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Apostelgeschichte 1,1-5

Apostelgeschichte 1,1-1,505.01.2014
Serie•Teil 1 / 64Apostelgeschichte
Was trägt dich wirklich ins neue Jahr? Nicht gute Vorsätze, sondern die Frage: Ist Jesus wirklich lebendig – und lebt Gottes Kraft auch in dir?

Ein neuer Anfang mit Blick auf Gottes Gedanken

Ich freue mich, bei euch zu sein, und wünsche euch allen ein gesegnetes neues Jahr. Ich hoffe, dass es, egal ob ihr euch etwas vorgenommen habt oder nicht, ein Jahr wird, das sich einfach dadurch auszeichnet, dass wir dem Herrn ein Stück näherkommen.
Das ist zumindest das, was ich mir persönlich wünsche: dass es ein Jahr wird, in dem vielleicht meine eigenen Gedanken weniger werden, vielleicht sogar manchmal meine eigenen Vorsätze weniger werden, und dass mehr von dem sich in mir verwirklicht, was Gott sich denkt. Das ist vielleicht die Aufgabe, die wir alle miteinander haben.
Wir starten heute ein neues Buch. Wir haben ja über Jahre hinweg das Lukasevangelium betrachtet, heute geht es mit der Apostelgeschichte weiter. Das heißt: Derselbe Autor. Lukasevangelium und Apostelgeschichte gehören zusammen, sie sind wie Band I und Band II einer großen Geschichte. Lukas versucht, seinem bekannten Freund zu schreiben. Wir wissen nicht genau, wer es ist. Theophilus heißt auf Deutsch übrigens Gottlieb. Wenn ihr es also mal übersetzen wollt: Gottlieb. Also seinem Freund Gottlieb möchte er etwas schreiben und ihm einen Einstieg geben.
Wörtlich heißt Apostelgeschichte die Taten der Apostel. Sie wird einen Zeitraum überdecken, ungefähr von 30 nach Christus bis Anfang der Sechziger. Diesen Zeitraum der Kirchengeschichte stellt das Buch Apostelgeschichte dar.
Wir leben in einer Zeit, das ist vielleicht ein moderner Trend, aber es ist ein Trend, in dem man sich wenig Gedanken über die Vergangenheit macht. Ich habe sogar den Eindruck, dass man manchmal denkt, die Vergangenheit könne einem, weil wir ja so unglaublich modern sind, eigentlich gar nichts mehr sagen. Ich denke, das ist falsch. Das ist definitiv falsch, wenn man sich mit Gemeinde und mit Kirchengeschichte beschäftigt.
Ich glaube, es ist unglaublich wertvoll, dieses Buch, die Apostelgeschichte, zu kennen. Ich möchte euch da wirklich mit hineinnehmen in diese Predigten, die vor uns liegen, und zeigen, dass, wenn es um Gemeinde geht, um Gemeindeentwicklung, vielleicht auch um Gemeindeprobleme geht, sich da ein und dasselbe immer wieder durch die Jahrhunderte hindurch wiederholt.
Ist auch irgendwie logisch, oder? Wir sind ja immer noch Menschen, und irgendwie sind wir ziemlich ähnlich wie die Menschen damals. Wir haben dieselben Probleme, dieselben Neigungen, dieselben Schwierigkeiten. Und wir kommen aufeinander zu, und wir leben immer noch Gemeinde mit demselben Gott. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt im 21. Jahrhundert plötzlich einen neuen Auftrag bekommen hätten.
Von daher lohnt es sich wirklich, sich diese Anfänge anzuschauen. Ein Buch anzuschauen, in dem es um eine Grundlage geht. Wo wir sehen: Wie ist Gemeinde entstanden? Was hat sich Gott am Anfang dabei gedacht? Und dass wir da ganz genau hinschauen.
Denn ich glaube, wenn wir Kontakt mit den Anfängen der Gemeinde aufnehmen, wenn wir sehen, was damals war, was dieser ursprüngliche Auftrag war, was die ursprüngliche Motivation der Apostel war, was ihre Beweggründe waren, was ihre Strategien waren, dann werden wir womöglich ganz viel davon lernen, wie auch wir in unserer Zeit Gemeinde bauen können.
Mich fasziniert diese ersten ein, zweihundert Jahre. Menschen haben ohne das Schwert, ohne die gewaltsame Errichtung eines Gottesstaates das Römische Reich eigentlich in die Knie gezwungen, und das unter Verfolgung.
Lasst uns Apostelgeschichte Kapitel 1 aufschlagen, und wir lesen einfach mal die ersten beiden Verse. Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 1 und 2:
Den ersten Bericht habe ich verfasst.
