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Die Merkmale eines Demütigen Dieners

Philipper 2,25-3021.06.2026
Lern am Beispiel von Epaphroditus 5 Eigenschaften, die einen demütigen und dienenden Christen ausmachen.

Einleitung und Bild des unbekannten Soldaten

Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Ihr dürft schon einmal den Bibeltext für heute aufschlagen in Philipper 2. Wir möchten direkt anschließen an das, was wir letzte Woche gehört haben, und ich möchte euch mit einem kleinen Beispiel, einem kleinen Bild, das uns vielleicht hilft bei dem, worum es heute geht, mitgeben.
So haben ein paar Länder etwas gemeinsam: Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Polen, Russland, die Ukraine, England, die USA und einige andere. Sie alle haben etwas gemeinsam, weil sie alle ein Denkmal haben, das den Namen trägt: Grab des unbekannten Soldaten. Das ist ein Denkmal, das nicht einem konkreten Soldaten gewidmet ist. Es ist auch meistens oder oft so, dass da nicht einmal jemand begraben ist, sondern dass es ein symbolisches, prunkvolles Grab ist. Und es ist so, dass es in einigen Ländern sogar Ehrenwachen gibt. Es gibt zeremonielle Wachablösungen, und es gibt teilweise einfach einen feierlichen Akt zur Ehre dieser unbekannten Soldaten, die für dieses Land im Krieg waren und wo man einfach nicht mehr zuordnen kann, wer das überhaupt war. Zu deren Ehre sind diese Denkmäler in diesen Ländern errichtet.
Und natürlich haben diese Grabmäler auch verschiedene Inschriften zu Ehren dieser unbekannten Soldaten, die für ihr Land in den Krieg gezogen sind, die gestorben sind, und man weiß gar nicht mehr, wie sie heißen. In den USA stehen folgende Worte als Inschrift auf diesem Grabmal, auf diesem Denkmal. Dort stehen die Worte: Hier ruht in ehrenvoller Herrlichkeit ein amerikanischer Soldat, dessen Name nur Gott kennt. Hier ruht in ehrenvoller Herrlichkeit ein amerikanischer Soldat, dessen Name nur Gott kennt.
Und ja, es ist so typisch amerikanisch, dieser Patriotismus verbunden mit ihrem Glauben an Gott, so ein bisschen vermischt. Aber der Gedanke dahinter hat mich stark an das erinnert, worum es heute gehen soll. Der Name der Soldaten ist vielleicht bei den Menschen verlorengegangen, aber nicht bei Gott, so der Gedanke dahinter. Gott kennt jeden Einzelnen. Gott hat ihr Opfer für ihr Land gesehen, und er kennt jeden mit Namen, so der Gedanke hinter dieser Inschrift: Hier ruht in ehrenvoller Herrlichkeit ein amerikanischer Soldat, dessen Name nur Gott kennt.
Und etwas Ähnliches macht unser Text heute deutlich. Nämlich, dass Gott kein einziges seiner Kinder, die Jesus treu gedient haben, vergisst. Viele Dienste bleiben auch von Menschen unbeachtet. Über die wenigsten Christen der ganzen Kirchengeschichte der letzten zweitausend Jahre kennen wir überhaupt ihre Namen. Über die wenigsten wird ein Buch geschrieben, obwohl sie ihr Leben aufopferungsvoll für Jesus gelebt haben. Über die wenigsten wird ein Denkmal errichtet. Die wenigsten Christen der letzten zweitausend Jahre kennen wir überhaupt mit Namen. Aber Gott tut es. Und er erinnert sich nicht nur an jedes seiner Kinder, er vergisst keinen Dienst, er vergisst kein Opfer, er vergisst keine Träne, kein Gebet und keine Hingabe, die für ihn und für seine Gemeinde erbracht wurden.
Nun lesen wir heute von einem Mann, der eigentlich sonst völlig unbekannt ist. Und wenn wir diesen Brief nicht hätten, dann wäre er uns heute auch noch komplett unbekannt. Dann wüssten wir gar nichts über ihn. Er hat keinen Brief geschrieben, er war kein großer Prediger, er war kein großer Gelehrter, und er ist auch nicht, jedenfalls wissen wir das nicht, als Märtyrer gestorben oder unter Verfolgung gestorben, weil er so für Jesus gelebt hat. Und das ist gleich diese Ermutigung, die dieser Text mit uns mitgibt: dass dein Opfer von Gott gesehen wird, auch wenn es die Menschen vielleicht nicht sehen.
