
Johannes 6,66-6801.11.2026
Event•Teil 14 / 24Jugendkonferenz für Weltmission 2026
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ja, richtig, richtig schön. Ich freue mich sehr, dass du da bist. Heute wollen wir uns dem Thema „freiwillig committed“ widmen.
Ich finde es so kraftvoll: Es soll heute Morgen nicht gezwungen sein, nicht aus Druck entstehen, sondern aus einer freiwilligen Entscheidung. In meinem Leben habe ich immer wieder erlebt, mich aus Liebe freiwillig zu committen. Ich darf erfahren, dass ich einen Schöpfer habe, der mich über alles liebt.
Ich weiß nicht, ob du deine Bibel dabei hast. Falls ja, wollen wir gemeinsam auch ein paar Bibelstellen aufschlagen. Ich glaube, wir brauchen wieder eine ganz neue Wertschätzung für sein Wort.
Es ist so gewaltig, dass wir die Bibel wirklich haben dürfen und sie lesen können. Deshalb werden wir immer wieder auch Verse gemeinsam aufschlagen.
Identität und Leidenschaft als Grundlage des Glaubens
Genau wie Esther schon gesagt hat, bin ich Leiter der Jüngerschaftsschule im PEC MOVE. Ich liebe es, mit jungen Menschen der Frage nachzugehen: Wer ist Jesus? Mir ist dabei ganz wichtig, dass wir als Erstes unsere Identität kennenlernen.
Ich glaube, wenn wir nicht wissen, wer wir aus Gottes Augen sind, wird es schwierig, ihn besser zu verstehen. Im Alltag versuchen wir, Gott mit allem, was wir tun, zu lieben. Wir wollen ihn lieben und gleichzeitig unsere Berufung leben – auch wenn wir noch Lernende sind.
Warum sage ich das? Weil ich in meinem Alltag so liebe, dass eure Generation eine echte Leidenschaft für Jesus hat, ein richtiges Feuer. Das erlebe ich immer wieder. Ich finde es beeindruckend, wo ich das erleben darf und welche Schlagkraft dadurch entsteht.
Gleichzeitig merke ich aber auch, dass es euch Jüngeren oft schwerfällt, euch zu committen. Es fällt euch schwer, zu sagen: „Okay, ich bin dabei, ich sage einfach mal ja.“ Einen Vertrauensschritt mit Jesus zu gehen, einen blinden Vertrauensschritt.
Vertrauen und Mut im Glauben
Ohne genau zu wissen, was mich erwartet, möchte ich ihm vertrauen. Das bedeutet auch Glaube: zu vertrauen, obwohl ich vielleicht noch nicht alles weiß und nicht genau weiß, was auf mich zukommt. Dennoch darf ich sicher sein, dass mich jemand hält. Da ist jemand – Jesus selbst –, der mit mir geht. Weil er mit mir geht, darf ich mutige Schritte wagen.
Deshalb möchte ich dir Mut machen, mit Jesus zu gehen. Großes ist von ihm zu erwarten. Gleichzeitig ermutige ich dich, mutige Schritte zu gehen, auch wenn du heute Morgen vielleicht noch Angst hast oder Fragen. Vielleicht fragst du dich: Ist ein Ja zu Jesus auch für mich etwas ganz Persönliches?
Ich glaube, wir gehören zu einer Generation, die oft sagt: „Mal schauen, was kommt, ich will mich noch nicht festlegen.“ So erlebe ich es zumindest bei den Schülern, mit denen ich im Alltag unterwegs bin. Sie wollen sich noch nicht festlegen – auch in der Berufswahl erlebe ich das oft: „Vielleicht kommt noch etwas Besseres.“ Dasselbe gilt oft bei der Partnerwahl: „Vielleicht kommt noch etwas Besseres, ich will jetzt noch nicht den Schritt gehen.“
Man kann abonnieren und wieder kündigen, jemandem folgen und auch schnell wieder entfolgen. Man kann zuschauen, aber auch einfach wieder gehen.
