Willkommen zurück. Wir lesen und beten die Offenbarung des Johannes.
Damit du die Offenbarung besser verstehen kannst, gebe ich dir vor jedem Kapitel ein bis zwei Hinweise, auf die du achten kannst.
Drücke gern die Glocke unten rechts unter diesem Video und schreibe deine Beobachtungen und Gedanken in die Kommentare. Das wird anderen helfen.
Nach jedem Kapitel werden wir gemeinsam beten.
Einführung und Hinweise zum Verständnis der Offenbarung
Offenbarung des Johannes Kapitel 13
Eine Hilfe für dich in diesem Kapitel:
Während du das jetzt hörst, lass dich vom Heiligen Geist fragen:
A. Wo in deinem Leben bist du angreifbar für antichristliche Verführungen?
B. Was wird in dieser Zeit wohl die Aufgabe der Christen sein?
Das erste Tier aus dem Meer: Macht und Verführung
Vers 1
Da sah ich ein Tier aus dem Meer heraufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte. Auf jedem Horn trug es ein Diadem, und auf den Köpfen standen gotteslästerliche Namen.
Das Tier sah aus wie ein Leopard, hatte aber Tatzen wie ein Bär und ein Maul wie ein Löwe. Der Drache übergab ihm seine Macht, seinen Thron und alle Befehlsgewalt.
An einem seiner Köpfe hatte das Tier eine schwere, ja tödliche Verletzung. Doch seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Welt folgte ihm mit staunender Bewunderung.
Den Drachen beteten sie an, weil er dem Tier die Macht gegeben hatte. Und das Tier beteten sie an, weil sie sagten: „Wer kann sich denn mit dem Tier vergleichen? Wer kann es überhaupt mit ihm aufnehmen?“
Zweiundvierzig Monate lang durfte es seinen Einfluss ausüben und anmaßende, gotteslästerliche Reden halten. Niemand hinderte es daran.
Es riss sein Maul auf und stieß Lästerungen gegen Gott aus. Es verhöhnte seinen Namen, sein Heiligtum und alle, die im Himmel wohnen.
Es wurde ihm erlaubt, mit allen Menschen Krieg zu führen, mit allen, die zu Gottes Volk gehören, und sie zu besiegen.
Über jeden Stamm, jedes Volk, jede Sprache und jede Kultur durfte das Tier seine Macht ausüben.
Alle Menschen auf der Erde werden das Tier anbeten – alle außer denen, deren Namen seit Gründung der Welt im Buch des Lebens des geopferten Lammes stehen.
Wer hören will, achte auf das, was gesagt wird: Wenn einer zur Gefangenschaft bestimmt ist, kommt er in Gefangenschaft. Wer für den Tod durch das Schwert bestimmt ist, wird mit dem Schwert getötet werden.
Hier zeigt sich die Glaubenstreue und Standhaftigkeit der Menschen, die zu Christus gehören.
Das zweite Tier aus der Erde: Täuschung und Zwang
Dann sah ich ein anderes Tier aus der Erde heraufsteigen. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache.
Es handelte unter Aufsicht und mit Vollmacht des ersten Tieres und brachte die ganze Erde und alle ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten – jenes Tier, dessen Todeswunde geheilt worden war.
Dieses zweite Tier tat große Wunder und ließ vor den Augen der Menschen sogar Feuer vom Himmel fallen. Mit Hilfe dieser außergewöhnlichen Dinge, zu denen es das erste Tier befähigt hatte, verführte es die Bewohner der Erde.
Es überredete sie, ein Standbild zu errichten und zu ehren, das jenem ersten Tier ähnelte – dem Tier, das von einem Schwert tödlich getroffen und doch wieder lebendig geworden war.
Das zweite Tier bekam sogar die Macht, das Standbild des ersten Tieres zu beleben, sodass das Standbild sprechen konnte. Es bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild nicht anbeteten.
Außerdem sorgte das zweite Tier dafür, dass sich alle Menschen – Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Freie und Sklaven – ein Kennzeichen an ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn machen ließen.
Ohne dieses Kennzeichen – das war der Name des Tieres beziehungsweise die Zahl seines Namens – konnte niemand mehr etwas kaufen oder verkaufen.
Hier ist Weisheit gefragt: Wer Verstand hat, kann herausfinden, was die Zahl des Tieres bedeutet, denn sie steht für den Namen eines Menschen. Die Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.
Wort des lebendigen Gottes. Amen.
Gemeinsames Gebet nach Kapitel 13
Meine liebe Elisa, kannst du mit uns beten? Lasst uns gemeinsam beten.
Vater im Himmel, danke, dass du uns dein Wort gegeben hast, das lebendig ist, aktuell und niemals leer zurückkommt. Danke für das Privileg, es in Freiheit lesen und studieren zu können – etwas, das für viele Menschen und Christen auf der Welt nicht selbstverständlich ist. Hilf uns, wirklich regen Gebrauch davon zu machen.
Nachdem wir gerade Kapitel 13 aus der Offenbarung gehört haben, bitten wir dich, Herr, dass du uns hilfst, deinen Namen heilig zu halten. Bewahre uns davor, dass wir uns von den Dingen dieser Welt blenden und ablenken lassen. Bewahre uns davor, Götzen zu machen und ihnen zu dienen, statt dir, dem einzig wahren und lebendigen Gott. Hilf uns, allein dich anzubeten und niemand anderen.
Bitte stärke alle, die in Verfolgung leben, weil sie sich weigern, sich vor jemand anderem zu beugen als allein vor dir. Lass uns auch in Verfolgung geduldig und treu bleiben.
Ja, Herr Jesus, lass uns immer mehr deine Sicht auf die Welt um uns herum einnehmen und uns dabei nicht von Kultur und Zeitgeist leiten lassen. Hilf uns, uns nicht von dem blenden zu lassen, was von außen schön scheint, aber in deinen Augen schlecht ist. Lass uns alle Zeichen und Wunder, in welcher Form auch immer sie daherkommen, an der einzigen Quelle messen, die deiner Prüfung standhält: an deinem Wort.
Bitte bewahre uns davor, den breiten Weg zu gehen, der in die Verdammnis führt. Bewahre uns davor, Irrlehren zum Opfer zu fallen, die uns Menschen in den Mittelpunkt stellen statt dich. Lehren, die auf unser irdisches Befinden ausgerichtet sind, anstatt auf die Ewigkeit. Hilf uns, beim reinen Evangelium zu bleiben.
Herr, du sagst, wir sollen bereit sein – bereit für dich. Dazu bitten wir dich um Weisheit. Wir bitten dich, dass wir dein Wort tief in unserem Herzen tragen, indem wir Tag und Nacht darüber nachdenken. Lass uns Ohren haben, die hören, damit wir hören und verstehen.
