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Gemeinsam – Einzelgänger gehen unter

Matthäus 9,35-10,807.07.2016
Serie•Teil 3 / 9Regionalkonferenz West 2016
Jesus sieht Menschen nicht als Störfaktor, sondern als verlorene Schafe. Die Frage ist unbequem: Blickst du auf sie mit Genervtheit – oder mit dem Herzen eines Hirten?

Einführung und Rahmensetzung

Wir haben in diesen drei Predigten drei verschiedene Themen, die wir anschneiden möchten. Gestern war es Hingabe, heute denken wir über Teamarbeit nach, und heute Abend möchten wir über das Rausgehen nachdenken.
Aber was ich eigentlich genau mache, ist, dass ich versuche, diese Dinge irgendwie alle in einen Vortrag mit hineinzunehmen. Ich glaube, es ist besser, wenn wir es so tun. Natürlich wird jede einzelne Predigt ein Thema besonders betonen.
Wir möchten Gottes Wort aufschlagen und lesen. Wir befinden uns in Matthäus 9,35-10,8.
Gottes Wort heißt es:
Und Jesus zog umher in allen Städten und Dörfern, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Als er die vielen Menschen sah, tat es ihm leid. Denn sie waren erschöpft und schutzlos wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.
Und er rief seine zwölf Jünger herbei und gab ihnen Vollmacht, unreine Geister auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. Dies sind die Namen der zwölf Apostel: zuerst Simon, der Petrus heißt, und Andreas, sein Bruder, und Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus; Simon, der Kananäer, und Judas Iskariot, der ihn dann auslieferte.
Diese zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Nehmt nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine samaritische Stadt. Geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündigt: Nahegekommen ist das Himmelreich. Kranke macht gesund, Tote weckt auf, Aussätzige macht rein, Dämonen treibt aus. Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst sollt ihr es auch weitergeben.
Vor einigen Jahren war ich in einem Supermarkt einkaufen. In einem englischen Supermarkt hast du diese riesigen Einkaufswagen. Und je dicker eine Person ist, desto größer ist dann ihr Einkaufswagen oder desto voller ist er.
Ich war also alleine unterwegs einkaufen. Nun, ich bin ein ganz normaler englischer Mann. So etwas wie Einkaufen ist fürchterlich langweilig für mich. Also habe ich mich auf meinen Einkaufswagen gelehnt, mit so leeren Augen, und bin durch die Gänge gelaufen und habe die Dinge in meinen Einkaufswagen gepackt.
Ja, es ist nervig, weil sie manchmal die Anordnung der Gegenstände ändern. Dann nimmst du etwas mit und merkst: Mensch, das ist ja Hundefutter. Aber für einen Engländer ist die eine besondere Sache die Schlange, die du aussuchen darfst, um dich anzustellen. Das ist dann der Moment, in dem du von so gelangweilten Augen wieder richtig aufwachst. Du suchst dir eine Schlange aus.
Ja, und du schaust dir dann genau die Herrschaften in dieser Reihe und jener Reihe an. Ich habe es getan, und ich war richtig aufgeregt. Dann bin ich vorgegangen. Ich habe die Leute angeschaut und angelacht. Und dann sehe ich auf einmal, wie die so richtig schnell vorankommen. Da ist einer, der hält mich in meiner Schlange vor mir auf.
Ja, aber in dieser Schlange geht es irgendwie schneller voran. Jetzt, was mache ich als Engländer da? Gehe ich rüber in die nächste Schlange? Nein. Die eine Regel ist: Bleib in deiner Schlange. Also blieb ich in meiner Schlange stehen. Und sie gingen einfach links und rechts an mir vorbei.
Was vor mir passiert war, war, dass da eine alte Dame in unserer Schlange mit ihrem Geld so lange gebraucht hat. Ich dachte: Warum gibt es nicht besondere Tage für alte Leute wie sie? Komm schon, du alte, dumme Frau, beweg dich weiter, wir haben Arbeit zu tun. Ich bin ein christlicher Pastor, geh mir aus dem Weg. Ich habe Menschen zu retten. Ich muss doch Menschen lieben und sie umsorgen. Nervige alte Dame, geh weg.
Und dann ging sie irgendwann weg. Jetzt war ich an der Reihe. Und auch mit meiner Bezahlung war etwas schiefgelaufen. Jetzt war ich die alte, nervige Dame, und Menschen standen hinter mir. Und dann hörte ich dieses Geräusch. So in etwa. Ich würde das gern auf Deutsch hören.
Ich drehte mich um, und da war ein kleiner Junge mit einer Pistole. Ich habe mich umgedreht, und da war ein junger Mann mit einem Gewehr, einem Plastikgewehr. Es hat laute Lasergeräusche von sich gegeben und Raketenabschussgeräusche. Und für ihn war ich diese alte Dame. Das hat mich richtig getroffen.
