Serie•Teil 6 / 44Johannes-Evangelium
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Die Vorbereitung auf das gemeinsame Mahl
Wir werden hier vorne alles stehen haben, um gemeinsam Abendmahl zu feiern. Das wollen wir heute tun.
Wir werden also nachher, sage ich mal, soweit wir gläubig sind, nach vorne kommen und am Brotbrechen teilnehmen, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass das, was Jesus am Kreuz getan hat, für uns gilt. Das ist das, was wir nachher machen wollen.
Und jetzt kommen nachher noch die Musiker. Sie werden noch drei Lieder spielen, und dann werden wir eingeladen sein, nach vorne zu gehen. Ich möchte uns jetzt einfach hineinführend in diesen Gedanken des Brotbrechens und des Abendmahls mitnehmen.
Ich dachte mir, wir gehen in unserer Johannesreihe einfach kurz weiter, weil nämlich der nächste Vers, der dran wäre, Johannes 1,29, total passt. Letzte Woche haben wir mit der Geschichte von Johannes dem Täufer aufgehört. Johannes der Täufer wird gefragt, wer er denn sei und warum er taufen würde. Seine Antwort ist irgendwie total klar: Ich bin die Erfüllung einer Verheißung an den Propheten Jesaja. Ich bin die Stimme eines Rufenden in der Wüste. Macht gerade den Weg des Herrn.
Dann wurde er gefragt, und ich sage es jetzt mit meinen Worten: Wenn ihr mich jetzt fragt, warum ich taufe, wisst ihr was? Macht euch keine Mühe mehr mit mir, das ist eh alles zu spät, weil mein Job schon fast getan ist. Ihr müsst euch jetzt auf jemand anderen konzentrieren. Er wagt da aber noch nicht, auf wen.
Und jetzt, wieder einen Tag später, kommt dieser Vers: Johannes 1,29. Am folgenden Tag sieht er Johannes der Täufer Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Ihr merkt, das passt so schön zum Abendmahl oder zum Brotbrechen. Da musste man jetzt nicht noch einen neuen Text erfinden, das konnte man einfach auslegen. Ich möchte mir einfach nur diesen einen Vers mit euch kurz anschauen und dann rübergeben an die Musik, damit es uns hineinführt ins Abendmahl.
Das Bild vom Opfer und seine Erfüllung
Das, was hier steht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Dieser Vers liegt bereits hinter der Taufe Jesu. Jesus ist also schon getauft. Es scheint so, als wäre Jesus nach seiner eigenen Taufe einfach noch eine Weile dort geblieben, am Jordan, da, wo alle Leute zusammengekommen sind. Er geht nicht gleich wieder nach Hause. Und dann, als Johannes ihm noch einmal begegnet, kommt es zu dieser Aussage: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Vielleicht nerve ich euch mit dieser immer wiederkehrenden Bitte, dass ihr Bibelverse auswendig lernen mögt. Dieser halbe Vers, also der zweite Teil: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt, das ist wirklich ein schöner Vers. Wenn man sagt: Ich will einen halben Vers mitnehmen, dann nimm diesen halben Vers mit. Er ist es einfach wert, von seiner Schönheit und von seiner Tiefe her im Herzen zu sein.
In diesem Vers steckt tatsächlich Gottes Nein und Gottes Ja zum Menschen. Die Heiligkeit sagt zu dem, was Menschen in ihrer Verlorenheit produzieren, einfach Nein. Und Gottes Liebe findet jetzt einen Weg, wie verlorene Menschen trotzdem gerettet werden können. Und das ist einfach großartig.
Vielleicht habt ihr beim Bibellesen, ich weiß noch, als ich das erste Mal die Bibel durchgelesen habe, gemerkt: Es gibt da so Bücher, da kommt man nur schwer durch. Drittes Mose ist so ein Buch, weil da eigentlich nur von Opfern die Rede ist. Verschiedene Opfer, meistens werden Tiere geschlachtet. Und die Frage ist: Warum gibt es bitteschön im Alten Testament so viele Opfer?
Und die Antwort, jetzt muss ich schauen, dass ich meine Enkel hier nicht habe, die Antwort findet sich in dieser Tasche. Das hier ist die Antwort. Jetzt wirst du sagen: Nein, das ist nicht die Antwort, das ist Lego. Ja, das ist eine Lego-Feuerwehr. Und warum ich jetzt hier so herumschaue, ihr ahnt warum: Das ist ein bisschen zu früh ausgepackt. Das ist eigentlich versteckt in meinem Büro, so dass selbst wenn wir Besuch von den Enkeln kriegen, es keiner findet. Denn das soll erst am 24.12. gefunden werden.
