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Johannesevangelium 6,30-37 Die Speise zum Ewigen Leben 2

Johannes-Evangelium, Teil 40/44
Johannes 6,30-37
SERIE - Teil 40 / 44Johannes-Evangelium

Hallo, liebe Geschwister!

Lasst uns dort weitermachen, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Zugegebenermaßen ist das kein leichter Text, aber einer, den wir gut verstehen müssen, wenn wir zum Kern des Christentums vordringen wollen. Wir sind in Johannes 6.

Anfangs, das war die vorletzte Predigt, habe ich euch mit der Frage konfrontiert: Was wollt ihr? Wollt ihr die Gaben oder wollt ihr den Geber?

Ich habe diese Frage gestellt, weil Johannes sie uns durch die Auswahl der Ereignisse zeigt, die er von dem Herrn Jesus berichtet. Da ist einmal die Speisung der Fünftausend und Jesus, der auf dem See geht.

Hört euch gern die Predigten noch einmal an.

Vom Interesse an Gaben zum Verständnis des Zeichens

Letztes Mal haben wir den Dialog verfolgt, der zwischen Jesus und den Menschen entstand, die ihn gesucht und schließlich in Kapernaum gefunden hatten. Wir haben gesehen, wie der Herr Jesus darauf besteht, dass sie in ihren Gedanken nicht bei der Brotvermehrung stehen bleiben, sondern das Wunder selbst als Zeichen verstehen.

Ich finde das immer wieder großartig: Mitdenken ist bei Gott mehr als erwünscht. Jesus sagt: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt.“ Das war sein Vorwurf. Oder mit meinen Worten: Ihr habt nur Interesse an den Gaben, aber nicht am Geber. Ihr seid nur hier, weil ihr noch ein Wunder erleben wollt, noch einen Tag richtig satt sein wollt. Das ist euer Antrieb.

Aber das ist zu wenig, viel zu wenig. Das ist eine groteske Verkürzung dessen, was passiert war. Das Wunder der Brotvermehrung ist ein Zeichen, es weist über sich hinaus. Es zeigt, dass dieser junge Wanderprediger aus Nazareth mehr, viel mehr zu geben hat als nur Brote und Fische. Gott, der Vater, hatte ihn durch das Zeichen beglaubigt oder bestätigt.

Und worin hätte die Verantwortung derer bestanden, die das Wunder erlebt hatten? Im Umgang mit Gott ist es immer dasselbe: Wir haben zwei Aufgaben. Erstens, nachdenken; zweitens, die richtigen Fragen stellen.

Die falsche Frage nach weiteren Zeichen

Und sie machen es fast richtig. Einerseits lassen sie sich von Jesus zurechtweisen und fragen: „Was sollen wir tun?“ Das ist eine tolle Frage. Jesu Antwort lautet: „Glaubt an den, den Gott gesandt hat“ (Johannes 6,29).

Leider biegen sie jetzt ganz falsch ab. Wirklich schade, denn in Johannes 6,30 heißt es: „Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du?“

So schade, ganz falsch: „Was tust du nun für ein Zeichen?“ – „Hey Jesus, du willst, dass wir an dich glauben und dir vertrauen? Du musst dir unser Vertrauen erst verdienen. Was gibt es heute zu essen? Was wirkst du?“

Warum ist diese Antwort so schade? Warum ist sie ganz falsch? Weil derjenige, der einem Zeichen nicht glaubt – und noch dazu einem so außergewöhnlichen Zeichen, das es zuvor in der Geschichte Israels nie gegeben hat – auch einem zweiten und dritten Zeichen nicht glauben wird.

Es gibt einen irrationalen Umgang mit Zeichen und Wundern. Das klingt vielleicht merkwürdig, weil man aus der liberalen Ecke uns Fundamentalisten vorwirft, wir könnten nicht klar denken, weil wir überhaupt noch an Zeichen und Wunder glauben. Aber hier wird deutlich: Die Vernunft setzt nicht dort ein, wo man Wunder ablehnt, sondern dort, wo man Gottes übernatürliches Eingreifen erlaubt. Ja, Gott ist Gott – aber man muss richtig mit ihm umgehen.

Der wirklich Vernünftige hat kein Problem damit, dass der Gott, von dem es in Psalm 33 heißt: „Durch das Wort des Herrn ist der Himmel gemacht, und all sein Heer“ – wobei die Engel oder Sterne gemeint sind – „durch den Hauch seines Mundes, denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da“ (Psalm 33,6-9), dass dieser Gott, der die ganze Schöpfung ins Dasein spricht, auch weiterhin schöpferisch tätig sein kann.

