Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und persönliche Verortung
So, und ohne weiteres zu sagen, möchte ich jetzt ganz herzlich Noelle einladen.
Ja, wir sind seit drei Jahren in München. Also: Grüß Gott!
Wie ihr dem Programm vielleicht entnommen habt, bin ich die Frau eines Pastors und sollte über meine Erfahrungen darüber sprechen. Wie ich sehen kann, sind einige von uns verheiratet, andere nicht. Einige haben Kinder, andere nicht. Einige sind mit Pastoren oder Gemeindeleitern verheiratet, andere nicht. Einige sind regelmäßig in der Gemeinde engagiert, andere weniger.
Wenn ich vor euch stehe, ist es ein bisschen so, als würde eine von euch hier stehen. Deine Geschichte ist ganz anders als die von irgendjemandem hier im Raum, genauso wie meine Geschichte eine andere ist. Aber das Wichtige ist: Unser Gott ist derselbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit.
Und für diejenigen unter uns, die mit einem Pastor verheiratet sind, möchte ich sagen: Aus unserer Erfahrung können wir mit anderen Frauen mitfühlen. Die Fragen, die wir haben, sind nicht einzigartig. Viele sind nicht nur unserer Situation vorbehalten.
Und an euch, die ihr nicht mit einem Pastor verheiratet seid: Ich hoffe, dass meine Worte euch helfen werden, eure Pastorin oder die Frau eures Pastors besser zu verstehen und zu ermutigen.
Ich hoffe also, dass wir alle zuhören können, um zu sehen, wie Gott wirkt, mehr als nur auf meine Geschichte zu schauen. Und ich hoffe, dass ihr die Überschneidungen mit dem erkennt, wie er auch in eurem Leben wirkt.
Ich möchte beten, bevor wir beginnen:
Vater, ich danke dir für alle Frauen, die hier im Raum sind. Ich bitte dich, dass du zu jedem Herzen sprichst. Du kennst jede Frau, die hier ist, ich nicht. Deshalb bitte ich dich, dass du mich daran erinnerst, die wichtigen Dinge zu sagen, und dass du mir hilfst, das zu vergessen, was gar nicht gesagt werden muss.
Vielen Dank. In Jesu Namen, Amen.
Gottes Versorgung im richtigen Moment
Am Internet habe ich andere Pastorenfrauen gefragt, was sie sagen würden, wenn sie hier wären. Und sie haben so viel zurückgeschrieben, dass ich eine ganze Konferenz bräuchte, um euch das alles mitzuteilen. Und es wäre bestimmt genauso, wenn man all eure Fragen sammeln würde.
So, today what I want to do is give one answer that is true for all of the questions. Hier ist zunächst die Antwort, und dann gebt ihr mir nachher die Fragen.
Gott gibt uns, was wir brauchen, wenn wir es brauchen, damit wir das tun können, wozu er uns berufen hat. Sometimes gibt er uns das, was wir brauchen, schon weit im Voraus, bevor wir es brauchen. Und manchmal gibt er es uns erst in dem Moment, wo wir verzweifelt danach suchen. Er weiss am besten, wann der richtige Zeitpunkt ist, und er weiss auch genau, was wir brauchen. Und oft ist es nicht das, was wir gedacht haben, dass wir es brauchen.
Als ein Beispiel dafür, wie Gott lange gebraucht hat, bis er mir gegeben hat, was ich brauchte: Als ich 19 Jahre alt war, war ich ziemlich sicher, dass ich niemals einen Pastor heiraten wollte. Und als ich meinen Mann geheiratet habe, war er Theologiestudent. Er wollte lernen, wie man Gottes Wort besser studiert und versteht, aber er hatte eigentlich nicht vorgehabt, Pastor zu werden.
Vierzehn Jahre vergingen, bis er dann den Ruf bekam, Pastor zu werden. Und in dieser Zeit hatte er mich darauf vorbereitet, dann den Ruf an seiner Seite anzunehmen.
One of the important things that God used to help prepare me was women who were examples for me and got hat frauen gebraucht die mir ein vorbild waren auf diesem weg before i was married and when i said i would never be a pastor's wife bevor ich geheiratet hatte und als ich noch der meinung war ich würde niemals pastoren ehefrau werden wollen.
The only pastor's wife I had known was a woman who sat in the back of the church. Die einzige Pastorenfrau, die ich kannte, war eine Frau, die immer hinten in der letzten Reihe in der Gemeinde sass. Sie sass da immer so hingepflegelt, gelangweilt. Es sah gar nicht so aus, als wenn sie hier sein wollte, mit ihrer Familie um Gott anzubeten.
