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Die Offenbarung

Jesus kommt wieder (Teil 1 von 2)
27.09.2024

Willkommen! Wir lesen und beten die Offenbarung des Johannes, damit du die Offenbarung besser verstehen kannst – auch im Herzen.

Dafür gebe ich dir vor jedem Kapitel ein bis zwei Hinweise, auf die du achten kannst. Drücke gerne die Glocke unten rechts unter diesem Video und schreibe deine Beobachtungen in die Kommentare. So hilfst du auch anderen.

Nach jedem Kapitel werden wir gemeinsam beten.

Einführung in die Offenbarung des Johannes

Die Offenbarung des Johannes Kapitel 1

Achte in diesem Kapitel besonders darauf, welche Befugnisse Jesus alles hat.

Manche behaupten, die Offenbarung sei angeblich nur ein Trostbuch voller Gleichnisse und enthalte keine echten Vorhersagen über die Zukunft. Höre dir jedoch selbst den Wortlaut an und prüfe, ob hier nicht doch über die Zukunft gesprochen wird.

Vers 1: In diesem Buch enthüllt Jesus Christus, was Gott ihm für seine Diener anvertraut hat. Sie sollen wissen, was bald geschehen muss. Deshalb ließ er es durch seine Engel seinem Diener Johannes zukommen. Johannes berichtet nun alles genau so, wie es ihm gezeigt worden ist und wie er es als Wort Gottes von Jesus Christus empfangen hat.

Selig ist, wer diese prophetischen Worte liest, und alle, die sie hören und danach handeln, denn schon bald wird sich alles erfüllen.

Johannes an die sieben Gemeinden in Asia: Gnade und Friede wünsche ich euch von dem, der immer gegenwärtig ist, der schon immer war und der kommen wird, und von den Sieben Geistern vor seinem Thron und von Jesus Christus, dem glaubwürdigen Zeugen für diese Dinge.

Er ist der Erste, der von den Toten zu einem unvergänglichen Leben auferstand, und Herr über die Herrscher der Erde. Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unseren Sünden gereinigt hat, ihm, der uns zu seinem Königsvolk gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater, ihm sei Ehre und Macht für immer und ewig. Amen.

Passt auf: Mit den Wolken wird er wiederkommen. Alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben. Sein Anblick wird alle Völker auf der Erde in schmerzliche Trauer versetzen. Das ist gewiss, Amen!

Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel, sagt Gott der Herr, der immer gegenwärtig ist, der immer war und der kommen wird, der Allmächtige.

Ego eimi, to Alpha kai to Omega, arche kai telos, lege ho Kyrios, ho On kai ho En kai ho Echomenos, to Pantokrator.

Ich, Johannes, euer Bruder, teile mit euch die Bedrängnis, aber auch den Anteil an Gottes Reich und das geduldige Warten darauf, denn wir sind ja mit Jesus vereint.

Weil ich das Wort Gottes verkündige und für die Botschaft von Jesus eintrete, bin ich auf der Insel Patmos verbannt.

An einem Tag des Herrn wurde ich vom Geist Gottes ergriffen. Ich hörte hinter mir eine laute Stimme, die wie eine Fanfare klang, und mir befahl: Schreibe das, was du siehst, in ein Buch und schicke es an die sieben Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardis, Philadelphia und Laodizea.

Als ich mich umdrehte, um zu sehen, wer da sprach, sah ich sieben goldene Leuchter. In der Mitte von ihnen war jemand, der aussah wie der Menschensohn.

Er trug ein Gewand, das bis zu seinen Füßen reichte, und ein breites goldenes Band um die Brust. Das Haar auf seinem Kopf war weiß wie schneeweiße Wolle, seine Augen brannten wie lodernde Flammen.

Seine Füße glänzten wie leuchtendes Gold, das im Schmelzofen glüht. Seine Stimme klang wie das Donnern der Brandung.

Sieben Sterne hielt er in seiner rechten Hand, und aus seinem Mund kam ein scharfes, auf beiden Seiten geschliffenes Schwert. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne an ihrem höchsten Stand.

Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seine Füße. Aber er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Hab keine Angst. Ich bin der Erste und der Letzte.

Me phobu, ego eimi ho Protos kai ho Eschatos, und ich bin der Lebendige. Ich war tot, aber jetzt lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe den Schlüssel für den Tod und für sein Reich.

Schreib nun auf, was du gesehen hast, was jetzt geschieht und was danach geschehen wird.

Ich will dir erklären, was das Geheimnis der sieben Sterne ist, die du in meiner rechten Hand gesehen hast, und was die sieben goldenen Leuchter bedeuten.

Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden. Amen!

Lieber Ulrich, kannst du mit uns beten?

Ich habe das erste Kapitel der Offenbarung des Johannes gelesen. Es hat mich tief bewegt, und ich bete:

Herr Jesus, ich danke dir, dass du dich selbst uns offenbart hast durch deinen Apostel Johannes und uns Einblick in Gegenwart und Zukunft der Welt gibst.

Nun schenke uns auch in unserer Generation, dass wir die Knie vor niemand anderem beugen als vor dir, dem Herrn aller Herren und König aller Könige.

Hilf uns, so zu leben, dass unser Zeugnis verantwortlich ist und ein Auskunft gibt, dass du wirklich der Herr und Retter unseres Lebens bist.

Danke für deine Liebe, danke, dass du dich kümmerst – wie du es immer getan hast, so auch jetzt und in Zukunft, bis du kommst. Amen.

Die sieben Sendschreiben: Erste Gemeinden und ihre Herausforderungen

Die Offenbarung des Johannes Kapitel 2.

Jetzt folgen die sieben Sendschreiben, über die wir auf diesem Kanal bereits ausführlich gesprochen haben. Eine Übersicht mit kompletter Erklärung habe ich unter diesem Video verlinkt. Nimm dir das gerne mit, das hilft dir, besser zu folgen.

Vers 1:
Schreib an den Engel der Gemeinde in Ephesus: Derjenige, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält und zwischen den sieben goldenen Leuchtern umhergeht, lässt dir sagen: Ich kenne dein Tun, deine Mühe und deine Standhaftigkeit. Ich weiß auch, dass du niemanden ertragen kannst, der Böses tut. Du hast die, die sich als Apostel ausgeben, geprüft und sie als Lügner entlarvt. Du bist standhaft und hast viel ertragen, weil du dich zu meinem Namen bekennst. Du hast nicht aufgegeben.

Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du hast deine anfängliche Liebe nicht mehr. Denk einmal darüber nach, wie weit du davon abgekommen bist. Ändere deine Einstellung und handle so wie am Anfang. Wenn du das nicht tust, dann gehe ich gegen dich vor und stoße deinen Leuchter von seinem Platz weg. Doch es spricht für dich, dass du die Taten der Nikolaiten genauso verabscheust wie ich es tue.

