Serie•Teil 14 / 14Blessed - gesegnet, weil...
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Thema der Reihe
Ich möchte heute eine Bibelreihe abschließen, und zwar die gesegnete Reihe. Ich möchte abschließen mit einem Thema, das ich persönlich total schön finde.
Es gibt ja so Predigten, die schreibt man, bis man so durch ist. Und dann gibt es Predigten, die schreibt man einfach runter und denkt: Yeah, yeah, ist das schön, Christ zu sein. Das war so einer.
Also: Gesegnet, weil ich ein entspanntes Leben führen darf. So heißt die Predigt heute. Und sie kommt so ein bisschen ganz harmlos daher. Ich möchte euch nur vorwarnen: Arbeitet sie nach, weil sie drei Prinzipien enthält, die so tief sind, dass, wenn du sie in deinem Leben irgendwann gerafft hast, und ich behaupte mal, man braucht 50 Jahre Christsein, um sie wirklich zu raffen, aber wenn du sie hast, werden sie dein Leben und dein Denken vom Leben einfach umkrempeln.
Das ist jetzt ein bisschen viel, was ich vorneweg baue, aber ich bin einfach so begeistert von dem, was Gott uns da als Christen schenkt, dass ich das mal vorneweg sagen möchte. Einfach genial.
Gesegnet, weil ich ein entspanntes Leben führen darf.
Wir starten mit der Frage: Was unterscheidet eigentlich einen Christen von einem Heiden? Und wenn man in die Bergpredigt reinschauen würde, dann würde dort Folgendes auftauchen: Jesus würde sagen, einer der ganz großen Unterschiede zwischen einem Heiden und einem Christen bezieht sich auf das Thema Sorgen. Worüber mache ich mir Sorgen?
Man kann nämlich entweder so die alltäglichen Dinge des Lebens, man kann das, was so an Bedürfnissen da ist, man kann sich darüber Sorgen machen und sich um diese Dinge drehen. Jesus nennt das dem Mammon dienen. Oder man kann Gott dienen und dafür sorgen, dass sich das eigene Leben um die Frage dreht, wie man Reich Gottes baut und ein Leben führt, das einfach Gottes Anspruch an ein gerechtes Leben widerspiegelt.
Und dazu lesen wir jetzt mal einen längeren Abschnitt. Ihr habt den als Text dabei, und das ist einer dieser Abschnitte, wo du sagst: Boah, das ist schon ganz schön herausfordernd. Jesus sagt: Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6,25-33. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Es geht nicht.
Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels: Dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen. Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie einer von diesen.
Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen, oder was sollen wir trinken, oder was sollen wir anziehen? Und jetzt kommt’s: Denn nach diesem allen trachten die Nationen oder Heiden. Das ist das, was die Heiden tun. Diese Fragen stehen im Zentrum eines heidnischen Lebens. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
Schöner Text, also ein wunderbarer Text, unglaublicher Text.
Das Leben eines Heiden und auch unser Leben, wenn wir wieder anfangen, uns wie Heiden zu verhalten, ist davon geprägt, dass ich mir Sorgen mache um die alltäglichen Dinge des Lebens. Und jetzt könnte man sagen: Aber ein wenig Sorgen im Sinne von Nachdenken muss ich schon. Ja, richtig, du darfst gern nachdenken und deiner Arbeit nachgehen. Spatzen sind ja auch nicht faul, zumindest nicht wie bei uns, die picken von morgens bis abends. Aber was Jesus hier verbietet, und zwar seinen Jüngern verbietet, ist, dass sie sich zersorgen, dass sie das natürliche Leben mit seinen Herausforderungen zu wichtig nehmen.
Und ich glaube, es ist eine Gefahr, in der wir immer wieder stehen, dass wir tatsächlich anfangen, dem Mammon zu dienen, dass wir uns selber einreden: Im Leben geht es darum, den Alltag zu managen, im Hier und Jetzt anzukommen, beruflich Erfolg zu haben oder sich gegen möglichst viele Schicksalsschläge zu wappnen. Man kann sich das einreden, dass das das Wichtigste ist, aber es ist nicht wahr.
Wenn ich wirklich glaube, dass ich einen Vater im Himmel habe, dann darf ich darauf vertrauen, dass er mir gibt, was ich brauche. Wenn du mir nicht glaubst, darf die kleine Julia darauf vertrauen, dass ihre Eltern ihr morgens ein Frühstück hinstellen. Das ist der Inbegriff von: Ich bin Vater, ich bin Mutter, ich kümmere mich um meine Kinder.
