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"Die Bibel: Ein uraltes Buch"

2. Timotheus 3,1628.05.2007
Was trägt dein Leben wirklich? Die Bibel ist nicht nur alt – sie behauptet, der früheste Beleg für Gottes Reden zu sein. Genau das macht die Frage nach ihrer Grundlage so ernst.

Ein neuer Blick auf ein altes Buch

Die Bibel, kein alter Schinken – das stand als Überschrift über der Predigt heute draußen auf dem Plakat beziehungsweise auf den Flyern, die wir verteilt haben.
Wir starten heute eine neue Reihe, und die trägt ganz bewusst diesen etwas geheimnisvoll klingenden Titel: Das Buch mit den sieben Siegeln. Und es geht mir in der nächsten Zeit darum, euch zu erklären, was die Bibel so einzigartig macht.
Es ist ja relativ schnell gesagt: Ich glaube daran, dass das das Wort Gottes ist. Und ich denke, dass das die meisten hier so für sich in Anspruch nehmen würden. Aber warum bin ich eigentlich so davon überzeugt, dass dieses Buch hier, obwohl es eigentlich ein ganz normales Buch ist, so besonders ist?
Und warum bin ich so davon überzeugt, obwohl ich von meiner Art her, ich bin ja nun nicht bekannt für meine ausufernde Emotionalität, nur selten, wenn es mal passiert, dann blubbert es, aber ansonsten bin ich eher ja der Kopfmensch und so als Naturwissenschaftler in der Erstausbildung, ja, da sagt man sich: Ich muss schon gute Gründe haben dafür, warum denn gerade die Bibel? Es gibt ja ein paar andere Bücher so auf dem Markt der Weltreligionen.
Und ich weiß, dass diese Frage von äußerster Wichtigkeit ist. Wir alle, du, ich, wir haben nur ein Leben, das wir investieren können. Und wir können, wenn man es ganz ernst nimmt, sogar jede Minute dieses Lebens nur einmal investieren.
Und jeder Mensch, der lebt, glaubt an etwas. Das ist eine Grundregel des menschlichen Daseins. Er glaubt nicht unbedingt an Gott, aber er glaubt an Dinge, die im letzten Ende nicht weiter begründbar sind. Er hat ein Fundament, auf dem er steht, wo er sagt: Das ist mein Glaubensfundament. Und auf der Grundlage dieses Glaubensfundaments, was jeder Mensch hat, trifft er die Entscheidungen für sein Leben.
Auch ein Atheist glaubt. Das würde der vielleicht nicht so formulieren, aber es stimmt halt. Er glaubt nämlich daran, dass es keinen Gott gibt, und er hat ein paar Hinweise. Ich sage mal, er sieht vielleicht das Leid in der Welt, er sieht, dass es so viele Religionen gibt, er merkt, da ist doch irgendwie was Gutes im Menschen drin, und er nimmt das, was er da so spürt, was er sieht, was er glaubt zu verstehen. Und ohne dass er das am letzten Ende beweisen könnte, glaubt er daran, dass es keinen Gott gibt. Nennt sich einen Atheisten und baut jetzt um diesen Glauben herum sein ganzes Leben auf, trifft Entscheidungen.
Und dieser Glaube, auch der atheistische Glaube, der formt das, was wir nennen würden: seine Hoffnungen. Der ist zuständig dafür, darüber zu entscheiden, was seine Werte sind, was gut und richtig ist. Der entscheidet über das, wovor er Angst hat, über sein Verhältnis zu den Kindern, über seinen Umgang mit dem Hund und dem Chef, in beiden Fällen. Das, woran du glaubst, das ist das Fundament, auf dem du stehst.
Und dieses Fundament, das ist unser Glaube. Und der Glaube, das ist wie, ich habe versucht, ein Bild zu finden: Stellt euch eine Brücke vor, die auf mächtigen Brückenpfeilern gebaut ist. Man kann beim Stößensee unter der Stößenseebrücke durchfahren, und wenn ihr mal unten drunter durchgefahren und mal so hoch geschaut habt, das ist schon mächtig. Also da weiß man: Ja, an der Stelle darf man sie einfach nicht verrechnet haben, das kommt nicht mehr gut.
Und so ist es mit unserem Glauben. Der Glaube ist von äußerster Wichtigkeit, weil er vergleichbar ist mit diesen Stützpfeilern, auf denen mein Leben ruht. Und was diese Stützpfeiler wert sind, das wird man erst in dem Moment wissen, wenn ein Sturm kommt und anfängt zu rütteln.

