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30: Eure FRAGEN, unsere Antworten – mit Jochen Endres

Machbar - Der Podcast für Alltagsmissionare, Teil 30/60
24.09.2024
SERIE - Teil 30 / 60Machbar - Der Podcast für Alltagsmissionare
Wie geht man mit Menschenfurcht richtig um? Was sind die Highlights aus 30 Folgen Podcast? Gibt es eine zweite Staffel? In der neuen machbar-Folge beantworten Christian Caspari und Jochen Endres Fragen und Kommentare aus der Community. Abonniere auch unseren machbar-Newsletter! Dort bekommst du „direkt machbare“ Missionstipps, Gebetsvorschläge und Testimonials. In unseren Blogartikeln vertiefen wir außerdem regelmäßig die Themen aus dem Podcast. War es machbar? Schreib uns gern von deinen Erfahrungen als Alltagsmissionar an machbar@heukelbach.org!

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Machbar, dem Podcast für Alltagsmissionare. Ich bin der Christian, immer noch, und heute wieder mit dabei: der Jochen.

Jochen, diese Folge ist tatsächlich die letzte Folge, die dreißigste. Die dreißigste und letzte Folge dieser Staffel. Wir hatten uns dreißig Folgen vorgenommen. Ihr fragt euch natürlich, wie es nach der letzten Folge weitergeht oder ob es überhaupt weitergeht. Da musst du ein bisschen dranbleiben. Wir werden hinterher noch ein bisschen dazu sagen, ob und wie es weitergeht.

Aber erst einmal: Herzlich willkommen und schön, dass du auch wieder mit dabei bist. Eigentlich wäre die Nummer heute, die dreißigste, eine Solo-Folge gewesen. Aber ich habe gedacht, ich mache das nicht alleine – der Jochen muss mit dabei sein. Letztes Mal.

Ja, denn heute seid ihr am Zug. Genau, denn wir haben von euch jede Menge Rückmeldungen, Fragen, Feedback und so weiter bekommen. Wir werden uns vor allem mit den Fragen beschäftigen, Jochen, und darauf eingehen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für eure Rückmeldungen, dass ihr geschrieben und eure Erfahrungen geteilt habt. Das ist sehr, sehr wertvoll, gerade auch, weil wir das im Newsletter weitergeben konnten – die Testimonien, die Zeugnisse von manchen von euch. Vielen Dank dafür, das war auch wieder hilfreich für andere.

Apropos Newsletter: Wenn du ihn noch nicht abonniert hast, selber schuld. Es ist nämlich schön, dass dort immer wieder auch die Erfahrungen der Einzelnen geteilt werden. So wird deutlich, dass wir als Alltagsmissionare nicht alleine unterwegs sind – das sagen wir immer wieder. Es ist schön, wenn man voneinander lernen kann und weiß, dass man nicht alleine, sondern miteinander unterwegs ist.

Die Balance zwischen Welt und Glauben

Ja, was uns auf jeden Fall total freut, ist das viele, viele positive Feedback. Das werden wir heute aber nicht alles aufführen, sondern wir wollen uns wirklich auf einzelne Fragen und Anmerkungen konzentrieren, die gekommen sind. Dazu haben wir eine Auswahl getroffen, auf die wir gerne ein bisschen eingehen möchten.

Jochen, starten wir einfach mit den Fragen aus der Community. Kathrin fragt: Wenn wir uns aus der christlichen Bubble in die Welt hineinbegeben, besteht da nicht die große Gefahr der Anpassung?

Nach meiner Wahrnehmung war das noch häufig so. Diese Sorge kam schon immer wieder mal durch. Die Frage ist: Ist diese Sorge berechtigt? Jochen, was denkst du?

Also ich würde sagen, ja, die ist absolut berechtigt. Da könnte man viele Bibelstellen anführen, zum Beispiel Jakobus 4,4: „Seid nicht Freunde, schließt nicht Freundschaft mit dieser Welt, das ist Feindschaft gegen Gott.“ Auch Römer 12,2 spricht davon: „Verändert euch nicht durch Anpassung an diese Welt.“

Nach all diesen theoretischen Erläuterungen geht es jetzt in die Praxis. Die Praxis lautet: Seid nicht gleichförmig dieser Welt. Im Alten Testament gibt es die Warnung vor den Kanaanäern, sich nicht mit ihnen zu verheiraten und nicht ihre Einstellung zum Leben aufzunehmen.

Die andere Seite ist: Wenn das alles wäre und es das Beste wäre, würden wir aus dieser Welt herausgehen – ab ins Kloster oder sogar ab in den Himmel. Warum sind wir dann noch hier? Von daher müssen wir, denke ich, auch eine Balance finden. Vielleicht sagst du dazu noch etwas, und dann würde ich gerne eine kleine Metapher erzählen, die unser Leben beschreibt.

Ja, du hast es gut beschrieben: Diese beiden Seiten – das ist ein Spannungsfeld, in dem wir uns befinden. Die Sorge, die ich aus den Rückmeldungen herausgehört habe, ist: Mache ich mich nicht gemein mit den Sünden der anderen? Wenn ich Beziehungen pflege und wirklich Menschen in ihrer Lebenswelt begegne, mich mit ihrer Lebenswelt beschäftige und Zeit mit Menschen verbringe, die Christus nicht kennen und ihren Lebensstil haben, schwappt das dann nicht auf mich über?

Ich finde, das ist eine berechtigte Sorge, die da natürlich mitschwingt. Aber wenn wir auf unseren Herrn schauen, sehen wir: Er lebte in dieser Welt, und niemand war heiliger und vollkommen wie er. Jetzt kann man sagen, er ist Gott und Mensch, und das konnte ihm nichts anhaben. Aber unser Auftrag ist es nun mal – deswegen hat der Herr uns nicht weggenommen –, hier in dieser Welt zu leuchten und zu sein.

Wir können nur leuchten, wenn wir unter den Menschen sind und sie unsere guten Werke sehen. So kommen sie dazu, den Vater zu verherrlichen. Dieses Spannungsfeld – sich daran zu tasten, nicht aus der Welt herauszugehen, weil wir hier gelassen sind, aber auch nicht zu assimilieren, sondern klare Grenzen zu haben – ist sicherlich die große Herausforderung.

Deswegen machen wir ja auch den Podcast. Ich finde, das ist so eine wichtige Frage. Wir haben ja auch immer wieder Mut gemacht, den Blick auf den Herrn zu haben, gegründet zu sein im Wort Gottes und den Nächsten zu lieben, ohne sich von ihm abzusondern.

Ich glaube, wenn wir den Anker auf Christus haben und in seinem Wort gegründet sind, wird der Herr uns auch schnell zeigen, wenn wir irgendwo Grenzen übertreten oder uns Sünden anderer zu eigen machen. Wir bekommen ja immer wieder diese Rückmeldung zum sogenannten Absonderungsdenken. Manchmal denke ich: Ist das nicht ein falsches Absonderungsdenken?

Ja, absolut. Ich habe eine Folge gemacht mit dem Titel „Gott liebt diese Welt“. Vielleicht schaut ihr da noch mal rein, wenn euch das zu sehr auf Absonderung ausgerichtet ist. Dann möchte ich vielleicht diesen Satz sagen: Ich soll wie mein Herr diese Welt lieben, aber nicht so, wie man Himbeereis liebt.