Matthäus 6,26: Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
Die Frage musst du einmal in deinem Leben beantworten: Bist du wertvoller als ein Spatz für Gott? Und die Antwort lautet: Ja, sind wir. Wenn Gott die Vögel wichtig sind, dann wird er sich auch darum kümmern, was wir zu essen haben. Versteht ihr? Man muss es einfach nur mal raffen. Es ist nicht kompliziert. Man muss einfach nur mal annehmen, dass es so ist.
Matthäus 6,30: Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Die Antwort ist: Ja. Wenn ich einen Vater im Himmel habe, dann wird er sich darum kümmern, dass ich etwas anzuziehen habe. Ich darf ihm komplett vertrauen.
Oder Matthäus 6,32-33 noch mal: Denn nach diesem allen trachten die Nationen, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Gott weiß, was du brauchst, und weil er dein Vater ist, wird er sich darum kümmern. Und was müssen wir tun? Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Das ist das, was Gott von uns möchte. Also: Du sollst deine Zeit und deine Kraft und deine Energie einsetzen. Die Frage ist: Wofür?
Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
Ihr Lieben, wo um uns herum Menschen ihr Leben danach ausrichten, immer mehr zu haben, oder wo sie die Karriereleiter immer weiter nach oben steigen wollen, wo sie es zulassen, dass Werbung immer mehr Unzufriedenheit anheizt, oder wo sie sich Sorgen machen, was wohl das nächste Jahr bringt: Entspannt. Ja, wir dürfen entspannt leben. Wo das passiert, da dürfen wir uns einfach zurücklehnen und entspannt bleiben.
Ich bin gesegnet, weil ich ein entspanntes Leben führen darf. Egal, was passiert: entspannt. Nicht in einem Sinn von chillig. Gott beruft uns zum Dienen und zum Dienst. Ich arbeite sechs Tage die Woche und habe einen Ruhetag. Aber entspannt im Sinne von ruhig, von ohne Sorgen, im Vertrauen darauf, dass Gott wirklich alles weiß. Und dass Gott alles sieht und dass er sich um alles kümmert.
Das Einzige, was Gott möchte, ist, dass ich dafür sorge, dass mein Leben sich um sein Reich kümmert und um seine Gerechtigkeit. Und er möchte, dass ich den Rest ihm überlasse. Das merkt er schon. Das lässt sich so leicht predigen. Ja, also Gott möchte, dass ich mir Gedanken darüber mache, wie ich ein Zeuge Jesu sein kann, wie ich Salz und Licht sein kann, wie ich gute Werke tue, wie ich ihm immer ähnlicher werden kann. Punkt, das war’s.
Ist das schön? Also, du kannst dir über alles Sorgen machen, aber Gott sagt: Nee, wir reduzieren das mal auf zwei Dinge. Ich möchte einfach nur, dass du dir Gedanken darüber machst, wie du dafür sorgst, dass in deinem Umfeld Menschen zum Glauben kommen. Da machst du dir richtig viele Gedanken, da hängst du dich rein. Du fragst dich: Wie erreiche ich meine Arbeitskollegen, wie erreiche ich meine Schulfreunde, wie erreiche ich, was weiß ich, den Typen, der neben mir im Cockpit sitzt? Das sind die Dinge, darüber dürfen wir uns Gedanken machen.
Wir dürfen uns Gedanken darüber machen, wo stehe ich geistlich, was muss ich noch lernen. Ich habe gestern mit Basti das wirklich genossen, zornige Männer beten, ja, das war so ein... Ich habe im Nachgang gedacht, das war wie so zwei Wasserbüffel, die gebetet haben. Also, wir haben uns nichts geschenkt im Gebet, weil wir wollen heilig leben, wir wollen die Dinge anpacken, wir wollen uns verändern. Darüber dürfen wir uns Gedanken machen. Und dann ist aber auch mal Schluss. Den Rest, den dürfen wir Gott überlassen. Und das entspannt absolut.
Ich gebe euch ein Beispiel, weil das muss man praktisch leben. Letzten Freitag, Pfingstfreitag, Bärbel und ich auf dem Weg bei, ich weiß nicht, gefühlten 30 Grad, Bahnhof Spandau Richtung Mannheim. Wir wollten zu einer Hochzeit fahren. Wir stehen da also, warten auf unseren ICE. Du reservierst den vorher, weil du weißt, an dem Nachmittag ist alles knackdicht, jeder Zug. Und dann kommt, raschelt ein bisschen in der Tasche, holst dir dein Handy raus: Verspätungsalarm. Und du denkst dir nichts Böses, bis du verstehst, dass in diesem Moment Verspätungsalarm ein Scherz war, denn da stand: Der Zug fällt aus.
