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Unterwegs mit Jesus: Willkommen im Alltag.

Wie Jesus uns verändert
Lukas 9,28-3615.11.2025
Wer ist Jesus wirklich? Auf dem Berg zeigt sich: Er ist Gottes Sohn – und sein Weg führt nicht an Leiden vorbei, sondern durchs Kreuz. Wer ihm begegnet, bleibt nicht unverändert.

Ein Geschenk der Gemeinschaft und der Blick auf die Herrlichkeit Christi

Das ist so ein gewaltiges Geschenk, wenn wir so zusammen sind, uns treffen, uns in den Arm nehmen, wenn wir Gespräche führen, wenn wir miteinander Pausen nutzen, um eine Runde spazieren zu gehen, wenn wir miteinander weinen und miteinander lachen. Das ist Herrlichkeit, oder?
Und genau so eine Herrlichkeit, noch schöner, noch herrlicher, noch tiefer, noch intensiver, erleben wir hier in der Begebenheit. Und die Person, um die es hier geht und die uns vor Augen gestellt wird, das ist unser Herr Jesus Christus.
Und wir vergessen so oft, wenn wir die Evangelien durchlesen, dass der Herr Jesus nicht nur wahrer Gott ist, sondern dass er Mensch geworden ist, dass er seine Herrlichkeit komplett entäußert hat. Als der Herr Jesus das hohepriesterliche Gebet betet und mit seinem Vater in Kontakt tritt, da sagt er: Verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
Und wenn wir über den Berg der Verklärung reden, wo der Herr Jesus mit Petrus und Jakobus und Johannes war und von dem er wieder heruntergestiegen ist, dann erschüttert uns das zutiefst. Aber wie tief ist der Abstieg vom Himmel auf die Erde, wo der Herr sich seiner Herrlichkeit entäußert hat, wo er Knechtsgestalt angenommen hat, wo wir unser Angesicht vor ihm verborgen haben, weil da nichts mehr war, was ansehenswert war!
Der Herr Jesus, wahrer Gott, aber auch wahrer Mensch. Und ich liebe das Lukasevangelium, das Lukasevangelium. Das ist von diesem geliebten Arzt Lukas. Jeder sollte einen geliebten Arzt haben. Credits gehen raus an Lenny. Das ist so schön, oder? Dieser Mann, der mit so einer Herzenswärme über Menschen schreibt und seine Beobachtung wahrnimmt.
Und er stellt uns ein Kapitel vorher den Herrn Jesus vor als wahrer Mensch und wahrer Gott. Ich kenne keine Begebenheit, die das so gut herausarbeitet wie die Sturmstillung. Da kommt es zu einem gewaltigen Sturm, und der Herr Jesus schläft. Und das zeigt seine Menschlichkeit. Der Sturm tobt, der Herr schläft. Wahrer Mensch. Aber wenn der Herr spricht, wird der Sturm still. Wahrer Gott.
Und das ist so großartig, der Herr Jesus schläft während dieses Sturms. Und auch hier sehen wir ihn, dass er als ein normaler Mensch erst einmal den Berg heraufsteigt. Und nur Lukas, der Evangelist, berichtet uns, warum er überhaupt auf diesem Berg heraufgestiegen ist. Lukas beantwortet uns die Stelle: Er stieg auf den Berg, um zu beten. Das war der Anlass vom Herrn.
Und dann lesen wir weiter: Und als er betete, dann verändert sich das Angesicht vom Herrn, und er wird verwandelt. Und ich habe gedacht: Boah, wie schön ist das und wie wichtig ist das, dass unser Herr uns hier vor Augen führt, wie wichtig das Gebet ist. Er stieg auf den Berg, um zu beten, und als er betete, veränderte sich sein Angesicht.
Und ich habe gedacht: Beten, ja, was ist das eigentlich? Ist das eine zutiefst menschliche Sache? Wir beten ja als Menschen, das ist unsere Möglichkeit, um mit Gott in Kontakt zu treten. Wir beten ja manchmal sogar wortlos, manchmal ist es ein Schrei der Hilflosigkeit, manchmal nur ein Nicht-mehr-können, und wir stellen fest, es ist ein Gott, der uns sieht.
Und dann begeistert mich das so sehr, dass das nicht nur eine Sache ist von uns Menschen, sondern dass wir auch eine Kommunikation haben zwischen zum Beispiel Gott, dem Vater, und seinem Sohn. Das hatte Dominik gestern so schön herausgearbeitet. Da ist Gott der Vater, der nachfragt: Wen soll ich senden? Wer wird gehen? Und dann antwortet ihm der Sohn: Hier bin ich, sende mich.