Und Paulus nennt diesen Epaphroditus in einem Atemzug mit Timotheus, von dem wir letzte Woche gehört haben, und auch mit sich selbst. In gewisser Weise ist es auch heute nur der zweite Teil der Predigt von letzter Woche. Und wir haben auch wieder denselben Titel, dasselbe Thema: Die Merkmale eines vorbildlichen oder die Merkmale eines demütigen Dieners. Auch heute schauen wir uns fünf Merkmale eines demütigen Dieners an.
Wir möchten erst einmal gemeinsam diesen Text lesen, Philipper 2,25-30. Da schreibt Paulus:
Doch habe ich es für notwendig erachtet, Epaphroditus zu euch zu senden, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, der auch euer Gesandter ist und Diener meiner Not; denn er hatte Verlangen nach euch allen und war bekümmert, weil ihr gehört habt, dass er krank gewesen ist. Er war auch wirklich todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt, und nicht nur über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Betrübnis um die andere hätte. Umso dringlicher habe ich ihn nun gesandt, damit ihr durch seinen Anblick wieder froh werdet und auch ich weniger Betrübnis habe. So nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren; denn für das Werk des Christus ist er dem Tod nahegekommen, da er sein Leben gering achtete, um mir zu dienen an eurer Stelle.
Das steht in gewisser Hinsicht zu der Absicht oder zu dem Ziel, das Paulus mit diesem Brief verfolgt, warum es überhaupt zu diesem Brief kam. Wir können im Grunde genommen unterscheiden zwischen den äußeren Umständen, die zu diesem Brief geführt haben, und der tatsächlichen, der eigentlichen Absicht, die Paulus mit dem Brief verfolgt.
Auf der einen Seite sehen wir in dem Brief, dass Paulus eine sehr enge Beziehung zu dieser Gemeinde hat und dass er auch, und das macht er gleich im ersten Kapitel, so ein bisschen einfach nur darüber berichten will, wie es ihm überhaupt geht. Sie hatten eine sehr enge Beziehung, und die Philipper wollten einfach wissen: Wie geht es Paulus jetzt in Rom im Gefängnis? In Kapitel vier widmet sich Paulus dem, was die Philipper ihm gegeben haben. Das ist so der Hintergrund des Briefes. Epaphroditus kommt nach Rom mit einem Geschenk, kann man sagen, also mit finanzieller Unterstützung, mit materieller Unterstützung für Paulus. Paulus bedankt sich dafür, und auch hier in diesem Abschnitt sehen wir, warum Paulus überhaupt diesen Brief schreibt: weil er mit diesem Brief Epaphroditus auch wieder zurückschickt nach Philippi, und er begründet ihnen, warum er das tut.
Denn er ist nicht einfach nur gekommen, um da ein Paket abzugeben und wiederzugehen. Es war kein DHL-Postbote, sondern er war da, um die Unterstützung zu bringen, die materielle, aber gleichzeitig auch dort zu bleiben bei Paulus. Es war quasi Teil dieses Geschenkes von Philippi an Paulus, dass er da bleibt und unterstützt und hilft, wo er kann. Und jetzt kommt er früher zurück nach Philippi. Welche Frage kommt natürlich bei den Philippern auf? Warum kommt Epaphroditus jetzt schon zurück? Hat Paulus ihn vielleicht gar nicht brauchen können? Vielleicht hat er irgendetwas kaputt gemacht oder was auch immer. Also das ist die Frage bei den Philippern: Warum kommt Epaphroditus überhaupt zurück? Das ist so das oberflächliche Ziel, die äußeren Umstände, die zu diesem Brief führen.
Aber es gibt auch eine eigentliche Absicht, die Paulus mit dem Brief verfolgt. Paulus will nicht einfach nur kurz berichten, wie es ihm geht, sich bedanken und Epaphroditus eben zurücksenden. Nein, sein Hauptaugenmerk liegt, und das sehen wir im Mittelteil dieses Briefes, vor allem in Kapitel 2 und 3, auf diesem überragenden Beispiel, auf diesem überragenden Vorbild von Jesus, in diesem Vorbild in Demut und Hingabe an Gott. Das ist dieses überragende Vorbild, das Jesus uns vorstellt, um sie zu motivieren, Jesus ähnlicher zu werden, ihm in seiner Hingabe und in seiner Demut zu folgen.