Das ist jetzt, wenn man versucht, das Alte Testament zu verstehen, wie sich das Alte Testament zum Neuen Testament verhält. Das ist das Alte Testament. Da ist etwas einfach in Bildern grob so dargestellt, dass man es anfassen kann, damit man verstehen kann, wie eine Feuerwehr funktioniert. Das ist keine Feuerwehr, und du hast auch nicht wirklich verstanden, wie eine Feuerwehr funktioniert, wenn du damit spielst. Aber du hast eine Idee davon, was da passiert, wenn ich dann draußen auf der Straße eine sehe: Na nee, na nee, na nee, na nee, na nee. Du hast so eine Idee, was da passieren könnte.
Und so wie kleine Kinder durch Lego eine Idee davon bekommen, wozu es eine Feuerwehr gibt, und dann, wenn sie draußen eine sehen, merken: Ah, das war die Idee, genau so macht Gott das. Nur dass Gott uns nicht Lego geschenkt hat, sondern das Alte Testament. Und im Alten Testament ist es so: Da werden uns bildhaft Dinge, Prinzipien, einmal vorgemacht. Da wird ein Tier geschlachtet. Wozu? Damit ich mehr verstehe, als dass man Tiere schlachten kann, sondern damit ich ein Prinzip verstehe, das dahinter steckt. Ich schlachte ein Tier, und der Mensch lernt, indem er das jahrzehntelang, jahrhundertelang macht, das Prinzip. Und das Prinzip lautet: Ich kann mich selber nicht retten.
Hier lernst du: Die Feuerwehr löscht einen Brand. Und dann siehst du eine richtige Feuerwehr, und da wird auch richtig gelöscht. Im Alten Testament lernst du an den Opfern: Wenn ich Mist gebaut habe, dann brauche ich ein Opfer. Ich brauche einen anderen, im Alten Testament ein Tier. Aber natürlich ist klar, dass ein Tieropfer nicht mehr sein kann als ein Vorbild. Da wird ein Prinzip erklärt. Es ist ein Bilderbuch. Im Hebräerbrief heißt es einmal: Denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen. Das geht nicht.
Es wäre absurd zu sagen: Ich köpfe eine Taube und dann bin ich zweimal lügenlos. Das ist Unsinn. Und doch ist es so: Indem ich mir das Alte Testament anschaue, die Tieropfer des Alten Testaments verstehe, merke ich, ich habe ein Problem. Ich habe ein Problem damit, dass ich mich durch das, was ich tue, von Gott trenne. Und jetzt: Wie kann ich im Alten Testament dieses Problem überwinden? Da wird Blut vergossen, Blut eines Tieres. Das Prinzip habe ich verstanden. Ich habe noch nicht die Übertragung ins Neue Testament verstanden, aber ich habe das Prinzip verstanden.
Auf diesem Prinzip, so wie meine Enkel dann eine richtige Feuerwehr anschauen können, so können wir uns die Erfüllung dieses Prinzips im Neuen Testament anschauen. Und wir merken: Oh, jetzt geht es plötzlich nicht mehr um Tieropfer, sondern wir wenden dieses Prinzip an. Da ist einer, der sein Blut vergießen muss, weil ich mich selber nicht retten kann. Ich wende das auf mich an, und ich sehe: In letzter Konsequenz geht es gar nicht um Tiere, sondern, wie es in unserem Vers heißt, es geht darum, dass Gott sein Opfer bringt. Und dieses Opfer ist niemand anders als Jesus. Jesus ist das Lamm Gottes. Also gibt Gott ein Lamm, schlachtet ein Lamm, schlachtet Jesus, um die Sünde der Welt wegzunehmen.
Frage: Wo kommt dieser Gedanke her, dass Jesus das Lamm ist? Und weil es ein so wunderschöner Text ist, dachte ich mir, ich bringe ihn euch mit. Wer sich nie mit Prophetie beschäftigt hat, wird jetzt sagen: Oh, das ist aber interessant, hier steht ja ganz viel über Jesus. Ja, das ist eine der deutlichsten, klarsten, komplexesten, detailreichsten Verheißungen auf das Leben Jesu, auf sein Sterben, seinen Tod und in gewisser Weise sogar ein Stück auf seine Auferstehung.
Und wir werden sehen, wenn wir das jetzt durchgehen, dann beschreibt uns Jesaja das Jahrhunderte, bevor Jesus geboren wurde. Er beschreibt uns das, was Jesus getan hat. Und die Idee, dass Jesus das Lamm ist, stammt aus diesem Text. Deswegen habe ich ihn euch mitgebracht.
