Event•Teil 10 / 10Spurgeon-Konferenz 2014
Generierte Mitschrift
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Einleitung und Kontext des Schlussabschnitts
Wir haben zwei Dinge auf der Agenda für diese letzte Session. Wir haben noch zwei Dinge vor, bis zu dieser letzten Einheit. Zuerst will ich, dass wir das Kapitel 6 anschauen und den Brief zu Ende bringen und darüber nachdenken, wie wir ihn predigen können. Dann haben wir noch drei Fragen aus der Fragenbox, die wir noch beantworten wollen.
Okay, so let's go back to chapter six and verse one. Zurück zu Kapitel sechs, Vers eins. You will be familiar now with me saying, always we must set the text in the context. Du wirst mittlerweile wissen, dass wir den Text immer in seinen Kontext setzen müssen. Gerade bei diesem Abschnitt sehen wir, dass der Kontext sehr entscheidend ist, weil viele Menschen, viele glauben, diese zehn Verse, jetzt Kapitel sechs, eins bis zehn, scheinen fast willkürlich dahineingesetzt. Warum spricht er jetzt darüber, einander zu tragen und einander finanziell zu unterstützen? Ich glaube eben nicht, dass es zufällig ist, sondern eine praktische Auswirkung von Kapitel fünf.
Alle gläubigen, christlichen Gläubigen haben das Versprechen von Abraham empfangen: Rechtfertigung aus Glauben durch Christi Werk, Einheit mit Christus durch den Geist, der in uns wohnt. So ist Christus, der in mir wohnt, so sagt es Paulus, der, der auch durch mein Leben zum Ausdruck kommt. Wenn wir so Schritt für Schritt abhängig von Gott leben und wandeln, dann ist es die Frucht des Geistes, dass er Liebe in all ihren Formen produziert. Der Kampf aber bleibt gegen das Fleisch und die Welt. Wenn die Liebe also in unseren Gemeinschaften und in unserem Umfeld zum Ausdruck kommt, dann ist das die Frucht des Geistes, die in uns sichtbar wird. Das wiederum ist eine Bestätigung dafür, frei vom Gesetz zu sein, frei von Verpflichtung, zur Ehre Gottes.
In diesem Abschnitt also, 6,1-10, erweitert Paulus nochmals seine Lehre über das Leben frei im Geist, wie es konkret in der Gemeinde aussehen kann. Und dann fasst er die ganze Lektion noch einmal zusammen, wie die Weise, in der das Kreuz in der Gemeinde, im Leben des Christen, zentral ist, sichtbar wird.
Kapitel sechs erklärt erneut das Herz des Evangeliums und zielt natürlich gegen die Lehre der Irrlehrer. Wir können in 1 bis 5 als Paragraph im Abschnitt sehen, wie denn diese dienende Liebe aussieht. In Vers 1 heißt es, jemanden zurechtzubringen, der gefallen ist. Er ist gefangen in einem Fehler ganz grundsätzlich oder in Sünde, und diese Glaube wird ihn durch Liebe zum Ausdruck suchen, gebracht wird, sehnt sich eben danach, diesen Bruder wieder zurechtzubringen in Demut und Sanftmut. So wirkt das Evangelium.
Wir können klar sehen, dass Glaube und Demut nicht das waren, was hier in Galatien passiert. Diese Kontroversen hier gehen nicht darum, irgendwie etwas in Sanftmut zurechtzubringen, sondern da war Kampf da. Aber da, wo das Evangelium wirklich am Wirken ist, da werden wir durch es gedemütigt. So wie es in Vers 1 heißt, dass du nicht auf dich selbst siehst und dich höher achtest. Wir wissen, dass wir genauso versucht werden können. Wenn Gott uns aber bewahrt hat, nicht in diesen Fehler hineinzufallen, dann ist die geistliche Antwort darauf, den Bruder zurechtzubringen, nicht ihn abzuschreiben, als wäre er nicht wichtig, nicht hinter seinem Rücken schlecht über ihn zu reden, sondern ihn in Liebe zu einem besseren Verständnis von Christus zu führen.
So ist es ein wichtiger Vers für das Leben in unseren Gemeinden. Und dann passen Verse zwei bis fünf zusammen, weil Vers zwei beginnt mit: Tragt einer des anderen Last. Und Vers fünf sagt: Jeder soll seine eigene Last tragen. Also gibt es hier klar eine Einheit über das Tragen von Lasten.
Nun bedeutet das erste Wort, das hier mit „Last“ übersetzt wird, eine schwere Last, die du selbst nicht tragen kannst. Die christusgemäße Liebe sehnt sich danach, diese Last mitzutragen. Wenn wir uns daran erinnern, ist die Liebe ja die Erfüllung des Gesetzes. Und das Gesetz des Christus bedeutet also ganz konkret die Liebe für diesen Bruder, der die Last trägt.
Was könnte mich davon abhalten, mit dir die Last zu tragen? Vers 3 sagt uns: Du könntest stolz sein. Ich könnte denken, ich bin viel erhabener, als mich mit diesem Problem zu beschäftigen. Das ist eine Leugnung der Liebe. Jesus selbst kommt herab, obwohl es keinen Grund gibt, es in sich zu tun.
So if I think I'm something, I have to remember that I am nothing without Christ. Wenn ich also versucht bin zu denken, dass ich jemand bin, dann ist es gut, mich daran zu erinnern, dass ich eigentlich niemand bin. Or else if I become proud and puffed up, I will deceive myself. Und wenn ich so stolz und von mir selbst überzeugt bin, dann betrüge ich mich selbst.
Rather we should be able to look at our actions and see them as evidence of love. Sollten wir viel mehr auf unser Leben achten und sie als Frucht und als Beweis der Liebe in uns sehen. Das ist es, was er in Vers 5 meint, dass wir unseren Backpack tragen müssen. Wir sind verantwortlich für unser eigenes Leben und unser Handeln.
Wir können uns darüber freuen, dass wir in Christus sind, jeder von uns persönlich. Und wenn Jesus uns aber jetzt dazu befähigt, so zu leben, wie er möchte, dann können wir dankbar sein. Aber wir müssen uns nicht mit anderen vergleichen. Er sagt also: Sei verantwortlich für dich selbst und kümmere dich um deine kleinen Geschwister. Diese Irrlehrer, um die es hier geht, kümmern sich nicht um jene. Sie versuchen nur, ihr eigenes Reich zu bauen.