Wer hören will, der achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer den Kampf besteht, dem gebe ich vom Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes steht.

Schreib an den Engel der Gemeinde in Smyrna: Der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde, lässt dir sagen: Ich weiß von deiner Bedrängnis und von deiner Armut, obwohl du eigentlich reich bist. Ich weiß auch, wie du bösartig von Leuten verleugnet wirst, die behaupten, Juden zu sein, es aber nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans.

Hab keine Angst vor den Leiden, die dir bevorstehen. Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis bringen, um euch zu versuchen. Zehn Tage lang werdet ihr bedrängt sein. Bleibt mir treu, bis in den Tod, und dann gebe ich dir den Siegeskranz des Lebens. Wer hören will, der achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer den Kampf besteht, dem wird der zweite Tod nichts anhaben können.

Schreib an den Engel der Gemeinde in Pergam: Derjenige, der das scharfe zweischneidige Schwert hat, lässt dir sagen: Ich weiß, dass du dort wohnst, wo der Thron des Satans steht. Trotzdem hast du dich zu meinem Namen bekannt und hast den Glauben an mich nicht verleugnet. Auch damals nicht, als mein treuer Zeuge Antipas in eurer Stadt, dieser Hochburg Satans, ermordet wurde.

Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du duldest Leute in deiner Mitte, die an der Lehre Bileams festhalten. Bileam hatte Balak gezeigt, wie er die Israeliten zu Fall bringen könnte. Er verführte sie zum Essen von Opferfleisch, das Götzen geweiht war, und zu sexueller Zügellosigkeit. Und so gibt es auch bei euch Leute, die den Lehren der Nikolaiten folgen.

Kehr um, sonst gehe ich sehr schnell gegen dich vor und bekämpfe diese Leute mit dem Schwert aus meinem Mund. Wer hören will, der achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer den Kampf besteht, dem werde ich von dem Manna zu essen geben, das jetzt noch verborgen ist. Ich werde ihm einen weißen Stein geben, auf dem ein neuer Name eingraviert ist, den nur der kennt, der ihn empfängt.

Schreib an den Engel der Gemeinde in Thyatira: Der Sohn Gottes, dessen Augen wie lodernde Flammen brennen und dessen Füße wie leuchtendes Gold glänzen, lässt dir sagen: Ich kenne dein Tun, dein Leben, deinen Glauben, dein Dienen und deine Geduld. Ich weiß auch, dass du heute noch mehr tust als früher.

Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du unternimmst nichts gegen diese Isebel, die sich als Prophetin ausgibt. Dabei verführt sie mit ihrer Lehre meine Leute zu sexueller Zügellosigkeit und zum Essen von Götzenopferfleisch. Ich habe ihr Zeit gelassen, ihre Einstellung zu ändern, doch sie weigert sich, ihr lasterhaftes Leben aufzugeben. Darum werfe ich sie jetzt aufs Krankenbett, und alle, die Sex mit ihr hatten, lasse ich in größte Not geraten. Es sei denn, sie ändern ihre Einstellung und wenden sich von dem ab, was diese Frau tut.

Isebels Kinder werde ich nicht am Leben lassen, sie müssen sterben. Dann werden alle Gemeinden wissen, dass mir auch die geheimsten Gedanken und Wünsche nicht verborgen bleiben. Ich werde jedem von euch das geben, was er verdient.

Aber ihr anderen, die ihr dieser Lehre nicht gefolgt seid und von den sogenannten Tiefen des Satans nichts wissen wolltet, euch sage ich: Ich werde nichts Weiteres von euch verlangen. Haltet nur fest, was ihr habt, bis ich komme.

Wer den Kampf besteht und sich bis zuletzt von meinem Wirken bestimmen lässt, dem werde ich Macht über die Völker geben. Mit eisernem Stab wird er sie hüten und sie zerschmettern wie Töpfergeschirr. Ich verleihe ihm die Macht, die auch ich von meinem Vater bekommen habe. Als Zeichen dafür werde ich ihm den Morgenstern geben.

Wer hören will, der achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt. Amen.

Lieber André, kannst du mit uns beten?

Herr Jesus Christus, ich bin dir so dankbar, dass du das Haupt der Gemeinde bist. Ich bin dir so dankbar für deine Liebe, auch zu all den Ortsgemeinden. Du weißt genau, was in den Gemeinden passiert, und zeigst dein Interesse.

Jesus, ich möchte dich bitten für die Gemeinden in Deutschland, dass du uns hilfst, zur ersten Liebe zurückzufinden, da, wo wir sie verloren haben. Ich möchte dich bitten, Herr, dass du uns hilfst, dir wirklich treu zu sein, auch in schweren Zeiten. Dass wir die Stellung halten und dein Evangelium hochhalten.

Jesus, bitte bewahre uns vor Irrlehren. Hilf uns, Irrlehren rechtzeitig zu entdecken. Hilf uns, keine Kompromisse zu machen, sondern aus Liebe zu dir treu zu sein. Bitte schenke das in unseren Gemeinden in Deutschland. Amen.

Fortsetzung der Sendschreiben und geistliche Ermahnungen

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 3. Die sieben Sendschreiben gehen weiter, über die wir auf diesem Kanal bereits ausführlich gesprochen haben. Eine Übersicht mit kompletter Erklärung habe ich unter diesem Video verlinkt. Nimm dir das gerne zur Vertiefung mit.

Frage für dieses Kapitel der Offenbarung: Was könnte es bedeuten, dass jemand mit Jesu eigenem Namen gekennzeichnet wird? Schauen wir uns das genauer an.

Vers 1: Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardis, der bei dem ist, der die sieben Geister hat und der die sieben Sterne in seiner Hand hält. Er lässt dir sagen: Ich kenne dein Tun, und ich weiß, dass du im Ruf stehst, lebendig zu sein, aber du bist tot. Werde wach und stärke den Rest, der noch etwas Leben in sich hat, damit er nicht stirbt. Was du tust, kann vor meinem Gott noch nicht bestehen.

Denk daran, wie bereitwillig du die Botschaft gehört und angenommen hattest. Daran halte fest und ändere jetzt deine Einstellung. Wenn du weiter schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen, und du weißt nicht, wann ich komme.

Doch einige von euch in Sardis haben sich nicht besudelt. Sie werden einmal in weißen Festgewändern neben mir hergehen, denn sie sind es wert. Wer den Kampf besteht, wird mit einem weißen Festgewand bekleidet werden. Ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen.

Wer hören will, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt.

Schreib an den Engel der Gemeinde in Philadelphia: Der Heilige und Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand schließen kann, und der zuschließt, sodass niemand öffnen kann, lässt dir sagen: Ich kenne dein Tun, und ich habe dir eine Tür geöffnet, die niemand schließen kann. Du hast nur wenig Kraft, aber du hast dich nach meinem Wort gerichtet und dich zu meinem Namen bekannt.