Ich weiß nicht, ob du Himbeereis magst, aber vielleicht würdest du sagen: „Ich liebe Himbeereis und würde alles geben, um welches zu bekommen.“ So sollen wir die Welt nicht lieben. Ich gehe in die Welt nicht, um etwas von ihr zu bekommen oder um meine Bedürfnisse dort zu stillen.

Nein, da gilt das Wort: Seid nicht gleichförmig dieser Welt. Diese Welt kann dir nichts bieten, aber du kannst dieser Welt etwas bieten. Und wenn du das nicht machst, wenn du die Welt nicht liebst in dem Sinne, wie unser Herr sie geliebt hat, bist du deinem Auftrag nicht gerecht geworden.

Metapher für den Umgang mit der Welt

Meine Metapher – darf ich sie noch erzählen? Ja, unbedingt. Ach, ich dachte, es wäre schon vorbei mit dem Thema. Nein, ich wollte euch noch folgende Situation vorstellen, vielleicht können sich der eine oder andere darin wiederfinden.

Du bist auf einer Messe für deine Firma, sagen wir Firma A. Du gehst als jemand, der einen Messestand von Firma A hat, zu einem anderen Messestand, Firma B. Und du begegnest den Leuten an diesem Stand. Wie begegnest du ihnen?

Kommst du so rüber: „Ich komme übrigens von Firma A, wir sind viel besser als ihr“? Oder sagst du: „Hey, B ist ja total klasse, ich möchte zu euch wechseln. Wie kriegt man hier so eine Stelle?“ Oder kommst du eher so rüber, als jemand, der sagt: „Erzähl mir mal von B, was hat B denn, was du nicht zu bieten hast?“

Und irgendwann sagst du: „Ich komme übrigens auch von A und habe euch interessiert zugehört, aber das habt ihr ja nicht, oder? Habe ich euch richtig verstanden?“

Das Ganze mit einer freundlich zugewandten Art, nicht arrogant und auch nicht heuchlerisch. Ich sage schon, dass ich von A komme und ich will nicht zu B wechseln. Ich sage sogar: „Ich habe mal bei B gearbeitet, aber ich fand das nicht befriedigend. Ich bin jetzt so froh, dass ich bei A arbeiten kann.“ Aber eben auf eine Art und Weise, die nicht immer die Konkurrenz sucht, nicht immer den Streit, nicht immer den, der es besser weiß.

Mir hat dieses Bild geholfen zu sagen: „Okay, so will ich unterwegs sein in dieser Welt.“ Ich lasse mir erzählen, wo sie ihre Freuden haben. Das ist nicht meine Freude, aber ich versuche zu verstehen. Und ich sage: „Willst du nicht doch auch zu A wechseln? Da gibt es noch mehr Freude.“

Er ist fest überzeugt von seinem eigenen Produkt, in diesem Fall von seiner eigenen Firma, aber ohne sich abzugrenzen und zu sagen: „Ihr seid so doof“ – kein Überhebliches. Und auch nicht: „Eigentlich will ich doch lieber zu B.“

Das finde ich ein sehr schönes Beispiel. „Ich habe mit euch nichts zu tun, weil ihr ja von B seid“ – nein, wir können uns doch mal austauschen. Aber verankert einfach bei A, verankert im Himmel, verankert beim Herrn, im Wissen um die eigene Identität.

Das ist wieder das Thema Identität, darüber haben wir auch in den Folgen gesprochen: zu wissen, ich bin in Christus, Christus in mir, das ist eine feste Einheit. Und daraus in die Welt gesandt zu sein. Wir sind ja gesandt.

Ja, sehr schön.

Umgang mit verschiedenen Religionen und Missionsfeldern

Eine Frage, die in eine ähnliche Richtung geht: Sandra schreibt, dass sie es aus dieser Sicht noch nicht so gesehen hat, dass man, wenn man viele Ungläubige im Umfeld hat, ein großes Missionsfeld hat. Da sie außerhalb ihrer Gemeinde nur mit Ungläubigen zu tun hat, wirkt es zeitweilig sehr anstrengend auf sie, sich mit so vielen Religionen auseinandersetzen zu müssen, um auf ihre Mitmenschen einwirken oder eingehen zu können.

Man muss immer bereit sein, seinen Glauben zu erklären, denn die Welt beobachtet uns ganz genau. Also erst mal: Wow, Sandra, sehr, sehr toll! Du hast das schon sehr gut erkannt, den Blick für die Möglichkeiten in dem Umfeld, in dem du lebst – nur mit Nichtchristen. Da träumen wir von. Also beneiden wir dich darum, tolle Möglichkeiten, wirklich cool.

Aber verständlich, was du sagst. Was heißt es denn, anstrengend? Ich verstehe nicht ganz, was du meinst, wenn du sagst, dass es anstrengend ist und dass man sich mit allen Religionen auseinandersetzen muss. Ist das wirklich so, dass man sich mit allen Religionen auseinandersetzen muss?

Also ich bin da kein Fachmann, muss ich sagen. Wenn du mich jetzt fragst, was genau die Glaubensinhalte im Buddhismus oder Hinduismus sind, dann bin ich bestimmt nicht derjenige, der dazu halbstündige Referate halten kann. Aber warum können wir nicht aus unserer Unwissenheit oder Unbekümmertheit vielleicht auch einen Gewinn machen?

Erzähl mir doch, warum dir das so wichtig ist. Ich verstehe: War das bei den Muslimen so, die da fünf Gebete jeden Tag halten müssen? Erklärst du mir bitte den Sinn? Was bringt das für dich?

Ach, guck mal, ich erzähle dir von mir, da bin ich auf meinem Feld. Da kann ich sagen: Ach, weißt du, mich würde es stören, wenn ich so einen Gebetsteppich ausrollen müsste, muss ich dir mal ganz ehrlich sagen. Weißt du, ich falte die Hände oder muss das nicht mal. Während des Autofahrens bete ich manchmal, und so.

Wow, wir kommen ins Gespräch. Du musst ja nicht immer sagen: „Ja, ich weiß, bei dir ist das so und so und so, ihr denkt das und das und das.“ Lass doch die Leute selber erzählen, was sie glauben. Frag doch nach! Mich interessiert: Warum machst du das? Was steckt dahinter? Oh, gehörst du zu den Auserwählten, die dann in die Zukunftsvision kommen, die in deiner Religion vorherrscht? Oder wie viel Sicherheit hast du? Und so weiter.

Stell solche Fragen! Ich meine, wir müssen nicht immer... Also, wir müssen nicht für jede Religion eine Predigt parat haben. Wenn wir so besserwisserisch sind, ist das nicht immer gefragt.

Natürlich, Sandra, hast du Recht: Wir werden aufgefordert, eine Antwort zu haben. Aber die bezieht sich, glaube ich, auf unseren Glauben. Wir müssen nicht für jeden Fall eine Antwort parat haben, quasi für jeden „Pott“ einen Deckel. Dem Muslim sage ich dieses, dem Zeugen Jehovas jenes – oder so. Oder finde ich.