Vater, wir wollen jetzt einen Moment der Stille haben, in dem wir Personen benennen, die noch nicht gerettet sind. Wir wollen gleich ihre Namen vor dich bringen.
Vater im Himmel, wenn jetzt jemand dieses Video sieht, dessen Name noch nicht in das Buch des Lebens geschrieben ist – dein Buch, in das du alle Personen schreibst, die mit dir die Ewigkeit verbringen werden – dann bitten wir dich, diese Person jetzt anzurühren.
So bitten wir dich, Herr, zum Abschluss: Bitte lass uns niemals, niemals, niemals vor anderen Menschen oder Götzen niederfallen, sondern allein vor dir. Wir beten dich an. Dir allein gehört alles Lob, alle Ehre und unsere Ehrfurcht. Sei du unser Herr und führe uns in die Ewigkeit. Amen.
Einladung zur Entscheidung und Ausblick auf Kapitel 14
Wenn dein Name noch nicht in das Buch des Lebens eingetragen ist und du keine Garantie hast, dass du die Ewigkeit mit Gott im Himmel verbringen wirst, dann bitte ich dich jetzt eindringlich, das Video an dieser Stelle zu pausieren. Gehe zu dem Link unter dem Video, wo du erfährst, wie du Christ werden kannst und wie dein Name in das Buch des Lebens eingetragen wird.
In der Offenbarung des Johannes, Kapitel 14, wird erstmals die Hölle erwähnt. Das ist etwas, worüber heute kaum noch jemand spricht oder es auch nur ausspricht. Ich sage es dir ganz ehrlich: Durch unser Schweigen als Prediger und Lehrer haben wir uns mitschuldig gemacht daran, dass viele Menschen völlig unbiblische Vorstellungen von der Hölle haben.
Eine unbiblische Vorstellung ist zum Beispiel, dass die Hölle nicht ewig sei. Eine andere unbiblische Behauptung lautet, die Hölle sei nur ein Bild für Gottesferne, also einfach die Trennung von Gott.
Lass uns ehrlich zueinander sein: Passen diese unbiblischen Behauptungen wirklich zu dem, was wir gleich in Gottes Wort finden? Bitte prüfe es selbst.
Die 144.000 und die Botschaften der Engel
Und dann sah ich das Lamm auf dem Zionsberg stehen. Bei ihm waren hundertvierzigtausend Menschen, auf deren Stirn sein Name und der Name seines Vaters geschrieben waren.
Dann hörte ich vom Himmel her ein Geräusch, das wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie ein gewaltiges Donnergrollen klang. Gleichzeitig klang es aber auch wie Gesang von Harfenspielern.
Dieser große Chor sang ein neues Lied vor dem Thron, den vier mächtigen Wesen und den Ältesten. Niemand außer den hundertvierzigtausend Erlösten, die Gott aus der Menschheit freigekauft hatte, konnte dieses Lied lernen.
Das sind die, die sich nicht im sexuellen Bereich befleckt haben. Sie sind jungfräulich und folgen dem Gotteslamm nach, wohin immer es auch geht. Als Erste waren sie für Gott und das Lamm freigekauft worden. Sie sind ohne Tadel, keine Falschheit kann ihnen vorgeworfen werden.
Und dann sah ich einen anderen Engel hoch am Himmel fliegen. Er hatte eine Botschaft von ewiger Bedeutung, die er allen Bewohnern der Erde verkündigen sollte: allen Völkern und Stämmen, den Menschen jeder Sprache und Kultur.
Laut rief er: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, die ihm gebührt! Denn jetzt ist die Stunde gekommen, in der er Gericht hält. Betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und alle Quellen geschaffen hat!“
Ein zweiter Engel folgte dem ersten und rief: „Gefallen, gefallen ist das mächtige Babylon, das mit dem Wein seiner nichtehelichen sexuellen Aktivität alle Völker getränkt hat.“
Ein dritter Engel folgte ihnen und rief mit lauter Stimme: „Jeder, der das Tier und sein Standbild anbetet und das Kennzeichen seines Namens an Hand oder Stirn anbringen lässt, der wird den Wein von Gottes furchtbarem Grimm trinken müssen, der unvermischt im Becher seines Zornes eingeschenkt ist.
Vor den Augen des Lammes und der heiligen Engel wird er mit Feuer und Schwefel gequält werden. Der Rauch ihrer Qual steigt auf in Ewigkeit.
Keiner von denen, die sich vor dem Tier und seinem Standbild niederwerfen und das Kennzeichen seines Namens annehmen, wird jemals Ruhe finden, weder am Tag noch in der Nacht.
Hier muss sich die Standhaftigkeit der Menschen bewähren, die zu Gott gehören, die seine Gebote befolgen und auf Jesus vertrauen.“
Die Verheißung für die Getreuen und das Bild der Ernte
Aus dem Himmel hörte ich eine Stimme sagen: „Schreibe, von jetzt an sind glücklich zu preisen die Toten, die in Verbindung mit dem Herrn sterben.“
„Ja“, erwiderte der Geist, „sie werden sich von aller Mühe ausruhen, denn ihre Taten folgen ihnen nach.“
Dann sah ich eine leuchtende Wolke, auf der jemand thronte, der wie ein Menschensohn aussah. Er trug einen goldenen Kranz und hielt eine scharfe Sichel in seiner Hand.
Nun kam ein Engel aus dem Tempel und rief dem auf der Wolke mit lauter Stimme zu: „Gebrauche deine Sichel, denn die Zeit zum Ernten ist gekommen. Die Erde ist überreif dafür.“
Da ließ der, der auf der Wolke saß, seine Sichel über die Erde fahren und erntete sie ab.
Noch ein anderer Engel kam aus dem Tempel im Himmel. Auch er hatte eine scharfe Sichel bei sich.
Schließlich kam ein Engel vom Altar, es war der, dem das Feuer unterstellt war. Er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu: „Lass deine scharfe Sichel schneiden und ernte die Trauben vom Weinstock der Erde. Die Beeren sind reif.“
Da ließ der Engel seine Sichel durch den Weinstock der Erde fahren und erntete ihn ab. Die Trauben warf er in die große Weinpresse des göttlichen Zorns außerhalb der Stadt.
Als sie gekeltert wurden, schoss das Blut aus der Presse bis an die Zügel der Pferde hoch. Das Ganze erstreckte sich dreihundert Kilometer weit. Amen!
Gebet nach Kapitel 14
Lieber Markus, können wir gemeinsam beten?
Herr Jesus, in deinem Wort erkennen wir, dass du beides bist: Du bist der Richter, der am Ende für Gerechtigkeit sorgt und das Böse besiegt. Gleichzeitig bist du der Erlöser, der uns vor dem Gericht retten will. Deshalb rufst du bis zuletzt alle Menschen und Völker dazu auf, dir zu vertrauen, dich zu fürchten und deine Gebote zu achten.
