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Fragerunde (Freitag)

07.07.2016
Serie•Teil 2 / 9Regionalkonferenz West 2016
Michael Wiche sprach mit Pete Woodcock am Abend des ersten Tages der E21-Regionalkonferenz West 2016.

Ein persönlicher Weg, der mit Umwegen begann

Okay, also ich habe eine erste Frage, und zwar, ob du uns kurz erzählen kannst, wie du selbst zum Glauben an Jesus Christus gekommen bist.
Die Kurzgeschichte ist folgende: Pete war als junger Mann ein sehr böser Junge. Er ist in Windsor aufgewachsen. Er wurde aus der Schule geworfen und hat verschiedene Jobs gemacht, um sich über Wasser zu halten.
Eines Tages hat er in Windsor Castle Dinge verkauft. Im Schloss Windsor hat er amerikanische Touristen hin und her geführt, oder besser gesagt herumgeführt, und das ganz inoffiziell. Sie kamen mit ihren Bussen an, er hob seinen Regenschirm hoch und sagte: Folgt mir nach. Und sie folgten ihm. Dabei erzählte er einfach jede Menge Unsinn über dieses Schloss.
Dann ließ er seinen Hut herumgehen, um Spenden zu sammeln. Außerdem verkaufte er diese Schnüre, diese Fahrradschnüre, um seine Hose festzuhalten, und sagte: Sie haben der Königin Victoria gehört. Und ihr wisst ja, wie das mit Amerikanern so ist. Die kaufen einfach alles.
Da kam ein Mann auf ihn zu, um mit ihm zu reden. Pete dachte, es wäre ein Polizist. Er war noch nicht richtig festgenommen worden, aber er hatte schon wegen dieser Sache mit der Polizei zu tun. Deshalb dachte er, es sei wieder ein Polizist. Aber es war keiner. Es war jemand, der ihm etwas über Gott erzählen wollte, und er hat ihm keine Bicyclips gekauft.
Ja, diese Dinger. Habt ihr die nicht in Deutschland? Ich habe welche, ich kann sie dir verkaufen. Ich benutze mein Fahrrad nicht oft. Nein, na ja, willst du welche? Für, weißt du, fünfzehn Pfund, ja, dreißig Euro.
Und schließlich nahm er eine Gruppe von uns mit zu sich nach Hause und erzählte uns von Jesus.
Wer noch mehr Details wissen will, kann Pete heute Abend oder morgen gerne noch fragen.
Wie ging es weiter?

Ein überraschender Abend im Wohnzimmer

Also, es waren acht Personen, die in dieses Haus gingen, und sie sind nur hingegangen, weil sie schauen wollten, was sie denn da stehlen können. Und Pete meinte, dieser Mann wusste das. Aber als sie dort angekommen sind, haben sie festgestellt, dass dieser Mann so liebenswürdig ist, dass sie einfach nichts klauen konnten.
Es waren sieben Jungs und ein Mädchen namens Sarah, alle hineingepfercht in dieses Wohnzimmer. Er war etwas nervös und ist dann immer so in die Küche hinein und wieder heraus. Dabei hat er gesagt: Ich muss euch etwas erzählen. Und Pete meinte, er würde jetzt irgendetwas Sexuelles sagen. Warum würde ein erwachsener Mann so lieb zu jungen Menschen sein und sie mit nach Hause nehmen? Es war etwas verwirrend für die jungen Menschen. Sie wollten ja lieb sein zu diesem Mann, aber sie hatten da auch etwas Bedenken.
Und dann kam er und blörte so aus ihm heraus: Ich muss mit euch über Gott reden. Das war eine echte Überraschung. Ich stand tatsächlich auf und schwor ihn an. Und Peter stand dann auf und hat gegen ihn geflucht. Und es fühlte sich dann so schrecklich an, dass er sich wieder hingesetzt hat.
Und er hat über Jesus erzählt. Über eine Zeit von drei Monaten sind ca. sechzig junge Menschen in Windser Christen geworden. Und er hat über Jesus erzählt, und dann über eine Zeit von ungefähr sechs Monaten haben sich dann sechzig Menschen, ja, haben ca. sechzig Menschen eben dann über diesen Mann von Jesus gehört.