Wie gesagt, hier spricht Lukas, und der erste Bericht ist nichts anderes als das Lukasevangelium. Den ersten Bericht habe ich verfasst, Theophilus, von allem, was Jesus angefangen hat zu tun und auch zu lehren, bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er sich auserwählt hatte, durch den Heiligen Geist Befehl gegeben hatte.
Damit fängt das Ganze an. Leben, Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu liegen in diesem Moment einfach nur geschichtlich hinter uns. Wenn wir uns irgendwo einordnen müssen, dann liegen sie hinter uns.
Die Apostelgeschichte beschreibt, wie Gott es schafft, aus einer kleinen Gruppe, wie wir annehmen dürfen, durch die Kreuzigung völlig verängstigter Jünger, etwas Großes zu machen. Ich habe mir jetzt zu Weihnachten eine uralte CD schenken lassen, wo ein Sänger diesen Moment beschreibt, wie die Jünger nach der Kreuzigung sich verstecken und jeden Moment Angst haben, dass eine Gruppe Soldaten vor der Tür steht, die, nachdem man jetzt quasi den Meister kalt gemacht hat, auch noch die Anhänger gleich inhaftiert.
Diese Gruppe, von der niemand mehr etwas erwartet hätte, wird zur Speerspitze einer Bewegung, die nichts mehr aufhalten kann. Die Frage ist: Wie schafft Gott das? Wie bringt er so viel Zuversicht in so ein kleines Häuflein verschreckter Christen? Das ist die große Frage.
Und ganz am Anfang schon, ganz am Anfang kriegen wir das mit. Es beginnt damit, es beginnt an Ostersonntag. Es beginnt damit, dass sie Jesus ganz neu begegnen.
Könnt ihr euch das vorstellen? Ich versuche, euch ein bisschen mit hineinzunehmen. Du sitzt da Ostersonntag beieinander, und plötzlich steht tatsächlich Jesus vor dir. Kannst du das nachvollziehen? Da steht plötzlich einer vor dir. Und es ist nicht nur das, sondern ich möchte euch zeigen, mit welchen Kennzeichen, mit welchen Mitteln Gott das macht, dass seine Leute am Ende, also am Ende von einem Zeitraum, der ungefähr so gut sechs Wochen dauert, bereit sind, für ihren Herrn in den Tod zu gehen. Wo alle Ängstlichkeit, alles Verschrecktsein gewichen ist einer unglaublichen Zuversicht, einem unglaublichen Mut.
Und wir lesen Vers 3:
Diesen hatte er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen.
Die Frage ist: Was sind das für Kennzeichen, die Gott benutzt hat, um die Herzen der Apostel so unglaublich für seine Sache zu prägen?
Das Erste, worauf ich hinweisen möchte, sind die Erscheinungen. Jesus hat sich immer mal wieder über einen Zeitraum von vierzig Tagen gezeigt. Mir ging es als junger Christ immer so: Ich habe diesen Vers ganz lange überlesen, der war mir gar nicht so richtig klar. Aber überlegt mal, was das bedeutet. Es ist kein einzelnes Ereignis. Es ist nicht nur das, was man da liest: Jesus kommt mal, und dann hat man vielleicht im Ohr, er kommt nochmal später, weil Thomas nicht dabei war, der darf auch nochmal mit. Sondern er kommt, und er ist wieder weg. Und dann kommt er wieder, und dann ist er wieder weg. Und nach einer Weile ist er wieder da, und dann ist er wieder weg.
Weißt du, was passiert, wenn du genau das erlebst? Dass einer immer wieder kommt, dann geht er wieder weg, dann kommt er wieder, dann wieder weg, dann sind sie wieder da, dann sind sie wieder weg. Und eben, wie gesagt, nicht nur ein-, zwei-, dreimal, sondern das passiert eine Woche lang, dann noch eine Woche, noch eine Woche, dann machen wir einen Monat voll, noch eine Woche. Und weil wir gerade gut dabei sind, machen wir das noch eine Woche und dann noch eine Woche.
Versteht ihr, was? Das, wo man sagen könnte: Ach, diese Auferstehung, das ist doch nur so ein Psychophänomen. Sorry, nein. Wenn das wirklich nur einmal gewesen wäre, dann hätte ich mir auch einreden lassen, da haben sich die Jünger etwas eingebildet. Aber wenn das immer und immer wieder an verschiedenen Orten geschieht – Paulus schreibt davon, einmal waren 500 Leute dabei –, es passiert einfach.