Darf ich ehrlich sein? Ich glaube, dass wir unter uns Jesusnachfolgern das auch oft finden. Wir committen uns irgendwie halbherzig und sagen: „Ja, Jesus ist ganz cool, ich feiere ihn.“ Aber sich wirklich ganz auf ihn einzulassen und ihm das ganze Leben zu geben – das ist oft ein großer Schritt. So geht es mir oft in meinem Leben.
Aber ich finde es so stark, dass Jesus in seinem Wort so klar ist. Er sagt: „Folge du mir nach, folge du mir nach.“ Ich wünsche mir nichts mehr als dein ganzes Commitment. Denn ich bin vertrauenswürdig, ich liebe dich und ich meine es gut mit dir.
Die Freiheit und Ernsthaftigkeit der Nachfolge
Ich finde es sehr beeindruckend an Jesus, dass er niemanden zwingt. Es ist eine freiwillige Entscheidung.
Was mich immer wieder begeistert, ist die Klarheit, mit der Jesus auftritt, und die Liebe, mit der er klar kommuniziert und spricht. Mein erster Punkt, den ich heute mit euch herausarbeiten möchte, ist: Jesus zwingt niemanden. Niemand wird gezwungen, ein Ja zu Jesus zu sagen oder ihm nachzufolgen. Dennoch meint er es ernst.
Wenn wir sagen, dass wir uns committen wollen, dass wir mit Jesus ein Ja zur Nachfolge geben wollen, dann meint er das ernst.
Wenn du deine Bibel dabei hast, wollen wir Johannes 6, 66 bis 68 lesen. Dort heißt es: Im Kontext geht es darum, dass viele Jünger Jesus verlassen. Viele von ihnen wenden sich von ihm ab und folgen ihm nicht mehr.
Jesus fragt daraufhin die Zwölf: „Werdet ihr auch weggehen?“ Simon Petrus antwortet: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du allein hast Worte des ewigen Lebens. Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du Gott bist.“
Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
Die Bedeutung der bewussten Entscheidung
Ich finde es sehr spannend, dass Jesus in dieser Situation loslässt. Er läuft den Menschen nicht hinterher. Stattdessen dreht er sich zu den zwölf Jüngern um, mit denen er eng im Alltag unterwegs war, und fragt sie: „Wollt ihr auch gehen?“
Besonders entscheidend finde ich die Antwort von Petrus, die wir hier lesen. Er sagt: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ Wenn ich an ein Commitment denke, erinnere ich mich immer wieder an Petrus. Er gibt ein freiwilliges Commitment, weil er erlebt hat, dass der Herr Jesus ihn festhält. Er hat erfahren, dass Jesus auch mit uns durch Stürme geht, die nicht immer einfach sind.
Doch Jesus ist so viel größer als deine Herausforderungen und Umstände, in denen du gerade persönlich steckst. Petrus sagt sein Commitment freiwillig, nicht weil alles leicht ist, sondern weil er erkannt hat, wer Jesus ist. Petrus hat wirklich erkannt, wer Jesus ist.
Ich möchte dich ermutigen: Jesus ist so gut, er ist so, so, so gut. Er ist liebenswürdig. Für mein Leben und auch für dein Leben wünsche ich mir heute Morgen, dass wir immer mehr seine Gnade, seine Größe und seine Liebe zu jedem Einzelnen von uns begreifen dürfen.
Ich liebe es, in meinem Alltag zu sehen, wie Menschen durch Jesus verändert werden und wie er sie in eine tiefe Intimität mit sich hineinführt.
Nähe als Grundlage für den Auftrag
Deswegen möchte ich dir Mut machen – gerade dort, wo Entscheidungen anstehen. Vielleicht überlegst du, ein freiwilliges Jahr zu machen. In diesem Fall ist es wichtig, ganz bewusst Jesus zu fragen und die Intimität mit ihm zu suchen. Frag dich: Was bedeutet das für mein ganz persönliches Leben?
In Markus 3,14 heißt es: Jesus berief zwölf, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussendet, zu predigen. Bei ihm zu sein, ist etwas ganz Existenzielles für dein und mein Leben. Nur so dürfen wir hinausgehen und Licht sein.