Und das ist so gewaltig, finde ich, was Gebet bewirkt. Und es beschreibt auch das Erfordernis für uns Menschen. Der Herr Jesus steigt auf den Berg, um zu beten, und dann fängt er an, von innen heraus zu strahlen. Das, was da stattfindet, ist eigentlich eine Metamorphose, keine Verkleidung, nicht irgendetwas, was man über sich stülpt, keine Verkleidung, sondern eine Veränderung von innen heraus.
Der Herr Jesus fängt an zu strahlen, und das ist ganz beeindruckend. Das Matthäusevangelium macht uns deutlich: Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht. Bei Markus ergänzt er: Seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann.
Das kann man nicht mehr in Worte fassen, was da passiert ist. Es ist eine Veränderung, die maximal ist. Und es ist so gewaltig, wenn wir dann unseren Herrn anschauen, weil er der Mittler ist zwischen Mensch und Gott.

Zeugen der Herrlichkeit und die Erfüllung von Gesetz und Propheten

Wir begegnen auf diesem Berg insgesamt sieben Personen. Wir begegnen Gott dem Vater und Elija und Mose, vom Himmel aus gesehen also diesen drei. Dann haben wir drei Jünger von der Erde: Petrus, Jakobus und Johannes. Und wir haben den Herrn Jesus, wahren Menschen und wahren Gott. Und das finde ich so gewaltig, was er hier schon für eine Brücke schlägt.
Wenn wir dann weiter auf den Vater schauen, dann ist es so herrlich, wie sich der Vater in dieser Situation zu seinem Sohn stellt. Thomas hat gestern so schön herausgearbeitet: Wer ist dieser? Diese Frage hat die Leute unruhig gemacht. Wer ist dieser?, fragte sich zum Beispiel Herodes, der nicht damit klarkam, dass da irgendwie einer frei herumlief, der komische Sachen macht. Und er dachte: Ich habe doch Johannes enthauptet. Und er wirft sogar Elia in den Ring, weil er das nicht denkt und darauf nicht mehr klarkommt, was da passiert.
Denken wir an den Herrn Jesus selbst, der seine Jünger fragt: Wer bin ich, was sagen die Leute? Und dann kommen da alle möglichen Sachen zusammen. Und dann fragt er ja Petrus, oder er fragt die Jünger: Und was sagt ihr? Und dann kommt Petrus zu dieser genialen Aussage: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Das ist so ein gewaltiges Geschenk.
Und jetzt finden wir hier, dass der Vater selbst die Frage beantwortet. Der Vater selbst beantwortet die Frage: Wer ist dieser? Und der Vater sagt: Dies ist mein geliebter Sohn. Matthäus ergänzt: an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn hört! Was für eine Herrlichkeit zwischen Vater und Sohn, was für eine tiefe, innige Liebe, die da zum Ausdruck kommt.
Und dann wird der Blickwinkel erweitert auf zwei Menschen, Mose und Elia, die das Gesetz und die Propheten repräsentieren. Zwei Männer, die für das Gesetz und die Prophezeiung einstanden. Und wir finden beides in Christus komplett erfüllt. Das ist so schön, als der Herr Jesus mit den Jüngern nach Emmaus geht. Und dann lesen wir: Und von Mose und von allen Propheten anfangend erklärte er ihnen in den Schriften, was ihn betraf. Mose und Elia waren nur Schatten von dem, was kam. Christus ist die Erfüllung von dem Ganzen.
Und Mose und Elia, das sind ja beide ganz interessante Gestalten. Beide hatten so ihre Gottesbegegnung. Wenn wir an Mose denken, dann geschieht seine Berufung mit einem brennenden Dornbusch, etwas, was absolut leicht entflammbar ist, verbrennt nicht. Und jetzt schwenken wir um mit der Kamera auf Elia und stellen fest: etwas, was überhaupt nicht brennen kann, weil es viel zu nass ist, fackelt ab. Und beide hatten auch ihre Gottesbegegnung.
Bei Mose ist es so, dass er in eine Felsenhöhle gestellt wird am Sinai, als er den Wunsch äußert: Lass mich deine Herrlichkeit sehen. Das macht er übrigens vor der Wüstenwanderung. Also, je nachdem, wenn wir hier unterwegs sind, das ist eine gute Bitte, die wir mitnehmen können in unser Gebetsleben: Lass mich deine Herrlichkeit sehen. Nicht: Sorge dafür, dass der Arbeitskollege versetzt wird, oder: Beseitige meinen Nachbarn mit einem guten Umzugsunternehmen, sondern: Lass mich deine Herrlichkeit sehen. Lass mich deine Herrlichkeit sehen. Und das ist gewaltig.