Wisst ihr, was da passiert, wenn man das erlebt? Man gewöhnt sich daran, dass einer, der tot war, lebt. Und wenn Jesus auftaucht, dann nicht einfach nur so. Er ist nicht so ein Gespenst in so einem schottischen Schloss, das mit den Ketten ein bisschen rasselt und dann wieder weg ist, sondern wenn Jesus kommt, dann hat er einen richtigen Körper.
Ich würde euch das gern so vorstellen: Da steht einer, so wie heute Morgen jemand am Eingang steht, und du kannst den in den Arm nehmen. Und das ist nicht so ein bisschen Luft, so wie ein Hologramm, sondern du nimmst ihn in den Arm und du hast etwas anzufassen. Kein Teil von Jesus ist mehr tot. Er ist ganz und gar lebendig, er ist durch und durch ein lebendiges menschliches Wesen.
Er hat nicht einfach nur irgendwie den Tod überlebt, sondern er hat ihn überwunden. Bitte versteht das! Er hat ihn nicht nur überlebt, sondern er hat ihn überwunden. Und der Körper, der vor seinem Tod schon ein, wir würden sagen, integralster Bestandteil seiner menschlichen Persönlichkeit war, du bist Mensch nur, wenn du Körper, Seele und Geist bist, da gehört der Körper mit dazu. Den hat er nicht im Grab zurückgelassen, und er modert da irgendwo vor sich hin, und die Maden haben Spaß daran, sondern den hat er mitgenommen. Der ist auferweckt worden, der ist verherrlicht worden, und mit diesem Körper, den man anfassen kann, steht er vor ihnen.
Diesen Prozess beschreibt Paulus in 1. Korinther 15,42-44 so, und ich möchte euch das gern vorlesen. Da heißt es über die Auferstehung:
Es wird gesät.
Und ihr müsst euch vorstellen, unser Körper ist wie so ein Saatkorn. Wenn man ihn begräbt, man legt ihn in die Erde. Das ist ein Bild, ein Bild, das zwei Dinge deutlich macht. Wir müssen tatsächlich das Alte aufgeben, um etwas Neues zu empfangen. Aber das Alte und das Neue sind miteinander verbunden.
Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib. Wenn du dir jetzt mal kurz an den Hinterkopf fasst, dann spürst du deinen natürlichen Leib. Das ist dein Leib, und der wird gesät. Und es wird auferweckt ein geistlicher Leib.
Und das heißt nicht ein Gespenst, sondern ein geistlicher Leib, etwas, was man anfassen kann, was zur Sphäre des Geistes gehört, was tauglich ist für den Himmel. Das wird auferweckt.
So, diese Erscheinungen Jesu, das war die eine Sache.
Die andere Sache ist, dass Jesus seine Jünger tatsächlich einlädt, ihn zu untersuchen, ihn anzufassen. Thomas habe ich vorhin schon angedeutet. Da heißt es dann: Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig.
Da steht er vorne: Gib mir mal deine Hand, komm, leg sie hier rein. Kannst du das spüren? Hier an der Stelle, kannst du das spüren? Da ist der Speer reingegangen, weißt du noch? Da ist er reingegangen. Und hier, schau, leg rein. Da ist immer noch eine Vertiefung, da, wo die Nägel durchgetrieben worden sind, das ist immer noch da. Ich bin es wirklich. Das ist mein Körper. Das, was man mit diesem Körper gemacht hat, als ich lebendig war, das nehme ich mit. Das nehme ich in diesen verherrlichten Körper mit hinein.
Und in Lukas 24, wir haben das schon miteinander besprochen, ich will es euch nur noch einmal vorlesen, da sagt er, Lukas 24,38:
Was seid ihr bestürzt?
Das ist die Szene, wo die Jünger erschreckt sind, nicht wissen, wie es weitergehen soll. Zwei waren gerade zurückgekommen und haben erzählt: Wir haben den Herrn gesehen. Ja, kann man ja viel erzählen. Also: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen? Seht meine Hände und meine Füße, fasst mich an, dass ich es selbst bin. Betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.
Fass mich bitte an!
Jesus identifiziert sich in diesem ganzen Geschehen mit dem Jesus, den sie kannten. Und das ist eine für uns zutiefst wichtige Lektion, die wir wirklich begreifen müssen.
Mensch sein, Mensch sein, es stimmt, dass der menschliche Geist und die menschliche Seele den Tod überleben. Aber der Tod löscht uns als Persönlichkeit nicht aus, und der Tod löscht auch unseren Körper nicht aus. Wir werden nach dem Tod, wenn wir auferstanden sind, wieder ganz wir selber sein.
