Zum Inhalt

Jakobus 2,14-26: "Glauben und Werke"

Jakobus 2,14-2,2624.11.2013
Serie•Teil 6 / 11Jakobus
Glaube ist nicht gleich Glaube. Jakobus fragt brutal ehrlich: Reicht es, „ich glaube“ zu sagen – oder zeigt dein Alltag, dass du Gott wirklich vertraust?

Ein Bild aus dem Alltag

Ich möchte am Anfang etwas ganz anderes machen. Ich möchte euch etwas ganz Simples zeigen.
Ich habe ein Auto, und ich weiß nicht, wie oft, öfter als mir lieb ist, kommt da so eine Anzeige: Ölstand kontrollieren. Und immer, wenn diese Anzeige kommt, weiß ich: Na ja, also es gibt Leute wie Johnny, der lacht schon, ja, der kümmert sich wahrscheinlich öfter um seinen Ölstand und weiß auch, wo der Peilstab ist. Ich weiß nicht, wo der Peilstab ist bei meinem Auto, weil ich warte darauf, dass die Anzeige kommt. Und wenn die Anzeige kommt, dann weiß ich: Okay, wir haben noch ein bisschen Luft, aber nicht mehr viel. Jetzt muss man irgendwann was machen.
Was macht man, wenn die Anzeige kommt? Na ja, man gießt Öl nach. Das Entscheidende dabei ist: Es spielt eine Rolle, was für ein Öl man nimmt.
So, und das wollte ich einfach mal ganz grundsätzlich sagen: Wenn da Ölstand kontrollieren steht, dann muss man sich schon überlegen, ob man so etwas nimmt, wo vielleicht 5W30 draufsteht, oder wo extra virgin olive oil draufsteht. Die sind beide in dunklen Flaschen, da könnte man sich jetzt irren und könnte sagen: Das sieht doch eigentlich auch nicht schlecht aus und ist auch ein bisschen billiger als das hier. So, kostenmäßig ist das wirklich wichtig. Ich wollte am Anfang von dieser Predigt nur sagen: Wenn das kommt, dann bitte das nehmen hier. Denn obwohl auf beidem Öl draufsteht, Öl und Öl, ja, es gibt Unterschiede bei Ölen. Öl ist nicht gleich Öl.
Und so ist auch Glaube nicht gleich Glaube. Es gibt nämlich Glauben, den kannst du quasi in deinen persönlichen Motor reinschütten, und dann läufst du ganz gut. Und es gibt Glauben, wenn du den reinschüttest, dann stellst du fest, dass du irgendwann einen Kolbenfresser kriegst. Das funktioniert einfach nicht.
Und heute wollen wir uns zusammen mit Jakobus anschauen: Wie sieht dieser echte Glaube aus, der wirklich funktioniert, wo du sagst, den kannst du auch verwenden, der schmiert das Leben auch bis in die Ewigkeit, und da reißt der Schmierfilm nicht irgendwann mal vorher ab? Wie sieht dieser echte Glaube aus?
Also Jakobus 2,14. Jakobus sagt: Was nützt es, meine Brüder? Die Schwestern dürfen sich wieder angesprochen fühlen, wie immer, ja, Neues Testament. Was nützt es, meine Geschwister, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke?
Frage: Welchen Wert hat behaupteter Glaube? Ein Glaube, der ein Lippenbekenntnis ist, ein Glaube, der nicht so als Lebensveränderung daherkommt, da ist jetzt nicht so die Umkehr zu Gott da, sondern es geht ihm eher darum, dass er bestimmte Aussagen für wahr hält. Da sagt jemand: Ich glaube an Jesus.
Würde man öfter, wenn wir jetzt Weihnachtsmarkt machen, und man würde die Leute fragen: Glaubst du an Jesus? Da würdest du auf einige treffen, die sagen: Klar, ich glaube an Jesus. Ich weiß zwar nicht so viel über ihn, ich lese jetzt auch nicht in der Bibel oder so, aber einmal im Jahr, gezwungenermaßen Weihnachten in den Gottesdienst, weil halt die Kinderchen im Krippenspiel dabei sind, das mache ich schon. Ich glaube schon irgendwie an Jesus.
Und jetzt ist die Frage, die Jakobus gleich stellt: Kann etwa der Glaube, so ein behaupteter Glaube, kann der ihn retten? Und die Antwort lautet: Nein, kann er nicht. Ganz einfach, kann er nicht.
Also so ein Glaube, der nur etwas behauptet, so ein Glauben zu haben, ist etwa so sinnvoll, wie zu sagen: Na, das ist doch viel billiger hier, ich schütte mal das Olivenöl in meinen Motorblock, das wird schon irgendwie gehen. Öl ist doch gleich Öl. Nein, ist es nicht.