Es ist also sehr galaterspezifisch, wie er hier sein Argument aufbaut. Vers 6 sehen wir ein weiteres Beispiel von dienender Liebe. Wer in dem Wort unterwiesen wird, teile aber von allem Guten dem mit, der ihn unterweist. Und der Lehrer, der Verkündiger der Schrift, hat eine Last zu tragen. Wenn er also seine Zeit dem Studieren und Verkündigen des Evangeliums widmet, dann hat er etwas zu tragen, und man muss ihm etwas geben. Und wenn man diese Brüder unterstützt, wenn sie am Wort dienen, dann ist es ein Ausdruck von dieser dienenden Liebe.
Der Lehrer teilt die guten Dinge des Wortes mit den Zuhörern, und die Zuhörer teilen wiederum ihrerseits die guten materiellen, finanziellen Dinge mit dem Lehrer. Bei diesen falschen Lehrern sehen wir, dass es ganz klar schiefging. Sie konnten ganz klar in eine falsche Richtung abdriften. Und bei diesen Irrlehren musste man sich also fragen: Ja, vielleicht sollte ich dem eigentlich gar nichts geben, weil man ja nicht genau weiß, was wirklich mit diesem Geld passiert. Wenn du in guten Dingen unterwiesen wirst, dann gib gute Dinge zurück. Das ist das, was Paulus hier sagt.
Und in den Versen sieben bis zehn findet er sozusagen eine Zusammenfassung, eine Konsequenz dessen. Die Zusammenfassung eigentlich von diesem Abschnitt ist: Was du säst, wirst du auch ernten. Das ist ein Naturgesetz, so wie Gott die Welt geschaffen hat. Also wenn du quasi Feigen aussäst, dann wirst du nicht Datteln ernten. Wenn du einen Apfelbaum pflanzt, dann wirst du nicht Orangen ernten.
Er sagt also: Wenn Gott das schon in der natürlichen Welt gemacht hat, dann wirst du das auch in der geistlichen Welt erleben. Er beschreibt dieses Säen in zwei Weisen in Vers 8. Du kannst entweder säen, um das Fleisch zu befriedigen, oder du kannst säen, um dem Geist zu gefallen. Wir sehen hier wieder, wie dieser Vergleich zwischen Geist und Fleisch funktioniert. Schau auf das, was es produziert, auf die Ernte.
Sowing to the flesh produces destruction. Das Fleisch zu säen erntet Verderben. Den Geist zu säen aber ewiges Leben. Das heißt auf keinen Fall, dass deine guten Werke dir dieses ewige Leben ermöglichen. Das wäre völlig im Widerspruch zu der Lehre der Rechtfertigung allein aus Glauben. Er sagt vielmehr, dass die Art und Weise, wie du dein Leben lebst, zu gewissen Konsequenzen führen wird.
Oder dreh es mal um: If you have eternal life then you will sow to please the Spirit. Wenn du ewiges Leben hast, dann wirst du auf den Geist säen. If you are on the road that leads to destruction then you will sow to please the flesh. Wenn du aber auf dem Weg ins Verderben bist, dann wirst du gemäß dem Fleisch leben. Es gibt nur zwei Wege, zwei Wege zu leben.
Paulus fokussiert hier am Ende des Briefes noch einmal ganz explizit auf diesen Gedanken. Die Gefahr aber ist, dass wir müde werden, das zu tun. Again, this is very realistic, isn't it? Let us not become, verse 9, let us not become weary in doing good. Es ist doch total realistisch, was er hier schreibt in Vers 9, oder? Lasst uns aber nicht müde werden, Gutes zu tun. Beginne nicht anzufangen zu denken: Ah, das ist es eigentlich nicht wert, dranzubleiben.
Was dich davor bewahrt, ist zu wissen, dass eine Ernte kommen wird. Zur richtigen Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht aufgeben. Es ist eine wunderbare Ermutigung, wirklich dranzubleiben, in Liebe zu dienen, denn Gott wird es ehren und würdigen, weil es eine Ernte geben wird. Wenn wir in diesem Licht, im Licht des ewigen Königreichs leben, dann können und sollen wir gemäß dem Geist ernten.
Was er hier in Vers 10 beschreibt, als das Gute gegenüber allen zu wirken, but especially to those who belong to the family of believers, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens. Notice it's the family of believers, of faith, not works. Stell fest, hier siehst du, dass es da wirklich um die Hausgenossen des Glaubens geht, die Geschwister im Herrn. But of course you can't control the effect of love. Du kannst aber, und das wissen wir nicht, den Effekt, die Auswirkung von Liebe kontrollieren.
If we live lives that are loving towards other people, they will obviously focus on the Church. Dass sie sich zur Gemeinde hingezogen fühlen. Wir gehören zur Gemeinde Gottes, das ist unser Hauptreferenzpunkt. Aber wir können das nicht nur für unsere Mitgeschwister behalten, weil in Vers 10 heißt es: Lasst uns an allen Gutes wirken. Die Priorität aber sind die Geschwister.
Warum ist das so? Weil wenn die Gemeinde so funktioniert, in dieser dienenden Liebe untereinander, dann siehst du, wie das Evangelium sichtbar wird. And when the world sees the Gospel lived out in the people of God, then there is something to draw them to want to know God for themselves. Er hat immer das Evangelium im Blick. So haben sie immer, und hast du selbst immer, das Evangelium in dir. Es ist immer das Evangelium, das dich treibt, Paul, in all den Entscheidungen, die er macht.
Meine Erfahrung als Pastor ist, dass es das Härteste in der Welt ist, das Evangelium auf der Liste zu halten. Meine Erfahrung als Pastor ist, dass es das allerschwerste ist, in einer Gemeinde das Evangelium wirklich im Zentrum zu haben. Ich erinnere mich daran, wie einige Leute in meiner Gemeinde mir fast einen Vorwurf machten und sagten: Du bist völlig besessen von Evangelisation. Ich habe ihnen gesagt: Ich wünschte, ich wäre so. Ich bin nicht davon besessen genug.