Es hat mich richtig getroffen: Wie sehe ich die Menschen? Wie denke ich über Menschen? Sind sie mir einfach nur im Weg? Sind sie nervig?
Der französische existenzialistische Philosoph Jean-Paul Sartre hat gesagt: Die Hölle, das sind für mich die anderen Menschen. Er war ein sehr verrückter Typ. Andere oder fremde Menschen sind die Hölle für mich.
In England haben wir viele verschiedene Ausdrücke, um ihm zuzustimmen. Wir sagen zum Beispiel: Es ist die Hölle draußen auf der Straße los, weil es zu viele Menschen dort sind. Wir reden darüber, dass die Menschenmassen ein Albtraum für uns sind.
Und das ist der Punkt, an dem Jesus anders ist. Wenn Jesus die Menschenmassen angeblickt hat, dann hat er die Menschen ganz anders angeschaut. Und Jesus lehrt seine Gemeinde, dass sie die Menschen anders anschauen soll.
Menschen sind uns nicht im Weg. Es ist nicht so, dass die Menschenmassen für uns die Hölle sind. Es geht nicht darum, dass wir Menschen umgehen, damit wir ein angenehmeres Leben haben. Wenn er die Menschen angeschaut hat, sah er, dass sie einen Retter brauchen. Die Hölle ist das, worauf sie zugehen.
Darum habe ich diese Passage ausgewählt. Lasst uns noch einmal kurz in Erinnerung rufen, was wir letzte Nacht bedacht haben. Denn als Jesus die Menschenmassen gesehen hat, da hat er hart gearbeitet. Wir haben es gestern Abend gesehen, aber du siehst es auch hier in diesem Abschnitt. Schaut mal mit mir Vers 35 an:
Und Jesus zog umher in allen Städten und Dörfern, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.
Siehst du, wie anstrengend die Arbeit ist, die Jesus getan hat? Zu dieser Zeit haben in Galiläa wahrscheinlich etwa drei Millionen Menschen gelebt, in ungefähr 204 Dörfern und Städten. Und hier lesen wir, dass Jesus durch all die Dörfer und Städte gegangen ist.
Und wenn er zwei Dörfer und Städte am Tag quasi abgearbeitet hätte, dann hätte es vier Monate gebraucht. Das ist eine richtig anstrengende Predigtreise, die Jesus da gemacht hat. Und warum macht er das? Will er Werbung für sein neuestes Buch machen? Ist es alles um seinen Ruhm? Hat er eine neue CD herausgebracht, für die er die Menschen gewinnen möchte?
Nein, seine Motivation ist, dass er die Menschen sieht. Und wie sieht er die Menschen? Vers 36. Schaut mal in Vers 36.
Als er die vielen Menschen sah, tat es ihm leid, denn sie waren erschöpft und schutzlos wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Das ist die erste Sache, die ich betonen möchte, auf die die Gemeinde wirklich bedacht sein muss. Das Matthäusevangelium will uns zeigen, wie die Gemeinde sein soll. Und wir müssen die Menschen so sehen, wie sie wirklich sind.
Aber ich möchte euch sagen: Es ist harte Arbeit, Jesus auf der Agenda zu halten. Diese harte Arbeit, Jesus ganz oben auf unserer Agenda zu sehen, ist für die Gemeinde viel schwieriger, als sich einfach um andere Dinge zu drehen.
Ich predige schon seit vielen Jahren in Gemeinden. Und es scheint mir so, dass die Gemeinden diesen Hauptpunkt der Agenda Jesus schnell verloren haben. Damals im 18. Jahrhundert in England gab es einen großen Missionar namens William Carey. Ihr habt vielleicht schon von ihm gehört. Er wurde von seiner Gemeinde sehr entmutigt, weil er nach Indien gehen wollte, um das Evangelium zu predigen. Die Menschen haben gesagt: Wenn Gott dort Leute erretten möchte, dann kann er das auch ohne dich tun.
Natürlich braucht Gott niemanden Hilfe. Aber das ist eben die Art und Weise, wie Gott arbeiten möchte. Es ist unglaublich, dass eine Gemeinde meinen kann, sie sei gottwohlgefällig und so redet.
Da ist so viel Selbstzentriertheit in unseren Gemeinden. Wir sind hier, weil es um unseren Komfort geht. Wir haben unsere internen Programme, um die wir uns drehen. Wir diskutieren viel lieber miteinander und wollen unseren Punkt machen.
Ja, manche Gemeinden diskutieren sogar über die Farbe der Wand, oder: Ich mag diesen Stuhl da nicht, oder: Was fällt einer Person ein, an meinem Platz zu sitzen? Und sie haben die Verbindung verloren zu ihrem Haupt, zu Christus.