Pass auf! Ich werde dafür sorgen, dass Leute aus der Synagoge des Satans zu dir kommen und sich vor dir niederwerfen. Diese Leute behaupten, Juden zu sein, obwohl sie es gar nicht wirklich sind. Doch sie sollen erkennen, dass ich dich liebe.

Weil du meine Aufforderung zur Standhaftigkeit beherzigt hast, werde ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, in der die ganze Menschheit den Mächten der Verführung ausgesetzt sein wird. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit dir niemand deinen Ehrenkranz nimmt!

Wer den Kampf besteht, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird diesen Platz für immer behalten. Ich werde ihn mit dem Namen meines Gottes kennzeichnen, mit dem Namen der Stadt meines Gottes – das neue Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommen wird – und mit meinem eigenen neuen Namen werde ich auf ihm geschrieben sein.

Wer hören will, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt.

Schreib an den Engel der Gemeinde in Laodizea, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung von Gottes Schöpfung: Er lässt dir sagen, ich kenne dein Tun, und ich weiß, dass du weder heiß noch kalt bist. Wenn du doch das eine oder andere wärst! Doch du bist lau, weder heiß noch kalt, und darum werde ich dich aus meinem Mund ausspucken.

Du sagst: Ich bin reich und wohlversorgt, mir fehlt nichts. Aber du weißt nicht, wie erbärmlich und jämmerlich du dran bist – arm, nackt und blind.

Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, Gold, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst. Kaufe weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast und man die Schande deiner Nacktheit nicht sieht. Und kaufe Salbe für deine Augen, damit du sie einsalbst und wieder sehen kannst.

Alle, die ich lieb habe, weise ich zurecht und erziehe sie. Mach endlich ernst und ändere deine Einstellung.

Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.

Wer den Kampf besteht, dem werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich den Kampf bestanden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

Und wer hören will, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt.

Amen!

Lieber Jürgen, kannst du mit uns beten?

Herr Jesus, ich bete dich an als einen heiligen Gott, der seine Gemeinde vor Sünde warnt und zur Buße auffordert. Deine Sehnsucht nach echter Gemeinschaft berührt mich tief.

Herr, bitte schenke uns etwas von dieser gesunden, kleinen Kraft, die ganz auf dich vertraut, die dein Wort liebt und in jedem Moment zu dir steht.

Herr, belebe Gemeinden, dass sie dich lieben und geöffnete Türen fürs Evangelium finden.

Und Herr, bewahre uns bitte davor, dass wir selbstverliebt sind und uns für unsere eigenen vermeintlich klugen Ideen feiern.

Bitte lass uns in der Kraft deines Geistes ein Überwinderleben führen.

Wir wollen Säulen in deinem Tempel sein, wir wollen mit dir auf dem Thron sitzen, und wir wollen unseren Namen im Buch des Lebens stehen sehen.

Amen.

Himmlische Visionen und Anbetung

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 4

Nun darf Johannes einen Blick in die ferne Zukunft werfen, beginnend im Himmel. Achte darauf:
a) Was erkennst du hiervon aus dem Alten Testament wieder?
b) Wofür werden die Ältesten gleich Gott anbeten?

Vers 1: Danach blickte ich auf und sah im Himmel eine offene Tür. Die gleiche Stimme, die zuvor schon mit mir gesprochen hatte und die wie eine Fanfare klang, sagte: „Komm hierherauf, ich werde dir zeigen, was nach diesen Dingen geschehen muss.“ Im gleichen Augenblick wurde ich vom Geist ergriffen.

Ich sah einen Thron im Himmel stehen, und auf dem Thron saß jemand. Seine Gestalt funkelte wie ein Diamant und glühte rot wie ein Karneol. Den ganzen Thron umleuchtete ein Regenbogen, grün wie ein Smaragd.

Um den Thron herum standen im Kreis vierundzwanzig andere Throne. Darauf saßen vierundzwanzig Älteste, die in weiße Gewänder gehüllt waren und goldene Siegeskränze trugen. Aus dem Thron zuckten Blitze, und man hörte ein Dröhnen und Donnerschläge.

Vor dem Thron loderten sieben Fackeln, das sind die sieben Geister Gottes. Die Fläche vor dem Thron war wie ein gläsernes Meer von kristallner Klarheit.

In der Mitte, im innersten Kreis um den Thron, standen vier mächtige Wesen, die vorne und hinten voller Augen waren. Das erste Wesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte hatte ein Gesicht wie ein Mensch, und das vierte glich einem fliegenden Adler.

Jedes der vier Wesen hatte sechs Flügel, die ebenfalls innen und außen mit Augen besetzt waren. Immer wieder, bei Tag und Nacht, rufen diese mächtigen Wesen: „Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der allmächtige Herrscher, der war, der ist und der kommt.“

Wenn diese Wesen dem, der auf dem Thron sitzt und in aller Ewigkeit lebt, Ehre erweisen, wenn sie ihn rühmen und ihm ihren Dank bringen, dann werfen sich auch die vierundzwanzig Ältesten nieder und beten ihn an — ihn, der auf dem Thron sitzt und in aller Ewigkeit lebt.

Sie legen ihre Siegeskränze vor dem Thron nieder und sagen:
„Würdig bist du, unser Herr und Gott, dir gebührt Ehre und Ruhm und alle Macht, denn du hast alle Dinge erschaffen. Du hast es gewollt, und die Schöpfung entstand. Amen.“

Liebe Nelly, kannst du mit uns beten?

Ja, wir Menschen suchen in dieser Welt nach dem Sinn und der Erfüllung im Leben. Doch zu welchem Ergebnis wir auch kommen mögen — seien es Menschen, die Arbeit oder materielle Güter — sie erfüllen uns nur für einen kurzen Augenblick.

Ich bete, dass Menschen erkennen, dass die Erfüllung des Lebens in nichts anderem zu finden ist als in dir. Wer dich gefunden hat, hat alles, was er zum Leben braucht. Denn du bist der einzig wahre Gott. Du hast alles erschaffen, nach deinem Willen entstand die Welt und alles, was auf ihr lebt.

Dein Name steht über allen anderen Namen. Du allein bist würdig, Ehre und Ruhm zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden. Du sitzt auf dem Thron und regierst in Ewigkeit.

Der Himmel betet dich an, und bei Tag und bei Nacht rufen sie dir zu: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Allmächtige.“ Auch wir, deine Schöpfung, wollen es ebenso tun.

Ja, Herr, dich, unseren Gott, wollen wir anbeten. Amen.