Und du denkst dir: Super. ICE mit, ich weiß nicht, 800 bis 1000 Leuten drin, fällt aus. Das heißt, alle anderen wussten das schon. Hauptbahnhof, und ich war für Spandau. Klasse. Und das ist so ein Moment, wo du dich entscheiden musst, was du tust. Ob du sagst, ich werde jetzt panisch und hektisch und mache einen auf, ich weiß nicht was, oder ob du einfach mal kurz innehältst und sagst: Erinnerst du dich an die Vögel? Ja. Erinnerst du dich an die Lilien? Wenn Gott es schafft, Vögel und Lilien durchzubringen, dann ist das mit dem ICE auch kein Problem.
Das ist der Moment. Also man kann das predigen, aber spannend werden solche Momente, wenn du dann in so eine reale Situation reinrutschst, wo du sagst: Klar, ich kümmere mich um Gottes Reich und seine Gerechtigkeit, der Rest ist seine Sache. Auch wie ich, wenn da steht, der Zug fällt aus, dann heute immer noch ans Ziel komme. Und ich könnte jetzt die Geschichte weiter erzählen, denn wer hat sich gekümmert? Aber das ist eine andere Geschichte.
Mir geht es darum, dass wir diesen ersten Punkt begreifen: Gott entspannt mein Leben, indem er mir die Sorgen um den Alltag abnimmt. Hör auf, dir Sorgen zu machen! Ehrlich, mach Schluss damit! Einfach Schluss! Und wenn du merkst, ich rotiere ständig um tausend Sachen, hör einfach mal auf damit. Und wenn du mir nicht glaubst, mach mal einen Monat und schau mal, was das deiner Seele tut. Und die kann endlich mal wieder durchatmen.
Wir kümmern uns darum, wie wir Zeugnis in dieser Welt sind, weil wir sollen das Evangelium predigen. Und wir kümmern uns darum, wie wir selber mehr wie Jesus werden. So, und dann ist mal Schluss. Dann denken wir noch ein bisschen nach und sind auch nicht völlig blöd in dieser Welt, aber das ist nicht mehr unser Job. Den Rest lassen wir einfach los. Trau dich mal. Das wäre so die Lektion eins.
Anderer Punkt: Ich habe drei Punkte, wie Gott unser Leben entspannt. Epheser 2,10: Denn wir sind sein Gebilde, das könnte man übersetzen mit sein Kunstwerk, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorherbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Ganz einfacher Vers, lernt ihn auswendig, toller Vers. Wir sind Gottes Kunstwerk. Ich weiß nicht, was du siehst, wenn du in den Spiegel schaust. Ich habe den Eindruck, das ist immer schwieriger, das Kunstwerk zu erkennen, so mit den Jahren. Aber hey, das gilt trotzdem, das ist die Bibel, die Bibel hat immer Recht. Also, wir sind ein Kunstwerk, wir sind geschaffen zu guten Werken.
Und in dem Moment, wo ich das lese, kommt sofort, dass Gott das Thema wieder entspannt, weil, wenn ich höre: Jürgen, gute Werke, du bist geschaffen zu guten Werken, dann höre ich instinktiv, weil ich so groß geworden bin, den Anspruch dahinter: Du musst gute Werke tun. Und mit diesem Anspruch, den ich höre, höre ich Druck oder spüre Druck, nämlich den Druck, diesem Anspruch nicht zu genügen, irgendwie zu versagen, nicht das artige Kind Gottes zu sein, das ich gerne wäre. Das ist das, was ich spüre.
Und jetzt kommt der Vers, weil der Vers heißt: geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat. Ist das der Hammer? Also nicht dieses: Jetzt schau mal, dass du aus deinem Leben so viele gute Werke rausholst wie irgend möglich, streng dich an, beiß dich rein. Nein, das steht hier gar nicht. Hier steht: geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Es geht Gott gar nicht darum, dass du gute Werke produzierst. Das hat er längst getan. Wir müssen in ihnen wandeln. Also, ich gehe nicht durch die Welt und überlege mir krampfhaft, wie ich noch mehr gute Werke tun kann, sondern ich schaue: Gibt es da irgendwo, habe ich genug Kraft, und gibt es da Gelegenheiten dafür, wo ich den Eindruck habe, hier bin ich mit meinen Gaben und mit meiner Zeit und mit meinem Geld, hier bin ich einfach richtig? Das mache ich. Und wenn ich so eine Gelegenheit sehe, dann nehme ich die mit.