Warum die Frage nach der Grundlage entscheidend ist

Als ich darüber nachdachte, stellte ich fest: Ja, aber wir leben in einer Zeit, die immer genau das Gegenteil betont. Wir leben in einer Zeit, die uns eigentlich sagt: Dein Leben ist überhaupt nichts wert.
Weltweit treiben wir Millionen Kinder ab. Die Alten und die Kranken versteckt man in Altenheimen und Krankenhäusern. Wenn man ein behindertes Kind einmal leben lässt, dann steckt man es auch gleich weg. Und überall werden heutzutage Menschen eingelullt von dem Glücksversprechen einer Konsumindustrie, die es letzten Endes nur darauf anlegt, den Einzelnen zu einem Verbraucher, zu einem Konsumenten zu machen und ihn vergessen zu lassen, dass er Mensch ist, eine Würde hat, einzigartig ist.
Und jetzt komme ich und sage: Das Leben ist mehr als Brot und Spiele. Das Leben ist viel mehr als Fußball und Kaffeekränzchen. Das Leben ist wirklich wichtig. Es ist so wichtig, dass Gott an der Stelle, wo ein Mensch Christ wird, ihm erstmals sagt: Hör her, ich möchte, dass du hier oben anfängst, ganz neu zu denken, ganz neu nachzudenken. Ich möchte, dass dein Denken verändert wird, dass du ein neues Denken bekommst, dass du diesen alltäglichen Aberglauben, der dich manipuliert, der dich degradiert, der dich fast auf eine Stufe stellt mit einem Tier und manchmal noch drunter, los wirst. Und dass du neu erkennst, was dich eigentlich kaputt macht und wer du bist, was du für eine Würde vor mir hast.
Und das Mittel, das Gott nun seit Jahrtausenden benutzt, um den Menschen hier in diese Freiheit zurückzuführen, um Lüge durch Wahrheit zu ersetzen, dieses Mittel ist tatsächlich die Bibel. Es ist dieses Buch, das wir in den Händen halten, mit seinen 66 Büchern, die alle etwa in einem Zeitraum von ungefähr 1600 Jahren geschrieben worden sind. An diesem Prozess haben sich etwa 40 bis 45 Schreiber beteiligt, und sie wurden inspiriert durch den Heiligen Geist. Es ist ein Buch, das den Anspruch erhebt, Gottes Stimme zu sein.
Und ich frage mich manchmal, wenn ich das so sage: Es ist ein Buch, das den Anspruch erhebt, Gottes Stimme zu sein, ob die Sensation dahinter überhaupt noch durchkommt. Überlegt mal, wenn das wahr wäre!
Die Argumente, die ich bringen möchte in dieser Reihe, beziehen sich darauf, inwiefern sich dieses Buch hier von allen anderen religiösen Büchern unterscheidet. Und damit meine ich nicht, und das werde ich auch nicht machen, dass ich jetzt die Bibel aufschlage im Alten Testament und dann sage: So, hier steht jetzt, so spricht der Herr. Oder dass wir uns 2. Timotheus 3,16 anschauen, wo drinsteht: Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Denn das sind alles Beweise, die aus der Bibel herauskommen.
Und letztlich könnte ja jeder sich hinstellen und sagen: So, ich schreibe jetzt mal ein Buch, und in diesem Buch schreibe ich: „Gott spricht.“ Na ja, dadurch wird es noch nicht Gottes Wort. Was wir suchen, sind Hinweise darauf, dass dieses Buch kein normales Buch ist.