Du möchtest, dass wir zu den Erlösten gehören, die dich anbeten und mit dir feiern.
Aber Jesus, du siehst, wie oft wir uns vor anderen Dingen niederwerfen statt vor dir. Vergib uns, Jesus. Hilf uns, dass wir uns vor dir beugen, damit wir vor den Menschen standhaft sein können.
Denn du allein bist unser Schöpfer, du allein bist unser Herr, und dir allein gebührt alle Ehre bis in Ewigkeit.
Amen.
Vorbereitung auf die letzten sieben Plagen
Jetzt werden die sieben finalen Schalenplagen vorbereitet, die gleich das Ende der Erde einläuten werden.
Achte hier darauf:
a) Wofür wird Gott im Himmel angebetet?
b) Was genau wird in diesem Kapitel über Gottes Namen gesagt?
Vers 1:
Dann sah ich im Himmel eine andere außergewöhnliche Erscheinung. Sieben Engel standen bereit, die letzten sieben Plagen auszulösen, die den Zorn Gottes vollenden sollten.
Dazu sah ich so etwas wie ein Meer, das wie Glas mit Feuer gemischt war. An seinem Rand sah ich die stehen, die dem Tier standgehalten hatten. Sie hatten sein Bild nicht verehrt und seine Namenszahl abgelehnt.
Und nun hielten sie Gotteshafen in der Hand und sangen das Lied von Mose, dem Diener Gottes, sowie das Lied vom Gotteslamm:
„Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, du allmächtiger Gott. Gerecht und wahrhaftig ist alles, was du planst und tust, du König aller Völker. Wer sollte dich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen nicht ehren? Du allein bist heilig. Alle Völker werden kommen und niederfallen vor dir. Sie beten dich an, weil dein gerechtes Tun offen vor ihnen liegt.“
Dann sah ich, wie der Tempel, das Offenbarungszelt im Himmel, sich öffnete. Die sieben Engel mit den sieben schrecklichen Plagen kamen heraus. Jeder war in ein strahlend weißes Leinengewand gehüllt und hatte ein breites goldenes Band um die Brust.
Eines der vier mächtigen Wesen reichte den Engeln sieben goldene Schalen, die mit Gotteszorn gefüllt waren – dem Zorn dessen, der in alle Ewigkeit lebt.
Da füllte sich der ganze Tempel mit einem Rauch von Herrlichkeit und Gottesmacht. Niemand konnte ihn betreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel zu Ende waren. Amen.
Gebet nach Kapitel 15
Lieber Jens, kannst du mit uns beten?
Vater, du bist der gerechte Gott, du bist der heilige Gott, und du sitzt auf dem Thron. Als deine Kinder dürfen wir zu dir kommen, zu deinem Thron. Danke dafür. Danke, dass wir als deine Kinder durch Jesus Christus für ein Leben in deiner Gegenwart bestimmt sind.
So beten wir heute, Vater, dass du uns ganz neu die Furcht des Herrn in unser Herz schreibst, damit wir erkennen, dass du Gott bist und wir es nicht sind.
Wir beten, wie David es getan hat, in Psalm 139, wo es heißt: Vater, durchforsche unser Herz, durchforsche unsere Gedanken, durchforsche unser ganzes Sein und schau, ob wir auf rechtem Wege sind.
Amen.
Die letzten sieben Plagen und die Verstocktheit der Menschen
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel sechzehn, beschreibt die letzten sieben Plagen der Offenbarung. Es ist nicht leicht, diese Worte zu hören, und auch für mich ist es nicht einfach, sie dir vorzutragen.
Du wirst gleich sehen, dass die Menschen trotz dieser enormen Plagen nicht zu Gott umkehren. Das geschieht, obwohl sie wissen, dass Gott diese Plagen verursacht. Warum kehren sie nicht um? Weil ihre Herzen zu diesem Zeitpunkt bereits so verstockt sind.
Eine kleine Hilfe für dich: Stell dir vor, du könntest den Menschen, die diese Plagen erleiden werden, vorher eine einzige Sache zurufen. Das wäre in der Zeit, bevor ihre Herzen verstockt sind und sie noch bereit sind zuzuhören. Welche eine Sache würdest du ihnen sagen, um ihnen dieses Leid zu ersparen?
Schreib diese eine Sache gern hier drunter in die Kommentare. So kannst du anderen helfen.
Die sieben Schalen des Zorns Gottes
Vers 1
Dann hörte ich aus dem Innern des Tempels eine laute Stimme, die den sieben Engeln zurief: „Geht jetzt! Gießt die sieben Schalen mit dem Glutfluss von Gottes Zorn über die Erde aus.“
Der erste Engel trat vor und goss seine Schale über das Festland aus. Da brach bei allen Menschen, die das Malzeichen des Tieres trugen und sein Standbild anbeteten, ein schlimmes, bösartiges Geschwür aus.
Der zweite Engel trat hervor und goss seine Schale über das Meer aus. Da wurde das Wasser im Meer zu Blut, das wie das geronnene Blut einer Leiche aussah. Alle Lebewesen im Meer gingen zugrunde.
Der dritte Engel goss seine Schale über die Flüsse und Quellen aus. Da wurde alles Wasser zu Blut. Ich hörte den Engel, dem die Gewässer unterstellt waren, sagen: „Gerecht bist du, heiliger Gott, der da ist und schon immer war. Dein Gericht ist gerecht. Denn Blut hast du denen zu trinken gegeben, die das Blut deiner Heiligen und Propheten vergossen haben. Sie haben es nicht anders verdient.“
Dann hörte ich eine Stimme vom Altar her sagen: „Ja, Herr, du allmächtiger Gott, wahr und gerecht sind die Urteile deines Gerichts.“
Der vierte Engel goss seine Schale über die Sonne aus, um die Menschen mit ihrer Glut zu verbrennen. Die Hitze war so schlimm, dass es ihnen die Haut am Körper versengte. Da lästerten sie Gott, der für diese Plagen verantwortlich war, und verfluchten seinen Namen. Doch ihre Einstellung änderten sie nicht und verweigerten Gott die Ehre, die ihm gebührte.
Der fünfte Engel goss seine Schale über den Thron des Tieres aus. Da wurde sein ganzes Reich in Finsternis gestürzt. Die Menschen zerbissen sich die Zunge vor Qual. Sie verfluchten Gott wegen ihrer Schmerzen und ihrer Geschwüre, doch sie bereuten ihre Taten nicht.
Der sechste Engel goss seine Schale über den großen Strom Euphrat aus. Dieser trocknete völlig aus, sodass ein Weg für die Könige gebahnt wurde, die vom Osten her kommen würden.
Dann sah ich aus dem Rachen des Drachen, aus dem Maul des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten drei böse Geister hervorkommen, die wie Frösche aussahen. Es waren Dämonen. Sie vollbrachten aufsehenerregende Wundertaten und brachten alle Könige der Erde dazu, ihre Truppen zum Krieg aufmarschieren zu lassen, der an jenem großen Tag des allmächtigen Gottes beginnt.