Wenn Worte nicht reichen

Ein Beispiel gefällig? Jakobus zeigt uns noch einmal, wie unsinnig das ist. Und das Schöne an diesem Beispiel ist: Es ist zwar eigentlich ein Beispiel, aber da stehen so zwei Wörtchen drin, unter euch. Da scheint es also ein Beispiel zu sein, das nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Da scheint es in der Gemeinde ein Problem zu geben.
Ich lese euch das Beispiel mal vor. Und es ist ein Beispiel dafür, wie nutzlos nur behaupteter Glaube ist.
Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist, also draußen sind es vier Grad, und jemand kommt rein mit einer kurzen Hose und einem kurzen Hemdchen, und du siehst schon: Boah, ganz schön durchgefroren. Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt, also sich quasi über den Keksteller hermacht und erst mal alles aufisst, weil sie einfach richtig knastert, aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Jetzt kommt es, die Gläubigen kommen jetzt, also die warm angezogenen, satten Gläubigen kommen jetzt und sagen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch. Coole Sache, ja. Ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige. Was nützt es?
Also, es gibt statt zu helfen nur ein paar fromme Sprüche. Geht hin in Frieden, klingt ja irgendwie nicht schlecht, ja, Schalom, irgendwie so, haben wir euch auch lieb. Nur wenn dir kalt ist und wenn du Hunger hast, nützt dir so ein Spruch halt gar nichts. Du brauchst das für den Leib Notwendige. Du brauchst was zu essen, du brauchst Kleidung. Und wenn dann obendrauf noch ein freundliches Wort kommt: Ey, super, ja. Aber ich glaube, die Heilsarmee hatte diesen Spruch: Suppe, Seife, Seelenheil. Du musst erst Suppe, Bauch voll, Seife, mal wieder richtig duschen, und dann redet man mit den Leuten über das Evangelium. Da muss die Reihenfolge stimmen.
Und hier ist das auch so: Bevor du jemanden segnest, schau doch mal, kann ich ihm irgendwie helfen? Also nützt das? Nein, das nützt nichts.
Vers 17: So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.
Also, nette Worte machen nicht satt, und Glaube ohne Werke ist tot. Ich möchte euch da zeigen, dass hier ein Wort steht, das ein bisschen grob ist, nämlich tot. Ein Glaube ohne Werke ist nicht krank, sondern er ist tot.
Jakobus geht es nicht darum, uns den Wert von guten Werken vor Augen zu malen, sondern es geht ihm um die Frage, was echter Glaube ist. Woran erkenne ich echten Glauben, der auch wirklich rettet, der nützt, im Gegensatz zu dem, der halt nicht rettet, nicht nützt? Und er sagt hier: Echter Glaube, der ist lebendig.