Deswegen ist meine Frage, wenn ich durchs Leben gehe, auch nicht: Wie kann ich noch mehr gute Werke tun? Sondern ich frage mich: Herr, wo hast du was vorbereitet? Und wenn ich auf einen anderen Menschen treffe, dann muss ich den nicht bekehren. Ich kann einfach schauen, wo der steht, was Gott in seinem Leben schon vorbereitet hat, und dann kann ich ihn ein Stück weiterführen. Und wenn ich merke, der ist einfach strunzungläubig und will strunzungläubig bleiben, hey, dann ist das einfach so.
Versteht ihr? Ich muss jetzt nicht krampfhaft mir eine Aufgabe stellen, etwas zu schaffen, was ich nicht schaffen kann, wofür ich nicht die Ressourcen habe, nicht die Zeit, nicht das Geld, nicht die Begabungen. Aber was ich muss: Ich kann durch diese Welt gehen und schauen, ob sich irgendwo die Möglichkeit ergibt, zu dienen, Zeuge zu sein, und dann nutze ich die. Versteht ihr, das ist total entspannt.
Also wenn du jemand bist, der sich selbst gern unter Druck setzt, dann von hier vorne der Tipp: Lass den Druck mal raus! Tu das, was du kannst! Bitte Gott darum, dass er dir zeigt, wo die guten Werke sind, die er vorbereitet hat. Und wenn du das tust, wenn du dann diese Werke tust, dann kannst du einfach aufhören, Angst davor zu haben, dass du zu wenig tust. Glaub mir, wenn Gott, wenn wir Gott ehrlich fragen, was er von uns will, dann wird er uns das schon zeigen.
Ja, das ist jetzt für die Leute gewesen, die immer, wenn sie in der Bibel ein Gebot lesen, gleich so spüren, das war so eine zusätzliche Last, noch ein bisschen in die Knie gehen. Für die ist dieser Punkt.
Punkt eins: Gott entspannt mein Leben, indem er mir die Sorgen um den Alltag abnimmt, oder was es heißt, dass Gott mein Vater ist. Der zweite Punkt: Gott entspannt mein Leben, indem er die guten Werke, die ich tun soll, schon vorbereitet hat. Also Gott ist ein Gott, der mich nicht überfordert. Das beschreibt, was es heißt, dass Gott der Chef in meinem Leben sein will.
Du bist vielleicht eine andere Art von Chef gewohnt, der erst mal sagt: Hier ist eine fette Aufgabe, können wir mal mitnehmen. Und du denkst dir: Boah, ist nicht zu schaffen. Und jetzt merkst du, vielleicht denkst du, Gottes genauso, aber Gott sagt: Nee, ich bin ganz anders. Ich bin der Typ Chef, der erst mal was vorbereitet, genau weiß, was gut für dich ist, und dir das dann schenkt. Du bist du, und Gott kennt dich, und Gott gibt dir das an guten Werken, was zu deinem Leben passt.
Und unser Job ist einfach, durchs Leben zu gehen und die Frage zu stellen: So, wo ist denn das nächste gute Werk, was mir jetzt so über den Weg läuft? Ganz simpel. Und das kann ein gutes Werk sein an jemandem, der mir bei Aldi über den Weg läuft oder mit dem ich vielleicht im gleichen Bus fahre oder ich weiß es nicht. Aber sei du an der Stelle einfach offen für die guten Werke, die Gott vorbereitet hat.
Dritter Punkt: Gott entspannt mein Leben, indem er mir zeigt, wie man sein Leben gewinnbringend lebt. Also Gott will mir Vater sein, Gott möchte mir Chef und Gott möchte mir Vorbild sein. Und dieser letzte Punkt, der ist super wichtig.
Lest mit mir zusammen mal Lukas 9,23-25: Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, also ein Jünger sein will, wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz täglich auf und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meines Willen, der wird es retten. Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinne, also alles mitnehmen, was diese Welt zu bieten hat, sich selbst aber verlöre oder einbüßte?
Die Antwort lautet: Nichts. Es nützt nichts, wenn man die Welt gewinnt und sich selbst verliert. Und Jesus sagt: Wer sein Leben retten will, wer sein Leben retten will, der muss aufpassen, der muss aufpassen, dass er an der richtigen Stelle die Reißleine zieht. Wer sein Leben retten will, wer das wirklich will, der muss es verlieren. Du rettest dein Leben dadurch, dass du es verlierst.