Warum nicht? Was sonst?

Aber – und das ist eben wichtig – wenn Gott sich auf wundersame Weise schöpferisch offenbart, wenn er auf übernatürliche Weise satt macht, dann muss mein Verstand ans Laufen kommen. Einfach nur achselzuckend die Sache zur Kenntnis zu nehmen und darauf zu hoffen, dass es wieder passiert, reicht nicht aus.

Deshalb ist ihre Frage eine logische Katastrophe: „Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du?“

Die richtige Haltung zu Zeichen und Wundern

Lasst es mich so sagen: Wenn Gott in deinem Leben ein Wunder tut, wenn er eingreift und du weißt, das war der lebendige Gott – das war nicht mehr normal – dann fordere nicht ein zweites Zeichen.

Und ja, ich weiß, Gideon im Alten Testament hat das auch gemacht. Trotzdem mein Tipp: Tu es nicht!

Frag dich lieber etwas anderes. Frag dich, warum du noch ein Zeichen haben willst. Diese Frage wäre wirklich wichtig.

Warum will ich noch ein Zeichen, wenn ich schon eins hatte? Warum reicht mir ein Zeichen nicht? Was ist mit mir los, wenn mir ein Zeichen nicht reicht? Was sagt mir das über mein Verhältnis zu Gott?

Jesus als das wahre Brot aus dem Himmel

Aber zurück zum Text Johannes 6, die Verse 30-35:

Da sprachen sie zu ihm: „Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was für ein Wunder vollbringst du? Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: ‚Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen.‘“

Da sprach Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.“

Da sprachen sie zu ihm: „Herr, gib uns allezeit dieses Brot!“

Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.“

Ein kleiner Gag am Rande: Ich kann verstehen, dass die anderen Evangelisten solche Wortwechsel nicht überliefert haben. Ich vermute, sie waren teilweise genauso überfordert wie wir das heute sind.

Aber zum Text: Die Gesprächspartner des Herrn Jesus verweisen auf Mose. Gott selbst hatte das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten auf wundersame Weise in der Wüste über einen Zeitraum von knapp vierzig Jahren mit Manna versorgt. Wir wissen zwar nicht ganz genau, was das Manna war, aber man konnte es außerhalb des Lagers sammeln und essen.

Merkt ihr, was die Leute zur Zeit Jesu sagen wollen? Lieber Jesus, wir würden dir ja gerne glauben, aber erinnerst du dich an Mose? Der hat dafür gesorgt, dass das Volk nicht nur einmal satt wurde. Und wenn du so etwas wie ein zweiter Mose bist, wie wäre es heute mit einem neuen Wunder? Wenn es Gott tatsächlich nur darum gehen würde, uns satt zu machen, dann wäre das die richtige Bitte.

Aber darum geht es ihm nicht. Mit Jesus will Gott seinem Volk viel mehr geben als nur volle Bäuche. Deswegen formuliert Jesus in Johannes 6, Vers 32:

„Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel.“

Freunde, ihr fokussiert auf die falsche Sache. Was jetzt wichtig ist, das ist nicht ein Blick zurück. Das Manna in der Wüste ist bestenfalls ein müder Vorgeschmack auf das Eigentliche. Jetzt gibt es das wahrhaftige Brot aus dem Himmel.

Bitte vergesst eines nicht: Das wahrhaftige Brot aus dem Himmel – ich habe das schon letztes Mal gesagt – ist ein Bild, ein Bild für den Herrn Jesus.

Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt. Das Brot Gottes, das Brot, das Gott uns gibt, ist eine Person: der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.

Und mit Leben ist – ihr habt das mit Sicherheit schon gedacht – ewiges Leben gemeint.

Der Vergleich geht etwa so: Wie im Alten Testament Gott dafür sorgte, dass aus dem Himmel auf wundersame Weise Essen auf die Erde fiel und das Volk Israel in der Wüste versorgt wurde.

Lasst mich dazu aus Psalm 78 kurz drei Verse vorlesen.

Gottes Versorgung in der Wüste als Bild für das wahre Leben

 Psalm 78, Verse 23-25: Und er – das ist niemand anderes als Gott – gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels auf. Er ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelsbrot, Brot der Engel aßen sie alle. Er sandte ihnen Speise in Fülle.