Jesus sagt: „Passt auf, ich komme so unerwartet wie ein Dieb. Wie glücklich wird dann der sein, der wach geblieben ist und seine Kleidung bei sich hat! Dann wird er nicht nackt dastehen und sich schämen müssen, wenn ich komme!“ (Iddu Erchomai Hos Kleptos, Makarios Hor Gregorun, kai Teron Tahimatia otu, hiname Gymnos Peripatei, kai Bleposen ten Aschemosynen otu.)
Die Dämonen führten die Könige an einen Ort, der auf Hebräisch Har Magedon, Berg von Megiddo, heißt.
Der siebte Engel goss seine Schale in die Luft aus. Da verkündete eine mächtige Stimme vom Thron aus dem Tempel: „Jetzt ist alles geschehen!“
Blitze zuckten über den Himmel auf, der Donner krachte und dröhnte, und ein schreckliches Beben erschütterte die Erde. Seit Menschen auf der Erde leben, hat es noch nie so ein schweres Erdbeben gegeben.
Die große Stadt zerfiel in drei Teile, und die Städte aller Völker wurden zerstört. Jetzt wurde mit dem großen Babylon abgerechnet. Gott ließ es den Becher trinken, der mit dem Wein seines unerbittlichen Zorns gefüllt war.
Alle Inseln versanken im Meer, und auch die Berge verschwanden spurlos. Ein furchtbarer Hagel ging über die Erde nieder. Zentnerschwere Eisbrocken fielen vom Himmel auf die Menschen. Die Menschen verfluchten Gott wegen des Hagels, der eine außerordentlich schreckliche Plage für sie war.
Amen.
Gebet nach Kapitel 16
Lieber Martin, kannst du mit uns beten?
Dein mächtiger Vater im Himmel, deine Gerechtigkeit ist wahrhaftig und gerecht, denn du bist heilig. Dein Zorn entbrennt über alle Ungerechtigkeit unter uns Menschen – auch über mir.
Doch danke, dass dein Gericht und dein Zorn nicht das letzte Wort haben. Danke, dass du deinen Sohn gesandt hast, Jesus Christus, unseren Herrn. Er kam in die Welt, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Er sucht auch uns.
Danke, dass wir Gnade finden dürfen durch das Blut Jesu Christi. Danke, dass du der bist, der uns rettet. Und danke für die Gnade, die täglich neu möglich ist und aus der wir leben.
Amen.
Die zehn Könige und die grosse Hure: Weltliche Macht und geistliche Verführung
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 17.
Dies ist ein Kapitel, über das viel gesagt werden könnte. Ich greife daher nur einen Aspekt heraus. Was sagt dieses Kapitel über die zehn Könige, die verführt wurden? Was können wir daraus über die Verbindung von weltlicher Macht und Einflüssen aus der unsichtbaren Welt lernen?
Schauen wir uns Vers 1 an:
Nun trat einer von den sieben Engeln, die die Schalen hatten, zu mir und sagte: „Komm, ich will dir zeigen, wie Gott die große Hure richten wird, die an den vielen Wasserläufen thront. Mit ihr haben sich die Mächtigen der Erde eingelassen. Durch die Weine ihrer nichtehelichen sexuellen Aktivitäten hat sie die ganze Menschheit betrunken gemacht.“
Der Engel versetzte mich im Geist in eine Wüste. Dort sah ich eine Frau, die auf einem scharlachroten Tier saß. Dieses Tier war über und über mit Namen bedeckt, die Gott beleidigen sollten. Es hatte sieben Köpfe und zehn Hörner.
Die Frau selbst trug purpur- und scharlachrote Kleidung. Alles an ihr glitzerte von Gold, Edelsteinen und Perlen. In ihrer Hand hielt sie einen goldenen Becher, der von Abscheulichkeiten überquoll und mit dem Dreck ihrer nichtehelichen sexuellen Aktivitäten gefüllt war.
Auf ihrer Stirn stand ein geheimnisvoller Name: Babylon die Große, die Mutter aller Huren und Abscheulichkeiten der Erde.
Ich sah, dass die Frau betrunken war, berauscht vom Blut der Menschen, die Gott geheiligt hat und die als Zeugen für Jesus einstanden. Erstaunt und sehr verwundert blickte ich sie an.
Der Engel fragte mich: „Warum bist du so erstaunt? Ich werde dir zeigen, was das Geheimnis dieser Frau ist und was sich hinter dem Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern verbirgt, auf dem sie sitzt.“
Das Tier, das du gesehen hast, war schon einmal da, jetzt ist es nicht mehr da, aber es wird wieder aus dem Abgrund heraufsteigen, um dann endgültig ins Verderben zu gehen. Alle Bewohner der Erde – außer denen, deren Namen seit Gründung der Welt im Buch des Lebens stehen – werden über die Rückkehr des Tieres staunen, das schon einmal da war.
Hier braucht es einen Verstand mit Weisheit von Gott.
Die sieben Köpfe bedeuten zunächst die sieben Hügel, auf denen die Frau thront. Gleichzeitig stehen sie für sieben Könige: von denen fünf schon gestürzt sind, einer ist gerade an der Macht, und der letzte ist noch nicht gekommen. Wenn er dann kommt, wird er nur eine kurze Zeit herrschen.
Das Tier, das schon einmal war, ist der achte König, aber zugleich auch einer von den sieben. Es läuft seinem Untergang entgegen.
Die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die ihre Herrschaft noch nicht angetreten haben. An der Seite des Tieres werden sie für eine Stunde königliche Macht erhalten. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und stellen ihre Macht und ihren gesamten Einfluss dem Tier zur Verfügung.
Gemeinsam werden sie gegen das Lamm Krieg führen. Doch das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr über alle Herren und König über alle Könige. Bei ihm sind die, die Gott berufen und ausgewählt hat – seine Treuen.
Weiter erklärte mir der Engel: Die Wasserläufe, an denen die Hure thront, bedeuten Scharen von Menschen aus Völkern, Sprachen und Kulturen.
Die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier selbst werden von Hass auf die Hure erfüllt sein. Sie werden sie verwüsten und nackt dastehen lassen. Zuletzt werden sie ihr Fleisch fressen und alles verbrennen, was von ihr übrig bleibt.
Denn Gott hat ihnen den Plan eingegeben, mit dem Tier gemeinsame Sache zu machen und ihm ihre Herrschaftsgewalt zu überlassen, bis die Worte Gottes erfüllt sind.
Die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die über alle Könige der Erde herrscht. Amen.
Gebet nach Kapitel 17
Lieber Paul, kannst du mit uns beten?
