Einführung und persönliche Erfahrungen im Dialog mit Muslimen
Aber ich muss zugeben, dass ich jede Diskussion, die ich auf der Straße geführt habe – besonders mit muslimischen Gesprächspartnern – oft verloren habe. Unsere muslimischen Mitbürger kennen unsere Bibel manchmal sogar besser als wir selbst.
In meinem eigenen Buch, im Heiligen Buch, im Koran, steht die wichtigste Botschaft, die Christen zu verkünden haben: Jesus ist gestorben und auch auferstanden.
Ein ehemaliger katholischer Internatsschüler, der sich zum Islam bekehrt hat, weil er die Bibel als junger Teenager gelesen hat, entdeckte natürlich auch Widersprüche darin. Er ging mit diesen Fragen zu seinem Priester, der ihm sagte: „Ach Pierre, die Bibel ist sowieso verfälscht, die Bibel ist gefälscht.“ Aus dieser Enttäuschung heraus konvertierte er zum Islam.
Wenn Muslime sich taufen lassen, ist das in Deutschland oft unglaublich gefährlich.
Mein Name ist Markus, ich bin Gründer des überkonfessionellen Bibelfit-Dienstes. Wir erstellen kostenfreie Infomaterialien für Gemeinden, Hauskreise und Bibelschulen. Wie immer kannst du alles aus diesem Video abschreiben, abfotografieren und kostenfrei nutzen.
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Mein heutiger Gast ist ein Gelehrter, zu dem viele Christen in unserem Land aufsehen. Er ist auch für mich eine persönliche Inspiration. Er ist leidenschaftlicher Befürworter davon, den Juden ein Jude und den Griechen ein Grieche zu werden, um viele für Christus zu gewinnen – vor allem Muslime.
Manche sehen das vielleicht anders, doch was sind die Ergebnisse davon? Regelmäßige Taufen, eine Gemeinde, die von 100 auf 1000 beständige Gottesdienstbesucher gewachsen ist, die Gründung von Kirchen, Kindergärten und Schulen.
Inzwischen ist er Autor von Büchern in hoher Auflage, ist in den sozialen Medien präsent und viel in der arabischen Welt unterwegs.
Es ist mir eine Ehre, heute Pastor Mario Wandschaffe zu begrüßen, dem ich jetzt einige von deinen und euren Fragen weitergeben darf.
Lieber Mario, ich freue mich sehr, dass du dich heute hier zugeschaltet hast. Friede sei mit dir, danke, dass du da bist.
Wir sprechen über ein wichtiges Thema: Wie kommen wir mit Muslimen ins Gespräch über Jesus?
Du weißt schon ein bisschen vom Hintergrund, den ich dir erzählt habe. Lass uns vielleicht mit einer ganz anderen Fragestellung anfangen: Was sollten wir vielleicht besser nicht tun?
Herausforderungen und Umgang mit schwierigen Fragen im Gespräch
Ja, erst einmal ganz herzlichen Dank, lieber Markus, für die Einladung hier in deinem Channel. Es ist mir eine große Ehre.
Ich denke, dass unsere muslimischen Mitbürger und auch die Mission, die Jesus uns gegeben hat, sie mit der besten Botschaft, dem Evangelium, zu erreichen, eine große Herausforderung ist.
Ich kann ein bisschen aus meiner Biografie erzählen: Ich bin ja Straßenprediger seit fast 40 Jahren und liebe es, mit Menschen über Jesus zu sprechen. Aber ich muss doch zugeben, dass ich jedes Gespräch, jede Debatte und jede Diskussion, die ich auf der Straße geführt habe – gerade mit muslimischen Gesprächspartnern – einfach verloren habe.
Das liegt daran, dass unsere muslimischen Mitbürger nicht alle, aber viele unsere Bibel manchmal sogar besser kennen als wir. Sie stellen auch schwierige Fragen an die Bibel und an unseren christlichen Glauben. Zum Beispiel: Wenn Jesus Gott ist, warum hat er gefrühstückt? Gott frühstückt doch nicht. Wenn Jesus Gott ist, warum hat er geschlafen? Gott schläft nicht. All diese Fragen sind sehr herausfordernd.
Die letzte Auflage meines Buches „Mit Muslimen im Gespräch“ enthält die Frage, die für mich besonders schwer war: Wie kann es sein, dass Jesus Gott ist und zur gleichen Zeit Gottes Sohn? Das sind alles super schwierige Fragen, bei denen man nach so einem Gespräch Kopfschmerzen bekommt.