Aber er lässt sie damit nicht allein, mit diesem überragenden Vorbild, das wir alle nicht erreichen können, sondern er gibt ihnen quasi ganz einfache Vorbilder mit zur Hand, wo er sagt: Schaut, wie sie Jesus folgen, und folgt ihnen genauso, wie sie Jesus folgen. Er nimmt Timotheus als Beispiel, das haben wir letzte Woche gesehen. Er nimmt Epaphroditus als Beispiel. In Kapitel 3 spricht er auch von sich selber als so einem Vorbild. Und dann kommt er am Ende dieses Abschnitts in Philipper 3,17 zu folgenden Worten. Er schreibt: Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
Damit ist sicherlich nicht nur Paulus und Timotheus gemeint, sondern er nimmt Epaphroditus mit hinein und schreibt den Philippern: Schaut ihn euch an, schaut seine Eigenschaften an, wie sehr er aufopferungsvoll und hingebungsvoll Jesus dient, und ahmt ihm nach, wie er Jesus nachahmt. Und deswegen möchten wir uns auch heute die Charaktereigenschaften oder die Merkmale eines demütigen Dieners anschauen. Wie letzte Woche möchten wir uns fünf Merkmale eines demütigen Dieners anschauen.
Wir beginnen in Vers 25, und Paulus gebraucht fünf Worte, um Epaphroditus zu beschreiben. Eigentlich wäre jedes Wort für sich schon eine Eigenschaft, die über Epaphroditus deutlich wird. Aber wir möchten hier nur kurz überfliegen und auf eine Eigenschaft, die das alles zusammenfasst, hinauskommen.
Er bezeichnet ihn zuerst als seinen Bruder, also nicht einfach nur als jemanden, der ihm geholfen hat, sondern offensichtlich ist Epaphroditus zu ihm gekommen, und sie sind so zueinander gewachsen, dass eine enge, tiefe Freundschaft zwischen ihnen entstanden ist, dass er ihn in einem geistlichen Sinn als einen Bruder bezeichnet.
Es ist erstaunlich, wenn wir uns anschauen, wer auf der einen Seite Paulus ist und wer Epaphroditus ist. Wir haben auf der einen Seite einen Gemeindegründer, der unzählige Gemeinden gegründet hat, einen Missionar, einen Apostel, der Jesus mit eigenen Augen gesehen hat, der Gemeinden gegründet hat, der Leiter in diesen Gemeinden eingesetzt hat, der überall in der Weltgeschichte herumreist, um die Gemeinden zu unterstützen. Und auf der anderen Seite haben wir einen Mann, der einfach über 1000 Kilometer von Philippi nach Rom gereist ist. Also es ist nicht so, dass Epaphroditus irgendwie hervorgehoben wird für einen Mann, der besonders talentiert ist, der unfassbare Begabung hat, der ein toller Prediger ist, der eine tolle Lehre hat, der was auch immer sehr gut kann. Nein, Paulus nimmt ihn auf dieselbe Stufe, bezeichnet ihn als einen Bruder, obwohl sie in ihrer Begabung und in ihrem Talent und in dem, was Gott ihnen auferlegt hat, nicht unterschiedlicher sein können.
Aber das zugrunde liegende aufopferungsvolle Herz für Jesus, für seine Gemeinde, ist in beiden gleich. Und deswegen kann er ihn als seinen Bruder bezeichnen.
Er bezeichnet ihn als seinen Mitarbeiter, und eigentlich steckt in dem Wort schon alles, was wir wissen müssen über diesen Epaphroditus. Ein Mitarbeiter ist das Gegenteil von jemandem, der dagegen arbeitet. Das steckt schon in dem Wort drin. Epaphroditus war einer, für den war es kein Problem, wenn er die zweite Geige spielt. Für ihn war es wichtig, dass es um das Wesentliche geht, dass es um Jesus geht, um sein Evangelium, um seine Gemeinde. Ihm ging es nicht darum, dass er irgendwie seinen eigenen Willen durchsetzt. Und in gewisser Hinsicht können wir in diesem Mein Mitarbeiter dasselbe sehen, was er über Timotheus sagt, über den er sagt: Er ist gleichgesinnt. Wir ziehen an einem Strang, und genauso Epaphroditus: Er ist mit dabei, er zieht mit an diesem Strang, wir gehen in dieselbe Richtung, wir haben dasselbe Ziel, und wir tun nicht mit unseren eigenen egoistischen Vorstellungen da irgendwie rumblenkeln und alles kaputt machen. Es ist ein Mitarbeiter.