Lieblingsvers, Lieblingsbuch und die Kraft von Levitikus

Hast du einen Lieblingsvers in der Bibel, und wenn ja, was für einen? Wahrscheinlich ist sein Lieblingsvers Römer 5,8, weil es quasi die ganze Bibel zusammenfasst.
So hat Gott seine Liebe zu uns darin gezeigt: Als wir noch Sünder waren, ist Christus für uns gestorben. Gott hat seine Liebe zu uns darin demonstriert, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Aber ich finde, dass meine Lieblingspassage der Abschnitt ist, über den ich gerade predige. Piet meint aber, dass seine Lieblingspassage eigentlich das ist, worüber er hier predigt.
Ich bereite im Moment einige Predigten im 3. Mosebuch vor, und ich denke, es ist das beste Buch der Welt. Nicht hier, sondern er predigt gerade in seiner Gemeinde über das Buch Levitikus, und er denkt, es ist das beste Bibelbuch der Welt.
Und im August wird es eine Konferenz für junge Menschen geben. Dort werden sie dann über tausend Jugendliche in England in verschiedenen Konferenzen haben.
Er denkt, dass das Buch Levitikus wie Dynamit einschlagen wird. Manche Menschen sagen, es sei das langweiligste Buch der Welt. Dann musst du wirklich eine sehr langweilige Person sein, wenn du das von diesem Buch denkst, denn es dreht sich ganz um Jesus, und es gibt nichts Langweiliges über Jesus.
Super, vielen Dank. Es macht Freude, vielleicht zur Konferenz zu fahren oder jetzt auch morgen noch von dir zu hören.
Genau, ich habe noch weitere Fragen bekommen. Ich spreche eh alle Englisch, kommt einfach.

Taufe und der dauernde Kampf des Glaubens

Wann wurdest du getauft? 1979 wurde Pete getauft. Vielleicht kannst du sagen, wo oder in welcher Gelegenheit. Es war in Wimbledon, und es war eine kleine Kirche in Wimbledon, die heute nicht mehr existiert. Also in London. Oh, Wimbledon, ja, wo sie Tennis spielen. Das ist da, wo sie auch Tennis spielen, ihr wisst schon.
Wie hast du mit und durch Jesus Widerstände und Stürme bewältigt? Er kämpft immer noch. Das Leben ist immer ein Kampf. Die Kämpfe wechseln zwar, es kommen verschiedene, aber es ist immer ein Kampf. Das ist eben die Natur des christlichen Glaubens oder Lebens.
Es gibt ein altes englisches Buch, „Die Pilgerreise“, und es wird heute in England sehr verrufen betrachtet. John Bunyan, einer seiner persönlichen geistlichen Helden, hat das christliche Leben absolut richtig dargestellt. Bringt das christliche Leben wirklich auf den Punkt in diesem Buch? Das christliche Leben ist ein Gang, man bewegt sich, nämlich von einem Kampf zum nächsten. Manchmal ist es der Kampf gegen die Bequemlichkeit, manchmal ist es der Kampf gegen die Armut, manchmal ist es der Kampf damit, dass jeder dich mag. Manchmal ist es der Kampf, dass jeder dich hasst.
Bunyan hat das christliche Leben absolut richtig dargestellt. Bunyan bringt das christliche Leben wirklich auf den Punkt.