Du hast mich gefragt, was man auf keinen Fall machen sollte. Man sollte auf jeden Fall nicht versuchen, Dinge zu erklären, die man nicht weiß. Man sollte sich nichts ausdenken, denn das führt zur absoluten Katastrophe. Lieber respektvoll sagen: „Ich weiß es nicht, ich frage noch einmal nach, ich lese noch einmal nach, ich erkundige mich.“ So ist auch dieses Buch entstanden.
Es ist eigentlich kein Buch, das man von Anfang bis Ende liest. Es ist eher wie ein Wiki mit Hunderten von schwierigen Fragen. Diese Fragen kommen zum Beispiel von Pierre Vogel, der in Deutschland am bekanntesten ist. Er war ein ehemaliger katholischer Internatsschüler, der sich zum Islam bekehrt hat.
Warum? Weil er die Bibel als junger Teenager gelesen hat und viele Widersprüche darin gefunden hat. Er ging zu seinem Priester, also seinem Lehrer, und der sagte ihm: „Ach Pierre, die Bibel ist sowieso verfälscht, übersetzt und übertragen worden.“ Praktisch wurde ihm gesagt, die Bibel sei gefälscht.
Aus dieser Enttäuschung heraus konvertierte er zum Islam. Eines der Hauptargumente von Pierre Vogel ist, dass das Christentum irrational und unlogisch sei – ein Gott oder drei Götter und so weiter. Der Islam dagegen sei logisch.
Ich glaube, es ist sehr wichtig, gerade in solchen Gesprächen ruhig zu bleiben, wenn man keine Antwort weiß. Man sollte zugeben: „Ich habe keine Antwort“ und dann noch einmal nachlesen, die Bibel gut kennen und versuchen, Muslimen respektvoll zu begegnen.
Kulturkontextuelle Evangelisation als Schlüssel
Ich muss zunächst sagen, dass es mich überrascht, dass du sagst, du hast bis jetzt jede Straßendebatte verloren. Das finde ich sehr sympathisch und kann ich gut nachvollziehen.
Zum Beispiel war viele Jahre einer meiner direkten Nachbarn ein muslimischer Gelehrter. Da bin ich fast jede Woche zum Abendessen bei ihm ein- und ausgegangen. Ja, das kann ich nachvollziehen.
Ich nehme das so ein bisschen mit, wie du es sagst: Man sollte nicht neunmal klug tun, wenn man etwas nicht weiß. Dann ist es besser, das respektvoll zuzugeben und sich kundig zu machen. Du sagst, das ist auch gar kein großer Beinbruch, oder?
Ich denke, aus dieser Frustration heraus habe ich dann versucht, all diese Fragen zu beantworten. Aber ich bin dann noch einen weiteren Schritt gegangen. Ich habe mehr und mehr erkannt, dass es eigentlich nicht so fruchtbar ist, mit Muslimen aus der Bibel zu sprechen. Denn nach islamischer Lehre ist die Bibel verfälscht worden.
Deshalb habe ich vor vielen Jahren angefangen, den Koran zu studieren, weil das einfach ihre Welt ist. Viele meiner christlichen Kollegen, also Missionskollegen, kritisieren meinen Weg. Deswegen richte ich auch an alle unsere Zuschauer dieses Video: Wenn ich jetzt ein bisschen von meiner Strategie erzähle, bin ich gar nicht böse, wenn man mich dafür kritisiert.
Mein großes Vorbild ist Paulus auf dem Areopag. Er war ganz klar kein Synkretist, aber von seiner Kommunikation oder seiner Rhetorik her ist er in die Sprache und die Bilder seiner Gesprächspartner eingetaucht. Diese waren ja Götzenanbeter, Philosophen und der griechischen Kultur verbunden.
In dieser großartigen Predigt, die er auf dem Areopag hielt – in Apostelgeschichte 17 – hat er heidnische Bilder benutzt, wie zum Beispiel den Altar, der dem unbekannten Gott geweiht war. Er sagte: „Das ist der Gott, den ich euch verkünde, der euch unbekannt ist.“
Er hat sogar zwei heidnische griechische Dichter, Aratus und Cleanthes, zitiert. Nicht, weil er auf einmal gesagt hätte, alle Religionen seien eins oder es gebe sowieso nur einen Gott und jede Religion sei gleich – nein, das auf keinen Fall. Sondern er hat Zitate und Bilder aus der griechischen Mythologie benutzt, um das Evangelium zu kommunizieren.
Das ist der große Unterschied: kulturkontextuelle Evangelisation. Und genau das machen wir jetzt seit vielen Jahren auf der Straße.
Das ist auch in diesem Buch beschrieben: Der Koran spricht 25 Mal von Jesus Christus und nur fünf Mal von Mohammed. Wir benutzen diese Suren oder Ayats, also Verse, um das Evangelium von Jesus zu präsentieren.