Du wirst einen anderen Körper haben, ja. Du wirst einen Körper haben, der geistlich ist, der wie der Körper von Jesus, ich würde sagen, rekonstruiert wurde. Da wirst du merken: Das ist wirklich mein Körper. Und du wirst dich in deinem Körper auch wiederfinden und wirst sagen: Ey, toll. Und dann wird er nicht nur rekonstruiert, sondern er wird verherrlicht.
Und das ist genau das, was Lukas meint, wenn er hier in Apostelgeschichte 1,3 sagt: Diesen hat er sich auch nach seinem Leiden lebendig dargestellt. Das ist wichtig, weil Jesus nicht die eine exotische Ausnahme ist. Bei ihm hat das halt funktioniert, und mit uns hat das eigentlich nichts zu tun. Sondern die Bibel sagt: Sein Auferstehungsleib ist wie ein Modell.
Die Bibel nennt den Herrn Jesus eine Erstlingsfrucht. Den Begriff werdet ihr öfter mal lesen. Erstlingsfrucht bedeutet so viel: Du hast ein Feld, da wächst etwas, und du freust dich, dass das da wächst. Und wenn das so fast fertig gewachsen ist, so kurz vor der Ernte, da gehst du hin und schneidest dir so irgendetwas ab, und das ist deine Erstlingsfrucht. Und diese Erstlingsfrucht, die spendet man Gott. Da geht man zu Gott und sagt: Danke, Gott, für die Ernte, die ich da schon sehen kann. Und als ein Beleg für die Ernte, die kommt: Hier, das spende ich dir, das ist so das Erste von dem, was wächst.
Und Jesus ist nichts anderes als eine Erstlingsfrucht. Er ist der Erste, der auferstanden ist, aber doch nicht, damit wir sagen: Bei Jesus hat das funktioniert, super, sondern damit wir einen Schritt weitergehen und sagen: Jeder, der an ihn glaubt, der wird genau diese Erfahrung machen. Jeder Gläubige wird einmal mit einem neuen und verherrlichten Körper, der passend ist für den Himmel, auf einer neuen Erde unter einem neuen Himmel wohnen, wo es kein Leid mehr gibt, keine Tränen mehr gibt, keinen Schmerz mehr gibt, keine Gewalt mehr gibt, wo einfach wir nur noch Gott begegnen und uns freuen und wirklich in dieser Situation sagen: Boah, ist das nicht herrlich.
Das ist das, wofür Jesus und wofür die Auferstehung Jesu steht. Sie konnten ihn sehen, sie konnten ihn anfassen, und sie haben erlebt, wie Jesus mit dieser Welt, mit dieser ganz normalen, anfassbaren Welt, wie er damit handelte.
In der Apostelgeschichte ein bisschen später dann sitzt Petrus in dem Haus eines römischen Hauptmanns, der ganz viel Interesse am Evangelium hat, und dann sagt er ihm Folgendes. Er sagt in Apostelgeschichte 10,40-41:
Diesen Jesus hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen.
Aha, und jetzt weiter:
Nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er von den Toten auferstanden ist.
Man kann mit ihm essen und trinken, man kann mit ihm reden, man kann ihn erleben. Und ja, ich bin mir schon darüber im Klaren, dass, wenn man Jesus in der Zeit begegnet ist und man sagt, er hat ja einen richtigen Körper, dass es da Unterschiede gibt zu heute. Jesus kann tatsächlich, ohne dass er durch die Tür muss, einfach da stehen und ohne dass er die Tür braucht wieder weg sein. Das geht.
Und trotzdem, obwohl er diese besondere Gabe hat, obwohl sein Körper nicht mehr so wie unserer an einen Ort gebunden zu sein scheint, obwohl das so ist, gehört er doch in einen richtigen Körper hinein, der mit dieser Welt, in der wir leben, richtig interagieren kann. Ganz wichtig.
So, und jetzt stellt euch vor, du erlebst das am Ostersonntag. So, und dann, du denkst dir nichts, erlebst du das wieder. Und natürlich, wenn du das an Ostersonntag erlebt hast und du fasst ihn an und du gibst ihm ein Stück Brot und Fisch und er isst das vor dir auf, das ist immer eine coole Sache. Aber natürlich gehst du schlafen und denkst dir: Habe ich das nur geträumt?
Also jeder normale Mensch würde denken, das ist völlig absurd. So, und jetzt kommt das vielleicht, und das steht nicht in der Bibel, aber ich muss mir diese vierzig Tage, in denen Jesus erscheint, ja vorstellen: Jetzt hast du, was weiß ich, wie die Emmausjünger, eine Begegnung mit Jesus am Dienstagmorgen. Ja, doch, das ist schon merkwürdig. Und vielleicht am Donnerstagabend noch mal. Und immer ist er kurz da, unterhält sich mit dir. Und dann bist du am Sonntag drauf bei der Sache mit Thomas. Und das passiert: Er kommt und geht.
