Serie•Teil 4 / 17Gebet in der Bibel
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Einleitung: Betende Gestalten im Alten Testament
Zurück zu den Betern im Alten Testament: Samuel, bei mir ist es klein i Samuel. Was wir bei Mose gesehen haben, das sehen wir auch bei Samuel: Er ist ein gewohnheitsmäßiger Beter. Nur bei so einem gewohnheitsmäßigen Beter ist es so, dass man so reflexartig betet wie Samuel.
Ich habe in 1. Samuel 8,6 zum Beispiel: Dort, wo die Israeliten sich einen König erbitten, heißt es: Das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sagten: Gib uns einen König, dass er uns richte. Und Samuel betete zu Yahweh. Das ist das Erste, was er tut, seine erste Reaktion. Nur ein Beter, nur ein gewohnheitsmäßiger Beter.
Oder in 1. Samuel 12,23 und 24: Nur bei einem gewohnheitsmäßigen Beter wie Samuel empfindet er es als Sünde, die Fürbitte zu vernachlässigen. 1. Samuel 12,23: Auch ich, fern sei es von mir, gegen Yahweh zu sündigen und aufzuhören, für euch zu bitten, sondern ich werde euch den guten und richtigen Weg lehren. Nur fürchtet Yahweh und dient ihm in Wahrheit mit eurem ganzen Herzen. Hier empfindet er es als Sünde gegen Yahweh, aufzuhören, für sie zu beten.
Und ich hatte ja schon erwähnt: Samuel und Mose werden einige Male in der Bibel zusammen genannt als die besonderen Beter. Psalm 99,6 zum Beispiel. Dort werden auf der einen Seite Mose und Aaron erwähnt und auf der anderen Seite Samuel. Also Psalm 99,6: Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen. Sie riefen zu dem Herrn, und er antwortete ihnen. Also sowohl Mose als auch Aaron riefen zum Herrn, und er antwortete ihnen, als auch Samuel. Er rief zum Herrn, und er antwortete ihnen.
Und die andere Stelle hatten wir schon: Jeremia 15,1. Wenn auch Mose und Samuel vor mir stünden, so würde meine Seele sich nicht zu diesem Volk wenden. Hier sieht man, dass Samuel zusammen mit Mose also hervorstechen als Beter im Alten Testament.
Sein Leben war ja umrahmt von Gebet, nicht nur von der Mutter erbeten. Er hat auch den Namen, der von Gott erbeten oder von Gott erhört ist, also der, bei dem Gott auf das Gebet erhört hat. Und als Kind schon betete er zum Herrn, betete er den Herrn an, 1. Samuel 1,28. Moment, ja: Um diesen Knaben, Herr, habe ich gebetet, und Yahweh hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe. Und so habe auch ich ihn Yahweh geliehen; alle Tage, die er lebt, ist er Yahweh geliehen. Und dann heißt es: Und er warf sich dort vor Yahweh nieder.
Jetzt ist die Frage, auf wen bezieht sich das „er“? Möglicherweise auf diesen Knaben: Er huldigte dort vor dem Herrn, und Hanna betete. Ja, jedenfalls ist Samuel dort also als junger Diener, Vers Kapitel 2,26: Der Knabe Samuel wurde immer größer und angenehmer, sowohl bei Yahweh als auch bei den Menschen. Interessant dieser Ausdruck. Das war jetzt Kapitel 2,26. Der Knabe Samuel wurde fortgehend größer und wohlgefälliger, angenehmer, sowohl bei Jahwe als auch bei den Menschen, wohlgefällig. Bei Schlachter heißt es: Er nahm zu an Gunst, sowohl bei dem Herrn als auch bei den Menschen.
Also im Hebräischen heißt es: Er wurde groß und gut, so ganz einfach. Das Hebräische ist eine sehr, sehr einfache Sprache. Er wurde groß und gut bei dem Herrn und bei den Menschen, wohl, also im Sinne von wohl. Er wurde wohl bei dem Herrn und bei den Menschen. Gefällig würden wir sagen: Er wurde gefällig bei dem Herrn und bei den Menschen.
Samuels Fürbitte und Gottes Eingreifen
Und dann in Kapitel sieben, 1. Samuel 7, ist diese Episode. Schon in Vers 3 sagte Samuel zum ganzen Haus Israel: Wenn ihr von ganzem Herzen zu Yahweh umkehrt, so tut die fremden Götter aus eurer Mitte weg, richtet euer Herz auf Yahweh und dient ihm allein; dann wird er euch aus der Hand der Philister retten.
Und dann haben die Israeliten das getan, und dann ließ der Herr es geschehen. Dann haben sie sich versammelt, in Vers 5, nach Mizpa. Er sagt dann: Versammelt ganz Israel nach Mizpa, und ich will Yahweh für euch bitten. Also tut das Volk Buße, und er tritt in den Riss. Ich will Yahweh für euch bitten, der Fürbitter für das Volk.
Und sie versammelten sich nach Mizpa, schöpften Wasser und gossen es aus vor Yahweh. Sie fasteten an diesem Tag und sagten dort: Wir haben gegen Yahweh gesündigt. Und Samuel richtete die Söhne Israels in Mizpa.
Und die Philister hörten, dass die Söhne Israels sich nach Mizpa versammelt hatten. Da zogen die Fürsten der Philister gegen Israel herauf, und die Söhne Israels hörten es und fürchteten sich vor den Philistern. Und die Söhne Israels sagten zu Samuel: Lass nicht ab, für uns zu Yahweh, unserem Gott, zu schreien, zu rufen.
Also hatte er gesagt: Ich werde für Yahweh für euch bitten. Das hat er auch getan. Jetzt kommen die Philister, und sie wenden sich wieder an ihn: Lass nicht ab, für uns zu Yahweh, unserem Gott, zu rufen, dass er uns aus der Hand der Philister rette.
Und Samuel nahm ein Milchlamm und opferte es ganz als Brandopfer Yahwehs. Und Samuel rief zu Yahweh für Israel. Er rief, steht hier, ja, also intensiv war das, laut zu Yahweh für Israel. Und Yahweh erhörte ihn.
Es geschah nämlich, während Samuel das Brandopfer opferte, da rückten die Philister heran zum Kampf gegen Israel. Und Yahweh donnerte, also als Antwort auf das Gebet. Von Samuel an donnert Yahweh mit starkem Donner, heißt es hier, an jenem Tag über den Philistern und verwirrte sie, und sie wurden vor Israel geschlagen.
Und die Männer von Israel zogen von Mizpa aus und verfolgten die Philister und schlugen sie bis unterhalb von Beth-Kar. Und Samuel nahm einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte seinen Namen Eben-Eser und sagte: Bis hierher hat uns Yahweh geholfen. Der Stein der Hilfe, Eben-Eser. Eben ist der Stein, und Eser die Hilfe. Bis hierher hat uns Yahweh geholfen.
