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Josua 10, 28 - Josua 11, 23

16.10.2013
SerieTeil 16 / 26Höningen 2013 - Das Buch Josua
Der Sieg ist schon da – aber der Kampf nicht vorbei. Wer sich auf Gottes Kraft statt auf eigene Stärke verlässt, kann auch heute noch standhalten und das Erbe einnehmen.

Rückblick auf die ersten Eroberungen

Wir waren in Kapitel zehn, Vers achtundzwanzig, Vers siebenundzwanzig, die großen Steine, oder wo waren wir weiter? Doch, etwa, etwa. Also erhängte sie an die Bäume, Vers sechsundzwanzig, und er nahm sie dann wieder herunter. Man hat sie beerdigt, in der Höhle. Und da hat man Steine vor den Eingang der Höhle gelegt, als Erinnerung an den Sieg Gottes.
Und Josua nahm an jenem Tage Makeda ein, diese Stadt im Süden hier auf der Karte, Makeda, und schlug es mit der Schärfe des Schwertes, und seinen König, die Stadt und alle Seelen, die darin waren, verbannte er. Der König von Makeda, das muss dann schon der Nachfolger gewesen sein. Der hatte die anderen Könige, die lagen ja schon in der Höhle. Da war der König von Makeda auch dabei, also die haben schnell einen Nachfolger gehabt, offensichtlich. Die Stadt und die Seelen, die darin waren, verbannte er. Er ließ keinen Entronnenen übrig, und er tat dem König von Makeda so, wie er dem König von Jericho getan hatte.
Und Josua und ganz Israel mit ihm zog von Makeda nach Libna und kämpfte gegen Libna. Und Jachwe gab auch diese Stadt in die Hand Israels samt seinem König, und er schlug sie mit der Schärfe des Schwertes. Und alle Seelen, die darin waren, ließ er keinen Entronnenen darin übrig, und tat seinem König so, wie er dem König von Jericho getan hatte.
Und Josua und ganz Israel mit ihm zog nach Libna, Entschuldigung, von Libna nach Lachisch. Und er belagerte und bekämpfte es, und Jachwe gab Lachisch in die Hand Israels, und er nahm es am zweiten Tag ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes. Und alle Seelen, die darin waren, nach allem, was er Libna getan hatte. Und damals zog Horam, der König von Geser, herauf. Hier ist inzwischen ein neuer König von Geser, um Lachisch zu helfen, aber Josua schlug ihn und sein Volk, bis kein Entronnener übrig blieb. Übrigens, die Stadt steht hier nicht, die Stadt Geser, das war zu weit abseits. Da ist er nicht hingezogen, hat die Stadt also nicht geschlagen, von Geser.

Weitere Städte im Süden und die Grenzen des Sieges

Vers 34 Und Josua und ganz Israel mit ihm zog von Lachisch nach Eglon, und sie belagerten und bekämpften es. Und sie nahmen es an jenem Tag ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes. Alle Seelen, die darin waren, verbannte er an jenem Tag, nach allem, was er Lachisch getan hatte.
Und Josua und ganz Israel mit ihm zog von Eglon nach Hebron hinauf, und sie bekämpften es. Und sie nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, samt seinem König, allen seinen Städten und allen Seelen, die darin waren. Er ließ keinen Entronnenen übrig, nach allem, was er Eglon getan hatte. Und er verbannte es und alle Seelen, die darin waren.
Und Josua und ganz Israel mit ihm wandte sich nach Debir, das ist jetzt eine neue Stadt, die erobert ist, und bekämpfte es. Und er nahm es ein samt seinem König und allen seinen Städten. Und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und verbannten alle Seelen, die darin waren. Er ließ keinen Entronnenen übrig, wie er Hebron getan und wie er Libna und seinem König getan hatte. So tat er Debir und seinem König.
Also, man sieht hier: Einige Städte werden hier geschlagen, und alle Seelen, die darin waren, werden geschlagen. Keiner entronnen, keiner bleibt übrig. So war es sogar bei Hebron. Bei Jerusalem nicht interessanterweise. Jerusalem wird hier nicht erwähnt, obwohl ja der König von Jerusalem dabei gewesen war und das Heer, aber die Stadt nicht. Also einige Städte bleiben übrig. Später dann, zum Beispiel Jerusalem, wird dann in Richter 1 erwähnt. Da heißt es in Richter 1,8, die Leute von Juda, der Stamm Juda, sollen hinaufziehen, und sie haben dann gegen Jerusalem gekämpft und haben Jerusalem eingenommen. Aber wie das so ist: Immer wieder ist der Sieg nicht vollständig. Das lesen wir vor allem im Richterbuch, dass sie nicht gewisse Leute vertrieben haben, und dann kamen sie zurück und konnten sich wieder in den Städten einnisten, auch in Hebron.

