Generierte Mitschrift
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Ein Morgen, der zum Lob herausfordert
Das ist ja ein herrlicher Morgen, das müsste ein Danktag werden ohnegleichen. Über den vielen Gaben, die uns Gott geschenkt hat, geht es Ihnen oft auch so, dass es mit dem Danken und Loben gar nicht funktioniert? Wissen Sie, woher das kommt? Der Teufel will nicht, dass wir Gott loben. Darum ist unser Herz oft so traurig. Und wenn wir nachher Loblieder singen, dann wollen wir den Teufel richtig ärgern, indem wir ihn loben und unseren Herrn preisen.
Mir ist das Wort eingefallen, mit dem ich Sie grüßen will, zu Beginn dieses Gottesdienstes: Du, Herr, lässt mich fröhlich preisen deine Werke, und ich rühme die Werke deiner Hände.
Wir wollen miteinander jetzt singen. Singen Sie laut und kräftig und fröhlich mit: Ich singe dir mit Herz und Mund. Wir wollen die ersten sieben Strophen singen, im Wechsel zwischen Orgel und Posaunen.
Wir wollen mit Gott reden im Gebet.
Lieber himmlischer Vater, es tut uns leid, dass wir so wenig auch in den vergangenen Tagen dein Lob gesungen haben. Unser Mund ist oft voll von Klagen und von Jammern, und unsere Augen sehen gar nicht mehr deine liebe und freundliche Hand, die uns geleitet.
Und wenn wir heute innehalten, auch über die Gaben des Feldes, über all das, was du uns draußen schenkst in deiner wunderbaren Schöpfung, so musst du uns jetzt erst durch dein Wort wieder die Augen öffnen, damit wir dich erkennen, den Geber alles Guten. Zeige uns, wie du in Liebe für uns brennst, wie du jeden suchst, der auch heute Morgen tief steckt in Schmerz und Leid und Traurigkeit, und wie du uns herauslösen willst und uns eine große Zuversicht und Hoffnung schenkst.
Herr, mach uns zu Lobenden und zu Rühmenden, dass es von Herzen kommt. Du musst uns ganz befreien aus der Umklammerung all der Mächte, die dieses Lob in uns erdrücken wollen. Da schenke du dieses Glaubenswunder, dass wir dir danken, dich preisen und dich rühmen.
Und wir wollen das auch jetzt einfach in der Stille tun, indem wir dir danken für all das viele, was du uns in den zurückliegenden Monaten geschenkt hast. Wir beten in der Stille, Herr. Wir können nicht vergessen, was du uns Gutes getan hast. Amen!
Der Blick auf die Sorge und die Unmöglichkeit geteilten Dienens
Sie haben doch Ihre Bibel dabei. Wenn Sie Ihre eigene Bibel mitbringen, haben wir wahrscheinlich gar nicht so viel ausgelegt. Matthäus 6,24 im Neuen Testament, Seite 8 in den ausgelegten Bibeln.
Matthäus 6:
Niemand kann zwei Herren dienen, sagt Jesus. Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Das ist der Grund, warum wir Gott oft nicht dienen. Es geht nämlich nicht; man kann es nicht spalten. Weil wir so an vielen äußeren Dingen hängen und Gott nicht preisen über dem vielen Wasser, das uns schenkt.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen. Und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seiner Lebensdauer eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde an, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass selbst Salomo in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so gekleidet gewesen ist wie auch nur eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Denn nach all dem trachten die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß ja, dass ihr das alles braucht. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Wollen das Lied „Vergiss nicht zu danken“ singen? Die Posaunen werden zuerst ein längeres Vorspiel machen. Und dann warten Sie noch, und dann gibt meine Frau das Zeichen, wann Sie mitsingen dürfen. Wir wollen dann vom Lied 104 in dem roten Liedheft alle vier Verse singen, nach dem Vorspiel.
Das ist so schön, wenn wir zusammenkommen und miteinander Gott loben. Allein kann man das nicht so schön. Und ich freue mich immer wieder an der großen Gabe der Gemeinschaft, die uns Gott schenkt, untereinander.
Die Schrift als Schule des Betens und Lobens
Ich habe heute den Psalm 8 ausgewählt. Die Psalmen sind eine große Hilfe für uns beim Beten. Wir bleiben ja Lehrlinge, und da sollen wir im Wort Gottes studieren, wie man Gott richtig lobt und ihm dankt, aber auch, wie man seine Klagen und seinen Schmerz Gott sagt.