Die versiegelte Schriftrolle und das würdige Lamm

Jetzt passiert eine große Wendung. Es geht um eine versiegelte Schriftrolle, die früher meistens einen Besitzanspruch darstellte – also den Besitzanspruch über die Schöpfung, über die Erde. Die Frage ist: Wer soll würdig sein, diesem Anspruch gerecht zu werden? Die Antwort lautet: Jesus.

Achte darauf, wofür Jesus jetzt angebetet wird.

Vers 1: Jetzt sah ich eine Schriftrolle auf der rechten Hand dessen liegen, der auf dem Thron saß. Sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln verschlossen. Dann sah ich, wie ein mächtiger Engel mit lauter Stimme ausrief: „Wer ist würdig, das Buch zu öffnen? Wer hat das Recht, die Siegel zu lösen?“ Aber im ganzen Himmel, auf der ganzen Erde und selbst unter der Erde war niemand, der das Buch öffnen und hineinschauen konnte. Es war keiner zu finden, der würdig gewesen wäre, das Buch oder die Schriftrolle zu öffnen und zu sehen, was darin stand. Deshalb weinte ich sehr.

Da sagte einer der Ältesten zu mir: „Weine nicht! Sieh doch, einer hat gesiegt. Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross aus dem Wurzelstock Davids. Er wird die sieben Siegel aufbrechen und das Buch öffnen.“

Und da sah ich mitten im Thron, in der Mitte der vier mächtigen Wesen und der Ältesten, ein Lamm stehen, das aussah wie geschlachtet. Es hatte sieben Hörner und sieben Augen. Die sieben Augen sind die sieben Geister Gottes, die in alle Teile der Erde ausgesandt sind. Das Lamm trat zu dem, der auf dem Thron saß, und nahm das Buch aus seiner rechten Hand.

Als das geschah, warfen sich die vier mächtigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder. Jeder der Ältesten hatte eine Harfe und außerdem goldene Schalen, die mit Weihrauch gefüllt waren. Das sind die Gebete der von Gott geheiligten Menschen. Sie sangen ein neues Lied:

„Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen. Du wurdest als Opfer geschlachtet, und mit deinem vergossenen Blut hast du Menschen erkauft – Menschen aus allen Stämmen und Völkern, aus jeder Sprache und Kultur. Du hast sie freigekauft für unseren Gott und sie zu einem Königsvolk und zu Priestern für ihn gemacht. Sie werden in Zukunft die Welt regieren.“

Dann sah und hörte ich eine unzählbar große Schar von Engeln – es waren zehntausend mal zehntausend. Sie standen im Kreis um den Thron, um die mächtigen Wesen und die Ältesten. Sie riefen in gewaltigem Chor:

„Würdig ist das Lamm, das geopfert worden ist! Würdig, zu empfangen Macht, Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre, Ruhm und Anbetung!“

Und jedes Geschöpf, das es gibt – im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und im Meer – hörte ich einstimmen:

„Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt Preis und Ehre, Ruhm und Macht für immer und ewig! Amen!“

Sagten die vier mächtigen Wesen, und die Ältesten warfen sich nieder und beteten an. Amen.

Die Öffnung der Siegel und die Plagen

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 6

Jetzt werden schrittweise die Siegel auf der Schriftrolle geöffnet. Dadurch werden nacheinander die neunzehn Plagen der Offenbarung entfesselt. Dabei erhalten wir einen Einblick in die Zeit, in der das geschehen wird. Frag dich einfach selbst: Wie sieht die Welt aus, die hier beschrieben wird?

Vers 1: Dann sah ich, wie das Lamm das erste von den sieben Siegeln der Schriftrolle aufbrach. Ich hörte eines der vier mächtigen Wesen mit Donnerstimme rufen: „Komm!“ Da erblickte ich ein weißes Pferd. Der Reiter auf ihm trug einen Bogen und erhielt einen Siegeskranz. Triumphierend ritt er hinaus, um den Sieg zu erringen.

Als das Lamm das zweite Siegel aufbrach, hörte ich das zweite mächtige Wesen rufen: „Komm!“ Wieder erschien ein Pferd, diesmal feuerrot. Seinem Reiter wurde ein großes Schwert gegeben, und er erhielt die Macht, den Frieden von der Erde zu nehmen, so dass die Menschen sich gegenseitig abschlachten würden.

Dann brach das Lamm das dritte Siegel auf, und ich hörte das dritte der mächtigen Wesen rufen: „Komm!“ Jetzt sah ich ein schwarzes Pferd. Sein Reiter hielt eine Waage in der Hand. Eine Stimme, die aus der Mitte der vier Lebewesen zu kommen schien, rief: „Ein Kilo Weizen für einen Denar, drei Kilo Gerste für einen Denar; Öl und Wein, taste sie nicht an!“

Als das Lamm das vierte Siegel aufbrach, hörte ich das vierte mächtige Wesen rufen: „Komm!“ Da sah ich ein leichenblasses Pferd. Sein Reiter hieß Tod, und sein ganzes Reich folgte ihm nach. Sie wurden ermächtigt, ein Viertel der Menschen durch Krieg, Hunger, tödliche Seuchen und wilde Tiere umkommen zu lassen.

Nun brach das Lamm das fünfte Siegel auf. Da sah ich unten am Altar die Seelen der Menschen, die abgeschlachtet worden waren, weil sie an Gottes Wort festhielten und ihm als seine Zeugen treu geblieben waren. Sie riefen mit lauter Stimme: „Du heiliger und wahrhaftiger Herrscher, wie lange noch dauert es, bis du Gericht hältst und unser Blut an den Bewohnern der Erde rächst?“

Jeder von ihnen erhielt ein weißes Gewand mit der Antwort, dass sie sich noch für eine kurze Zeit gedulden müssten. Denn erst müsste noch eine bestimmte Zahl ihrer Glaubensgeschwister zum Ziel kommen und ebenso getötet werden.

Als das Lamm das sechste Siegel aufbrach, erschütterte ein schweres Beben die Erde. Die Sonne wurde dunkel wie ein Trauersack, der Mond erschien rot wie Blut. Sterne fielen vom Himmel auf die Erde, wie vom Sturm geschüttelte Feigen vom Baum. Der Himmel verschwand wie eine Schriftrolle, die man zusammenrollt. Kein Berg und keine Insel blieben an ihrer Stelle.

Da versteckten sich die Könige der Erde, die Herrscher und Generäle, die Reichen und Mächtigen, aber auch alle anderen Menschen – Sklaven wie Freie. Sie suchten Schutz in Höhlen und Felsspalten und flehten die Berge und Felsen an: „Fallt auf uns und verbergt uns vor den Blicken dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!“

Denn jetzt ist der furchtbare Tag ihres Zorns gekommen. Wer kann da bestehen? Amen!

Lieber Markus, kannst du mit uns beten?