Die Kirche ist da, um das Evangelium in der Welt zu zeigen. Wir müssen sehen, dass die Gemeinde da ist, um das Evangelium in die Welt zu bringen und es zu zeigen. So when Nietzsche said that he wouldn't be a Christian, wenn Nietzsche gesagt hat, er würde nie ein Christ sein, bis die Christen wirklich mehr wie Jesus sein würden, könnte das eine Entschuldigung sein. könnte aber auch ein Grund sein. Wenn er auf die Gemeinde gesehen hat in seiner Zeit, dann sah er nichts von dieser Attraktivität, wie Jesus zu sein.
Wenn die Gemeinde in Galatien sich also hingibt, diesem gegenseitigen Fressen und Beißen, Spaltungen und dem Geist zu beschimpfen, all diese Lüste des Fleisches, dann wird die Welt genau das sagen: Sie sind nicht anders als wir, einfach nur religiöser. Hier ist wirklich eine Botschaft für uns als Kirchen in unserer Generation. Wenn wir Gemeinschaften sind, wo wirklich der Glaube in Liebe zum Ausdruck kommt, dann wird Gott es gebrauchen, um Menschen anzuziehen in unsere Gemeinschaft.
Die Art und Weise, Menschen zu erreichen, die Welt zu erreichen, ist nicht durch sozialen Aktivismus, sondern durch evangeliumsgemäßes Leben mit anderen, die zum Ausdruck kommt. Lass uns da kurz Pause machen und einige Fragen annehmen.
Ja, Robin. I know someone who is very, very resistant to the Gospel, but he comes every day and just wants everything you can give like money, time, fellowship and I feel like unless this guy understands that he is in desperate need of a Saviour I cannot help him at all. So how far do I have to go for I would say people outside of the Church?
Die Frage geht also in die Richtung: Wir sollen gemäß diesem Abschnitt und anderen Abschnitten alle lieben, allen Menschen Gutes tun. Und der Bruder hier hat einen Freund oder einen Bekannten, der das gerne in Anspruch nimmt, was er zu geben hat: Zeit, Geld, Freundschaft. Und er weiß aber und versteht, dass, bis er wirklich die Notwendigkeit von Jesus als sein Heiland sieht, das alles irgendwo verpufft. Wie weit sollen wir gehen in diesen Bemühungen?
Sometimes muss man nein sagen. Ich glaube, wir können manchmal Menschen geben, geben, geben, so wie sie es wollen, aber das ist nicht wirklich Liebe. Wir mögen also vielleicht ihre unmittelbaren Nöte stillen, aber wie du richtig sagst, hat er eine größere Not. Wie du schon richtigerweise gesagt hast, er hat ein viel größeres Problem.
Manchmal wird er sich erst dessen bewusst, dass er wirklich ein größeres Problem hat, wenn du diese unmittelbaren Nöte eingrenzt und auch Nein sagst. Als ich Pastor war in Southampton, war unsere Gemeinde ziemlich im Zentrum der Stadt. Da kamen viele Sozialschwache auch in unserer Gegend vorbei. Sie fragten und sehnten sich nach Kleidung, nach Essen. Wir wollten dieser Not immer begegnen, aber nur in einer gewissen Zeit.
So habe ich sie zum Beispiel mitgenommen, rüber zum Burger King, um ihnen etwas zu essen zu geben. Wir hatten ein Abkommen mit dem Salvation Army Hostel, um ihnen ein Bett für zwei oder drei Nächte zu haben. Die Gemeinde hat dafür gezahlt, aber nur für eine gewisse kurze Zeit, weil sonst würde jeder kommen und das, was du anzubieten hast, einfach nur frei empfangen. Immer während wir das getan haben, während dieser Zeit haben wir versucht, wirklich das Evangelium mit den Menschen zu teilen.
Find out who are the professional scroungers and who are the genuine people in need, and you don't always get it right. Du wirst nicht immer recht haben. Ich denke, das ist vielleicht die Zeit, dir ein eher amüsantes Beispiel zu erzählen.
Einen Sonntagabend war ich fertig mit der Predigt, und es kam jemand aus Irland in die Gemeinde. Ich bin hinten gestanden und habe mit einigen Leuten gesprochen. Er hat ganz laut gerufen: „Ich möchte den Priester sehen, ich möchte den Priester sehen.“ Also war er eine sehr liebevolle Person, die ihn in meine Richtung weitergeleitet hat. Er hat mir dann gesagt: „Oh Vater, ich wollte dir nur sagen, ich habe alles geglaubt, was du heute gesagt hast.“ Und ich möchte dir sagen, habe ich dann geantwortet, ich habe gesehen, wie du gerade über die Tür hereingekommen bist, und nicht gehört, was ich gesagt habe. Er hat gesagt: Ja, das stimmt, das stimmt. Das mag stimmen, aber wenn ich hier gewesen wäre, dann hätte ich alles geglaubt, was Sie gesagt haben. Kannst du mir jetzt bitte etwas zu essen kaufen?
Du hast also definitiv mit unterschiedlichen Leuten zu tun. Weitere Fragen.
Was hast du in deiner Gemeinde getan, dass viele Geschwister dachten, du hättest nur Evangelisation im Kopf? Was hat das ausgelöst?
Always preaching the gospel and preaching about getting the gospel out into our community. Ganz entscheidend war, dass ich immer das Evangelium gepredigt habe und angewendet habe, dass wir es hinaustragen in unserer Gemeinschaft, dass unsere Gemeindeentscheidungen immer irgendwie zurückgeführt werden konnten auf die Frage, was das Beste sei für das Evangelium.
And these people can come to church if they want to, why should we bother to go to them? Und während andere vielleicht gedacht hätten: Wenn diese Leute kommen wollen, können sie kommen, warum sollten wir jetzt zu ihnen gehen, um sie zu holen? So war es wohl eines der wichtigsten Dinge, das Evangelium wirklich ganz oben zu haben auf meinen Anliegen.
Als Gott dann geschenkt hat, dass die Gemeinde wächst und dass er wirklich Leute zum Glauben gebracht hat, some of the people who prayed in the prayer meeting, oh god please save unrighteous people and make them christian, und wenn dann also gewisse Leute in den Gebetstreffen darum wieder für gebetet haben, dass er die Außenstehenden, die Ungläubigen, rettet, waren das genau die gleichen Leute, die sich dann vielleicht wiederum beschwert haben, dass die Gemeinde zu groß wird?