Woran man lebendigen Glauben erkennt

Echter Glaube, ich weiß nicht, ob du diese Krimiserien magst. Ich bin bei deutschen Krimiserien immer so ein bisschen zwiegespalten. Aber weil ich Chrissi da nicht sitzen sehe, du hast immer diese Rettungssanitäter. Und diese Rettungssanitäter, was machen die immer? Die wetzen dann zu jemandem hin, und dann: Ja, dann schaut mal da, ist noch ein Puls da, ja. Und das ist dann gut. Dann braucht man nicht den schwarzen Sack, wo man den reinsteckt und abtransportiert, sondern dann packt man den da so rein und macht so andere Sachen mit ihm. Da ist noch ein Puls da, da ist noch ein Leben da.
Und wenn ich jetzt das übertrage: Wo merke ich, ob mein Glaube noch, ja, ob da noch was ist? Dann würde er hier sagen, der Jakobus: Na ja, du kannst das einfach sehen. Du kannst sehen, ob der Glaube lebt. Und zwar an den Werken.
Jetzt gibt es natürlich immer Schlaumeier in jeder Gemeinde. Die kennen jetzt auch Jakobus, und die kommen in Vers 18: Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, ich aber habe Werke. Es ist ein spannender Einwand, und er ist nicht ganz so leicht zu verstehen, wie er daherkommt. Ich würde gerne, dass wir „du hast das, ich habe das“ einen kleinen Tick anders übersetzen, um es ein bisschen besser im Deutschen zu verstehen. Ich ersetze mal das Du und Ich durch: Der eine sagt das, der andere sagt das.
Also nochmal: Es wird aber jemand sagen, der eine hat Glauben, der andere hat Werke. Jetzt versteht ihr, worum es demjenigen geht. Er sagt: Du, es gibt doch irgendwie so zwei Wege zu Gott. Ich verstehe schon, dass du so einen Wert legst hier auf das Tun, ja, das ist schon richtig. Aber du musst einsehen, na ja, wie soll ich das sagen: Dieses immer wieder auf die Werke so bestehen, das ist doch nur eine Sache. Das ist nur ein Weg. Das ist vielleicht so etwas für die extra Heiligen, für die, die das so ein bisschen, so ein Stück ernster nehmen als der Durchschnitt.
Aber du musst doch zugeben, dass dieses einfach nur Glauben, also dieses: Ich habe da so ein paar Wahrheiten, und da sage ich jetzt, an die glaube ich irgendwie auch, das muss doch auch einen Wert haben. Wenn man auf solche Leute trifft, würde Jakobus sagen: Hey, zeig mir mal deinen Glauben ohne Werke. Zeig ihn mir mal, wo ist er denn? Du denkst, es reicht, einfach nur ein paar Wahrheiten anzuerkennen? Du glaubst, es reicht? Zeig mir doch mal deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen.
Sagen wir mal, das Glaubensbekenntnis abzunicken, so ja, oder so einer von denen zu sein, zu sagen: Ich bin auch dagegen, dass am Karfreitag getanzt wird, und ich bin auch gegen dieses politisch Korrekte, dass man jetzt aus dem Weihnachtsmarkt ein Winterfest macht. Ich bin auch dagegen. Wenn du sagst, das ist so der Inhalt meines Glaubens, ich habe so ein paar Grundwahrheiten, ja, das war es dann, dann würde Jakobus sagen: Entschuldigung, einfach nur das Richtige anzuerkennen, die richtige Wahrheit für wahr zu halten.