Jesus Christus, unser Gott, wir wollen dir Lob und Dank sagen. Du bist allein König der Könige und Herr der Herren. Wir dürfen allein auf dich hoffen und vertrauen – trotz all der Lästerungen dieser Welt und trotz aller Könige und Regenten, die auf dieser Welt wüten und herrschen.
Herr, wir wissen, dass du der König der Könige bist und alles in deinen Händen hältst. Du wirst alles zu deiner Ehre führen und als Sieger auf dem Thron sitzen.
Amen.
Der Fall Babylons und die Aufforderung zum Auszug
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 18: Babylon wird nun fallen – mit allem, was dazugehört.
Achte in diesem Kapitel darauf, was den Leuten vom Volk Gottes gesagt wird, die noch in Babylon festsitzen. Überlege, was du und ich daraus für unsere Lebensentscheidungen ableiten können.
Vers 1: Danach sah ich einen anderen Engel vom Himmel herabkommen. Er war mit großer Vollmacht ausgestattet, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Er rief mit mächtiger Stimme: „Babylon ist gefallen, ja, gefallen ist die große Stadt. Sie ist zu einer Behausung für Dämonen geworden, zu einem Schlupfwinkel für böse Geister jeder Art, zu einem Tummelplatz für alles unreife und abscheuerregende Getier.“
Alle Völker haben von dem schweren Wein ihrer nichtehelichen sexuellen Aktivitäten getrunken. Die Könige der Erde haben es mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Welt sind durch ihren verschwenderischen Luxus reich geworden.
Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Verlasst die Stadt, mein Volk, kommt heraus, damit ihr nicht in ihre Sünden verstrickt werdet und von ihren Plagen getroffen werdet. Denn ihre Sünden türmen sich bis zum Himmel auf, und Gott wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen.“
„Vergeltet ihr, wie sie euch vergolten hat, zahlt ihr doppelt heim, was sie anderen angetan hat. Gießt ihr ein doppelt so starkes Getränk in ihren eigenen Kelch und gebt ihr so viel Qual und Trauer, wie sie in Prunk und Luxus schwelgte. Denn sie dachte ja: ‚Ich bin Königin auf meinem Thron, ich bin keine hilflose Witwe, mir wird nichts geschehen.‘“
Darum werden die Nöte des Todes, der Trauer und des Hungers an einem einzigen Tag über sie kommen. Sie wird in Schutt und Asche gelegt, denn stark ist Gott, der Herr, der sie gerichtet hat.
Wenn dann die Mächtigen der Erde, die sich mit ihr eingelassen haben und das ausschweifende Leben in vollen Zügen genossen haben, den Rauch sehen, der von den brennenden Trümmern aufsteigt, werden sie klagen und jammern: „Was für ein Unglück!“ Sie werden aus Furcht vor ihrer Qual weit entfernt stehen bleiben und rufen: „Was für ein Unglück, Babylon, du große und mächtige Stadt! In einer einzigen Stunde kam das Unglück über dich!“
Auch die Kaufleute in aller Welt werden um sie klagen und trauern, denn niemand kauft ihnen ihre Waren mehr ab: das Gold und das Silber, die Edelsteine und Perlen, die Gewänder aus Seide und feinem Leinen, die Purpurstoffe und scharlachroten Kleider, das Sandelholz, die Gegenstände aus Elfenbein, Edelholz, Bronze, Eisen, Marmor, den Zimt, den Haarbalsam, Duftstoffe, Salböl und Weihrauch, Wein und Olivenöl, Feinmehl und Weizen, Rinder und Schafe, Pferde und Wagen, Leibeigene und Sklaven.
Auch die Früchte, die du so sehr liebtest, gibt es nicht mehr.
„Dahin ist all dein Glanz und deine Pracht, und nichts davon kommt jemals zurück.“ So werden die Kaufleute jammern, die durch diese Dinge reich geworden sind. Aus Furcht vor ihrer Qual stehen sie in der Ferne und weinen vor Trauer und Schmerz.
„Was für ein Unglück!“ werden sie rufen. „Was für ein Unglück, diese mächtige Stadt! Einst war sie in feines Leinen gekleidet, in Purpur und scharlachrote Stoffe gehüllt und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. In einer einzigen Stunde ist solch ein Reichtum verschwunden!“
Alle Steuerleute, alle Handelsreisenden, alle Matrosen – überhaupt alle, die auf See ihren Unterhalt verdienen – beobachteten von fern den Rauch, der von den brennenden Trümmern aufstieg, und riefen: „An diese großartige Stadt kam keine andere heran.“
Vor Trauer streuten sie sich Staub auf den Kopf und klagten weinend: „Was für ein Unglück! Wie furchtbar für diese große Stadt! Durch ihre Schätze sind alle reich geworden, die Schiffe auf See unterhielten, und nun wurde sie in einer einzigen Stunde vernichtet!“
Aber ihr Himmel jubelt über ihren Untergang. „Freut euch, ihr Heiligen, freut euch, Apostel und Propheten! Für alles, was sie euch angetan hat, hat Gott nun sein Urteil an ihr vollstreckt.“
Dann hob ein starker Engel einen Felsbrocken hoch, der so groß war wie ein Mühlstein, und warf ihn ins Meer. Dabei sagte er: „Genauso geht es Babylon, der großen Stadt. Mit Wucht wird sie in die Tiefe gestürzt und nie mehr gefunden.“
„Nie mehr wird man Harfenklänge und Gesang in deinen Mauern hören, nie mehr Flötenspiel und Trompetenklang. Nie mehr wird ein Handwerker in dir arbeiten, und nie mehr wird das Geräusch der Mühle gehört werden. Das Licht der Lampen ist für immer erloschen, und der Jubel von Bräutigam und Braut ist für immer verstummt.“
Denn deine Kaufleute waren die Großen der Welt, und mit deiner Magie hast du alle Völker verführt.
Blut fand man in ihr – das Blut von Propheten und von Menschen, die Gottes Eigentum sind, und von allen, die auf der Erde umgebracht wurden.
Amen.
Gebet nach Kapitel 18
Lieber Nicola, kannst du mit uns beten?
Sehr nüchterne Worte über den Untergang Babylons, über den Untergang dieses Weltsystems.
Herr, wir danken dir, dass du in deinem Wort so klar und deutlich sprichst, auch in diesem Kapitel 18 der Offenbarung.
Herr, wir danken dir für deine Aufforderung: „Geht aus ihr heraus, Babylon, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt.“
Wir danken dir, dass wir zu einem anderen Reich gehören dürfen, deinem Reich.
Wir danken dir, dass du die Geschicke dieser Welt in deiner Hand hältst – ebenso wie unsere persönlichen Lebenswege.
Unser Gott sitzt im Regiment, und wir können uns dir bedingungslos anvertrauen.
Wir danken dir für die Hoffnung und Zuversicht, die wir in diesem Kapitel finden.
Amen.
