Einleitende Gedanken
Wenn eine Atombombe explodiert, ereignet sich vorher eine Art
Kettenreaktion. Ein winziges Uranteilchen wird von einem Neutron
getroffen. Es zerfällt und fängt nun auf einmal an, seine Umgebung mit
Neutronen zu bombardieren. Diese Neutronen treffen vielleicht zehn
weitere Uranteilchen. Die machen es ebenso, und nun ist die
Kettenreaktion in vollem Gange und überschreitet im Handumdrehen jede
Grenze. Furchtbare Zerstörung ist die Folge.
In Ooak Ridge, der amerikanischen Atomstadt, ereignete sich vor Jahren
eine stille Heldentat. Infolge des Versagens einer Kontrollampe wurde der
kritische Punkt überschritten und der unheimliche Prozess nahm hinter den
Bleiwänden ein immer beängstigenderes Tempo an. Die Katastrophe, die
Tausende das Leben gekostet hätte, konnte – schien es – nicht mehr
aufgehalten werden.
Da ging ein junger, jüdischer Physiker, einer von den wenigen
"Eingeweihten", die das innerste Geheimnis jener Vorgänge genau kennen,
in die "Todeskammer", tat dort rasch die notwendigsten Handgriffe, um die
Kettenreaktion zum Stehen zu bringen. Von Milliarden unsichtbarer
Strahlen durchbohrt verliess er still den unheimlichen Raum. Er fuhr ins
Krankenhaus und starb unter furchtbaren Schmerzen.
Vor bald 2'000 Jahren starb auch einer, lange und qualvoll, durchbohrt an
Händen und Füssen, weil er es gewagt hatte, die Kettenreaktion des Bösen
– das Gesetz der Sünde – zu unterbrechen. Wie jener jüdische Physiker
Tausende rettete, so hat Christus Millionen und Abermillionen vor dem
unausweichlichen Tode, vor der Verdammnis, gerettet. Die Kettenreaktion
der Sünde wurde gestoppt. Bsp.586.
Wegen mir und Dir war Jesus bereit diesen schmerzhaften Weg einzuschlagen.
Verraten durch einen seiner Jünger, wurde Jesus von den Soldaten der
Hohenpriester und Ältesten des Volkes festgenommen. Sie schleppten Jesus
vor den Hohen Rat, das höchste jüdische Gericht.
Jesus erträgt die Lügen
Endlich hatten sie es geschafft. Die Hohenpriester und Pharisäer versuchten
schon lange, irgendeinen Grund zu finden, wie sie Jesus festnehmen und
verurteilen könnten. Es war für sie eine beschlossene Sache, dass er so
schnell wie möglich beseitigt werden musste. Es war nur noch die Frage,
wie sie vorgehen sollten. Doch das Volk stand ihnen im Weg.
Sie hätten Jesus am liebsten festgenommen, aber sie hatten Angst vor
dem Volk, weil es ihn für einen Propheten hielt. Matthäus 21, 46.
Alle Versuche, Jesus zu beseitigen, waren bis jetzt schief gelaufen. Sie
warteten gespannt auf eine Gelegenheit. Sie mussten eine Möglichkeit
finden, wie sie Jesus ohne grosses Aufsehen festnehmen und verurteilen
konnten. Sie scheuten keine Mühe. In Judas, dem Jünger von Jesus, fanden
sie einen Verbündeten. Sie boten ihm Geld an, wenn er ihnen verraten
würde, wo sie Jesus ohne grosses Aufsehen festnehmen könnten. Eben an
einem Ort, wo es ohne grosses Aufsehen, unter Ausschluss des Volkes,
geschehen konnte. Sie hätten ja Jesus ohne weiteres im Tempel festnehmen
können.
Aber eben, es musste unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen. Deshalb
wurde Jesus nachts von den Soldaten des jüdischen Rates festgenommen und
abgeführt. Jetzt musste alles ganz schnell gehen. In den frühen
Morgenstunden begannen sie mit dem Verhör. Es war alles vorbereitet, die
wichtigen Leute waren orientiert und zur Stelle. Mit einem Verhör,
wollten sie der Verurteilung den Schein des Rechts geben. Das Todesurteil
war jedoch schon längst eine beschlossene Sache.
Petrus begleitete seinen Herrn zum Palast des Hohenpriesters und er ging
hinein, um zu sehen, wie sich alles entwickeln würde. Dann ging's los.
Die führenden Priester und der gesamte Hohe Rat suchten nun nach einer
falschen Zeugenaussage gegen Jesus, die es rechtfertigen würde, ihn zum
Tode zu verurteilen. Matthäus 26, 59.