Warum Bequemlichkeit das Christsein zerstören kann

Vielleicht kannst du dazu doch mal etwas sagen, also wie oder irgendwie praktische Tipps geben: Wie gehst du konkret in der Situation damit um, wenn du solche Kämpfe, Stürme und Herausforderungen hast? Was machst du?
Um noch einmal zum Punkt zurückzukommen: Wir denken ja oft, das christliche Leben sei so, dass ich gläubig werde und dann quasi das Ziel erreicht habe. Ich bin jetzt Gottes Kind und kann hier in diesem gemütlichen Sessel sitzen. Das ist ein moderner Blick auf das Christsein, und er tötet das Christsein.
Ich denke, sorry, um meine Frau zu promoten, aber mein Frauens-Seminar über Bequemlichkeit – also dieses Seminar ist über Bequemlichkeit – ja, zufrieden. Ja, sie ist furchtbar, dass niemand kommt. Sie ist ein bisschen furchtbar, dass er kommt. Wir sind nicht zufrieden, weil wir in diese Welt schauen. Ich habe ein Zuhause im Land des Glaubens, und dort scheint die Sonne. Ich habe ein Zuhause im Land der Herrlichkeit, und es übertrifft die Herrlichkeit des Sonnenlichts.
So musst du lernen, zufrieden zu sein in dieser Welt. Du wirst niemals alles bekommen. This isn’t heaven, that’s heaven. Hier ist nicht der Himmel, der Himmel kommt erst.
Das sind also die Kämpfe, durch die du gehen musst. Es gibt Kämpfe in der Evangelisation. Ich mache ein Seminar über Evangelisation, also darüber, den christlichen Glauben nicht weiterzusagen, weil wir ein bisschen Angst haben.
Auch manchmal haben wir Kämpfe, zum Beispiel mit der Evangelisation, wenn wir das Evangelium nicht weitersagen wollen. Deutschland ist vielleicht wie England, noch mehr als je zuvor. Deshalb müssen wir unsere Botschaft wirklich laut und deutlich verkündigen. Es gab nie eine Zeit, in der es wahrscheinlicher war, dass wir einmal als Märtyrer enden.
Junge Menschen in unserem Land sind völlig, völlig verwirrt. Es gibt viele junge Menschen in unserem Land, die durch Genderveränderungen gehen. Es gibt viele junge Menschen, die in ihrem Denken durch Geschlechtsveränderungen gehen. Es gibt Kinder unter zwölf, die sich gerade mental einem anderen Geschlecht zuordnen. Also nicht nur, dass Menschen mental umdenken, um sich ein anderes Geschlecht anzueignen, sondern dass sie sogar Hormontabletten bekommen, die quasi Einfluss auf ihr Wachstum haben.
Menschen sind total verwirrt. Aber ihr wisst das doch, oder? Mädchen, die sich selbst aufritzen. Aber wir haben die Botschaft, und wir müssen sie predigen.
Er weiß nicht genau, was die Frage war, aber das war seine Antwort.

Treue in einer kaputten Welt

Hier ist eine Frage, die noch einmal ein bisschen ähnlich klingt. Ich weiß nicht, ob du dazu vielleicht noch einen Satz sagen willst. Ich lese sie mal vor:
Was sind die Stürme, in die Gott dich geführt hat, und wie hat er dir geholfen?
Als er in Australien war, waren wir in einer Gemeinde, die sie so genannt haben. Dort waren die Ältesten dieser Kirche. Diese Ältesten haben gesagt: Ja, wir glauben an Rechtfertigung allein aus Glauben und Gnade. Sie glaubten wirklich daran. Und sie haben ihm Fragen gestellt, um zu prüfen, ob er es wirklich auch glaubt. Darüber hat er sich sehr gefreut.
Aber genau genommen haben sie es doch nicht geglaubt. Denn in Australien hat er viele junge Menschen gesehen, die zum Glauben kamen, obwohl sie nicht aus dem Gemeindeeumfeld kamen und sich nicht so angezogen haben, wie Gemeindekinder es eben oft tun. Und die Ältesten dieser Gemeinde fanden es toll, dass sie sich bekehrt hatten, weil es das Haus wieder gefüllt hat. Aber die Ältesten wollten eben, dass diese Menschen, die zum Glauben kamen, dann auch richtig presbyterianische Anzüge trugen.
Pete sagte: Eigentlich dachte ich, dass wir aus Glauben allein gerechtfertigt sind und nicht dadurch, dass wir bestimmte Kleider anziehen. Damit machte er ganz einfach das Argument, das er bringen wollte.
Ein Mädchen kam zum Glauben, und sie kam herein und trug einen echten Hundehalsband-Look, mit Nieten und allem. Es war schön zu sehen, dass sie da war, ohne Schuhe, mit einem Hundehalsband um den Hals. Keine Schuhe, ja, also so fromme Schuhe und eben ein frommer Anzug. Und eine alte Frau sagte: Das ist widerwärtig, solche Menschen in der Gemeinde zu haben.
Und er sagt: Willst du etwa auch, dass ich so etwas trage wie dieses Mädchen da? So ein zugeschnürtes, so religiöses Auftreten?
Es war wirklich ein Kampf, da durchzustehen. Am Ende war es aber so, dass sie aus dieser Gemeinde hinausgeekelt wurden. Und all diese jungen Menschen zurücklassen zu müssen, die zum Glauben kamen, war für ihn wirklich hart.
Deswegen musste er immer wieder zur Schrift zurückkommen. Denn die Bibel sagt, dass der, der ein gutes Werk begonnen hat, es auch vollenden wird. Die Schrift sagt uns, dass der, der ein gutes Werk in uns begonnen hat, es auch vollenden wird. Wir haben das Werk nicht getan, Gott hat es getan. Und deswegen wird er es auch vollenden.
Es gab viele persönliche Kämpfe, viele Lügen und viel Lästerung. Aber warum erwarten wir das nicht, wenn wir in einer kaputten, zerstörten Welt Boten Gottes sind?