Aber nachdem ich geheiratet hatte, habe ich zwei andere Pastorenfrauen kennengelernt, die mich dann beeinflusst haben. Und das war noch lange, bevor wir eine Pastorenfamilie wurden. Ich wusste das noch nicht, aber Gott hat mich schon darauf vorbereitet.
Die erste Frau hiess Anne Auckland. Sie war eine extrovertierte Frau. Sie war eine Mutter, eine Sprecherin, eine Lehrerin und sie kümmerte sich auch um Studenten. Die zweite hiess Dolores Holtky. Sie war auch Mutter und eine stille, aber fröhliche Frau, die neben ihrem Mann stand, nach dem Gottesdienst, und die Leute begrüsst hat. Sie hatte oft viele Gäste.
Eine der wichtigsten Dinge, die ich von ihr gelernt habe, war, wie man Dinge vertraulich behandelt. I learned that if you don't talk about people, you're not that much in danger of saying something that should remain private.
Whatever kind of situation we're in, we can all learn from models. Egal in welcher Situation wir uns befinden, wir können immer von Vorbildern lernen. Und wenn wir nach Vorbildern Ausschau halten, dann finden wir bei den Frauen immer Dinge, die wir bewundern, und Dinge, die wir nicht so mögen. Zwei von diesen Beispielen waren positiv. Aber selbst das Negative ist auch wieder hilfreich auf seine Weise.
Ich weiss nicht, was im Herz dieser ersten Pastorenfrau war, aber ich weiss, was rüberkam. Ob ich Pastorenfrau bin oder nicht, ich möchte nicht das rüberbringen, was sie rübergebracht hat.
God prepares us far ahead for what he knows he is bringing to us. More often maybe it's not more often but very often he gives us what we need in the moment we need it. Häufiger, oder vielleicht auch nicht ganz so häufig, gibt er uns das, was wir brauchen, erst in dem Moment, wo wir es brauchen.
Lasten, die Gott mitträgt
In America, wenn jemand eine schwere Zeit durchmacht, wollen andere ihn ermutigen und stärken. Dann sagen sie: Gott wird dir nicht mehr geben, als du tragen kannst.
Aber das ist nicht wahr. Gott gibt uns oft mehr, als wir allein tragen können. Ich denke, manchmal entsteht dieser Gedanke, wenn man 1. Korinther 10,13 liest, wo es heißt, dass Gott uns nicht über unser Vermögen hinaus versucht. Aber man darf den Rest des Verses nicht außer Acht lassen:
Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu. Er lässt nicht zu, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr sie ertragen könnt.
Gott ist derjenige, der uns in die Lage versetzt, zu tragen, was er uns zum Tragen gibt. Trauer, Schmerz oder Verlust – du weißt es selbst. Er tut es mit uns so, weil er weiß, dass wir es gar nicht allein tragen können. Er macht es so, um uns zu zeigen, dass er derjenige ist, der unsere Last tragen kann. Wir sollen ihm vertrauen und uns in unserer Hilfe an ihn wenden.
Vor 15 Jahren gab es eine Krise in unserer Gemeinde, weil einige unserer Leiter gesündigt hatten. Wenn ihr das selbst schon einmal erlebt habt, dann wisst ihr, wie verwirrend das sein kann. Viele Fragen, viele Fragen: Wie konnte das geschehen? Wie soll man jetzt mit ihnen umgehen? Was bedeutet Vergebung in dieser Situation? Ist es wirklich Liebe, sie aus ihren Positionen zu entfernen? Ist es ein Ausdruck von Liebe, wenn man ihnen das Amt wegnimmt? Wenn diese Leiter nicht echt sind, ist dann meine Anbetung echt?
Viele waren ärgerlich oder auch desillusioniert. Für viele Wochen war mein Mann selten zu Hause. Er hatte ja seine normalen Aufgaben, und außerdem haben sich die Ältesten noch häufig abends bis spät getroffen, um weise Entscheidungen zu treffen. Das war eigentlich die stressigste Zeit, soweit ich mich erinnern kann, in unserem Dienst.
Unsere Gebete zusammen waren intensiver. Wir brachten unsere Hilflosigkeit vor Gott. Wir wussten, er war der Einzige, der wieder Frieden bringen konnte.