Sie waren jedoch nicht sehr erfolgreich. Offensichtlich konnte keiner
dieser Zeugen etwas Glaubwürdiges vorbringen, was eine Verurteilung
gerechtfertigt hätte. Diese Anschuldigungen waren widersprüchlich, wie
Markus berichtet:
Viele brachten zwar falsche Anschuldigungen gegen ihn vor, aber ihre
Aussagen stimmten nicht überein. Markus 14, 56.
Endlich traten zwei Zeugen auf, die eine übereinstimmende Aussage machten.
Sie bezeugten:
Dieser Mensch hat behauptet: Ich kann den Tempel Gottes niederreissen
und in drei Tagen wieder aufbauen.'" Matthäus 26, 61.
Das war ein guter Vorwurf, denn mit dieser Aussage tastet Jesus die
Heiligkeit des Tempels an. Diesen Vorwurf finden wir auch später bei
Stephanus, als er vor demselben Rat angeklagt wurde, es heisst dort:
Sie liessen falsche Zeugen auftreten, die behaupteten: Dieser Mensch
äussert sich in einem fort abfällig über unseren heiligen Tempel und
über das Gesetz. Apostelgeschichte 6, 13.
Wir haben ihn zum Beispiel sagen hören, dieser Jesus von Nazaret werde
den Tempel niederreissen und die Ordnungen ändern, die Mose uns im
Auftrag Gottes gegeben hat." Apostelgeschichte 6, 14.
Nun haben sie also eine Anklage. Jesus, der hingestellt wird, als wollte er
den Tempel zerstören. Aber diese Aussage war falsch, typisch teuflisch:
etwas stimmt und etwas ist falsch. Das ist eine bewährte Taktik des
Teufels. Er ist spezialisiert auf Halbwahrheit. Halbwahrheiten sind
jedoch ganze Lügen!
Jesus sagte tatsächlich, er werde den Tempel in drei Tagen aufbauen, aber
er sagte nicht, er werde den Tempel abbrechen. So lautete nämlich seine
Aussage:
Reisst diesen Tempel ab, und ich werde ihn in drei Tagen wieder
aufbauen." Johannes 2, 19.
Brecht ihr den Tempel ab. Das war eine typische Bildsprache von Jesus, er
meinte natürlich nicht den Tempel in Jerusalem. Er sprach von sich
selbst.
Jesus hatte mit dem Tempel seinen eigenen Körper gemeint. Johannes 2,
21.
Der Hohenpriester erhoffte jetzt endlich einen brauchbaren Anklagepunkt zu
haben, aufgrund dessen er das Todesurteil aussprechen könnte. So fragte
er Jesus:
Hast du darauf nichts zu sagen? Wie stellst du dich zu dem, was diese
Leute gegen dich vorbringen?" Matthäus 26, 62.
Was soll Jesus dazu sagen? Sie würden ihm eh jedes Wort im Munde
herumdrehen.
Jesus schwieg. Matthäus 26, 63.
Wie hätte er auf so viele Lügen, Verdrehung und Verleumdung antworten
sollen. Er schwieg still, denn er wusste, dass seine Stunde gekommen war.
Der Hass und Neid dieser Leute war dermassen gross, dass sie nicht mehr
in der Lage waren, der Wahrheit Raum zu geben. Jesus liess es über sich
ergehen, wie es bereits in Jesaja vorausgesagt wurde:
Er wurde misshandelt, aber er trug es, ohne zu klagen. Wie ein Lamm,
wenn es zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, wenn es geschoren
wird, duldete er alles schweigend, ohne zu klagen." Jesaja 53, 7Was hätte er sagen sollen. Jeden Tag konnten sie ihm im Tempel zuhören, wie
er predigte, was er verkündigte. Sie sahen seine Wunder. Sie versuchten
ihn mit Fangfragen in die Falle zu locken und das gelang ihnen kein
einziges Mal.
Jesus schwieg zu den Lügen und liess geschehen, er wollte es geschehen
lassen – wegen Dir und mir!
Bibelstellen zum Nachschlagen: Jesaja 53, 7; Matthäus 21, 46; Markus
14, 56; Lukas 22, 2-6; Lukas 23, 4; Johannes 8, 17; Apostelgeschichte
6, 13-14
Jesus lässt sich verurteilen
Das Schweigen Jesu irritierte den Hohenpriester. Nun zwang er Jesus mit
einem Schwur zum Reden:
Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid. Sag uns: Bist du der
Messias, der Sohn Gottes?" – Matthäus 26, 63.
Übrigens war die Lüge über die Aussage von Jesus bezüglich des Tempels doch
nicht so hilfreich, denn jetzt versucht es der Hohenpriester ganz
frontal: Bist du der Messias, der Sohn Gottes?"