Mit den Psalmen werden wir nie fertig. Kurt Hennig sagte einmal zu mir: „Sie predigen Psalmen, das würde ich nie wagen.“ Er hat sicher recht. Darum bin ich so froh, dass Sie mitlesen, weil am Ende das Wort der Bibel groß vor uns stehen soll. Wir können ja nur so kleine Randbemerkungen dazu machen. Das Wort des Psalms sollen wir nachher mit ganz anderer Freude beten können, Seite 507 im Alten Testament bei den ausgelegten Bibeln.
Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel! Aus dem Mund der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet, um deiner Feinde willen, dass du vertilgst den Feind und den Rachgierigen. Wenn ich sehe die Himmel, deiner Fingerwerk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk; alles hast du unter seine Füße getan, Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.
Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen! Wecke du in uns dieses große Lob! Amen!
Warum die Welt stumm bleibt
Liebe Schwestern und Brüder, an so einem Morgen müsste man sagen: Die ganze Welt bleibt stehen und rühmt Gott. Irgendwo haben sie vielleicht einmal eine Blume bewundert und gesagt: Mensch, das ist doch herrlich, da müssten doch alle mit einstimmen in das Lob Gottes.
Wenn man die Gaben sieht, warum bleibt es eigentlich so stumm? Warum rühmen die Menschen Gott nicht? Es ist ganz einfach, dass wir heute nicht mehr von der Schöpfung Gottes sprechen, sondern bloß noch von der Umwelt reden. Das ist sicher typisch. Denn bei dem Wort Umwelt kommt bloß noch zum Ausdruck: Ich bin da, und da gibt es noch ein bisschen was um mich herum. Mehr kommt nicht mehr in das Blickfeld. Und diese Umwelt hat teil an dem ganzen Leiden des modernen Menschen.
Wenn wir wieder von der Schöpfung Gottes reden, dann ist das ein Ortswechsel. Eine ganz neue Perspektive. Dann wissen wir: Da ist der mächtige Gott, der diese Welt geschaffen hat. Und wer bin ich eigentlich? Ich gehöre ja hinein in diese Schöpfung. Ich bin nicht der Mittelpunkt dieser Welt.
Wenn Sie fragen, warum die Menschen Gott nicht über die großen Wunder der Schöpfung preisen, dann können Sie das an sich selbst einmal prüfen. Das kommt daher, Paulus hat es im ersten Kapitel des Römerbriefs beschrieben: Unsere Herzen sind finster geworden. Unsere Herzen sind finster geworden durch die täglichen Sorgen, durch die Bitterkeit, durch das Leid, durch den Streit, durch unreine Gedanken, die wir haben. Wir können uns ja nicht mehr freuen an den schönen Dingen.
Wenn wir durch den Wald gehen, können wir nur an die Zerstörung denken. Wenn wir im Meer schwimmen, können wir nur an den Bleigehalt der Fische denken. Wir können ja gar nicht mehr das Schöne sehen, das uns Gott hier schenkt. Es gibt Leute, die können kaum eine Scheibe Brot essen, ohne dass sie an Vergiftungen denken, die sie treffen. Das Herz ist finster geworden.
Über der Schöpfung müsste jeder Mensch Gott preisen können, ihn ehren als einen Gott. Es geht nicht mehr. Es gibt keinen unmittelbaren Zugang mehr zur Schöpfung Gottes, sondern wir sehen heute über dieser Umwelt, die uns umgibt, die Flammenzeichen: Mene, Tekel, U-Parsin. Gewogen, gewogen, zu leicht befunden. Die Gerichtshandschrift Gottes. Davon wollen wir reden, aber wir wollen nicht daran stehen bleiben.
Wie man die Herrlichkeit und Größe Gottes erkennen kann, das soll mein erster Punkt sein. Ja, das Herz ist finster. Ich kann nicht mehr über die Schönheiten der Welt Gott erkennen und ihn preisen. Sie können einmal den Test machen: Nehmen Sie ein wunderbares Blumengebinde und stellen Sie das nieder auf den Nachttisch eines krebskranken Menschen. Das tröstet nicht in dem Schmerz, der einen Menschen getroffen hat. Und die Blumen, die wir auf die Särge niederlegen, die verwelken so rasch und drücken das aus, dass die Schönheit der Welt meinen tiefsten Schmerz nicht lindern kann.