Die Frage nach Gottes Stimme

Und noch einmal: Die Antwort auf diese Frage ist wirklich von äußerster Wichtigkeit. Denn wenn das stimmt, dann stellt euch das noch einmal vor. Versucht, von außen an die Sache heranzugehen. Stellt euch vor, ihr hättet noch nie in der Bibel gelesen, ihr hättet die Bibel noch nie gesehen, und ihr würdet jetzt zum ersten Mal hier hereinkommen. Und ich sage euch: Es gibt einen Gott, und er hat euch ein Buch geschrieben. Und er würde sagen: Wie, weiß ich ja gar nicht.
Versucht, dieses Gefühl nachzuempfinden, wenn ihr zum ersten Mal mit dieser Nachricht konfrontiert würdet: Es gibt einen Gott, und er hat dir ein Buch geschrieben. Und es ist der Gott, der dich gemacht hat. Dein Schöpfer hat dir ein Buch geschrieben. Wenn das stimmt, dann ist das die Sensation schlechthin. Wenn das stimmt, dann lohnt es sich, dieses Buch zu studieren. Dann lohnt es sich, daran zu glauben, an das, was darin steht.
Und dann gehen wir noch einen Schritt weiter. Was ist denn nun Christsein? Christsein ist ja nicht die Zugehörigkeit hier zu dieser Gemeinde oder zu irgendeiner Kirche. Christsein hat damit zu tun, dass wir eine Beziehung leben, eine Beziehung zu einem lebendigen Gott, zu einem echten Gegenüber. Christsein hat auch nicht damit zu tun, dass ich das Glaubensbekenntnis herunterbeten kann, dass ich irgendwelche dogmatischen Lehrsätze kenne. Und ich bin wirklich für Dogmatik.
Aber ich bin dagegen, Christsein darauf zu reduzieren. Christsein hat damit zu tun, dass ich die Möglichkeit habe, morgens mit Gott zu reden, ein Buch aufzuschlagen, zu lesen, was er mir zu sagen hat, darauf zu antworten und ihn kennenzulernen. Und deswegen ist es so wichtig, die Frage zu klären: Ist das nun das Wort Gottes? Ist das das Mittel, das Gott benutzt, um Glauben zu wecken, Glauben zu fördern, Glauben zu festigen, oder ist es das nicht?

Was christlicher Glaube trägt

Und noch einmal: Christlicher Glaube, der etwas anderes als die Bibel zur Grundlage hat, ist eigentlich kein christlicher Glaube. Versteht ihr mich?
Christlicher Glaube, der sagt: Ich habe eine andere Grundlage als die Bibel, ist eigentlich gar kein christlicher Glaube. Denn im Christentum kommt es nicht darauf an, dass ich mir meinen Gott selbst zurechtstricke, so wie er mir gefällt. Ich nehme aus den verschiedenen mir angenehmen Religionen und christlichen Strömungen verschiedene Versatzstücke zusammen und bekomme am Ende meinen Patchwork-Gott. Und das ist dann meine Version von Christentum.
Das ist nicht Christentum. Christentum geht genau den anderen Weg: Ich bin einmal still, ich halte mal die Klappe und ich höre zu, was Gott mir in diesem Buch zu sagen hat. Und dann offenbart sich Gott mir auf seine Weise, und ich lerne tatsächlich den Gott kennen, der sich mir zu erkennen geben wollte.
Deswegen ist die Frage von großer Wichtigkeit: Ist das nun wirklich Gottes Wort oder nicht?
Und ich möchte im Verlauf der Reihe zur Einzigartigkeit der Bibel vier Argumente geben. Das erste Argument hat mit ihrem Alter zu tun. Das ist das kürzeste, das werde ich heute auch noch machen. Dann werde ich davon sprechen, dass die Bibel aktuell und ehrlich ist. Das dritte Argument wird mit den Prophezeiungen in der Bibel zu tun haben, und das vierte mit der Einmaligkeit ihrer Botschaft.
Die Bibel hat eine ganz merkwürdige Wirkung: Sie polarisiert immer Menschen. Die einen sind total dagegen, und die anderen total dafür. Ich glaube, das ist das einzige Thema, das du nicht am Stammtisch bringen kannst. Das ist komisch, oder?
Du kannst sagen: Hey, ich habe ein paar neue Tipps zum Thema Steuern, und alle hören dir zu. Oder: Ich habe mir ein neues Auto gekauft, und alle sind dabei, zumindest die Männer. Aber wenn du sagst: Hey, ich habe heute Morgen in der stillen Zeit bei den Sprüchen einen Vers gelesen, den muss ich euch mal vorlesen, das müsst ihr mal probieren, dann polarisiert das einfach.
Und die Frage ist: Warum denn? Warum kann ich aus jedem Buch zitieren, nur nicht aus dem? Aber das wird das vierte Argument. Da müsst ihr noch ein bisschen warten. Heute das erste.