Das Problem, glaube ich, ist oft, dass wir diese Diskrepanz haben zwischen unserem Verstand und unserem Herz. Ich persönlich glaube immer noch, dass ich nicht genug verrückt, nicht genug besessen war vom Evangelium und der Evangelisation.
Du hast vorhin erwähnt, dass wenn mehr Liebe sichtbar wäre in unseren Gemeinden, dass Gott mehr verwenden könnte, um Menschen zu erreichen oder zur Gemeinde zu ziehen. Ich würde dir kurz Zeit lassen zum Übersetzen, sonst birgt das nicht ein Stück weit die Gefahr, weil wir ja auch gesehen haben, dass wir die Tage jetzt über Sünder sind und auch noch Sünde in uns da ist, dass es zu einer gewissen Scheinheiligkeit führt in der Gemeinde und man sich bemüht, nur damit man nach außen dieses Bild da gibt, alle Diskussionen und alles irgendwie sterben zu lassen und zu unterbuttern und so.
But isn't there also a danger that we for the sake of this testimony we kind of undermine the fact that there are things we need to clarify, that there are discussions that we kind of do like hey, love, but like truth divides and love binds for the sake of the sake of testimony. Isn't there this danger and what do we do about this?
Yeah, there could be a danger if so-called love denies truth. Es könnte definitiv diese Gefahr sein, wenn Liebe sogenannte Wahrheit, aber echte Liebe zeigt sich in Wahrheit. Diese Gefahr, wenn wir ehrlich sind, geht in beide Richtungen, oder? Wir können sagen: Ja gut, wir lieben nur die Leute, und wenn sie uns mal fragen sollten, dann können wir wirklich sagen, was wahr ist. Es sind beides einfach nur Ausreden, Entschuldigungen für das richtige Leben. Es ist die Wahrheit, die durch die Liebe wirkt, die Gott gebraucht wird.
And they see Christians loving one another. Mir geht es so, es ist wirklich beeindruckend, wenn Menschen in die Gemeinde kommen und sehen, wie Christen sich lieben. Das ist genau das, was das Neue Testament sagt, oder? Seht mal, wie die einander lieben, diese Christen. Es ist nach wie vor und weiterhin ein sehr mächtiges Werkzeug, zu evangelisieren.
Wenn man immer in einer Gemeinde eine gewisse Spaltung oder Trennung erlebt, dann schaut die Welt darauf und sagt, zu Recht ein Stück weit: Na, sind die wirklich anders als wir? Und ich glaube, darum ist es wichtig, das auch zu einer Priorität zu machen in unserer Gemeinde. Und es bringt tatsächlich Ehre zu Gott, weil Gott Liebe ist.
Letztlich wollen wir noch auf unseren letzten Abschnitt, Vers 11-18, schauen. Letzte Nacht habe ich über eine Einleitung gesprochen, die dich zu einem Fazit bringt. Und wenn deine Erinnerung dir das noch zulässt, dann wirst du dich daran erinnern, dass das unsere Einleitung war. Und lasst uns jetzt mit all dem studieren, das hinter uns liegt, noch einmal auf diese Einleitung und gleichzeitig unser Fazit ziehen.
Paul nimmt also dem, der den Brief schreibt, förmlich den Stift aus der Hand, und er schreibt das persönliche Fazit mit seinen eigenen Händen. And just as at the beginning so at the end the gloves are off he's really fighting hard. Und so wie am Anfang auch hier die Handschuhe aus sind, er kämpft wirklich darum. So he says those who want to make a good impression outwardly are trying to compel you to be circumcised, verse twelve.
Und so, wie wir in Vers zwölf sehen, so viele im Fleisch gut angesehen sein wollen, die nötigen euch, beschnitten zu werden, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden. Wir haben jetzt wirklich verstanden: Du kannst nicht beides haben, Beschneidung und das Kreuz im Zentrum deines Lebens. Du kannst nicht auf die Religion, die Stoikia und die Gospelgriss gleichzeitig vertrauen und gleichzeitig auf den Glauben allein in Christus.
Der Grund, warum du aber in eine falsche Richtung gehen könntest, ist, weil du vielleicht einen guten Eindruck vermitteln willst nach außen. Ein guter Eindruck, wirklich wörtlich, sinnbildlich, im Fleisch. Sie haben viel mehr Interesse an ihrem Erscheinen als an der Realität. Der Grund wiederum, in Vers zwölf sehen wir den, ist, damit sie nicht verfolgt werden. Der Anstoß des Kreuzes ist, das Kreuz allein zu predigen. Das bringt Verfolgung von den Religiösen.
And if you don't preach the cross alone, you won't be persecuted. So these are people who are at home in the world, they accept the values of the world, but with religious clothing. Und er sagt uns, dass sie eigentlich versklavt durch und in der Welt sind. Und all ihre Energie geht wirklich in diese Kontroverse, anstatt in Freiheit das Kreuz Christi zu predigen.
Diese Lehrer leugnen letztlich, zerstören das Evangelium. They are dividing the church and the church is becoming more important than Christ. Sie spalten die Gemeinde, und die Kirche als solches wird wichtiger als Christus selbst. Let me just underline that by saying I think it is a big danger. Lasst mich das einfach noch kurz unterstreichen, indem ich sage, dass ich glaube, dass es eine wirklich große Gefahr ist.
When the church becomes more important than Christ things are out of proportion. Wenn die Kirche wirklich wichtiger wird als Christus selbst, dann sind Dinge wirklich nicht mehr in der richtigen Relation. Sie wollten stolz Dinge vorweisen, wie viele Leute sich bekehrt hätten zu ihnen. So sagt aber der Apostel Paulus, dass er sich nie rühmen möchte, irgendetwas anderes außer unseres Herrn Jesus Christus.
Weil das Kreuz wirklich der Anstoß war für diese ganze politische, kulturelle Welt damals. So ist es nicht nur das Kreuz, das mich rechtfertigt, sondern im Kreuz bin ich auch der Welt und die Welt für mich gekreuzigt. So he no longer wants to boast about his successes or his ministry. Er will sich also seines Dienstes, seiner Erfolge nicht länger rühmen.
Er möchte nicht einfach nur eine Zuhörerschaft beeindrucken. Er sehnt sich nicht nach Bestätigung von Leuten, die wichtig scheinen. Er ist wirklich davon befreit. Denn der Grund ist, weil ein Christ eine neue Kreatur ist. Vers 15: Noch weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung.