Erkennst du hier, dass Jesus ein Herold, ein Verkündiger des Evangeliums ist? Schaut mal in Vers 35. Hier heißt es, dass Jesus durch all die Städte und Dörfer zog, in ihren Synagogen lehrte und das Evangelium verkündigte.
Der Begriff hier für verkündigen meint auch das, was ein Herold tut. Es bedeutet, etwas laut und klar zu verkündigen. Ich denke, in der Geschichte Europas haben die Menschen sich nie mehr verwirrt gefühlt als heute.
All diese Wegmarkierungen, diese Straßenschilder, wo wir herkommen und wo wir hingehen, sind irgendwie abgerissen worden. Wir brauchen eine Gemeinde, die die gute Nachricht verkündigt, die wieder diese Schilder aufstellt und sagt: Diesen Weg müsst ihr gehen.
Diese Arbeit, die Jesus macht, ist voller Mitleid und Erbarmen für diese Menschen, denen Jesus dient. Wenn die Gemeinde diese Ausrichtung verliert, dann verliert sie alles. Wenn Jesus wirklich das Zentrum der Gemeinde ist, dann ist auch Evangelisation das Kernanliegen der Gemeinde.
Und das ist die Sache, worüber wir beten werden. Das ist die Sache, worüber wir Leidenschaft entwickeln. Das ist das, was wir lernen möchten, damit wir es tun können.

Der Blick Jesu auf die Menschen

Hier sehen wir also die Arbeit, die Jesus tut. Schaut aber auch mal eben dieses Erbarmen, dieses Mitleid Jesu.
Vers 36: Als Jesus die Menschenmassen sah, da hatte er Mitleid mit ihnen.
Wenn wir wirklich diese harte Arbeit tun möchten, die Jesus getan hat, dann brauchen wir Mitleid für die Menschen. Dieser Begriff, der hier für Mitleid oder Erbarmen gebraucht wird, bedeutet, dass sich deine Innereien bewegen. Es ist, als würde dich jemand in den Bauch stechen. Es bewegt sich etwas, und du kannst nicht einfach irgendetwas anderes im Leben machen, weil es weh tut.
Und warum hat er also dieses innerlich umdrehende Gefühl? Er sagt es hier in Vers 36, weil die Menschen, die um ihn herum waren, erschöpft waren und schutzlos, wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Wir werden nicht das tun, was Jesus getan hat, wenn die Gemeinde nicht diese drei Dinge erkennt.
Schaut euch mal diesen Begriff an, hier: erschöpft. Es heißt, dass du wirklich eine große Last auf dir hast und traurig bist. Wenn Jesus in die Menschenmassen schaut, dann sieht er, dass eine große Last auf ihnen liegt. Sie sind bedrückt von diesem vollen Terminplan in ihrem Leben, mit lauter irrelevantem Zeug. Sie sind verwirrt.
Der griechische Begriff, der hier für erschöpft steht, heißt, dass dein Körper wirklich zerfetzt ist, oder zerschlagen, verschlagen oder sogar gehäutet. Hast du dir schon mal vorgestellt, wie es ist, wenn jemand lebend gehäutet wird? Wenn die Situation so ist, dann denkst du nicht mehr über die Wandfarbe nach. Du wirst nicht mehr fähig zu essen. Deine Innereien würden sich umdrehen, dein Magen würde sich umdrehen. Dieser Mann wird ja gerade hier aufgeschnitten.
Und Jesus ist also tief innerlich bewegt, weil er sieht, wie diese Menschen bedrängt sind. Sie sind hilflos.
Hilflos heißt hier so viel wie, weggeschmissen zu werden, ohne einen Nutzen zu bekommen oder zu haben. Ich habe mit einem jungen Mädchen diese Woche geredet, die sich selbst ritzt. Sie hat sich schon so sehr in die Hand geschnitten, dass sie ins Krankenhaus musste, weil sie sonst daran verblutet wäre. Sie fühlt sich wertlos. Sie ist so hilflos, so bedrängt, dass sie sich selbst aufschneidet, um irgendetwas fühlen zu können.
Er sieht sie wie Schafe ohne Hirten. Schafe ohne Hirten werden verhungern. Schafe sind wirklich dumme Tiere.
Es ist nichts Gutes für die Gemeinde. Es ist nicht gut, wenn die Gemeinde die Welt anschaut und sagt: Das sind aber dumme Menschen. Wir sind nicht dazu bestimmt, dass wir in unseren Kirchensitzen sitzen und mit den Fingern auf Menschen zeigen und den Finger schütteln. Nein, unsere Aufgabe ist es, dass wir Hirten sind und uns um diese Menschen kümmern.
Ein Freund hatte ein Babyschaf in London. Schafe sind nicht dafür gedacht, in London zu leben. Und er hatte dieses Schaf quasi aufgezogen in seinem kleinen Garten. Und er hat dieses Schaf Lambo genannt, nach Rambo, wenn ihr Rambo je gesehen habt. Also wie Rambo.