Die Hochzeit des Lammes und der endgültige Sieg
Die Offenbarung des Johannes Kapitel 19
Jetzt, jetzt, jetzt kommt der Moment, auf den die gesamte Menschheitsgeschichte zusteuert: Jesus kommt wieder. Das Ereignis, für das du und ich jedes Mal bitten, sobald wir beten: „Dein Reich komme.“ Jetzt wird alles anders.
Frage an dich und mich: Wie würdest du dich in den Tagen davor schon auf eine normale Hochzeitsfeier vorbereiten, um dort die Braut oder der Bräutigam zu sein? Wie wollen wir uns dann erst recht für die Hochzeit des Lammes vorbereiten? Sind du und ich wirklich bereit dafür, als Teil der Braut Christi gerufen zu werden?
Vers 1
Danach hörte ich im Himmel einen gewaltigen Jubelchor: „Halleluja, gepriesen sei Gott! Jede Rettung kommt von ihm, von unserem Gott, und ihm gehört die Ehre und die Macht. Denn seine Urteile sind wahr und gerecht. Die große Hure hat er hingerichtet, die mit ihrer Unmoral die ganze Erde verdarb. Und das Blut seiner Diener hat er an ihr gerecht gerächt.“
Und von neuem klangen die Jubelrufe auf: „Halleluja, gepriesen sei Gott! Der Rauch dieser Stadt steigt auf in alle Ewigkeit.“
Auch die vierundzwanzig Ältesten und die vier mächtigen Wesen beteten Gott an. Sie fielen vor seinem Thron nieder und sagten: „Amen, Halleluja!“
Dann war eine Stimme zu hören, die vom Thron her kam und rief: „Lobt uns einen Gott, ihr Geringen und ihr Großen, und alle, die ihr ihm gehört und ihm ehrfürchtig dient!“
Und dann hörte ich einen Jubelgesang, der von einem vielstimmigen Chor zu kommen schien. Er klang wie das Tosen einer starken Brandung und gleichzeitig wie lautes Donnerrollen:
„Halleluja, gepriesen sei Gott, denn es herrscht unser Herr, der allmächtige Gott! Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre geben, denn jetzt ist die Hochzeit des Lammes gekommen, und seine Braut hat sich dafür schön gemacht. Strahlend weißes Leinen hat Gott ihr dazu geschenkt, denn die feinen Leinen stehen für die gerechten Taten der Heiligen.“
Und dann befahl mir der Engel: „Schreibe, glücklich sind alle, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind.“ Und er fügte hinzu: „Das sind Gottes zuverlässige Worte.“
Da warf ich mich zu Füßen, um ihn anzubeten, aber er sagte zu mir: „Tu das nicht! Ich bin auch nur ein Diener Gottes wie du und wie deine Brüder, denen Jesus das bezeugt. Bete nur Gott an, denn was Jesus bezeugt, ist das, was der Geist eingibt.“
Dann sah ich den Himmel geöffnet, und auf einmal erschien ein weißes Pferd. Der Reiter heißt „Der Treue und Wahrhaftige“. Er führt einen gerechten Krieg und richtet gerecht. Seine Augen lodern wie Feuerflammen, und auf seinem Kopf trägt er viele Diademe. An seiner Stirn steht ein Name, dessen Bedeutung nur er selbst kennt.
Sein Mantel ist voller Blut, und sein Name lautet „das Wort Gottes“. Die Heere des Himmels folgen ihm. Sie reiten auf weißen Pferden und sind in reines weißes Leinen gekleidet.
Aus dem Mund des Reiters kommt ein scharfes Schwert heraus, mit dem er die Völker besiegen wird. Mit eisernem Zepter wird er über sie herrschen. Er vollstreckt den furchtbaren Zorn des allmächtigen Gottes und wird die Völker wie reife Trauben in der Kelter zertreten.
Auf der Seite seines Mantels steht noch ein Name: „König der Könige und Herr der Herren.“
Und dann sah ich einen Engel in der Sonne stehen, der allen Vögeln, die oben am Himmel flogen, laut zurief:
„Kommt her, sammelt euch zum großen Mahl, das Gott euch gibt! Fresst euch satt am Fleisch von Königen und Generälen, fresst das Fleisch von Mächtigen, von Pferden und ihren Reitern! Fresst das Fleisch von Freien und Sklaven, von Großen und Geringen!“
Schließlich sah ich, wie das Tier die Könige der Erde zusammenbrachte und wie sie mit ihren Heeren gegen den Reiter auf dem weißen Pferd und seinem Heer in den Kampf zogen.
Doch das Tier wurde gefangen genommen, und mit ihm der falsche Prophet, der unter den Augen des Tieres all die auffälligen Wunder getan hatte. Dadurch waren alle verführt worden, die das Zeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten.
Beide wurden lebendig in den See geworfen, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist, den Feuersee.
Alle anderen wurden mit dem Schwert umgebracht, das aus dem Mund des Reiters auf dem weißen Pferd kam. Und alle Vögel fraßen sich an ihrem Fleisch satt.
Amen.
Gebet nach Kapitel 19
Lieber Joseph, kannst du mit uns beten?
Ja, Vater im Himmel, wir haben von zwei Szenen gelesen und auch gehört. Die eine spielt sich auf der Erde ab, voller Gericht und voller Vergeltung. Auf der anderen Seite haben wir davon gehört, wie im Himmel ein großes Fest stattfindet: die Hochzeit des Lammes. Die Braut hat sich vorbereitet, und viele sind eingeladen.
Herr, was für eine Freude! Diese Braut, die Gesamtzahl aller, die deinen Sohn durch sein Blut erkauft hat, wurde bekleidet mit weißen Leinen. Diese Kleider stehen symbolisch für die gerechten Taten der Heiligen.
Angesichts dieser Ereignisse, die auf uns zukommen, wollen wir entsprechend leben. So sollen viele aus dem Gericht errettet und hinzugefügt werden zu der Schar der Erretteten, der Erlösten.
Und das möge so geschehen, Herr. Amen.
Das tausendjährige Reich und das jüngste Gericht
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 20
Gleich kommt das Jüngste Gericht, das durch die ganze Bibel hindurch angekündigt ist und vor dem Jesus selbst über hundertmal flehentlich gewarnt hat. Bei diesem vorvorletzten Kapitel der Bibel überhaupt und der kompletten Geschichte Gottes mit den Menschen gibt es eine Frage, die über allen anderen Fragen steht: Die Menschen, die dann ins Gericht kommen werden – wonach werden sie gerichtet?
Vers 1: Dann sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette in der Hand hatte. Er packte den Drachen, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird, und legte ihn für tausend Jahre in Ketten. Dann warf er ihn in den Abgrund, verschloss den Eingang und versiegelte ihn, sodass der Teufel bis zum Ablauf der tausend Jahre die Völker nicht mehr verführen konnte. Danach muss er noch einmal für kurze Zeit losgelassen werden.