So wurden also die Philister gedemütigt und kamen nicht mehr in die Grenzen Israels. Also die Feinde kommen jetzt nicht mehr. Hier ist ein Beter in Israel. Das Volk erlebt Sieg, erlebt das Eingreifen Gottes, und die Feinde bleiben fern. Die Auswirkung von Gebet.
Und die Hand Yahwehs war gegen die Philister alle Tage Samuels. Warum alle Tage Samuels? Weil hier ein Beter da ist. Und die Städte, die die Philister von Israel genommen hatten, kamen wieder an Israel. Also das Reich vermehrt sich wieder, wird wiederhergestellt, von Ekron bis Gat. Auch ihr Gebiet rettete Israel aus der Hand der Philister, und es wurde Friede zwischen Israel und den Amoritern.
Und Samuel richtete Israel alle Tage seines Lebens. Und er ging Jahr für Jahr, zog umher nach Bethel und Gilgal und Mizpa und richtete Israel an all diesen Orten. Und wenn er da von Stadt zu Stadt zieht, da zieht ein Beter von Stadt zu Stadt.
Und er kehrte nach Rama zurück, denn dort war sein Haus. Und dort richtete er Israel, und er baute Yahweh dort einen Altar, eine Huldigungsstätte.
Der Betende als Stimme für das Volk
Und dann lesen wir in Kapitel 12 wieder vom Donner, das zweite Mal, dass vom Donner die Rede ist, in Kapitel 12, Vers 16. Und dort heißt es: Auch jetzt tretet herzu und seht diese große Sache, die Jachwe vor euren Augen tun wird. Ist es nicht jetzt die Weizenernte? Ich will zu Jachwe rufen, und er wird Donner und Regen geben.
Interessant: Hier kündigt er dem Volk an, dass er beten wird, und Gott wird donnern, mitten in der Erntezeit, wo das normalerweise nicht der Fall ist. In der Erntezeit gibt es keinen Regen, es ist sonst also wirklich trocken. Jetzt soll es ein Gewitter geben, ein kräftiges. Ich will beten, und er wird Donner und Regen geben. Und ihr sollt erkennen und sehen, dass eure Bosheit, die ihr getan habt, einen König für euch zu begehren, groß ist in den Augen Jachwes.
Und Samuel rief zu Yahweh, und Yahweh gab Donner und Regen an jenem Tag. Da fürchtete sich das ganze Volk sehr vor Yahweh und vor Samuel.
Hier ist ein Beter, der ankündigt: Ich werde beten, Gott wird donnern. Er lebt so in enger Verbindung mit Gott. Das ganze Volk sagte zu Samuel: Bitte zu Yahweh, deinem Gott, für deine Knechte, dass wir nicht sterben. Denn zu allen unseren Sünden haben wir das Böse hinzugefügt, einen König für uns zu begehren.
Und in Vers 23 sagt er ihnen dann: Es sei ferne von mir, gegen Jachwe zu sündigen und aufzuhören, für euch zu bitten.
Ein Fürbitter, ein echter Fürbitter, der für das Volk eintritt und eng mit Gott lebt. Er war kein Besonderer, er war nicht ein Mann von anderen Empfindungen als wir. Genauso wie Elija nicht ein Mann von anderen Empfindungen war als wir. Aber er hat gelernt, in der Gegenwart Gottes zu leben.
Hier ist doch dieser Gedanke, dass Gebet sinnvoll sei, dass wir einen biblischen Willen haben. Haben wir den Gebetssinn? Ja, danke, der Bruder sagt, hier ist der Gedanke auch enthalten, dass hier ein Gebet gemeint ist.
Sünde war es, denn sie haben sich einen König erbeten, so wie die Heiden einen König wollten. Man kann egoistisch beten. Jakobus 4,3: Ihr bittet und empfangt nicht, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu verzehren.
In dem Fall hat er ihnen das sogar gegeben, aber sie sollten dadurch eine große Lektion lernen. Sie haben sich in Saul einen Falschen erbeten. Und die Lektion war: Gott wäre darauf eingegangen, hätte Saul sich jetzt noch richtig verhalten. Gott sagt nun: Die Vorzeichen sind jetzt neu, sie sind jetzt anders, und jetzt hätte Gott wiederum einen Segen gegeben, wenn Saul ein Mann gewesen wäre, der sich als König nach dem Wort Gottes ausgerichtet hätte, der lernt, auf Gott zu warten.
Aber genau das tut Saul nicht. Er wartet nicht auf Gott, er wartet nicht auf Samuel. Er opfert selber, als er Angst bekommt, dass die Philister kommen. Und er verliert dann sein Königtum. Dann nimmt er auch das nicht an, akzeptiert es nicht, dass er sein Königtum verloren hat, und verfolgt sogar den Gesalbten des Herrn. Er wird zu einem Opponenten, wird zu einem Feind Gottes. Er verfolgt dann den Gesalbten Gottes.
Zum Schluss geht er dann sogar zur Wahrsagerin, um sich Hilfe zu holen. Man sieht hier, wie er immer weiter absackt, und Dämonen plagen ihn usw. Und er endet mit Selbstmord.
Aber Saul hätte sehr wohl ein Mann nach dem Herzen Gottes werden können, wenn er sich an diese Regeln gehalten hätte, die Gott für den König gegeben hat. Und wenn er gelernt hätte, auf Gott zu warten und als Stellvertreter Gottes zu handeln. Das hat er nicht.
David als Vorbild des beständigen Gebets
David hingegen ist dann der Mann nach dem Herzen Gottes, Apostelgeschichte 13,22. Entschuldigung, Vers 22, 13,22 habe ich es richtig gesagt?
Nachdem er ihn, den Saul, abgesetzt hatte, erweckte er ihnen David zum König, dem er auch Zeugnis gab und sagte: Ich fand David, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird.
Übrigens, wenn wir die Bibel studieren, müssen wir immer Acht geben bei den Worten alle, jede und jeder. Hier: allen meinen Willen tun. Das ist relativ. Das schließt nicht aus, dass David persönlich auch einmal sündigen kann. Jeder Mensch ist ein Sünder, und wir wissen, David hat einen großen Fehler gemacht, hat sich aber dann gebeugt. Und in diesem Sinne rechnet Gott ihm das jetzt nicht an. Hier sagte Gott ihm voraus: David, ein Mann, der allen meinen Willen tun wird. Und so war es dann auch. David hat allen Willen Gottes getan, das heißt, er hat sich nach Gott ausgerichtet, mit den Ausnahmen, wo er gesündigt hat. Aber da hat er Buße getan. In dem Sinn war er also auch hier ein Mann nach dem Herzen Gottes. Und das ist ermutigend auch für uns.