Der leidende Knecht als Vorausbild
Da heißt es in Jesaja 53, ab Vers 3. Ich habe ein bisschen gekürzt. Ihr könnt das gerne nachlesen. Da ist nichts jetzt rausgenommen, wo man sagt: Haha, er hat das vorgelesen, es hätte nicht gepasst. Doch, es passt weiterhin. Es ist einfach nur ein bisschen lang.
Er ist gemeint, der Messias oder Jesus, bei Jesaja auch gerne der Knecht des Herrn genannt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch: Unsere Leiden hat er getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg. Aber der Herr ließ ihn treffen unser aller Schuld. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf. Jetzt kommt’s: wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird. Hier ist diese Verbindung zu Johannes 1,29. Und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern, so tat er seinen Mund nicht auf. Wegen des Vergehens seines Volkes hat ihn Strafe getroffen. Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod. Wer so ein bisschen weiß, wie die Geschichte mit Jesus wirklich lief, der merkt: Das war genau so. Verurteilt wie ein Verbrecher, dazu verdammt, irgendwo auf die Müllkippe geworfen zu werden, kommt dann Joseph von Arimathia und sagt: Du kannst bei mir in meiner Gruft beerdigt werden. Weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist.
Doch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat – Schuldopfer, das ist die Idee des Alten Testaments, das Opfer –, dann erfüllt sich das Schuldopfer des Alten Testaments in Jesus. Und wir begreifen, warum das Alte Testament ihm so wichtig war, damit Leute verstehen, worum es denn dabei geht. Nicht darum, dass wir in aller Ewigkeit Tiere opfern, sondern darum, dass ich, wenn Jesus kommt und stirbt, kapiere: Ah, okay, vielen Dank. So wie bei der Feuerwehr: Wo ist der Schlauch? Ah, da gibt es Wasser, super. Warum muss der sterben? Weil du dich nicht retten kannst. Du brauchst ein Schuldopfer. Du brauchst jemanden, der sich der Sachen annimmt, die du ausgefressen hast.
Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, gemeint sind geistliche Nachkommen, Jünger. Er wird seine Tage verlängern; hier steckt so ein Stückchen Auferstehung drin. Und was dem Herrn gefällt, wird durch seine Hand gelingen. Durch seine Erkenntnis wird der gerechte Knecht den vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.
Der Text ist zu viel, ja, da könnte man alleine jetzt viel zu viel sagen. Es ist gewaltig. Das ist ein ganz komplexer Text. Und wer ihn liest und das Neue Testament kennt, der glaubt, während er das liest, Jesus am Kreuz hängen zu sehen, später dann das Begräbnis im Grab von Joseph von Arimathia, dann die Auferstehung – und das über ein halbes Jahrtausend vor Jesu Geburt detailliert aufgeschrieben.
Für uns heute ist ein Aspekt besonders wichtig. Jesaja beschreibt den Knecht des Herrn, und er sagt, dass es ein Gerechter ist, der für Sünder stirbt. Auf der einen Seite stehen die Leidenden, stehen die Sünder, stehen die, die keinen Frieden mit Gott haben, aber einen Hunger nach Gott, aber keinen Frieden, die verirrt sind: Wir irrten umher wie Schafe. Und die Frage ist: Wie will Gott ihnen helfen? Und die Antwort ist eben nicht, dass Gott neue Regeln gibt, sondern die Antwort ist, dass Gott seinen Knecht, den Messias, schickt. Und wenn du fragst, warum: Ganz einfach. Er bringt das Schuldopfer, das wir brauchen, damit unsere Beziehung mit Gott wiederhergestellt werden kann.
Wenn Jesaja das hier so schreibt, so ist allen Lesern irgendwie klar, was er meint: Ein Schuldopfer wird gebracht für Sünden, um die eigene Beziehung mit Gott wieder in Ordnung zu bringen. Schuldopfer heißt: Ich habe verstanden, wo ich vor Gott stehe. Ich habe ein Problem, und ich will es wieder in Ordnung bringen. Ich merke nur: Ich habe nichts. Und jetzt kommt Gott und sagt an der Stelle: Da kann ich dir helfen. Ein Schuldopfer im Alten Testament brachte Sühnung und Vergebung, und genau das bringt Jesus. Er ist, wie es hier heißt, das Lamm Gottes.