Und nochmal zurück zur ersten Frage und deiner Antwort darauf: Die Metapher passt hier richtig gut, weil ich nicht herausstellen oder wissen muss, was die Firma B macht. Aber gute Fragen zu stellen, um das zu verstehen und Interesse zu zeigen, ist doch hervorragend. Ich muss mich ja nicht mit dem ganzen Portfolio auseinandersetzen.

Ja, ja, ja. Aber natürlich bin ich gefordert, über die Hoffnung, die in mir ist, zu zeugen. Und wenn ich gefragt werde, darüber Auskunft zu geben, woran ich glaube und was meine Hoffnung ist – auf eine gute Art und Weise. Am besten auf so eine Art, die Interesse beim anderen weckt. Nicht anpredigen, sondern vielleicht mit einer Frage verbunden. Vielleicht einfach nur ein kleines Körnchen.

Wir haben dieses Bild mit dem Pferd, wie man es zum Trinken bringt: einen Salzstein hinlegen, damit es neugierig wird. Nicht die ganze Sache auf einmal rauslassen. Den Weg der kleinen Schritte haben wir öfter – vielleicht kommen wir gleich noch dazu. Also, dass man nicht die ganze Wahrheit immer rausbrüllt, sondern einfach einen kleinen Happen gibt und so Anregung bietet, weiter darüber nachzudenken.

Jörn schrieb auch dazu, das passt vielleicht ganz gut: Vielen Dank für den Podcast, den ich nun regelmäßig höre. Gerade Folge 14 hat mir eine gute Hilfestellung gegeben für das Gespräch mit einem Kollegen, der aus muslimischem Hintergrund kommt und die Bibel nur liest, um dort scheinbare Widersprüche zu finden.

Folge 14 war eine Folge, die du gemacht hast. Da ging es vor allem um die Spannung, dass Gott die Welt liebt. Da haben wir eben schon darüber gesprochen, wie sie nicht leben soll. Was können wir von der Liebe, die der Herr zu dieser Welt und zu den Menschen hat, lernen? Was können wir daraus ermutigend mitgeben?

Ich habe mir auf meinem Zettel noch Matthäus 22, Vers 2 notiert: Jesus spricht zu ihm: „Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid an hast?“ Er aber verstummte. Das ist eine sehr ernste Stelle, in der jemand plötzlich vom Herrn in dem Gleichnis gesagt bekommt: Du gehörst gar nicht dazu.

Aber ich fand es interessant, diese Anrede „Freund“. Er nennt ihn Freund und sagt das so, dass man merkt, es tut ihm leid, dass er ihn nicht ablehnen will, obwohl er ihn ablehnen muss. Er hat kein Hochzeitskleid, jetzt ist es zu spät.

Es ist eine ernste Botschaft, die wir auch haben. Aber er redet ihn als Freund an. Und der Herr Jesus wird auch Freund der Zöllner und Sünder genannt. Das war sicherlich ein Missverständnis, aber nicht aus der Luft gegriffen.

Er hat sich so verhalten, dass er zu solchen Menschen gegangen ist und ihnen freundlich begegnet ist. Das war keine Freundschaft im Sinne der Bibel, die uns bestimmte Freundschaften verbietet, aber es war eine sichtbare Freundschaft. Er geht zu Zachäus und so weiter.

Also eine Balance: Hab deine Freude am Herrn, such nichts in der Welt, aber versuche, dieser Welt wirklich diesen Herrn lieb zu machen. Ich kann es nicht anders sagen.

Ja, sehr schön.

Gesprächseinstieg und natürliche Evangelisation

Silas hat gefragt: Wie kann ich auf natürliche Weise mit anderen über den Glauben ins Gespräch kommen? Ähnlich lautete auch die Frage: Wie kann ich ein Gespräch über Jesus beginnen? Ich finde nie den richtigen Startpunkt.

Wir haben viel darüber gesprochen, auch in verschiedenen Folgen. Fangen wir an mit dem Gebet und dem Wert des Gebets. Wir haben darüber gesprochen, Gelegenheiten zu erkennen und dabei Führung von Gott zu erwarten, weil wir viel gebetet haben. Nutze die Gelegenheit und hab Mut, eine Gelegenheit zu ergreifen.

Wir haben auch über den Wert von guten Fragen gesprochen. Wer fragt, der führt und zeigt Interesse am Leben anderer. Bei der Metapher fragt A bei B nach: Was habt ihr denn für ein Produkt? Was ist daran so gut? Was gibt dir Hoffnung in schweren Zeiten? Erzähl mal, woran hältst du dich fest? Was ist das Wichtigste für dich in deinem Leben oder Ähnliches. Solche Fragen können einen Weg ebnen. Man zeigt Interesse und ist gleichzeitig auf Augenhöhe, ohne von oben herab zu predigen.

Ich dachte noch, persönliche Erlebnisse zu teilen, wenn sich Gelegenheiten bieten, können ebenfalls gute Einstiege im Gespräch sein – gerade wenn man jemanden schon ein bisschen kennt.

Hast du noch weitere Ideen? Ja, mir fällt noch Sam Chan ein. Er hat ein Buch geschrieben: How to Talk About Jesus. Das erscheint demnächst in deutscher Sprache. Dort entwickelt er ein Bild von drei Gesprächsebenen.

Die erste Ebene ist leicht und ermöglicht einen schnellen Gesprächseinstieg, wenn man nicht gerade jemanden vor sich hat, der gar nichts mit einem zu tun haben will. Das ist die Ebene der Interessen: Wofür interessierst du dich? Erzähl mir von deinem Hobby. Was hast du gestern gemacht? Was machst du am Wochenende? Und so weiter.

Die zweite Ebene ist die Ebene der Werte: Warum ist dir das wichtig? Warum hast du das Wochenende mit deiner Familie verbracht? Ist Familie für dich etwas Wichtiges?

Darunter liegt die Ebene der Weltsicht, der Denkmuster und der Haltung, die dahinterstecken.

Sam Chan sagt, wir sollten uns Übergänge von Interessen zu Werten überlegen und von Werten zu Weltsicht. Dabei sollten wir die Ebenen beachten. Du kannst nicht, wenn du jemanden zum ersten Mal siehst, direkt fragen: Wie denkst du über Weltanschauung, Leben, Leben nach dem Tod und so weiter? Dann wird sich derjenige vielleicht zurückziehen und sagen: So weit sind wir noch nicht.

Also erstmal auf der Ebene der Interessen bleiben – wenn du die Zeit hast. Ich rede jetzt nicht von Zufallsbegegnungen, bei denen man denjenigen nur einmal sieht und nicht viel Zeit hat. Wenn du länger Zeit hast, versuche dir Fragen zu überlegen, die von den Interessen zu den Werten führen.

Zum Beispiel: Du gehst angeln – hast du keinen Respekt vor dem Leben, weil du Fische tötest? Vielleicht entsteht daraus eine gute Frage: Hey, für mich bedeutet das, die Natur zu erhalten. Plötzlich seid ihr auf der Ebene der Werte und nicht mehr nur bei der Angelrute.

Irgendwann kommt dann die Frage: Wieso fragst du das? Was ist eigentlich deine Sicht vom Leben? Du hast da mal das Wort Schöpfung gebraucht und so weiter.