Und dieses dumme Schaf hat einmal, als es in seinem Käfig war, den Kopf hinausgestreckt und hat lauter Birnen gegessen, die da vom Baum fielen. Und das ist nicht das, was Schafe essen sollten, weil eben diese Früchte im Magen Krämpfe hervorrufen und betrunken machen. Und dieses kleine Schaf war dann total betrunken und ist dann umgefallen, mit den kleinen Füßen nach oben.
Und dann kamen die Krähen. Sie sehen das kleine betrunkene Rambo. Und was machen Vögel, wenn sie ein Tier sehen, das im Stress ist? Was ist das Erste, was sie essen wollen? Die Augen. Sie kamen, um die Augen auszupicken.
Und Jesus sagt hier: Das sind Menschen. They are like sheep without a shepherd. Und Jesus sagt hier: Das sind Schafe, Menschen, die sind wie Schafe ohne Hirten. And there are a whole load of false shepherds saying to the sheep: come this way, eat this, drink this. Und es gibt eine Menge von falschen Hirten, die zu den Schafen sagen: Iss das, geh diesen Weg.
But like Jesus we should be the good shepherd that lays down our life for the sheep. Aber wir sollten wie Jesus sein: gute Hirten, die ihr Leben hingeben für die Herde.
Wie siehst du die Menschen? Wenn du die Menschenmassen siehst, sind sie dir einfach nur im Weg? Nerven sie dich? Findest du sie einfach nur dumm? Richtest du sie einfach nur und sagst: Ja, das ist ihre Entscheidung, die sie getroffen haben?
Hörst du den Schmerz oder fühlst du den Schmerz von Menschen? Hörst du den jungen Menschen zu, ihren Ängsten und ihrer Zerbrochenheit?
Jemand hat mal das hier geschrieben:
Lass mich die Menschenmassen sehen, wie es der Erretter getan hat, mit meinen Augen voller Tränen.
Lass mich mit Mitleid diese verlorenen Schafe anschauen und lass sie mich lieben, weil er sie liebt.
Eine Frage, die mich verfolgt als Pastor einer Gemeinde: Sind wir einfach nur eine nette, gutbürgerliche, mittelklasse Gruppe? Ist unser großes Ziel, dass wir einfach nur ein komfortables Leben führen und Jesus dazu fügen, so als geistliche Dimension in unserem Leben? Oder folgen wir wirklich diesem Herrn und haben eine Leidenschaft?

Das Gebet und die Ernte

Wir haben jetzt das Werk Jesu gesehen, wir haben die Leidenschaft Jesu gesehen, und jetzt lasst uns das Gebet Jesu anschauen.
In Vers 37 sagte Jesus zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber die Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.
Jesus, der gute Hirte, hat sich selbst den Menschen hingegeben, weil er sie geliebt hat. Er hatte wirklich Mitleid mit ihnen. Jesus gab sich den Menschen hin, weil er ihren furchtbaren Zustand erkannt hat. Aber er sieht ebenso, dass es unter diesen Menschen wirklich ein großes Erntefeld gibt.
In Matthäus 13 spricht er über die große Ernte, die kommen wird. Das kannst du selbst einmal nachlesen. Er sieht eine große Ernte unter diesen bedrängten, hilflosen, armen Menschen. Er sagt: Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Arbeiter.
Der Auftrag der Gemeinde ist es, Arbeiter auszusenden, damit die Ernte nicht verrottet und damit die Schafe nicht von den Vögeln aufgepickt werden.
Bist du eher eine Person, die das Glas als halb voll oder als halb leer sieht? Es gibt Menschen, die immer das Problem sehen. Die Gemeinde ist voll solcher Menschen. Und manchmal sind sie wirklich anstrengend, oder? Sie nerven.
You think, let’s go out and reach that group of people over there. Have you thought about this? What about this? I don’t think they’d ever come to Christ. And how much money is that going to cost? I mean, we need some more chairs to put the people on that aren’t coming.
Damit die Menschen, wenn sie kommen, von alleine Platz zum Sitzen haben. Ja, und dann schau dir doch mal diese Menschen an, willst du die wirklich in deiner Gemeinde haben?
Aber wenn Jesus auf die Menschen blickt, dann sieht er sie bedrückt, hilflos und ohne Hirten. Aber er sagt: Die kann man erreichen. Und du kannst sie hereinbringen. Unter uns kann eine große Ernte sein.
Das einzige Problem ist, dass wir so wenig Mitarbeiter haben. Aber hey, es gibt eine Lösung für das Problem: Bete, bete, bete. Bete, dass der Herr der Ernte Arbeiter aussendet in das Feld.