Mehr als Zustimmung zu Wahrheiten

Vers 19: Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Und jetzt kommen wir mitten hinein in den christlichen Glauben, weil im Zentrum des christlichen Glaubens, im Gegensatz zu all dem, was in der griechisch-römischen Welt damals geglaubt wurde, der Glaube an einen Gott steht. Die anderen hatten ganz viele. Wenn man das in der Grundschule lernt, was es da alles gibt, dann ist ja kein Durchkommen mehr: ganz viele.
Und jetzt kommen die Juden und die Christen und sagen: Wir nehmen einen. Zugegebenermaßen ist das mit Jesus und der Dreieinigkeit noch einmal ein bisschen anspruchsvoller geworden, aber unterm Strich, wenn man es ganz einfach macht, glauben wir an einen dreieinigen Gott, nicht an einen dreidreijigen Gott. Wir glauben also nicht an drei Götter, wir glauben an einen dreieinigen Gott. Wir glauben an einen Gott.
Im jüdischen Glaubensbekenntnis, 5. Mose 6, dem Schema, heißt es: Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein. Oder man könnte das auch übersetzen: Er ist ein einiger Gott. Dasselbe Wort, das dort für „einig“ steht, steht in 1. Mose 2,24 für „Sie werden ein Fleisch sein“, eine Einheit. Es ist eins. Und diesen Gedanken, es ist ein einiger Gott, es ist nur einer, nimmt Jakobus auf und sagt: Wenn du das glaubst, hey, das ist gut, dass du das glaubst. Das ist spannend, dass du das glaubst. Aber es geht ja weiter: Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.
Also, du hast dann immerhin dasselbe verstanden, was jeder Dämon, jeder böse Engel auch verstanden hat: Ja, genau, es gibt einen Gott. Und der Clou ist: Während du dich hinstellst und sagst, du glaubst an Gott, ja, ja, du glaubst, dass Gott einer ist, ja, ja, und sich das in deinem Leben nicht zeigt, es dir völlig reicht, das einfach nur abzunicken, hat der Glaube eines Dämons mehr Substanz. Der glaubt das und zittert. Bei dem passiert wenigstens noch etwas.
Ihr versteht: Das ist Ironie pur, das ist ganz übel. Du hast weniger verstanden, oder du hast weniger kapiert, was das bedeutet. Wenn ich etwas verstanden habe, wenn es nur einen Gott gibt, dann muss ich damit etwas machen. Und wenn ich ein Dämon bin, muss ich zittern, weil ich auf der falschen Seite stehe. Und wenn ich kein Dämon bin, dann kann ich nicht einfach weiterleben, wie ich bisher gelebt habe. Hey, da muss irgendetwas passieren.
Und weil Leute dazu nicht bereit sind oder sich damit einfach schwertun und behaupten, es reiche doch, das nachzuplappern, was ein anderer mir vorplappert, muss ich doch nicht mit meinem ganzen Leben dafür einstehen. Ich kann doch dieses Christsein auch so ein Stückchen mehr als Kultur leben. Muss ja nicht immer gleich alles geben. Da sagt Jakobus in Vers 20: Willst du aber erkennen, du eitler Mensch? Schön. Ja, „eitler Mensch“ heißt wörtlich: du leerer Mensch. Und wir würden heute sagen: Du Flasche. Da ist irgendetwas so leer, da ist nichts mehr drin. Du eitler Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist.
Es stimmt einfach nicht, dass Glaube als Lippenbekenntnis irgendeinen Wert besitzt. Jetzt Achtung: Natürlich stimmt es, dass wir, wenn wir glauben, an einen Inhalt glauben. Ja, also wir glauben an Jesus. Ich sage mal, das würden wir alle unterschreiben: Wir glauben an Jesus. Glauben ist im Deutschen, wenn wir es im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden, so wie du es gestern schon gesagt hast: Ich glaube, das bedeutet, ich weiß etwas nicht und ich kann es nicht ändern. Also: Ich glaube, dass es morgen bitterkalt wird. Na ja, so wirklich wissen tue ich es nicht, es könnte auch mal wieder warm werden. Und egal, wie es kommt, ich kann es eigentlich nicht ändern. Das ist das, wie wir im Deutschen das Wort Glaube verwenden.