Aber es gab eine erstaunliche Sache. Durch diese schreckliche Zeit habe ich mich meinem Mann und seinem Dienst näher gefühlt als jemals zuvor. Mir wurde mehr als vorher klar, dass wir zusammen in diesem Dienst stehen. Und das, obwohl wir ja eigentlich so wenig Zeit hatten, die wir miteinander verbringen konnten.
Wir hatten Tag für Tag keine Ahnung, wie sich die Dinge entwickeln würden. Aber Gott hat an jedem Tag die Arbeit getan, nicht vor der Zeit, sondern jeden Tag. Eventuell hat Gott dieser schweren Zeit auch ein Ende gemacht. Er versorgte uns jeden Tag mit dem, was wir brauchten, um durchzuhalten. Und nicht nur, um durchzuhalten, sondern um stärker herauszukommen.
Nicht nur, um durchzuhalten, sondern um stärker zu werden. Unsere Ehe stärker, die Gemeinde stärker.
Wir alle können sehen, dass Gott manchmal sehr lange an einer Sache in uns arbeitet. Und das ist dann für etwas, worum wir noch nicht einmal gebeten haben, weil wir es nicht wussten. Manchmal schreien wir verzweifelt zu ihm, und er gibt uns im selben Moment das, worum wir gebeten haben, genau in dem Moment, in dem wir es brauchen, wenn es schon scheint, als wäre es fast zu spät, wenn wir es nicht mehr ertragen können.
Gott gibt uns, was wir brauchen, wenn wir es brauchen, um zu tun, was wir tun sollen. Ich denke, das wissen wir alle. Aber manchmal ist es schwer, sich in der Situation daran zu erinnern.
Vertrauen lernen und eigene Schwächen erkennen
Heute Morgen beim Frühstück hat mich mein Mann gefragt: Wie denkst du über dein Treffen mit den Frauen nachher? Und da habe ich gesagt: Naja, ich fühle mich etwas unsicherer als normalerweise. Ich wohne nicht hier und kenne diese Frauen nicht. Ich lebe nicht in Deutschland und kenne diese Frauen nicht.
Ich spreche normalerweise nicht durch einen Dolmetscher, und ich habe erst letzte Nacht wirklich damit fertig geworden, aufzuschreiben, was ich heute sagen werde. Und er sagte: Denk einfach daran, Gott wird dir geben, was du brauchst. Und ich sagte: Oh ja, das ist genau das, was ich den Frauen sagen will. So erinnert euch gegenseitig daran, dass wir uns daran erinnern: Gott gibt uns, was wir brauchen, zu dem Zeitpunkt, wenn wir es brauchen.
Also musste ich mir selbst eine Frage stellen: Lebe ich so, als würde ich Gott vertrauen, dass er mir gibt, was ich brauche? Vertraue ich Gott wirklich, dass er mir das gibt, was ich brauche, wann ich es brauche?
Viele Jahre lang machte mein Mann mir ein Kompliment und sagte, ich sei immer so gelassen. Mit anderen Worten: Ich könne jede Situation bewältigen. Das war übrigens sehr hilfreich, denn ich hatte vier Söhne zu Hause. Ich war stolz auf diese Beschreibung. Ich glaube nicht, dass man mir angesehen hat, dass ich stolz darauf war, aber ich war es. Das war die Art von Person, für die ich mich hielt, und ich mochte es, wenn andere auch dachten, dass ich so sei. Das war die Personenbeschreibung, die ich mochte, und ich wollte auch, dass andere so von mir denken.
Vor ein paar Jahren haben wir uns mit einem Seelsorger getroffen, und er hat versucht, uns zu helfen, miteinander über unsere Gefühle zu sprechen, statt die Gefühle zurückzuhalten, um uns zu schützen. Oder statt zu meinen, der andere wisse sowieso schon, was ich denke. Man muss erst wissen, was man hat, bevor man darüber sprechen kann. Und ich erkannte, dass ich eigentlich nur dann ruhig sein konnte in jeder Situation, indem ich einfach getan habe, was getan werden musste, ohne weiter nachzudenken. Oder auch, ohne überhaupt darüber nachzudenken, dass sich da irgendwie etwas in mir regen könnte.
Ich konnte dann meinem Mann sagen: Ich fühle mich eigentlich unwohl, wenn du mich als immer so gelassen beschreibst. Ich will gar nicht unbedingt in der Lage sein, mich um alles kümmern zu können. Ich möchte auch, dass jemand sich um mich kümmert. Er versuchte sich sehr, und er tat es gut, aber ich war immer noch nicht zufrieden. Er gab sich viel Mühe, aber ich war irgendwie doch noch nicht so ganz zufrieden. Ja, ich wollte, dass er sich um mich kümmert, aber ich brauchte noch mehr Fürsorge, etwas, das er mir niemals geben würde.
