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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (24/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 24/24
23.12.2025
SERIE - Teil 24 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Startschuss am Rennplatz: Wir feuern Mikkel an – und plötzlich taucht der verdächtige Weihnachtsmann wieder auf. Eine Verfolgung durch den Wald, ein Beutel mit Geheimnissen. Klärt sich jetzt alles auf? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Die Entdeckung des vermeintlichen Weihnachtsmanns und die Verfolgung

Leute, ist das euer Weihnachtsmann? Alarmiert drehen sich die Freunde um. Ole zeigt auf eine Gestalt im Weihnachtsmannkostüm, die gerade etwas in ihrem Sack verschwinden lässt.

Ja, das ist er! Noch ehe jemand etwas sagen kann, rennt Ole plötzlich los. Er sprintet direkt auf den Weihnachtsmann zu.

Als dieser ihn kommen sieht, wirft er sich den Sack über die Schulter, dreht sich um und flüchtet in Richtung Wald.

Vorsicht, nicht in den Wald! Dort verläuft die Rennstrecke!

Los, wir müssen hinterher!

Blitzschnell hechtet die Crew Ole und dem Taschendieb hinterher. Als sie die beiden fast eingeholt haben, erreichen gerade die ersten Rentiere vom Wettbewerb den Waldrand.

Gefahr auf der Rennstrecke und die Konfrontation

Zwischen den Bäumen wird die Strecke unübersichtlich. Oh nein, das gibt einen Crash! Ohne nach rechts oder links zu schauen, sprintet der Weihnachtsmann geradewegs auf die Rennstrecke. Da bekommt ihn Ole endlich zu fassen. Er packt ihn am Mantel und reißt ihn zu Boden.

Aua, hab ich dich endlich! Vorsicht, die Rentiere!

Nur einen Augenblick später schießen zwei Rennfahrer um die Kurve. Einer von ihnen ist Mikkel. Zu spät! Mit einem großen Satz springt Renate über die beiden Männer am Boden. Mikkel bleibt mit seinen Skiern hängen und legt eine Bauchlandung hin. Das andere Rentier kann gerade noch ausweichen.

Alles gut? Glaub schon.

Los, runter von der Rennstrecke, da kommen schon die nächsten Rentiere angaloppiert.

Ja, schnell!

So, hier sind wir raus aus der Gefahrenzone.

Ich muss Renate einfangen.

Ich helfe dir.

Die Aufdeckung des Diebstahls und erste Konsequenzen

Und jetzt zu Ihnen: Was haben Sie da in Ihrem Sack?
Gar nichts, ich bin nur ein harmloser Weihnachtsmann.

Ach, und deshalb sind Sie so schnell vor mir weggelaufen?
So ein Quatsch. Machen Sie den Sack auf. Na los, zeigen Sie her.

Hey, geben Sie ihn mir wieder!
Seht euch das an! Die ganzen gestohlenen Sachen: eine Kamera, ein Handy, eine Uhr – so eine Gemeinheit!

So, da sind wir wieder. Alles gut.
Und, hat er es schon zugegeben?
Das muss er gar nicht. Dieser Sack voll Diebesgut ist Beweis genug.

Die Aufklärung von Oles Situation und die Aussprache mit Mikkel

Ach Mist, dann hat sich das letzte Geheimnis nun auch noch aufgeklärt. Danke für deinen Einsatz, Ole.

Stimmt, hätte er nicht die Verfolgung aufgenommen, wären wir jetzt immer noch am Suchen. Kein Problem, das war ich euch ja schuldig. Das wird sich bei der Polizei bestimmt positiv für dich auswirken. Vielleicht gibt es dann ja eine mildere Strafe für dein Verbrechen.

Durch die Suche nach dem diebischen Weihnachtsmann konnte die Sache mit Ole und Renate ja noch gar nicht ordentlich geklärt werden. Nachdem die Polizei verständigt ist, wendet sich Mikkel an Ole.