Praktische Beispiele für Gespräche mit Muslimen
Fantastisch! Kannst du mir ein paar Beispiele geben, wie das abläuft? Also, eines spielt sich auf der Straße ab. Darüber wollen wir sicherlich noch sprechen. Aber lasst uns erst einmal mit etwas Niedrigschwelligem anfangen.
Wir haben ja viele Zuschauerinnen und Zuschauer hier, die zum Beispiel aus einem muslimischen oder arabischen Hintergrund kommen. Manchmal hat man eine Familie oder eine Schwiegerfamilie, die im Islam verwurzelt ist – und zwar in ganz unterschiedlichem Ausmaß. Man sitzt dann zusammen zum Abendbrot oder bei einer Familienfeier. Wie könnte man denn zum Beispiel, wenn das Gespräch auf das Thema Glaube und Jesus kommt, einen niedrigschwelligen, sympathischen Einstieg finden?
Ich war tatsächlich vorletztes Jahr bei Abu Schaka Arafat in seinem Restaurant eingeladen. Er hatte zu einem Kollegen von mir gesagt: Wenn er ihm aus dem Koran zeigen könnte, dass Jesus gestorben und auch verstanden ist, dann würde er sich mehr für die Gedanken des Christentums öffnen.
Dazu muss man Christen noch einmal den Hintergrund erklären. Denn eine der größten Differenzen – das wissen viele Christen nicht – ist, dass Muslime nicht glauben, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Das steht nämlich in der Sure an-Nisa:
„Sie sagen: Wir haben Al-Masih, den Sohn Mariams, den Gesandten Allahs, getötet. Wahrlich, sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, es erschien ihnen nur so.“
Hier haben wir also eine der zentralen Konfrontationen mit dem Islam, die mitten ins Herz des Christentums oder der christlichen Lehre zielt: die Aussage, Jesus sei gar nicht am Kreuz gestorben.
Das ist natürlich für uns, die wir bibelgläubig sind oder mit Paulus sagen, dass unser Glaube umsonst ist, wenn wir nicht glauben, dass Jesus gekreuzigt und auferstanden ist, ein schwerer Schlag. Das kann uns nicht gleichgültig lassen.
Wir können natürlich klassisch antworten und sagen: „Ja, aber die Bibel sagt doch, Jesus ist gekreuzigt und auferstanden.“ Wir können sogar noch weitergehen. Wenn wir auf die historisch-wissenschaftliche Schiene gehen, können wir sagen, dass nicht nur die Evangelisten, sondern auch die Kirchenväter das bezeugt haben, indem sie die biblischen Quellen zitiert haben.
Wir können sogar noch weiter gehen: Wir können römische, nichtchristliche Historiker zitieren, die ganz klar bezeugen, dass Jesus gekreuzigt wurde. Bei Josephus Flavius finden wir sogar eine Stelle in seinem „Jüdischen Krieg“, die das Sterben und die Auferstehung Jesu erwähnt.
Dank unserer jüdischen Freunde, jüdischen Apologeten, die in seiner Zeit gegen Jesus argumentiert haben, wissen wir ebenfalls, dass Jesus gekreuzigt wurde.
Doch das erzeugt bei Muslimen folgende Antwort: „Die Bibel ist gefälscht, und Wissenschaft interessiert uns nicht, weil wir im Rahmen des Korans leben.“
Deswegen ist dieser Weg oft unfruchtbar. Wir drehen uns im Kreis: Wir sagen, die Bibel ist die Wahrheit, und die Muslime sagen, der Koran ist die Wahrheit. Dann grüßen wir mit „Assalam“ und gehen nach Hause.
Deshalb wählen wir einen dritten Weg: Wir tauchen in den Koran ein und sagen: „Aha, da haben wir eine Sure an-Nisa, die sagt, ihr behauptet, ihr habt Jesus gekreuzigt.“
Jetzt gehen wir nicht in Konfrontation zum Koran, sondern sprechen mit gläubigen Muslimen über ihr heiligstes Buch – den Koran. Dann sagen wir: „Ja, du hast recht, oder Mohammed hat recht.“ Denn wer sind die, die Mohammed anspricht? Die behaupten, sie hätten Jesus gekreuzigt – das waren die Juden, seine größten Feinde, die ihm drohen: „So wie wir Al-Masih Isa plattgemacht haben, so machen wir dich auch platt.“
Mohammed antwortet: Die Juden haben ihn nicht gekreuzigt.
Dann sagen wir: „Achim“ oder „muslimischer Freund“, Mohammed hat Recht. Die Juden haben Jesus gar nicht gekreuzigt, denn die Geschichte sagt, dass die Römer Jesus gekreuzigt haben.