Weißt du, wie es dir nach sechs Wochen geht? Man sagt, dass man eine Gewohnheit, die man sich antrainieren möchte, dafür sechs Wochen braucht. Man muss sechs Wochen durchhalten, dann kriegt man das auf die Reihe. Also für alle, die sagen: Ich möchte im neuen Jahr mehr Sport machen, sechs Wochen müsst ihr durchhalten. Dann habt ihr eine Chance, es zu schaffen.
Und genau diese Zeit, sogar einen Tick mehr: Jesus kommt, Jesus geht, er ist da, man unterhält sich mit ihm, und er geht wieder. Ey, nach sechs Wochen, sorry, hat der Letzte geschnallt: Das war keine Halluzination, das habe ich mir nicht eingebildet, das ist kein Traum, das ist besser als ein Traum, das ist Realität.
Und deswegen, wenn der Engel in Apostelgeschichte 1,11, das ist dann bei der Himmelfahrt, wenn der Engel zu den Jüngern sagt: Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen. Versteht ihr? Vor ihren Augen Himmelfahrt, steigt er in den Himmel auf, und der Engel sagt: Ey, der kommt wieder.
Na ja, was haben die gedacht? Na klar, ist die letzten vierzig Tage immer wiedergekommen, ist ja gar keine Sache. Logisch kommt er wieder, was soll er sonst machen? Haben wir doch erlebt. Wir wissen jetzt nicht wann, das stimmt. Aber wir wussten ja schon, dass er in den Himmel auffahren muss.
Erinnert ihr euch an das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden? Wir haben das gemeinsam in Lukas 19 studiert, Lukas 19,12. Der beschreibt Jesus, was nach der Auferstehung passieren wird, und er beschreibt das mit den Worten eines Gleichnisses und sagt:
Er sprach nun: Ein hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich für sich zu empfangen und wiederzukommen.
Das ist nichts Neues. Er ist die ganze Zeit gekommen und wiedergegangen, und wenn er in den Himmel auffährt, ist völlig klar: Hat er doch gesagt, er muss in ein fernes Land, sprich in den Himmel, ziehen, um dort ein Reich zu empfangen. Und wenn er das hat und wenn die Zeit abgelaufen ist, dann kommt er auch wieder. Was soll denn sonst passieren?
Und wenn ihr euch fragt, warum sind die Apostel so sicher im Blick auf Jesus, na ja, sie hatten ihn lang genug erlebt. Du kannst ihnen nicht mehr ausreden, Jesus lebt nicht. Ja, wie denn? Geh doch zu Petrus und sag: Du, das mit dem Grab, da musst du dich irren, das ist so eine Verschwörungs- und Leichnamensdiebstahltheorie oder was weiß ich. Er sagte: Spinnst du? Ich habe ihn gesehen, habe ihn angefasst, habe mit ihm gefrühstückt. Und nicht nur das, sondern er hat mir erklärt, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat.
Denn die Jünger selber, die wussten natürlich, dass das Reich Gottes kommt, Gott regiert. Und als sie in Jerusalem einziehen in der letzten Woche, da denken sie: Jetzt bricht das große messianische Reich an, jetzt geht es richtig los, jetzt wird der Messias, Jesus von Nazareth, jetzt wird er hier sein Friedensreich aufrichten, Halleluja! Na ja, fünf Tage später ist der Messias tot, ist ihr Messias gekreuzigt. Und bei den zwei Emmausjüngern wird klar, das nagt so schwer an ihnen, dass sie fast vom Glauben abfallen.
Und jetzt kommt Jesus natürlich und sagt: Ihr könnt mich anfassen, logisch. Aber viel wichtiger ist, dass ich euch erkläre, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat. Und er redet mit ihnen darüber. Und er stellt Stück für Stück ihren Glauben wieder her. Und es ist nicht einfach nur so ein seelsorgerlicher Ansatz im Sinne von: Ja, wenn du nur an Gott glaubst, dann kann dein Glaube dir helfen, jede Katastrophe zu überwinden. Ja, das stimmt. Aber Jesus macht mehr.
Jesus macht auch mehr als nur: Ich lasse euch mal die Botschaft zukommen, ich bin auferstanden. Das hatten die Frauen gemacht, das hat auch nicht gereicht. Was Jesus macht, ist: Er lässt sich von ihnen treffen, er redet mit ihnen. Sie müssen aus seinem Mund hören, wie die Dinge zusammenpassen, dass das alles kein Versehen war. Dass Jesus genau wusste: Ich muss erst leiden, und dann werde ich dadurch in meine Herrlichkeit eingehen.