Ich glaube, es gibt für alles Anknüpfungspunkte. Sam Chan empfiehlt auch, gute Fragen zu stellen, die vom Interesse auf Werte schließen lassen und von Werten auf Weltsicht.

Ist es dir wichtig, mit deiner Frau zusammen zu sein? Das ist ein Wert. Dann kommt man tiefer und fragt: Warum ist das eigentlich so? Welche Weltsicht steckt dahinter?

In unserer heutigen Zeit ist Glaube etwas sehr Persönliches. Wenn man gleich in die dritte Ebene einsteigt, besteht die Gefahr, dass sofort die Jalousie heruntergeht und man gar nicht weiterkommt.

Das ist eine sehr gute Empfehlung. Schön!

Frustration und Ermutigung im Zeugnis

Ja, Sandra hat uns geschrieben und gefragt: Schön, dass ihr so viele gute Ergebnisse bei der Evangelisation habt. Ich kann diese Erfahrung nicht teilen. Durch meine Arbeit habe ich nur Kontakt mit Ungläubigen und das über viele Jahre mit denselben Personen. Es sind alles geschlossene Türen. Mir bleibt nur noch das Gebet für diese Menschen. Die Reaktionen sind Ablehnung, Spott oder Schweigen. Das klingt ein wenig frustriert von Sandra.

Ja, dass sie das nicht so teilen kann, ist eigentlich gut. Dass sie Kontakt mit Ungläubigen hat, immer mit denselben Personen, weiß ich nicht genau, was sie damit meint. Aber auch über geschlossene Türen haben wir öfter schon etwas gehört. Das ist ein harter Boden, da kommt man nicht weiter. Ja, das ist natürlich schwierig, so eine spezielle Situation. Man kann da keinen einfachen Tipp geben, wenn man nicht mehr weiß.

Ich hätte jetzt viele Fragen an Sandra, um das besser zu verstehen. Aber allgemein: Wie können wir ermutigen? Gebet ist sicherlich ein guter Ansatz. Für Menschen zu beten, weil ich glaube, wenn wir anfangen, für Menschen konkret zu beten, ändert das auch meine Sicht auf die Menschen. Oft fehlt mir – spreche da von mir, Johann – einfach die Liebe zu den Menschen, die der Herr hat. Und wenn ich anfange, für sie zu beten, ändert das meine Sicht auf die Menschen.

Mir lag es so auf dem Herzen, einerseits zu ermahnen und zu sagen: Wenn das wirklich so stimmt, vielleicht übertreibst du ein bisschen. Aber wenn du keinen einzigen Menschen kennst, mit dem du auch nur einen Schritt weiterkommst, dann frage dich, ob du nicht wie der bist, der auf der Autobahn fährt und hört, dass es einen Geisterfahrer gerade auf dem Abschnitt gibt, auf dem er unterwegs ist. Und ihm kommen so viele entgegen, nicht wahr? Dann frage dich: Stimmt irgendwas bei dir nicht?

Ich meine schon, dass wir Fortschritte sehen. Vielleicht sehen wir sie nicht. Vielleicht muss der Herr uns zeigen: Guck mal, da ist ein bisschen mehr, der wird ein bisschen offener. Das ist das eine.

Und das andere, was ich sagen will: Ja, natürlich kenne ich das auch, was Sandra sagt. Ich könnte jetzt Personen nennen – mache ich natürlich hier nicht in der Öffentlichkeit –, bei denen wir seit Jahren dran sind und für mich erkennbar noch kein Stück weitergekommen sind. Sie hören immer noch nicht zu, haben immer noch kein Interesse. Wir sind immer nur auf der oberflächlichen Ebene. Sobald du ein bisschen tiefer gehst, kommt sofort: „Ja, und Wetter ist schön.“ Und du merkst, weiterbeten, dich nicht entmutigen lassen.

Aber das andere ist: Überprüfe deine Haltung. Vielleicht bist du zu lieblos, vielleicht bist du zu arrogant, vielleicht überforderst du die Leute. Sei im Gebet vor dem Herrn und frage dich, wie es anders sein kann. Es kann nicht sein, dass der Herr dich nur mit Menschen zusammenstellt, die alle zu sind, und du machst alles richtig. Überprüfe dich wirklich, ob das so ist.

Ich glaube, wenn wir 40 Jahre mit dem Herrn unterwegs sind und sagen: „Ich habe noch nie jemanden weiterführen dürfen, der mich benutzt hat“, dann sollten wir uns auch mal fragen, ob wir wirklich auf der richtigen Bahn unterwegs sind oder ob wir der Geisterfahrer sind. Oder ob wir umdrehen sollten und sagen: „Okay.“ Das sage ich jetzt ohne jemanden verurteilen zu wollen. Aber es ist gut, wenn wir uns hinterfragen. Vielleicht ist meine Art ein bisschen komisch, vielleicht ist meine Erwartungshaltung zu hoch, vielleicht gehe ich zu schnell vor. Da mag es viele Gründe geben.

Wie du sagst, da kommen viele Fragen. Aber gib dich nicht damit zufrieden, zu sagen: „Jetzt bleibt mir nur noch die Resignation.“ Wenn ihr denkt, Christian oder Jochen können das, sie haben immer nur Erfolg – nein.

Ich kenne das alles: die Angst, diese „Oh, Gelegenheit verpasst“, „Oh, an der falschen Stelle das Falsche gesagt“, „Nicht gut rübergekommen“, „Nicht genügend Liebe“, „Nicht genügend gebetet“. Ich kenne das wirklich alles.

Wir stehen hier nicht als goldene Beispiele, sondern wir sind alle Lernende. Aber wir sollten das wirklich sein und uns nicht damit zufrieden geben: „Ja, das ist halt so, die Zeit ist so. Heute bekehrt sich keiner mehr.“ Damit macht man es sich vielleicht zu einfach, wenn man einfach sagt: „Ja, harter Boden, und dann war es das.“

Das finde ich eine sehr gute Anregung: Auch selbst zu reflektieren, vor dem Herrn ehrlich zu sein. Wo bin ich wirklich? Klar, manche sind vom Naturell her eher so, dass sie überall nur das Schlechte sehen. Auch das sollte man fragen: Ist es richtig, wenn ich so denke und so rede? Ich möchte gerne eine andere Sicht bekommen, ich möchte gerne deine Sicht auf die Menschen bekommen. Und dann bekomme ich auch eine Sicht auf die Chancen.

Umgang mit Zweifeln und Apologetik

Regina fragt: Mir fehlen im Gespräch mit Bekannten, wenn sie meinen Glauben anzweifeln, oft die passenden Argumente. Zum Beispiel, wie die Bibel entstanden ist, ob das Alte Testament noch gültig ist oder ob man ernsthaft glauben soll, dass Jesus Kranke geheilt und Tote auferweckt hat. Das mit der jungfräulichen Empfängnis erscheint mir auch unmöglich. Wie kann ich mir entsprechende Argumente aneignen? Gibt es Literatur, in der solche Fragen beantwortet werden?

Ja, das geht in die Richtung Apologetik. Ich glaube, es wäre gut, mal darüber nachzudenken oder sich darüber auszutauschen, was der Wert von Apologetik ist – aber auch, dass Apologetik ihre Grenzen hat.