Einige Verse aus den Psalmen, zum Beispiel jetzt in Psalm 119 etwas über das Gebetsleben Davids. Psalm 119, Vers 164: Siebenmal des Tages preise ich dich. Siebenmal des Tages preise ich dich wegen der Verordnung in deiner Gerechtigkeit. Da spürt man oder da merkt man etwas von seinem Gebetsleben und von seiner Haltung gegenüber Gott.
Psalm 119, Vers 62 auch. Das eine ist 164, jetzt Vers 62: Mitten in der Nacht stehe ich auf, um dir Lob zu bekennen wegen der Verordnungen deiner Gerechtigkeit. Mitten in der Nacht stehe ich auf und lobe dich für deine wunderbaren Verordnungen, deine gerechten Verordnungen, die Verordnungen deiner Gerechtigkeit.
Auch die Verse 145 und 146, 147: Von ganzem Herzen rief ich, erhöre mich, Herr, ich will deine Satzungen befolgen. Ich rief zu dir: Rette mich, ich will deine Zeugnisse halten. Der Morgendämmerung komme ich zuvor, und ich rufe laut, ich harre auf dein Wort. Also noch ehe es Tag wird, ruft er schon zu Gott. Ich harre auf dein Wort. Er wartet, er richtet sich aus nach Gott, und er möchte nach den Befehlen Gottes leben. Hier haben wir ganz viele Stellen, die das zeigen.
Ich möchte ein paar Stellen hier herausgreifen aus den Samuelbüchern. 1. Samuel 23,2: David befragte den Herrn. Da kommen die Philister und kämpfen gegen Kegila und plündern dort die ganzen Scheunen. Und David befragte den Herrn und sagte: Soll ich hinaufziehen und diese Philister schlagen? Und der Herr sagte zu David: Ziehe hin und schlage die Philister und rette Kegila.
Also er fragt den Herrn. Aber die Männer Davids sagten zu ihm: Siehe, wir fürchten uns hier in Juda. Und wie sollten wir gar nach Kegila gehen? Da befragte David den Herrn noch einmal, und der Herr antwortete ihm und sagte: Mach dich auf, zieh nach Kegila hinab, denn ich werde die Philister in deine Hand geben.
Er wartet, er betet um Klarheit, er bekommt klare Antwort.
In Vers 10 noch einmal. Da geht es hier um Saul. David erfuhr, dass Saul Böses gegen ihn schmiedete, und dann heißt es in Vers 10: David sagte: Herr, Gott Israels, dein Knecht hat als sicher gehört, dass Saul danach trachtet, nach Kegila zu kommen, um die Stadt meinetwegen zu verderben. Werden die Bürger von Kegila mich seiner Hand ausliefern? Wird Saul herabziehen, wie dein Knecht gehört hat? Herr, Gott Israels, bitte, tu deinem Knecht kund.
Hier haben wir dieses Bitte wieder. Gott, tu es deinem Knecht kund. Und der Herr sagte: Er wird herabziehen. Und David sagte: Werden die Bürger von Kegila mich und meine Männer in seine Hand ausliefern? Und der Herr sagte: Sie werden dich ausliefern. Dann heißt es für David: Na klar, dann muss ich fliehen. Dann muss ich fliehen. Und er flieht dann. Denn David wusste: Saul würde, die Kegila-Leute würden David ausliefern. Er bekommt also klare Weisung.
Kapitel 30, Vers 8, 1. Samuel 30,8: Auch hier wieder, da ist diese Bedrängnis. Da geht es, David ist bei Abjatar, dem Priester, und welche Feinde waren das jetzt? Die Amalekiter waren es. Die Amalekiter haben dieses Ziklag erobert. Und da heißt es dann in Vers 8: David befragte den Herrn und sagte: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie erreichen? Und er sagte zu ihm: Ja, gehe nach, denn du wirst sie gewiss erreichen und wirst gewiss retten.
Wie hier Gott sprach, wissen wir nicht. Möglicherweise hat er das, wenn hier steht, er hat das Ephod befragt. Also wenn er das Ephod brauchte, dann war es vielleicht hier das Los, das geworfen wurde, das Ja oder Nein sagt, das Los des Priesters. Und dann kann er mit Ja oder Nein den Weg Gottes herausfinden. Jedenfalls hat Gott ihm Weisung gegeben.
2. Samuel 2,1: Immer wieder lesen wir das, David befragt den Herrn, er befragt den Herrn. Hier erfährt er von dem Tod Sauls und Jonathans, nach dieser Trauer. Vers 1, Kapitel 2: Es geschah danach, da befragte David den Herrn und sagte: Soll ich in eine der Städte Judas hinaufziehen? Und der Herr sagte zu ihm: Zieh hinauf. Und David sagte: Wohin soll ich hinaufziehen? Und er sagte: Nach Hebron.
Und er wird dann König in Hebron, zum König gemacht, aber auf Weisung des Herrn hin. Er befragt jeden Schritt den Herrn. Das ist vorbildhaft.
Oder auch in Kapitel 5, Vers 19: Und David befragte den Herrn. Also es sind hier wieder die Philister, die kommen und sich da im Tal ausbreiten. Und Vers 19: David befragte den Herrn und sagte: Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Mittlerweile ist er schon König in Jerusalem. Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand geben? Und der Herr sagte zu David: Zieh hinauf, denn ich werde die Philister gewiss in deine Hand geben.
Und in Vers 22: Die Philister zogen wieder herauf, zweiter Angriff. Vers 23: David befragte den Herrn, und er sagte: Du sollst nicht hinaufziehen. Einmal soll ich hinaufziehen, ja. Und jetzt denkt er nicht: Ja, letztes Mal war es ja, dann muss es jetzt auch ja sein. Eben nicht. Er betet wieder von Neuem. Und jetzt sagt Gott: Nein, jetzt nicht. Du sollst nicht hinaufziehen. Wende ihnen den Rücken, so dass du an sie herankommst, den Bakabäumen gegenüber. Und sobald du das Geräusch eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bakabäume hörst, dann beeile dich, denn dann ist der Herr vor dir ausgezogen, um das Lager der Philister zu schlagen.
Er bekommt Anweisung mitten im Kampf. Und er handelt nicht aufgrund der Vergangenheit. Letztes Mal ging es gut, wird es jetzt auch gut gehen? Nein, beständig an dem Herrn hängend bekommt er Direktiven, bekommt er Klarheit. Und sobald du das Geräusch hörst und so weiter. Ja, Vers 24: Denn der Herr ist vor dir ausgezogen, um das Lager der Philister zu schlagen. Und David tat so, wie der Herr ihm geboten hatte, und er schlug die Philister von Geba, bis man nach Geser kommt. Ein großer Sieg.
Davids Gebet im Licht der Verheißung
Kapitel 7, 2. Samuel 7, kommt der Prophet Nathan zu David. Und da ist diese großartige Verheißung, in der Gott ihm durch Nathan sagt, dass Gott ihm ein Haus bauen wird. David will dem Herrn ein Haus bauen, und Nathan, der Prophet, sagt: Nein, der Herr wird dir ein Haus bauen.