Das ist die große Aufgabe von uns als Gemeinde. Er zeigt uns die Agenda, die die Gemeinde verfolgen soll. Die Gemeinde sollte sich um die Verlorenen da draußen kümmern. Die Gemeinde sollte sich um die Verlorenen da draußen kümmern. Die Gemeinde sollte für Arbeiter sorgen, die sich um die Menschen kümmern. Und die Lösung ist, dass die Gemeinde anfängt zu beten.
Gott macht es nicht einfach mit seinem Zauberstab. Gott hat das Ziel, die Welt zu segnen und eine große Ernte einzufahren, aber die Art und Weise, wie Gott das tut, ist durch betende Menschen. Du weißt immer, dass es eine große Ernte gibt, wenn Menschen beginnen zu beten.
Gehst du in den Gebetskreis deiner Gemeinde? Gehst du? Wenn nicht, dann musst du dir selbst die Frage stellen: Warum gehe ich nicht? Du musst gehen. Das Team muss zusammenkommen, um zu beten, damit der Herr Arbeiter aussendet. So arbeitet Gott. Es ist so unglaublich, ich verstehe gar nicht, warum jemand nicht zu einem Gebetstreffen gehen will.
Eigentlich sollte es so eine Situation sein, dass wir uns sogar den Arm abhacken, wenn es sein muss, um da hingehen zu können, weil wir zu dem Gott kommen, zu dem Herrn der Ernte.
Wir haben jetzt die Arbeit Jesu gesehen, die Leidenschaft Jesu oder das Mitleid Jesu und jetzt auch das Gebet Jesu. Und jetzt kommen wir zu unserem eigentlichen Thema. Das war jetzt gerade die Einführung. Der vierte Punkt ist das Team, das Jesus aussendet.

Das ausgesandte Team und seine Aufgabe

Schaut mal in Vers 38: Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.
Und dann hat irgendjemand unglücklicherweise dieses Kapitel getrennt, so als ob man jetzt das Thema abschließen könnte. So: Wir haben gebetet, das war es. Herr, bring Arbeiter! So, ich habe meinen Job getan.
Nein, es geht weiter in Kapitel 10, Vers 1: Er rief seine zwölf Jünger herbei und gab ihnen Vollmacht, unreine Geister auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. Und das sind die Namen der Zwölf. Und dann heißt es in Vers 5: Diese zwölf sendet Jesus aus.
Jetzt nehmen wir mal an, sie haben gebetet. Und sie kamen zusammen als Team und haben gebetet: „Herr der Ernte, forme Arbeiter und sende sie aus.“ Und auf einmal werden sie zur Antwort ihres eigenen Gebetes. Das Gebet ist nicht: „Herr, sende ihn“, sondern: „Herr, sende mich.“ Warum kann ich nicht diese Person sein? Warum kannst du es nicht sein?
Es ist unglaublich, dass so viele Menschen sagen: Ich bin nicht sehr geistlich oder ich bin nicht die Art von Person, die diese Arbeit machen kann. Also, wenn du ein Christ bist und den Herrn Jesus liebst, wenn Jesus dich errettet hat, dann bist du begabt. Dann bist du dazu berufen, seine Arbeit zu tun.
Wenn du diese Liste mit den Jüngern anschaust, dann ist der Einzige, der wirklich heraussticht, der Einzige, der wirklich so einen richtigen Antrieb hat, der Einzige, der wirklich so clever wirkt, der Einzige, der wirklich ambitioniert ist, Judas. All die anderen sind eigentlich ziemlich normale Typen. Und so bist du auch. Und so bin ich.
Aber das ist das Team, das Jesus nutzt. Siehst du das? Weil dann bekommt er allein die Ehre. Niemand von uns ist gut in irgendetwas. Ich meine, ehrlich, wir sind echt nicht so gut. Wenn du ein Prediger bist, dann weißt du, wie es ist, wenn man einen richtig guten Prediger hört. Was ist der Punkt? Ich habe eine Woche damit verbracht, D. Carson zuzuhören. Und ich habe aufgegeben. Was ist denn jetzt der Punkt für mich, aufzumachen?
Wir fühlen uns alle so nutzlos. Aber das ist doch gar nicht der Punkt der Sache. Gott nutzt die Schwachen, Zerbrochenen, Kleinen und Unfähigen, um seinen Job zu tun. Es sind Menschen wie Judas, die meinen, sie wären etwas, was die Arbeit ruiniert.
Und gib mal acht, was Jesus als Nächstes tut. Nachdem er die zwölf Apostel oder Jünger benannt hat, sendet er sie aus. Er sendet sie aus, die Arbeit zu tun. Dieses chaotische Team von Jesus. Das, was Jesus will, dass sie tun, haben sie von ihm gelernt. Sie sollen voller Mitgefühl sein und in eine Welt gehen, die geplagt und hilflos ist und wie Schafe ohne Hirten.

Gemeinde als Leib und gemeinsame Berufung

Also wenn du so durch das Matthäusevangelium gehst und so durch das ganze Neue Testament, dann siehst du, dass sich dieses Thema Teamarbeit immer weiter ausbreitet. Es wird immer mehr beschrieben und detaillierter aufgezeigt, was es bedeutet.