Im biblischen Sprachgebrauch heißt Glaube so viel wie Vertrauen. Echter Glaube braucht ein Gegenüber. Dieses Gegenüber ist Gott, und von mir aus Jesus, aber Jesus ist Gott, insofern ist das eins. Das Gegenüber meines Glaubens ist eine Person. Das ist ganz, ganz wichtig, dass wir das wirklich zutiefst verstehen. Personen haben einen Charakter, und ich kann mir, wenn ich an Jesus glaube, nicht aussuchen, wie ich Jesus gerne hätte, sondern ich muss ihn so nehmen, wie er ist. Ich kann mir nicht meinen Patchwork-Jesus zusammenstricken, wo ich all das mit hineinnehme an schönen Bibelaussagen, die ich nett finde von ihm, und all das, wo er so ein bisschen grob rüberkommt, streiche ich raus. Das geht nicht.
Mir steht im Glauben eine Person gegenüber. Der Inhalt meines Glaubens ist dieser Jesus. Und jetzt kann ich mich hinstellen und noch ein Stück weiter versuchen, andere Punkte, die zum Inhalt meines Glaubens dazugehören, zu formulieren und ein Glaubensbekenntnis aufzuschreiben. Ich lese euch mal das apostolische Glaubensbekenntnis vor, weil es wahrscheinlich das älteste Glaubensbekenntnis ist und eines, wo ich persönlich sage: Ja, das kann ich unterschreiben, da kann ich sagen: Amen. Ich lese euch das mal vor:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Ja, glaube ich. Ich glaube an diesen Gott und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
Da steht überhaupt nichts Falsches. Wenn jemand sagt: Ey, cool, ja, das finde ich alles gut, wunderbar, das ist ein Stück weit Inhalt unseres Glaubens. Aber Achtung: Das Glaubensbekenntnis zu sprechen oder es einfach nur zu bejahen, ist nicht genug. Das ist nicht Glaube. Echter Glaube braucht diesen richtigen Inhalt. Wenn du wie Charlie Brown an den großen Kürbis glaubst oder, was vielleicht ein bisschen moderner ist, wenn du so ein Typ bist, der sagt: Die Macht sei mit dir, so Jediismus, keine Ahnung, woran Leute alles glauben, ja, das gibt es. Es gibt unglaublich viel. Es ist schon wichtig, dass du an das Richtige glaubst.
Und deswegen ist so diese Richtung des apostolischen Glaubensbekenntnisses total in Ordnung. Bleib in dieser Richtung. Nur es einfach zu sprechen, es einfach nur zu bejahen, einfach nur Daten über Jesus zu sammeln, so wie man, wenn man ein kleiner Junge ist, sein Stickeralbum hat. Kennt ihr diese Stickeralben? Früher waren auf Nutellagläsern noch so Teile drauf, und dann hat man die so eingeklebt. Dann hatte man sein Stickeralbum, hat so gezeigt: Schau mal, was ich alles habe. Man hat Daten über Personen gesammelt und war vielleicht fasziniert vor dem Fußballspieler oder vor dem Auto. Quartettkarten sind auch sowas: Ich habe die Daten da, wie viel Hubraum hat das Ding, wie schnell fährt das Ding, und der sticht dann den anderen aus, weil das mein schnellstes oder das mein größtes ist.
Daten sammeln: Du kannst so viele Daten sammeln über Jesus, wie du möchtest, und wenn du die richtigen sammelst, brillant. Aber es ist nicht echter Glaube, wenn du das alles abnickst. Warum? Weil mein Gegenüber im Glauben, im Vertrauen, eine Person ist. Und wer sein Vertrauen wirklich auf Jesus setzt, der wird von Neuem geboren, der bekommt seine Sünden vergeben, der bekommt ein neues Herz, und in dem passiert etwas. Der stellt sich nämlich hin und sagt: Ich möchte so leben, dass Jesus über mein Leben am Ende sagen kann: Hey, das war richtig gut, das war wirklich gut, es gefällt mir.
Das ist das, was im Herzen eines Menschen passiert, der echten Glauben findet. Echter Glaube verändert irgendwie alles. Echter Glaube ist bereit, Gott zu gehorchen und auf Gott zu hoffen, wo es eigentlich nichts mehr zu hoffen gibt. Und er ist bereit, das Liebste zu geben, weil er ganz und gar auf Gott vertraut. Echter Glaube ist bereit, sich auf Gottes Seite zu stellen und dabei gegen alle anderen, weil er weiß, dass es nur bei Gott Rettung gibt.