Ich möchte dich fragen: Kennst du das Gefühl, dass Glaube zwar okay ist, aber im Moment nicht wirklich lebendig? Oder vielleicht sagst du: Ich tue viel für Jesus, aber ich bin ganz selten mit ihm allein in der Einsamkeit. Jesus lädt dich heute Morgen ein, dass nicht zuerst die Leistung zählt. Er möchte dich in die Beziehung hineinrufen. So, wie ich meinen zweiten Punkt genannt habe: erst Nähe, dann Auftrag.
Ich habe eine Sehnsucht, mehr von ihm zu erfahren, mehr von ihm zu lernen, mehr von seinen Offenbarungen zu erleben und zu sehen, wie er uns immer wieder begegnet. Wir haben es nicht mit einem Gott des Todes zu tun, sondern mit einem lebendigen Gott, der heute noch spricht. Es ist ein Privileg, ihn zu kennen.
Erst Nähe, dann Auftrag. Jesus ruft die Jünger hier zuerst in den Auftrag hinein, bei ihm zu sein. Danach kommt der Auftrag. Intimität ist nicht ein Bonus für reife Christen, sondern die Grundlage für Fruchtbarkeit. Das ist mir heute Morgen so wichtig.
Ich selbst habe ein klares Ja dazu gesagt. Ich war in Malawi und habe es geliebt. Gott ist mir dort sehr begegnet. Es war nicht immer einfach, aber ich durfte erleben, wie Intimität wirklich die Grundlage für alles Weitere ist.
Deswegen möchte ich dich ermutigen – auch bei der Entscheidung, wenn du sagst: Ich möchte so etwas machen oder ich überlege gerade, ob ich einen solchen Einsatz machen will. Das ist gut und richtig.
Aber ich möchte dir Mut machen: erst Nähe, dann Auftrag. Denn ich glaube, ohne Nähe, ohne Jesus, ohne Intimität wird ein Einsatz schnell zur Pflicht. Ein Dienst kann anstrengend werden, und der Glaube kann schnell trocken sein. Aber mit dieser Nähe fließt Kraft, Liebe wächst und der Glaube wird kraftvoll.
Ich möchte dich ermutigen, wirklich Jesus zu fragen und ihn mit hineinzunehmen. Ich glaube, Jesus ist dein ehrliches Herz wichtig. Wenn du noch Masken trägst und merkst, dass du nicht ehrlich mit Jesus bist, möchte ich dich ermutigen, wirklich ehrlich mit ihm zu werden.
Ganzheitliches Commitment als tägliche Entscheidung
Mein dritter Punkt ist: freiwillig committed zu sein bedeutet für mich ganz oder gar nicht.
Vielleicht kennen wir diesen Vers aus Lukas 9,23: „Wer mir nachfolgen will, verleugnet sich selbst, nimmt täglich sein Kreuz auf sich und folgt mir nach.“ Jesus sagt nicht: „Mach mal ein bisschen, wenn es dir passt, vielleicht nur am Wochenende oder dann, wenn du es fühlst.“ Stattdessen lädt er dich heute Morgen ein, ganz neu ein Ja zu ihm zu geben.
Ich glaube, das brauchen wir immer wieder, täglich. Ich merke, es ist so wichtig und gut, mit Jesus in den Tag zu starten und zu sagen: Jesus, ich gebe dir das Mandat, in meinem Leben zu sprechen. Ich will nichts mehr zurückhalten.
Oft reden wir als Christen von einer Reise, aber ich glaube, Glaube ist auch oft ein Kampf. Es ist nicht einfach. Da sind Lügen in unserem Leben, vielleicht Minderwertigkeitsgefühle. Ich glaube, Jesus möchte mit dir wirklich einen mutigen Schritt gehen.
Vielleicht entscheidest du dich später auf der Jumiko für ein Ja mit Gott. Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Aber ich glaube, was Jesus hier meint, ist: Nicht mein Wille, das, was ich gern möchte in meinem Leben, zählt. Stattdessen will ich anfangen zu fragen: Jesus, was hast du vor mit meinem Leben?