Warum spätere Rückkehr der Feinde möglich blieb

In Hebron heißt es, dass sie es bekämpften, Vers 36, Hebron, und er ließ keinen Entronnenen übrig. Und dennoch erfahren wir dann, als Kaleb kommt und gegen Hebron kämpft, dass es dort wieder Leute gibt. Inzwischen haben sich dort wieder Menschen eingenistet. Es war eine schöne Stadt und war zwar verlassen, aber die Israeliten hatten ja noch keine Zeit, sie inzwischen schon zu bewohnen. Folglich waren dann wieder Leute da, und als Kaleb dann das Erbteil in Besitz nimmt, muss er wieder gegen Enakiter dort in Hebron kämpfen und sie wieder austreiben.
Auch in Jerusalem wurde es dann wieder von den Jebusitern eingenommen, und später haben sich die Jebusiter lange Zeit halten können, bis David sie letztlich besiegen konnte. Aber Josua hat die großen Kämpfe gekämpft.
Vers 40: Und Josua schlug das ganze Land, das Bergland und das Südland. Das Bergland und der Negev, der Negev ist das Südland, die Negevwüste, und die Niederung, das ist die Schefela, das ist eine Ebene, und die Abhänge und all ihre Könige. Er ließ keinen Entronnenen übrig, und alles, was Odom hatte, verbannte er, so wie Jachwe, der Gott Israels, geboten hatte.
Und Josua schlug sie von Kadesch-Barnea bis Gaza, also Kadesch-Barnea und Gaza. Das sieht man hier auf der Karte. Gaza ist am Mittelmeer, Kadesch-Barnea sieht man nicht. Wo ist Kadesch? Ich schaue. Ja, wir haben hier keine Karte, wo das ist. Es ist ganz im Süden, Kadesch-Barnea. Hat das jemand gefunden? Bitte? Ich kann das nicht sehen. Ah, hier, ganz unten, ganz unten hier. Ja, jetzt haben wir es. Kadesch-Barnea, das war ja der Ort, wo die Kundschafter hingekommen waren, oder? Dort, als sie auszogen, vor vierzig Jahren. Die Kundschafter kamen bis Kadesch-Barnea und haben das Land ausgekundschaftet.

Der grosse Feldzug und seine geistliche Deutung

Und das ganze Land Goschen, das im Süden lag, bis Gibeon, und alle diese Könige und ihr Land nahm Josua auf einmal ein. Alle diese Könige und ihr Land nahm Josua auf einmal in einem großen Schlag, in einem großen Feldzug. Denn der HERR, der Gott Israels, kämpfte für Israel.
Das war nicht Josua. Diese große Anstrengung schaffte Josua nicht aus eigener Kraft. Das war Gott. Und Josua konnte das nur deshalb tun, weil Gott für Israel kämpfte. Sonst hätte Josua das nicht machen können. Gott bekommt die Ehre.
Und Josua und ganz Israel kehrten in das Lager nach Gilgal zurück. Nach diesem großen Feldzug in den Süden kehrte Josua wieder zurück. Und dann kommen in der ersten Hälfte des nächsten Kapitels, Josua 11,1-15, der Sieg über die nördliche Koalition.
Und es geschah, als Jabin, der König von Hazor, es hörte. Hier haben wir eine Karte. Hazor sehen Sie oberhalb des Sees Genezareth, des Sees Kinneret, im Norden. Und als Jabin, der König von Hazor, es hörte, sandte er zu Jobab, dem König von Madon. Madon ist südlich von Hazor, neben dem See Kinneret, dem See Genezareth, Madon. Und zum König von Schimron. Schimron haben wir hier nicht eingezeichnet, nein, haben wir nicht eingezeichnet. Und zum König von Akschaf und zu den Königen, die nördlich im Bergland waren, und in der Ebene südlich von Kinneret, also vom See Genezareth, und in der Niederung und im Hügelgebiet von Dor im Westen.
Jetzt muss ich schauen, ob ich noch eine andere Karte habe. Ja, das hilft uns nicht viel mehr. Wir bleiben bei dieser Karte.

Die nördliche Koalition und Gottes Zusage

Und zu den Kanaanitern im Osten und im Westen, zu den Amoritern, zu den Hethitern, den Perisitern, den Jebusitern im Bergland und zu den Hewitern am Fuss des Hermon.
Der Hermonberg ist auf dieser Karte ganz oben. Ja, man sieht ihn noch: Berg Hermon, ganz im Norden im Land Mizpa. Das Mizperland ist dieses Ostland, östlich vom See Genezareth. Ebene von Mizpe steht hier. Und sie zogen aus, sie und alle ihre Lager mit ihnen, ein grosses Volk wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge, und sehr viele Pferde und Wagen.
Dieser Ausdruck, der Sand am Ufer des Meeres, kommt öfters vor. Es heisst einfach: sehr viele. Man kann sie nicht zählen. Den Sand kann man auch nicht zählen, am Ufer des Meeres, sehr viele. Einmal bei Gideon heisst es auch, sie waren wie der Sand am Ufer des Meeres. Und später wird uns gesagt, wie viele es waren: hundertfünfunddreissigtausend. Aber da sind so viele wie Sand am Ufer des Meeres, denn die kann man nicht zählen. Oder hat jemand von Ihnen schon mal hundertfünfunddreissigtausend Leute gezählt? Man kann sie nicht zählen, es sind zu viele, unzählbar, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge, und sehr viele Pferde und Wagen.
Pferde und Wagen: Wer das hat, hat einen grossen Vorteil. Wagen waren zur damaligen Zeit in der Ebene ein grosser Vorteil. Und man hatte nicht viele Wagen, schon gar nicht eiserne Wagen. Hölzerne Wagen vielleicht hatte man noch, aber eiserne Wagen schon gar nicht. Und wer damals eiserne Wagen hatte, der war schon sehr fortgeschritten. Die Philister hatten solche, und alle diese Könige. Auch die Kanaaniter in Richter 4 hatten solche.
Und alle diese Könige trafen zusammen und kamen und lagerten miteinander am Wasser Merom, um mit Israel zu kämpfen. Wasser Merom, das ist dieser See nördlich von Genezareth. Da sehen wir ja noch einen See, das Wasser von Merom. Dort kommen sie zusammen zum Kampf.
Und Jachwe sagte zu Joshua: Fürchte dich nicht vor ihnen, denn morgen um diese Zeit will ich sie allesamt erschlagen und will sie allesamt erschlagen vor Israel hingeben. Ihre Pferde sollst du lähmen und ihre Wagen mit Feuer verbrennen.