Was er also anbietet, ist viel, viel größer als was jene anbieten können. Es hat nichts mit menschlichem Eindruck oder Beeindrucktsein zu tun. Eine völlig neue Dimension in Christus, darum geht es hier. Es geht vielmehr sogar um eine neue Kreatur. Das hilft uns noch viel besser zu verstehen in seinen späteren Schriften, wenn jemand neu geboren ist, so ist er eine neue Kreatur in Christus. 2. Korinther 5. Das Alte ist weggetan, das Neue ist gegeben.
Wenn es also eine Regel gibt, woran es sich zu orientieren gilt im Leben, dann ist es das Kreuz allein. Das ist der einzige Weg zu Frieden und Barmherzigkeit. Das ist der einzige Weg, zum wahren Israel Gottes zu gehören. Vers 16: da neu definiert als die Gemeinde voll von wiedergeborenen Heiden und Juden.
Und für diese jüdischen Irrlehrer des Problems hier in Galatien könnte das nicht viel kontroverser sein. Aber erinnere dich an 3,29: If you belong to Christ then you are Abraham's seed. Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr Abrahams Nachkommen. Ihr seid das Israel Gottes, und all die Segnungen des Bundes kommen zu dir durch Christus. Das ist genau das, was dich in sein Reich bringt und dich darin hält.
But not that the faith is the power that does it, but that the God in whom we put the faith is the one who calls and keeps. So ist es nicht der Glaube, der uns darin hält, sondern Gott selbst, an den wir glauben.
Und nun zum Schluss in Vers 17: So mache mir fortan keiner Mühe, denn ich trage die Mahlzeichen des Herrn Jesus an meinem Leib. For the suffering which he has endured as a servant of the gospel. Was er sagen will, ist also: An seinem Körper, das sind Wunden, Merkmale dafür, dass er gelitten hat wegen dem Kreuzgriff. Also es ist sogar hier ein Vers, der sehr galataspezifisch ist.
Die falschen Lehrer zeigen ihre Wunden vor, die nur wegen der Beschneidung da sind, aber das hat keine Bedeutung mehr. Die Zeichen, die Merkmale, die wirklich bedeutend sind, die wirklich zählen, sind die, die wegen der Verfolgung und dem Leid des Kreuzes da sind. Er ist also kein Rollstuhltheologe, der einfach nur irgendwelche Theorien vertritt. Dieser Mann hat wirklich gelitten fürs Evangelium, blau geschlagen worden, blutig und blau geschlagen worden für das Evangelium. Also sogar in Galatien, wo er gesteinigt wurde und jeder dachte, er wäre gestorben wegen diesem Evangelium. Darum bittet er sie: Macht mir keine weiteren Mühe. Macht meine Leiden nicht noch größer, indem ihr euch abwendet vom Evangelium.
Vers 18: Im Gegensatz dazu soll die Gnade unseres Herrn Jesus Christus mit euch sein, Brüder. Gnade kommt, wir wissen das, von unserem Herrn allein. And grace brings life to the spirit and membership of God's family we are brothers. Und Gnade bringt Leben in diese Gemeinschaft der Geschwister. So he commits them to that ongoing grace. So befiehlt er sie also diesem fortlaufenden Wettkampf an and to the fellowship of the family of God.
So in this last section then the letter is really summarized. In diesem letzten Abschnitt fasst er also nunmehr fast den gesamten Brief zusammen. Der Wunsch des Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, der Wunsch von Menschen, gut dazustehen, beeindruckt zu sein, wird weggedrängt von dem gerechtfertigt Sein in Christus.
Es ist ein tragischer Fehler, irgendetwas dem Evangelium hinzuzufügen. Es ist wirklich der Fehler der Kultur, der Religion der Pharisäer, wo man sich auf externe Dinge, auf äußerliche Dinge und Zeremonien verlässt, was dann eigentlich nur heißt, dass das, was außen ist, wirklich das Wichtige ist. Im Gegensatz dazu müssen alle Dinge gut sein. Das Evangelium aber ändert das Herz und es produziert wirklich diesen Glauben, der in Liebe zum Ausdruck kommt. Das wiederum ist der Weg, wie die Welt verändert wird in Christus.
Darum glaube ich, dass die Auswirkung oder die Bedeutung dieser Themen, dieser Botschaft für unsere aktuelle Kirche nicht bedeutender sein könnte. Ich hoffe, wenn wir jetzt diesen Brief die Tage intensiv angesehen haben, dass du darüber nachdenkst: Ich glaube, ich sollte diese Botschaft auch in unserer Gemeinde prägen, zu meinem eigenen Herzen, zu mir zu predigen und dann zu anderen.
Wir wollen noch einmal kurz Fragen haben und dann noch über den Überblick sprechen.
Die Konstruktion, so würde von der Seite argumentiert werden, ist ja so, dass er einmal eben über die unbeschnittenen Wiedergeborenen redet und dann auch über das Israel Gottes, also damit dann scheinbar, so würden wir argumentieren, die Wiedergeborenen, die Gläubigen innerhalb Israels. Nicht unbedingt, wie es so ergibt, aber gibt es etwas noch, was im Textrecht drin ist, was uns noch klarer hilft, das zu sehen? used in a different way in this passage do you have any other um prove throughout the letter maybe that would clearly state the question sure what i'm getting to is i've heard the argument at least be made that the uncircumcised are first in verse 15 and and so it doesn't really matter if you're true or not what really counts Is that you are a new creation and so it's peace and the mercy of God over them and over the Israel of God as a separate entity so that's now they would argue the Jews who have also this new creation I see yeah okay thank you how would you deal with that well I think this the last clause explains the first clause.
Denke ich, dass das Zweite hier das Erste erklärt. So all who follow this rule are the Israel of God. The English translation says, all who follow this rule even to the Israel of God, that is, you define the Israel of God by those who follow this rule. Das wahre Israel Gottes definierst du also darüber: jene, die dieser Richtschnur folgen.