Mose erlebt das dann. Gott hält seine Hand schützend über ihn. Und es kommt zu diesem gewaltigen Erlebnis. Wir müssen es in der Bibel nachlesen, es ist zu kostbar, um das sonst in Worte fassen zu können, was da passiert.
Und bei Elia auch: Elia, der maximal frustriert ist, und dann ist er am Eingang der Höhle, stellt sich an den Berg Horeb und verhüllt sein Gesicht, und Gott begegnet ihm. Mose ist ein Mann, der verstarb, er durchlitt den Tod. Elia wurde gesegnet, dass er den Himmel durchschritt. Der eine durchlitt den Tod, der andere durchschritt den Himmel. Er wurde entrückt. Und das sind beides auch dadurch so Typen für das, was uns als Christen erwartet: entweder das eine oder das andere. Wir hoffen alle auf Elia. Das wäre schön, oder die Entrückung, das ist so eine gewaltige Hoffnung. Und Ahmad hat das ja heute Morgen einen Punkt herausgearbeitet: Unser Herr kommt wieder. Wie schön ist das! Wir warten auf den wiederkommenden Herrn.
Elia wurde vor dem Tod bewahrt, er wurde im Sturmwind zum Himmel aufgefahren. Und auch bei Mose lesen wir eine Besonderheit bei seinem Tod, denn er wurde von Gott selbst beerdigt. Wie großartig ist der himmlische Vater, oder? Mose war seit 1500 Jahren tot, als das hier zutraf, und Elia war seit über 900 Jahren entrückt. Aber unser Herr und Heiland, Jesus Christus, ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden, das sagt er selbst. Gott ist nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden. Und er unterhält sich mit Mose und Elia in einem ganz normalen Gespräch auf dem Berg der Verklärung.
In Lukas 16 wird uns eine Begebenheit vor Augen geführt mit den Pharisäern. Da hat der Jesus sehr deutlich über Geld gesprochen, und das fanden die Pharisäer nicht so lustig, und suchen dann ein Streitgespräch mit ihm. Und dann sagt der Jesus in Lukas 16,16: Das Gesetz, also Mose, und die Propheten, Elia, gehen bis auf Johannes; von da an wird die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigt.
Und in Matthäus 5 sagt der Herr Jesus: Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen. Das ist das, was unser Herr gemacht hat.

Schatten, Erfüllung und der Weg des Erlösers

Und wenn wir bei Mose und Elija sind, das ist so faszinierend, allein diese beiden Charaktere. Es sind auch zwei Bergleute. Mose zum Beispiel bekommt mit, dass sich das Volk maximal versündigt, und dann steigt er auf einen Berg hinauf. Und was sagt er zu dem Volk, das unten bleibt? 2. Mose 32: Doch jetzt will ich zum Herrn hinaufsteigen, vielleicht kann ich Sühnung für eure Sünde erwirken. Und er konnte es nicht.
Und bei Elia, das hatten wir uns gerade schon vor Augen geführt, wenn wir an den Berg Karmel denken: Er wollte auf dem Berg Gottes Volk zurückführen und sagen: Dieser Gott ist der heilige, allmächtige Gott, kehrt um zu ihm. Er wollte es zurückführen, aber er vermochte es auch nicht final.
Aber unser Herr Jesus vollbringt auf dem Hügel Golgatha beides. Und wer das in Worte gefasst hat, ist der liebe Petrus. Petrus schreibt in seinem ersten Brief, 3,18: Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. Er ist derjenige, der für unsere Sünden sterben konnte. Er ist derjenige, der uns zurückführen konnte, sodass wir den Schöpfer Himmels und der Erde mit Vater anreden dürfen.
Ich habe bei jedem Punkt also, das ist der erste Punkt gewesen, jetzt hier der Begegnungsberg: Christus offenbart seine Herrlichkeit. Eine Männeranwendung für euch: Ich stoppe die Zeit einfach nur eine Minute, und mit folgender Aufgabe: Wir brauchen Orte, wo wir Gott wirklich begegnen. Nicht nur religiöse Routine, sondern echte Offenbarung seiner Größe. Und jetzt eine Frage für dich, eine Minute Zeit: Wann war dein letzter Bergmoment mit deinem Heiland, Jesus Christus?
Ja, das war der erste Punkt: der Begegnungsberg, Gott offenbart seine Herrlichkeit. Und jetzt kommen wir zum zweiten Punkt: Die Talfahrt. Herrlichkeit und Leiden gehören zusammen. Und ich habe überlegt: Kann ich das wirklich so nehmen, Talfahrt? Ich fahre gerne Ski, und so eine Talfahrt an einem schönen Tag ist am Ende herrlich. Es ist ganz interessant, dann habe ich ja doch gemerkt: Der Begriff passt perfekt eigentlich. Denn wir denken oft: Jetzt geht es runter, jetzt ist alles doof. Nein, gar nicht. Das ist ja das Geniale am Leben bei uns Christen: Auch auf dem Weg nach unten offenbaren sich Herrlichkeiten.