Und wenn wir noch mal durchgehen: Das Lamm Gottes, das Opfer, das Gott bringt, um Menschen zu retten. Er wird verachtet, er lädt sich unsere Schmerzen auf, er lässt sich verletzen, er trägt unsere Schuld, er wird misshandelt, er wird bestraft, er wird umgebracht. Und er muss, und damit wir uns richtig verstehen, das ist Gottes Wille, er muss leiden, er wird zerschlagen, weil er sich meine und deine Sünde auflädt. Das ist das Besondere an Jesus: Er lädt sich unsere Sünde auf. Der Gerechte wird bestraft, damit Gott aus Sündern Gerechte machen kann. Der Gerechte wird zum Ungerechten, und indem er sich unsere Schuld auflegt, nimmt er uns quasi unsere Schuld weg. Und da, wo wir vorher mit Sünde beladen dastehen, geben wir sie Jesus ab, lassen ihn bezahlen und stehen vor Gott wie Menschen, die nie gesündigt haben, weil ein anderer für uns zum Schuldopfer geworden ist. Jesus, das Lamm Gottes, das Schuldopfer, das Gott für Menschen darbringt.
Die Weite der Rettung und der Blick auf das Abendmahl
Und der Hammer ist, dass Gott an dieser Stelle nicht nur ein paar Auserwählte im Blick hat. Schauen wir noch einmal, wie Johannes das hier formuliert:
Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Hier heißt es: die Sünde der Welt. Jesus kommt für jeden. Wenn du hier sitzt und denkst, das hat nur mit anderen zu tun, mich meint das nicht, weil wenn du mein Leben kennen würdest, dann würdest du wissen, da ist nichts mehr zu retten, dann ist das falsch. Jesus kommt für jeden, ohne Ausnahme.
An anderer Stelle schreibt auch der Apostel Johannes. Da sagt er: Meine Kinder – gemeint sind geistliche Kinder –, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, haben wir einen Beistand bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Da grüßt auch ein bisschen Jesaja wieder. Er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.
Ist das großartig? Gott sieht die Welt in ihrer absoluten Verlorenheit. Und so sehr Gott gegen Sünder ist, weil sie verloren sind und wirklich unter seinem Zorn stehen, so sehr ist Gott für die Menschheit. Er wird Mensch und bringt sich selbst als Schuldopfer dar, als das Opfer, das jeder Mensch braucht, um gerecht zu werden.
Ist das großartig? Also, ich stehe vor so einem Text und merke: Mein Leben wird nicht genügend Zeit hergeben, um das in der Tiefe auszuloten. Der Gerechte, der für die Ungerechten stirbt, damit die Sünder zu Kindern Gottes werden können.
Wo wir hilflos sind und uns nicht retten können, da findet Gott einen Weg, indem er den Preis bezahlt und für unsere Sünde stirbt. Und wenn wir heute Brot brechen feiern, also wenn wir nach vorne gehen – und das sollten die tun, die für sich ganz klar sagen können: Jesus ist der Herr in meinem Leben, ich habe diese Entscheidung für Jesus getroffen, ich folge ihm –, wenn wir nach vorne gehen und aus dem Kelch trinken, da haben wir einen großen und einen kleinen, ihr könnt euch aussuchen, ein Stück von dem Brot essen, dann feiern wir nicht unseren Glauben. Wir feiern auch nicht, wie gut oder vielleicht nicht so gut unsere vergangene Woche war, sondern das, was wir feiern, das ist Jesus. Wir erinnern uns an das, was er getan hat, und wir feiern, was am Kreuz passiert ist.
Ein persönliches Bekenntnis zum Schluss
Letzter Gedanke
Ich habe vor Kurzem einen Podcast gehört, den Christfried mir empfohlen hat. Darin meinte jemand, dass er sehr viel von den Anonymen Alkoholikern gelernt habe.
Die Anonymen Alkoholiker gehen nach vorne und sagen: Mein Name ist sowieso, ich bin ein Alkoholiker. Und wisst ihr was? Ich finde es total spannend, wenn jeder von uns — wir werden das nicht tun — aber bevor er zum Abendmahl geht, hier nach vorne geht und sagt: Mein Name ist Jürgen Fischer, ich bin ein Sünder.
Und weil ich ein Sünder bin, gehe ich dorthin. Ich gehe nicht zum Abendmahl, weil ich heilig bin; dann bräuchte ich es nicht. Ich gehe dorthin, weil ich ein Sünder bin, weil es einen gibt, der für mich das Opfer gebracht hat.
Ede und ich überlegen ein bisschen, wie man das Thema Innigkeit in den Gottesdienst einbringen kann. Ich denke, dieses Gespräch wird nächsten Samstag weitergehen.
Ich habe überlegt, dass das ein total witziger Start wäre, wenn wir uns alle begrüßen würden mit: „Schön, dass ihr da seid, ihr Sünder. Mein Name ist Jürgen Fischer, und ich bin Sünder. Und alles, was ich bin, bin ich, weil ein anderer für meine Sünde gestorben ist, weil er meine Schuld auf sich genommen hat.“
Und wenn ich heute Brotbrechen feiere, dann tue ich das, um an ihn zu denken, an den zu denken, der für mich, für euch gestorben ist. Siehe das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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