Ich habe gelebt, als würde ich Christus nicht brauchen. Ich habe gelebt, als wäre ich Gott, in der Lage, alles zu tun, was getan werden muss. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wo meine Fähigkeiten herkommen. Ich dachte das nicht bewusst, aber ich handelte so, als hätte ich mich selbst und meine Fähigkeiten erschaffen. Ich erkannte meinen Schöpfer nicht an, die Quelle meines ganzen Seins, meines Atems und meiner Bewegung. Ich habe meinen Schöpfer, der die Quelle all meines Seins ist, gar nicht richtig anerkannt.
In allen Situationen bin ich immer davon ausgegangen: Das kriege ich schon hin. Und selbst wenn ich mir nicht so sicher war, ob das wirklich klappen würde, hatte ich das Gefühl, es muss einfach gehen. Wenn ihr mich damals gesehen hättet, hättet ihr vielleicht gedacht, ich sei eine Frau, die ihre Stärke von Gott bekommt. Aber das war nicht so. Denn mein Herz und meine Einstellung sagten: Ich kann das schaffen. Ich habe das gemacht, ja, ich.
Und selbst jetzt, wenn mir jemand Hilfe anbietet, ist meine sofortige Antwort, ohne eine Sekunde nachzudenken: Nein, ich kann es selbst. Dann antworte ich eigentlich spontan, ohne nachzudenken: Nein, kann ich selbst, danke. Dann fällt mir vielleicht noch ein, dass ich ergänze: Aber trotzdem vielen Dank. Und wenn man mich fragt, warum, dann würde ich sagen: Nein, ich möchte einfach nicht jemandem zur Last fallen. Klingt demütig, oder?
Und ein bisschen später hätte ich mir vielleicht gewünscht, Hilfe zu haben. Und so habe ich das auch mit Gott gemacht. Ich habe zu ihm gesagt: Gott, ich kriege das schon hin, ich brauche dich nicht. Und das ist definitiv nicht demütig. Ich brauche Gott, und Gott weiß, was ich brauche.
Gnade, Berufung und die Frage nach dem Beweggrund
Und dann hat noch einer, mit dem ich im Internet, im Blog und im Gespräch bin, geschrieben: Während unseres Handelns machen wir auch manchmal Fehler. That we lead the women to know how deeply loved they are by God. No matter what. We mess up and it's okay if our people know it. Wir müssen in der Güte und Gnade leben, die wir empfangen haben, und diese Gnade weitergeben an andere, einschließlich unseres Ehemannes.
Bevor ich eure Fragen beantworte, möchte ich euch selbst noch Fragen stellen. Diese Fragen sollen euch helfen, in der Situation, in der ihr seid, zu überlegen, was wie getan werden kann.
Die erste Frage: „God put you where you are. Why did he do that?“ Gott hat dich dahingestellt, wo du jetzt bist. Warum hat er das gemacht? Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Aber eine wichtige Antwort ist: Wenn du verheiratet bist, hat Gott dich dahingestellt, damit du deinen Mann unterstützt.
Hier sind einige Dinge, die mir die Pastorenfrauen geschrieben haben. Wir sollten unseren Dienst für unseren Mann nicht unterschätzen, denn er stärkt und rüstet ihn für die Arbeit, die Gott ihm gegeben hat.
Bete jeden Tag für deinen Mann. Wer kennt deinen Mann so gut wie du oder kümmert sich so um ihn wie du? Wer kann für ihn konkreter und ernster beten als du selbst? Und das Gegenstück: Wer hat so viel Macht, ihn auch niederzureißen wie du? Das geschieht nicht unbedingt, indem man gegen seinen Dienst arbeitet, sondern einfach dadurch, dass man seinem Dienst gegenüber gleichgültig ist.
Bete täglich mit deinem Mann. Das ist das, was euch zusammenhält. Lass ihn wissen, dass du stolz auf ihn bist, und ermutige ihn, weiterhin Gottes Wort zu predigen. Schaffe zu Hause einen sicheren Ort. Hilf ihm, Grenzen zu setzen, damit er sich auch Zeit für die Familie nehmen kann.