Er bezeichnet ihn auch als Mitstreiter, also er ist nicht nur dabei, wenn es leicht ist, wenn es gut läuft. Paulus konnte sich darauf verlassen: Er ist auch dabei, wenn es hart auf hart kommt. Auf ihn kann ich mich verlassen, wenn es eng wird, wenn es schwierig wird.
Das Vierte ist, er wird als Gesandter der Philipper bezeichnet, und das klingt erst einmal nach nichts Großem. Aber ihr müsst euch das so vorstellen: Stellt euch vor, wir sammeln heute, und jeder gibt so viel, wie er geben kann. Wir haben so ein paar tausend Euro zusammen. Und jetzt ist die Frage: Wem vertrauen wir? Wem würdest du das geben und sagen: Das ist der Mann, den schicken wir jetzt über tausend Kilometer mit diesem Geldpaket, um dort zu unterstützen? Das ist Epaphroditus. Das ist der, an den die Gemeinde gedacht hat, wenn es darum ging: Wem vertrauen wir das an? Wer geht diesen Weg durch, um Paulus in seiner Not zu helfen?
Das ist das Nächste, was wir sehen. Er ist Diener meiner Not, und das in doppelter Hinsicht. Zum einen war er bereit, diesen anstrengenden Weg über eintausend Kilometer zu gehen, und zum anderen war er selber das größte Geschenk für Paulus, weil er selber dort geblieben ist, um zu helfen.
Nun, was machen diese fünf Begriffe oder diese fünf Titel Epaphroditus deutlich? Er war zuverlässig, er war treu. Die Gemeinde wusste: Wen senden wir? Und sie wussten: Das ist der Mann, der macht das, auf den ist Verlass, der ist treu. Er wird nicht bei der Hälfte stehenbleiben, weil er denkt: Boah, ist doch anstrengend, irgendwie ist Süditalien auch ganz schön. Nein, sie wussten, er wird das durchziehen bis zum Ende, egal wie anstrengend es ist.
Seht ihr, dieser Epaphroditus, es ist nicht, wie gesagt, ihr seht es, es ist nicht eine große Gabe oder ein großes Talent notwendig, dieses Paket da hinzubringen, außer dass man laufen können muss, viel laufen. Aber es ist keine große Begabung notwendig in dem Sinne. Aber er war verlässlich, er war treu in seinem Dienst. Im Grunde genommen kann man Epaphroditus so ein bisschen vergleichen wie einen Brückenpfeiler. Wenn du drüber fährst, dann siehst du den nicht, aber glaub mir, du wirst es merken, wenn der nicht da ist. So war Epaphroditus, auf ihn konnte man sich verlassen. Er war treu in seinem Dienst, und es ging ihm nicht darum, irgendwie ins Rampenlicht zu kommen, nur die großen, wichtigen Aufgaben zu übernehmen. Nein, er hat auch diese Aufgabe übernommen und ist diesen Weg gegangen, um dieses Paket dorthin zu bringen.
Da möchte ich euch Mut machen, weil es nicht darum geht, und da sind wir bei, wir hatten es ja im letzten Jahr, da haben wir uns über Gaben und Talente unterhalten, unsere Gedanken: Welche Gabe hatte ich? Wir sehen bei Epaphroditus, das ist überhaupt nicht der Punkt, das ist gar nicht das Wesentliche. Es ist dieses aufopferungsvolle, zuverlässige Treue, egal was zu tun ist für Jesus. Ich mache das, ich gehe diesen Weg, auch wenn es unfassbar anstrengend ist. Er ist zuverlässig und er ist treu.