Wir fangen sie also wie mit einem Judo-Trick auf, lassen sie ins Leere laufen und sagen: „Ja, richtig, Mohammed hat Recht mit dieser Sure.“
Und wir wissen sogar noch mehr: Die Kreuzigung Jesu war kein Unfall. Denn wir wissen aus Johannes 10, Vers 18, dass die Kreuzigung Jesu nicht gegen seinen Willen geschah. Dort sagt Jesus: „Ich lasse mein Leben freiwillig. Von mir aus nehme ich es wieder.“
Wir wissen also, dass das Kreuz die einzigartige, wunderbare Strategie des Rettungsplans Gottes war. Die Kreuzigung geschah um Gottes Willen und nicht nur durch die Römer. Halleluja!
Da wir fleißige Studenten des Korans sind, wissen wir, dass an drei Stellen die Kreuzigung und der Tod Jesu sogar im Koran bezeugt werden.
Da haben wir zum Beispiel Sure 5, wo es heißt: „Als Allah sprach: ‚O Isa, ich habe dich sterben lassen und zu mir emporgehoben.‘“
Diese Stelle ist für Muslime, die lehren, dass Jesus nicht gestorben ist, eigentlich eine Schwierigkeit. Denn hier steht eindeutig, genau wie im Evangelium, dass Jesus durch Allahs Willen gestorben und auferweckt wurde.
Dann gibt es die Stelle, die ich mitgebracht hatte, als ich bei Abu Schaka war: Sure 19, Vers 20, „Rat Mariam“: „Was salamu alaiha, yauma ulidtu wa yauma amutu wa yauma ubbathu hiya.“
Das heißt: Jesus im Koran, Friede sei auf ihm, wird genannt am Tag seiner Geburt, am Tag seines Todes und am Tag seiner Auferstehung.
Das ist also unsere Strategie: Wir argumentieren nicht gegen den Koran, sondern mit dem Koran und zitieren ihn – am liebsten auf Arabisch.
Deswegen habe ich auch Arabisch zitiert, denn das ist immer ein Argument: „Mario, du kannst nicht aus der deutschen Übersetzung des Korans lesen, denn das ist nicht der Koran, sondern nur die ungefähre Bedeutung. Der echte Koran ist das Arabische.“
So versuchen wir, Muslime zum Nachdenken zu bringen: „Schau, in meinem eigenen Buch, im heiligen Buch, im Koran, steht sogar die wichtigste Botschaft, die Christen verkünden: Jesus ist gestorben und auferstanden.“
Reaktionen und weitere Argumentationslinien
Wow, ich glaube, das wird sich der eine oder andere Zuschauer mehrfach anschauen. Vielen, vielen Dank.
Welche Reaktionen bekommst du, wenn du das aus dem Koran so darlegen kannst? Die schönste Reaktion hatte ich letztes Jahr mit fünf muslimischen Jugendlichen, mit denen ich über Jesus ins Gespräch kam. Dabei ging es um Jesu Heiligkeit. Das ist eine weitere Argumentationslinie, die wir in unserer sogenannten Taschenbuch-Predigt verwenden. Wir sagen, Jesus ist nicht nur gestorben, sondern er ist auch der Einzige, der für uns sterben konnte und sein Leben geben konnte.
Denn zur Zeit, als Jesus gekreuzigt wurde – das wissen wir ja – wurden Zehntausende, Hunderttausende gekreuzigt. Aber keiner von ihnen hatte die Kraft, für uns zu sterben, sodass wir Erlösung empfingen. Deshalb müssen wir aus der Schrift zeigen, dass Jesus der Einzige war, der heilig war. Und zwar völlig heilig, nicht heilig geworden durch Gottes Gnade, sondern heilig von seiner Natur aus.
Die Jugendlichen sagten dann: „Nein, Jesus ist nicht heilig.“ Daraufhin konnten wir aus dem Koran zitieren – nicht aus der Bibel, denn die Bibel wird von Muslimen als gefälscht angesehen. Aus dem Koran können wir etwa Surat Maryam, Ayat 19 zitieren: „Kala-i-Nama-anna-ras-sullu-rabbi-kili-habbala-laki-gulaman-sakiyan.“ Das heißt, der Engel Jibril spricht zu Maryam, zu Maria: „Ich schenke dir einen reinen Sohn, einen gulaman sakiyan.“ Damit wird im Koran ganz klar bezeugt, dass Jesus heilig ist.