Sie haben sich sechs Wochen lang daran gewöhnt, mit Jesus zu reden, ihm jede Frage zu stellen. Wir werden später sehen, da stehen sie vor dem Hohen Rat, und die Herren sind alle völlig fassungslos, weil sie sagen: Wo haben die das her? Die reden genau wie dieser Jesus. Das ist ja furchtbar. Vorher hat uns einer Schwierigkeiten gemacht, jetzt haben wir da ein ganzes Dutzend, die uns Schwierigkeiten machen. Das nimmt ja kein Ende.
Und die Antwort auf die Frage, wo haben die das denn her, liegt in diesen vierzig Tagen. Es sind vierzig Tage Intensivbibelschule, wo Gott dir erklärt, was er mit dieser Welt vorhat, was dein Plan dabei, deine Berufung dabei ist und wie das alles zusammengehört. Und mit diesem Wissen starten die Jünger durch.
Und dann, am Ende dieser vierzig Tage, kommt Jesus noch auf ein zweites Thema zu sprechen. Apostelgeschichte 1,4-5:
Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten, die ihr, sagte er, von mir gehört habt. Denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach nicht mehr vielen Tagen.
Reich Gottes verstehen, wie Gott diese Welt im Griff hat, wie Gott vorhat, diese Welt zu erlösen, was meine Berufung dabei ist, und dann der zweite große Punkt: die Taufe mit dem Heiligen Geist. Wir sind noch nicht bei Pfingsten, kommen dahin, aber heute nicht.
Hier zeichnet sich schon ab, dass Gott etwas ganz Außergewöhnliches, noch nie Dagewesenes plant. Er wird tatsächlich, im Bild gesprochen, in das ferne Land ziehen, aber hier auf der Erde lässt er seinen Leib, den Leib Christi, die Gemeinde, zurück. Und diese Gemeinde wird den Auftrag Christi erfüllen.
Es ist wichtig, dass wir verstehen, wie wichtig das Pfingstereignis für Jesus ist. Er sagt hier: Bitte wartet auf die Verheißung des Vaters. Eine Verheißung, anderes Wort dafür wäre Versprechen, eine Verheißung, die er selber ihnen noch einmal erklärt hat. Ihr könnt das nachlesen im Johannesevangelium. Letztes Abendmahl, da sitzen sie in so einem Obersaal zusammen, und Jesus redet immer wieder in dem Gespräch, Jesus redet immer wieder mit ihnen über den Heiligen Geist.
Er sagt ihnen sogar in Johannes 16,7, dass es wichtig ist, wegzugehen, damit der Heilige Geist kommen kann. Johannes 16,7:
Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen, wird der Heilige Geist nicht zu euch kommen. Wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.
Sie sollen warten auf das Kommen des Heiligen Geistes. Frage: Was bedeutet das Kommen? Der Heilige Geist ist doch da, der Heilige Geist wirkt doch in dieser Welt. Der Heilige Geist wirkte im Alten Testament in diesen ganzen großen Heiligen und diesen Kriegern und Richtern, da war immer Heiliger Geist drin. Was bedeutet es jetzt, dass an Pfingsten der Heilige Geist auf eine Weise kommt, dass Jesus sagt: Bitte, pass auf, ihr bleibt jetzt mal hier, ihr geht jetzt mal nicht weg, auch wenn ihr das komisch findet, und es sind ja noch ein paar Tage hin, vielleicht zwölf, keine Ahnung, jetzt bleibt ihr mal noch zwei Wochen hier.
Und es wird mal nicht darüber nachgedacht: Ja, aber meine Firma da im Norden, ja, was wird da mit meinem Fischereibetrieb und sonst was? Sondern du bleibst jetzt mal hier, du musst hier warten. Ich möchte, dass du erlebst, dass der Geist Gottes kommt und auf eine ganz besondere Weise ausgegossen wird auf alle Gläubigen.
Jetzt merkt ihr schon wohl den Unterschied. Im Alten Testament waren es einzelne Gläubige, jetzt plötzlich alle Gläubigen. Du bist gläubig und du bekommst den Heiligen Geist. Im Alten Testament kannst du gläubig sein, ohne den Heiligen Geist zu haben. Im Alten Testament, wenn du ihn hattest, dann war das die Ausnahme. Es war eine besondere Salbung. Es war oft ein Geist der Weisheit und der Kraft. Du hast einen bestimmten Job gekriegt und dazu den Heiligen Geist, damit du den Job erfüllen kannst.