Ich habe ein kleines Beispiel mitgebracht für so eine Zuverlässigkeit, für so eine Treue. Es ist so, es gibt diese Online-Plattform, wo Predigten hochgeladen werden, Crossload, vielleicht sagt das eher der jüngeren Generation etwas, einfach eine Plattform, wo verschiedenste Prediger oder eben die Predigten hochgeladen werden, und ja, auch meine Predigten werden da immer hochgeladen. In der Regel ist es so, dass es so eine Patenschaft gibt zwischen dem Prediger und jemandem, der sich darum kümmert, dass seine Predigten immer hochgeladen werden. Ich habe einen aus dieser Gemeinde gefragt, ob er das macht, und ich finde es erstaunlich, weil bei mir im letzten Jahr dann gesagt wurde, es gibt nur zwei Prediger, bei denen das funktioniert. Es gibt offensichtlich nur diese zwei Leute, die so zuverlässig sind. Das finde ich beeindruckend, und es ist nur eine Kleinigkeit, es ist keine große Sache, aber es ist diese Treue, diese Zuverlässigkeit. Das passiert einfach, das läuft im Hintergrund. Und auch hier haben wir in der Gemeinde noch viel mehr so treue Diener, die aufopferungsvoll vielleicht doch mal ihre Familie hinten anstellen, um zuverlässig ihren Dienst zu tun.
Und wir sehen, wie schwer es Paulus gefallen sein muss, diesen Mann zurückzuschicken, diesen zuverlässigen Epaphroditus. Und die Frage, die natürlich aufkommt bei den Philippern, also im Grunde genommen kannst du es dir vorstellen, wie wenn du dein Kind zu den Nachbarn lässt und du sagst: Okay, um 18 Uhr seid ihr wieder zu Hause, und um 16 Uhr kommt es wieder nach Hause. Dann ist die erste Frage, die du stellst: Okay, warum sind sie wieder zu Hause? Irgendetwas ist passiert, irgendwer hat irgendetwas angestellt. Und das ist auch die Frage der Philipper: Wieso kommt er wieder zurück? Das ist eigentlich das, was Paulus beantwortet ab Vers 26. Aber wir sehen hier auch vier weitere Merkmale eines demütigen Dieners.
Das Erste, was wir sehen in Vers 26, oder das Zweite: Das Erste ist zuverlässig, das Zweite ist, er ist selbstlos. Schaut um Vers 26: Denn er hatte Verlangen nach euch allen und war bekümmert, weil ihr gehört habt, dass er krank gewesen ist. Also der Grund, den Paulus nennt, ist nicht: Ja gut, Epaphroditus hatte Heimweh, er hatte keinen Bock mehr auf Rom, Griechenland ist viel schöner, er wollte einfach wieder nach Hause oder er hatte Angst, dass er wie Paulus im Gefängnis landet. Nein, das war alles nicht der Grund. Seine Sorge galt auch nicht ihm selber. Er war nicht besorgt darum, dass er jetzt so krank ist, dass er irgendwie jetzt auch Paulus nicht mehr wirklich helfen kann, weil er jetzt diese schwere, starke Krankheit hat und fast gestorben wäre. Sondern er ist bekümmert, und es ist interessant, dieses Wort bekümmert: Es ist dasselbe Wort, das die Evangelisten verwenden für Jesus im Garten Gethsemane. Nun natürlich nicht auf dieselbe Art und Weise, aber bei Epaphroditus: Er war bekümmert, er hatte Sorge. Warum? Weil die Philipper sich um ihn Sorgen gemacht haben.
Und ich habe mich mit einer Frau über diesen Vers unterhalten, und sie hat folgenden Satz dazu gesagt, und ich glaube, das ist auch so ein bisschen etwas typisch Weibliches: Er hat gesagt, irgendwie ist es süß. Und es stimmt, irgendwie ist es süß. Die Philipper machen sich Sorgen um Epaphroditus, er macht sich Sorgen um sie, Paulus macht sich Sorgen um Epaphroditus, weil er sich Sorgen macht über die Philipper, weil sie sich Sorgen machen um ihn. Also jeder ist in Sorge, aber um den anderen. Keiner ist in Sorge um sich selber. Und das ist das Schöne, was wir hier sehen.