Und wenn wir dann im Urlaub auch in so schönen Landschaften gestanden sind und in den Alpen oder am Meer den Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang erlebt haben, dann blieb ja im Herz immer dieser unbewältigte Rest dessen, was nie geklärt war. Da, wo unser Herz hängt, das ist es, was Jesus gemeint hat in der Bergpredigt mit dem, was wir vorhin gehört haben, Matthäus 6: Da, wo euer Herz ist. Man kann nicht zwei Herren dienen, darum klappt das nicht mit dem Loben. So sehr wir etwas ahnen und spüren, da müsste eigentlich das Lob Gottes hindurchgehen können. Das heilt nicht im Herzen die tödlichen Schmerzen und macht uns nicht zeitlich und ewig gesund.
Auch nicht, wenn wir noch so viele schöne Gaben des Gartens und des Feldes hier auf dem Altar zusammenbeugen, das heilt nicht das im Tiefsten unseres Herzens. Und darum ist es so gut, dass in diesem Schöpfungspsalm, in diesem Psalm 8, drinsteht, wo man erst Gottes Wunder entdeckt: in der Schöpfung, nicht an der Schöpfung. Da ist unser Blick verfinstert. Sie können es auch nicht einem anderen demonstrieren und auch nicht mit klugen Worten ihm beweisen wollen.
Über den Säuglingen und den Babys kann man nur Gottes Macht erleben. Was meint denn da die Bibel? Es ist ja so bezeichnend, dass Gott in dieser finsteren Welt, wo er nicht mehr gepriesen wird, als Weg der Offenbarung, wo uns die Augen geöffnet werden, seine Geburt in Bethlehem gewählt hat, wieder als ein Kind. Und er will, dass wir da um diese Krippe stehen und ihn anbeten über dem großen Wunder, dass Gott sich herunterbeugt in einer ganz unbegreiflichen Gnade und sich kümmert um den Schwachen und Elenden.
Gottes Nähe in Schwachheit und kindlichem Vertrauen
Ich habe in meinem Leben die Herrlichkeit Gottes erst entdeckt, in einer großen Lebenskrise als junger Mensch. Und ich vermute, dass alle, die hier sind und zum Glauben gekommen sind, es über ihrer Ohnmacht und ihrer Schwäche erst erfahren haben, nicht auf dem tollen Berggipfel, nicht über dem Rauschen des Meeres.
Wer Gott wirklich ist in seiner Größe, das haben sie erlebt, als sie ganz tief in der Sünde drinsteckten. Und ich will das heute Morgen dem sagen, der noch mitten in seinem Schmerz drin ist, der sein Leben nicht mehr begreift und der fragt: Was will denn Gott mit mir?
Sieh weg von den Blumen, sieh weg vom Brot und von den gelben Rüben und Tomaten, und sieh dort, was Gott dir in Jesus schenkt, bei den Schwachen und Ohnmächtigen, wie er da seine Wunder tut. Und da sind ja damals die Gassenjungen in Jerusalem herumgehopst und haben gebrüllt durch die Straßen hindurch: Jesus ist spitze, Jesus ist klasse. Die haben erlebt, wer Jesus ist.
Vielleicht haben unsere unproblematischen Kinder drüben in der Kinderkirche uns grübelnden und kritischen Menschen gerade im Glauben manchmal etwas voraus, weil sie das so persönlich für sich annehmen können. Und wenn jetzt einer da sitzt, der sagt: Ich habe in meinem Leben schon so viel mit Jesus erlebt, aber ich bin wieder ganz weit in Distanz zu ihm geraten, dann bleibt es so, dass Jesus sagt, dass man werden muss wie die Kinder. Die sind gar nicht so kindisch, die sind sehr hell an einem Punkt: dass sie vertrauen können und sich an die Hand fassen lassen.
Und wer das tut und sein Leben so in die Hand Jesu legt, der merkt, wie die Größe Gottes uns entgegenleuchtet und strahlt: Der du deine Hoheit zeigst am Himmel, du Gott, der die Enden der Welt geschaffen hat, die Planeten auf ihre Bahn geschickt, du beugst dich zu mir herunter, ich darf dir gehören.
Das ist ja ein sieghafter Glaube, der jede Angst verdrängt, der des Todes Macht zerbricht, der im Herzen die tödlichen Schmerzen heilt. Das ist ein Glaube, ein Verbundensein mit Jesus, das fröhlich macht, so dass niemand mehr dieses Fröhlichsein je ausrotten kann und vertilgen kann.
Du hast aus dem Mund der Kinder eine Macht zugerichtet. Es war immer peinlich in den letzten zweitausend Jahren, wo die Christen Kirchenmacht darstellen wollten, auch vor den Ungläubigen. Es war immer peinlich und blamabel. Und dann waren es Grübeleien Glaubender, die ihre Jesuslieder gesungen haben. Du hast eine Macht zubereitet.