Wenn du bis Matthäus 16 gekommen bist, dann hörst du Jesus ziemlich deutlich über die Gemeinde sprechen. Und die Gemeinde ist auf das Bekenntnis des Petrus hin gegründet. Das ist das Fundament der Gemeinde. Und was ist dieses Bekenntnis des Petrus? Dass Jesus der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist. Das ist die Botschaft der Kirche.
Und Jesus zeigt uns in Matthäus 16, dass die Gemeinde den Schlüssel zu seinem Reich besitzt, sodass die Gemeinde die Tür aufschließt und Menschen hineinkommen können. Die Botschaft der Kirche ist diese: dass Jesus der Herr, der Gekreuzigte, ist. Es ist diese Botschaft von Christus, die die Welt befreit. Es ist diese Botschaft, die den Hilflosen Hilfe bietet. Das wird die Schafe hineinbringen. Es ist die Botschaft, die die Schafe hineinführt und die verlorenen Schafe hereinholt.
Und dann sagt er in Matthäus 16, dass die Pforten der Hölle nicht gegen diese Botschaft bestehen werden. Siehst du, du hast eine kämpfende Gemeinde, eine militärische Gemeinde, wie man sagt. Sie marschiert an den Ort der Hölle. Dort gibt es Tore, die Menschen zurückhalten, Menschen, die geplagt und hilflos sind und wie Schafe ohne Hirten. Es gibt diese Tore, die sie zurückhalten und sie auf einem Weg festhalten, der zur Hölle führt.
Aber Jesus sagt, dass wir als Team, als Gemeinde, hingehen und diese Pforten niederreißen sollen. Du kannst dorthin gehen, wo ein solcher Ort der Hölle ist, und die Menschen herausziehen. Wir retten sie. Aber wir tun es als Team. Das ist nicht einfach nur etwas Individuelles. Es geht nicht nur darum, jemandem zu sagen: Du kannst gerettet werden. Es bedeutet vielmehr, Menschen wirklich in die Gemeinde hineinzuholen.
So wird dieses Thema der Gemeinde im Neuen Testament immer weiter aufgezeigt und entfaltet. Paulus illustriert die Gemeinde, indem er sie mit einem Körper vergleicht. Er sagt, Jesus ist der Kopf des Körpers. Wenn der Körper nicht auf den Kopf hört, dann hat der Körper ein großes Problem.
Wenn mein Arm etwas unabhängig von meinem Kopf tun will, dann ist etwas falsch. Aber wenn Einheit mit unserem Kopf besteht, dann funktioniert unser Körper richtig. Das zeigt sich an diesem Mann: Er hat seinen Arm gehoben, weil sein Kopf ihm gesagt hat: Hebe deinen Arm! Denk einmal an deinen großen Zeh. Du hast doch gar nicht über ihn nachgedacht bis jetzt. Fühlst du ihn? Wackle mal daran! Ja, dein Kopf sagt dir: Wackle mit deinem Zeh!
Der Körper ist eine faszinierende Illustration, ein faszinierendes Bild von dem, was die Gemeinde ist, von dem, was Team Jesus bedeutet. Genau darum geht es: dass das, was der Kopf tun möchte, der Körper tut. Aber du kannst nicht einfach deinen Arm losschicken, etwas zu tun, ohne den restlichen Körper. Wenn der Körper unterteilt ist, ein Arm da und ein Fuß dort, was passiert dann? Dann hat man sich in Stücke zerlegt. Ein Körper, der keine Einheit ist, ist in tausend Stücke zerplatzt. Ein Körper, der nicht zusammenarbeitet, um den Willen des Kopfes zu tun, ist keine Einheit.
Das Christentum dreht sich nicht einfach nur um Individualismus. Wir sind errettet worden, damit wir Teil einer Gemeinschaft sind, damit wir als ein Körper arbeiten, nämlich das tun, was unser Kopf Jesus möchte. In England, oder in Großbritannien, wird das Christentum immer mehr individualisiert. Individualism says: I focus on my individual need. Individualismus sagt uns: Ich fokussiere mich einfach auf das, was ich individuell selber möchte. Individualismus sagt mir: Ich brauche die anderen nicht, und sie brauchen auch mich nicht. Individualismus sagt: Ich kann ganz eigenständig funktionieren. Individualismus sagt: Es ist einfach nur ich und Gott. Individualismus sagt uns: Na ja, ich kann dann die Gemeindeversammlung besuchen, wenn ich möchte. Individualismus stellt die Frage: Was bekomme ich denn von der Gemeinde?