Und vielleicht wirfst du jetzt ein: Hey, aber warte mal, Paulus sagt doch in Kapitel 4, dass wir alle unsere Sorgen auf Jesus werfen sollen. Also wie passt das zusammen? Alle sind hier besorgt umeinander, aber wir sollen doch unsere Sorge auf Jesus werfen. Und das ist das Schöne hier dran. Seht ihr, wir können unsere Sorge auf Jesus werfen, damit wir uns um andere sorgen können, damit wir uns um andere kümmern können. Also es ging ihm nicht um ihn selber. Er ist wie eine liebevolle Mutter, die trotz Krankheit, trotz vielleicht Übernächtigung trotzdem nur um das Kind besorgt ist. So ist Epaphroditus: diese Selbstlosigkeit und die Sorge um andere, obwohl er derjenige ist, der schwer krank ist. Aber er versinkt da nicht irgendwie in Selbstmitleid oder so, sondern er ist besorgt um andere, und diese selbstlose Sorge um andere.
Ich glaube, dass einige hier sind, die genau das haben: die selbstlos sind, die ihre schlaflosen Nächte damit verbringen, für andere zu beten, die selbstlos sind, indem sie einfach mal ihr Hobby hinten anstellen, um für andere da zu sein, um anderen zu helfen, die selbstlos sind, auch dann, wenn es keiner sieht. Aber Gott sieht es. Und Jesus sagt an einer Stelle: Was ihr mir getan habt oder was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Also Jesus nimmt es persönlich. Jesus nimmt es persönlich, wenn seine Gemeinde verfolgt wird, das sehen wir bei Paulus, als Jesus Paulus auf dem Weg nach Tarsus erscheint. Aber Jesus nimmt es auch in positiver Hinsicht persönlich, wenn wir einem seiner Brüder und Schwestern dienen, wenn wir etwas selbstlos opfern, um Jesus und seiner Gemeinde zu dienen. Gott vergisst kein Opfer, das für ihn gebracht wird.
Und das bringt uns zum dritten Punkt. Es ist eigentlich so, dass das wesentliche Kennzeichen von Epaphroditus seine Opferbereitschaft ist. Ein demütiger Diener ist selbstlos, er ist zuverlässig, treu, er ist opferbereit, und das sehen wir in Vers 27 und dann auch in Vers 30. Da heißt es, er war auch wirklich todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt, und nicht nur über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Betrübnis um die andere hätte. Und in Vers 30: Denn für das Werk des Christus ist er dem Tod nahegekommen, da er sein Leben gering achtete, um mir zu dienen an eurer Stelle.
Es ist diese Opferbereitschaft für Jesus. Und das Ding ist: Wenn wir an Opferbereitschaft denken, wenn wir an Christen denken, die viel für Jesus geopfert haben, die ihr Leben hingebungsvoll für Jesus gelebt haben, an wen denken wir zuerst? Nun, wir denken an Märtyrer, die in die Mission gegangen sind, die in die hintersten Ecken gegangen sind, dort für Jesus gestorben sind. Wir denken an Menschen wie Jim Elliot, wie Nate Saint, wie David Brainerd, wir denken an solche. Wir denken nicht an jemanden, der über tausend Kilometer zu Fuß gegangen ist, um ein Paket zu überreichen. Da denken wir nicht dran. Aber Paulus erhebt ihn eigentlich auf dieselbe Stufe. Für Christus hat er das gemacht, um meinetwillen, er wurde todkrank. Nun, wir wissen nicht wann. Vermutlich, ich würde vermuten, dass es irgendwie am Ende seiner Reise war oder gerade wegen seiner Reise, vielleicht auch, dass er krank wurde, dass er währenddessen krank wurde und trotzdem gesagt hat: Okay, Paulus braucht mich, ich ziehe das jetzt durch bis nach Rom. Und das hat ihn vielleicht noch fertiger gemacht, sodass er todkrank wurde. Wir wissen auch nicht was, wir wissen nicht welche Krankheit. Wenn ihr euch die Beschreibung anschaut, heißt es, dass er todkrank war, dass er dem Tod nahegekommen ist. Das heißt, welche Krankheit passt da wahrscheinlich am besten dazu? Wahrscheinlich so ein klassischer Männerschnupfen, der da beschrieben ist. Jedenfalls würde ich das so beschreiben, wenn mich jemand fragt.