Man muss das immer wieder lesen, wie das war bei den Hugenottenverfolgungen, wenn sie auf dem Schinderkarren noch gesungen haben und diese Verfolger ihnen schließlich die Zunge rausgerissen haben, weil sie die Lieder nicht mehr ertragen haben. Wir ahnen gar nicht, was das Singen ist, wenn ich es ihnen vorher gesagt habe: Der Teufel kann es nicht leiden. Und durch das Singen kommen sie heraus aus der Schwermut und aus der Tiefe der Anfechtung.
Eine Macht hast du bereitet gegen den Feind, das ist der Teufel! Walter Lach hat es uns früher, uns jungen Pfarrern, immer wieder gesagt: Geht doch an die Krankenbetten und singt. Das Schönste, was man machen könnte, ist, am Krankenbett zu singen, mit den herrlichen alten Liedern. Eine Macht gegen den Feind, der nicht in die Schwermut stürzen darf.
Wenn wir singen am Friedhof, so bezeichnet, dass man nicht mehr singt, ich freue mich an jeder Christenbeerdigung, und denken Sie dann: Singen wir bei so vielen anderen? Bei 95 kann man nicht mehr singen, weil keiner die Lieder kann. Dass wir am Christengrab singen können und des Todes Macht zerbrechen, das ist der Schöpfungsglaube an den großen Gott, der die Enden der Welt geschaffen hat, der die Energiekraft der Sonne gesetzt hat und der es im finstersten Herzen hell macht.
Durch den Glauben, indem ich sage und annehme und einstimme in das Lied. Vielleicht war vorher noch einer da gesessen, der gesagt hat: Ich kann nicht mitsingen. Es ist auch ein Stück Hochmut dabei, wenn wir uns so in unserem Schmerz gefallen und dann nicht einstimmen wollen und kaum die Lippen bewegen.
Sie haben es bei mir schon gemerkt, wie ich manchmal kröle beim Singen, aber ich muss das, damit manches andere in meinem Leben so manches Laute übertönt wird. Denn Offenbarung 7 heißt, von den Scharen, die vor dem Thron Gottes stehen: Sie schrien mit großer Stimme. Das ist das Gotteslob, und es ist kümmerlich, wie es bei uns klingt, sehr, sehr kümmerlich. Es soll noch viel lauter klingen zur Ehre Gottes.
Jetzt der zweite Grund zum Lobpreis. Wenn ich das so einteile, gehe ich immer dem Psalm entlang. Sie werden merken, dass es hier um die Verse 2, 3 und 4 geht, wie Gott durch das Lied sein Reich ausbreitet, auch bei uns, und den Feind vertilgt.
Würde, Herrschaft und der Auftrag im Alltag
Der Grund des Lobpreises: Was ist das? Sie haben immer wieder Angst, dass unsere Erntedankfeste letztlich etwas Heidnisches an sich tragen. Das gab es ja schon in Israel, dass Gott angebetet wurde, nur haben sie dann für diesen Naturgott Baal gesagt und sind herumgehopst um den Altar. Das war etwas ganz anderes, als dass Gott wirklich angebetet wurde, der Gott, der sich offenbart hat.
Und es gibt sicher manche, die heute an dem Esstisch sitzen und sagen: Lieber Gott, prima, hat geschmeckt, vielen Dank. Das ist nicht der Dank, den Gott von uns erwartet und den wir ihm heute bringen wollen. Es ist uns auch der Weg versperrt zu einer Naturvergötzung. Darum lassen Sie mich ganz kurz das anreißen, weil wir in einer zeitgrünen Ideologie leben, die sicher wieder manche Sorgfalt für die Natur entdeckt und doch an einem Punkt sich selbst betrügt.
Diese Natur ist nicht in einem heilen Zustand. Diese Natur kann eine so grausame Natur sein, wo eine Pflanze die andere niederringt, nur um an das Licht zu kommen, wo der Lebensraum beschnitten wird, wo der Schwächere auf die Seite gedrückt wird und niedergetrampelt wird. Es ist doch ein unheimliches Naturbild. Wenn das bei uns Menschen gelten würde, wenn wir sagen würden: Lasst alles so wachsen wie in der Natur, dann hätten wir eine furchtbare Gesellschaft. Die Natur ist für uns nicht die Lösung.
Und wenn Menschen sagen, uns ist ja heute im Erziehungsideal ganz unverkennbar, dass aus dem Darwinismus das kommt: Lasst den Menschen sich frei entwickeln, das wird nur schön werden. Was wird denn werden? Kommt am Ende nicht der Mensch als Bestie, als Tier heraus? Wollen wir das wirklich? Und haben dann doch die Recht, die sagen, der Mensch sei Ungeziefer?