Und wenn du sagst, ich möchte Erfolg und Genuss und Entertainment und Familie und Gesundheit, diese Dinge zum Ziel meines Lebens machen, wenn du die Welt gewinnen willst, dann wirst du dein Leben verlieren. Es ist wieder der Gedanke aus der Bergpredigt: Ich kann nicht Gott und Mammon dienen. Aber ich muss das ja auch gar nicht. Gott selber zeigt mir, wie ich ein gewinnbringendes Leben führe, auf eine ganz einfache Weise: Du musst einfach nur dein Leben verlieren, das ist alles. Du musst einfach nur Jesus nachfolgen.
Wenn ich von Jesus lerne, so zu leben, wie er gelebt hat, dann spielt diese Welt plötzlich keine Rolle mehr, dann spiele ich selbst keine Rolle mehr. Dann kann ich mich tatsächlich verleugnen, dann kann ich täglich mein Kreuz aufnehmen. Dieses Bild vom Kreuz aufnehmen in der Antike: Wenn du da jemanden hast durch die Straßen ziehen sehen mit so einem Kreuz, und das war eigentlich nur oben dieser Querbalken, den die geschleppt haben, da wusstest du, der hat mit seinem Leben abgeschlossen.
Also wenn du den gefragt hättest, so interviewmäßig: Herr Kreuzträger, was erwarten Sie denn noch vom Leben? Ja, dann hätte der nicht gesagt, ich gehe mal davon aus, dass ich noch ein Studio mache. Denn er wusste: In 48 Stunden bin ich da jämmerlich verreckt. Der hat abgeschlossen. Und das ist das, was Jesus möchte, dass wir abschließen, dass wir nie anfangen davon zu träumen, was wir aus diesem Leben in dieser Welt noch rausholen.
Wenn ich diese Einstellung habe, dass ich nicht wichtig bin, dass es egal ist, was Menschen über mich denken, dass es nicht zählt, ob ich auf der Arbeit Anerkennung bekomme oder mit den Tollen Urlaub leisten kann oder ob mein Partner der Traummann ist, um den mich alle Frauen beneiden. Wenn ich nicht mehr wichtig bin, weil ich mit Christus gestorben bin, weil ich das Recht an mein Leben abgegeben habe, wenn ich nicht mehr wichtig bin, wenn ich mich gern verleugne, weil ich so leben will wie Jesus, dann werde ich mein Leben gewinnen.
Soll ich euch was sagen? Das ist super entspannt.
Also ihr Lieben, wenn Menschen unentspannt sind, dann sind sie das häufig aus diesen drei Gründen, die ich eben aufgezählt habe. Erstens, weil sie sich Sorgen machen. Zweitens, weil sie sich selber völlig unnötigen Druck machen, irgendwas erreichen zu müssen. Oder drittens, weil sie sich selbst einfach viel zu wichtig nehmen.
Ist euch mal aufgefallen, dass Jesus, mich fasziniert dieser Punkt total, dass Jesus nie gehetzt war oder verkrampft wirkt, dass er eigentlich immer, und das hätte Basti und mich fasziniert uns besonders, dass er immer aus so einer gelassenen Souveränität heraus freundlich und liebevoll mit Menschen umgeht. Ist das nicht klasse? Hatte Jesus nichts zu tun? Versteht ihr, der hat mehr gearbeitet als wir alle, logisch. Der hat bis spät in die Nacht Leute geheilt und Dämonen ausgetrieben und und und und und und trotzdem diese souveräne Gelassenheit, liebevoll und freundlich. Ich finde das total bemerkenswert.
Und die Frage ist: Was ist das Geheimnis hinter so einem Leben? Könnte es sein, dass er sich tatsächlich keine Sorgen um Alltägliches macht? Dass er vielleicht auch gar nicht so der große Planer war, sondern einfach darauf vertraut, dass Gott die Werke, die jetzt dran sind, die guten Werke, dass Gott die vorbereitet. Ich finde das einen ganz spannenden Gedanken zum Thema Gemeindeentwicklung.
Also wenn manch einer ein bisschen frustriert ist, dass wir weniger planen und dass ich immer sage, wir müssen mehr beten, das ist der Hintergrund. Ich möchte, dass Gott Herzen erweckt und dann machen wir was. Das ist viel schöner. Es ist viel schöner zu sehen, dass Sean irgendwann auf mich zukommt und sagt, ich würde gerne das mit dem Videodings da starten, als dass ich mir groß überlege, was wir hier brauchen und wie das aussehen soll. Es ist andersrum viel schöner. Das eine ist vorbereitet im Herzen und das andere ist geplant von mir. Hm, ich bin für vorbereitet im Herzen. Aber das nur so ein Nebengedanke, weil ich es bei Jesus sehe.