Wenn du die Skier angeschnallt hast und dann so am Anfang dieses ganze Anstellen bei den Skiliften und sowas ist total nervig, und dann weißt du, es kommt nur eine Abfahrt, und dann geht es richtig runter. Und dann weißt du, du musst dich an keinen Lift mehr anstellen. Du fährst durch eine Pampa, wo hoffentlich ein bisschen gespurt ist, und dann fährst du durch Landschaften und entdeckst Herrlichkeiten bei einer Talabfahrt. Und du musst ja nur runter, also runter kommst du immer. Das ist so schön, was sich da offenbart.
Und das ist mir sehr wichtig: Leiden und Herrlichkeit schließen sich nicht aus, sondern gehören zusammen. Und das wollen wir in dem Punkt herausarbeiten. Und wir schauen uns dazu die drei Kandidaten von der Erde an: Gott, den Vater, Elija und Mose hatten wir gerade, der Jesus ist der Mittler, und jetzt schauen wir auf Petrus, Jakobus und Johannes. Petrus, Jakobus und Johannes, diese drei Geschäftsleute, die waren ja auch wirtschaftlich miteinander verbandelt. Und die drei werden uns im Galaterbrief zum Beispiel als die Säulen der Gemeinde beschrieben. Also das sind wirkliche, echte Koryphäen, diese drei.
Und wir finden in der Bibel drei Begebenheiten, wo die drei explizit zusammen auftauchen. Eine Geschichte findet vorher statt, eine ist hier, der Berg der Verklärung, und eine kommt noch. Wenn wir die Kamera nach hinten schwenken, dann stellen wir fest, oder dann gibt es die Begebenheit, dass der Jesus in ein Haus gerufen wird, wo ein ganz schlimmes Schicksal passiert ist. Eine Tochter ist verstorben. Und Jairus weint um seine Tochter, ist traurig, und er sucht den Messias auf, damit er seine Tochter gesund machen kann. Und dann kommen sie ins Haus zurück und stellen fest: Die Tochter ist schon tot. Und dann dürfen Petrus, Jakobus und Johannes den Herrn Jesus begleiten, wo er dieses Mädchen wieder zurückführt ins Leben. Er ist der Sieger über den Tod, also auch eine Begebenheit, die mit Tod zu tun hat, bei Jairus.
Dann haben wir hier den Berg der Verklärung. Und da machen Mose und Elija und der Herr Jesus uns deutlich: Ich werde im Tod verherrlicht werden. Auch da geht es um seinen Ausgang. Es geht nicht um seine Geburt, es geht nicht um das, was im Himmel noch kommt, sondern es geht darum, dass der Herrlichkeit Leiden vorausgehen.
Und dann ist der dritte Punkt, und das ist dann im Garten Gethsemane, wo Petrus, Jakobus und Johannes mitkommen, übrigens mit der Ansage, umzubeten. Und was passiert da? Er gibt sich dem Tod preis. Er lässt es zu, dass Judas ihn mit einem Kuss verrät. Und mittendrin, zwischen diesem Jairus-Tochter-Erlebnis und Gethsemane, steht der Berg der Verklärung, wo der Herr seine Herrlichkeit offenbart.

Petrus als Beispiel für Scheitern, Erkenntnis und Umkehr

Und wir schauen jetzt noch ein bisschen genauer hin. Wir fokussieren uns einfach mal stärker auf Petrus und schauen uns an, wie Petrus mit Leiden umgegangen ist. Und da hat Petrus eine ganz interessante Biografie.
Petrus war derjenige, der gestern gerade auch die Frage von Jesus Christus beantwortet hat: Wer bin ich? Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und darauf konnte sich Petrus leider nicht ausruhen, denn kurz darauf, direkt danach, beginnt Jesus mit seiner ersten Leidensankündigung und sagt: Übrigens, Leute, ich muss euch etwas erklären. Ich gehe hin nach Jerusalem, um zu sterben.
Und Petrus kann das nicht fassen. Er nimmt den Herrn beiseite, was ihn ja schon ehrt, und dann fängt er an, ihn zu tadeln und sagt, das kann nicht sein, das haut nicht hin. Und dann sagt der Herr Jesus zu Petrus diesen harten Satz: Geh hinter mich, Satan!
