglückliches Zuhause, und du möchtest gar nicht darüber reden. Und keiner soll erfahren, wie krass es ist, wie schlimm es zu Hause ist.
Vielleicht denkst du auch an das, was du schon alles in deinem Leben verbrochen hast. Was du schon alles für Sünden getan hast, die sind so groß. Das ist so viel, was du dir angehäuft hast. Gott kann mir nicht helfen.
Ich habe eine gute Nachricht für dich. Dieser letzte Vers sagt uns: Gott braucht nicht die perfekten Umstände, um für ihn zu arbeiten, um zu retten. Es ist Gottes größte Freude, in den dunkelsten und schwierigsten Situationen zu handeln, um die Herrlichkeit seiner Gnade zum Leuchten zu bringen. Gott ist ein Rettergott.
Zwei Wege und die abschließende Einladung
Wisst ihr, hier in diesem Kapitel sehen wir zwei Wege, und es gibt keinen Mittelweg. Es gibt keine Ausreden, keine Abkürzungen oder sonst etwas. Es gibt nur diese beiden Wege, und jeder in diesem Gebäude hier ist entweder auf dem Weg Kains oder auf dem Weg Gottes. Jeder muss entscheiden, welchen Weg er geht.
Wer in den Schuhen Kains geht, verweigert das Evangelium. Er verweigert Gottes Barmherzigkeit, er verweigert das Angebot des Kreuzes. Er will sein eigenes Leben leben, mit seiner Sünde, weil es ihm gefällt. Das ist Kain.
Oder du bist in der Spur Abels, erkennst, dass du ein Sünder bist und vor einem heiligen Gott nicht bestehen kannst. Die gerechte Strafe ist die Hölle. Und du siehst das Blutopfer. Du siehst, dass es ein Blutopfer gibt, dass Gott das perfekte Opfer für Sünder, für deine Schuld, ein für allemal dargebracht hat in seinem Sohn Jesus Christus dort am Kreuz.
Du kommst und glaubst, dass alle deine Sünden in seinem Sohn Jesus Christus durch sein Blut reingewaschen werden. Das ist das Angebot, das Gott dir heute macht. Komm, wasch deine Sünden rein, wasch dich rein von deinen Sünden.
Und ich möchte mit zwei Versen abschließen, die der Herr Jesus sagte in Johannes 3,16 und 18:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