Kann es sein, dass Jesus sich einfach nicht so wichtig nimmt? Ich meine, Jesus ist der Sohn Gottes, er ist Gott. Der Schöpfer wird Mensch, er ist auf Erden die absolut einzigartige Übermajestät. Also dagegen ist, ich weiß nicht, hier unsere fast hundertjährige Königin da in England, ja, ich weiß nicht, wie alt sie ist, aber schon ziemlich alt, der fällt nicht ins Gewicht. Wenn es um Majestät geht, dann ist Jesus so ganz oben, und da kommt lange nichts, wenn überhaupt was kommt im Vergleich zu ihm.
Und trotzdem, obwohl er so ist, hat er null Problem damit, nachts im Freien zu schlafen oder sich mit begriffsstutzigen Jüngern abzugeben. Wäre das nicht fitter, wenn sich Jesus quasi so die Top Ten der Pharisäer ausgewählt hätte, die auch verstehen, was er sagt? Versteht ihr, das wäre doch auch schön gewesen, aber nein, er kriegt da diesen Petrus und diesen Matthäus und diesen Jakobus und diesen Johannes, die Hälfte der Sachen, die sie sagen, sind einfach Unsinn.
Ja, das ist einfach so. Und damit umgibt er sich. Warum? Warum tut er sich das an? Oder dann fangen die Leute an und beschimpfen ihn als Alkoholiker, also in der Bibel wird er Weinsäufer genannt, stempeln ihn ab, und am Ende stirbt er am Kreuz für deine Sünden. Das ist der Herr, den wir haben, versteht ihr? Das ist der Herr, den wir haben. Das ist der Lehrer, der uns auffordert: Lern von mir!
Also wenn du lernen möchtest, wie man ein Leben lebt, das ist das Vorbild.
Ihr Lieben, lasst mich das bitte in aller Deutlichkeit sagen: Das vielleicht größte Problem, das wir im geistlichen Leben haben oder haben können, das ist, dass wir uns zu wichtig nehmen. Dass wir denken, wir müssten etwas darstellen, etwas erreichen oder etwas sein. Bei irgendwas mitmachen oder ich weiß nicht, von Leuten in irgendeiner Weise wahrgenommen werden.
Und wo das passiert, das ist mir übrigens auch nach unserem Gebet gestern noch mal klar geworden, wo genau das passiert, dass wir uns zu wichtig nehmen, da werden wir ganz leicht zornig, sind enttäuscht oder aufgebracht. Dabei haben wir von Jesus dieses Recht bekommen, uns zu verleugnen. Es ist ein Vorrecht, zu sagen: Ey, nimm dich nicht so ernst, schau mal in den Spiegel und fang mal an zu lachen. Verleugnen, das Recht, sich zu verleugnen, das Recht, ein Leben zu führen, das den anderen höher achtet als uns selbst, so einen absoluten Gegenentwurf zu allem, was du in der Zeitung und in den Zeitschriften und in den Blogs liest.
Du darfst total entspannt und zufrieden sein, vor allem mit dem, was du hast. Ein ganz wichtiger Vers: 1. Timotheus 6,6. Da heißt es: Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn. Also Leute, die etwas darstellen wollen, die wollen auch immer mehr haben. Paulus schreibt den Vers kurz nachdem er über die Geldgier von Irrlehrern geschrieben hat. Bitte, ihr Lieben, lasst uns aufpassen, dass wir nicht geldgierig werden. Habgier ist in der Bibel die Wurzel alles Bösen. Sie führt dazu, dass Menschen das Christen vom Glauben abirren, sich selber völlig kaputt machen. Der Habgierige ist ein Götzendiener, und der Habgierige ist, wenn ich den Vers ernst nehme, eigentlich arm.
Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn. Wer ist reich, wer hat einen großen Gewinn? Der, der das pralle Bankkonto hat? Nein, der, der Gottseligkeit mit Genügsamkeit hat.
Jetzt könnte ich sagen, er war bei meinem Bibelstudium-Tag am Montag da, ihr könnt alle Gottseligkeit definieren, aber ich mache das jetzt nicht so, weil es hört man nicht in der Aufnahme. Gottseligkeit, das ist mein Leben mit Gott, also das, was mein Leben mit Gott ausmacht. Dieses Bibellesen, dieses auf Predigten hören, das Beten, mit Leuten sich treffen und mit ihnen Gott feiern, Lieder singen, so diese ganzen Aspekte, worin sich mein Leben als Christ unterscheidet von dem Leben eines Heiden.