Interessant, er weiss immerhin, wer Jesus sein könnte! Und Jesus antwortete
kurz, knapp und klar:
Du selbst hast es ausgesprochen." Matthäus 26, 64.
Das ist eine eidliche Erklärung aufgrund der Beschwörungsformel und heisst
soviel, wie:
Wie du es sagst, so ist es.
Und er fügte hinzu – nicht im Sinne einer Rechtfertigung – sondern um ihnen
zu sagen, was geschehen wird:
Und ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn an der
rechten Seite des Allmächtigen sitzen sehen, und ihr werdet sehen, wie
er auf den Wolken des Himmels kommt." Matthäus 26, 64.
Jetzt war sich der Hohenpriester sicher, am Ziel seines Vorhabens zu sein.
Jetzt konnte er Jesus verurteilen, dass Jesus sich als der Sohn Gottes,
als der Messias bezeichnete, auf den Israel wartete, war für ihn Grund
genug zu handeln.
Er zerriss als Ausdruck höchster Empörung seine Kleider und rief:
Das ist Gotteslästerung! Matthäus 26, 65.
Wer Gott lästert, wird mit dem Tod bestraft. So steht es tatsächlich im
Gesetz:
Wer den Namen des Herrn schmäht, hat sein Leben verwirkt und muss von
der ganzen Gemeinde gesteinigt werden. Wer den Namen Gottes schmäht,
muss sterben. 3. Mose 24, 16Der Hohenpriester fragte nun den Hohen Rat, diese wichtigen Männer, die
sowieso schon lange wussten, wie das ausgehen würde, was sie mit Jesus
machen wollten.
Was ist eure Meinung?" Matthäus 26, 66.
Ja, was werden die wohl antworten?
Er muss sterben!" Matthäus 26, 66.
Darauf hatten sie ja schon lange gewartet. Nichts hatte sie in den letzten
Monaten mehr beschäftigt, als die Frage, wie sie Jesus töten könnten.
Sie wollten Jesus nicht glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Hätten sie
Jesus geglaubt, so wären sie vor ihm niedergefallen und hätten in
angebetet.
Ob wir Jesus glauben, was er hier über sich gesagt hatte, muss jeder von
uns selber entscheiden.
Bis heute geht es um diese Frage und um diese Entscheidung: Entweder hat
Jesus die Wahrheit gesagt und er ist der Sohn Gottes, er ist
auferstanden, er sitzt als König seines Reiches zur Rechten Gottes, er
wird wiederkommen als Richter der Welt; oder aber er hat einen Meineid
geschworen, und das Christentum wäre ein grosser Betrug, die Christen
"die elendsten unter den Menschen".
Ein Zwischending, ein Glaube, der diese logische Konsequenz nicht zieht,
sondern zwischen diesen Extremen vermitteln will, ist ein Unding, eine
Unwahrheit in sich selbst.[1]
Glaubst Du voll und ganz, was Jesus von sich sagt!
Eine Umfrage des "Spiegels" (1992) ergab, dass 51% aller evangelischen
Christen in Jesus von Nazareth lediglich einen wie auch immer von Gott
ausgezeichneten Menschen sehen, der lediglich in seinen Werken
weiterlebt.[2]
Jesus lediglich als vorbildlicher Mensch, aber nicht als Gott.
An dieser Frage entscheidet sich aber, wo wir unsere Ewigkeit verbringen
werden. Jesus war viel mehr als nur ein guter Mensch, sonst hätte sein
Leben und Sterben tatsächlich keine Bedeutung für uns, aber er ist
gekommen um einen wichtigen Auftrag zu erfüllen, wie er selber sagte:
Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern
um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben." Markus
10, 45.
Für Dich und mich hat er sich verurteilen lassen. Das Urteil ist in sich
widersinnig: Gott wird der Gotteslästerung angeklagt. Wie bedauernswert
Blind waren diese scheinbar wichtigen Leute.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 3. Mose 24, 16; Psalm 110, 1; Markus 10,
45; Johannes 19, 7
Jesus erduldet Spott und Hohn
Nach dem ausgesprochenen Urteil, war es, wie wenn ein Damm einbrechen
würde. Dem Hass gegenüber Jesus, wurde freier Lauf gelassen. Man
behandelte ihn schlimmer als ein Tier.
Sie spuckten ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige gaben
ihm Ohrfeigen und sagten: Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns:
Wer hat dich geschlagen?" Matthäus 26, 67.
Eigentlich will ich mir gar nicht wirklich vorstellen, was sich hier
ereignete. Unser Herr, der Sohn Gottes. Jesus, der bei der erschaffen der
Welt mitgewirkt hatte, wurde in solch schamloser Weise verspottet,
verhöhnt und gedemütigt. Und er liess sich das gefallen.