Das sind nur einige wenige Dinge. Es ist wichtig, an Folgendes zu denken: Deine Unterstützung für deinen Mann misst sich nicht daran, wie weit du ihn unterstützt, sondern daran, wie du das tust, was Gott dir als Aufgabe gegeben hat. Wie ist es in deinem Herzen?
So war also die Frage: Gott hat dich dahin gestellt, wo du bist. Warum?
Und hier ist die zweite Frage: Wem möchtest du gefallen? Whose acceptance is it that you want? Wessen Anerkennung und Annahme möchtest du? Für wen tust du, was du tust? Für deinen Mann? Für Gemeindeleiter? Für andere Frauen? Ich weiß, ihr wisst auch die richtige Antwort auf diese Frage.
Es ist in Kolosser 3,22-24. Paulus beginnt, indem er zu Sklaven spricht, und wir sind keine Sklaven. Deshalb frage ich: Sollten wir nicht umso freier sein, alles so zu tun, wie Paulus es sagt? Da wir nun keine Sklaven sind, sollten wir noch viel leichter das tun können, was Paulus sagt.
So beginnt Sarah: nicht mit Augendienerei. „Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren, nicht mit Dienst vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn. Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus.“
Ich weiß, dass ihr das wisst. Aber es ist oft so, dass wir die Dinge zwar wissen, aber nicht tun. Wir müssen daran denken, für wen wir hier sind. Warum tue ich gerade das? Und ich muss mich selbst daran erinnern: Ich tue das für den Herrn.
„When I do it for the Lord, it will affect the way I do it for my husband or my church. If I know I'm doing what I do for the Lord, it will make everything better for my husband, for my church.“ Wenn ich weiß, dass ich das, was ich tue, für den Herrn tue, dann wird das auch positiv sein für meinen Mann und für die Gemeinde.
So erinnert euch immer wieder daran: Ich tue das für den Herrn, ich tue das für den Herrn.
Denkt daran: Ich tu das für den Herrn, ich tu das für den Herrn.
Wenn ihr euch eingeschüchtert fühlt, vielleicht durch eine Frau, die immer so toll aussieht, oder durch eine Frau, die überall die Spinnweben sieht: In the end pastors and their wives answer to the Lord. In the end pastors and wives answer to the Lord, just as all Christians do. They are not standing before the congregation as the most important place where they are being judged for their work.
Das Ende ist das Wichtigste, wo unsere Arbeit beurteilt wird. Wir sind Gott verantwortlich. Gott möchte, dass all das, was wir tun, ihm Ehre bringt und zeigt, wie herrlich er ist. Das ist jetzt nicht konkret eine Handlungsanweisung, aber es macht eine große Veränderung in unseren Herzen.
Aber das verändert unsere Herzen. Und genau das möchte er. Er möchte Herzen, die ihn und seine Herrlichkeit lieben.
Gemeinde, Identität und die Kraft der Gnade
Ich möchte jetzt, indem ich schließend noch euch zwei Zitate vorlese, etwas weitergeben, was ich im Internet gefunden habe, von den Frauen, die mir geantwortet haben.
One of them wanted you to know that your church is the Lord's church. She said this: Encourage the women to experience the freedom of realizing it is the Lord's church. Er ermutigt die Frauen, zu erkennen, dass es die Gemeinde des Herrn ist. Er baut sie zu seinem Zeitpunkt auf. Er hat dich nicht in die Gemeinde gestellt, damit du Gott bist. Du bist da, um seine Hände zu sein. Er entscheidet, welche Frucht deine Arbeit bringt. Denn wenn du es für den Herrn tust, dann ist es nicht deine Arbeit, sondern seine.
Und eine andere Frau hat noch geschrieben, und das ist vielleicht heute das Allerwichtigste: Unser himmlischer Vater liebt und nimmt uns an, unabhängig von unserer Leistung, unabhängig davon, wie viel wir im Dienst tun, unabhängig davon, wie gehorsam unsere Kinder sind, unabhängig von dem Erfolg unseres Dienstes. Unser Vater liebt uns aufgrund des Werkes, das Jesus auf Golgatha vollbracht hat. Das Versöhnungswerk Jesu aus Gnade durch Glauben. Das ist die Kraft des Evangeliums. Und wenn wir in dieser Wahrheit wandeln und auch ruhen, dann laden wir dadurch seine Kraft in unser Leben ein. Und das ist genau das, was wir wollen: seine Kraft. Denn alle von uns erkennen früher oder später: „My doing it all by myself isn't good enough. We want Jesus' power, we want God's power.“
What I'd like to do right now is run through a very short list of some practical things that could be helpful. Ich habe hier noch eine Liste von praktischen Dingen. Die möchte ich euch auch noch weitergeben, die vielleicht hilfreich sein kann. Und dann kommen wir zu euren Fragen.