Man kann also sagen: Du nimmst das Leben eines Christen und ziehst alles davon ab, was ein Heide auch macht. Frühstücken, Auto fahren, Steuern zahlen, und was dann übrig bleibt, ist Gottseligkeit. Und das haben, mit Gott leben dürfen, ganz praktisch, dass er da ist in meinem Leben, und dann genügsam zu sein mit dem, was ich habe, einfach zu sagen: Das ist doch völlig Stulle, ob ich, was weiß ich, einen Tesla fahre oder einen klapprigen alten Golf. Ja, es ist völlig Wurst. Who cares? Ja, lasst uns bitte an der Stelle aufpassen.
Und ich sage das jetzt nicht, ich muss eine Einschränkung machen. Also Gott möchte uns ein entspanntes Leben geben, indem er sagt: Hey, sei zufrieden mit dem, was du hast, und freu dich dran. Es gibt Lebenssituationen, da kommt man nicht wirklich über die Runden. Davon rede ich hier nicht. Wenn du in so einer Situation drinsteckst, dass es hinten und vorne nicht reicht, dann ist das nicht der Vers für dich. Dann musst du schauen, wie du mehr Geld verdienst, logisch.
Aber wenn du genug hast, also wenn du eigentlich sagst: Mir geht es gut, ich habe genug, ich verhungere nicht, und ich habe eine Wohnung, und ich habe auch ein paar Schuhe mehr, als ich vielleicht tragen kann, weil du kannst immer nur ein paar Schuhe tragen, also wenn das so ist, du hast genug und du bist unzufrieden, weil du ohne Grund mehr haben möchtest, dann wäre es jetzt an der Zeit, Buße zu tun.
Im Hebräerbrief, Hebräer 13,5: Der Wandel, also das Leben, sei ohne Geldliebe, begnügt euch mit dem, was vorhanden ist, denn er, Gott, hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist. Lass dich bitte nicht anstacheln, nicht durch das, was andere Leute in der Gemeinde haben oder durch die Werbung. Lass dich nicht anstacheln, mehr haben zu wollen, als Gott dir gibt. Gott ist der Chef in meinem Leben, er legt auch meinen Lebensstandard fest. Lerne es, genügsam zu sein, dich zu begnügen, entspannt zu leben, ohne diesen inneren Jeep nach mehr.
Wir haben Gott, das ist der größte Schatz in meinem Leben. Gott haben, mit ihm leben dürfen, das ist Glück. Ob ich dazu dann noch eine Playstation habe oder eine Datsche in Brandenburg. Oder von mir aus die Gesamtausgabe der Werke von Kleist oder eine Gucci-Handtasche oder eine Flasche sechzigjährigen Linkwood Whisky. Das spielt eigentlich überhaupt keine Rolle. Gott haben, das ist, was zählt. Ihn haben, mit ihm leben, zufrieden sein mit dem, was ich habe, darauf kommt es an.
Und wenn du das hast, ich garantiere dir, du machst einfach nur pfff, das entspannt. Und es entspannt, egal ob deine Couch 30 Jahre alt ist und vielleicht schon eine kleine Delle hat oder ob du sie gerade frisch neu gekauft hast, es entspannt einfach.
Gesegnet, weil ich ein entspanntes Leben führen darf.
Drei Punkte waren mir wichtig: Gott entspannt mein Leben, indem er erstens nicht möchte, dass wir uns um die alltäglichen Fragen des Lebens zersorgen. Das dürfen wir ihm überlassen. Wer Vögel versorgt und Lilien schön machen kann, der kümmert sich auch um uns.
Gott entspannt unser Leben zweitens, indem er uns den Druck nimmt, etwas produzieren zu müssen. Es reicht, wenn wir uns umschauen und die guten Werke tun, die er vorbereitet hat. Und jetzt denkst du vielleicht: Aber mein Leben sieht danach so gar nicht viel aus, wenn ich nicht irgendwie was Großes mache. Stimmt, aber ist dir mal aufgefallen, dass das Leben Jesu auch nicht nach viel aussah?
Er war ein Wanderprediger in Israel. Er zieht da von Dorf zu Dorf, er war in keiner der größeren uns bekannten Städte, mit Ausnahme vielleicht von Jericho und Jerusalem. Aber es gab deutlich mehr. Er kümmert sich nur um, mal weltgeschichtlich betrachtet, total unwichtige Persönlichkeiten. Hey, wer sind Maria und Martha, tauchen die in irgendeinem Lexikon auf für Geschichte? Nein, versteht ihr, aber es sind seine Freunde, um die kümmert er sich.