Dann sah ich Throne und sah, wie alle, die darauf Platz nahmen, ermächtigt wurden, Gericht zu halten. Ich sah auch die Seelen derer, die enthauptet worden waren, weil sie sich zur Botschaft von Jesus bekannt hatten und für Gottes Wort eingetreten waren. Sie hatten das Tier und sein Standbild nicht angebetet und dessen Kennzeichen für Hand und Stirn nicht angenommen. Jetzt lebten sie und herrschten tausend Jahre mit dem Messias.
Das ist die erste Auferstehung. Die übrigen Toten wurden erst nach dem Ende der tausend Jahre lebendig. Alle, die an dieser ersten Auferstehung teilhaben dürfen, sind glücklich zu preisen. Sie gehören zu Gottes heiligem Volk, und der zweite Tod wird keine Macht über sie haben. Sie werden Gott und Christus als Priester dienen und die tausend Jahre zusammen mit Christus regieren.
Wenn die tausend Jahre dann vorüber sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis freigelassen. Er wird dann in alle vier Himmelsrichtungen losziehen, um Gog und Magog, die Völker der ganzen Erde, zu verführen. Er wird sie dazu bringen, gemeinsam in den Krieg zu ziehen, und ihre Zahl wird sein wie der Sand am Meer. Sie überzogen die ganze Fläche der Erde mit ihren Heeren und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt.
Doch dann wird Feuer vom Himmel fallen und sie vernichten. Der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den See von Feuer und Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. So werden sie für immer und ewig Tag und Nacht gequält.
Dann sah ich einen großen weißen Thron und sah, wie Himmel und Erde vor dem, der darauf saß, entflohen. Sie konnten vor ihm nicht bestehen und verschwanden im Nichts. Vor dem Thron aber sah ich die Toten stehen, vom Größten bis zum Kleinsten. Es wurden Bücher aufgeschlagen, in denen alle Taten aufgeschrieben sind. Und dann noch ein anderes Buch, das Buch des Lebens.
Anschließend wurde Gericht über die Toten gehalten, und jeder bekam das Urteil, das seinen Taten entsprach. Auch das Meer gab seine Toten heraus, ebenso der Tod und sein Reich. Jeder von diesen Toten bekam das Urteil, das seinen Taten entsprach; sie wurden gerichtet nach ihren Werken.
Schließlich wurde der Tod selbst in den Feuersee geworfen und das Totenreich dazu. Das ist der zweite Tod. Wenn also jemand nicht im Buch des Lebens stand, wurde er in den Feuersee geworfen.
Wort des lebendigen Gottes.
Gebet nach Kapitel 20
Lieber Nils, kannst du mit uns beten?
Englischer Vater, ich komme vor deinen Thron im Namen Jesu Christi. Ich danke dir für deine große Güte und Gnade, für deine ewige Liebe, mit der du uns liebst. Du hast dich entschieden, uns schon vor der Grundlegung der Welt zu lieben und unseren Namen in das Buch des Lebens einzutragen.
So werden wir, wie alle Menschen, die einmal vor dir stehen werden, nicht gerichtet, sondern gerecht gesprochen durch den Glauben an deinen Sohn Jesus Christus. Durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung von den Toten sind wir erlöst.
Wir werden einmal vom Leben ins Leben gehen. Wir werden das Grab nicht schmecken. Weder den ersten noch den zweiten Tod werden wir schmecken. Nein, du hast uns durch unseren Glauben an Jesus versprochen, dass wir eins sind in Christus, dass wir Priester Gottes sind und dass wir in ihm, in Jesus, einmal in Herrlichkeit sein werden – in deiner Herrlichkeit, in alle Ewigkeit.
Was für eine wundervolle Zukunft! Was für eine wundervolle Hoffnung hast du uns geschenkt! Wir danken dir in Jesus Christus. Amen.
Die neue Schöpfung und das himmlische Jerusalem
Die Offenbarung des Johannes Kapitel 21
Nun wird berichtet, was nach dem Jüngsten Gericht geschieht, nämlich von der neuen Schöpfung. Für die Menschheit bedeutet dies einen klaren doppelten Ausgang. Achtet darauf, was jetzt geschrieben steht: Wer kommt in das himmlische Jerusalem hinein und wer nicht.
Vers 1: Dann sah ich einen ganz neuen Himmel und eine ganz neuartige Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, auch das Meer gab es nicht mehr.
Ich sah, wie die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.
Vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: „Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.“
Jede Träne wird er von ihren Augen wischen, jede. Es wird keinen Tod mehr geben, auch keine Traurigkeit, keine Klage und keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei.
„Seht, ich mache alles neu“, sagte der, der auf dem Thron saß, und warnte sich dann an mich: „Schreib diese Worte auf, sie sind zuverlässig und wahr.“
Er fuhr fort: „Nun ist alles erfüllt. Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst zu trinken geben, Wasser aus der Quelle des Lebens.
Wer den Kampf besteht, der wird das alles erben. Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“
Aber die Feiglinge, die Treulosen und die, die sich mit abscheulichen Dingen abgeben, die nicht ehrlich sexuell aktiv sind, alle, die okkulte Praktiken ausüben, die Mörder, die Götzendiener und alle Lügner – sie erwartet der See, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist. Das heißt der zweite Tod.
Einer von den sieben Engeln, die die Schalen mit den sieben letzten Plagen ausgeschüttet hatten, kam zu mir und sagte: „Komm her, ich will dir die Braut des Lammes zeigen, die Frau, die zu ihm gehört.“
Dann nahm er mich im Geist auf einen sehr hohen Berg mit und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabgekommen war. Gottes Heiligkeit erfüllte sie, und sie leuchtete wie ein überaus kostbarer Edelstein, funkelte wie ein Diamant.
Die Stadt war von einer sehr hohen Mauer umgeben und hatte zwölf Tore, auf denen zwölf Namen standen – die Namen der zwölf Stämme Israels. Vor jedem Tor standen zwölf Engel.
Drei Tore gingen nach Osten, drei nach Norden, drei nach Süden und drei nach Westen. Die Stadtmauer war auf zwölf Grundsteinen errichtet, auf denen ebenfalls zwölf Namen standen – die Namen der zwölf Apostel des Lammes.
Der Engel, der mit mir sprach, hatte einen goldenen Messstab in der Hand, womit er die Stadt, die Tore und ihre Mauern ausmessen wollte.
Die Stadt war quadratisch angelegt; Länge und Breite waren gleich. Als er die Stadt ausmaß, ergaben sich 2.200 Kilometer in Länge, Breite und Höhe.
Dann maß er die Höhe der Stadtmauer. Sie betrug, nach menschlichem Maß gerechnet, wie der Engel es gebrauchte, 72 Meter.
Die Mauer bestand aus Diamant, die Stadt selbst war aus reinem Gold gebaut, das wie Kristallglas schimmerte.