And the reason I would say that is because of chapter four. Der Grund, warum ich das sagen würde, ist wegen Kapitel vier, wo das neue Israel in einer gewissen Korrespondenz mit dem Berg Zion gebracht wird. Kannst du also nicht so argumentieren oder von Kapitel vier kommen und dann sagen, okay, in Vers sechzehn hier meint er jetzt aber das aktuelle Israel im einundzwanzigsten Jahrhundert? weil wegen egal ob du Jude oder Heide bist der einzige Weg um in das Königreich Gottes zu kommen ist durch den Glauben an Christus es gibt nicht zwei Möglichkeiten zwei Wege es gibt nur einen in Jesus Christus.
Ich glaube, da gibt es wirklich einiges an Missverständnissen in den verschiedenen Kirchen und Gemeinden. So gibt es zum Beispiel in Amerika einige Freunde und Geschwister, die Geld sammeln, um den Tempel in Jerusalem zu bauen. Sie denken eben zum Beispiel, dass die Moschee am Tempelberg beseitigt wird und dort der Tempel wieder aufgerichtet wird, weil sie die Erfüllung dieser Verheißung auch an Abraham darin sehen, dass das Land wirklich wieder eingenommen wird und nicht in Jesus Christus erfüllt. Was heißt das? Red Kevers? Es gibt sogar, hat mir ein Freund vor kurzem erzählt, in Amerika ein eigenes Programm, das jetzt versucht, sogar diese Dinge bereitzustellen wie eben die Opfertiere.
Dies ist wirklich die Irrlehre hier in Galatien, die da hochkommt. Du wirst hoffentlich nicht wieder zurück in einen Tempel bauen und Opfer bringen. Das ist absolut fehlgeleitet. Ich glaube, wir müssen wirklich darüber nachdenken und hier auch sicher stehen in diesem Punkt, weil Menschen sonst wirklich irregeleitet in die Irre gehen. Und die Argumentation oder der Brief an die Galater ist ein Ort, um das zu klären, um hinzugehen.
Denk auch daran, was Jesus in Johannes 15, Vers 1 sagt dazu. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Und dieser Weinstock ist auch ein Bild aus Jesaja im Alten Testament ist ein Bild von Israel. Psalm 18 ist ein weiterer Ort hinzugehen. Und wenn Jesus also sagt, ich bin der wirkliche, wahre Weinstock, sagt er, ich bin das wahre Israel. Und ihr seid die Reben, ihr seid eingepfropft in mich, ihr seid Teil dieses wahren Israels.
Also Israel kommt in diesen Tagen herunter auf die Erde in der Person Jesu Christi, und er definiert diese Identität, das, was Israel wirklich ist, neu. genug Leute im Publikum sind, die mit mir darüber diskutieren wollen. Sie sagen dann oft, du glaubst in diese Ersatztheologie. Und sie werden sagen, du ersetzt Israel durch die Gemeinde. Und dann sage ich: Nein, ich glaube vielmehr an eine Erfüllungstheologie. Es ist kein Ersetzen, sondern es ist vielmehr ein Erfüllen dessen allen, was im Alten Testament Israel gesagt wird, in der Gemeinde. Er ist der Weinstock und wir sind die Reben.
Wir könnten eine ganze Konferenz darüber haben, aber ich denke, wir müssen klar darüber sein. Ich denke, wir könnten eine ganze Konferenz damit füllen, aber ich denke, wir sollten wirklich darüber nachdenken und uns klar werden, was das heißt.
Lassen Sie uns zum Abschluss noch ein paar Gedanken daran verwenden, wie wir denn so ein Buch predigen würden. Und wenn ich einen Brief für diesen predige, dann möchte ich wirklich in Abschnitte und Sätze durch das Buch gehen. Manchmal in modernen Übersetzungen ist ein ganzer Abschnitt eigentlich wirklich nur ein Satz dem Paulus. Und wenn du Griechisch studierst, weil wir wissen, dass Paulus oft sehr lange Sätze hat, dann sollte dich das auch führen und leiten und dir helfen, das einzuteilen. Du brauchst nicht unbedingt das Griechisch dazu, du kannst auch moderne Übersetzungen dafür verwenden oder noch besser du arbeitest durch den Text und siehst wirklich, wo die Gedankenabschnitte getrennt sind.
Ich habe das in diesen sechs Kapiteln gemacht, und es funktioniert etwas über zwanzig Divisionen. Ich habe das für mich selbst in diesen sechs Kapiteln gemacht und bin ungefähr bei zwanzig Abschnitten gelandet. Ich werde jetzt einfach ganz kurz durchgehen, für den Fall, dass du das aufschreiben und davon profitieren möchtest, und du solltest dann natürlich selbst die Arbeit tun, es durchgehen und auch schauen, ob du damit übereinstimmst.
Kapitel 1, Vers 1-5, das ist das einleitende Material, Einleitungsmaterial. Kapitel 1, 6-10, das ist der Punkt über kein anderes Evangelium. 11-17, wo er über seine Berufung, seinen Ruf und sein früheres Leben spricht, und dann Kapitel 1, 18-24, wo er über seinen Besuch in Jerusalem spricht. Ich glaube, dass es vier Abschnitte hier gibt, genannte Abschnitte.
Dann in Kapitel 2, Vers 1-5, 14 Jahre später. Das ist der zweite Besuch 14 Jahre später. 2,6 bis 10 zeigen uns dann, was dort passiert ist. Du kannst 1 bis 10 als eine Einheit nehmen, but my technique at this stage is to split it into smaller units. Meine Technik, mein Vorgehen ist aber da eher, dass man jetzt einen kleineren Abschnitt ansetzt. Du kannst immer noch später kombinieren, aber ich würde eher auf die kleinsten, kleineren Basiseinheiten gehen, um das zu analysieren. Und 17 bis 21. Wir haben uns, als wir es angesehen haben, 15 bis 21 angesehen, auch diese Einteilung ist zugelassen. Diese Unterteilung zwischen 16 und 17 habe ich noch einmal gemacht, weil ich glaube, dass 17 bis 21 vielmehr die Anwendung darstellt. Du kannst 11 bis 14, 15 bis 21 machen. Würde genauso seinen Wert haben.
3,1 bis 5, 6 bis 9, bezüglich Abraham, 10 bis 14, diese vier Zitate aus dem Alten Testament, 15 bis 18, die Verheißung an Abraham, 19 bis 22, why does the law come in, was ist der Zweck des Gesetzes, und 23 bis 29, die Gefangenen sind freigemacht in Christus.