Herr Jesus, wenn das fünfte Siegel aufgebrochen wird und die Märtyrer rufen: „Wie lange noch?“, dann sagst du, solange bis die Zahl voll ist. Wir erleben gerade die größte Christenverfolgung aller Zeiten. So viele unserer Geschwister leben im Moment in Todesgefahr und werden um deines Namens willen verfolgt.

Herr, ich bete dafür, dass wir als Christen, die noch Freiheit haben, für sie im Gebet einstehen. Damit sie das Ziel erreichen und dich weiterhin bekennen können – mitten in extremster Verfolgung. Ich danke dir, Jesus, dass dein Wort gilt und dass du auf unsere Gebete antworten wirst. Amen.

Die Versiegelung der Gläubigen und die große Schar

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 7

Wir sehen nun weitaus mehr Märtyrer. Ich könnte viel dazu sagen, greife aber nur einen einzigen Punkt heraus.

Während du das Kapitel der Offenbarung hörst, frage dich einfach selbst: Ist das Christentum in irgendeiner Art und Weise mit Rassismus vereinbar?

Vers 1: Danach sah ich vier Engel an den äußersten Enden der Erde stehen. Sie hinderten die Winde aus den vier Himmelsrichtungen daran, über das Land, das Meer und die Bäume zu blasen.

Von dort, wo die Sonne aufgeht, sah ich einen anderen Engel herkommen, der das Siegel des lebendigen Gottes trug. Er rief den vier Engeln, denen Gott die Macht gegeben hatte, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu: „Verwüstet weder das Land noch das Meer und richtet auch an den Bäumen keinen Schaden an!“

Zuerst müssen wir allen, die Gott gehören und ihm dienen, sein Siegel auf die Stirn drücken. Ich hörte, wie viele Menschen das Siegel bekamen. Es waren 144.000 aus allen Stämmen Israels: 12.000 aus Juda, 12.000 aus Ruben, 12.000 aus Gad, 12.000 aus Ascher, 12.000 aus Naftali, 12.000 aus Manasse, 12.000 aus Simeon, 12.000 aus Levi, 12.000 aus Issachar, 12.000 aus Sebulon, 12.000 aus Joseph und 12.000 aus Benjamin.

Danach sah ich eine riesige Menschenmenge aus allen Stämmen, Völkern, Sprachen und Kulturen. Es waren so viele, dass niemand sie zählen konnte. Sie standen mit Palmzweigen in den Händen, weiß gekleidet, vor dem Thron und vor dem Lamm. Sie riefen mit lauter Stimme: „Die Rettung kommt von unserem Gott, von dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!“

Alle Engel, die rings um den Thron standen, um die Ältesten und um die vier mächtigen Wesen, warfen sich mit dem Gesicht zu Boden vor dem Thron nieder und beteten Gott an. „Amen“, sagten sie. „Anbetung, Ehre und Dank, Herrlichkeit und Weisheit, Macht und Stärke gehören ihm, unserem Gott, für immer und ewig. Amen.“

Dann fragte mich einer der Ältesten: „Weißt du, wer diese weiß gekleideten Menschen sind und woher sie kommen?“ Ich erwiderte: „Du musst es mir sagen, mein Herr, du weißt es.“

Er sagte: „Diese Menschen haben die größte Bedrängnis überstanden, die es je gegeben hat. Sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Sie stehen vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel. Der, der auf dem Thron sitzt, wird ihnen seine Gegenwart schenken.

Sie werden keinen Hunger mehr haben, auch kein Durst wird sie je mehr quälen. Die Sonne wird nicht mehr auf sie herabbrennen, und auch keine andere Glut. Denn das Lamm, das mitten auf dem Thron sitzt, wird sie weiden und zu den Quellen führen, wo das Wasser des Lebens ist. Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Amen!“

Lieber Oma, könntest du mit uns beten?

Danke, Herr Jesus, dass du uns gerettet hast. Danke, dass du uns gezeigt hast, dass wir Sünder sind.

Ich bitte dich von ganzem Herzen: Ich bitte dich für Deutschland, ich bitte dich auch für verfolgte Geschwister, die gerade wegen deines Namens leiden. Sei du für diese Leute da, Herr!

Herr, ich bitte dich auch für Menschen, denen es gerade psychisch nicht gut geht. Sei du für sie da, zeige, dass du ein Gott bist, der Heilung schenkt. Zeige ihnen, dass wir dankbar sein können, weil du uns gerettet hast.

Ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du für diese Menschen da bist, die gerade in Not sind.

Vielen lieben Dank für deine Gnade, dass du uns gerettet hast von der Sklaverei der Sünde. So bitte ich dich, Herr, lass uns treu sein und dir nachfolgen. Lass uns jeden Tag reflektieren und uns wichtige Fragen über uns selbst stellen: Lebe ich das Wort? Lebe ich so, wie du es von mir möchtest?

Und lass uns dir die Frage stellen: Bist du zufrieden, Herr, mit mir?

Lass uns diese Frage stellen und dankbar sein, dass du uns gerettet hast und der ewige Gott und das ewige Leben bist. Amen.

Übergang zu den Posaunenplagen

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 8

Die Siegelplagen gehen nun über in die noch schlimmeren Posaunenplagen. Eine Frage, die sich dabei stellt, ist: Gibt es noch ein Zurück? Gibt es nach diesen Plagen noch eine Hoffnung für diesen Planeten, so wie wir ihn kennen?

Vers 1
Als das Lamm das siebte Siegel aufbrach, war es im Himmel eine halbe Stunde lang völlig still. Dann sah ich die sieben Engel, die zum Dienst für Gott abgestellt sind. Ich sah, wie ihnen sieben Posaunen gegeben wurden.

Dann trat ein anderer Engel mit einem goldenen Räucherfass an den goldenen Altar, der vor dem Thron stand. Er bekam eine große Menge Weihrauch und sollte diesen zusammen mit den Gebeten aller Menschen als Räucheropfer darbringen. So stiegen die Gebete der Heiligen mit dem Duft des Weihrauchs aus der Hand des Engels zu Gott auf.

Anschließend füllte der Engel das Räucherfass mit Glut vom Altar und schleuderte es auf die Erde. Da donnerte und dröhnte es heftig, es blitzte und die Erde bebte.

Jetzt machten sich die sieben Engel bereit, die sieben Posaunen zu blasen.

Nachdem der erste Engel die Posaune geblasen hatte, prasselten Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, auf die Erde. Ein Drittel der Erdoberfläche, ein Drittel aller Bäume und das gesamte Gras verbrannten.

Nachdem der zweite Engel die Posaune geblasen hatte, wurde etwas ins Meer gestürzt, das wie ein großer brennender Berg aussah. Ein Drittel des Meeres wurde zu Blut, ein Drittel aller Lebewesen im Meer starb und ein Drittel aller Schiffe wurde zerstört.