Was ist denn das, was den Menschen vom Tier unterscheidet? Das will ich wissen. Das ist ja die Kernfrage heute bei der Schöpfung, das ist die Frage, die im Mittelpunkt steht von 1. Mose 1 und 2, dem biblischen Schöpfungsbericht. Um die geht es doch. Wenn ich den Menschen ansehe, und jetzt rede ich nicht über einen Menschen draußen, sondern über den, den ich heute Morgen im Spiegel sah, dann ist das ein unheimliches Tier, vor dem ich mich selbst fürchte. Kennen Sie Ihr Herz?
Aber jetzt steht da im Psalm: Du nimmst diesen Menschen an und machst ihn wenig niedriger als Gott. Das wollen wir doch preisen, nicht bloß an Äpfeln und Tomaten stehenbleiben, sondern dass Gott uns nimmt und uns einsetzt, ganz nah bei sich. Viele wollen das überhaupt nicht. Sie sagen: Lass mich ganz in Frieden leben. Das ist doch unsere Würde, dass wir das Ebenbild Gottes tragen.
Der heutige Fortschritt besteht darin, dass man immer weiter fortschreitet von Gott und sein Wesen verliert. Da leben wir heute auf den letzten Resten, den letzten Wurzeln des christlichen Glaubens, wenn wir Menschenrechte beschwören und von der Humanität reden. Ich weiß gar nicht, ob die alten Griechen so arg human waren. In Sparta hat man die Kinder vor den Stadtmauern, die nicht lebensfähig waren, verhungern lassen und den Tieren vorgesetzt. Studieren Sie das Altertum: Die Humanität kommt aus dem Christentum. Und wenn Sie wirkliche Humanität kennenlernen, dann kommt das aus dem Ebenbild Gottes.
Und das ist mir jetzt so groß, dass wir am Erntedankfest das sagen: Dass der, der die Enden der Welt geschaffen hat, dessen Gnade reicht, soweit die Wolken gehen, ihr Herz umgestalten will, ihren Willen neu macht, ihre Gedanken verändert. Lassen Sie diesen Schöpfergott in Ihr Leben eintreten. Wie kann er ein Leben verändern? Es gibt einen Neuanfang und ein neues Leben, wo ich mich öffne für die großen Kräfte Gottes. Da wird alles verändert, alles neu.
Darum hat Gott so oft seinem Volke gesagt: Wir wollen gar nicht eure Gaben haben. Und sie haben auch gesagt: Lassen Sie Ihre Tüten Zucker ruhig zu Hause und die Kondensmilch und so, es ist ja schön, wenn Sie die stiften. Es gibt vielleicht auch kein Werk der Diakonie, das noch viel damit anfangen kann, wenn wir es weitergeben. Gott will Ihr Herz am Erntedanktag. Und er will seine Schöpfungsherrlichkeit bei Ihnen zum Durchbruch bringen lassen und das hervorscheinen lassen, die ganze Harmonie, wie die Planeten auf ihren Bahnen gehen.
Herr, präge du mein Leben. Was bin ich weggelaufen von Gott, ich schäme mich heute Morgen. Herr, lass du jetzt das wieder durchbrechen bei mir, deine Schöpferherrlichkeit, der du die Blumen so gestaltest. Du kannst mein Leben neu machen.
Ich weiß nicht, ist es Doktor Schottky hier, der hat so einen schönen Bericht geschrieben von seiner Studienreise, die er in den USA unternommen hat. Und er hat dort Gemeinden besucht. Und sie kamen dort, es steht in dem Bericht drin, vielleicht kennen ihn einige auch vom offenen Abend, den Bericht, wie sie dort in eine Gemeinde kamen und gerade miterlebt haben, wie ein Mitarbeiter der Gemeinde seine Familie verlassen hat und zu seiner Freundin zog. Das ist eine Sache, mit der man sich heute herumschlagen muss.
Und was sagt dieser Pastor? Der hängt sich nur ans Telefon hin und sagt: Ich gebiete dir im Namen Jesu, dass du zurückkehrst. Und dann gab es ein Versöhnungsfest. Wissen Sie, was Schöpferherrlichkeit Gottes ist? Dass wir aufhören mit der Sünde und mit dem Ungehorsam und ein neues Leben beginnen, dass wir heraustreten aus dem Zwielicht, aus dem Hängen am Geld. Ich weiß nicht, wo Ihre Bindungen sind. Ich gebiete dir im Namen Jesu: Gott kann neu machen. Und das ist der Grund zum Lobpreis.