Vers 11: Jachwe tut dir kund, dass Jachwe dir ein Haus machen wird. Wenn deine Tage erfüllt sein werden und du bei deinen Vätern liegen wirst, werde ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leibe kommen soll. Und ich werde sein Königtum befestigen. Er wird meinem Namen ein Haus bauen, und ich werde den Thron seines Königtums befestigen in Ewigkeit. Ich selbst werde ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein.
Und dann, Vers 16 und 17: Dein Haus und dein Königtum sollen vor dir beständig sein in Ewigkeit, dein Thron soll fest sein in Ewigkeit. Hier haben wir den großen davidischen Bund, den Gott mit David schließt, dass in aller Ewigkeit ein Sohn Davids auf dem Thron Israels sitzen wird.
Nach all diesen Worten und nach diesem ganzen Gesicht redete Nathan zu David. Da ging der König David hinein, setzte sich vor Yahweh nieder und sagte: Wer bin ich? Mein Herr, Yahweh, was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast? Und dieses ist noch ein Geringes gewesen in deinen Augen, mein Herr, Yahweh. Du hast vom Haus deines Knechtes auch geredet in die Ferne hin, und dies ist als Weisung für den Menschen, mein Herr, Yahweh.
Doch was soll David noch weiter zu dir reden? Du kennst ja deinen Knecht, mein Herr, Yahweh. Deines Wortes wegen und nach deinem Herzen hast du all dieses Große getan, um es deinem Knecht kundzutun. Darum bist du groß, Jachwe, Gott, denn niemand ist dir gleich, und kein Gott ist außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.
Und wer ist wie dein Volk, wie Israel, das einzige Volk auf der Erde, für das Gott hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen, um sich einen Namen zu machen und für es so Großes zu tun und furchtgebietende Dinge für dein Land? Indem du vor deinem Volk, das du dir aus Ägypten erlöst hast, Völker und ihre Götter vertriebst, und du hast dir dein Volk Israel befestigt, dir zum Volk in Ewigkeit. Und du, Yahweh, bist ihr Gott geworden.
Und nun, Gott Yahweh, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, halte aufrecht in Ewigkeit und tue, wie du geredet hast. Das hatten wir gestern schon gelesen. Er betet: Herr, nun erfülle dieses große Wort, dieses Wort, das du geredet hast. Und dein Name sei groß in Ewigkeit, dass man spreche: Yahweh der Heere ist Gott über Israel. Und das Haus deines Knechtes David sei fest vor dir.
Denn du, Yahweh der Heere, Gott Israels, hast dem Ohr deines Knechtes eröffnet und gesagt: Ich werde dir ein Haus bauen. Darum hat dein Knecht sich ein Herz gefasst, dieses Gebet zu dir zu beten. Und nun, mein Herr, Jachwe, du bist es, der Gott ist, und deine Worte sind Wahrheit. Und du hast dieses Gute zu deinem Knecht geredet.
So lass es dir nun gefallen und segne das Haus deines Knechtes, dass es ewig vor dir sei. Denn du, mein Herr, Jachwe, hast geredet, und so werde mit deinem Segen das Haus deines Knechtes gesegnet auf ewig.
Gott verspricht ihm den Segen, und er betet jetzt: Herr, dann segne du jetzt. Ein Mann nach dem Herzen Gottes, und dieses Gebet zeigt diese Wertschätzung Gottes, drückt sie aus. Und wie er sich niederlässt. Ich denke, das ist die einzige Stelle, wo ein Mann sich im Gebet vor Gott niedersetzt. Wie er sich vor den Segnungen beugt, er setzt sich hin und sagt: Wer bin ich? Ich bin von deiner Gnade überschüttet.
Rückfragen, Textkritik und weitere Psalmenhinweise
Eine Frage noch dazu: Wenn dann steht, dass David den Herrn fragt und das in seinem Zusammenhang mit dem Gebot steht, und wir dann annehmen, dass er das los war, wurde er von ihm, ist es dann so zu verstehen, dass anschließend dann häufig Gott zitiert wird, weil er ...? Na, das wäre wohl zu weit, oder? Das würde wohl zu weit gehen.
Das ist eine gute Frage. Wahrscheinlich spricht dann der Priester, der Hohepriester, ein Prophetenwort aus, nehme ich an. Denn die Art, wie Gott zu David sprach, das wird uns nicht gesagt. Entweder durch einen Propheten. Manchmal könnte man meinen, Gott spricht direkt zu ihm, also hörbar. Ich weiß es nicht.
Wir haben manchmal ein Sprechen Gottes hörbar zu den Menschen im Alten Testament. Auch im Neuen Testament gibt es ein paar solche Fälle, bei Paulus zum Beispiel. Ich weiß nicht, ich kann die Frage nicht beantworten. Ich weiß auch nicht, ob es Kommentare gibt, die uns da vielleicht weiterhelfen könnten.
Ja, nein, man kann nur bei denen mit Gewissheit sagen, wo es steht oder die im Neuen Testament zitiert werden als Davids Psalmen. Bei Psalm 19 ist einer von den Psalmen, wo das nicht steht. Also da müssen wir ... vielleicht hätte ich hier vorsichtiger sein sollen.
Bei Psalm 2 zum Beispiel, da steht nicht, dass er von David ist, aber er wird im Neuen Testament dem David zugeschrieben, folglich ist er von David. Psalm 2 steht gar keine Überschrift, und wenn wir jetzt das Neue Testament nicht hätten, könnten wir sagen: Wir wissen nicht, von wem er ist. Und Psalm 1 auch nicht. Aber Psalm 2 wird zitiert, und da steht ganz klar in Apostelgeschichte 4, dass er von David ist.
Und Psalm 1 und 2 gehören aber zusammen. So wird auch Psalm 1 wahrscheinlich, ziemlich höchstwahrscheinlich, von David sein. Und es gibt einige andere Psalme, die werden ganz klar jemandem zugeschrieben. Also da wird im Titel gesagt, von wem der Psalm ist. Und dann gibt es eine ganz, ganz lange Reihe von Psalmen, da wird nicht gesagt, von wem sie sind. Und dazu gehört der Psalm 119. Also müssen wir es eigentlich doch offen lassen.
Da muss ich mich hier ein bisschen zurücknehmen in diesen drei Versen aus Psalm 119, weil wir nicht mit Sicherheit wissen, ob er von David ist. Aber es gibt auch von den anderen, von den vielen David-Psalmen, die wir haben, ich weiß es nicht mehr genau, etwa die Hälfte der Psalmen, wo ganz klar gesagt wird, dass sie von David sind. Auch wenn wir nur diese nehmen, finden wir schon sehr, sehr viel über sein Gebetsleben.