Nachdem der dritte Engel die Posaune geblasen hatte, stürzte ein großer Stern vom Himmel herab. Er brannte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel aller Flüsse und auf die Quellen. Der Stern heißt Wermut und macht ein Drittel des Trinkwassers bitter. An diesem Bitterwasser starben sehr viele Menschen.

Nachdem der vierte Engel die Posaune geblasen hatte, wurde ein Drittel der Sonne, des Mondes und der Sterne getroffen, sodass ein Drittel des Tages und ein Drittel der Nacht kein Licht mehr hatte.

Dann sah ich – eine kurze Anmerkung von mir: In manchen Handschriften steht dort ein Adler, in anderen ein Engel. Es könnte auch beides sein. Ich nehme jetzt mal den Adler – dann sah ich einen Adler hoch am Himmel fliegen und hörte ihn mit lauter Stimme schreien: „Wehe denen, die auf der Erde leben, wehe ihnen, wenn die letzten drei Engel in ihre Posaunen blasen, wehe ihnen! Amen.“

Lieber David, kannst du mit uns beten?

Zu Beginn des Kapitels 8 heißt es, dass unsere Gebete vor Gott und zu Gott aufsteigen. Das ist eine großartige Verheißung, und in dieser wollen wir gemeinsam beten.

Lieber himmlischer Vater,
wir danken dir von Herzen, dass unsere Gebete zu dir aufsteigen und dass du sie hörst. Auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass es nicht so ist, sagt dein Wort, die Bibel, dass unsere Gebete zu dir durchdringen.

Danke, dass du uns hörst. Danke, dass wir durch Jesus und nur durch Jesus allein zu dir kommen und die Beziehung mit dir leben können. Danke von Herzen, dass du unsere Gebete niemals von dir weist, sondern sie hörst.

Lass uns neu gewiss werden und die Kraft des Gebets ganz neu empfangen. Das bitten wir dich in Jesu Namen. Amen.

Ich wünsche dir Gottes Segen.

Die fünfte und sechste Posaunenplage: Heuschrecken und Reiterheere

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel neun, beschreibt die fünfte und die sechste Posaunenplage. In diesem Kapitel findest du übrigens auch die größte Zahl der Bibel. Schreib sie gern in die Kommentare, sobald du sie entdeckst.

Auf einer geistlichen Ebene denken wir manchmal insgeheim, dass ein Mensch, solange er nur etwas Heftiges erlebt, schon zur Einsicht kommen und zu Gott umkehren wird. Doch schau hier nach, ob das wirklich so ist.

Vers 1: Nachdem der fünfte Engel die Posaune geblasen hatte, sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gestürzt war. Dieser Stern erhielt den Schlüssel zum Schacht im Abgrund und öffnete ihn. Rauch quoll heraus, wie aus einem riesigen Schmelzofen, und verdunkelte die Luft und die Sonne.

Aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor, die wie Skorpione stechen konnten. Sie schwärmten über die ganze Erde aus. Doch es wurde ihnen verboten, das Gras abzufressen oder an Bäumen oder anderen Pflanzen Schaden anzurichten. Sie durften nur Menschen angreifen, aber nur solche, die kein Siegel Gottes auf der Stirn hatten.

Töten durften sie diese Menschen zwar nicht, aber sie hatten die Macht, sie fünf Monate lang zu quälen. Die Menschen würden unerträgliche Schmerzen erleiden, wie durch den Stich eines Skorpions. In dieser Zeit würden sie den Tod suchen, aber nicht finden. Sie sehnten sich danach zu sterben, doch der Tod würde vor ihnen fliehen.

Die Heuschrecken sahen aus wie Pferde, die in die Schlacht ziehen. Auf ihren Köpfen hatten sie etwas, das wie ein goldener Kranz aussah. Ihre Gesichter glichen denen von Menschen. Sie hatten lange Haare wie Frauen und Zähne wie Löwen. Ihr Rumpf war mit eisernen Rüstungen gepanzert.

Ihre Flügel machten einen Lärm wie ein Heer von Pferden und Streitwagen, die in die Schlacht ziehen. Ihre Hinterleiber waren wie die Schwänze eines Skorpions geformt und mit Stacheln bestückt. Damit verursachten sie die Qualen, denen die Menschen fünf Monate lang ausgesetzt sein würden.

Als König hatten sie den Engel des Abgrunds über sich. Er heißt Verderber, auf Hebräisch Abaddon, auf Griechisch Apollion.

Das erste Unheil, das der Wehrruf angekündigt hatte, ist vorüber, doch zwei weitere stehen noch bevor.

Nachdem der sechste Engel die Posaune geblasen hatte, hörte ich eine Stimme, die von den vier Hörnern des goldenen Altars zu kommen schien, der vor Gott stand. Sie sagte zu dem sechsten Engel mit der Posaune: „Lasst die vier Engel frei, die am großen Strom Euphrat in Ketten liegen.“

Da wurden diese vier Engel von ihren Fesseln befreit. Auf dieses Jahr, diesen Monat, diesen Tag, ja genau diese Stunde hatten sie gewartet, um ein Drittel der Menschen zu töten.

Sie verfügten über ein Heer von zweihunderttausend mal tausend berittenen Soldaten. Ich hörte, wie ihre Zahl genannt wurde.

Dann sah ich sie in meiner Vision. Die Reiter trugen feuerrote, violette und schwefelgelbe Brustpanzer. Die Köpfe der Pferde sahen aus wie Löwenköpfe. Aus ihren Mäulern schossen Feuer, Rauch und Schwefel.

Mit diesen drei Waffen – Feuer, Rauch und Schwefel – töteten sie ein Drittel der Menschheit. Die tödliche Macht der Pferde ging sowohl von ihrem Mund als auch von ihren Schwänzen aus. Diese Schwänze glichen Schlangen mit Köpfen, die ebenfalls Menschen angriffen.

Doch die Menschen, die diese Plage überlebt hatten, waren nicht bereit, ihre Einstellung zu ändern. Sie hörten nicht auf, Dämonen anzubeten und sich vor Götterbildern aus Gold, Silber, Bronze, Stein und Holz niederzuwerfen. Diese Götterbilder hatten sie mit ihren eigenen Händen gemacht und sie konnten weder sehen, noch hören, noch gehen.

Nein, sie bereuten weder ihre Mordtaten noch ihren Okkultismus, auch nicht ihre uneheliche Sexualität und ihre Diebereien. Amen.

Lieber Manuel, kannst du mit uns beten?

Lasst uns gemeinsam beten:

Lieber Herr, wir danken dir, dass du regierst und auf deinem Thron sitzt. Wir danken dir, dass du für Gerechtigkeit sorgen wirst auf dieser Welt und dass du kommen wirst, Gericht zu halten über alle, die nicht bereit sind umzukehren und Buße zu tun.