Apologetik bedeutet, den Glauben zu verteidigen und gute Gründe sowie Argumente auf einer vernünftigen Ebene zu bringen, um jemanden zu überzeugen. Mir persönlich gibt das Sicherheit, wenn ich weiß, was ich glaube und das auch argumentieren kann. Aber oft habe ich die Gefahr, dass ich nur Recht haben will. Am Ende stellt sich dann die Frage: Habe ich die Diskussion gewonnen oder den Menschen gewonnen? Wie denkst du darüber?

Ich denke, das ist ein Spannungsfeld. Auf der einen Seite gibt es die Haltung: „Ich habe keine Ahnung, ich glaube das einfach nur, ich bin naiv.“ Und dann gibt es Leute, die sagen: „Tut mir leid, aber so naiv bin ich nicht.“ Auf der anderen Seite gibt es das Spannungsverhältnis, dass alles nur eine Frage von Information und Argumentation sei. Man gewinnt die Diskussion, und dann hat man den anderen überzeugt. Aber wir wissen alle, dass das nicht so einfach ist. Es gibt Argumente, die wir für wahr halten, und dennoch verhalten wir uns anders.

Zum Beispiel: Ich weiß, dass Rauchen schädlich ist. Das ist in vielen Kreisen klar. Trotzdem rauche ich. Warum? So gibt es viele Situationen, in denen Menschen anders entscheiden. Deshalb ist die Annahme, dass man mit den richtigen Informationen, etwa darüber, wie die Bibel entstanden ist, automatisch gewinnt, nicht richtig.

Warum beschäftigst du dich nicht damit? Es gibt gute Bücher und gute Argumentationsweisen. Ich lese immer wieder solche Werke und finde oft, dass ich denke: „Hey, das ist genial, so kann man es sagen.“ Manchmal ist es auch hilfreich, einfach zu sagen: Zum Beispiel zur Jungfrauengeburt – da gibt es nur eine Bibelstelle, die das erwähnt. Ich habe irgendwo gelesen, dass das auch einfach „junge Frau“ heißen könnte.

Was sage ich dazu, wenn jemand ein Gegenargument kennt und meint, das sei gar nicht das Besondere? Dann lese ich bei jemandem, der sagt: „Hast du die Stelle gelesen? Gott sagt: ‚Ich werde euch ein besonderes Zeichen geben. Eine junge Frau wird schwanger werden.‘ Überlege mal, ist das ein besonderes Zeichen, dass eine junge Frau schwanger wird? Junge Frauen werden doch seit vielen Jahrhunderten schwanger.“ Das Besondere an dieser Stelle scheint aber zu sein, dass eine Jungfrau schwanger wird. Ich habe das ein paarmal ausprobiert, und die Leute sagen: „Ja, da ist was dran an dieser Argumentation.“ Sie haben sich dadurch nicht bekehrt, aber solche Argumente kann man lernen.

Trotzdem vertraue nicht nur darauf. Vertraue darauf, dass Argumente wichtig sind, aber noch wichtiger ist, was die Menschen in deinem Leben sehen. Wichtiger ist die Beziehung, was im Herzen ankommt und natürlich, was Gott durch seinen Heiligen Geist wirkt.

Man kann intellektuell etwas für wahr halten und trotzdem nicht glauben. Man kann Menschen überzeugen, aber den Schritt, dass sie wirklich im Herzen glauben, kann nur Gott bewirken.

Manchmal gibt es intellektuelle Hinderungsgründe, die wie ein Stein sind, über den man nicht hinwegkommt. Wenn man sie erklärt, kann das helfen. Für den eigenen Glauben finde ich es wichtig, zu verstehen, warum man glaubt, was man glaubt und wofür man steht.

Samuel hat uns auch gesagt, dass das sehr glaubensstärkend ist und die Menschenfurcht nimmt. Dave Krohn, der in Podcast Folge 25 vom Apologetikprojekt war, hat ebenfalls empfohlen, sich mit Apologetik zu beschäftigen. Wenn ihr die Folge noch nicht gehört habt – Folge 25 ist sehr hilfreich. Dort habe ich mit Dave darüber gesprochen, dass wir in einer fremden, neuen Welt leben.

Dave sagt auch, früher wusste er keine Antworten auf Aussagen wie „Glaube ist nicht Wissen“. Allein zu wissen, wie man auf verschiedene Einwände reagieren kann, nimmt viel Furcht.

Gab es vielleicht noch Empfehlungen oder Buchtipps, die du geben würdest? Etwas, das du für besonders hilfreich hältst?

Ich habe jetzt nichts vorbereitet, muss ich sagen. Ich kenne viele Bücher. Vielleicht können wir einige in die Shownotes packen.

Ich denke zum Beispiel an „Ich weiß, warum ich glaube“ von Paul Little, das ich hilfreich finde. John Lennox hat auch etwas dazu geschrieben. Der Autor von „Fremde neue Welt“ hat ebenfalls einiges zum Thema beigetragen.

Es gibt mehrere Apologetikprojekte, zum Beispiel auch auf YouTube, die ihr euch anschauen könnt. Wir packen euch ein paar Empfehlungen in die Shownotes.

Rebecca McLaughlin fällt mir noch ein. Sie hat in ihrer Art, wie sie schreibt, zehn Argumente zusammengestellt, die sehr gut sind. Das Buch ist auch für jüngere Leute gut zu lesen.

Hast du noch etwas zu dem Thema?

Ich hatte mal gehört, jemand zitierte Markus 13, wo es heißt: „Sorgt euch nicht darum, was ihr reden sollt, ich werde euch Worte geben.“ Oft hört man das so: „Lass uns nicht vorbereiten, lass uns einfach auf den Herrn vertrauen, er wird uns geben, was wir brauchen.“

Dazu möchte ich sagen: Markus 13 spricht über eine Situation, in der man überraschend von Verfolgern vor Gericht gebracht wird. Diese Situation kann man nicht vorbereiten, deshalb braucht man keine Vorbereitung. Der Herr wird uns beistehen, auch in Gerichtsprozessen.

Die andere Wahrheit ist, dass Paulus, als er vor den Areopag in Athen gebracht wurde, sehr wohl eine gut durchdachte und vorbereitete Rede hielt. Er knüpfte an die richtigen Punkte an. Es war keine wirre Rede, sondern eine klar strukturierte.

Das würde ich auch auf das Spannungsfeld von Beten und Arbeiten anwenden. Es gibt das Sprichwort: Arbeite so, als ob alles von dir abhängt, und bete so, als ob alles von Gott abhängt.

So würde ich das auch beim Thema Apologetik sagen: Bereite dich vor, damit du etwas sagen kannst. Sei nicht lässig oder arrogant und sag einfach: „Ich glaube das einfach, und ich helfe dir nicht, über diesen Stein zu springen, von dem du gesprochen hast.“ Oder: „Gott wird mir schon die richtige Antwort geben.“

Gott gibt dir eine Antwort. Andererseits bete und vertraue darauf, dass Gott dir gibt.