Vielleicht bist du gerade an dem Punkt und sagst: „Boah, ich weiß gar nicht, ich fühle mich gar nicht fähig dazu.“ Dann kann ich dir sagen: Ich fühle das voll. Als ich vor sechzehn Jahren einen Einsatz gemacht habe, habe ich mich überhaupt nicht fähig gefühlt. Aber genau das war das Besondere in diesem Jahr. Ich habe erlebt: In meine Unfähigkeit kommt Jesus hinein. Er braucht nicht meine Fähigkeit, sondern einfach, dass ich sage: Jesus, hier bin ich, sende mich!
Ich bin bereit, einen Glaubensschritt zu machen, auch wenn ich mich absolut unfähig fühle. Aber ich weiß, dass ich dir vertrauen kann und dass du ein guter Gott bist.
Einladung zum freiwilligen Commitment und Gebet
Ja, was möchte ich dir abschließend mitgeben? Ich will dir Mut machen, wenn du heute Morgen hier bist und denkst: „Hey, so ein Einsatz, ich finde es so cool, dass wir auch noch Freiwillige haben, die selbst erzählen werden.“
Wie gesagt, ich war vor sechzehn Jahren in Malawi und habe dort fünf Jahre als Familie gelebt. Mich hat es sehr bewegt, immer wieder in dieser Abhängigkeit zu Gott zu stehen.
Ich möchte dich heute Morgen fragen: Willst du freiwillig committed sein? Willst du freiwillig committed sein? Und wo hältst du dir vielleicht im Moment noch Hintertüren offen? Du merkst, manche Bereiche darf Jesus prägen, andere aber nicht.
Ich glaube, Jesus möchte und wünscht sich nichts Sehnlicheres als dein ganzes Jahr. Dein ganzes Jahr.
Zum Abschluss würde ich gern noch beten. Wir nehmen uns eine Minute Zeit, vielleicht können wir alle mal aufstehen. Wir dürfen jetzt einfach vor Jesus kommen. Ich möchte euch eine Gebetsübung mitgeben, die wir eine Minute lang machen wollen.
Du darfst, wenn du magst, deine Hände aufstrecken – ganz freiwillig – und einfach mal Danke sagen für das, was Jesus schon in deinem Leben getan hat. Fülle diese fünfzehn Sekunden mit deinem eigenen Dank.
Sag zum Beispiel: „Jesus, danke, dass wir so viel Grund zur Dankbarkeit haben. Danke für jeden Einzelnen hier in diesem Raum. Danke, dass du gestern, heute und in Zukunft der gleiche Gott bist. Danke, dass du ein Gott bist, der erlebbar ist und mit uns geht.“
Wenn du magst, kannst du jetzt deine Hand auf dein Herz legen und Jesus sagen, was dich gerade bewegt. Vielleicht auch in der Frage: „Möchte ich mich freiwillig ganz neu committen?“ Gib Jesus deinen Schmerz und alles, was dich gerade beschäftigt.
Sag zum Beispiel: „Jesus, danke, dass du unser Innerstes kennst. Danke, dass wir vor dir keine Masken brauchen. Danke, dass du mit uns klarkommst und unsere Schwere siehst. Wir wollen sie dir heute Morgen ganz bewusst abgeben.“
Zum Schluss darfst du, wenn du möchtest, deine Handflächen nach oben öffnen und einfach empfangen.
Sag zum Beispiel: „Jesus, ich möchte dir so danken für alles, was du uns gibst. Danke, dass du schon in unseren Kämpfen gesiegt hast. Danke, dass du größer bist als unser Minderwert. Danke, dass du ein vertrauenswürdiger Gott bist. Wir wollen deine Güte, deine Liebe und alles empfangen, was du für uns vorbereitet hast – auch in jedem ganz persönlichen Leben.“
So wollen wir heute ganz bewusst einen Glaubensschritt gehen, auch in den Fragen, die wir mitgebracht haben.
Jesus, wir wollen dir kein Vielleicht geben, sondern unser Ja. Zieh du uns in deine Nähe und forme unser Leben. Amen.