Dieser Epaphroditus, sein Opfer geht so weit, seine Opferbereitschaft, dass er bereit war, für Paulus zu sterben. Warum? Weil er Jesus darin nachfolgen wollte. Und schau in Vers 30: In Vers 30 heißt es, er achtete sein Leben gering. Wörtlich heißt es eigentlich, zur Seite werfen. Und dieses Geringachten wurde eigentlich für Spieler, also Glücksspieler, die ihr Geld im Glücksspiel einfach versenkt haben, dafür wurde das verwendet. Und das ist das, was Epaphroditus kennzeichnet: dass er quasi sein Leben aus Liebe zu Paulus einfach so wegwerfen würde, so gering achtet, so sich selbst zurückgestellt hat.
Und das, was Paulus möchte, und das ist nicht das, was aus diesem Text hervorgeht, ist nicht: Wir müssen jetzt so hart arbeiten, bis wir alle todkrank sind. Das ist nicht das Ziel von Paulus. Aber es ist diese Opferbereitschaft, diese Opferbereitschaft eines demütigen Dieners, die sich nicht einfach nur darin zeigt, dass ich jetzt in das hinterste Land fahre, um dort als Missionar zu dienen, unter widrigsten Umständen. Nein, vielleicht bedeutet es aber einfach auch, an seine Grenzen zu gehen für seine Geschwister in der Gemeinde, vielleicht sogar über seine Grenzen hinaus zu gehen für seine Geschwister in der Gemeinde.
Also die Frage, die dieser Text stellt, ist nicht: Wie wenig kann ich tun für Jesus, dass ich noch dabei bin und dass ich kein schlechtes Gewissen habe? Das ist nicht die Frage, sondern die Frage ist: Wie sehr willst du sein wie Jesus? Die Antwort von Epaphroditus war einfach nur Ja. Er wäre am liebsten genau so wie Jesus gewesen, diesem ultimativen Vorbild folgend, sein Leben hingeben für seinen Bruder Paulus.
Und schaut in Vers 30, und es ist noch einmal, um diesen Punkt deutlich zu machen, Paulus schreibt: Er ist für das Werk des Christus dem Tod nahegekommen, also für Jesus dem Tod nahegekommen. Aber dann sagt er im zweiten Teil: Er achtete sein Leben gering, um mir zu dienen an eurer Stelle. Also in gewisser Hinsicht sagt Paulus: Das ist dasselbe. Er dient mir heißt gleichzeitig, er dient Jesus. Und er dient Jesus heißt gleichzeitig, er dient mir. Warum? Weil Jesus sich so sehr mit seinen Kindern, mit seiner Gemeinde identifiziert, dass wir sagen können: Wenn wir den Geschwistern und der Gemeinde dienen, dann ist es, wie wenn wir Jesus selber dienen. Und deswegen sagt er genau das: Er ist für das Werk des Christus bis an seine Grenze und darüber hinaus gegangen.
Zu den nächsten zwei Punkten kommt vielleicht ein kleiner Exkurs, weil ich glaube, dass dieser Vers 27 sehr viel deutlich macht, wo wir ein falsches Verständnis teilweise in der Christenheit haben über Krankheit. Schau dir mal diesen Vers 27 an, nur ganz kurz, er macht ein paar Sachen über Krankheit deutlich. Zum einen macht er deutlich, dass Gesundheit Gnade Gottes ist, dass es Erbarmen Gottes ist. Seht ihr, in Römer 3,23 steht, dass wir alle in Sünde leben, und in Römer 6,23 schreibt Paulus weiter: Der Lohn der Sünde ist was? Der Tod. Also ist alles andere Gnade. Genau das ist der Punkt, den Paulus hier ja auch deutlich macht. Dieses, dass er weiterleben darf, das ist Erbarmen. Es ist nicht unser Recht, es ist nicht sein Recht gewesen, dass er jetzt wieder gesund wird. Es ist Gnade und Erbarmen Gottes.