Beziehungen, Nachfolge und die Frage nach dem richtigen Gegenüber

Vielen Dank für die auch sehr persönliche Antwort, ja. Ich habe hier noch eine Frage, die ein bisschen in eine andere Richtung geht. Und zwar ist die Frage: Was hältst du von einer Liebesbeziehung zu einer ungläubigen Person?
Bei solchen Fragen muss man wirklich aufpassen. Es ist eigentlich am besten, wenn man persönlich mit der betreffenden Person spricht. Du möchtest ihr ja einen Hirtendienst tun und für sie sorgen.
Wenn du bereits mit so einem ungläubigen Menschen verheiratet bist, dann würde ich 1. Korinther 7 mit ihm lesen. Auch 1. oder 2. Petrus 3. Ihr könnt es ja einmal nachschlagen. Indem du für diese Person Zeugnis ablegst, zeigst du, dass du dich bereits dafür entschieden hast. Du bist jetzt in einem Bund mit ihr, und du gehst nicht einfach weg.
Aber wenn du ein junger Mensch bist und dich fragst, ob du mit jemandem ausgehen solltest, der nicht gläubig ist, dann tu es nicht, weil die Bibel sagt, dass du es nicht tun sollst. Was haben die beiden schon gemeinsam? Das Größte in deinem Leben ist doch, Jesus Christus zu lieben. Und wenn diese Person das nicht tut, dann hast du doch nichts mit ihr gemeinsam. Warum würdest du dann mit ihr zusammenkommen wollen?
Du willst doch einen Partner, der den Herrn Jesus genauso liebt wie du, damit ihr ihm gemeinsam in dieser Welt dienen könnt. Wenn du einfach nur einen Freund oder eine Freundin suchst, dann suchst du nach dem Falschen.
Das kann für dich ein wirklich schwerer Kampf sein. Aber diesen Kampf, sagt Jesus, sollst du auf dich nehmen. Es gibt dabei auch viele Feinheiten, die man noch dazu sagen könnte. Aber wenn du sagst: Ich bin ein Christ und ich kann mit diesem Nichtchristen ausgehen, dann stopp es. Und wenn du sagst: Ich bin ein Christusnachfolger, ein Christ, und ich möchte mit diesem Nichtchristen daten, dann ist die Antwort einfach: Nein, tu es nicht.
Es gibt dazu diese Illustration: Jemand, der auf dem Stuhl steht, kann leichter hinuntergezogen werden, als dass derjenige, der auf dem Stuhl steht, den anderen hochheben kann. Das ist keine Frage von Gesetzlichkeit, sondern eine Frage des Herzens.

Das tägliche Ringen der Nachfolge

Eine Frage noch auf dem Zettel: Was war die grossartigste Erfahrung, die du mit Jesus gemacht hast? Er ist sich nicht so sicher, ob er in dieser Art und Weise denken oder reden würde. Wir alle haben sehr intime, persönliche Begegnungen mit Christus.
The daily hard slog of following Jesus is what we're called to. So be careful of just the highs of experience. Daily hard grind, you know, just: oh well, following him, reading his word, loving him, praying, battling with purity. That's the Christian.
Also, er sagt, der christliche Alltag ist eher das, dass du eben diesen harten Trott hast und kämpfen musst. Und das musst du mit dem Herrn Jesus zusammen. Also, es war natürlich eine unglaubliche Sache, als er zum Glauben kommen durfte. Aber er sagt, wir sollten nicht bei diesen Punkten stehenbleiben und immer nur darauf zurückschauen, weil das Leben eben weitergeht mit Christus.
Aber eines der grössten Erlebnisse ist eben die Gemeinde. Es ist doch unglaublich, eine Gemeinde zu haben. Er ist so glücklich darüber, dass er in einer Gruppe von Menschen sein darf. Sie lieben ihn, sie weisen ihn zurecht, sie füttern ihn, sie helfen ihm, alles. Unglaublich ist die Gemeinde.