Jetzt befindet sich Petrus auf dem Berg der Verklärung und bekommt mit, wie der Herr sich verwandelt, wie alles strahlt und glänzt und Mose und Elija auch noch dabei sind. Und er sagt: Lass uns Hütten bauen, lass uns irgendwie das Ewige so ein bisschen mit dem Vergänglichen einfangen. Egal, also wir wollen irgendwie hierbleiben.
Aber das wäre eine Abkürzung gewesen, denn Jesus muss von diesem Berg wieder heruntersteigen, um für die Sünden von Petrus und von dir und von mir zu sterben, auf einem anderen Hügel. Dann kommt es zur Gefangennahme des Herrn Jesus, und dann ist Petrus derjenige, der das Schwert zückt und damit Malchus das Ohr abhauen will.
Und dann blicken wir einfach mal weiter: Jesus stirbt, er begegnet ihm mit dieser Frage: Hast du mich lieb? Und dann wird dieser Mann von Gott so maximal umgekrempelt. Und das ist meine letzte Buchempfehlung an diesem Tag, die habt ihr aber schon alle: den ersten und zweiten Petrusbrief zu lesen.
Da schreibt dieser Mann den ersten Petrusbrief an die Fremdlinge in der Zerstreuung. Und die Vokabeln, die immer wieder auftauchen, sind Leiden und Herrlichkeit. Er schreibt an Christen, bei denen wir sagen würden: Ich möchte nicht tauschen, bitte lass mich hier in Deutschland safe bleiben. Und er führt vor Augen, dass Herrlichkeit und Leiden zusammengehören.
Dann schreibt er den zweiten Petrusbrief, und das möchte ich, dass wir das zusammen lesen, im zweiten Petrusbrief, Kapitel 1, die Verse 16 bis 18.
Da schreibt Petrus: Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
Ist das nicht herrlich, was dieser Mann durchgetragen hat, durch seine Jahre des Lebens, die danach folgten? Und der Herr muss auch Petrus vor Augen führen: Ich kann nicht hier einfach einen billigen Exit wählen, sondern ich muss den Exodus mit Mose und Elija besprechen. Das ist der Begriff, der hier gewählt wird.
Und ich finde das ganz interessant: Mose hatte seinen Exodus ja eigentlich schon hinter sich. Und jetzt bespricht er mit dem Herrn seinen Exodus. Und da muss man sagen, da kann man Mose und Elija gut verstehen, dass sie darüber reden, denn die sind ja eigentlich schon mit einer Vorauszahlung gekommen, die aus dem Himmel herabkommen.
Stellt euch vor, der Herr würde einen billigen Exit wählen und wäre auf dem Berg der Verklärung geblieben. Mose und Elija hätten keine Existenzberechtigung im Himmel gehabt, gar nicht. Christus musste sterben. Für die Schuld. Und deswegen ist das so wichtig. Und es gibt da keine Abkürzung, es gibt da keinen Notausgang.
Und das, worüber ich da nachgedacht habe, und das hat mich zur Anbetung geführt, und ich hoffe, das kommt rüber: Wir betreten da so heiligen Boden. Der Exodus, der Ausgang, von dem Jesus hier spricht, ist ein bewusster Weg der Erlösung, den er beschreitet für dich und für mich.
Der Berg der Verklärung ist das maximale Gegenstück von dem Hügel Golgatha. Auf dem Berg der Verklärung finden wir die Verherrlichung, und auf dem Hügel Golgatha findet die Erniedrigung statt. Hier auf dem Berg steht der Herr zwischen zwei verehrten Männern, zwischen Mose und Elija, und bald darauf hängt er am Kreuz zwischen zwei Verbrechern.
Hier auf dem Berg der Verklärung, wo eh alles schon so prächtig ist, kommt eine Stimme vom Himmel herab, die ihm sagt: Du bist mein geliebter Sohn. Und auf Golgatha schweigt der Himmel, aber ein Schrei zerreißt den Himmel von der Erde ausgehend.
Und das finde ich so bewegend, dass der Herr nicht auf dem Berg der Verklärung geblieben ist. Da hat er gestrahlt wie die Sonne, aber auf Golgatha hat sich die Sonne verfinstert.
Und jetzt kommen wir zu der Anwendung bei diesem Punkt. Wir lieben Erfolge, wir lieben Siege, wir lieben Höhepunkte. Aber echte Nachfolge bedeutet auch, durchs Tal zu gehen. Charakter formt sich im Gehorsam nicht auf dem Gipfel. Der Teufel bietet dir Herrlichkeit ohne Leiden, denk an die Versuchung vom Herrn, aber am Ende ist es Leiden ohne Herrlichkeit.