Der Sieg über die nördlichen Mächte

Der Herr ermutigt Josua wieder zum rechten Zeitpunkt. Er weiß, dass es ein sehr großer Kampf werden wird. Es wird erneut eine Koalition von Königen sein, die sich alle gegen Israel stürzen. Aber der Herr ermutigt seinen Knecht, und er sagt ihm, er solle die Pferde lähmen.
Denn es ist interessant, dass er das sagt. Man hätte ja auch sagen können: Ihre Pferde könnt ihr dann haben. Wenn ihr Pferde habt, dann seid ihr nachher viel stärker, oder? Pferde, das wäre doch ein großer Vorteil für euch Israeliten. Nein, die Pferde sollen sie nicht behalten. Warum? Ihr braucht keine Pferde. Setzt nicht eure Hoffnung auf Pferde.
In 5. Mose 17 ist von Königen die Rede, und im Königsgesetz heißt es, der König soll sich ja nicht so viele Pferde ansammeln. Warum? Wenn er viele Pferde hat, könnte er aufhören, sich auf den Herrn zu verlassen. Also besser keine Pferde, dafür aber den Herrn. Großes Vertrauen auf den Herrn.
Und Wagen waren ja auch ein großer Vorteil für Israel. Wagen zu haben, das war etwas Wertvolles. Ach, die Wagen, die verbrennt ihr. Ihr braucht sie nicht. Das ist immer die Gefahr: dass man, wenn man einen Sieg erlangt, denkt, nun habe ich mit diesem Sieg dies und das und jenes bekommen. Dann setzt man auf den Segen, den der Herr durch den Sieg gegeben hat, und vertraut auf den Segen statt auf den Herrn. Achtung.
Vers 7: Und Josua und alles Kriegsvolk mit ihm kamen plötzlich über sie am Wasser Merom, und sie überfielen sie wieder plötzlich. Also eine schnelle Kriegstaktik, eine Überraschungstaktik. Und der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und jagten ihnen nach bis Sidon, der großen Stadt.
Sidon ist die Stadt der Phönizier, die sehr weit im Norden liegt. Ich muss schauen, wo ich hier eine Karte habe, auf der das drauf ist. Sidon, ganz im Norden, sehen Sie das? Nicht Philister, Entschuldigung, Phönizien, nicht Philister, Phönizien ist dort. Die Philister sind im Süden, im Gaza-Streifen.
Ah, bei mir sieht man es, und dort sieht man es nicht mehr. Ja, da habe ich mal geschaut, wie man das ändern kann. Jetzt kann man es sehen, ja. Ganz im Norden also. Das sind ja große Strecken hier vom See Merom hinauf. Wie viele Kilometer sind das, wenn man das hier sieht? Die sind hier angegeben, 50 Kilometer, 60 Kilometer ist diese Strecke hier. Das ist weit mehr als 60 Kilometer.
Wo waren wir in Vers 8? Der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und jagten ihnen nach bis Sidon, der großen Stadt, und bis Misrephot-Majim. Misrephot-Majim, das haben wir hier an der Küste, also Dor, und dann noch weiter nördlich als Dor, bis Sidon und Misrephot-Majim, und bis in die Talebene von Mizpe im Osten, also auf der anderen Seite im Ostjordanland. Und sie schlugen sie, bis ihnen kein Entrinnen mehr übrig blieb.
Und Josua tat ihnen so, wie der Herr ihm gesagt hatte: Ihre Pferde lähmte er, und ihre Wagen verbrannte er mit Feuer.