Wir sehen auch, dass in Äpfeln Würmer drin sind, und wir wissen auch, dass sie gespritzt sind. Und jetzt fangen wir nicht mit dem Klagen an, verstehen Sie, sondern dass Gott uns annimmt, das ist die Krönung der Schöpfung, und dass er bei uns die ganze Herrlichkeit vorbereitet, nicht in Äpfeln und Tomaten zeigt, sondern in unserem Herz und wie er uns verändert und neu macht.
Herrschaft als befreites Dienen
Darum endet dieser Psalm, und das soll das Dritte und Letzte sein.
Das, was ich gerade gesagt habe, war der Vers fünf und sechs: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Gott macht sündige Menschen voll Würde und Schönheit. Es darf nicht mehr so bleiben, wie es heute bei uns ist. Und dann kommt, dass wir herrschen: Du hast ihm alles unter seine Füße getan, du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk.
Also wahrscheinlich 99 Prozent der Christen, die sagen: Ich will gar nicht herrschen, die sind so demütig. Die sagen: Ich will bloß hinten auf der Bank ein bisschen zuhören heute Morgen. Aber wissen Sie, dass Gott Sie zum Herrscher bestimmt hat? Das ist so ein Befehl wie der Missionsbefehl. Sie sollen herrschen.
Nun macht das der Mensch ja immer ein wenig heuchlerisch. Das ist so uns im Herzen drin, dass wir sagen, wir wollen ja gar nicht. Und in Wirklichkeit reißen wir alles, was wir kriegen können, mit unseren Händen und verstecken es in unseren Taschen und halten es zusammen. Dann machen wir unsere Sparrücklagen und vergessen all die anderen, die das doch brauchen. Dann sind wir sehr im Herrschen drin, in der Ichbezogenheit all der Dinge.
Der Befehl Gottes war, dass wir herrschen, nicht wie ein Despot und ein Tyrann, sondern dass wir die Dinge unter den Füßen haben und damit umgehen können. Wie ein Kaufmann mit seinen Gütern umgeht. Wie die Haushalter, die das verwalten, aus und ein. Wie einer, der das so hin und her schiebt und gelöst ist. Das ist nicht das Eigentliche unseres Lebens.
Ich möchte Sie noch einmal heute bitten, weil mir das großen Kummer macht, dass viele unter Ihnen meinen, es sei doch ein Unterschied zwischen dem, der hauptamtlich Gott dient, hier im schwarzen Rock, und dem, der im Alltag in seinem Beruf lebt. Da ist von der Berufung ein Unterschied, aber nicht in der Qualität des Dienstes.
Das Herrschen, das leben Sie da draußen in all den Bezügen. Und können Sie sagen: In meinem Beruf ist es ein bisschen schwieriger, das zu machen? Ich habe oft Respekt, wenn ich Menschen sehe, die den Dreck auf der Straße zusammenkehren. Das ist Gottesdienst, wissen Sie, in unserer Welt, wo jeder achtlos einen Dreck wegwirft.
Sie können doch stehenbleiben. Was ist das, wenn mein Zahnarzt in meinem Mund herumpobelt? Was ist das für ein herrlicher Dienst an der Natur, an den Menschen? Und wenn Sie das ansehen, was ist das? Dass Herrschen heißt, die Dinge zu benutzen, dass ich diene, dass in dieser Welt Liebe und Güte und Gerechtigkeit gepflanzt wird.
Und sagen Sie noch einmal: Aber bei mir, ich habe so einen komischen Beruf. Ja, da steht auch von allerhand komischen Dingen. Da steht von wilden Tieren und von Rindern und von Schafen. Was kann man da machen, wenn man Schafe schert? Ist das für Gott? Wir sollen herrschen und dort in der ganz natürlichen Beziehung draußen in der Welt Gott preisen und ihm dienen als befreite, erneuerte Menschen.
Draußen dienen, und dann werden all die alltäglichen Verrichtungen, die wir tun, hineingebaut, sodass unser ganzes Leben ein Lobpreis Gottes wird. Es ist doch wunderbar, dass du mir die Hände gegeben hast. Vielleicht muss Gott uns manchmal erst in unserem Leben unsere Kraft brechen, bis wir staunen über jede Regung unseres Leibes.