Achtung, das ist ein Lied mit poetischer Sprache, aber ich denke, wir verstehen, was der Autor sagen möchte. Gott hat sein Volk in der Wüste versorgt – auf wundersame Weise. So wie Gott zur Zeit von Mose dafür sorgte, dass das Volk Israel durch das Manna am Leben blieb, so gibt er demselben Volk jetzt das wahrhaftige Brot, den Messias. Damit sie durch ihn ewiges Leben erhalten.

Was Essen für meinen Körper ist und mir Leben gibt, das ist der Messias, das ist Jesus für meine Existenz als Mensch. Er gibt mir ewiges Leben. Kein Essen – ich sterbe. Kein Jesus – ich gehe in Ewigkeit verloren.

 Johannes 6, Verse 33-34: Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot.

Okay, sie haben noch nicht ganz genau verstanden, worum es geht. Merkt ihr das? Er spricht von einer Person, sie sprechen immer noch von Brot. Es ist ein klein wenig so wie bei der Frau am Jakobsbrunnen – dasselbe Missverständnis. Jesus bietet ihr lebendiges Wasser an und spricht von einer Lebensqualität, die ihren Lebensdurst stillt. Die Frau versteht nur H2O. Und hier dasselbe: Jesus spricht von sich, und sie verstehen Kalorien.

Jesus als das Brot des Lebens und die Sehnsucht der Menschen

 Johannes 6,34-35: Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot. Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

Ich bin ein großer Freund davon, Bibelverse auswendig zu lernen. Und dieser hier, Johannes 6,35, ist wirklich ein besonderer Vers: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

Im Leben eines Menschen gibt es einen Hunger und einen Durst, die nur dadurch gestillt werden können, dass dieser Mensch dem Herrn Jesus begegnet. Zu Jesus kommen und an ihn glauben – das sind die Voraussetzungen dafür, dass die Suche nach Gott, nach Sinn, Orientierung und Ewigkeit im Leben eines Menschen ein Ende findet.

Jesus als Person ist die Antwort Gottes auf die Verlorenheit des Menschen. Das Problem ist nur: Viele wollen nicht ihn, den Geber des ewigen Lebens. Sie wollen nur die Gaben, nicht den Geber selbst.

Der Mangel an Glauben trotz sichtbarer Zeichen

 Johannes 6,36: "Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt."

Sie hatten ihn gesehen und auch das, was er getan hatte – die Speisung der Vielen mit Brot und Fischen. Jesus hatte ihnen bereits erklärt, worin ihr Problem liegt. Sie schauen nicht hinter das Zeichen. Sie nehmen das Wunder der Brotvermehrung nicht als Anlass, ihr Vertrauen auf ihn, auf Jesus, zu setzen und an ihn zu glauben.

Jesus weiß genau, wer nicht glaubt. In Johannes 6,64 heißt es: "Denn Jesus wusste von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer es war, der ihn überliefern würde." Er kennt seine Pappenheimer, weil er weiß, wie es in ihren Herzen aussieht.

Deshalb sagt er jetzt etwas, das total provokant ist.

Die Sicherheit derer, die zum Sohn kommen

 Johannes 6,37: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“

Vor Jesus stehen Juden, von denen er weiß, dass sie nicht an ihn glauben wollen. Am Ende des Kapitels sind tatsächlich fast alle weg. Jesus steht dann da und fragt den innersten Kreis seiner Jünger: „Wollt ihr auch weggehen?“ So schlimm ist die Situation.

Gestern noch wollen sie ihn zum König machen, und heute schütteln sie nur den Kopf über diesen Jesus und gehen davon. Warum ist das so? Die Antwort ist, dass sie ein großes Problem mit Gott haben.

Das hätten sie nie so gesehen. Sie hätten sich natürlich für gläubige Juden gehalten, aber genau das sind sie nicht. Ja, sie erhalten bestimmt die Gebote, jedenfalls irgendwie, so wie man das halt gemacht hat. Ich bin sicher, man findet sie zu den Festen in Jerusalem. Sie sind religiös, aber sie haben keine wirkliche Beziehung zu Gott.

Ich sage das so deutlich, weil es wichtig ist, dass wir begreifen, über wen Jesus hier spricht.