Hazor als Zentrum des Gegners

Ja. Also: Vertrauen nicht auf Reichtum oder Waffen oder Pferde. Pferde stehen immer für menschliche Kraft. Wir haben ja auch solche Stellen in den Psalmen: Verlasst euch nicht auf Rosse, das ist Psalm 32, und nicht auf die mächtigen Waffen.
Wir brauchen nicht die Rüstung von Goliath, nachdem wir den Goliath besiegt haben. Sie hilft uns nichts. Wir haben den Herrn. Also nicht auf Fleisch vertrauen im Kampf.
Und Joshua kehrte in jener Zeit zurück und nahm Hazor ein und seinen König. Er schlug ihn mit dem Schwert, denn Hazor war vorher die Hauptstadt all dieser Königreiche, Hazor also hier am Wasser von Mähron, in der Nähe. Und sie schlugen alle Seelen, die darin waren, mit der Schärfe des Schwertes und verbannten sie. Nichts blieb übrig, was Odem hatte. Und Hazor verbrannte er mit Feuer.
Und alle Städte dieser Könige samt allen ihren Königen nahm Joshua ein und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes und verbannte sie, so wie Mose, der Knecht Jachwels, geboten hatte. Nur alle Städte, die auf ihrem Hügel standen, verbrannte Israel nicht. Hazor ausgenommen, das verbrannte Joshua. Und alle Beute dieser Städte und das Vieh plünderten die Söhne Israel für sich. Nun durften sie plündern, das war jetzt erlaubt. Doch alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, bis sie sie ausgetilgt hatten. Sie ließen nichts übrig, was Odem hatte.
Wie Yahweh Mose, seinem Knecht, geboten hatte, so gebot Mose Joshua, und so tat Joshua. Diesen Vers kennen wir schon, oder? Wie Yahweh Mose geboten hat, so hat Mose dem Joshua geboten, und so hat Joshua getan. Er ließ nichts fehlen von alledem, was Yahweh Mose geboten hatte.
Das ist der Abschluss. Das Ziel ist erreicht. Die Nordkoalition ist geschlagen, die Südkoalition ist geschlagen, die großen Kämpfe sind gekämpft. Das Heer ist immer noch zusammen, und sie haben immer noch das Lager in Gilgal.

Vom alttestamentlichen Sieg zur neutestamentlichen Erfüllung

Jetzt kommt eine Zusammenfassung, ein Rückblick, Kapitel 11, Vers 16 bis 23, und in Kapitel 12 ein Verzeichnis der besiegten Könige. Wollen wir das noch lesen?
Joshua nahm dieses ganze Land ein: das Bergland, das ganze Südland, das ganze Land Goschen, die Niederung und die Ebene, das Bergland Israels und seine Niederung, vom kahlen Bergland, das nach Seir aufsteigt, bis nach Seir. Seir liegt also im Süden, im Süden Südosten des Landes, in Edom. Wo hier Edom steht, bis bei Algad in der Talebene des Libanon, das ist hier nicht eingezeichnet, am Fuß des Hermon. Hermon ist ganz oben. Also vom Süden bis zum Norden. Hermon ist ganz im Norden, der ist hier gerade nicht mehr drauf. Berg Hermon, jetzt ist er drauf.
Und alle ihre Könige ergriff er, und er schlug sie und tötete sie. Lange Zeit führte Joshua Krieg mit all diesen Königen, insgesamt wohl etwa fünf bis sieben Jahre. Es war keine Stadt, die sich den Söhnen Israels friedlich ergab, außer den Hewitern, die in Gibeon wohnten. Alles nahmen sie im Krieg ein, denn von Yahweh war es, dass sie ihr Herz verhärteten zum Kampf mit Israel, damit sie verbannt würden, ohne dass ihnen Gunst widerführe, sondern damit sie ausgetilgt würden, so wie Yahweh Mose geboten hatte.
Also, der Herr hat ihnen zuletzt ihr Herz verhärtet. Vorher hatten sie natürlich ihr Herz verhärtet und Götzendienst betrieben und viel Böses getan. Und dann hat der Herr ihr Herz verhärtet, damit es zu einem ordentlichen Kampf kommt und zu einem ordentlichen Sieg, einem ordentlichen Sieg für Joshua und für Israel.

Der endgültige Abschluss der Eroberung

Und Joshua kam in jener Zeit und rottete die Enakiter aus. Die Enakiter, das sind diese Riesen vom Bergland, von Hebron, von Debir, von Anab und vom ganzen Bergland Judah. Und vom ganzen Bergland Israel verbannte Joshua sie mit ihren Städten. Er hat sie also getötet.
Es blieben keine Enakiter im Lande der Söhne Israels übrig, nur in Gaza, in Gat und in Aschdod, dort, wo auch Goliath herrschte, einer von den Philistern.
Und so nahm Joshua das ganze Land ein, nach allem, was Yahweh zu Mose geredet hatte. Und Joshua gab es Israel zum Erbteil, nach ihren Abteilungen, nach ihren Stämmen. Gott gibt dem Joshua das ganze Land, und Joshua teilt es jetzt auf. Dem Joshua gab er, Entschuldigung, ich habe einen Fehler gemacht, und Joshua gab nicht, er gab es Joshua gab es Israel zum Erbland, also das Erbland, das Land gab Joshua dem Israel zum Erbteil, nach ihren Abteilungen, nach ihren Stämmen.
Diese, das ist die erste Etappe der Eroberung, die hiermit abgeschlossen ist.