Egal, ob du Pastorenfrau bist oder nicht, es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, entweder bei einer Tasse Kaffee oder am Telefon, um mit jemandem zu sprechen, der eine ähnliche Situation durchlebt wie man selbst. Das ist dann jemand, dem man nicht viel erklären muss, weil ihr ja ein gleiches Leben lebt. Das regelmäßig zu tun, kann eine große Erleichterung und auch Unterstützung sein. Manchmal erlebt dann der Freund die Erleichterung oder Unterstützung, oder man selber.
Das Zweite: Eine wichtige Sache, die ich gelernt habe, war, nicht der Vermittler zwischen meinem Mann und jemandem in der Gemeinde zu sein. Dann habe ich gelernt, dass ich nicht der Ermittler sein muss zwischen meinem Mann und jemandem aus der Gemeinde. Wenn mein Mann etwas wissen lassen möchte, dann habe ich gelernt zu sagen: Weißt du, am besten, wenn du meinem Mann etwas sagen möchtest, sag ihm das doch direkt. Und selbst wenn es etwas Positives ist, dann ist es besser, wenn er es ihm direkt sagt, weil ich kein gutes Gedächtnis habe. Oder wenn es etwas Komplizierteres war, wenn ich dann deren Botschafter zu meinem Mann bin, dann muss ich klar repräsentieren, was sie gesagt hat. Ich muss ziemlich deutlich sagen können, was sie meinen. Und dann muss ich denjenigen, der es mir aufgetragen hat, verteidigen, obwohl ich nicht unbedingt seiner Meinung bin. Also trage dazu bei, dass die Kommunikation direkt stattfinden kann.
Eines der Dinge, die die Beraterin mir gesagt hat, war, dass wir uns täglich Zeit nehmen sollen, um miteinander zu reden. Der Seelsorger hat auch gesagt, wir sollten uns jeden Tag eine halbe Stunde Zeit nehmen, um miteinander zu reden. Am Anfang war das ziemlich schwer, weil wir die Kanzel sehen, weil wir versuchen, die ... Wir hatten ja den Seelsorger aufgesucht, weil einiges in unserer Ehe nicht so gut lief. Am Anfang saßen wir so die eine halbe Stunde dann da und haben auf die Uhr geschaut: Eine halbe Stunde ist rum, wir können wieder an unsere Arbeit gehen.
Aber wir haben gelernt, miteinander zu sprechen, über die Dinge, die uns wichtig sind, Dinge, über die wir vielleicht sonst nicht gesprochen hätten, einfach weil wir so beschäftigt sind. Wir halten das jetzt nicht mehr so, dass wir regelmäßig jeden Tag uns eine halbe Stunde Zeit nehmen, aber wir reden viel mehr miteinander als früher.
I don't like to talk about things that I think will make my husband upset. So it's very difficult to start into a conversation like that. But if we have a time that we know we're going to be together to talk, then there's a time to start that conversation. Aber wenn ich weiß, jetzt haben wir eine Zeit, die wir miteinander verbringen können, dann weiß ich auch, dass es die Zeit ist, ihm solche Sachen zu sagen.
Okay, next thing, and as you can see, these are not in any particular order. We need to remember that in this room all of us have different personalities and different gifts. In diesem Raum hat jeder eine andere Persönlichkeit und jeder andere Begabungen. Dein Dienst und das, wofür du dich entscheidest zu tun, das ist anders als alles andere, was hier im Raum ist. Also miss dich nicht an jemand anders. Wenn du jemanden siehst, der etwas tut, was du bewunderst, dann denk dran: Wie würdest du so etwas tun? Das wird dann nicht so aussehen wie bei der Person, die du bewunderst.
Im Laufe der Zeit habe ich außerdem auch noch gelernt: Wenn man im Dienst steht, muss man weise sein und darauf achten, wer zu meinen engsten Freunden gehört. In jeder Gemeinde gibt es Leute, die einfach nur nah bei dem sein wollen, der die Verantwortung für die Gemeinde trägt. Ich möchte respektvoll mit der Person umgehen, aber diese Person wird nie zu meinen engsten Freunden gehören. Und ich brauche aber enge Freunde.