Deswegen betet David, wo er diese furchtbare Sünde mit Batseba tut und dann später auch Buße darüber tut, er betet: Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und deinen Heiligen Geist nimm nicht von mir. Und du liest das so und denkst dir: Hä, kann man denn den Heiligen Geist wieder verlieren? Damals schon. Nicht jeder hatte damals den Heiligen Geist.
Bei Saul ist das so, da heißt es plötzlich: Aber der Geist des Herrn wich von Saul. Da hat Saul es wirklich verpatzt. Und Gott sagt: Jetzt hole ich mir meinen Geist zurück. Den brauchst du nicht mehr. Wenn du nicht mit mir leben willst, brauchst du nicht mehr meinen Geist.
Und jetzt kommt Pfingsten, und plötzlich wird der Geist nicht mehr auf auserwählte besondere Menschen, sondern auf alle Menschen ausgegossen. Und mit einem Mal entsteht eine Gemeinschaft von Gläubigen, die dadurch miteinander verbunden ist, dass jeder einzelne den Heiligen Geist hat. Das ist das ganz besonders Neue.
Da heißt es in 1. Korinther 12,12-13:
Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat – du hast einen Zeigefinger und Mittelfinger, du hast ein Ohr, wir haben viele Glieder, wir bestehen aus vielen verschiedenen Bestandteilen –, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, ein Leib sind, so auch der Christus.
Jesus ist so. Wenn wir gläubig sind, gehören wir zum Leib Christi, wir sind Teil vom Christus. Begründung, Vers 13:
Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden.
Versteht ihr das? Wir sind hineingenommen worden. Wir gehören zu einer Gemeinschaft. Und deswegen ist Gottesdienst so schön, weil wir das tagsüber immer so schwierig erleben. Du fährst im Auto und denkst: Wo ist denn die Gemeinde? Ja, dann bist du vielleicht in der Firma und denkst: Na ja, habe jetzt hier auch nicht so viele Gläubige. Und dann kommst du am Sonntag hierher und stellst mit einem Mal fest: Boah, ich bin nicht allein. Ist das schön? Ich bin Teil einer Gemeinschaft.
Gott hat mich hineingetauft, und dieses Taufen heißt immer Hineinstupsen, wo ich merke, ich bin umhüllt. Und wenn du da in der Mitte sitzt, bist du umhüllt von Leuten. Ich bin hineingetauft. Jeder einzelne ist, sagt die Bibel, ein Geist mit Gott und gleichzeitig ein Tempel des Heiligen Geistes. Gott wohnt in mir, und weil er in mir wohnt und in dir und in dir und in dir und in dir, bin nicht nur ich Tempel des Heiligen Geistes, sondern wir sind Tempel des Heiligen Geistes. Gott wohnt tatsächlich in mir und in uns. Und das gehört zusammen. Und das ist das Neue von Pfingsten.
Und dann kann Jesus, sich auf Johannes den Täufer noch einmal beziehend, sagen: Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach nicht mehr vielen Tagen.
Wenn ihr euch zurückerinnert: Johannes der Täufer war ein absolutes Phänomen. Jesus sagt über ihn: Es gibt keinen Größeren, der von Frauen geboren wurde. Also wenn du in die Weltgeschichte wissen möchtest, wer von den Menschen die Nummer eins ist, dann denk nicht an Mutter Teresa, an Dschingis Khan oder an Alexander den Großen oder ich weiß nicht, Kleopatra oder wer auch immer dir einfällt. Denk bitte an Johannes den Täufer, er ist die Nummer eins.
Und trotzdem gibt es einen riesigen Unterschied. Diese menschliche Nummer eins, die kann auf Jesus als das Lamm hinweisen, aber mehr nicht. Jesus selber ist das Lamm, er ist der, der unsere Sünden trägt. Johannes der Täufer kann Vergebung predigen, kann sagen: Tu Buße. Aber Jesus ist derjenige, der Vergebung gewährt.
Johannes der Täufer kann dich ins Wasser stupsen, kann dir die Frage stellen: Meinst du das ernst mit Gott? Ja, dann hier runter mit dir und rauf! Aber diese permanente, dauerhafte Vereinigung mit Gott, wo ich ein Geist bin mit Gott, das kann er nicht bewirken, weil er nicht in der Lage ist zu tun, was Jesus tun kann. Er kann nicht in den Himmel hinauffahren, er kann von dort nicht den Heiligen Geist senden. Und er kann nicht Gemeinde schaffen.
Wo will ich heute hin? Ich will, dass ihr versteht: Mit Pfingsten beginnt eine ganz neue Epoche der Geschichte. Und wenn du gläubig bist, dann bist du ein Teil davon.