Der geistliche Sinn des Sieges

Der transzendente Herr über Raum und Zeit steigt in unsere Welt hinein. Er steigt auf den Sinai herab und gibt dem Israel Gesetze. Er schließt einen Bund mit dem Volk Israel, spricht in unsere Welt hinein, interveniert in unserer Welt und offenbart sich dem Volk Israel. Mit diesem Herrn an der Spitze ziehen sie in das Land Kanaan.
Dort in Kanaan gab es brillante Völker, die Kanaaniter, vor allem die Kanaaniter selbst im engeren Sinne, aber verfinstert in ihrem Denken. Die Könige des Landes tobten, die Völkerschaften dachten Eitles, und sie taten sich zusammen, um gegen den Herrn und gegen Joshua zu kämpfen, Psalm 2. Aber alles vergeblich: Der Herr lacht über sie. Der Herr lacht über sie, und er sagt: Ich werde hier mein Volk hinbringen, und dort wird mein Gesalbter hervorkommen, mein König, den er sich auserkoren hat. Alle Könige des Landes werden besiegt.
Neutestamentlich gesprochen denken wir sofort an Apostelgeschichte 4. In Apostelgeschichte 4 lesen wir in Vers 23: Der Herr des Himmels, also das steht jetzt nicht wörtlich da, was ich sage, aber ich leite das hier ein, der Herr steigt herab, kommt nach Israel, in Jesus Christus. Der Herr, der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat, der unumschränkte Herrscher, Vers 24, Apostelgeschichte 4, Vers 24. Dieser Herr, der durch den Mund Davids, seines Knechtes, geredet hat: Warum empörten sich die Völker und unternahmen Vergebliches die Volksscharen? Es traten an die Könige der Erde, und die Obersten kamen zusammen gegen den Herrn und seinen Gesalbten, Jesus Christus.
Sie kamen zusammen, um gegen ihn zu kämpfen, aber er hat gekämpft. Jesus Christus hat auf Golgatha den großen Kampf errungen, und nun ging es dahin, dass das Volk des Herrn Jesus Christus das Land einnehmen sollte. Der Herr Jesus Christus hat sich gesetzt als König zur Rechten des Herrn, zur Rechten Gottes. Und da ist jetzt eine Schar von seinen Anhängern, und jetzt wird das Königreich aufgerichtet, aber der König ist nicht sichtbar. Das Königreich wird aufgerichtet von seinen Nachfolgern, und sie beten hier zu ihm in Apostelgeschichte 4, Vers 26: Es traten an die Könige der Erde, und die Obersten waren zusammengekommen gegen den Herrn und seinen Gesalbten. Vers 27: Denn wahrlich, es waren zusammengekommen gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus, zusammen mit denen von den Heidenvölkern oder von den Völkern und mit den Volksscharen Israel, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss im Voraus bestimmte, dass es geschehen sollte.
Und jetzt, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten mit Freimütigkeit dein Wort zu reden, während du deine Hand zur Heilung ausstreckst und Zeichen und Wunder durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus geschehen. Und der Herr erfüllt diese Menschen mit dem Heiligen Geist, und sie gehen hinaus mit Freimütigkeit und verkündigen das Wort Gottes und nehmen ein. Sie verkündigen das Evangelium, viele Menschen kommen zum Glauben, und das Reich Gottes wächst und wächst und nimmt zu bis zum heutigen Tag.

Der Kampf der Gläubigen im Licht des Neuen Testaments

Der Herr Jesus Christus hat den großen Kampf gekämpft. Wir lesen in Kolosser 2,15, oder vielleicht schon ein wenig früher in Vers 13, wo der Apostel Paulus sagt: Euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, hat er mit ihm lebendig gemacht. Er vergab uns nämlich alle Übertretungen und das gegen uns lautende Schreiben, also das Schuldschreiben, hat er ausgelöscht. Er hat es aus der Mitte weggenommen, indem er es ans Kreuz nagelte. Die Fürstentümer und Autoritäten hat er entwaffnet, hat sie ausgezogen und stellte sie öffentlich zur Schau. In ihm, in Christus, hat Gott über sie, über die Feinde, triumphiert. In ihm, in Jesus Christus, hat Gott über alle Feinde triumphiert.
Jesus Christus selbst hat gesagt in Johannes 12,31: Nun ist das Gericht dieser Welt, nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Und in Johannes 16,11 lesen wir: Der Heilige Geist bezeugt in Bezug auf das Gericht, dass der Fürst dieser Welt gerichtet worden ist. Der Fürst dieser Welt ist gerichtet worden.
In Hebräer 2,14 lesen wir, dass der Herr Jesus des Fleisches und Blutes teilhaftig geworden ist. Das heißt, er nahm in gleicher Weise an Fleisch und Blut teil, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, das heißt den Teufel. Christus kam also und wurde Mensch, um dem Teufel die Macht zu nehmen.
Das lesen wir auch in 1. Petrus 3,22. Dort ist die Rede von Jesus Christus, der zur Rechten Gottes ist, nachdem er in den Himmel gegangen ist. Die Engel und die Autoritäten und die Kräfte sind ihm untergeordnet worden.
Dasselbe lesen wir auch in Epheser 1,20-21. Gott hat ihn von den Toten auferweckt und ihn zu seiner Rechten gesetzt, in den himmlischen Bereichen, also im himmlischen Erbe, über alles Erstrangige, über alle Autorität und Kraft und Herrschaft hinaus und über jeden Namen hinaus, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen. Und er unterordnete alles unter seine Füße. Er gab ihm als Haupt über alles der Gemeinde, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.
Vom Füllen spricht Paulus dann im vierten Kapitel des Epheserbriefes. In Epheser 4,10 sagt er, dass er, der hinabgestiegen ist, das ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist, über alle Himmel, damit er alles erfülle. Das ganze Universum soll von ihm erfüllt werden.