Warum Jesus nachfolgen?

Ja, sehr gut, danke. Ich würde zum Schluss gern noch einmal ein, zwei Fragen zu unserem Thema Jesus nachfolgen stellen.
Die erste Frage kam bei dir in der Predigt auch vor. Trotzdem möchte ich da vielleicht noch einmal einhaken: Warum folgst du Jesus nach? Ich meine, du hast uns so viele Dinge aufgezählt: Schwierigkeiten, Stürme, alles Mögliche, was kommen kann. Warum folgst du trotzdem Jesus?
Als allererstes, weil Jesus wahr ist, weil er sein Herz eingenommen hat und weil er an die Verheißung glaubt, dass es eine bessere Welt gibt, die kommen wird. Es ist spannend, ihm zu folgen. Also trotz der harten Anstrengungen beim Rudern ist es eben auch die Freude, mit ihm zusammen sein zu dürfen.
Die größte Erfahrung, die schönste Erfahrung ist, wenn man Menschen zu Christus führen darf, die Liebe der Christen in der Gemeinde, das Wort Gottes, das dein Herz und dein Verstand ergreift, die Kraft des Heiligen Geistes, die in deinem Leben wirkt. Einfach dieses Gefühl, wenn du zu Christus kommst und sagst: Herr, vergib mir, und du die Vergebung unter dem Kreuz verstehst. Dazu kommt die Tatsache, dass Gott dich seinen Sohn oder seinen Vater nennt. Der Herr Jesus ist dein Retter, der Heilige Geist wohnt in dir. Brauchst du mehr Gründe?

Das Evangelium als das Schönste, was es gibt

Super, es macht Lust auf morgen. Ich finde das super, das freut mich sehr.
Hast du jemals von irgendeiner anderen Lehre in dieser Welt oder von irgendeiner Philosophie gehört, die eigentlich schöner ist als das Evangelium? Er versucht, viel über Philosophie zu lesen. Er hört auf die Kultur und darauf, was sie an Neuem bringt. Und je mehr er seine Bibel kennenlernt, desto mehr erkennt er: Mensch, das ist doch eigentlich das Beste, was es in dieser Welt gibt. Es gibt nichts wie die Bibel.
In seinem Land sprechen sie über die Bibel wie über den Koran. Hast du jemals den Koran gelesen? Es ist nicht gerade das allermotivierendste Buch auf dieser Welt. Die hinduistischen Schriften sind wahrscheinlich noch langweiliger. Das Buch Mormon steht dabei ebenfalls im Rennen. Der Koran ist einfach widerwärtig. Dort im Koran ist ein ekliger Gott. Es ist wirklich eine widerwärtige Religion. Sie ist unfreundlich und nicht hilfsbereit. Und dieses Buch ist einfach so gut.
Was wollt ihr sonst noch, dass ich sage?

Jüngerschaft als Vertrauen statt Selbstvertrauen

Du hast an der einen Stelle gesagt, in der Geschichte, wo es um die Stillung des Sturms geht, dass Jesus uns in solche Situationen bringt, damit die Jünger sich ganz auf ihn verlassen und nicht auf sich selbst. Und ich habe an dem Punkt gedacht, das klingt so ein bisschen wie eine gute Definition für Jüngerschaft oder Jesus nachfolgen, also dass wir uns ganz auf ihn verlassen und nicht auf uns selbst. Würdest du dem zustimmen?
Ja, ja, absolut. Das ist Jüngerschaft. I didn't say that last bit. Dankeschön.
Dann bedanke ich mich bei dir, und wir freuen uns auf morgen, mehr über Jüngerschaft und Jesus Nachfolgen zu hören.