Die Beziehung zum Vater als Grundlage des Glaubens

Wenn der Herr Jesus auf seinen Dienst zurückblickt, formuliert er dies in Johannes 17,6 folgendermaßen: Gott der Sohn spricht zu Gott dem Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.“

Mir geht es hier nur um die Beschreibung der Menschen, die der Vater dem Sohn gibt. Es sind Menschen, die vorher, also bevor der Vater sie dem Sohn gibt, bereits seinem Eigentum waren. Was steht hier? „Dein waren sie.“ Es handelt sich um gottgläubige Israeliten.

Nun zurück zu unserem Vers in Johannes 6. Jesus weiß, wer nicht gläubig war. Zu diesen sagt er in Johannes 6,37: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“

Warum sagt er ihnen das? Weil er darauf hinweisen will, dass sie nicht zu denen gehören, die der Vater dem Sohn gibt. Wenn sie zu dieser Gruppe von Israeliten gehören würden, würden sie jetzt kommen. Aber sie kommen nicht. Sie gehören nicht dazu.

Wer kommt, der ist bei Jesus sicher. Jesus wird niemanden hinausstossen. Der Sohn nimmt alle an, die der Vater ihm gibt. Ja, der Sohn offenbart den Charakter Gottes. Die Israeliten, die eine echte Beziehung zum Vater haben, die den Vater kennen und gläubig sind, lassen sich vom Vater motivieren, zu Jesus zu gehen, ihm zu folgen und an ihn zu glauben.

Jetzt muss man diesen Gedanken nur umdrehen. Die Zuhörer, die gerade dabei sind, Jesus abzulehnen – wir werden nächstes Mal sehen, wie sie innerlich murren – halten Abstand von Jesus, dem Sohn Josephs. Dass sie Jesus ablehnen, ist ein offensichtlicher Beleg dafür, dass sie nicht an Gott glauben.

Religiosität hin oder her: Wenn sie glaubten und eine Beziehung zum Vater hätten, würden sie jetzt beginnen, den Worten Jesu zu vertrauen. Sie würden es tun, weil der Vater die gläubigen Israeliten dem Sohn gibt.

Warum tut er das? Weil er möchte, dass der Sohn ihnen ewiges Leben gibt. Aber sie kommen nicht zu Jesus und können mit ihm nichts anfangen. Das zeigt nur, dass sie ein viel, viel größeres Problem haben als ihren Umgang mit Jesus: Sie haben keine Beziehung zum Vater.

Die Bedeutung des Kommens zu Jesus

Lasst mich diesen letzten Gedanken noch einmal wiederholen.

 Johannes 6,37 lautet: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“ Jesus weiß, wer gläubig ist und wer nicht.

Weil er weiß, dass fast alle seiner Zuhörer nicht gläubig sind und kurz davorstehen, ihn als Messias abzulehnen, beschreibt er ihr Problem. Das Problem ist: Wenn sie nicht anfangen zu glauben, dann beweisen sie damit, dass sie nicht zu denen gehören, die der Vater dem Sohn gibt.

Wenn sie Jesus ablehnen, zeigen sie damit, dass sie auch keine Beziehung zum Vater haben. Denn alle, die zum Vater gehören, alle, die auf echte Weise gottgläubig sind, gibt der Vater dem Sohn. Oder mit anderen Worten: Der Vater sorgt dafür, dass sie den Sohn erkennen und an ihn gläubig werden.

In dieser kritischen Zeit, in der die Juden ihren Messias erkennen müssen, um Christen zu werden und gerettet zu werden, passt der Vater darauf, dass keiner von den wirklich Gottgläubigen den entscheidenden Schritt verpasst.

Fragen für die Austauschgruppe

Drei Fragen für die Austauschgruppe

Erstens:
„Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.“ (Johannes 6,35)

Welcher Hunger und welcher Durst wird von Jesus als Brot des Lebens eigentlich gestillt? Und wie erlebst du das ganz praktisch in deinem Leben? Wie würde ein Leben aussehen, das zwar gläubig ist, aber dennoch hungrig bleibt?

Zweite Frage:
Was ist die Frage, die man sich stellen muss, wenn man nach einem Zeichen ein zweites Zeichen verlangt? Was wird durch die Sehnsucht oder Gier nach einem zweiten Zeichen offenbar?

Dritter Punkt:
Jesus ist das Brot Gottes, das aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt. Wie könnte man dieses Bild in einem evangelistischen Gespräch einsetzen?

Das war es von meiner Seite. Ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit in den Austauschgruppen. Der Herr segne euch! Ciao!

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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