Serie•Teil 171 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Der erste Blick auf den Konflikt
Neunzehnter Juni, der Affront der Menschenfurcht.
Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, dass ich den Befehl des Herrn und deine Worte übertreten habe. Denn ich fürchtete das Volk und gehorchte seiner Stimme.
Warum gehorchte Saul dem Volk anstelle von Gott? Weil er die Menschen fürchtete anstelle von Gott. Er fürchtete die menschlichen Folgen seines Gehorsams mehr als die göttlichen Folgen seines Ungehorsams. Er fürchtete das Missfallen der Menschen mehr als das Missfallen Gottes, und das ist eine große Beleidigung Gottes.
Menschenfurcht als verborgener Stolz
Jesaja sagt sogar, dass es eine Art von Stolz ist, wenn wir uns vor dem fürchten, was uns Menschen antun können, während wir die Verheißungen Gottes missachten. Er zitiert Gott in dieser eindringlichen Frage: „Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist du aber, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den Herrn vergisst, der dich gemacht hat?“ Jesaja 51,12-13.
Menschenfurcht fühlt sich vielleicht nicht wie Stolz an, aber aus Gottes Sicht ist sie es. Er sagt: Wer denkst du, dass du bist, dass du dich vor dem Menschen fürchtest und mich, deinen Schöpfer, vergisst?
Die eigentliche Frage nach Gottes Gewicht
Darum geht es:
Wenn du Menschen fürchtest, hast du begonnen, die Heiligkeit, den Wert Gottes und seines Sohnes zu verleugnen. Gott ist unendlich stärker als der Mensch. Er ist unendlich weiser. Und bei ihm ist unendlich mehr Lohn und Freude.
Wenn wir uns aus Furcht vor dem, was Menschen uns antun können, von ihm abwenden, dann erklären wir damit alles, was Gott denen verspricht, die ihn fürchten, für wertlos. Das ist eine große Beleidigung. Und an solch einer Beleidigung kann Gott keinen Gefallen finden.
Die Ehre Gottes als Gegenbild zur Menschenfurcht
Wenn wir hingegen Gottes Verheißungen hören, ihm mutig vertrauen und die Schande fürchten, die wir durch unseren Unglauben über Gott bringen würden, dann wird er hochgeehrt. Und daran hat Gott großen Gefallen.