Es hat uns ja so schockiert, als wir die Geschichte von Jan den Hartog hörten, dass es Gnade ist, wenn uns Gott braucht. Ich höre jetzt erst die Geschichte von unserem Günter Boos, der da drüben gewohnt hat, an der Sonnenbergstraße, am offenen Abend war, als er noch die Ausbildung als Ingenieur und Arzt anfing und jetzt fast fertig war, um hinauszugehen, und wie er durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist und nicht mehr gehen kann.
Wissen Sie, was das ist? Dass Sie wirken können, solange es Tag ist, und dass Sie dienen können. Heute ist jede Stunde ein Geschenk. Klagen Sie doch nicht über die Last des Tages.
Dass Sie reden können und singen können und dienen können mit den Händen, mit Ihrem Geld und mit dem, was Sie haben, solange uns Gott in dieser Welt braucht und uns die Gaben gibt, dass wir damit herrschen, herrschen zum Leben, nicht dass die Gaben uns im Griff haben, sondern dass wir sie im Griff haben und wir damit umgehen können.
Daher segne sie. Amen.
Dank, Fürbitte und der Blick auf die Welt
Und nun singen wir von dem Lied 233: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, die Verse 1 bis 3, beten und erheben.
O großer Gott, du unser himmlischer Vater, du schenkst uns nicht nur die vielen Gaben, unsere Lebenskraft, Gesundheit und Frieden, sondern du stillst allen Jammer. Und das soll auch im Mittelpunkt dieses Dankgottesdienstes stehen.
Wir wissen dich auch dort, wo verzweifelte Menschen sind, die eine schwere Lebensführung haben, die deine Kreuzespuren so deutlich auf ihrem Leben spüren. Dass du sie gebrauchst und sie wenig niedriger machst als Gott, auch im Krankenlager, und dass du ihr Leben erfüllt machst, sodass es bei dir kein unwertes Leben gibt, keinen, der auf die Seite gerückt ist.
Herr, hilf uns, dass wir darüber ganz neu die Gaben entdecken, die du uns gibst: die Kraft, die Gesundheit. Dass wir sie einsetzen und herrschen, nicht, dass die Dinge uns immer im Griff haben, sondern dass wir alles einbringen können zum Lobe deiner Größe, zum Dienst an deinem Reich, dass Liebe weitergeht.
Herr, segne alles, was wir auch in den kommenden Tagen da einsetzen wollen für dich. Und du weißt, wer sich auch hier heute dir hingeben will, ganz neu zum Dienst, der Sünde bekennt und bereut und lässt. Dass du hier neues Leben schenkst, kehre du ein durch deinen erneuernden Geist und schaffe neues Leben in uns.
Und so wollen wir dir danken, dass wir deine Hoheit und Größe nicht nur bestaunen dürfen am Himmel, sondern erleben in der Erneuerung unseres alten Lebens, jeden Augenblick. Hab vielen Dank, Herr, für dein Wort!
Wir wollen dich auch bitten für diese Welt: Zieh deine Gnade nicht ab. Wir preisen dich, dass du den Frieden bis heute erhalten hast. Dass du diese Natur noch nicht hast von Menschen zerstören lassen, das ist deine Wunderkraft. Und wir wissen noch, dass du viele Pläne hast, auch über dieser Welt. Darum wollen wir nicht klagen über dem Zerstörten, sondern deine Geduld und deine Gnade rühmen.
Herr, zieh sie noch nicht ab. Wir wollen fürbittend eintreten für unser Volk und für die ganze Welt. Dann gib doch, dass diese Zeit genutzt wird, dass, solange du noch Gnadenstunden sein lässt, dein herrliches Evangelium vielen verkündigt wird, sie zum Glauben kommen an dich.
Lasst uns gemeinsam beten:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Abschließende Hinweise, Grüße und Segen
Wir nehmen noch einmal Platz. Ich will noch einmal fragen: Ist die Frau Doktor Schneider jetzt da? Sie ist nicht da, dann wollen wir doch ihrer gedenken. Sie war viel hier im Gottesdienst bei uns. Es ist vielleicht etwas dazwischengekommen. Sie geht nach Westafrika hinaus, und wir freuen uns immer wieder, wenn wir auch spüren, dass im Gottesdienst Menschen um uns herum da sind. Es ist ja so schade, wenn sie das nicht wahrnehmen. Sie saß sicher mal neben Ihnen, bloß Sie waren zu schüchtern, um dann nur mal die Hand rüberzureichen.