Vorbilder aus der Geschichte des Glaubens

Zwei Beispiele gefällig? Jakobus wird sie bringen, Vers 21. Zwei Beispiele, die zeigen, wie Menschen echten Glauben gelebt haben. Das sind Beispiele aus dem Alten Testament.
Ich weiss nicht, ob jeder von euch mit dem Alten Testament so vertraut ist. Manchmal ist das ja so. Also werde ich versuchen, einen kleinen Einstieg zu geben. Und wenn der eine oder andere sagt: Ich habe es noch nicht ganz genau verstanden, dann lasst euch noch einmal zeigen, wo das steht, und lest die Geschichten einfach nach.
Da heisst es in Vers 21: Ist nicht Abraham, unser Vater? Und hier ist gemeint: unser Glaubensvater, der, bei dem alles losging, der Ur-Israelit quasi. Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?
Das ist eine absolut dramatische Geschichte in 1. Mose 22. Gott verheisst dem schon viel zu alten Abraham: Ich werde dir noch einen Nachkommen geben, ich werde dir sogar ganz viele Nachkommen schicken. Aber wir fangen mal mit einem Sohn an. Dann wartet er noch einmal, ich weiss nicht, das wüssten jetzt wahrscheinlich alle Kinderstundenmitarbeiter über ein Jahrzehnt, und dann gibt es endlich diesen einen verheissenen Sohn, Isaak. Endlich ist der Erbe geboren.
Und dann freut er sich an dem Erben, lebt mit seinem Sohn, und irgendwann ist er so ein Teenager. Und dann kommt Gott und sagt: Opfere mir den Isaak. Und du liest diese Geschichte in 1. Mose 22 und dir rutscht einfach das Herz in die Hosen. Boah, so lange gewartet, der Erbe der Verheissung, Gott verspricht ihn ihm. Und Abraham ist jetzt nicht der Typ, der lang herumdiskutiert und sagt: Gott, noch einmal, habe ich das richtig verstanden? Nein, der hört das, packt seine Sachen und zieht los und fängt an, sein Kind zu opfern.
Später werden wir in der Bibel lesen: Abraham geht einfach davon aus, wenn Gott mir ein Kind verheisst und dieser verheissene Sohn jetzt geopfert werden muss, dann wird er ihn wieder auferwecken. Punkt. Gab es noch nie in der Geschichte? Ist nicht schlimm. Gott macht das. Gott steht zu seinen Verheissungen. Ich bin ganz sicher. Er zieht los, und in dem Moment, wo er quasi mit dem Messer zustechen will, kommt dann aus dem Himmel diese Stimme: Stopp!
Und dann sagt Gott: Nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest. Und das ist das, was Gott sucht und schätzt: einen Glauben, der ihn fürchtet.
Also, echter Glaube, noch einmal bei Abraham: Echter Glaube ist bereit, Gott zu gehorchen. Er ist bereit, auf Gott zu hoffen, wo menschlich betrachtet erst einmal keine Hoffnung mehr da ist, wo ich keinen Plan B mehr habe. Und er ist bereit, das Liebste für Gott zu opfern. Warum? Weil echter Glaube verstanden hat, dass Gott es mit mir einfach immer gut meint.
Und wo solcher Glaube ist, sagt Jakobus in Vers 22: Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und der Glaube wurde aus den Werken vollendet.
Dieses Wort vollendet in der Bibel, gerade im Neuen Testament, merkt euch das mal: Da steckt kein Perfektionismus dahinter. Es ist dasselbe Wort, das für erwachsen sein, reif sein steht. Also: Der Glaube reift durch die Werke. Er wird erwachsen durch die Werke.
Wenn ihr zurückgeht im Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 15, da steht etwas Ähnliches. Danach, Jakobus 1,15: Danach, wenn die Lust empfangen hat, das ist jetzt nicht positiv, sondern ganz negativ, also wenn die böse Lust in uns empfangen hat, wie so eine Frau, die schwanger wird und ein Kind zur Welt bringt, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie Sünde. Die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, da haben wir es wieder, wenn die Sünde so richtig ausgewachsen ist, wenn das nicht so ein kleines Sündlein ist, sondern so ein fetter Sündenwolf, eher schon so ein Sündenelefant. Wenn die Sünde vollendet ist, gebiert sie den Tod.
Gleiches Prinzip: Da wächst etwas aus, da fängt etwas klein an, und deswegen ist es wichtig, dass wir das verstehen, und wird dann gross.
Glaube, wenn er vollendet ist, wenn er reif und erwachsen ist, zeigt sich in einem Lebensstil, der Gott vertraut. So wie bei Abraham. Und der Gott gehorcht, wie Abraham.
Und vielleicht ist es wichtig für alle, die jetzt noch jung im Glauben sind und sagen: Boah, was ist denn das für ein Auftrag? Wer kann denn sein Kind opfern? Ist das nicht eine Nummer zu gross? Und ich möchte euch an der Stelle so ein bisschen Entwarnung bringen: Glaube muss wachsen. Das heisst, er fängt klein in mir drin an, vielleicht damit, dass ich so ein bisschen etwas über Jesus erfahre, dass ich die ersten Schritte im Glauben gehe. Ich habe noch nicht alles verstanden, ich traue mir noch nicht alles im Glauben zu, und Gott nimmt mich jetzt bei der Hand und führt mich durch mein Leben. Und Stück für Stück traut er mir und meinem Glauben grössere Aufgaben zu, einfach nur damit der Glaube immer kräftiger wird, immer stärker wird.
Das heisst, wenn man Sport macht: Wenn du Marathon machen willst, Freunde von mir, manche von euch kennen die Koschenis, die sind vor einigen Jahren den New York Marathon gelaufen. Ich dachte: Nein, doch, wie habt ihr denn das gemacht? Ganz langsam angefangen, immer ein bisschen mehr, und irgendwann waren sie in dem Trainingszustand, dass sie rüberfliegen konnten. So macht Gott das mit unserem Glauben. Es fängt klein an, er muss wachsen, er will aber auch wachsen.
Und Gott möchte auch, dass wir an den Punkt kommen, wo wir bereit sind, unser Leben, unser Liebstes, ihm anzuvertrauen, zu sagen: Ja, mein ganzes Leben gehört dir.
Und an der Stelle heisst es dann in Vers 23: Und die Schrift wurde erfüllt. Wo Abraham das macht, da heisst es dann: Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.
Wer das Zitat kennt, weiss: Das steht schon in 1. Mose 15,6, eigentlich ein bisschen vor 1. Mose 22. Nur das spielt keine Rolle, weil es geht nicht um Chronologie, um zeitliche Abfolgen. Wenn Abraham in 1. Mose 15 Gott glaubt, dann ist das nicht so eine Laune, heute glaube ich mal und morgen glaube ich wieder nicht, sondern in 1. Mose 15 wird eine Lebenseinstellung deutlich, die sich in 1. Mose 22 einfach wieder zeigt.
Und weil diese Lebenseinstellung da ist, deswegen wird Abraham dieser Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet. Wir können uns durch gute Werke den Himmel nicht verdienen, aber wir können unser Leben nehmen und wir können uns auf diese Karte Gott setzen. Wir können echten Glauben leben durch Werke, die beweisen, dass wir wirklich Gott vertrauen, wirklich auf ihn hoffen, ihm wirklich gehorsam sind, in den kleinen und in den grossen Dingen.
Und wo das der Fall ist, da wird dieser Glaube zum Markenzeichen, wie es im Text heisst: Er wurde Freund Gottes genannt. Dieser echte Glaube ist das Markenzeichen von Freunden und Freundinnen Gottes.
Und dann das Fazit, Vers 24: Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus, und jetzt bitte Klammer auf, behauptetem, Klammer zu, Glauben allein.
Es braucht echten Glauben, und echter Glaube ist mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Er greift immer ganz tief in mein Leben ein, verändert meine Perspektive aufs Leben, verändert meine Prioritäten, verändert meine Bereitschaft, Dinge zu wagen.