Wir danken dir, Herr, dass dieses Gericht gerecht ist und dass du uns dennoch einen Weg bereitet hast, Vergebung zu empfangen und ewiges Leben durch Umkehr und Buße zu erhalten. Wir wollen dich dafür loben, preisen und dir vertrauen, dass du zu deinem Ziel kommst.

Amen.

Die bittere und süsse Schriftrolle

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel zehn

In diesem Kapitel werden wir an zwei wichtige Dinge erinnert: Erstens an eine Erfahrung, von der jeder wiedergeborene Christ ein Lied singen kann. Nämlich, dass wir Gottes Wort zunächst gerne in die Hand nehmen. Doch sobald wir Gottes Wort wirklich an uns heranlassen, sobald wir es in uns hineinlassen, hört der Spaß oft schnell auf. Jeder Christ hat schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Gottes Wort auch unangenehm sein kann. Und das ist in Ordnung – es darf so sein, denn das gehört dazu.

Zweitens ist es eine wichtige Erinnerung: Gott sagt dir und mir nicht immer alles. Er offenbart uns nur das, was wir wissen müssen. Das ist gut so.

Vers 1:
Dann sah ich, wie ein anderer mächtiger Engel aus dem Himmel herabkam. Er war von einer Wolke umhüllt, und über seinem Kopf stand ein Regenbogen. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Beine glichen Feuersäulen.

Er hielt eine kleine, geöffnete Schriftrolle in der Hand und setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und seinen linken auf das Festland. Seine Stimme dröhnte wie das Brüllen eines Löwen. Laut und krachend antworteten ihm die sieben Donnerschläge.

Als es wieder still war, wollte ich die Worte der sieben Donner aufschreiben. Doch da hörte ich eine Stimme aus dem Himmel rufen: „Nein, was die sieben Donner gerufen haben, das muss verborgen bleiben. Schreibe es nicht auf.“

Der Engel, den ich auf dem Meer und auf dem Festland stehen sah, hob jetzt seine rechte Hand zum Himmel und sagte:
„Ich schwöre bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, der den Himmel, die Erde, das Meer und alles Lebendige in ihnen geschaffen hat: Ich schwöre, die Zeit ist jetzt vorbei. Denn wenn der siebte Engel seine Posaune geblasen hat, wird Gottes geheimer Plan zur Vollendung kommen, so wie er es seinen Dienern, den Propheten, als gute Botschaft anvertraut hat.“

Dann sprach die Stimme aus dem Himmel mich noch einmal an. Sie sagte:
„Geh zu dem Engel, der auf dem Meer und auf dem Land steht, und lass dir die kleine offene Schriftrolle geben.“

Ich ging zu dem Engel und bat ihn um die kleine Schriftrolle. Er sagte:
„Nimm sie und iss sie auf. Sie ist so bitter, dass sich dein Magen zusammenziehen wird. Aber solange du sie im Mund hast, wird sie süß sein wie Honig.“

Ich nahm die kleine Schriftrolle aus seiner Hand und aß sie auf. Und tatsächlich war sie so süß wie Honig, als ich sie im Mund hatte. Aber als ich sie hinunterschluckte, war sie so bitter, dass sich mir der Magen zusammenkrampfte.

Dann wurde mir gesagt:
„Du wirst noch mehr ankündigen müssen. Es betrifft Völker, Sprachen, Kulturen und viele Könige.“

Amen.

Liebe Esther, kannst du mit uns beten?

Water, ich möchte dir dafür danken, dass du uns in deine Pläne eingeweiht hast, wie du die Welt wiederherstellen möchtest. Ich danke dir, dass wir jetzt nicht länger Knechte sind, sondern deine Freunde. Du zeigst uns wirklich die Geheimnisse der Zukunft, Herr.

Es ist so ein Vorrecht, und auch wenn wir nicht alles verstehen, weiß ich, dass du hundertprozentig gut bist. Deshalb wird auch die Zukunft hundertprozentig gut für mich sein. Ich danke dir, dass dieser Glaube diese Hoffnung sein kann und dass ich daran festhalten darf in jeder Lebenssituation. Amen!

Die Prophezeiung der zwei Zeugen und die Endzeit

Die Offenbarung des Johannes Kapitel 11

Wir befinden uns wieder auf der Erde. Hier wird eine höchst bemerkenswerte Prophezeiung gegeben, die Zeitangaben enthält und vor allem eine ganz konkrete Ortsangabe, wo genau sie sich erfüllen wird.

Achte einerseits darauf, wie die Welt dann aussehen muss, damit diese Prophezeiung überhaupt technologisch in Erfüllung gehen kann. Andererseits sieh dir auf einer geistlichen Ebene an, woran genau hier beschrieben wird, wie man die Christen erkennen kann.

Vers 1: Dann wurde mir eine Art Messstab aus Schilfrohr gegeben, und jemand sagte: „Geh und miss den Tempel Gottes, auch den Altar, und zähle die Menschen, die dort anbeten. Den äußeren Vorhof des Tempels lass beim Messen aus, denn dieser wurde den nichtjüdischen Völkern überliefert.“

Diese Völker werden die heilige Stadt unterwerfen und zweiundvierzig Monate lang besetzt halten. Doch ich werde meine beiden Zeugen zu ihnen schicken, und sie werden die ganze Zeit, nämlich tausendzweihundertsechzig Tage lang, mit dem Trauersack bekleidet als Propheten zu ihnen reden.

Diese zwei Zeugen sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Wenn einer ihnen schaden will, fährt Feuer aus ihrem Mund und verbrennt ihn bei lebendigem Leib. So vernichten sie all ihre Feinde.

Sie haben die Macht, den Himmel zu verschließen, damit in der Zeit ihres prophetischen Wirkens kein Regen fällt. Außerdem haben sie die Macht, jedes Gewässer in Blut zu verwandeln. Sie können jedes erdenkliche Unheil über die Erde bringen.

Wenn sie ihren Auftrag erfüllt haben, wird das Tier aus dem Abgrund kommen und gegen sie kämpfen. Es wird sie besiegen und töten. Ihre Leichen wird man auf offener Straße mitten in der großen Stadt liegen lassen – in der Stadt, in der auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Geistig gesprochen heißt diese Stadt Sodom oder auch Ägypten.

Dreieinhalb Tage lang werden Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Kulturen sich am Anblick ihrer Leichen ergötzen. Sie werden nicht gestatten, dass sie in ein Grab gelegt werden.

Überall auf der Welt werden die Menschen jubeln, feiern und sich gegenseitig Geschenke schicken, denn diese beiden Propheten hatten ihnen das Leben zur Qual gemacht.

Doch nach den dreieinhalb Tagen wird der Lebensgeist Gottes in die Propheten zurückkehren, und sie werden wieder aufstehen. Das blanke Entsetzen wird über alle fallen, die das beobachten.