Der Sieg ist schon da, der Kampf geht weiter

Man sieht hier, dass Gott einen großen Plan hat. Sein großer Joshua soll alles erfüllen. Und der Herr hat die großen Feinde geschlagen. Der Satan, der Feind, wurde besiegt. Der Herr Jesus kam, um ihm die Macht zu nehmen. Aber das heißt nicht, dass der Satan absolut und völlig ausgeschaltet ist.
Der Satan hat noch eine gewisse Zeit und einen Raum. Er geht umher wie ein brüllender Löwe, 1. Petrus 5,8, und er möchte noch welche verschlingen. Also gibt es dennoch immer noch einen Kampf zu führen, obwohl der Satan grundsätzlich seine Niederlage erlitten hat. Er darf noch herumlaufen in seinem begrenzten Bereich, den Gott ihm gegeben hat, in der Finsternis. Aber er darf noch.
Und der Herr Jesus sitzt zur Rechten Gottes, sitzt auf dem Thron über allem. Wir lesen das zum Beispiel in Hebräer oder in 1. Korinther. 1. Korinther 15,25 ist gut. Dort heißt es, er muss herrschen als König, bis er alle Feinde unter seine Füße getan haben wird. Das heißt: Der Herr ist zwar schon König, er regiert, aber die Feinde sind noch nicht alle unter seine Füße getan.
Es ist eine ähnliche Situation wie bei Joshua. Er hat alles besiegt, hat die Kontrolle übernommen über alles, aber es gibt immer noch einen Feind da. Der Feind liegt noch nicht, jeglicher Feind liegt ihm noch nicht zu Füßen, denn die Städte sind noch nicht eingenommen. Und die kommen wieder zurück, die Vertriebenen beziehungsweise die anderen von auswärts kommen zurück. Sie kommen in die Städte hinein, die übrig geblieben sind. Es gibt immer noch welche, die also nicht ihm zu Füßen liegen.
Und der Herr Jesus, das ist unsere Situation: Der Herr Jesus herrscht als König, bis er alle Feinde unter seine Füße getan haben wird. Das ist Zukunft, also sind noch nicht alle Feinde unter seine Füße getan. Aber in Römer 16,20 lesen wir, der Gott des Friedens wird den Satan mit Schnelligkeit unter euren Füßen niedermachen. Der Gott des Friedens wird den Satan unter euren Füßen niedermachen.
Nun, das geschieht jetzt nur im Kleinen, aber eines Tages wird es im Großen geschehen. Jetzt geschieht es im Kleinen dann, wenn wir einen Sieg davontragen. Dann macht der Herr hier einen Sieg über den Feind. Aber im Großen wird es erst dann geschehen, wenn der Herr Jesus Christus wiederkommt. Und das wird in Bälde oder in Schnelligkeit geschehen. Dann wird der Sieg komplett davongetragen.
In der Zwischenzeit heißt es kämpfen, genauso wie die Israeliten. Sie mussten das Erbteil einnehmen, und da gab es auch Kampf. Das Richterbuch wird davon sprechen, ja, hauptsächlich das Richterbuch wird davon sprechen. Im Joshua sehen wir ein paar Dinge, wie Kaleb gegen die Enakiter kämpft. Aber im Richterbuch wird dieser Kampf dann ausführlich beschrieben. Das ist die zweite Phase, also die Einnahme des Landes.
Aber jetzt ist unser Kampf so: Wir kämpfen von einem Sieg aus. Jesus Christus hat gesiegt, und er hat überwunden. Ja, da kommt jetzt das Buch der Offenbarung dazu, Offenbarung 5,5. Dort lesen wir: Der Löwe hat überwunden. Offenbarung 5,5. Johannes hat geweint, weil es so viel Not gibt. Es gibt so viel Not, und man denkt sich, das sollte nie zu Ende gehen mit dieser Not auf der Erde, dieser Zyklus von Weltgerangel und Kriegen und Hungersnöten und Seuchen und gewaltsamem Tod und Verfolgungen von Christen. Wird denn das nie zu Ende kommen?
Weine nicht, denn siehe, der Löwe hat überwunden, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu lösen. Und der, der das Buch öffnet, der führt die Geschichte zu einem Ende. Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones war ein Lamm. Ein Lamm, wie geschlachtet, sah es aus. Aber es hat sieben Hörner, das heißt absolute Macht. Die Hörner stehen für Macht, und sieben ist die Zahl der Vollkommenheit. Sieben Hörner: absolute Macht. Und sieben Augen: absolute Weisheit.
Mit zwei Augen sieht man schon viel, wie viel mehr mit vier, und wie viel mehr mit sieben. Da weiß man alles und sieht man alles. Das sind die sieben Geister Gottes. Ja, durch die Geister Gottes hat er seine Macht, durch den Heiligen Geist hat er seine Macht. Durch die Fülle des Geistes, des siebenfachen Geistes, hat er seine Macht und seine Weisheit.
Es ist eben nicht unsere Kraft und unsere Weisheit, es ist seine Kraft und seine Weisheit. Und er hat gesiegt, und er hat überwunden. Und er ist das Lamm Gottes, der für uns geschlachtet wurde. Und das war der Sieg.
Also der Sieg bestand darin, dass er überwunden hat, den Feind, indem er sich hingegeben hat bis zum Tod.