Meine Angst, wenn ich so einen Text lese, und vielleicht erschreckt ihr jetzt, wenn ihr denkt, der will Apostelgeschichte predigen und hat in seiner ersten Predigt immerhin fünf Verse geschafft: Meine Angst ist, dass wir diese radikale Zäsur, die hier beschrieben wird, ein Stück weit verpassen.
Ich glaube, die meisten Christen würden, wenn ich frage: Ist Jesus auferstanden? Na klar, Jesus ist auferstanden. Haben Christen den Heiligen Geist? Ja, ich habe den Heiligen Geist. Das ist nicht schwer zu sagen. Was ich mir frage, ist: Stimmt das?
Also, ich meine mit stimmt das: Ist Jesus auferstanden? Ja, irgendwie schon. Hast du den Heiligen Geist? Ja, wahrscheinlich schon. Ich merke, dass hier Dinge vorgestellt werden, die sind einfach. Das ist wie so ein Lotterielos, wo alle Zahlen stimmen und du den Jackpot geknackt hast.
Und ich mag: Hört ihr Radio? Ja, beim Radio gibt es immer diese Sendungen, wo man dann anrufen muss, und der zufällig ausgewählte Anrufer, der das Richtige sagt, gewinnt etwas, irgendwie ein Ticket für irgendein Konzert oder einen kleinen Beitrag zur nächsten Reise oder sonst irgendwas. Und wenn die da dran sind und er ihnen dann sagt: Du hast das gewonnen, ist euch mal aufgefallen, was die dann immer tun? Ja, ja, ja, toll, super!
Und ich denke mir manchmal: Ja, also, ist ja schön, ja, also: Das hier ist der Jackpot! Wenn ich dich frage: Ist Jesus wirklich auferstanden? Ey, da müsste bei uns richtig was abgehen. Da müssten wir sagen: Ja, und nicht nur Ja, sondern: Mein Herr lebt! Halleluja, mein Herr lebt, der Tote ist besiegt! Und weißt du was? Ich gehöre dazu. Das Beste kommt noch. Pack mich in die Grube, ich bleibe da nicht, haha! Sie merken das nicht, ich komme da raus, du siehst mich wieder, ob du mich magst oder nicht. Cool, oder? Und du wirst mich wiedererkennen, weil ich einen Körper habe. Wahnsinn, ich habe den Jackpot geknackt, ist das nicht klasse?
Und übrigens: Der Geist Gottes lebt in mir. Ja, in mir. Ein Geist der Kraft, ein Geist der Liebe, ein Geist der Nähe, ein Geist der Leitung lebt in mir. Ich bin Tempel des Heiligen Geistes, bin Teil einer größeren Gemeinschaft, die den größten Auftrag hat, denen es auf diesem, nein, nicht auf diesem Planeten, in diesem Universum geht. Wir erlösen nämlich das gesamte Universum. Wir kommen nicht einfach nur in den Himmel, wir haben etwas viel Größeres vor. Am Ende steht ein neuer Himmel und eine neue Erde, und wir werden sagen: Haben wir gut gemacht. Und das ist okay, wenn du es dann sagst. Dass du einfach sagst: Hey, super, wir haben uns mit hineinnehmen lassen.
Und versteht ihr: Wenn du das sagen kannst, wenn du sagen kannst, mein Herr lebt, und das nicht nur so eine theologisch richtige Wahrheit ist, sondern von hier oben so richtig tief hier reingerutscht ist, mein Herr lebt, Mann, egal was kommt, er lebt, er ist auferstanden und er nimmt mich mit. Wenn das hier drinsteckt, wenn du weißt, ich bin Teil dieser Gemeinschaft, dann bist du unendlich glücklich, egal was der Rest deines Lebens widerspiegelt. Und ich meine mit unendlich wirklich mal unendlich. Es gibt kein größeres Glück, als zu wissen: Mein Herr lebt und sein Geist wohnt in mir.
Wenn du das zutiefst sagen kannst, wenn du darüber staunen kannst, wenn dich das in deinem Innersten begeistert und morgens schon dir ein Lächeln auf den Mund zaubert, lange bevor du den ersten Kaffee hast, dann sage ich dir: Du bist am Ziel deines Lebens angekommen. Dann gehörst du zu einer neuen Realität, die mit Jesus ihren Anfang genommen hat und die der Tod nicht aufhalten kann. Und das, das allein, darum geht’s.
Und lasst uns 2014 diese Realität packen und ausleben, das würde ich mir wünschen. Vielleicht ist es ein bisschen das, was an anderer Stelle dann so ausgedrückt wird, und ich lese euch die Jahreslosung einfach mal vor, Psalm 73:
Ich aber, Gott zu nahen, ist mir gut. Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn gesetzt, zu erzählen alle deine Taten. Amen.

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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