4,1-7: Gott sendet seinen Sohn und seinen Geist. 4,8-16, wo Paul sie anfleht, zum Evangelium zurückzukehren, 17-20 eine kleine Einheit, wo er diese falschen Motive der Irrlehrer aufdeckt, und 21-31 die Analogie von Hagar und Sarah, diese Analogie, dieses Beispiel von Hagar und Sarah. Und 31 könntest du mitnehmen oder als sogenannten Brückenvers verwenden.
Kapitel 5, 1 bis 6, wo er über diese wirklich irre Lehre, den Inhalt davon spricht, und 7 bis 12, wo er sie auffordert, sich dem abzuwenden und aufzeigt, wie falsch, wie verkehrt es ist. Dann weiter 13-18, wo er diese Freiheit in Christus, im Geist noch weiter erklärt und ausbaut. Und dann Kapitel 19-26, wo die Frucht des Geistes im Mittelpunkt steht. Der Beweis, dass der Glaube zum Ausdruck kommt durch Liebe, ist dann der Abschnitt 6,1 bis 6,1 bis 6,6. Kapitel 6,7 bis 10 stellt für mich so eine gewisse Zusammenfassung dessen dar, wie der Geist und das Fleisch gegeneinander wirken, und 11 bis 18 erneut die Zentralität des Kreuzes.
Vielleicht hast du das Gefühl, wenn du die Abschnitte so einteilst, dass es eine zu lange Serie wird. Und vielleicht ist es wirklich so für einige unserer Gemeinden. Also könntest du wirklich einige kombinierend zusammenfassen. 12-15 Sermons in order to cover the book reasonably well. Ich würde aber sagen, dass du schon mindestens zwölf bis fünfzehn Einheiten brauchst, um wirklich durch den Inhalt, durch die Aussage dieses Briefes zu gehen. And if you took up to twenty, that wouldn't be too many. Und wenn du wirklich zwanzig nimmst oder mehr, dann würde das nicht so viel sein, glaube ich. Wenn du eine gute Arbeit dabei machst, dann werden die Leute wirklich sich freuen darüber und auch aufgeregt sein, wie sich das im Laufe von dem Buch wirklich verhält und fort.
Und was wir wirklich glauben, ist, dass das Wort Gottes das Werk Gottes macht. Wenn wir den Geist bitten, dass er uns in unserer Vorbereitung auch leitet, können und dürfen wir erwarten, dass der Geist auch das Wort nimmt und auf die Zuhörer anwendet, sie begeistert macht, es ihnen zu verstehen gibt.
Letztlich, lasst uns noch einmal zum Abschluss wirklich über diesen Überblick nachdenken. Was war es wirklich, was Paulus mit diesem Brief bezwecken wollte? In der Sprache des Kapitels sechstes, was sind wirklich diese Kennzeichen, dieses Mahlzeichen des wahren Israels? Zuallererst ist es also eine Gemeinde, die unter dem Kreuz lebt. Es ist also eine Gemeinde, die dadurch charakterisiert wird, dass Gnade sich im Evangelium zum Ausdruck bringt.
Es ist also eine Gemeinde, wo Christus immer wichtiger ist als die Gemeinde oder die Kirche selbst. Wachstumsbewegungen und Programme haben uns letztlich etwas weggebracht von diesem Punkt, dass Christus wichtiger ist als die Gemeinde selbst. Es gibt viele gute Dinge, die wir davon lernen. Letztlich aber ist es nicht die Gemeinde, die im Zentrum steht all dieser Bemühungen, sondern Christus selbst.
Was Paul im Galaterbrief uns zeigt, ist vielmehr, was Gott gemacht hat durch Christus am Kreuz und jetzt machen will durch Gemeinden, die sich zu diesem gekreuzigten Jesus bekennen. Was er also sehen will, dass in Galatien passiert ist, dass es eine Evangeliumsgnade, eine Gemeinde werden, wo Evangelium und Gnade zentral ist. Das Evangelium wird zehnmal erwähnt in dem Brief. Er möchte nicht nur sehen, dass das Kreuz zentral ist, sondern dass es wirklich allgenügsam ist für sie. Es gibt nichts, was wir dieser Botschaft hinzufügen könnten. Es gibt kein zweites Evangelium, kein anderes Evangelium des Heiligen Geistes zum Beispiel.
To trust Christ for forgiveness and to receive the Spirit are indivisible. Die sind untrennbar, dass man Christus vertraut und in ihm neues Leben hat. Was er also sehen möchte, ist dieses Leben in Christus in uns als eine Frucht dessen, was Christus für uns getan hat. Nochmal, weil es wichtig ist: Er möchte sehen, dass das Leben Christi in uns ist und das eben als eine Frucht des Werkes Jesu für uns, eine Evangeliumsgemeinde, eine Gemeinde der Gnade und eine Gemeinde der Einheit, weil wir alle eins sind in Christus, nicht erste Klasse, zweite Klasse Christen, keine Exklusivität von Menschen, die eine spezielle Botschaft haben.
Keine Exklusivität von irgendwelchen Menschen, die eine besondere Nachricht, eine besondere Botschaft haben. Sie stehen alle gleich vor Gott, auf dem gleichen Fundament. Und er wollte auch, dass sie verstehen, dass das letztlich auch bedeutet, dass sie eine leidende Gemeinde sind, dass sie nicht überwältigt und überrollt werden und überrascht darüber, dass Verfolgung kommt. All those who will live godly lives will suffer persecution. Alle, die gottesfürchtig leben wollen, werden Verfolgung erleiden. And evangelical faith has been consistently persecuted down the centuries. Und der evangelikale Glaube im Evangelium wurde verfolgt, usually by the formal religious church. Und meistens auch durch die sogenannte formale Kirche.
But he wants them to be realistic about the fact that they are a tempted church, that temptation is real. Paulus, sie müssen sehen, er wollte wirklich sicherstellen, dass sie das verstehen, dass sie eine verfolgte Gemeinde sind und das Evangelium sein werden. Er wollte nicht, dass sie anfangen zu denken, dass sie erhaben sind über Verfolgung und Leid. Was hier bei ihnen passiert, dass Irrlehrer in die Gemeinde hineingekommen sind, sie verführt haben, ist wirklich ein lebendiger Beweis, dass sie verführbar sind. Also eine versuchbare Gemeinde, die versuchbar ist, muss eine Gemeinde sein, wo das Kreuz im Zentrum ist.