Wir kennen sogar den Grund, warum Jesus heilig ist. Das steht ebenfalls in Surat Maryam 19, Ayat 17. Dort heißt es, dass Maryam sich vor ihnen verbarg, also vor Allah, hinter einem Hijab, hinter einem Vorhang. Und Allah sandte ihr, Maryam, seinen Geist, den Ruhana. Das bedeutet, wir haben in Surat Maryam 19, Ayat 17 sogar den Grund, warum Jesus der einzige Heilige unter allen Propheten ist – auch im Koran.
Im Koran finden sich die gleichen Propheten und Heiligen wie in der Bibel. Der Koran bestätigt übrigens auch die Bibel, aber er bezeugt, dass Jesus der einzig Heilige ist. Und zwar nicht heilig geworden, sondern von Natur aus heilig. Das liegt daran, dass seine Geburt ein Wunder war, nämlich durch den Ruhana, den Geist Allahs.
Hier haben wir natürlich wieder eine große Schwierigkeit für die Theologie des Islam. Der Islam ist ja eine radikal monotheistische Religion. Das Fachwort dafür ist Tauhid, das bedeutet: Es gibt nur einen Gott und keinen dreieinigen Gott. Das ist ein großes Diskussionsfeld. Dennoch steht im Koran, dass die Geburt Jesu durch den Geist Allahs, den Heiligen Geist, kam. Diese Aussage findet sich im Koran fünfmal: zweimal in Bezug auf Allah und dreimal in Bezug auf Jesus Christus.
Das ist zum Beispiel eine dieser Stellen, und das ist natürlich großartig. Es geht sogar so weit, dass es bestimmte Übersetzungen des Korans gibt, die diese Stelle anders übersetzt haben. Sie geben die jungfräuliche Geburt nicht durch den Ruhana, den Geist Allahs, sondern durch den Engel Dschibril wieder. Diese Übersetzungen wurden geändert, weil man merkt, dass hier die Theologie der Muslime herausgefordert wird.
Die Frage ist: Wer ist dieser Geist Allahs? Ich dachte, es gibt nur einen Gott. Du kannst ja gleich noch ein bisschen mehr erzählen, welche Aspekte wir in dem Sinne gut nutzen können und die wir einfach kennen sollten.
Wichtige Kenntnisse über den Islam für Christen
Lassen Sie uns noch einmal einen Schritt zurücktreten. Welche Dinge sollten wir als christliche Geschwister über Muslime wissen? Was wäre hilfreich, wenn wir es über den Islam im Blick hätten, auch wenn es uns vielleicht nicht immer bewusst ist?
Ich denke, gerade in Bezug auf die zwei zentralen Lehren des Christentums, die von Muslimen stark angefochten werden, ist das wichtig. Diese Lehren sind, dass Jesus gekreuzigt wurde und dass er auferstanden ist. Das ist, glaube ich, der größte Angriff auf die christliche Lehre. Wir können das sehr einfach und bequem dokumentieren.
Dabei fällt auf, dass in arabischen Texten, zum Beispiel im Koran, die Stellen, die die Kreuzigung und Auferstehung Jesu belegen, oft verfälscht übersetzt werden. Es wird nicht gesagt, dass „Allah ihn sterben ließ“, sondern dass „Allah ihn abberufen hat“. Das Wort „abberufen“ ist natürlich missverständlich.
Muslimische Übersetzer benutzen zum Beispiel das arabische Wort „Mutta Wafika“, das eindeutig „er ließ ihn sterben“ bedeutet. Man kann das aber auch so verstehen, dass er „abberufen“ wurde.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn Markus mich fragen würde, in welcher Stadt ich wohne, würde ich das aus Sicherheitsgründen nicht im Internet sagen. Angenommen, ich wohne in einer deutschen Stadt, und es würde in einem Interview mit Markus Voss stehen: „Pastor Warnschaffe wurde während seines Aufenthalts in der Stadt abberufen.“
Ich könnte sagen, ich wohne in Bonn, das weiß ja jeder. Wenn dann in der Zeitung stünde, dass ich „während meines Aufenthalts in Bonn abberufen“ wurde, würde niemand denken, ich sei wie Elia mit einer Kutsche in den Himmel aufgefahren oder wie Henoch entrückt worden. Alle würden verstehen, dass ich gestorben bin, vielleicht an einem Herzinfarkt oder Ähnlichem.
Das ist das Problem, das muslimische Übersetzer haben. Im Koran steht tatsächlich dreimal, dass Jesus gestorben ist, aber sie versuchen in ihren deutschen Übersetzungen, das Wort durch „abberufen“ zu verfälschen. Deshalb ist es immer gut, das arabische Wort zu kennen.
Der normale Verbraucher kann das wahrscheinlich nicht, aber er kann auf meine TikTok- oder YouTube-Videos verweisen, um das besser zu verstehen.