Das erste Kennzeichen: ihre frühe Herkunft

Und das erste Argument, das ist ganz einfach. Ich glaube, dass die Bibel ein besonderes Buch ist, wegen ihres Alters. Sie ist nämlich schlicht und ergreifend das älteste Buch, das wir haben.
Wenn du jetzt denkst: Was ist denn das für ein bescheuertes Argument?, dann habe ich auch einmal so gedacht. Bis ich feststellte, dass die ersten Christen, also alle, die so im zweiten bis vierten Jahrhundert gelebt haben, wenn sie den Glauben an die Bibel verteidigt haben, dann war das bei ihnen eines der ersten Argumente, das sie gebracht haben: das Alter der Bibel.
Dann habe ich ein bisschen darüber nachgedacht und dachte mir: Stimmt. Wenn Gott tatsächlich zu uns spricht, dann erwarte ich doch nicht, dass er es durch ein Buch tut, das im Jahr 2007 auf der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht wird. Das macht doch keinen Sinn. Da finden wir vielleicht eine Fortsetzung von dem Papstbuch oder einen neuen Psychoratgeber, aber Gott käme einfach an der Stelle deutlich zu spät.
Wenn Gott so betont, dass ihm Beziehung wichtig ist, und das ist eine Betonung, die ihr, wenn ihr nur einmal hier durchlest, von Anfang an feststellen könnt, dann ist das etwas, das sich durchzieht. Er hat so viel Beziehung, bevor er die ersten Gebote so richtig bringt. Das ist einfach ein beziehungsorientierter Gott. Wenn ihm Beziehung und wenn ihm Geschichte so wichtig ist, wenn Gott mit konkreten Menschen in konkreten Lebenssituationen handeln möchte, dann kann Gott keine Vorschriften machen. Aber als ich so darüber nachdachte, da habe ich mir gedacht: Ja, wenn Gott so ein Gott ist, dann erwarte ich ein Stück weit, dass er das von Anfang an dokumentiert und nicht erst einmal alles laufen lässt und dann irgendwie Jahrtausende später plumpst etwas vom Himmel.
Und alle schlagen es auf, das Buch Mormon. Ich weiß nicht, ob ihr euch damit schon einmal beschäftigt habt. Es ist wirklich so ein bisschen: plups, da war es plötzlich. Und jemand findet es, und dann findet er noch die richtige Brille dazu, um es zu lesen. Und plötzlich habe ich da etwas und sage: Das ist jetzt die Offenbarung Gottes. 1800 irgendetwas. Ich denke mir: Nee, das glaube ich nicht.
Wenn Gott Gott ist und wenn Gott zu den Menschen redet, dann würde ich erwarten, ohne dass ich ihm Vorschriften machen kann, dass sein Reden mit den Menschen so weit zurückgeht, dass es älter ist. Älter als die vergleichbaren Bücher. Älter zum Beispiel als die Veden, älter als der Koran, älter als das Kapital und ich weiß nicht, was ihr sonst noch auf eine Linie mit der Bibel stellen werdet.
Wenn Gott Gott ist, dann würde es mich nicht überraschen, und ich würde es eigentlich von ihm erwarten, dass da, wo ich das erste Mal von den Menschen etwas mitkriege, wo Zivilisation wahrgenommen werden kann, dass ich da Gott finde. Und genau das ist passiert.
Die ältesten bekannten Schriftdokumente, die wir überhaupt haben, sind was? Ich weiß nicht, wisst ihr das? Mal so in einem ägyptischen Museum oder so: Was ist so das Älteste, was man hat? Ihr könnt etwas sagen. Viel weiter, 5000 Jahre vorher. Das sind Tontäfelchen, auf die man mit Keilschrift etwas eingeschrieben hat. Das ist so das Allerälteste. Das ist wirklich Jahrtausende vorher.
