Serie•Teil 204 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung in den inneren Kampf
- Juli
Predige dir selbst!
„Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!“ Psalm 42,12.
Wir müssen lernen, gegen unsere Niedergeschlagenheit anzukämpfen, gegen den betrübten Geist in uns. Wir kämpfen um den Glauben an die zukünftige Gnade Gottes. Diesen Kampf führen wir, indem wir uns selbst die Wahrheit über Gott und die Zukunft predigen, die er uns verheißen hat.
Das ist es, was der Psalmist in Psalm 42 tut. Er predigt seiner betrübten Seele. Er ermahnt sich und streitet mit sich selbst. Sein wichtigstes Argument ist dabei die zukünftige Gnade Gottes.
Hoffe auf Gott. Vertraue darauf, wer Gott für dich in Zukunft sein wird. Der Tag kommt, an dem du ihn loben wirst. Die Gegenwart des Herrn wird dir alle Hilfe sein, die du brauchst, und er hat versprochen, für immer bei uns zu sein.
Die Bedeutung des Selbstgesprächs im Glauben
Martin Lloyd Jones glaubt, dass dieser Ansatz und selbst die Wahrheit über die zukünftige Gnade Gottes zu predigen, entscheidend ist, um geistliche Krisen und Depressionen zu überwinden. In seinem hilfreichen Buch „Geistliche Krisen und Depressionen“ schreibt er:
„Ist dir bewusst, dass der grösste Teil deines Kummers im Leben darauf zurückzuführen ist, dass du dir selbst zuhörst, anstatt mit dir zu reden? Nimm zum Beispiel die Gedanken, die dir durch den Kopf gehen, wenn du am Morgen aufwachst. Du hast sie nicht bewusst verursacht. Aber sie fangen einfach an, mit dir zu reden. Sie erinnern dich an die gestrigen Probleme usw. Jemand spricht mit dir, dein Ich spricht mit dir.
In Psalm 42 reagiert dieser Mann so. Anstatt sein Ich reden zu lassen, fängt er an, sich selbst zuzureden. Er fragt: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Seine Seele hat ihn bedrückt, ihn zermalmt. Also steht er auf und sagt: Seele, höre mir einen Augenblick zu und lass mich dir etwas sagen.“
Das Wort Gottes als Antwort auf Niedergeschlagenheit
Im Kampf gegen die Niedergeschlagenheit ringen wir darum, Gottes Verheißungen zu glauben. Und dieser Glaube an die zukünftige Gnade Gottes geschieht durch das Hören des Wortes. Deshalb steht im Mittelpunkt dieses Kampfes, dass wir uns selbst das Wort Gottes predigen.