Wieso liess er sich das gefallen?
Wie wären diese Männer erschrocken, wenn sie realisierten, dass Jesus
tatsächlich jeden kannte, der ihn schamlos ins Gesicht schlug oder ihn
anspuckte.
Selbstverständlich hätte Jesus zu jedem Zeitpunkt den Vater um Hilfe bitten
können, wie er bei seiner Festnahme dem Petrus erklärte, der ihn mit dem
Schwert verteidigen wollte:
Glaubst du nicht, dass ich meinen Vater um Hilfe bitten könnte und
dass er mir sofort mehr als zwölf Legionen Engel zur Seite stellen
würde?" Matthäus 26, 53.
Jesus liess über sich ergehen, was Jesaja voraussagte:
Ich habe mich nicht gesträubt und bin vor keinem Auftrag
zurückgescheut. Ich habe meinen Rücken hingehalten, wenn sie mich
schlugen, und mein Kinn, wenn sie mir die Barthaare ausrissen. Ich habe
mich von ihnen beschimpfen lassen und mein Gesicht nicht bedeckt, wenn
sie mich anspuckten. Sie meinen, ich hätte damit mein Unrecht
eingestanden." Jesaja 50, 5-6
Vor lauter Abscheu wagt man kaum richtig hinzusehen, was hier geschah. Das
wird auch der Grund sein, warum das Kreuz nicht so populär ist, wer
möchte einen Gott, der von Menschen so gedemütigt wird.
Ja, Jesus liess sich völlig entwürdigen.
Wieso liess sich Jesus demütigen und entwürdigen?
Es gibt nur eine Antwort: Danke Jesus! Jesus, das hast Du für mich getan?
Wer bin ich denn, dass Du Dich so erniedrigen lässt? Ich danke Dir!!!
Bibelstellen zum Nachschlagen: Psalm 27, 12; Matthäus 26, 53
Schlussgedanke
Wegen mir liess ich Jesus verleumden und verspotten. Er ertrug die Lügen,
er liess sich verurteilen und er erduldete Spott und Hohn. Das alles tat
er freiwillig – für mich und für Dich!
Jesus, hat sein Leben für unsere Sünden hingegeben. Das tat er, um uns
aus der gegenwärtigen Welt zu befreien, die vom Bösen beherrscht wird.
Galater 1, 4Ganz freiwillig hatte das Jesus getan!
Im Filmbericht "Das grüne Geheimnis" wird das Leben in den Urwäldern
Südamerikas geschildert. Eine Begebenheit zeigt auf eindrückliche Weise,
was Jesus für uns getan hat.
Hirten müssen eine Büffelherde durch den Fluss bringen, denn auf der
anderen Seite des Flusses gibt es frisches Gras; auf dieser Seite war
alles abgeweidet. Im Fluss aber sind die Piranhas, Millionen kleiner
beutegieriger Fische mit scharfen Zähnen. Die Hirten nehmen einen Büffel,
ritzen ihn blutig und treiben ihn ins Wasser. Das Opfertier bäumt sich
auf, schlägt um sich und schreit in Todesschrecken. Um den Büffel herum
wird es blutrot. Wenn er sich aus dem Wasser reisst, sieht man heraus
gefressene Lücken in seinem Leib. Das Ende dieses furchtbaren Schauspiels
ist ein abgenagtes Skelett, das die Fluten mit sich treibt. Aber die
Herde ist gerettet. Oberhalb des Büffels hat sie wohlbehalten den
Todesstrom überqueren können.
Das ist ein eindrückliches Bild des grossen einmaligen Geschehens auf
Golgatha. Der Todesstrom – das eine Opfer – die gerettete Herde! Erst am
Kreuz erkennen wir die ganze Tiefe seine Liebe. Bsp.109.
Christus starb ja für uns zu einer Zeit, als wir noch ohnmächtig der
Sünde ausgeliefert waren; er starb für Menschen, die Gott den Rücken
gekehrt hatten." Römer 5, 6.
Nun ist es ja schon unwahrscheinlich genug, dass jemand sein Leben für
einen unschuldigen Menschen opfert; eher noch würde man es vielleicht
für einen besonders edlen Menschen tun." Römer 5, 7.
Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns
starb, als wir noch Sünder waren." Römer 5, 8.
Deshalb kann es jetzt, nachdem wir aufgrund seines Blutes für gerecht
erklärt worden sind, keine Frage mehr sein, dass wir durch ihn vor dem
kommenden Zorn Gottes gerettet werden." Römer 5, 9.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Galater 1, 4; 1. Timotheus 2, 6; Titus
2, 14; 1. Johannes 4, 9-10
Amen