Dann werden die beiden Propheten eine mächtige Stimme aus dem Himmel hören: „Kommt hier herauf!“ Vor den Augen ihrer Feinde werden sie in einer Wolke zum Himmel hinaufsteigen.

In diesem Augenblick wird ein heftiges Erdbeben die Stadt erschüttern und ein Zehntel von ihr vernichten. Siebentausend Menschen werden dabei umkommen. Die Überlebenden werden zu Tode erschrocken sein und Gott im Himmel die Ehre erweisen, die ihm zusteht.

Das zweite Unheil, das der Wehrruf angekündigt hat, ist vorüber, doch das dritte steht unmittelbar bevor.

Nachdem der siebte Engel die Posaune geblasen hatte, erklang ein mächtiger Lobgesang im Himmel: „Jetzt gehört die Herrschaft über die Welt unserem Herrn und seinem Christus, und er wird herrschen in alle Ewigkeit.“

Die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, warfen sich nieder mit dem Gesicht zum Boden und beteten Gott an: „Wir danken dir, Herr unser Gott, du allmächtiger Herrscher, der du bist und immer warst! Nun hast du deine große Macht erwiesen und die Herrschaft angetreten.

Die Völker hatten sich wütend gegen dich aufgelehnt, doch jetzt entlädt sich dein Zorn über sie. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo du Gericht über die Toten hältst und wo du die verdirbst, die die Erde verderben.

Doch es ist auch die Zeit, in der deine Diener ihren Lohn erhalten – die Propheten und die, die du geheiligt hast, die Kleinen und die Großen, und die mit Ehrfurcht vor dir.“

Dann wurde der Tempel Gottes im Himmel geöffnet, und man konnte die Lade seines Bundes sehen. Blitze zuckten auf, Donnerschläge dröhnten, die Erde bebte, und ein schwerer Hagel ging hernieder.

Amen.

Lieber Christian,

kannst du mit uns beten?

Herr Jesus Christus, ich danke dir für deine Offenbarung. Sich mit ihr zu beschäftigen macht uns glücklich, wie es schon in Offenbarung 1,3 heißt.

Danke auch für das beeindruckende Zeugnis, das wir in Kapitel 11 lesen dürfen. Du zeigst uns, dass selbst in Zeiten der Prüfung und Verfolgung dein Plan unaufhaltsam voranschreitet und du der endgültige Sieger bist.

Gib uns den Mut und die Kraft, ja, treu zu bleiben wie deine zwei Zeugen. Hilf uns als Alltagmissionare, deine Wahrheit mit Zuversicht und Liebe zu leben und zu verkünden.

Lass uns erleben, wie dein Reich auf Erden Wirklichkeit wird und deine Herrlichkeit sichtbar wird.

Segne uns mit der Hoffnung und dem Vertrauen, dass dein endgültiger Sieg uns schon jetzt ermutigt und stärkt.

Danke, dass du zu deinem Wort stehst und dass du uns durchbringst!

Amen!

Der Kampf im Himmel und die Verfolgung der Gläubigen

Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 12

Jetzt sehen wir gleich ein großes Zeichen am Himmel. Wir bekommen einen Blick hinter die Kulissen, in die unsichtbare Welt, die wir sonst nicht sehen.

Achte darauf, wie hier beschrieben wird, auf welche Weise der Teufel überwunden wird.

Vers 1: Dann war im Himmel eine außergewöhnliche Erscheinung zu sehen. Eine Frau war mit der Sonne bekleidet, der Mond stand unter ihren Füßen, und auf dem Kopf trug sie einen Kranz von zwölf Sternen. Sie war schwanger, die Wehen hatten begonnen, und sie schrie vor Schmerzen.

Dann kam eine andere Erscheinung im Himmel: ein riesiger feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern. Auf jedem seiner Köpfe saß ein Diadem. Mit seinem Schwanz fegte er ein Drittel der Sterne vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde.

Der Drache stellte sich vor die Frau und wollte das Kind gleich nach der Geburt verschlingen. Doch ihr Kind wurde sofort zu Gott hinaufgenommen und zu seinem Thron gebracht. Es war der Sohn, der einmal alle Völker der Erde mit eisernem Stab regieren würde.

Die Frau selbst floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte. Dort würde sie 1260 Tage lang mit allem Nötigen versorgt werden.

Dann brach ein Krieg im Himmel aus. Der Engelfürst Michael kämpfte mit seinen Engeln gegen den Drachen. Der Drache und seine Engel wehrten sich, aber sie konnten nicht standhalten.

Von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel. Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Menschheit verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.

Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist es geschehen, die Rettung ist da. Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt. Das Reich gehört ihm, von jetzt an herrscht Christus, sein König. Und hinausgeworfen ist der, der unsere Geschwister Tag und Nacht bei Gott verklagt hat.

Sie haben ihn besiegt, weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hatte und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben.

Darum freue dich, Himmel, und jubel, du, der du darin wohnst! Doch wehe dir, Erde, wehe dir, Meer, denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und rast vor Wut, weil er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat.

Als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, begann er, die Frau zu verfolgen, die den Sohn geboren hatte. Aber der Frau wurden Flügel gegeben, die beiden Flügel des großen Adlers. So konnte sie an den Ort in der Wüste fliehen, wo sie vor der Schlange sicher war und dreieinhalb Jahre lang mit allem Nötigen versorgt werden würde.

Da spie die Schlange einen mächtigen Wasserstrom hinter der Frau her, der sie mit sich fortreißen sollte. Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe. Sie öffnete sich und schluckte den Strom, den der Drache aus seinem Rachen stieß.

Da geriet der Drache außer sich vor Wut und bekämpfte jetzt alle, die zu dieser Frau gehörten. Das sind die Menschen, die nach den Geboten Gottes leben und sich zur Botschaft von Jesus bekennen.

Dann trat der Drache ans Ufer des Meeres.

Amen!

Lieber David, kannst du mit uns beten?

Herr Jesus Christus, du bist der Sieger über Sünde, Tod und Teufel. Am Kreuz von Golgatha hast du die Sünde auf dich genommen. Du wurdest zu Sünder und hast uns von der Sündensklaverei befreit. Vielen herzlichen Dank dafür.

Auch hast du den Tod besiegt. Vielen herzlichen Dank, Jesus, dafür, dass wir jetzt den Tod nicht fürchten müssen, weil wir ewig leben.

Herr Jesus, du hast auch den Teufel besiegt. Danke, dass wir durch den Glauben die Welt überwunden haben und jetzt mutig der Zukunft entgegengehen können.

Herr, ich bitte dich: Lass uns mutig hier den Auftrag umsetzen, Menschen zu Jüngern zu machen, so wie du es uns angeordnet hast. Bitte hilf uns aber auch, mit dem Herzen schon bei der Ewigkeit bei dir zu sein.

In Jesu Namen bete ich darum. Amen.