Wenn du aber an einen Körper denkst, wenn du an ein Team denkst, dann fragst du dich: Wie kann ich die Gemeinde ermutigen, genau das zu tun, was unser Haupt möchte? Wenn ich also Piet auf die Füße trete, dann bewegt sich der ganze Körper mit. Wenn ich so richtig auf deinen Fuß trete, dann bewegt sich alles dahin. Ah, es tut weh, weil ich meinem Zeh helfen möchte, damit der Zeh weiter seinen Job erledigen kann, um weiterzulaufen und das Evangelium zu den Menschen zu bringen. Das ist der Körper.
Und als Körper müssen wir uns also die Frage stellen: Was möchte das Haupt, das wir tun? Hey, Zeh, lass mich dir helfen, das zu tun, was Gott von dir möchte. Gott hat dich in die Gemeinschaft gebracht, sodass wir zusammenarbeiten, was Jesus will, damit wir gemeinsam das tun, was Jesus von uns möchte. Es ist ganz wichtig, dass du deinen Job erledigst. Es ist völlig egal, ob du ein kleiner Zeh oder ein ganzer Arm bist. Es ist egal, ob du die Leber oder die Augen bist. Ohne die Leber, die nicht gesehen wird, wärst du tot. Ohne die Leber, die du nicht sehen kannst in deinem Körper, wirst du tot.
Es ist völlig egal, ob du sozusagen ein internes Organ bist oder äußerlich sichtbar bist. Es geht um Teamarbeit. Jesus sendet uns gemeinsam aus, das ist seine Strategie.

Reife Gemeinde und praktische Mitarbeit

Schaut mal, was Paulus in Epheser 4,18 mitteilt. Teilzugemessen ist, so wird der Leib in seinem Wachstum gefördert, damit er aufgebaut werde in Liebe, so wie jedes Teil seine Arbeit erledigt, so wie wir diese Arbeit tun, zu der Gott uns berufen hat. Um das zu erledigen, wollen wir die Gemeinde ermutigen, eben das zu tun.
Paulus sagt uns auch im gleichen Kapitel Epheser 4, dass wir wirklich einander dienen sollen, damit der Leib aufgebaut werde, damit der Körper erwachsen wird. Was ist so ein starker, erwachsener Körper in Christus? Wie erkennst du eine erwachsene, reife Gemeinde in Christus? Wie weißt du das, an welchen Zeichen erkennst du eine reife Gemeinde Christi?
Es dreht sich nicht darum, dass sie einfach voller alter Menschen ist. Es geht nicht darum, dass sie einfach nur groß ist und viele Menschen besitzt. Es kann eine sehr kleine, sehr junge Gemeinde sein. Es kann einfach nur eine Handvoll Menschen sein. Aber eine reife Gemeinde in Christus hört auf ihr Haupt. Und der Kopf sagt, und das Haupt sagt: Geh in die Welt und schau mit Leidenschaft auf diese Menschen, die Hilfe brauchen, bedürftig sind und keinen Hirten haben.
Du bist berufen, im Team Christi mitzuarbeiten. Wie hilfst du deiner Gemeinde, in dieser Sache zu reifen? Jesus ging durch 204 Dörfer und Städte. Wie ist es mit deiner Gemeinde? Wie viele Dörfer und Städte gibt es in deiner Umgebung, die das Evangelium noch nicht gehört haben? Ist es nicht wert, dass ihr euch als Gemeinde zusammenfindet und dafür betet? Ist es nicht wert, sich die Frage zu stellen: Was kann ich tun, um diese spezielle Menschengruppe zu erreichen?
Was ist mit den Flüchtlingen, die gerade kommen? Geht jemand hin, um sie zu erreichen? Mein Wunsch für England ist: Sendet uns ganz viele Flüchtlinge, damit wir ihnen das Evangelium bringen können. Aber englische Menschen sind so selbstsüchtig und reich, so mit sich selbst begnügt, dass sie sagen: Ach, wir wollen euch nicht. Die Gemeinde sollte eigentlich sagen: Kommt, bringt sie her zu uns, damit wir sie evangelisieren können. Es ist egal, wenn wir schon vollgepackt in unserer Gemeinde sind. Das ist doch super.
Wie erreichen wir diese 80 Millionen Menschen in Deutschland? Es ist schön, dass wir in Deutschland Gemeindegründer haben. Das ist wirklich eine tolle Sache. Sie pflanzen Kirchen. Er pflanzt Kirchen in Ostgierigen. Er baut Gemeinde in Ostdeutschland. Stephan war ein Atheist, der zu Christus kam. Wie könnte er nicht eine Gemeinde bauen wollen? Also, wenn du wirklich mal ein Atheist warst und dann Jesus kennenlernst, dann ist es doch die einzige Sache, die du tun möchtest.