5,24: Die aber des Christus sind, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Und die Buße nimmt wirklich, dass unser altes Leben in Christus und Nagel das ans Kreuz. Und wie John Stott das sagt: Wenn das wirklich das ist, was bei deiner Bekehrung passiert, it is then constantly repeated day by day in your Christian living, self on the Cross and Christ upon the Throne. And then it is a liberated Church, set free, not under the slavery of any human being, nicht unter Sklaverei von irgendwelchen Menschen, die nicht unter Regeln von irgendwelchen menschlichen Übergeordneten klären funktionieren, regiert und wirklich beherrscht von der Wahrheit des Evangeliums und von gottesfürchtigen Hirten, die diese Herde wirklich regiert.
Das wären also alles Dinge, die ich ständig versuchen würde, während ich diesen Brief durchbreche. And as I say, I hope this may have encouraged you to begin to do that.
Five minutes to lunch, five minutes for questions, five minutes to relish the rolls that we are going to eat.
Meine Frage ist: Würdest du empfehlen, für Gelegenheitsprediger, also die einmal im Monat predigen oder einmal in sechs Wochen, dass man quasi auch so einen Brief dann durchpredigt, weil man ist ja nur so selten dran, sage ich mal, oder ob er eine andere Empfehlung hat?
Also die Frage ist, wenn man ein sogenannter Gelegenheitsprediger ist, alle paar Wochen, also nicht wirklich regelmäßig zum Predigen drankommt, sollte man auch entlang eines solchen Buches predigen oder wie sollte man das machen.
The question is: Over here it's sometimes really usual that people are not preaching every other Sunday rather than a couple of Sundays a year. Would you also recommend that those guys have something like a layout, a concept where they preach through a book even over a couple of years or what would you suggest?
Yes, thank you. Yes, I would. I would encourage you to do that. Ja, ich würde dir wirklich empfehlen, es zu tun. Wenn du ein sogenannter Gelegenheitsprediger bist und wirklich entscheiden kannst, was du predigst, dann würde ich dir empfehlen, dass du selbst dir einen Weg durch ein Buch predigst. Und jedes Mal, wenn du predigst, predigst du die nächsten Abschnitte. Du wirst es wahrscheinlich auch zu verschiedenen Gruppen und Zuhörern tun, musst du ihnen jedes Mal wahrscheinlich ein bisschen mehr auch den Kontext erklären, aber eigentlich geht es vielmehr darum, dass du selbst wächst dabei, den Kontext und das ganze Buch zu verstehen.
Wir haben ja wirklich 66 Bücher in einem Leben, um durchzupredigen. So we need to be making progress. Müssen wir uns auch anstrengen, dass wir da vorankommen.
Also die Frage ist, wie gehen wir damit um, oder was wären hilfreiche Dinge zu beachten, wenn mehrere Brüder am gleichen Buch, die ihnen die gleiche Serie predigen. Wichtig ist, sie sollten sich treffen, bevor sie anfangen, es zu tun. Sie sollten sich eigentlich idealerweise auch noch einmal treffen, während des Prozesses. Wenn sie also ein Team von Leuten haben, die durch ein Buch predigen, dann ist es wirklich wichtig, dass sie zusammenarbeiten, was das Hauptthema des Buches ist, what the focus of the exposition should be.
Wenn Sie also dieses Buch gemeinsam predigen, dann scheint mir ganz, ganz wichtig, dass Sie ein gemeinsames Verständnis entwickeln davon, was wirklich die Hauptaussage und das Ziel des Buchs ist. Ich glaube gerade, dass in diesem Zusammenhang Vorbereitung ganz, ganz wichtig ist. Also muss nicht jeder nur seinen Abschnitt studieren, sondern das ganze Buch.
So you would say everybody has to study the whole book, not only his passage? Ja, very much so.
Die Frage ist, kann ich dieses Prinzip auch auf Kinderstundenarbeit, Jugendarbeit anwenden? Wenn ich noch kurz was von mir sage: Als ich im Pastoraldienst stand, habe ich die meisten Sonntage gepredigt, aber nicht alle Sonntage. Wir haben also dann, wenn wir uns wöchentlich getroffen haben, immer gemeinsam darüber nachgedacht, was es wirklich so wichtig ist, was es wirklich ist, oder einen Blick auf diese Passage geworfen, über die nächsten Sonntag gepredigt wird. Und als wir dann also gemeinsam darüber nachgedacht haben, haben wir Fragen beantwortet und nachgedacht, wie man das anwendet. Gab es also der Person, die gepredigt hat, einen gewissen Start auch für die Vorbereitung.
Ich glaube, das wäre eine gute Möglichkeit, das einmal im Monat mit gewissen Kinderschulleitern aufzutun. Es würde dazu führen, dass die Leute vielleicht auch mehr studieren würden und auch das Niveau des Lehrens wirklich heben.
I think we've probably got to one last question and then I'll hand over to Mike.
Wo er Themen predigt oder systematisch Theologie predigt. Ich glaube nicht, dass Themenpredigen an sich falsch ist, bedingt natürlich, dass es in der Aussage und in der Methode auslegend ist. Wenn ich also eine Serie machen würde über Gebet, vier Predigten, so würde es aber für jede Predigt einen Abschnitt geben, der als Basis dient für diese Predigt. Ich bin kein Fan und Verfechter von der Methode, dass ich mir ein Wort suche wie Gebet und alle Stellen, die mir vielleicht auch eine Konkurrenz ausspucken, zu dem Thema durchgehe.
It means that the preacher has too many choices to make. Das Problem ist eigentlich, dass der Prediger dabei dann viel zu viele Entscheidungen treffen muss und es nie schafft, die jeweiligen Stellen wirklich im richtigen Kontext zu erklären und auszulegen. Wenn du die Gemeinde ernährst, dann denke ich, ist es gut zu sagen: 80 bis 90 Prozent der Nahrung sollte wirklich fortlaufende Predigt durch Abschnitte der Bibel haben. A series now and then of a short series of topical subjects provided that you teach a passage of the Bible as the home base for your topic. Dabei aber im Hinterkopf zu haben, dass die Basis dafür immer ein Bibeltext sein sollte, von dem du ausgehst.