Genau, also wenn er nicht David heißt, dann heißt er irgendwie anders. Aber dann ist er auch dieser Mann, ein Mann, der uns zeigt, wie ein Beter des Alten Testaments lebt, der uns zeigt, wie eng man mit dem Wort Gottes und wie eng man mit dem Gebet lebt. Danke für diesen Hinweis.
Andere Psalme würde ich sagen: Das würde zu weit gehen. Aber vielleicht noch eine Stelle in 1. Samuel 30,1. 1. Samuel 30,1. Es geschah, als David und seine Männer am dritten Tag nach Ziklag kamen. Da waren die Amalekiter eingefallen. Also es war große Not, die Frauen waren gefangen worden usw. Also die kommen jetzt, Vers 3, David und seine Männer kommen zur Stadt. Und Vers 6: Die sind natürlich sehr erbost. Vers 4: Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme. Sie sind sehr traurig, aber auch sehr zornig. Bis keine Kraft mehr in ihnen war, weinen sie hier.
Vers 4. Dann Vers 5: Auch die Frauen Davids waren gefangen und weggeführt worden. Und Vers 6: David war in großer Bedrängnis, denn das Volk redete davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, jeder wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. Und jetzt: Wie reagiert David? Aber David stärkte sich in JHWH, seinem Gott.
Und er geht dann ins Gebet. Er stärkt sich in JHWH, seinem Gott, und er geht zum Hohenpriester und befragt den Herrn. Geht ins Gebet. Vorbildhaft, vorbildhaft. Wirft sich in die Arme Gottes, ruft zu Gott, stärkt sich in Gott. Wie er das getan hat, steht nicht da. Aber um sich in Gott zu stärken, muss man sich an sein Wort erinnern. Man muss in die Stille gehen. Und dann bittet er um Direktiven und Wegweisung.
David wäre so ein Studium, das ich sehr empfehlen könnte, wenn jemand sagt: Da möchte ich mich ein bisschen vertiefen. David, ein großartiges Studium, wenn man sein Gebetsleben betrachtet und einmal die Psalme noch hinzuzieht, jedenfalls die Psalmen, die ihm zugeschrieben werden oder wo im Titel steht, dass sie Davids Psalmen sind.
Wenn ich jetzt sage, zugeschrieben werden, dann meine ich, dass sie auch seine sind. Wenn der heilige Schreiber oder der heilige Zusammensteller der Psalmen, wenn der unter Führung des Heiligen Geistes einem Psalm den David zuschreibt, als Überschrift schreibt: Der ist von David, dann war er von David. Wir glauben, dass Gott auch den sogenannten Zusammensteller der Psalmen durch den Heiligen Geist leitete, übrigens auch die Reihenfolge der Psalmen.
Wir wissen nicht, wer es war, der die Psalmen zusammenstellte. Höchstwahrscheinlich geschah die Fertigstellung des Psalmbuches, so wie wir es heute haben, unter Esra. Esra war auch ein Mann Gottes, ein Lehrer. Wir haben nicht Beweise, aber es gibt einige Hinweise, dass es um diese Zeit von Esra war, als das Psalmbuch fertig zusammengestellt wurde. Und auch die Reihenfolge, wie die Psalmen hier aufgeführt werden, ist von Gott gewollt.
Die Reihenfolge der biblischen Bücher, ob das Buch Josua oder das Buch Ruth jetzt zwischen Josua und Richter hineingehört oder nicht, da können wir nicht sagen, dass das inspiriert ist. Das geht zu weit, denn die Buchreihenfolge wurde irgendwann einmal festgelegt. Und in der griechischen Übersetzung ist sie anders als in der hebräischen. Aber die Psalmen, die sind in jeder, auch in der griechischen Übersetzung und auch in der hebräischen Übersetzung, in der gleichen Reihenfolge. Sie haben zwar eine andere Zählung. Die Zählung ist ab Psalm 9 in der griechischen Übersetzung immer um einen Psalm verschoben. Und in der russischen Übersetzung, denke ich, auch. Jedenfalls, weil die russische sich nach der griechischen Zählung richtet.
Jedenfalls: Die Zählung ist nicht inspiriert, aber die Reihenfolge der Psalmen, so wie sie da drinstehen im Psalmbuch, die ist inspiriert. Und deshalb kann uns auch die Reihenfolge der Psalme einiges lehren. Wenn das interessiert: Ich habe in der zweiten Auflage von dem Neuen Testament von Herbert Jantzen einen Artikel dazu geschrieben, von einem gewissen Doktor Kore, der sich da intensiv damit befasst hat.
Weiter, der Nächste ist Elija. Elia haben wir ja schon erwähnt, aber ein paar Dinge könnte man hier noch hinzusagen. Jakobus 5,16-18 wird ja vom Gebet gesprochen und Elia als Beispiel dargestellt. Und bei Elia heißt es in Jakobus 5,17: Elia war ein Mensch, geartet wie wir. Wenn der Jakobus das so sagt, dann will das ja auf etwas hinweisen. Wenn er sagt, Elia war wie wir, dann heißt das: Bitte nehmt ihn zum Vorbild und handelt auch so wie Elia. Denn das Gebet des Gerechten vermag viel in seiner Wirkung. Es wirkt das Gebet des Gerechten. Und Elia war so ein Gerechter, und wir sollen ihn nachahmen.
Er betete, dass es nicht regne, und es regnete nicht. Also Gott hat reagiert auf sein Gebet. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde ließ ihre Frucht sprossen, sprießen.
Bei Elija können wir ein bisschen ins Alte Testament noch gehen, 1. Könige 17,20. Er kommt dort auf Geheiß Gottes zur Witwe von Zarepta, Zarpath heißt es dort im Hebräischen. Und diese Witwe, ihr Sohn ist ... die Witwe versorgt ihn, er bekommt dort Mehl und das Öl, das nicht aufhört. Und diese Witwe hat einen Sohn. Der Sohn wird krank, Kapitel 17, Vers 17. Seine Krankheit wurde schwer, so dass kein Odem mehr in ihm blieb. Und sie sagte zu Elia: Was habe ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir gekommen, um meine Ungerechtigkeit ins Gedächtnis zu bringen, also ins göttliche Gedächtnis, und meinen Sohn zu töten.
Und er sagte zu ihr: Gib mir deinen Sohn her. Und er nahm ihn von ihrem Schoß und brachte ihn hinauf in das Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett. Und er rief zu JHWH und sagte: JHWH, mein Gott, hast du gar an der Witwe, bei der ich mich aufhalte, übel getan, ihren Sohn zu töten? Und er streckte sich dreimal über das Kind. Und da heißt es in Vers 22: Und JHWH hörte auf die Stimme Elias.