Und meine Bitte an dich, halbe Minute Zeit: Bitte Gott um Kraft für die Schwierigkeit, in der du gerade steckst. Bitte Gott um Kraft für dein Leid, das dich gerade plagt. Nenn es deinem Herrn, der für dich gelitten hat.

Verwandlung im Alltag und das Wirken des Geistes

Jetzt kommen wir zum dritten Punkt, dem Alltagsauftrag: Veränderung. Wie findet die statt? Und ich möchte uns einfach noch einmal die Geschichte, die wir uns heute vor Augen geführt haben, rekonstruieren und in den Gesamtzusammenhang einbetten.
Wir haben uns Petrus angeschaut, der diese wunderbare Formulierung sagt: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Es kommt zur Leidensankündigung vom Herrn. Petrus sagt: Das widerfahre dir nicht! Der Herr sagt: Geh hinter mich, Satan!
Und dann finden wir im Lukasevangelium diesen Satz: Und es geschah nach acht Tagen. Matthäus und Markus schreiben von sechs Tagen; das hängt mit der Tageszählung zusammen, kein Widerspruch also. Nach einer guten Woche steigen sie dann auf den Berg der Verklärung.
Und ich habe mich versucht, in die Jünger hineinzuversetzen, und habe gedacht: Wie grausam ist diese Woche bitte gewesen? Du hast das Alte Testament gehabt, du hast die Prophezeiung gehabt, dass da der König kommt, mit seiner Macht und Herrlichkeit, und mal richtig für Ordnung sorgt. Und jetzt folgst du diesem Messias nach, diesem Christus, dem Gesalbten, und stellst fest: Moment, Leidensankündigung? Das stand nicht auf meiner Agenda. Das passt doch gar nicht. Wie verzweifelt müssen die Jünger in dieser Woche gewesen sein? Es ist die erste Leidensankündigung vor dem Berg der Verklärung. Hat er denn nicht schon ein paar Mal erklärt? Es ist die erste Leidensankündigung. Und wie schlimm ist diese Woche?
Und jetzt begehst du nach einer guten Woche den Berg hoch, und du stellst fest: Oh, Wahnsinn, Herrlichkeit! Ich möchte hierbleiben. Man kann die so gut verstehen, oder?
Du stellst aber auch fest: Beide Facetten bekommen die Jünger hier auf diesem Berg gespiegelt. Sie bekommen den Triumph gespiegelt, dass Christus der Gesalbte ist, derjenige, der strahlt, wunderschön. Und sie bekommen mit, dass über seinen Ausgang, über sein Leiden gesprochen wird. Triumph und Tod stehen plötzlich auf einer Seite, und sie gehen wieder vom Berg herunter, nachdem sie da übernachtet haben.
Das ist ja perfekt. Das ist ja wie bei uns hier in Rehe. Also, wir haben jetzt hier die Nacht übernachtet, wir hatten gestern so einen schönen Abend beim Kaffee im Grünen, und jetzt geht es die sechshundert Meter von Rehe wieder nach unten. Willkommen im Leben, willkommen im Alltag.
Wie verhalten wir uns da, wenn wir nach Hause kommen? Nach der Herrlichkeit folgt der Abstieg. Und was wartet auf den Herrn Jesus? Ja, auf den Herrn Jesus wartet, er sagt das selber: ein ungläubiges und verkehrtes Geschlecht. Das wartet auf ihn. Auf ihn wartet Streit, auf ihn wartet die Anforderung, dass er seinen Jüngern noch einmal seine Leiden ankündigt, und im Ergebnis auch der Gang nach Golgatha, wo er stirbt, am Kreuz für deine und meine Schuld. Das wartet auf unseren Herrn Jesus.
Und doch ist es so, dass diese Männer, Petrus, Jakobus und Johannes, verändert zurückkommen. Denken wir an Petrus, diesen Mann, der gerade deswegen so nahbar ist, weil wir uns so gut mit ihm identifizieren können. Wir haben heute Morgen dieses Lied gesungen: Mutig komme ich vor den Thron. Da habe ich gesagt: Krass, ich bin doch oftmals gar nicht mutig, vor euer Angesicht zu treten. Ich habe ein ganz großes Problem mit Menschenfurcht.
Und dann passiert da so viel. Manchmal kriegst du dumme Kritik als Verlagschef, manchmal auch berechtigte. Dann sagst du manchmal vielleicht was und denkst: Kommt das richtig an? Passt das theologisch? Man fühlt sich so wie auf die Goldwaage gelegt, oder? Kennst du das auch?