Das beste Argument bringt nichts, wenn dein Gegenüber nicht beeindruckt ist. Du kannst sagen: „Hier ist mein Argument.“ Und die Antwort lautet dann: „Weiß ich nicht, sagt mir nichts.“

Deshalb brauchen wir den Herrn. Beten wir, aber bereiten wir uns auch vor. Der Herr greift meist nur das zurück, was wir auch gelernt haben.

In der Regel ist das so. Deswegen ist es sehr wertvoll und hilfreich, Bibelverse auswendig zu lernen.

Menschenfurcht überwinden und Gottesfurcht stärken

Antonia hat uns geschrieben und fragt: Wie kann ich die Furcht überwinden, den Menschen im Alltag von Jesus zu zeugen? Es geht also um das Thema Menschenfurcht. Im Newsletter wird es dazu übrigens bald einen ausführlicheren Artikel geben. Außerdem wollen wir das Thema auch in späteren Folgen aufgreifen. Ich habe schon verraten, dass es eine zweite Staffel geben wird, die ganz bald startet. Wir produzieren nächste Woche bereits dafür. Dort werden wir das Thema auf jeden Fall noch einmal behandeln.

Menschenfurcht ist ein Thema, das viele bewegt. Wie kann man diese Furcht überwinden? Wie kann man der leidigen Menschenfurcht den Garaus machen? Geht das überhaupt? Aus meiner Sicht ist das ein Spannungsfeld. Furcht ist nicht nur negativ. Sie bewahrt uns in vielen Gefahren, und das gilt, glaube ich, auch für die Menschenfurcht.

Wenn ich keine Menschenfurcht habe, könnte ich der Trampel sein, der gar nicht merkt, dass er alle langweilt oder beleidigt. Das kann nicht das Ziel sein. Menschenfurcht bewahrt mich davor, unhöflich zu sein oder wie ein Panzer in einer Situation aufzutreten, die dafür nicht geeignet ist. Andererseits verschließt uns Menschenfurcht den Mund. Das sagen fast alle. Das, was mir am meisten hindert, ist Menschenfurcht.

Wenn mich unser Außendienst fragt, welche Rückmeldungen wir bekommen, sagen die meisten: Ich weiß ja, dass ich es sagen muss, aber ich fürchte mich. Unser Außendienst hat sich angewöhnt, dieses Bild zu verwenden: Du musst deine Menschenfurcht nicht ablegen, aber du musst eine größere Gottesfurcht haben. Ich glaube, wir haben das hier auch schon mal gesagt.

Wirklich, du musst Gott fürchten. Gott hat uns einen Auftrag gegeben: „Ich habe euch gesandt.“ Ich liebe meinen Herrn und fürchte meinen Herrn. Deshalb rede ich. Aber wenn jemand sagt: „Du bist blöd“ oder „Schon wieder dieses Thema“, davor fürchte ich mich natürlich auch. Ja, klar, ich fürchte mich auch davor. Aber ich habe eine noch größere Furcht: die, dass der Herr mich fragt, warum ich es nicht getan habe. Warum habe ich es nicht für ihn gezeigt? War ich ihm das nicht wert? Ging es um seine Ehre oder um meine?

Beim Thema Furcht oder größere Furcht fällt mir immer eine Illustration ein, die mir mal jemand erzählt hat. Ich weiß nicht, ob ich sie schon einmal gebracht habe. Du hast Panik, über eine Brücke zu gehen. Kennst du diese schmalen Hängebrücken über eine riesige Schlucht? Du denkst: „Oh nein, ich gehe nicht darüber.“ Du machst einen Schritt und die Brücke wackelt. Du hast Angst und bleibst stehen. Dann kommt von hinten ein Löwe, der dich frisst. Plötzlich wird dir bewusst, dass du über die Brücke laufen musst.

Es gibt also eine größere Furcht. Das ist jetzt ein Negativbeispiel, aber es zeigt es positiv: Gottesfurcht zu haben bedeutet zu wissen, dass er mich befähigt. Aber auch zu wissen, wer er ist und was es bedeutet, wenn er einmal Rechenschaft fordert – über das, was ich gesagt und getan habe. Auch wenn ich Menschen verdursten lasse, obwohl ich ihnen das Wasser reichen kann.

Es hängt nicht davon ab, ob jemand zum Glauben kommt. Gott hat viele Wege, und seine Sicht der Situation ist viel größer, als wir denken. Aber wenn er mich in eine Situation führt, in der ich gefragt bin, den nächsten Schritt mit jemandem zu gehen und die Gelegenheit aus Menschenfurcht nicht nutze, dann ist das schon ein Problem. Da muss ich mich auch fragen.

Das sind auch die beiden Motive, die Paulus in 2. Korinther 5 angibt. Er sagt einerseits: Die Liebe Christi drängt uns. Diese Liebe ist wie ein Motor, der mich antreibt – ich muss jetzt über die Brücke gehen. Andererseits sagt er: Da wir den Schrecken des Herrn kennen, also die Furcht Gottes, drängt uns das ebenso. Diese beiden Aspekte sind das Motiv dafür, dass er immer weiter das Evangelium verkündet.

Ich glaube, das ist wichtig. Manchmal sagen Leute: „Dann bete ich einfach, und die Menschenfurcht ist weg.“ Aber ich weiß nicht, ob das so einfach ist. Gebet ist gut und wichtig, um das richtig einzuordnen. Aber ganz frei davon zu werden, kann auch eine Gefahr sein. Wie du zu Anfang schon gesagt hast: Wenn ich keine Menschenfurcht mehr habe, benehme ich mich vielleicht wie ein Elefant im Porzellanladen. Ich bin dann überhaupt nicht mehr sensibel für mein Gegenüber und sage nur: „Ja, ihr müsst das hören!“ und knalle ihnen das Evangelium um die Ohren. Das ist lieblos und nicht im Sinne Christi.

Menschenfurcht wird man wahrscheinlich nie ganz los, aber wichtig ist, dass Gottesfurcht überwiegt. Außerdem müssen wir unsere charakterlichen Grenzen sehen. Manche sind furchtsamer, manche mutiger, manche eher spontan und extrovertiert, andere introvertiert. Ich glaube, Gott kann alle unsere Typen gebrauchen.

Schön ist es, wenn man sich ergänzt. Ich merke das immer wieder bei meiner Frau. Sie ist viel offensiver und kann leichter auf andere zugehen, zum Beispiel auf Nachbarn. Ich bin eher schüchtern und muss mich mehr überwinden. Wenn dann durch unsere Kinder Verbindungen entstehen, fällt es mir leichter. Aber meine Frau ist einfach viel besser darin. Das ist eine tolle Ergänzung.

Man ist dabei nicht allein. Auch in der Gemeinde oder mit Freunden, die mit dem Herrn unterwegs sind, kann man sich ergänzen. Wir haben unterschiedliche Charaktere und Arten.

Was haben wir hier noch? Insgesamt sind wir sehr froh und danken euch für die vielen positiven Rückmeldungen. Wir können sie hier nicht alle auflisten, aber wir haben verschiedene Nachrichten bekommen, in denen ganze Gruppen oder Gemeinden sich zusammensetzen und anhand der Ideen, die wir bei „machbar“ mitgeben durften, sagen, dass sie dankbar sind und das sehr gut einsetzen. Das freut uns sehr.