Vers 21: JHWH, mein Gott, bitte, lass die Seele dieses Kindes wieder in sein Inneres zurückkehren. Hier wiederum dieses Bitte, dieser Nachdruck: O lass, o möge doch, bitte die Seele dieses Kindes wieder in sein Inneres zurückkehren. Und JHWH hörte auf die Stimme Elias, und die Seele des Kindes kehrte wieder in sein Inneres zurück, und es wurde lebendig. Gebet seines Knechtes. Hätte Elia nicht gebetet, wäre der Sohn totgeblieben.
Die anderen Sachen haben wir gestern gelesen, Kapitel 18, Vers 41, sein Gebet um Regen und wie er dann siebenmal den Knecht ausschickt. Und das zeigt: Er hat also lange Zeit gebetet. Und Gott hat ja dann reagiert.
Er war ein Mann, der sagt: Der Gott, vor dem ich stehe, Kapitel 17, Vers 1, soviel ich weiß ... nein, es ist nicht ... ah, ich habe den falschen, danke, das falsche Gebet. Der Gott, vor dessen Angesicht ich stehe, JHWH, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe. Das Stehen vor Gott ist ein Ausdruck für Gebet. Wenn ihr steht und betet, das heißt Herr Jesus in Markus 11,24: wenn ihr steht und betet. Man steht, und wenn es heißt, vor Gott stehen, der Priester steht vor Gott. Aber hier der Prophet Elia steht vor Gott und vor seinem Angesicht. Das heißt, er spricht zu diesem Angesicht hin, er lebt vor diesem Angesicht Gottes. Das ist ein Ausdruck über sein Gebetsleben. Es ist etwas Regelmäßiges gewesen.
Elia also wird als Beispiel über die Kraft des Gebetes hier aufgeführt bei Jakobus. Dann habe ich hier noch Jesaja, wird erwähnt. Jesaja in 2. Könige 19,2. Da geht es um Hiskia. Hiskia ist in großer Not, Jerusalem wird bedrängt von den Assyrern, sie ist in großer Not. Und in dieser Not, also Vers 2, sandte Hiskia zu Eliakim, der über das Haus, über das Königshaus war, und Schebna, den Schreiber, und die Ältesten der Priester. Er sandte diese Leute, Eliakim und Schebna und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz.
Sie senden sie zu Jesaja, und sie sagen zu ihm: So sagt Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedrängnis und der Züchtigung und der Schmähung. Denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären. Vielleicht wird JHWH, dein Gott, alle Worte des Rabschake hören, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, um den lebenden Gott zu verhöhnen, und wird die Worte bestrafen, die JHWH, dein Gott, gehört hat. Erhebe denn ein Gebet für den Überrest, der sich noch vorfindet.
Warum schickt der König zu Jesaja, dass er beten soll? Jesaja ist bekannt als Beter. Ein Prophet Gottes, der mit Gott lebt, das hat sich herumgesprochen ins Königshaus, und der König bittet Jesaja um Gebet. Erhebe ein Gebet für den Überrest des Volkes.
In 2. Chronik 32 geht es weiter, das ist die Parallelstelle zu 2. Könige 19. Da erfahren wir noch mehr, Vers 20. In 2. Chronik 32,20 erfahren wir, dass dann Jesaja und Hiskia, der König, zusammenbeten. Der König Hiskia und Jesaja, der Sohn des Amoz, der Prophet, beteten deswegen und schrien oder riefen zum Himmel. Und der Herr rettete dann, Vers 22, der Herr rettete Hiskia und die Bewohner von Jerusalem aus der Hand Sanheribs. Hätten sie nicht gebetet, wären sie nicht gerettet worden aus der Hand Sanheribs. Sie beten, und der Herr rettet. 185 Tote an einem Tag, in einer Nacht. Ein gewaltiges Eingreifen Gottes. Da können die Bewohner Jerusalems dankbar sein, so einen König und so einen Propheten in der Stadt zu haben.
Jeremia, Daniel und Nehemia als betende Vorbilder
Ein anderer Beter ist Jeremia. Im ganzen Jeremia-Buch merkt man, wie Jeremia, der sogenannte weinende Prophet, vor dem Herrn betet. Wenn man so ein großer Beter ist wie Jeremia, dass Gott einen sogar beim Gebet bremsen muss, dann ist das schon ein großes Vorbild.
Jeremia musste mehrmals gebremst werden. Gott hat gesagt: Nein, jetzt hörst du auf zu beten, denn auf dieses Gebet werde ich nicht reagieren, darauf werde ich nicht antworten.
Jeremia 7,16 sagt Gott zu Jeremia: „Du aber bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie und dringe nicht in mich, denn ich werde nicht auf dich hören.“ Das tut Gott nicht gern, so etwas jemandem zu sagen. Aber hier muss er es, weil für das Volk ein Gericht ansteht und es keinen anderen Weg mehr gibt.
Das ist 7,16. Und dann noch Kapitel 11, Vers 14, noch einmal Kapitel 11, Vers 14: „Du aber bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, denn ich werde nicht hören zu der Zeit, da sie wegen ihres Unheils zu mir rufen werden.“
Und in Kapitel 14, Vers 11, das dritte Mal: „Und Yahweh sagte zu mir: Bete nicht für dieses Volk zum Guten. Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören.“
Übrigens nur eine Nebenbemerkung über das Fasten: Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören. Das ist klar für Gott, dass Fasten mit Gebet zusammenhängt. Fasten steht für Beten und Fasten, auch im Buch Esther. „Fastet für mich drei Tage“ heißt: Fastet und betet für mich drei Tage. Sie sagt aber nur: Fastet für mich. Fasten ist immer verbunden mit Gebet, jedenfalls Fasten im Sinne Gottes.
Jeremia ist also immer verbunden mit Gebet. Hier wird Jeremia dreimal gebremst, Kapitel 14, Vers 11. Und Jeremia bekommt aber immer wieder ganz klare Antwort von Gott, gerade hier in Vers 13: „Ich sagte: Ach, mein Herr, Yahweh, siehe, die Propheten sprechen: Ihr werdet kein Schwert sehen usw.“ Da klagt er: Schau, die wollen wir nicht hören, und die falschen Propheten sagen etwas anderes.
Vers 14: „Und Yahweh sagte zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen.“ Das heißt, sie geben vor, in meinem Namen zu sprechen, sprechen aber nicht im Namen Gottes. Sie weissagen Lüge. Ich habe sie nicht gesandt.
Hier wird übrigens erklärt, was „in meinem Namen“ heißt: Wenn man von Gott gesandt ist, dann kann man in seinem Namen reden. Und wenn wir im Gebet im Namen Christi zu Gott kommen, dann werden wir gesandt, geschickt von Jesus Christus zu Gott mit diesem Gebetsanliegen.
Das war Jeremia. Dann Daniel, hier der Nächste. Von Daniel ist dann wieder ein Kapitel da. Das ist ein schönes Studium: das Gebetsleben Daniels. Sehr zu empfehlen, das zu studieren. Aus dem Buch Daniel allein gibt es so schöne Hinweise, und auch dieses gewaltige Gebet, das Bußgebet in Kapitel 9.