Aber wie viele andere Städte und Dörfer haben keine Evangeliumsverkündigung? Wir müssen es als Team wirklich anstreben. Unsere Gemeinden müssen beten und arbeiten als Team. Es ist vielleicht dein Job, dass du viel Geld verdienst. Dann verdiene es. Verdiene so viel Geld, wie du kannst, super. Aber dann halte es nicht für dich selbst. Verdiene mehr. Frage nach einer Gehaltserhöhung. Nicht, dass dein Lebensstandard immer größer wird, sondern damit du immer mehr geben kannst. Wir sind ein Team und wir brauchen jedermann.
The only thing I can do is put chairs out for meetings. Don't despise that. Someone needs to do it. It's really helpful to the Gospel. Otherwise all the non-Christian friends would just have to stand up when we tell them about Jesus. Some of you say, well, I can only make the tea.
Und jemand von euch mag sagen: Na ja, ich kann eigentlich nur den Tee kochen. Wenn du in England bist, weißt du, Tee kochen ist ein sehr wichtiger Job. Ich wollte schon öfters mal ein Seminar anbieten, wie man richtig Tee kocht. Das ist die eine Sache, die Großbritannien wirklich gut kann. Es tut mir leid, euch das mitteilen zu müssen, aber ihr Deutschen könnt einfach keinen Tee kochen. Also, das kann ich sagen wegen dem Zeug, was ich hier getrunken habe, seitdem ich hier bin.
Du kannst das alles tun. Du kannst deinen Pastor ermutigen, Christus zu verkündigen. Du kannst jemand sein, der sich am Eingang positioniert und die Menschen begrüßt. Das ist so ein toller Job. Ich bin mal in so eine kleine alte Kirche vor ein paar Jahren in England gegangen. Es war eine ganz kleine Gemeinde, und da war eine Dame da mit einem wirklich ganz großen Gesicht. Ich habe sie Frau Mondkopf genannt, weil sie so ein riesiges, großes Lächeln im Gesicht hatte.
Ich habe mein Kind mit in die Gemeinde genommen, und es war dieses leuchtende, große Gesicht. Sie hat gesagt: Schön, dich zu sehen. Und sie hat mir so einen richtig ekligen Keks angeboten. Und so eine eklige Tasse Tee. Aber es hat mich nicht interessiert. Ich war einfach so fasziniert von dieser herzlichen Begrüßung. Sie hat mich über meinen Sohn gefragt: Folgst du auch schon Jesus nach? Ja, hat er gesagt. Und der Kopf strahlt. Das ist so schön!
Wir alle spielen eine Rolle. Und sitzt nicht schmollend irgendwo herum. Englische Menschen sind sehr gut im Schmollen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es das auch in deutschen Gemeinden gibt. Menschen, die so da sitzen: No, why do we do this? Oh, warum machen wir das so? Grump, grump, grump. I'm sure you have no one like that in the whole of Germany. Stop doing that.
Hör auf, so zu sein. Fang an, andere zu ermutigen. Sei dankbar. If your pastor preaches a sermon from the Bible, thank him for it. Wenn dein Pastor wirklich Gottes Wort verkündigt, dann dank ihm dafür. Und wenn er nicht die Bibel predigt, dann geh zu ihm hin und sag: Predige die Bibel. Ermutige ihn. Ich tweete nicht, aber du kannst ihm auch zutwittern mit Facebook, Twitter, WhatsApp, was auch immer du hast, um deinen Pastor zu ermutigen.
Mach all das! Wir können diese Arbeit tun. Wir sind nicht hier, um einfach nur ein angenehmes Leben zu haben. Die Gemeinde dreht sich nicht einfach um dich. Es geht darum, dass wir dienen. Und selbst wenn du zerbrochen und verletzt bist, und manchmal, selbst wenn die Gemeinde sich für dich wie ein Krankenhaus anfühlt, bist du ein Zeugnis dafür, dass du immer noch Jesus nachfolgst, trotz dieser schweren Zeiten.
Und so wird Team Jesus mit denen weinen, die traurig sind und weinen, und mit denen lachen, die freudig sind. Und wir tun es zusammen. Lasst uns beten.
Vielleicht habe ich etwas angesprochen, was dich sehr berührt, und du müsstest das zu Gott bringen. Vielleicht gibt es einen Brief, den du jetzt schreiben möchtest. Vielleicht gibt es einen Pastor oder Leiter in der Gemeinde, zu dem du jetzt gehen möchtest, um ihm zu sagen: Mensch, ich muss etwas tun. Vielleicht gibt es einen Gebetskreis, den du jetzt mal besuchen möchtest oder solltest. Vielleicht gibt es eine Menschengruppe, die dir einfällt, die du erreichen möchtest. Vielleicht gibt es ein kleines Traktat, das du verfassen könntest, damit Menschen Jesus kennenlernen. Oder du könntest es ausdrucken und in deiner Nachbarschaft verteilen.
Großer Gott, hilf uns, dass wir uns um deine Arbeit drehen und das als Team. In Jesu Namen beten wir. Amen.