In dem, wie Jesus lebt, kommt uns sein Leben in der Unscheinbarkeit dieses Lebens fast falsch vor. Wenn jemand sagt, ich möchte die ganze Welt umkrempeln, na, da erwarten wir jemanden, der ein Heer hat und ein König ist und mit den Oberen speist und eine Riesenpropagandashow abzieht. Wir erwarten niemanden, der mit staubigen Schuhen da im Hinterland von Israel von Dorf zu Dorf zieht und mit Leuten, die, ja, vielleicht konnten sie lesen, okay, aber... Versteht ihr, das erwarten wir einfach nicht.
Und trotzdem war dieses Leben, das so falsch aussieht, rückblickend total richtig. Und zwar deshalb, weil der Erfolg unseres Lebens nicht davon abhängt, was die Gesellschaft für erfolgreich hält, sondern davon, dass wir die guten Werke tun, die Gott vorbereitet hat. Wenn wir die Werke tun, die Gott für uns hat, und seien sie noch so unscheinbar, dann werden wir Weltgeschichte beeinflussen, dann werden wir sein Reich bauen.
Und deswegen fasziniert mich die Geschichte von irgendwelchen Frauen, die beten für Schüler an irgendwelchen Schulen, dass sie irgendwie Missionare werden. Und dann werden die Missionare und gründen eine fette Missionsgesellschaft und denken: Uh, weil jemand einfach nur das getan hatte, wozu er da war, nämlich zu beten. Wisst ihr, nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen. Und deswegen würde ich sagen: Nicht durch Effekte und nicht durch Organisation, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen.
Lasst uns auf diesen Geist ausgerichtet sein und Gott fragen: Wo sind die guten Werke, ob sie groß aussehen oder klein, spielt keine Rolle, die du mir anvertraust? Und die machen wir.
Dritter Punkt: Gott entspannt unser Leben, indem er uns auffordert, uns selbst nicht so wichtig zu nehmen. Trau dich, dein Leben zu gewinnen, indem du so lebst, wie Jesus es vorgemacht hat, nämlich für andere zu leben, sich zu verleugnen und Segen zu werden.
Jesus war mit dem Leben völlig zufrieden, das sein Vater ihm gegeben hat. Und seien wir ehrlich, es war ein eher ärmliches Leben. Kein Urlaub in Spanien, keine liebe Ehefrau, kein toller Job. Aber genau die Art von Leben, die richtig war, um die Welt zu retten. Irre, oder?
Kommen wir zum Schluss. Ein Zitat zum Schluss. Ich habe ein Buch gelesen von Daniel Böcking: Warum Glaube großartig ist. Da schreibt er folgendes Zitat. Ganz praktisch bedeutet das ulkigerweise unter der Überschrift Glaube ist nicht sinn- und ziellos: Ich habe keine Ziele mehr, bis auf das eine, nämlich in Gott zu bleiben. Ich überlege nicht mehr, wo ich in zehn Jahren beruflich stehen mag. Der Typ ist stellvertretender Chefredakteur der Bildzeitung, nur damit ihr ihn ungefähr einsortieren könnt. Ich überlege nicht mehr, wo ich in zehn Jahren beruflich stehen mag, wo wir als Ehepaar alt werden möchten, ich habe keine Sehnsucht nach einem höheren Gehalt, mehr Anerkennung oder irgendeiner Lebensleistung, die ich bis zu meinem Tod noch vorweisen möchte, oder ein Kästchen voller Zettel, auf denen ich notiert habe, was ich in meinem Leben noch sehen und tun möchte. Keine Bucketlist. Also für mich viel lieber bin ich selbst der Behälter, in den Gott täglich seine Aufgabenzettelchen legt. Nicht mehr: Wozu mache ich etwas, was genau will ich damit erreichen? Sondern ich weiß, für wen ich etwas tun will. Ich weiß, für wen ich etwas tun will.
Entspannt leben heißt: Ich lebe für Jesus. Ich lerne von ihm, wie man dieses Leben führt, und das reicht. Und das wollte ich euch weitergeben, denn ich glaube, dass Gott uns da etwas beruft, was großartig ist. Und ich wünsche mir, dass wir da hineinwachsen, dass wir durch dieses Leben gehen, ohne Sorgen, ohne Druck und einfach wissen: Ich muss mich nicht wichtig nehmen. Und das ist gut, denn Gott macht keine Fehler. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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