Ein zweites Beispiel mit überraschender Herkunft

Zweites Beispiel, Vers 25: Viel kürzer, ein halbes Jahrtausend nach Abraham, ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?
Also, ihr merkt schon: Das sind ganz merkwürdige Typen, die da im Alten Testament als Glaubenshelden vorgestellt werden. Auch Abraham, wenn ihr seine Biografie lest, ist nicht unbedingt das, was man einen geistlichen Überflieger nennt, sondern hat so seine Seiten, wo du denkst: Ich wäre nicht so gern mit ihm verheiratet.
So, hier noch eine zweite Person: Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ? Also ganz andere Geschichte. Wenn ihr die nachlesen wollt: Josua 2. Also zwei Geschichten: 1. Mose 22 und Josua 2. Nur zweier, das reicht schon. Zwei, zwei und zwei. Also 1. Mose 22, Josua 2, ja.
Die Frau ist eine Kanaaniterin, hat also mit dem Volk Gottes nichts zu schaffen, ist eine Heidin und hat einen interessanten Beruf. Jetzt kommen die Spione von der israelischen Armee. Die stehen nämlich kurz davor, das Land einzunehmen, und denken sich: Wir schauen uns mal an, wie Jericho von innen aussieht, wieso die Mauern und die Verteidigungsanlagen so gestrickt sind. Und irgendwie bleiben die nicht unerkannt, und jetzt brauchen die einen Unterschlupf, wo man mal schnell verschwinden kann vor der Stasi.
Und die Rahab hat das mitgekriegt: Da gibt es einen Gott, der hat sein Volk aus Ägypten herausgeholt und dabei alles plattgemacht, was sich ihm in den Weg gestellt hat. Und außerdem die letzten zwei Könige, die gegen dieses Volk gekämpft hatten, die haben auch keine Chance gehabt. Also Fazit: Wir werden auch keine haben. Diesen Gott kann man nur entweder fürchten, oder man geht unter. Man stellt sich entweder auf seine Seite, oder man hat verloren.
Und sie entschließt sich, die Spione zu verstecken. Warum auch immer die gerade in ihrem Haus waren, sie beschließt also jetzt, diese Spione zu verstecken und die, die nach ihnen suchen, in die falsche Richtung zu schicken. Macht das sehr geschickt, lügt nur so halb, aber es ist trotzdem so eine Geschichte, wo du sagst: Hm.
Und jetzt kommt am Ende aber eins bei raus: Sie fürchtet Gott, tut also genau das Gleiche wie Abraham, steht vor Gott mit ihrer Gottesfurcht genauso gläubig da wie Abraham. Und als die Stadt eingenommen wird, wird sie und ihre Familie gerettet.
Und für mich ist es wichtig, euch das zu zeigen: Echter Glaube stellt sich gegen alle auf Gottes Seite, weil er weiß, dass es nur bei ihm Rettung gibt. Im Alten Testament sind die gläubigen Typen immer die Machertypen. Es mag uns nicht immer gefallen, was sie tun, und manches Mal kann man auch so seine persönlichen „Hm, ja“ haben. Liest euch in Hebräer 11 mal die Liste der Glaubenshelden durch. Spätestens wenn du so bei einem Simson vorbeikommst, denkst du dir: Glaubenshelden? Uh, ja, also hm, ja, doch, also nicht immer.
Ist das Leben so, wenn man es von außen betrachtet, sofort ein Indiz für Glauben? Aber irgendwo in diesem Leben gibt es immer diesen Hinweis darauf, dass in entscheidenden Situationen jemand vor Gott steht und sagt: Okay, mit dir gegen alle. Oder mit dir. Du kannst mein Leben haben. Ja, du kannst mich haben. Ich vertraue einhundert Prozent auf dich.
Und das sieht man in seiner reifen, vollendeten Form, in seinem Erwachsensein, das sieht man einfach nur im Leben. Da reicht es nicht, wenn jemand sich an einem Sonntag im Gottesdienst hinstellt und sagt: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn. Das reicht nicht. Wir brauchen ein Leben.