Und das Letzte auf meiner Liste: Wir haben einen weisen Rat bekommen von einem Pastor, gerade als mein Mann Pastor wurde. Benutze nie die Gemeinde als Argument, warum deine Kinder sich in bestimmter Weise verhalten sollen. Das nehme ich für mich selbst auch. Es gibt wichtigere Gründe, jedes Mal, als was die Gemeinde sagen würde. Hilft das meinem Glauben zu wachsen? Kann ich dann besser beten? Diese Sachen fragen wir unsere Kinder, wenn sie um Erlaubnis für irgendetwas bitten. Wir haben nie gesagt: Wenn du das tust, was werden dann die Leute in der Gemeinde sagen?
Ich denke, jetzt können wir mit den Fragen anfangen. Das war wunderbar. Was für eine Ermutigung, nicht wahr? Gott ist immer genug. Dankeschön, Noelle. Wir haben noch Zeit für ein paar Fragen. Ich habe hier einen Ständer aufgestellt. Ich stelle schon mal die erste Frage, und wer während dieser Frage noch eine Frage überlegt, darf dann nach vorne kommen.
Noelle, you talked about the way that we can encourage each other in the church, and you talked about some difficult times that you went through. And I want to ask the first question from the perspective of a pastor's wife. When you're going through these challenging times and you're not seeing your husband very much and he's coming home with challenging situations, you also talked about the need for confidentiality and a limited inner circle. Where do we as women, during those times when we might be feeling alone and carrying these burdens, where can we go? That would be the one side of the question. And for those who are in the church who may not be pastors wives, how can we specifically encourage pastors wives when we're seeing that there's certain situations in the church?
Let me start with the first question. How I have also die Frage war: Wenn es Herausforderungen in der Kirche gibt und die Pastorenfrau vielleicht das auch trägt von ihrem Mann, aber gleichzeitig muss man mit solchen Sachen vertraulich umgehen, wo soll sie hingehen mit dieser Herausforderung? Auf der anderen Seite: Wenn man eine Frau in der Kirche ist, die aber keine Pastorenfrau ist, wie kann sie genau diese Pastorenfrau während dieser Zeit unterstützen?
There are many situations when you won't know what the exact problem is, but you always help your pastor's wife by letting her know that you are praying for her. And perhaps you drop off a meal at her house, or a loaf of bread, or something physical that says, I love you. You want to answer that?
Das ist eine perfekte Antwort. Und dann aus der Perspektive ... bringt, ohne dass man genau weiß, worum es geht, ohne dass man genau weiß, vielleicht alle Details von der Last, die sie jetzt trägt. Aber wenn man weiß, es ist halt zurzeit schwierig, dass der Pastor vielleicht angegriffen wird von verschiedenen Seiten oder was auch immer, dass man diese Frau einfach ermutigt, indem man sie einfach anruft oder vorbeikommt, einfach eine Mahlzeit vorbeibringt.
When there are difficult situations, who do I turn to for support? Sometimes you can only talk over things with your husband and with the Lord. Some things are so difficult and so confidential. That's who you have. And would we ever say, all I have to talk to is God? No, he is what we need in every situation.
Manchmal gibt es Situationen, in denen alles so vertraulich ist, dass man es halt mit keiner anderen Frau besprechen kann als Pastorenfrau. Und es ist halt eine Gelegenheit, um deinem Mann näherzukommen und mit ihm die Sachen zu besprechen.
That is a time when it can be really helpful if there's another pastor's wife you can talk to, especially, or another leader's wife, especially if it's somebody in your own church who's somewhat familiar with the situation and somebody that you know you can trust.
In so einer Situation ist es auch wichtig, in dem Fall, wo man es tatsächlich einem anderen Menschen mitteilen kann, dass man eine andere Pastorenfrau ansprechen kann oder eine andere Frau von einem Leiter in der Gemeinde ansprechen kann und diese Situation mitteilen kann.
And so I couldn't talk with anybody else. My husband couldn't talk with anybody else except the other elders and with me, and I'm sure I didn't know most of what was happening, but some he talked to me. I couldn't talk to anybody else, and I believe that was probably a huge reason why I felt so much more strongly that we were together in ministry during that time.
Während dieser ganz schwierigen Zeit, die ich vorher erwähnt habe, die Noelle vorher erwähnt hat, war es ein Grund dafür, dass sie so zusammengewachsen sind, weil sie eben während dieser schwierigen Zeit mit keinem anderen Menschen darüber reden konnte. Sie wusste selber nicht alles, was passiert ist, nur die Ältesten wussten alles, und deswegen konnte sie während dieser Zeit nur mit ihrem Mann über diese Sachen reden, und da sind sie wirklich zusammengewachsen.