Herausforderungen beim Gespräch und der Glaube

Tanja fragt: In Gesprächen warte ich oft auf einen passenden Moment, um Worte oder Themen auf den Glauben und Jesus umzulenken. Häufig gelingt mir das nicht, weil das Gespräch schon weitergeht, bevor ich mir überlegt habe, was und wie ich es passend zur Situation sagen kann. Und wenn ich es dann endlich tue, erscheint es mir oft kraftlos und leer. Ich denke dann an das, was Jesus gesagt hat: Kümmert euch nicht darum, was ihr sagt, denn es wird euch zur rechten Zeit gegeben werden.

Ich weiß nicht, ich bin einfach zu unsicher. Was soll ich tun? Das passt eigentlich auch zu der Frage, die wir eben schon beantwortet hatten. Und das war auch die Stelle, an der Frage. Ah, mit dem Markus, ja genau.

Schönes von CW, wer auch immer das ist, hat in einem Blogartikel geschrieben, dass es sehr ermutigend ist, dass sie das auch gut gebrauchen kann. Ja, das geben wir gerne an unsere Blogautorin weiter.

Jemand fragt: Wie können wir Menschen von ihren eigenen Sehnsüchten und Bedürfnissen zu der zentralen Frage führen, auf die das Evangelium die Antwort gibt? Wie können wir vor Gott schuldig gewordene Menschen wieder mit ihm versöhnen? Das ist die Frage.

Insbesondere interessiert mich, wie ein Perspektivwechsel gelingen kann, der von der Erwartungshaltung „Gott muss meine Bedürfnisse erfüllen“ hin zu der Erkenntnis führt: „Ich habe Gott durch mein Verhalten enttäuscht.“ Und wodurch kann das wieder gut gemacht werden?

Also, wie kriegen wir Menschen dafür sensibilisiert, dass sie Gott nicht als Wunschautomat sehen, der mir die Bedürfnisse erfüllt? Gerade wenn wir den Ansatz haben, dass wir irgendwo an den Bedürfnissen andocken wollen, so als Anknüpfungspunkt im Sinne der kleinen Schritte: Wie kommen wir dahin, dass wirklich jemand auch überführt wird? Das ist ein Prozess.

Da fällt mir Johannes 4 ein. Jesus spricht mit einer Frau und weist sie darauf hin, dass sie ein Bedürfnis nach Wasser hat. Er sagt ihr: „Wenn du wüsstest, wer vor dir sitzt, dann würdest du ihn bitten, und er würde dir lebendiges Wasser geben.“ Bedürfnisse können wir also so ansprechen, dass wir, wenn wir einen Zugangsweg gefunden haben, sagen: „Aber du bist doch nicht wirklich befriedigt, oder?“

Es wird dir doch jetzt nicht reichen, wenn Gott dir die fünfte oder sechste Frau gibt oder dein Kind nicht nur das Abitur, sondern auch den Studienabschluss macht. Du wärst doch immer noch nicht zufrieden. Du brauchst eigentlich mehr. Also lenken wir gar nicht von den Bedürfnissen weg, sondern weisen auf das Manko hin, dass das Bedürfnis immer noch nicht erfüllt ist – egal welches Bedürfnis.

Wir finden nur in Gott wirklich unser Glück, Psalm 1, nicht wahr? Und das ist das Prinzip, das sich sehr gut zur Evangelisation eignet.

Mein Nachbar sagt zum Beispiel: „Fleisch ist alles, Grillen am Samstag und so weiter.“ Aber es kommt ja Montag oder so, und dein Bedürfnis ist auch dann nicht so gestillt, dass du sagen würdest: „Nie wieder esse ich Reste vom Grill am Montag.“ Also gehen wir zum Dienstag. Nein, es reicht nicht. Es ist das Vakuum.

Genau, genau. Ich finde es gar nicht schlimm, Bedürfnisse anzusprechen. Und ich glaube nicht, dass wir dann irgendwo einen abrupten Wechsel machen müssen und sagen: „Jetzt kommen wir mal auf etwas anderes zu sprechen.“ Aber ich verstehe natürlich die Frage: „Ja, Gott ist dein Bedürfniserfüller.“ Nein, das kann es nicht sein. Aber in gewisser Weise ist das nur auf deine wirklichen Bedürfnisse bezogen. Auf die kommen wir zu sprechen.

Das ist das eine. Und was war noch? Ja, die Frage nach den Menschen hat mich ein bisschen beschäftigt. Es gibt auch keine allgemeingültige Antwort darauf, wie wir Menschen zum Glauben bringen. Ich kann dir nur sagen, wie man einzelne Personen erreicht. Es gibt kein Allround-Rezept. Sonst stünde es ja so im Wort.

Ich finde es toll, wenn wir in der Schrift schauen, wie der Herr den Menschen begegnet – so individuell und auf so einzigartige Weise. Das kennen wir auch von uns: Er begegnet jedem anders als mir. Und das erleben wir auch, wenn wir Menschen begleiten dürfen, die zum Glauben kommen.

Das ist so individuell, und so ist der Herr auch. Das dürfen wir stehen lassen. Und wir dürfen uns einfach ein Stück weit gebrauchen lassen. Aber es ist Gottes Werk, und er tut es auf seine Weise.

Mir fällt gerade noch etwas ein zu dem, was der Fragesteller wichtig zu sein schien: Wie komme ich jetzt dahin? Es geht um mich, meine Bedürfnisse müssen gestillt werden, und wenn es einen Gott gibt, dann soll er sie bitteschön erfüllen.

Vielleicht kann man auch das Bedürfnis nach Liebe ansprechen – eine Liebe, die größer ist als Selbstliebe. Darüber kann man ins Gespräch kommen und dem gegenüberstellen: „Weißt du, es gibt Situationen, da macht es mir wirklich mehr Freude, anderen Freude zu machen. Es ist für mich einfach schön, von mir selber abzusehen und zu sehen, dass jemand anderes mehr Leid hat, und ich kann ihm dienen.“

„Ich muss nicht immer über meine Krankheit reden, dass sie hoffentlich bald weg ist und ich wieder gesund werde. Ich habe einfach Erfüllung darin gefunden.“ So kann man das, was die Bibel sagt – Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben – dem gegenüberstellen, gegen diese Bedürfnis-Erfüllungsmaschine, die angeblich Gott sein soll.

Das wäre auch ein Ansatzpunkt bei jemandem, der sagt: „Wie du dich um jemanden gekümmert hast, das kann ich nur bewundern.“ Und dann macht es Freude, wenn derjenige ins Nachdenken kommt und merkt: Vielleicht sollte ich mal von meinen Bedürfnissen wegschauen und woanders hinschauen. Vielleicht macht mich das glücklicher. Vielleicht ist das das wahre Glück.

Das ist das, was Gott eigentlich in meinem Leben will.

Ja, schön.

Rückblick auf die Staffel und persönliche Herausforderungen

Jochen, was nehmen wir aus dieser Staffel mit? Was haben wir aus den Rückmeldungen gelernt, die wir erhalten haben, und was haben wir selbst durch den Podcast erfahren? Man muss sich ja schon mit einigen Themen auseinandergesetzt haben, mit den Gästen hier und so weiter.