Daniel betet schon in Kapitel 2. Da sieht man, wie er betet. Ein betender Daniel offenbart Gott dann die Geheimnisse, Daniel 2,17, und zwar der junge Daniel. Er setzt sich ein für das Volk der Feinde, für die Babylonier, für die babylonischen Wahrsager, Priester usw. Er setzt sich dafür ein, dass nicht hier alle umgebracht werden.
„Er ging in sein Haus und teilte die Sache seinen Gefährten Hananja, Misael und Asarja mit, auf dass sie von dem Gott des Himmels Barmherzigkeit erbitten möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten mit den übrigen Weisen von Babel umkämen.“ Er betet.
Und dann kommt dieser Lobpreis in Vers 20: „Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn Weisheit und Macht, sie sind sein, und er ändert Zeiten und Zeitpunkte und so weiter.“ Ein so schönes Gebet. Vers 23: „Dich, Gott meiner Väter, lobe und rühme ich, dass du mir die Weisheit und die Kraft gegeben hast und mir jetzt kundgetan hast, was wir von dir erbeten haben.“
Daniel 6,11 habe ich schon erwähnt: Daniel betet nach seiner Gewohnheit dreimal am Tage. Er kniet sich nieder auf seine Knie und lobt und dankt vor seinem Gott, die Fenster offen nach Jerusalem, in die Richtung, wo der Tempel stand. Daniel wusste, dass jedes Abweichen von seinen Gebetsgewohnheiten ein Verrat gegenüber Gott ist. Deshalb betet er nicht jetzt einfach geheim, sondern macht es genauso weiter wie vorher.
„Er betete und lobte seinen Gott, wie er vorher getan hatte“, Kapitel 6, Vers 11. Sein Gebetsleben basiert nicht auf dem Prinzip von Lust und Laune, sondern er hat feste Gebetszeiten und ist diszipliniert. Langjährig, damals war er schon mindestens 80 Jahre alt, als diese Geschichte mit der Löwengrube geschieht. Und dieser Achtzigjährige hat jahrzehntelang diese Gewohnheit gepflegt, zu beten. Vom Beten kann er nicht lassen und will er nicht lassen. Das ist ihm wie zur zweiten Natur geworden.
Von ihm sagt Gott: Du bist mein Vielgeliebter. Du bist ein Wohlgefälliger. Daniel 9,23 steht das und Daniel 10,11. Du bist ein Vielgeliebter. Und Daniel 10,19. Dreimal sagt Gott von ihm: Du bist ein Vielgeliebter. Hier ist ein Mann, der eng mit Gott lebt.
Kapitel 9 lasse ich aus, dieses Bußgebet, wie er sich da unter die Schuld des Volkes stellt und den Herrn bittet einzugreifen, und Gott antwortet auf das Gebet.
Ein weiterer Beter, hier der letzte in der Reihe der alttestamentlichen, ist Nehemia. Auch da ist ein sehr empfehlenswertes Studium, das Gebetsleben Nehemias zu studieren. Man braucht nur das Buch Nehemia lesen und diese Stellen sich zu Gemüte führen und näher untersuchen.
Nehemia 1,4: Er bekommt schlechte Nachricht von Jerusalem, er selbst ist in Persien. „Und es geschah, als ich diese Worte hörte, setzte ich mich hin und weinte und trug Leid tagelang.“ Man saß in Sacktuch und Asche, das ist ein Zeichen der Trauer. „Ich setzte mich hin und weinte, trug Leid tagelang, und ich fastete und ich betete vor dem Gott des Himmels.“
Hier wieder dieses Gebet: „Yahweh, Gott des Himmels, du großer und furchtgebietender Gott, der den Bund und die Freundlichkeit denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten. Bitte lass dein Ohr aufmerksam und deine Augen offen sein, dass du hörst auf das Gebet deines Knechtes, dass ich heute Tag und Nacht für die Söhne Israels, deine Knechte, vor dir bete, wie ich die Sünden der Söhne Israels bekenne, die wir gegen dich begangen haben.“
Genau gleich wie Daniel: Wir haben gesündigt. Er stellt sich unter die Sünde des Volkes. Auch wir, ich und meines Vaters Haus, haben gesündigt. Wir haben sehr böse gegen dich gehandelt und haben die Gebote und die Satzungen und die Rechtsbestimmungen nicht gehalten, wie du deinem Knecht Mose geboten hast.
„Gedenke bitte des Wortes, das du deinem Knecht Mose geboten hast, indem du sagtest: Werdet ihr treulos handeln, so werde ich euch unter die Völker zerstreuen. Wenn ihr aber zu mir umkehrt und meine Gebote haltet und sie tut, sollten eure Vertriebenen am Ende des Himmels sein, so würde ich sie von dort sammeln und sie an den Ort bringen, den ich erwählt habe, um meinen Namen dort wohnen zu lassen. Sie sind ja deine Knechte, dein Volk, das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine starke Hand.“
„Ach, mein Herr, lass bitte dein Ohr aufmerksam sein auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die Gefallen daran finden, deinen Namen zu fürchten, und bitte lass es deinem Knecht heute gelingen und gewähre ihm Barmherzigkeit vor diesem Mann, vor dem König.“
Und dann kommt er zum König, und der König merkt also seine Traurigkeit. In Vers 4 heißt es: „Der König sagte zu mir: Um was bittest du denn?“ Da heißt es: „Und da betete ich zu dem Gott des Himmels und sagte zum König.“
Er spricht zum Gott des Himmels und spricht zum König. Das geht fast gleichzeitig, oder? Innerlich schreit er, ruft er zu Gott: Herr, jetzt ist die Gelegenheit, jetzt gib mir die Weisheit, gib mir die Gnade, das richtig vorzubringen. In ganz großer Geschwindigkeit sozusagen, wie ein Stoßgebet, schickt er es zum Himmel, und er spricht zum König. Das ist nachahmenswert. Man ist in irgendeiner Situation, man muss jetzt etwas sagen, und man kann ein Stoßgebet zum Himmel schicken, und dann spricht man zum König, und der Herr hilft.
Nehemia 3,36: Also es sind hier die Feinde, die Ammoniter, die Samariter sind gegen Nehemia, und er, es heißt hier, Tobija, der Ammoniter, stand neben ihm und sagte: Was sie auch bauen, wenn ein Fuchs hinaufstiege, so würde er ihre Steinmauer auseinanderreißen. Und die spotten da und lachen. Und er: „Höre, unser Gott, denn wir sind zur Verachtung geworden, und bring ihren Hohn auf ihren Kopf zurück und gib sie dem Raub hin in einem Land der Gefangenschaft.“
Es ist schön, wenn man sieht, wie die Beter mit Gott umgehen. Sie reden so natürlich: Gott, hör mal zu, hör mal zu. Das sagen wir ja auch, wenn wir jemanden fragen: Du, hör mal zu, ich sag dir was. Der Hiskia macht das auch so. Er kommt zu Gott und sagt: Gott, lies mal, lies mal, was der schreibt. Und dann zeigt ihm der Brief, den er bekommen hat, und sagt: Du musst dir mal anschauen, was der schreibt.