Kulturelle Sensibilität und Umgang mit Muslimen
Unbedingt! Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn du Mario nicht auf YouTube oder TikTok folgst, entgeht dir wirklich etwas. Ich sage das nicht einfach als Werbeslogan, da fehlt dir wirklich etwas. Es wäre sehr schade, wenn du das nicht tust.
Unabhängig davon lass uns vielleicht, bevor wir gleich noch über Inhalte sprechen, ein bisschen über kulturelle Differenzen sprechen. Du kennst das ja besser als viele andere. Es gibt natürlich – und das darf man auch ganz sachlich beim Namen nennen – gewisse kulturelle Differenzen zwischen muslimischen Mitbürgern, die zum Beispiel aus der arabischen Welt zu uns kommen, und Menschen, die hier bei uns in Mitteleuropa sozialisiert worden sind.
Was sind denn so ein paar Sachen, bei denen du sagst, da sollten wir im Gespräch eine gesunde Sensibilität und Feinfühligkeit zeigen? Das sind Regeln, die ich generell einhalte, auch im Gespräch mit Deutschen. Spätestens seit Corona sprechen wir generell nicht über Politik. Wir sprechen nicht über den Gaza-Krieg, wir sprechen nicht über Israel.
Wenn ich im Libanon bin – ich bin sehr viel im Libanon unterwegs – darf ich nicht einmal das Wort Israel in den Mund nehmen, wenn es um Politik geht. Aber das ist bei Deutschen genauso: Politik spaltet. Wer einmal, ich war sogar vorletztes Jahr in Damaskus, in Syrien, das Elend der Bevölkerung dort gesehen hat, der kann natürlich den Zorn der arabischen Bevölkerung gegen Amerika und auch gegen die westliche Welt verstehen.
Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mich als Europäer, als Deutscher geschämt habe, als ich die Kinder in Damaskus im Dreck nach weggeworfenen Lebensmitteln suchen sah. Das liegt daran, dass Amerika und die EU Syrien im Embargo halten.
Aber wir merken: Ich will gar nicht mehr tiefer darauf eingehen, ich will das jetzt schon abschließen. Das sollte man unbedingt vermeiden. Im Gegenteil: Wenn ich Menschen auf der Straße treffe – ich bin ein großer Israelbefürworter, das weiß jeder, auch meine muslimischen Freunde – aber wenn ich Palästinenser treffe, dann freue ich mich sehr, dass sie aus Palästina kommen.
Es ist ganz, ganz wichtig, dass wir diese Dinge vermeiden. Wir vermeiden auch jegliche Beleidigungen und herablassende Kommentare gegen Mohammed. Ich weiß, meine Kollegen lieben es, das Sexualleben von Mohammed auszubreiten und allerlei Schimpfwörter mit ihm zu verbinden, das vermeiden wir.
Denn wir wissen, dass Muslime eine unglaubliche Liebe gegenüber Mohammed, dem Koran und ihrem Glauben haben. Wir sind grundsätzlich freundlich und höflich. Wir sprechen kein einziges negatives Wort gegen Mohammed, den Islam oder den Koran.
Wie gesagt, ich habe schon angedeutet, wir gehen eher den anderen Weg: Wir lernen den Koran sogar auswendig. Mir ist letztes Jahr passiert, dass mich sogar ein Muslim auf der Straße geküsst hat, weil ich seinen Koran zitiert habe. Er hat sich natürlich nicht bekehrt, aber das ist unser Weg.
Ich komme aus dem Rheinland. Hier wohnen viele Katholiken. Wenn du mit Katholiken einen Witz über den Papst machst, lachen die sogar noch mit. Wenn du einen Witz über Mohammed machst, solltest du vorher drei Fluchtwege ausgesucht haben, denn die Leute sind mit ihrer Religion verschmolzen.
Wir hatten mal eine Zeit, in der ein amerikanischer Pastor in Amerika den Koran verbrannt hat. Ich habe mich dann mit einem Muslim unterhalten, und er sagte: „Mario, das interessiert uns nicht. Wenn ihr Bücher verbrennt, musst du mich verbrennen, ich bin der Koran.“
Das wünsche ich mir manchmal sogar von Christen, dass sie ihre Bibel nicht nur so gut kennen wie Muslime ihren Koran, sondern dass sie damit verschmolzen sind und sich damit identifizieren.
Darauf nehmen wir Rücksicht. Wir glauben genauso wenig, wie man Deutsche durch Beleidigung ihrer Nationalität oder Geschichte zu Jesus führen kann, genauso wenig kann man Muslime durch Beleidigung ihrer Kultur oder Geschichte zu Jesus führen. Sondern nur durch Respekt, Wertschätzung und Kulturkontextualität.