Let me say one more thing about confidentiality. When people ... I'm not an official counselor, but people often come to me to ask questions, and you can tell when this is something that is a private personal matter. So I would always ask that person if I might tell my husband about it, so we could pray together for them. I even ask if I can tell him, and then I honor what they say. And if I think there's some other person who might be able to help them, I say, is it all right with you if I tell that person? So I want people to know that they can trust me and that I'm not going to go talk about what their problems are to somebody else.
Es ist wichtig für mich, immer die Frage zu stellen, ob ich diese Information weitergeben kann oder nicht, damit ich einfach davon weiß und auch in dem Gespräch das Richtige sage.
Ich bin die meiste Zeit meines Lebens nicht Christ gewesen und hatte deswegen keine guten Vorbilder und wollte halt fragen, wie ich mich meinem Mann unterordnen kann.
That was what I had in mind when I named some things, praying for and with your husband, and I highly recommend that this topic will be covered much more completely in the seminar this afternoon, more than we have time for here, so take advantage of that.
Wir haben mehr besprochen in den Seminaren über biblische Rollen von Frauen, aber der eine Vorschlag, den ich hätte, wäre, diese Zeit miteinander zu verbringen, wirklich für deinen Mann zu beten und mit ihm zu beten.
That is really hard to do if you're angry with each other or you're not working well together. So that's what I meant when I said Prayer is glue. You keep praying because it's good to do and that brings you through the hard times until you really can pray well together.
Zusammenfassung ist: Gebet ist der Kern, und dadurch kennt man einander besser, weiß man auch, wie er mit Gott spricht, was er über Gott denkt, und das hilft einem auch durch den Streit.
Aller than supporting your pastor at home and standing behind him, have you been or are you directly involved in ministries at the church as well, or do you find your responsibility is gross as big enough just at home?
Chapters of life. First of all, always my family and my home are the first calling that God has given me. At times I've taught Sunday school classes, especially for people with disabilities. At times I've been involved in ministries outside the church, like Johnny and Friends, Johnny Erickson Tada, for people with disabilities. At other times I've been involved with helping with the welcoming ministries to the church and helping people with information. So it varies a lot how much you need to be at home, how much you can be at church, depending on how old your children are, what your health is, many different factors.
Zusammenfassung ist: Es hängt wirklich davon ab, ob man zum Beispiel kleine Kinder hat, wie die gesundheitliche Situation ist. Sie persönlich hat Willkommensarbeit in der Gemeinde gemacht, auch mit Johnny and Friends gearbeitet, mit Kinderarbeit, und es war wirklich unterschiedlich in ihrem Leben, abhängig davon, wie groß die Kinder waren usw.
And sometimes those chapters mean that I'm doing things that I wouldn't really prefer to be doing, but it's my responsibility as it is for any other church member during that time, like taking my turn working in the nursery.
Gleich. Frau Osk. I just want to say one more thing about that. Pastors wives are no different than anybody else in that any job has things in it that you don't like to do but you have to do it, and so I don't want anything I'm saying to tell you okay now I can only I only have to do the things that I want to do.
Also Pastorenfrau zu sein heißt, man muss manchmal Sachen machen, die man nicht machen will, aber auch Sachen, die viel Freude bringen.
Eine kurze Frage: Welches Buch hat dich besonders geprägt und welche Literatur liest du gerade jetzt? Wir haben einige gute Bücher, auch auf Deutsch, aber vielleicht können wir auch einige von uns Englisch lesen. Kannst du uns ein gutes Buch empfehlen?
- The book that I'm reading right now that I would highly recommend, and I think it's only in English, is by Rose Marie Miller, and it's called From Fear to Freedom. And it is very much ... Well, let me say it this way: I was very much helped in preparing to speak to you by what I was reading in that book. So I think she's saying a lot of the things that I was saying, and I was saying them because she brought them fresh to my mind and made them new in my heart.
Das Buch gibt es auf Deutsch wahrscheinlich von „Angst zur Freiheit“; das wäre die genaue Übersetzung, aber ich weiß nicht, ob das ein anderer Titel ist.
Und mit diesem letzten Wort möchte ich der Noelle ganz, ganz herzlich danken für ihre Zeit zusammen. Das war sehr ermutigend, und ich kann von mir aus, aber auch für die Frauen hier sprechen, dass wir sehr, sehr dankbar sind.