Mir hat das so wehgetan, als Helge Stadelmann, den habt ihr hier vorgestern Abend gehört, sein Zeugnis gegeben hat, ein wunderschönes Zeugnis, und dann sprach er von Verletzungen, die er erlebt hat. Und er sagte, die kamen nicht von außen, sondern die kamen von innen. Das tut weh, oder?
Und da stellen wir fest: Wir sind so begrenzt, wir sind so endlich, wir sind nicht allmächtig. Wir würden gern noch mehr machen, und wir stellen fest, der Tag hat nur 24 Stunden. Wir sind vielleicht gerade geprüft in einer besonderen Situation. Wie gehen wir damit richtig um?
Und mein Wunsch ist, dass die Herrlichkeit, die wir bei unserem Herrn Heiland sehen, auch uns verändert. Und da gibt es gute Hoffnung für, denn die Bibel sagt uns das. Schlagt mal bitte mit mir auf, zwei Stellen wollen wir dazu lesen: Römer 12,1 und 2. Korinther 3,18.
 Römer 12,1: Da schreibt Paulus über die Verwandlung: Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, und jetzt kommt’s, sondern werdet verwandelt, Fußnote wie Juristen lesen immer das Kleingedruckte, oder lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist, das Gute und Wohlgefällige, Vollkommene.
Und mich hat Achims Predigt heute Morgen maximal angesprochen, und dieser dritte Punkt ist nicht mehr vorbereitet, weil ich gedacht habe, ich hätte euch nur einen Tritt gegeben nach dem Motto: So, tschakka, macht’s! Und jetzt so. Und ich hätte gedacht, das ist falsch. Es ist falsch, einfach nur eine Ansage zu machen und dann nach unten zu gehen und zu sagen: Die Wahrheit ist draußen, und kommt selber damit klar.
Deswegen stehe ich hier jetzt als einer, der mit euch ringt und nicht unbedingt alle Antworten hat, aber einen Heiland hat, an dessen Hand wir uns festhalten können. Das hat mich heute Morgen echt tief bewegt, und deswegen glaube ich, dass das so wichtig ist, was Paulus hier im Römerbrief schreibt.
Wir sind ganz oft bei gut, wohlgefällig, vollkommen, und wir stellen fest: Wir erlangen es nicht. Ich habe diese Woche mit einem guten Freund zweimal eine Runde gedreht. Die erste Runde bestand darin, dass ich ihm eine Sünde genannt habe, die ich mit dem Bock, den ich geschossen hatte, in dieser Woche. Ich habe geweint, und er hat für mich gebetet. Und einen Tag später war das komplett entgegengesetzt.
Da ist kein Glanz eigentlich, und dann entdeckst du doch eine Herrlichkeit, wenn du miteinander betest und feststellst: Ich hab’s nicht drauf. Es kommt nicht auf den Tommy Kleine an. Ich bin begrenzt, ich habe Fehler. Aber um mich geht es auch gar nicht mehr, und das finde ich so schön. Es geht um unseren Herrn und Heiland, Jesus Christus, der durchscheinen darf bei uns.
Es geht nicht um unsere Stärken. Verbuddelt die, die braucht Gott nicht, die setzt er ein, das ist gut. Und Gott hat uns Begabungen gegeben, die wir nutzen sollen und uns motivieren sollen, die voranzutreiben. Aber davon hängt nicht unser Wert ab. Und wenn wir das begriffen haben, dann stellen wir fest, dass hier drinsteht: sondern werdet verwandelt. Lasst euch verwandeln. Dass es der Herr ist, der uns umkrempelt, dass nur Gott allein ist, der etwas bewirken kann.
Und das ermutigt mich so sehr, weil dann passiert nämlich Folgendes: Dann ist das keine Verkleidung, sondern dann ist es eine echte Verwandlung. Ich glaube, dass wir uns oft verkleiden. Ich glaube, dass wir uns oft irgendwie etwas überziehen, damit es für andere passt. Aber was der Herr will, ist eine Verwandlung, und die geschieht nur von innen heraus. Die kommt nicht von außen.
Gutes Verhalten kannst du deinen Kindern antrainieren, damit das alles richtig hoppelt. Es ist auch wichtig, also Knigge sollten die draufhaben, sonst wirst du nicht mehr eingeladen. Aber sonst muss das eine Veränderung von innen sein. Das ist so wichtig.
Und die zweite Stelle, und die hat der Thomas gestern mit dem Spiegel, habt ihr den noch vor Augen, uns vor Augen geführt: 2. Korinther 3,18. Da schreibt Paulus: Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.
Wir alle schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an oder spiegeln wider, das ist das gleiche Wort, was da verwendet wird, und werden deswegen verwandelt. Nein, werden so verwandelt. Wir werden so verwandelt. Es geht nicht mehr um dich, es geht um ihn. Und das motiviert mich total.