Praktische Tipps und Herangehensweisen im Umgang mit Muslimen
Das sind sehr, sehr gute Stichpunkte. Du hast Mario gehört: Ein entscheidender Schlüssel ist die Vorbereitung. Hier haben wir dir die Top 10 Gesprächstipps für Gespräche mit kritischen Nichtchristen zusammengetragen. Außerdem erfährst du, wie du dich dabei ganz praktisch verhalten kannst. Diese Tipps kannst du gerne für deinen Hauskreis, für deine Familie, aber auch in eurer Gemeinde und in eurer Schule nutzen.
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Noch eine Frage dazu: Du hast jetzt vom Weg gesprochen, den ihr geht, und davon, was ihr vielleicht anders macht als gewisse andere Kirchen oder Dienste. Was macht ihr zum Beispiel noch anders? Was unterscheidet eure Herangehensweise?
Außerdem haben wir ja im letzten Jahr sehr viele Muslime getauft. Wir haben seit ungefähr einem Jahr eine Gemeinde-Neugründung und haben zwanzig Muslime getauft. Wir sind auch sehr stark darin, dass wir sagen: Wir möchten Muslimen Zeit geben.
Das heißt, wir hatten letztens Besuch von zwei Muslimen, die sich eigentlich nicht für das Evangelium interessiert haben. Aber sie brauchten Hilfe, weil sie unter der Gefahr der Abschiebung standen. Was wir machen, ist, dass wir Hilfe anbieten – auch wenn Leute sich nicht für die Botschaft interessieren.
Das heißt, wir geben Unterstützung. Ich habe jetzt wieder ein Kirchenasyl für einen Muslim vermittelt. Wir helfen Leuten in ihren Asylverfahren. Wir haben immer wieder auch Kritik bekommen: Warum tauft ihr Leute, die nicht ehrlich sind und das vielleicht nur wegen des Asyls machen? Das zieht sowieso nicht mehr, sagen die Kritiker, und das wird auch von den Behörden nicht mehr anerkannt.
Aber was ich sagen will: Wir lassen Muslimen Zeit. Mein Partnerpastor aus Amman sagt immer: „Mario, ein durchschnittlicher Muslim braucht auf seiner Reise von Mohammed zu Jesus ungefähr zwei Jahre.“ Muslime haben viele Fragen, und das sind oft sehr schwierige Fragen. Gerade wenn es um die Trinität oder die Christologie geht, zum Beispiel: Wie kann es sein, dass Jesus gleichzeitig Gott und gleichzeitig Mensch ist?
Das sind viele, viele schwierige Fragen, und da müssen wir Muslimen Zeit geben. Deswegen bieten wir immer das Gespräch an, aber wir sind geduldig. Ich denke, gerade im Islam ist das sehr wichtig. Vor allem nehmen wir Rücksicht auf die besondere Situation.
Wenn Muslime sich taufen lassen, ist das unglaublich gefährlich – auch in Deutschland. Wir sagen zum Beispiel zu unseren Konvertiten: Bitte zeigt nicht eure neu geschenkte Bibel. Bitte redet nicht mit jedem darüber, dass ihr euch taufen lasst. Das klingt für uns Christen erst mal vielleicht seltsam, aber aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Konvertiten in deutschen Asylheimen geschlagen wurden und ihre Bibeln zerrissen wurden.
Deshalb sagen wir: Bete, dass Gott dir jemanden schenkt, einen Mann des Friedens. Bete, und wenn du einem Mann des Zorns gegenüberstehst, dann sei weise und schweige lieber. Das sind besondere Situationen, in denen wir vielleicht anders mit Muslimen umgehen als mit Deutschen.
Seelsorgerliche Fragen im interreligiösen Familienkontext
Total einleuchtend. Ich habe jetzt, wo wir langsam auf den Schluss zugehen, noch eine seelsorgerliche Frage.
Wir haben eine Situation, die sehr häufig vorkommt und die wir oft in Leserbriefen und Zuschriften erhalten. Es geht um eine Familie, die überwiegend muslimisch ist. Eine Person aus der Familie, meistens eine Tochter, bekehrt sich zum Christentum. Dann stellt sich die Frage: Was soll sie tun? Soll sie mit ihrer Familie darüber sprechen oder lieber nicht? Wenn sie mit ihnen darüber spricht und die Familie es tolerieren kann – was häufig der Fall ist, manchmal aber auch nicht – wie geht sie dann bei Familienfeiern damit um? Wie ist es später bei der Partnersuche oder bei der Hochzeit? Wie geht man mit einer interreligiösen Familie um, besonders in verschiedenen Situationen?