Und so dieser Umgang mit Gott: „Höre und decke ihre Ungerechtigkeit nicht zu. Ihre Sünde werde nicht ausgelöscht vor deinem Angesicht, denn sie haben dich gereizt angesichts der Bauenden.“ Er betet hier, dass Gott gerechtfertigt wird. Es geht um Gott, es geht nicht um persönliche Rache, gar nicht.
Dann in Kapitel 4, Vers 3: Vers 2 lesen wir: „Sie verschworen sich, zu kommen, um gegen Jerusalem zu kämpfen und Schaden darin anzurichten.“ Und da, Vers 3, „da beteten wir zu unserem Gott und stellten aus Furcht vor ihnen Tag und Nacht Wachen gegen sie auf.“
Wir beten und wir kämpfen, beten und wir verteidigen uns. Beides ist nötig: Gebet und Kampf. Für uns heißt es Gebet und Verkündigung des Wortes Gottes.
Wächter, Fasten und die bleibende Aufgabe des Gebets
Hier habe ich als letzten Punkt noch die Wächter Jerusalems, Jesaja 62,6-7.
Übrigens, bei Nehemia, ich habe das nicht erwähnt, ist natürlich auch Nehemia 9 noch zu erwähnen. Aber ich kann jetzt nicht darauf eingehen, auf das Bußgebet und wie er sich einsetzt. Das ist übrigens bei den nachexilischen Propheten Daniel 9, Esra 9 und Nehemia 9. Das sind diese drei großen Bußgebete.
Gehen wir nicht darauf ein. Esra wäre auch noch einer, den wir anführen könnten. Esra ist der Mann, der betet und fastet, damit Gott mit ihm ist. Der König gibt ihm den Befehl, er darf ausziehen, also mit einer großen Geldgabe, und darf jetzt nach Jerusalem ziehen und soll dort helfen, die Stadt aufzubauen, den Tempel zu bauen. Und da heißt es, dass Esra vor Gott fastete, damit ihm keine Räuber auf dem Weg begegnen, damit er mit Schutz und Sicherheit Gottes beschützt wird. Auf den Schutz des Königs hat er verzichtet, aber auf den Schutz Gottes nicht.
Das ist in Esra, ja, ich denke, es ist Kapitel 8. Esra 8, vielleicht, wenn wir das kurz aufschlagen. Esra 8, na, Moment, ist es 7? Weiß das jemand, die Stelle? Nein, dann ist es 9.
Esra 8,21:
Ich rief dort am Fluss Ahawa ein Fasten aus, um uns vor unserem Gott zu demütigen, um von ihm einen geebneten Weg zu erbitten für uns und für unsere Kinder und für alle unsere Habe. Denn ich schämte mich, vom König eine Heeresmacht und Reiter zu erbitten, die uns gegen den Feind auf dem Wege beistehen sollten. Denn wir hatten zum König gesagt: Die Hand unseres Gottes ist über allen, die ihn suchen, zum Guten, aber seine Macht und sein Zorn sind gegen die, die ihn verlassen. Und so fasteten wir und erbaten dies von unserem Gott, und er ließ sich von uns erbitten.
Schön, oder? Wir pfeifen auf den Schutz des Königs, aber wir flehen und fasten zu Gottes Ehre, damit er uns beschützt. Das war Esra zwischendurch noch.
Dann die Wächter Jerusalems, Jesaja 62,6-7:
Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem befestigt und bis er es zum Ruhm macht auf der Erde.
Die ihr den Herrn erinnert, gönnt euch keine Ruhe. Herr, du hast gesagt, wir warten, dass du deine Verheißung erfüllst. Da stehen sie und beten und erinnern Gott an seine Verheißung, bis er Jerusalem festmacht und bis er es zum Ruhm macht auf der Erde. Das war jetzt Jesaja 62,6-7.
Wir brauchen auch heute solche Wächter, Wächter Israels, Beter, die den Herrn an seine Verheißungen erinnern. Und der Herr wird handeln. Herr, du hast verheißen, es ist dein Volk, deine Gemeinde. Bewahre sie vor ihrer Leere, bewahre sie vor dem Zeitgeist. Die Gemeinde Jesu wird heute mehr bedrängt als je. Wir haben einen ungeheuren Kampf. Die christliche Moral wird in unserer Zeit systematisch zerstört, und wir brauchen Beter.
Wir müssen nicht sagen: Ja, das ist halt der Lauf der Zeit, und wir leben halt in der Endzeit, und es wird alles gottloser, und Deutschland wird antichristlicher. Natürlich ist es so, aber das heißt doch nicht, dass wir aufhören sollen zu beten, dass der Herr die Gemeinde bewahrt. Im Gegenteil: Man sieht in den Erweckungsbewegungen, wie Gebete eine Landschaft verändern. Eine politische Landschaft hat sich verändert in den großen Erweckungszeiten, auch in England, auch in Amerika. Da waren besondere Erweckungszeiten. In Deutschland hatten wir die Reformationszeit, die die politische Landschaft verändert hat. Und der Herr möchte erbeten sein.
Ich habe Angst, dass manche Christen heutzutage sagen: Ja, das ist alles schon zu spät, wir gehen nur noch den Bach runter, es ist alles schon verloren. Die haben schon aufgehört zu beten, es ist schon vorbei. Es ist wie bei Zacharias: Er hat aufgehört zu beten. Es ist keine Chance mehr, dass meine Frau fruchtbar wird. Der Herr bestraft ihn und sagt: So ein Priester, der hat nichts zu sagen. Ein Priester, der nicht mit dem Eingreifen Gottes rechnet, der soll stumm sein. Dann ist er stumm bis zur Geburt des Johannes des Täufers. Dann darf er das Lob Gottes verkündigen.
Aber wir sollten Acht geben, dass wir nicht so negativ denken. Die Zeit ist schlimm, das ist keine Frage, aber das Werk des Herrn geht immer noch weiter. Es gab sehr schlimme Zeiten in England, es gab sehr schlimme Zeiten in Amerika vor der Erweckungsbewegung, und der Herr hat eingegriffen. Über Erweckung wollen wir vielleicht noch, ich hoffe, dass wir da noch ein bisschen zu dem Thema kommen.
Wie sieht es aus? Wir haben jetzt, ich denke, wir sollten hier eine Pause machen, denn wir haben noch bis um zwölf Uhr dreißig Unterricht.