Wie Gläubige heute überwinden

Und wie können jetzt die Gläubigen überwinden? Wie müssen sie jetzt an den Kampf herangehen? Das wird in der Offenbarung immer wieder beschrieben. Das Buch der Offenbarung ist übrigens ein herrliches Buch, ich habe es richtig lieb gewonnen, und es ist total aktuell.
Siebenmal steht in dem Buch der Offenbarung, in Kapitel 2 und Kapitel 3: Wer überwindet, wer überwindet, wer überwindet. Und dann wird immer etwas gezeigt, was man bekommt. Also es geht darum: Das Volk Gottes muss kämpfen, und es muss überwinden. Es geht darum, dass Josua gekämpft hat, ja, aber jetzt müssen die einzelnen Stämme überwinden. Die Gläubigen müssen überwinden, und wer überwindet, der wird das alles erben, heißt es zum Schluss in Kapitel 21 in der Offenbarung. Wer überwindet, Offenbarung 21,7, der, der überwindet, wird alles erben.
Das Erbland, es geht ja um das Erbteil: Wie komme ich in das Erbteil, wie komme ich ans Ziel, wie kann ich mein Erbteil genießen, wo dann jeder unter seinem Weinstock sitzt und unter seinem Feigenbaum und Milch und Honig genießt? Wer überwindet, wird alles erben.
Und wie sieht das Überwinden aus? Und was ist denn eigentlich zu überwinden? Wenn man das Buch der Offenbarung liest, am Anfang heißt es immer: Wer überwindet, wer überwindet, wer überwindet. Und man fragt sich: Was muss ich denn überwinden? Was ist es denn, was ich überwinden muss? Dann muss man weiterlesen. Kapitel 3 ist ja noch nicht fertig mit der Offenbarung, dann muss man weiterlesen, und dann merkt man, was man überwinden muss.
In Kapitel 12 wird ganz deutlich gesagt, Offenbarung 12,11: Da ist ein Blick in die Zukunft oder ein Blick in den Himmel, muss man sagen, ins Jenseits. Da heißt es: Und sie haben überwunden. Was haben sie denn überwunden, und wie haben sie denn überwunden? Zuerst wird gesagt, wie? Nein, zuerst wird gesagt, was? Entschuldigung: Sie haben überwunden. Was haben sie überwunden? Ihn. Wer ist ihn? Wenn man vorher liest, merkt man: der Drache, der Drache, der Satan, die alte Schlange. Aha, hier ist der Erzfeind. Den hat Josua schon besiegt, der große Josua, Herr Jesus hat ihn besiegt. Aber die einzelnen Glieder des Gottesvolkes müssen auch ihren Sieg einnehmen, und der Kampf ist gegen diesen Satan.
Sie haben ihn überwunden, und wie? Kraft des Blutes des Lammes. Sie haben von einem Sieg Jesu Christi ausgekämpft, und der Sieg Jesu Christi, das ist das Blut des Lammes auf Golgatha. Dort ist der entscheidende Schlag geschehen, und vom Sieg aus kämpfen sie. Sie haben überwunden, nämlich den Drachen überwunden, kraft des Blutes des Lammes und kraft des Wortes ihres Zeugnisses. Das heißt, sie haben freimütig gesagt: Ja, wir stellen uns zu diesem Jesus Christus. Und sie haben das proklamiert, sie haben bezeugt: Er ist auferstanden, er ist Sieger, er ist der König, er sitzt auf dem Thron. Sie haben sich dazu gehalten, sie haben ihr Bekenntnis festgehalten. Der Hebräerbrief fordert ja immer wieder die Christen dazu auf, dass sie festhalten sollen an dem Bekenntnis ihrer Hoffnung. Sie haben das bezeugt.
Und das Nächste ist: Und sie liebten nicht ihre Seele, ihr Leben. Sie liebten nicht ihr Leben bis zum Tod. Das war ein Kampf, der schlussendlich mit dem Tod endete. Sie haben ihr Blut hingegeben. So wie das Lamm sein Blut hingegeben hat, so haben die Nachfolger des Lammes ihr Blut hingegeben. Sie haben mitgekämpft in diesem Kampf. Und jetzt sind sie am Ziel, jetzt haben sie überwunden. Jetzt treten sie das Erbe an, und jetzt sind sie wirklich zur Ruhe gelangt, zur absoluten Ruhe.