Fangen wir damit an, wenn die Eltern es vielleicht gar nicht so gut finden, dass ihre Tochter zum Christentum übergetreten ist. Das hängt natürlich davon ab, welche islamische Konfession die Familie hat. Es gibt ja verschiedene. Zum Beispiel bei den Schiiten ist das, glaube ich, auch denkbar. Bei Sunniten stelle ich mir das fast undenkbar vor, ohne dass es zu einem Ausschluss aus der Familie kommt. Das ist eigentlich das, was wir kennen, gerade bei Sunniten. Wenn ich mir zum Beispiel eine pakistanische Familie vorstelle, glaube ich nicht, dass es anders möglich wäre, als dass die Tochter die Familie verlassen müsste.
Nehmen wir aber mal das Beispiel einer persischen Familie, bei der sie nicht um ihr Leben fürchten muss. Das ist vielleicht auch ein bisschen verwandt mit dem Rat, den ich unseren Konvertiten gegeben habe, die zurück in ein Asylheim gehen: Vielleicht erst einmal nicht darüber sprechen. Wir haben ja auch Situationen in Ländern, in denen die Konversion unter Todesstrafe steht – und zwar staatlich legitimiert.
Wir haben Todesfälle in Deutschland, die natürlich illegal sind, aber trotzdem geschehen, weil sie aus dem Familienkontext heraus passieren. Aber es gibt auch Länder, in denen es staatlich erlaubt ist, Konvertiten zu töten. Aufgrund meiner Arbeit in verschiedenen arabischen Ländern kenne ich diese Situation gut.
Wir haben die Inside Islam Bewegung, die von meinen Kollegen unterschiedlich bewertet wird. Ich persönlich halte es für legitim, wenn man sich bekehrt, erst einmal nicht öffentlich darüber zu sprechen, um das eigene Leben zu schützen. Es gibt sogar Zeugnisse von Menschen, die sich bekehrt haben, in der Moschee geblieben sind und im Verborgenen viele Muslime zu Christus geführt haben – aber eben nicht öffentlich.
Das muss man individuell entscheiden. Meine Kollegen kritisieren diesen Weg, den Inside Islam Weg, weil sie sagen, man müsse ja öffentlich seinen Glauben bekennen. Aber das kann man leicht in Deutschland sagen, wo die Bekehrung oder Taufe nicht unter Todesstrafe steht. Das ist natürlich im Iran oder in Saudi-Arabien, wo Christen im Untergrund leben, eine ganz andere Situation.
Deshalb würde ich immer erst einmal raten, die Bekehrung für sich zu behalten – auch aus Sicherheitsgründen – und dann zu sehen, wie Gott Freiheit schenkt, um den Glauben öffentlich zu leben.
Das ist auch der Rat, den ich unseren Konvertiten im Asylheim gebe: Zu beten: „Herr, schenke mir, wo ist hier ein Mahn des Friedens und wo ein Mahn des Streits?“
Das können wir, die wir in Deutschland in Sicherheit leben, wahrscheinlich gar nicht richtig nachvollziehen, wie es wirklich ist. Aber wie gesagt: Wir hatten zuletzt auch in Australien einen Bischof, der während eines Gottesdienstes in einem freiheitlichen Land niedergestochen wurde. Da geht es um Leben und Tod.
Erste Schritte für Muslime, die zu Christus finden
Okay, dann letzte Frage an dieser Stelle: Wir haben jetzt jemanden, der zuschaut. Statistisch ist es sehr wahrscheinlich, dass mehrere Menschen gerade jetzt zuschauen, die aus einem muslimischen Hintergrund kommen und sich zu Christus bekehrt haben.
Was würdest du sagen, sind die ersten zwei, drei Schritte für Muslime, die von Mohammed zu Jesus finden? Was würdest du ihnen als Rat mitgeben?
Gottes Wort lesen und darin studieren. Gottes Wort als lebendiges Wort erleben. Vor allem aber Gemeinschaft – das ist ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, Freunde und eine Familie zu finden.
Das ist auch in unserer Kirche sehr, sehr wichtig. Wir haben nicht nur den Gottesdienst am Sonntag, sondern zusätzlich auch Kleingruppen. Dort kann man Freundschaft erleben, Hilfe bekommen und persönliche Unterstützung finden.
Man muss sich das so vorstellen: Die Familienbindung in muslimischen Hintergründen ist oft viel stärker als in unseren westlichen Kulturen.
Such dir eine Gemeinde, in der Gottes Wort an erster Stelle steht und die Grundlage ist. Aber such dir auch eine Gemeinde, in der starke Gemeinschaft gelebt wird. Wo du Kleingruppen findest und Menschen, die für dich da sind.
Das würde ich sagen: Anbetung, Gottes Wort und Gemeinschaft – diese drei Dinge sind entscheidend.