Ich muss sagen, wenn ich zurückblicke, habe ich mich sehr gefreut, dass der Weg der kleinen Schritte verstanden wurde. Das hat man auch an den Rückmeldungen gemerkt. Es ist sehr einleuchtend, weil es für manche einfach ungewohnt ist. Man denkt oft: „Ich habe eine Gelegenheit, also zeuge ich vom Herrn, erzähle das ganze Evangelium und habe meine Schuldigkeit getan.“ Aber so ist es nicht. Man muss sensibler sein, auf den Gegenüber eingehen, seine Lebenswelt verstehen, gute Fragen stellen und sich auseinandersetzen.

Ich habe nicht den Anspruch, dass wenn ich einmal etwas sage, der andere sich sofort bekehrt. Manchmal darf man den Glauben haben, und dann tut der Herr auch etwas, aber das ist eher die Ausnahme. In der Regel dauert es lange und hängt vom Menschen ab. Ich fand es schön, dass jemand schrieb: Es ist einerseits vielleicht ernüchternd, dass so viele einzelne Schritte notwendig sind, bis ein Mensch bekehrt wird. Andererseits ist es auch entlastend, denn man muss sich nicht den Druck machen, dass jede evangelistische Aktion das komplette Evangelium enthalten muss. Das hat Katrin geschrieben, auch zur Folge sieben, in der wir darüber gesprochen haben. Richtig gut und ermutigend.

Was ich immer wieder mitnehme, auch aus den Staffeln, der Vorbereitung und meiner Tätigkeit bei Heuckelbach, ist, dass wir uns in einem Spannungsfeld befinden. Zwischen Weltabgewandtheit, der falschen Welt, und Weltassimilierung, also dem Gleichwerden mit der Welt, und den anderen Themen, die wir hatten. Zwischen Furchtlosigkeit, die aber auch gefährlich sein kann, wenn sie allein steht, und so weiter.

Ich finde es spannend, immer lernend zu bleiben und immer wieder neu auszurichten. In Spannungsfeldern muss man sagen: „Nicht das, aber auch nicht das.“ Die Balance zu finden ist wichtig. Manchmal fühle ich mich wie ein Seiltänzer, der genau aufpassen muss. Gehst du zu sehr in eine Richtung, fehlt es an Liebe. Gehst du in die andere, willst du aus falsch verstandener Liebe keine negativen Dinge mehr sagen. Du willst niemanden konfrontieren, obwohl es notwendig wäre. Zum Beispiel zu sagen: „Du hast kein Hochzeitskleid an.“ Das ist eine Tatsache.

Dieses Spannungsfeld finde ich schön, wenn es rüberkommt. Wir sind alle Lernende. Das Evangelium ist nicht nur die vier Sätze, die du sagen musst, oder eine Methode, die du anwenden sollst. Es gibt Leute, die können das, und du sollst es nachmachen. Sondern wenn du siehst: Herr, bring mich in diesen Prozess, dass ich ein Lernender in der Evangelisation bin. Das möchte ich mitnehmen. Das nehme ich immer wieder mit und bete auch immer wieder: Hilf mir, Wirren zu erkennen, Fehlwege zu erkennen, wenn ich aus der Balance komme. Lass mich immer wieder in deiner Nähe prüfen: Stimmt die Wasserwaage? Ist alles gut oder gibt es eine Schieflage?

Ja, schön. Auch die eigenen Herausforderungen in der Alltagsmission – ich weiß nicht, wie es dir geht. Natürlich kann man hier am Schreibtisch oder im Studio schön reden. Du hast es ja selbst schon angemerkt, wie oft man hinterher denkt: „Oh Mann, was habe ich da gesagt oder gemacht? Warum hatte ich keinen Mut? Wurde ich von Menschenfurcht getrieben?“ Man versagt auch und wird herausgefordert.

Ich denke dabei auch an mein Umfeld. Wenn man im Missionswerk arbeitet, hat man viele Kollegen, die Christen sind, also in der eigenen Bubble, in der Gemeinde. Ich habe auch Nachbarn, die Christen sind, aber auch welche, die es noch nicht sind. Da gibt es Herausforderungen. Aber vor allem denke ich daran, in Menschen zu investieren, Zeit und Beziehung zu pflegen.

Das Thema Gebet hat mich in der Folge über Gebet sehr herausgefordert. Bete ich wirklich so für Menschen? Habe ich Mut und Weisheit? Ich weiß nicht, wie es dir damit geht. Was sind deine Herausforderungen in der Alltagsmission?

Ja, ich kann das eigentlich alles so unterschreiben. Ich glaube, viele unserer Zuhörer empfinden das genauso. Das sind Problembereiche, die man im Leben nie ganz abhaken kann. Man lernt immer weiter, richtet sich in neuen Lebenssituationen neu aus. Sich damit zu beschäftigen hilft einfach, habe ich gemerkt, auch für mich selbst.

Schön. Zum Abschluss noch: Hast du ein Highlight aus den Folgen?

Nein, eigentlich nicht. Ich habe darüber nachgedacht und die Frage auch gelesen, aber nein. Manchmal denke ich, das war richtig gut, und dann in anderen Situationen denke ich, das war es wirklich.

Und du?

Ich hatte ja oft Gäste hier. Da muss ich sagen, das fand ich sehr schön. Das ist kein Kompliment für mich, aber ich nehme es an. Du bist ja auch mein Gast – nein, Quatsch. Aber das fand ich wirklich schön, mit dir kann ich immer gut reden; das ist so locker.

Zum Beispiel mit Philipp – das hat mich beeindruckt. Er ist wirklich ein helles Köpfchen, ein Professor, und trotzdem so nahbar. Er nimmt sich selbst nicht so ernst. Das habe ich von ihm gelernt oder möchte ich lernen: sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und am Boden zu bleiben. Das fand ich toll.

Mit Nicola hat mich ihre einfache, fröhliche und authentische Art beeindruckt. Das war eine schöne Folge, Folge 13 war für mich ein Highlight. Auch Folge 22 und, wie gesagt, Folge 3, in der es ums Gebet ging, hat mich persönlich in der Vorbereitung herausgefordert.

Ja, ich bin sehr dankbar und freue mich auf Staffel zwei. Ihr dürft euch auch darauf freuen. Es wird viele spannende Gäste geben, wenn es losgeht. Wer den Newsletter abonniert hat, wird es auf jeden Fall nicht verpassen.

Ansonsten würde ich sagen, machen wir hier einen Punkt.

Vielen Dank, Jochen, fürs Dabeisein und Kommentieren. Wir hoffen, es hat euch ein bisschen geholfen. Wir haben natürlich auch eure Fragen auf schriftlichem Weg beantwortet, nicht nur hier im Podcast. Vielleicht kann es dem einen oder anderen eine Hilfe sein, wie wir mit den Fragen und Kommentaren umgegangen sind.

Wir starten in Kürze mit Staffel zwei. Nächste Woche geht es schon mit der Produktion los. Bleibt dran!

Wir sagen herzlichen Dank fürs Zuschauen und Zuhören und wünschen euch viel Gnade und Freude weiterhin in eurer Alltagsmission.

Tschüss, bis bald, tschüss!

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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