Solange man die Geschichte der Menschheit, ich rede jetzt von der Zivilisationsgeschichte, zurückverfolgen kann, solange können Menschen schreiben. Die ältesten Schriften oder die älteste Schrift, die Keilschrift, die mithilfe so eines Keils in weichen Ton gedrückt wurde, den man dann anschließend entweder gebrannt oder getrocknet hat, die kann ich zurückverfolgen bis ins fünfte Jahrtausend vor Christus. Man hat zig Zehntausende solcher Tontäfelchen gefunden, sodass wir wissen: Schon 3000 vor Christus hat Hinz und Kunz schreiben können.
Das ist wichtig, weil es für uns, und gerade im Blick auf die Bibel, zwei ganz interessante Fakten gibt. Erstens: Wir können davon ausgehen, dass ganz vorne im ersten Buch Mose, wenn wir die Bibel aufschlagen, die Menschen da schreiben konnten, weil das nämlich zu einer Zeit spielt, wo alle anderen auch schreiben konnten.
Und zweitens: Wenn wir das erste Buch Mose studieren, dann stellen wir so ein paar merkwürdige Dinge fest. Da kommt zum Beispiel immer so ein Satz vor: Dies ist die Entstehungsgeschichte von und so weiter. Der Archäologe J. P. Wiseman hat ein Buch geschrieben. Es war eines der ersten Bücher, die ich gelesen habe, nachdem ich Christ geworden bin. Es heißt Die Entstehung der Genesis. Und darin weist er nach, dass sich im ersten Buch Mose die formalen Merkmale wiederfinden, die man auf Tontäfelchen mit Keilschrift erwarten würde. So, als hätte jemand eine Sammlung von Tontäfelchen genommen, die er bekommen hat, die ihm weitergereicht worden sind, und hätte diese Dokumente dann zu einem Dokument zusammengefasst.
Das heißt, dass das erste Buch Mose tatsächlich älter ist als Abraham, älter als die Pyramiden, älter als Babylon. Und das finde ich toll. Du gehst in der Zivilisationsgeschichte so weit zurück, wie du es irgendwie kannst. Und du begegnest an der Stelle nicht einem dubiosen Polytheismus oder irgendeinem Sturmgott, der da angebetet wird, sondern ich kann, indem ich die ältesten Schriften nehme, und das gehört zu den ältesten, das ist die älteste Schrift, feststellen, dass ich ganz am Anfang einem Gott begegne, der sagt: Ich bin der Schöpfergott.
Ein bisschen einfacher: Ich gehe so weit zurück, wie ich kann. Und wisst ihr, wer schon da ist? Gott. Und nicht Gott irgendwie, sondern Gott in seiner Beziehung zum Menschen, wie er Menschen persönlich begegnet. Und das fasziniert mich dann schon.
Da habe ich dann plötzlich verstanden, warum Tertullian und Tatian und andere Leute sagen: Das ist ein Argument für mich gewesen. Das waren zum Teil Leute, die aus dem philosophischen Background kamen, die sagten: Das hat mich überzeugt. Ich begegne hier einem Buch, das ist anders. Es ist älter. Es geht vor den anderen oder hinter den anderen zurück. Es kommt früher.
Und das ist das erste Argument, das ich bringen möchte, warum die Bibel einzigartig ist, warum sie besser ist. Und wenn du dich fragst, warum glaubst du, dass die Bibel Gottes Wort ist, dann streich das Argument nicht zu schnell durch. Es ist stärker, als du denkst. Denn wenn Gott alles auf eine Beziehung anlegt, ja, was soll er machen, als von Anfang an zu dokumentieren, dass er da ist.

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