Der Schlussgedanke und die fünf Merkmale

Darum geht es Jakobus, und er schließt dann ab in Vers 26: Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, das ist irgendwie klar. Letzte Woche ist mein Schwiegervater gestorben, und wir hatten das Vorrecht, ihn noch einmal aufgebahrt sehen zu dürfen. Ich sehe selten tote Menschen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, ich habe in meinem Leben keine Handvoll gesehen.
Und ich bin dann da reingegangen, und da lag er. Er sah irgendwo immer noch so aus wie vorher, ein bisschen wachsartig, also ein bisschen heller. Und du hast gemerkt: Hier fehlt etwas. Wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.
Worum ging es mir heute, oder worum geht es Jakobus? Ich habe angefangen mit: Öl ist nicht gleich Öl, auch wenn vielleicht Öl draufsteht. Glaube ist nicht gleich Glaube, obwohl vielleicht derjenige, der sagt: Ich glaube das, es behauptet. Es gibt toten und es gibt lebendigen Glauben. Lebendiger Glaube ist Glaube, der etwas tut. Vielleicht kann man das einfach mal ganz grundsätzlich festhalten.
Nicht aus einem Aktionismus heraus, also nur weil du etwas tust, heißt das auch noch nicht, dass du glaubst. Sondern ein Glaube, der etwas tut, weil es seiner Natur entspricht. Er kann einfach nicht anders, er hängt an diesem Gott. Und jeder, der einen guten Freund hat und der gute Freund hat Geburtstag, der weiß: Ich muss mich nicht anstrengen, mir ein schönes Geschenk auszudenken. Und jemand, der einen lieben Ehepartner hat, der weiß: Ich muss mich nicht anstrengen, hier an der Stelle etwas Nettes zu sagen.
Wenn ich gehe, wenn ich hierher fahre, was ist das Letzte, was ich mache? Ich gehe in die Küche, weil da sitzt meine Frau noch und frühstückt gerade, und ich gebe ihr einen Kuss. Ist doch logisch, es ist in mir drin, ich muss mich da nicht anstrengen. Und so ist echter Glaube etwas, was in mir drin ist, und da kommt etwas raus. Und das, was rauskommt, sind Werke, sind gute Werke.
Also, worum geht es mir? Erstens: Echter Glaube ist entscheidend, sagt Jakobus. Wenn jemand sich jetzt nicht ganz sicher ist, wo er steht, ob er einen jungen Glauben hat oder vielleicht noch nicht diesen Sprung zu einem echten Glauben gewagt hat, hey, sprich mich an. Ich bin da, lass uns miteinander darüber reden, lass uns miteinander darüber beten.
Der zweite Punkt ist: Echter Glaube will wachsen. Und dieses Wachstum geschieht durch Taten, durch das, wo Gott uns etwas zutraut, wo Gott uns in Situationen stellt, in denen sich unser Glaube bewährt, wo er uns prüft, um zu sehen, was in unserem Leben schon dran ist, was schon da ist, wie weit wir schon sind.
Drittens: Echter Glaube ist ein Glaube, der sich kümmert. Das ist das Beispiel mit den armen, hungrigen Geschwistern. Fromme Sprüche sind einfach nicht genug, wenn jemand echte Hilfe braucht.
Viertens: Echter Glaube ist ein Glaube, der bereit ist, das Beste für Gott zu opfern. Wir wissen, dass Gott ein Geber guter Gaben ist, aber Gott möchte mehr sein für uns als der Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann gibt immer nur, aber er bekommt nichts. Und Gott sagt: Ich möchte dich beschenken, aber ich möchte dich beschenken nicht damit, dass du viel hast, sondern damit in unserer Beziehung du genug hast. Was du mir zurückgeben kannst.
Und der letzte Punkt: Echter Glaube stellt sich ganz auf die Seite Gottes. Egal, wo die anderen stehen, Gott möchte meine Loyalität. Im Alltag, wir reden hier nicht nur davon, wenn Krieg ist, sondern ganz normal im Alltag bin ich bereit, mich auf die Seite Gottes zu stellen. Sollen die anderen ruhig denken, dass ich vielleicht ein bisschen seltsam bin, vielleicht ein bisschen durchgeknallt, wir würden heute sagen Fundamentalisten. Das kann passieren, dass Leute uns so nennen. Aber Gott wünscht sich das, dass wir diesen echten Glauben haben, der sich zu ihm stellt, der ihm ganz wertvoll ist.
Das waren die fünf Punkte. Vielen Dank. Amen.

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

Seine App "Frogwords" gibt's für Android und iOS.

Jürgens aktuellste Gebets-Infos gibt's hier zum Lesen und Abonnieren.