„Ole, jetzt zu dir. Ich weiß, es tut mir leid. Ich habe richtig Mist gebaut. Wofür brauchst du denn so dringend Geld?“

„Meine Mutter ist ernsthaft krank und die Medikamente sind sehr teuer. Ich war verzweifelt.“

„Ich weiß, das entschuldigt nichts. Dich zu bestehlen war komplett falsch. Ich will es wieder gut machen, ehrlich.“

„Warum hast du mir das nicht viel früher gesagt? Wir hätten bestimmt eine gute Lösung gefunden. Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid. Aber Verbrechen ist Verbrechen. Wir beide gehen morgen zusammen zur Polizei und klären die Rückzahlung.“

„Ole, ich würde mich freuen, dich wieder bei mir anzustellen, damit du das Geld dafür ordentlich verdienen kannst, wenn du einverstanden bist. Ich helfe dir, weil du deine Schuld zugegeben hast und ich sehe, dass es dir leidtut. Und meine Schwester ist Ärztin, sie wird sicher gerne mal deine Mutter besuchen und helfen, wo sie kann.“

„Danke, Mikkel. Das ist sehr nett von dir. Du bist mir nicht egal, Ole.“

Das Ende des Rennens und die Reflexion über das Geschehene

Sag mal, Mikkel, bist du jetzt eigentlich vom Rennen ausgeschieden?
Ja, ich denke schon. Ich bin ja buchstäblich aus dem Rennen geflogen. Aber das ist gar nicht schlimm. Es ging mir ja sowieso nicht darum, zu gewinnen.

Dann ist ja gut. Rentier gefunden, Dieb geschnappt – ein richtiges Happy End, würde ich sagen.
Ja, Ende gut, alles gut.

Einladung zum Weihnachtsessen und die Bedeutung der Weihnachtsgeschichte

Na, wie hat euch die Geschichte gefallen? Boah, richtig gut! Was wir da alles erlebt haben! So eine spannende Adventszeit hatte ich noch nie!

Das freut mich. Wisst ihr was? Ich lade euch hiermit herzlich zu einem gemütlichen Weihnachtsessen ein.

Was, ehrlich? Wie cool!

Es ist der nächste Abend. Die Crew sitzt gemeinsam mit Mike, Amy und Gudrun um einen festlich gedeckten Tisch. Es gibt Weihnachtsbraten, der bei freudigen Gesprächen und Gelächter verspeist wird.

Zum Nachtisch gibt es Milchreis, und zwar auf typisch lappländische Art. Lecker!

Aber seid vorsichtig beim Essen!

Ähm, wieso das?

In diesem Milchreis ist genau eine Mandel versteckt, eine typisch lappländische Tradition. Wer sie findet, muss die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorlesen.

Ich glaube, ich habe sie!

Oh, das ging ja schnell. Zum Glück! Na dann, hier, du kannst aus meiner Bibel vorlesen, im Lukasevangelium, Kapitel zwei.

Gesagt, getan. Nachdem Phil die Mandel gekaut und geschluckt hat, beginnt er zu lesen. Alle hören gespannt zu.

Als er fertig ist, herrscht einen Moment nachdenkliche Stille. Dann räuspert sich Mike.

Wisst ihr, was ich faszinierend finde? Diese Weihnachtsgeschichte ist nicht einfach nur eine Geschichte, sie ist persönlich und aktuell.

Jesus liebt jeden Einzelnen und geht ihm nach, so wie in meiner Geschichte Mikkel seinem Rentier Renate nachgegangen ist, bis er sie gefunden hat.

Und Jesus ist gekommen, um uns bei unserem eigentlichen Problem zu helfen: dass wir oft Dinge tun, die nicht gut sind, ähnlich wie Ole.

Jesus vergibt, wenn wir zu ihm kommen, so wie Mikkel Ole geholfen hat, nicht wegzulaufen, sondern neu anzufangen.

Damals kam Jesus als Baby auf die Erde, heute lebt er im Himmel, und trotzdem interessiert er sich für dich und mich.

Er lädt uns ein, ihn kennenzulernen und mit ihm zu leben. Das ist die Botschaft von Weihnachten.

Abschluss und Ausblick auf neue Abenteuer

Die Doppeldecker-Crew wünscht dir ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest – ohne Taschendiebe und verschwundene Rentiere.

Schon in wenigen Tagen startet die Crew in ein völlig neues Abenteuer, ganz ohne Schnee. Bist du dabei? Die Crew freut sich auf dich.

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

Viele weitere Inhalte und Hilfsmittel zu deiner Alltagsmission als Christ findest du auf heukelbach.org