Diese Predigt so aufzuhören: Wisst ihr, Gott der Vater hat hier beim Berg der Verklärung eine ganz wichtige Botschaft auch für uns hinterlassen. Er hat gesagt: Dies ist mein geliebter Sohn. Und dann sagt er in allen drei Evangelien: Ihn hört! Ihn hört!
Und wo können wir ihn hören? Hier in seinem Wort. Das ist so herrlich einfach, oder? Und es ist so gut, dass wir ihn da wiederfinden dürfen.
Herrlichkeit und Leiden bilden keinen Gegensatz, sondern das, was da passiert, auf dem Berg der Verklärung und auf dem Hügel Golgatha: Tod und Triumph führen uns zur Anbetung, weil unser Herr so wunderschön ist und so herrlich, weil er derjenige ist, der uns verändert.
Und ich finde es so schön: Ich war mal beruflich stark herausgefordert, war in der Anfangszeit vom Verlag, und ich habe mich übernommen mit Terminanfragen und so und gedacht, ich mache alles allen recht. Und dann hatte ich mit Christian Baldorfer, einem lieben Freund von mir, Kontakt, der auch in verantwortlicher Stellung hat und sich nicht vor Langeweile an den Füßen spielt. Und dann sagte ich: Kannst du mir irgendwie einen Tipp geben, wie man nicht irre wird?
Und dann sagt er: Ja, also er hat einen ganz einfachen Tipp, ein Rezept aus der Bibel. Das führt Paulus aus in Epheser 2,10. Wir sind ja zu guten Werken berufen. Paulus schreibt das. Galater 2,10? Entschuldigung, was habe ich gesagt? Epheser, Epheser meinte ich, genau, gut, dass ihr mit auffasst hier. Epheser 2,10 meinte ich.
Wir sind sein Gebilde in Christus Jesus, geschaffen zu guten Werken. Punkt, oder? Nein, der Punkt: Da ist ein Komma. Da ist ein Komma, und das ist so elementar wichtig, dieses Komma: die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Und dann wird deutlich: Alle Ehre gebührt unserem Herrn und Heiland, Jesus Christus.
Und wer das erlebt hat als Vorbild, ist Georg Müller. Georg Müller hatte mal eine Phase, wo er intensiv über das Sterben von sich selbst nachgedacht hat, und mit dem Zitat möchte ich euch kurz bringen. Da führte er aus, als er nach dem Geheimnis gefragt wurde von seinem Gebetsleben, warum er so erfolgreich war, da sagte er: Es gab einen Tag, an dem ich starb. Starb für Georg Müller, seinen Meinungen, Vorlieben, Neigungen und seinen eigenen Willen. Starb für die Welt, ihre Zustimmung oder Ablehnung, starb für das Lob oder den Tadel selbst von Brüdern und Freunden, und seitdem habe ich nur noch danach gestrebt, mich vor Gott bewährt zu zeigen.
Wir kommen auch hier zur Männeranwendung: Gott ruft dich, nicht ein Zuschauer seiner Herrlichkeit zu bleiben, sondern ein Spiegel seiner Herrlichkeit zu werden. Weil er es wirkt, weil er derjenige ist, der zieht. Wir haben das in so vielen Liedern drin: Du musst es. Mein Bemühen ist zu mangelhaft. Da stellen wir doch immer wieder fest: Er muss es machen, er muss es bewirken. Und das ist so wichtig.
Ein Appell schon: Schlag die Bibel auf und lies da drin. Lass dir den Herrn groß werden, lass dich verwandeln von ihm. Er ist derjenige, der es zum Ende bringt. Unser Tun, unser Wollen ist begrenzt. Aber er ist derjenige, der uns umkrempeln kann.
Wir sind geschaffen für die unvergängliche Herrlichkeit des Himmels, und eines Tages werden wir vom Glauben zum Schauen kommen. Eines Tages werden wir das, was wir heute Morgen hatten, diesen Vers: Ich bin die Auferstehung und das Leben, begreifen, weil wir auferstanden sind. Durch das Werk von unserem Herrn und Heiland, Jesus Christus.
Mein Wunsch ist, dass du nach Hause gehst und diese Herrlichkeit widerspiegelst in deiner Familie, in deiner Gemeinde, an deinem Arbeitsplatz, deinem Nachbarn gegenüber. Und das geht nicht mit dem Fünf-Punkte-Plan, das wäre mir viel zu billig. Es geht dadurch, dass du hingehst zu deinem Herrn und Heiland, Jesus Christus, und ihn bittest: Herr, verändere mich. Ich habe nichts zu bringen, alles nur bist du. Amen.