Die Fundamente der Stadtmauer waren mit verschiedenartigen kostbaren Steinen geschmückt: Beim ersten Grundstein war es Diamant, beim zweiten Saphir, beim dritten Rubin, beim vierten Smaragd, beim fünften Achat, beim sechsten Karneol, beim siebten Chrysolith, beim achten Beryll, beim neunten Topas, beim zehnten Chrysopras, beim elften Hyazinth und beim zwölften Amethyst.
Die zwölf Stadttore bestanden aus zwölf Perlen; jedes Tor war aus einer einzigen Perle geformt.
Die Hauptstraße war aus reinem Gold, durchsichtig wie Kristallglas.
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Der Herr selbst ist ihr Tempel, der allmächtige Gott und das Lamm.
Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, damit es hell in ihr ist. Sie wird von der Herrlichkeit Gottes überstrahlt, und ihre Leuchte ist das Lamm.
Die Völker der Erde werden in ihrem Licht leben, und ihre Könige werden kommen und ihren Reichtum in ihre Stadt tragen.
Ihre Tore werden den ganzen Tag offenstehen; sie werden immer offen sein, weil es dort keine Nacht mehr gibt.
Die herrlichsten Schätze und Kostbarkeiten der Völker werden in die Stadt gebracht.
In diese Stadt wird nie etwas Unreines kommen. Wer immer wieder tut, was Gott verabscheut, wer vom Lügen bestimmt ist, wird niemals dort hineinkommen, sondern nur die, die im Lebensbuch des Lammes stehen.
Amen!
Gebet nach Kapitel 21
Liebe Veronika, kannst du mit uns beten?
Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Herr, wir preisen Dich so sehr. Du bist der Schreiber und Autor dieser wundervollen Geschichte mit uns, Deinen Kindern. Ich danke Dir von Herzen, dass es einen Tag geben wird, an dem Deine tiefste Herzenssehnsucht in Erfüllung geht. Dieser Tag wird kommen, wenn wir wieder vereint sind und einander von Angesicht zu Angesicht sehen dürfen.
Herr, danke, dass wir auf einen Tag zusteuern, an dem es kein Leid, keinen Schmerz und keinen Tod mehr gibt. An dem Du jede Träne wegwischst und alles wieder gut und neu machst. Herr, wir gehen voller Zuversicht und Dankbarkeit auf diesen Tag zu, weil wir wissen, dass Du die Kontrolle hast. Wir wissen, dass das Ganze ein gutes, wunderschönes Ende nimmt.
Herr, Du sitzt auf dem Thron, regierst und hast versprochen: „Ich mache alles neu.“
Das Schlusswort der Bibel: Einladung und Warnung
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 22, ist das letzte Kapitel der Offenbarung und zugleich das Schlusswort der gesamten Bibel. Und was für ein Schlusswort! Achte dabei auf drei Dinge:
a) Was genau tun die Diener Gottes in Ewigkeit und warum?
b) Welche Verhaltensweisen und Entscheidungen sind glücklich zu preisen, und welche nicht?
c) Mehrfach heißt es dort: „Kommt, kommt zu Jesus, kommt zurück in die Arme des liebenden Vaters, der euch vermisst. Kommt, bevor es zu spät ist, kommt, er vermisst euch.“ Hast du diesem Ruf schon geantwortet?
Vers 1: Der Engel zeigte mir auch einen kristallklaren Strom, der aus dem Thron Gottes und des Lammes hervorkam. Es war der Strom des Wassers des Lebens. Er floss in der Mitte der Hauptstraße durch die Stadt. An seinen beiden Ufern wuchs der Baum des Lebens, der zwölfmal im Jahr Früchte trägt, jeden Monat einmal, und dessen Blätter zur Gesundheit der Völker dienen.
Dort wird es nichts mehr geben, was unter dem Fluch Gottes steht. Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und ihre Bewohner werden ihn anbeten. Sie werden sein Gesicht sehen und seinen Namen an ihrer Stirn tragen. Dann wird es keine Nacht mehr geben, sodass sie keine Beleuchtung mehr brauchen, nicht einmal das Sonnenlicht. Denn Gott, der Herr, wird über ihnen leuchten, und sie werden königlich herrschen für immer und ewig.
Er versicherte mir: Alles, was dir gesagt wurde, ist zuverlässig und wahr. Der Herr selbst, der Gott, dessen Geist durch die Propheten spricht, hat seinen Engel gesandt, um seinen Dienern zu zeigen, was bald geschehen muss. Jesus spricht: „Gebt acht, ich komme bald. Glücklich ist, wer an den prophetischen Worten dieses Buchs festhält.“
Ich hatte alles gesehen und gehört, was hier berichtet ist. Überwältigt von dem, was ich gehört und gesehen hatte, warf ich mich vor dem Engel nieder, der mir dies gezeigt hatte, und wollte ihn anbeten. Doch er sagte: „Tu das nicht! Ich bin auch nur ein Diener Gottes wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich nach den Worten dieses Buches richten. Bete nur Gott an.“
Dann sagte er zu mir: „Versiegle dieses Buch nicht. Halte seine prophetischen Worte nicht geheim, denn die Zeit, in der sie sich erfüllen, ist nahe. Wer Unrecht tut, mag es weiterhin tun. Wer an schmutzigen Dingen gefallen hat, mag sich weiter beschmutzen. Wer aber rechtschaffen ist, soll weiter rechtschaffen handeln, und wer sich Gott geweiht hat, soll das auch weiterhin tun.“
Sagt Jesus: „Ja, ich komme bald und bringe jedem den Lohn mit, der seinem Werk entspricht. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel. Glücklich zu preisen sind die, die ihre Kleider waschen. Die Tore der Stadt werden ihnen offenstehen, und sie haben das Recht, vom Baum des Lebens zu essen.“
Doch die Hunde müssen draußen bleiben, ebenso alle, die okkulte Praktiken betreiben, die nicht ehrlich sexuell aktiv sind, alle Mörder und Götzenanbeter – überhaupt alle, die sich für Lügen entschieden haben, die sie lieben und tun.
Ich, Jesus, „habe meinen Engel gesandt, damit diese Botschaft den Gemeinden bekannt gemacht wird. Ich bin der Wurzelspross und der Nachkomme Davids, der glänzende Morgenstern.“
Der Geist und die Braut rufen: „Komm!“ Und wer es hört, soll in den Ruf mit einstimmen: „Komm!“ Wer Durst hat, der komme; wer will, der trinke vom Wasser des Lebens – er bekommt es geschenkt.
Ich erkläre jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buches unterschlägt, dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist – das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen und vom Baum des Lebens zu essen.
Der, der sich für die Wahrheit dieser Dinge verbürgt, sagt: „Ja, ich komme bald.“
„Ja, Amen, komm doch, Herr Jesus!“
Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch allen.