Ein junger Mensch, nicht gefragt, was kriege ich hier für eine Möglichkeit als Arzt, sondern: Ich gehe hinaus. Es ist, ich weiß nicht genau, Guinea oder Senegambia, dort in einem dieser ganz armen Staaten der Sahelzone, wo sie Dienst tut. Wenn wir auch in Zukunft dann irgendwann mal von ihr erzählen, dann werden Sie wissen, dass wir hier auch jemanden draußen haben, auch wie die Frau Kohler, die eine Obervolterin vom Offenen Abend ist. Wir wollen all die doch so in der Fürbitte immer wieder vor Augen haben und an sie denken.
Dann haben wir jetzt etwas Zeit gewonnen. Ich habe heute schön geplant, weil ja die Kinder von der Kinderkirche rüberkommen, nicht vom Kindergarten, die Kinderkirchkinder kommen noch, und da predigt man mit der Uhr. Deshalb wollen wir die paar Minuten noch nutzen.
Hinten ist die Einladung zum Bibelkolleg. Das ist für Mitarbeiter in der Jugend oder junge Leute, die gelten Zettel, aber für alle ist die Einladung von Horst Klaus Hofmann, Leiter offensiver junger Christen, der über Südafrika spricht. Es ist immer schwierig: Wie stellen wir uns dort in diesen Nöten? Und er hat da ja in IDEA eine ganz wichtige Artikelserie geschrieben, warum wir uns nicht bei diesen gängigen Südafrika-Aktionen beteiligen können, weil das ja eine ganz zwielichtige Sache ist.
Wer sich hier dafür interessiert, den möchte ich einladen zu dem Bericht von Horst Klaus Hofmann am Samstag um 15.45 Uhr, um dreiviertel vier auf Schwäbisch. 15.45 Uhr im großen Saal, da darf jeder kommen!
Am nächsten Samstag, vielleicht läuft jetzt doch schon jemand zu den Kindern hinüber, Frau Schulz, und sagen Sie, dass wir denn so bereit wären. Am nächsten Samstag ist Hochzeit von Cornelia Geisser und Klaus Dieter Gruber um 13.00 Uhr hier in der Kirche.
Unser Opfer: Das wissen Sie ja, dass wir gerne jungen Leuten ein Darlehen geben, dass sie ihre Bibelschulausbildung zum Missionsdienst machen können. Und wenn sie dann in eine Missionsgesellschaft eintreten, erlassen wir ihnen dieses Darlehen. Das ist eine wichtige Aufgabe. Es sind viele junge Leute bereit, aber sie haben nicht die Möglichkeit.
Wir haben ja von unserer Gemeinde einige, die Friedrun Zinser in Paris, die Frau Glöckler in London. Sind Sie gerade da, Frau Glöckler? Soll sie doch noch einmal aufstehen. Also auch da denken wir daran. Vielen Dank für alle Opfergaben.
Und nun, wenn dann die Kinder einziehen, wir hören sie schon von ferne, dann singen wir jetzt das Lied Ich singe dir mit Herz und Mund, 230. Singen wir vielleicht die drei Verse, ach, wir singen nun mal von Vers zehn ab, wollen wir mal sehen, Frau Stahl, singen wir zwei Verse mehr. Wir haben noch Zeit, und am Lob wollen wir nicht sparen. Wir singen noch mal zwei bis die Kinder richtig stehen, fünfzehn und sechzehn. Aber einmal wollen wir auch noch mit euch zusammen den Refrain singen, das wäre noch mal schön, alle miteinander.
Vielen Dank, dass ihr gekommen seid, ihr seid immer willkommen, sagt es auch der Frau Werner. Für uns ist das das Schönste, wenn man darüber kommt und am Schluss noch ein Lied schmettert. Es ist auch richtig gemütlich voll hier, wenn ihr kommt. Das ist schön.
Ich freue mich, dass wir unsere Videoeinrichtung haben. Das hat sich schon gelohnt, dass man so etwas aufgezeichnet hat und dass jeder es ausleihen kann und bei sich daheim vorführen kann, wenn man Kranke hat, auch mit dem Bild und dass man mit hineingenommen ist. Und wir grüßen auch alle, die auf diese Weise teilnehmen, nicht bloß drüben in der Übertragung. Die sollen sich nicht so abgehängt vorkommen, sondern oft auch in den Häusern hin und her und nicht mehr zu Fuß unter uns sein können. Das ist schön, wenn wir wissen, dass ihr drüben seid und auch drüben das Lob Gottes singt und den Herrn preist.
Wir wollen uns nun unter seinen Segen stellen. Herr, segne uns und behüte uns. Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Herr, hebe dein Angesicht auf uns und gib uns deinen Frieden!
Die Kinder bleiben hier vorne, die Eltern können hier die Kinder am besten mitnehmen.