Der gute Kampf des Glaubens

Also, wir haben hier den großen Kampf. Den hat der Herr Jesus gekämpft, und wir kämpfen jetzt unseren Kampf. Unser Kampf besteht darin, dass wir aus dem Sieg Jesu Christi herauskommen und dass wir das Wort festhalten, das Wort des Zeugnisses. Dass wir Christus bekennen und bezeugen und dass wir das bis zum Tode tun.
Im Buch der Offenbarung ist immer von einer totalen Entscheidung die Rede. Das Buch ist ein totalitäres Buch, also entweder total für Gott oder total für das Tier oder den Drachen, total für das Lamm oder total für die andere Seite. Und jeder bekommt seinen Stempel. Nein, wir bekommen einen Namen auf die Stirn geschrieben. Die Nachfolger des Lammes, die haben einen Namen geschrieben. Den Namen des Vaters und den Namen des Sohnes haben sie auf ihren Stirnen geschrieben. Die anderen werden gestempelt. Man bekommt den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Aber das ist die andere Seite. Nur diese zwei Gruppen gibt es, und das wird hier dargestellt.
Aber das ist jetzt nicht wichtig, diese Einzelheiten. Für uns ist wichtig: Der große Kampf, den hat Jesus Christus geführt, und wir überwinden durch das Blut des Lammes, durch die Kraft des Wortes, des Zeugnisses, und dadurch, dass wir unser Leben nicht lieben bis zum Tod.
Das nennt die Bibel den guten Kampf des Glaubens, 1. Timotheus 6,12. Die Bibel nennt diesen Kampf, den die Gläubigen kämpfen, um das jetzt einzunehmen, was uns Christus schon gegeben hat. Der Herr hat es schon in unsere Hände gegeben, und jetzt nehmen wir es ein. Und die Bibel nennt das, 1. Timotheus 6,12, den guten Kampf des Glaubens: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben. Nimm in Besitz, das heißt es. Nimm in Besitz. Josua hat es schon errungen, jetzt musst du es in Besitz nehmen.
„Ergreife das ewige Leben, zu dem du auch gerufen wurdest und für das du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen bekannt hast, vor Gott, der allem Leben verleiht, und vor Jesus Christus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugte. Ich weise dich an, das Gebot fleckenlos und untadelig zu halten, 1. Timotheus 6,14, bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesu Christi, die zu seinen eigenen Zeiten zeigen wird, der selige und alleinige Kraftinhaber, der Machthaber, der König der Könige und der Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat und in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Ihm gebühren Ehre und ewige Macht. Amen, so sei es, so soll es sein und so wird es sein.

Schlussgedanke: Der Sieg Christi als Grundlage unseres Handelns

Also, hier sehen wir: Das Neue Testament spricht auch vom Kampf. Es ist ein geistlicher Kampf. Aber jeder Kampf geht von dem Sieg Jesu Christi aus, und das ist die schöne Anwendung hier.
In den Kapiteln 1 bis 12 haben wir: den Jordan überqueren, das Gesetz aufrichten und alle Feinde besiegen. Das hat Josua für uns getan. Der Herr Jesus ist für uns durch den Tod gegangen, durch die Tiefen des Jordans. Der Herr Jesus hat das Gesetz erfüllt, und er hat die Sünde im Fleisch verurteilt, damit jetzt die Rechtsforderung des Gesetzes in uns aufgerichtet werden kann.
Der Herr Jesus hat den Feind besiegt. Aber jetzt geht es für uns darum, dass wir das Schwert nehmen und selbst kämpfen, dass wir das Gesetz praktisch aufrichten, indem wir im Heiligen Geist wandeln. Denn das Gesetz des Geistes in uns ist stärker als das Gesetz der Sünde. Und indem wir den Kampf aufnehmen, den guten Kampf des Glaubens, bis der König der Könige erscheint, kämpfen wir. Und kämpfen tun wir, so wie im Epheserbrief steht, mit der guten Waffenrüstung: indem wir beten, indem wir ein heiliges Leben an den Tag legen, indem wir das Wort des Zeugnisses, das Wort des Schwertes des Geistes, verwenden und in den Raum stellen. Also: Das ist unser Kampf.
Josua kämpft. Er hat alles für uns vollbracht, und jetzt kämpfen wir aufgrund von dem, was Josua für uns gekämpft hat. Das ist ein guter Kampf. Im Griechischen heißt es ein edler Kampf des Glaubens, ein vortrefflicher Kampf des Glaubens. Man kann das Wort auch mit schön übersetzen: ein schöner Kampf des Glaubens. Kallé heißt es auf Griechisch, ein schöner Kampf des Glaubens.
Damit schließen wir jetzt hier für heute ab.