Und was es auch deutlich macht: dass Krankheit nicht immer eine Folge von Sünde ist. Das gibt es auch manchmal in der Christenheit: Okay, er ist schwer krank, welche Sünde hat er begangen? Auch dieses Denken gibt es manchmal, und der Vers macht genau das Gegenteil eigentlich deutlich. Und was es auch deutlich macht, ist: Es ist nicht zwingend notwendig, dass Gott ein Wunder tun muss, um Krankheiten zu heilen. Gott heilt nicht jede Krankheit, selbst wenn wir dafür beten. Das muss nicht bedeuten, dass Gott durch ein Wunder heilt. Paulus hat einige in der Verbreitung des Evangeliums durch ein Wunder geheilt, und sie wurden sofort wieder gesund. Bei Epaphroditus musste er einfach nur warten, hoffen und beten, dass er wieder gesund wird. Und Gott hat sich erbarmt über ihn, über Epaphroditus, über die Gemeinde in Philippi.
Das nur als kleine Anmerkung zu diesem Vers 27 und das, was er uns über Krankheit lehrt. Aber gehen wir weiter. Wir haben drei Merkmale angeschaut, was einen Diener ausmacht. Er ist treu, er ist opferbereit, er ist zuverlässig, er ist selbstlos. Und die nächsten zwei Punkte, die wir uns anschauen möchten, sind eher Folgen davon.
Was ist die Folge davon, ein demütiger Diener zu sein? Er dient zur Freude anderer. Er bewirkt Freude bei anderen. Schaut in Vers 28: Umso dringlicher habe ich ihn nun gesandt, damit ihr durch seinen Anblick wieder froh werdet und auch ich weniger Betrübnis habe, damit sie sich wieder freuen können. Und sei ehrlich: Ist es nicht so, wenn du jemandem begegnest oder wenn jemand auf dich zukommt, von dem du weißt, er ist selbstlos, er kümmert sich nicht nur um seine Sorgen, er dreht sich nicht nur um sich selber, er ist nicht die ganze Zeit nur am Nörgeln, sondern er ist ein dankbarer Mensch, der selbstlos dem Beispiel Jesu folgt, was ist deine Reaktion? Du wirst sagen: Boah, der schon wieder. Nein, du wirst dich freuen. Du wirst dich freuen über diesen Menschen, der selbstlos versucht, so gut es geht, diesem Beispiel Jesu zu folgen und selbst aufopfernd sich selbst nach hinten zu stellen. Das bewirkt Freude in uns, oder ist es nicht so? So war es auch bei Epaphroditus. Der Gedanke ist nicht: Okay, Epaphroditus war einfach super beliebt, Epaphroditus war eine coole Socke, deswegen haben sich alle gefreut, wenn er zurückkam. Nein, es war einfach, weil er so ein selbstloser Mensch war, hat das Freude bewirkt bei den Philippern. Freude, die in Jesus verwurzelt ist und in der Nachfolge von Jesus.
Also die Frage an dich und mich ist: Wie wirkst du quasi auf andere? Ist es ermutigend für andere, wenn du da bist? Ist es zu ihrer Freude oder ist es eher eine Belastung, weil du eigentlich nur so ständig am Nörgeln bist und alles irgendwie schlecht redest? Also bewirkst du Freude, weil du ein aufopferungsvoller, selbstloser Diener bist und andere freuen sich, dich zu sehen, weil du so diesem Beispiel Jesu nachfolgst? Nun, Epaphroditus war so einer, der hat Freude bei den anderen bewirkt.
Paulus geht noch einen Schritt weiter. Das ist jetzt vielleicht sogar ein bisschen provokant, was er schreibt. Das Fünfte, was wir sehen, ist: Ein demütiger Diener verdient Ehre. Er verdient Ehre. Schaut in Vers 29: So nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren. Also nicht nur mit Freude aufnehmen, sondern sie sollen ihn in Ehren halten, ihn wertachten. Ihm einen besonderen Platz geben, der ihn quasi so in die Hall of Fame hineinpackt. Hall of Fame, für die, die es nicht kennen, das ist so die Ehrenhalle für berühmte Sportler, die sehr viel erreicht haben, die besonders talentiert waren. Und Paulus sagt: Nein, er macht genau das Gegenteil. Er nimmt solche, die demütig, selbstlos gedient haben, und das sind die, denen ihr einen Ehrenplatz geben solltet, ähnlich wie diesen unbekannten Soldaten, durch diese verschiedenen Zeremonien diese Ehre entgegengebracht werden soll.
Und es ist provokant, was Paulus schreibt. Erst in der ersten Stunde haben wir zwei, drei Lieder gesungen, wo es genau darum ging, dass Gott allein die Ehre gebührt. In Psalm 115 heißt es: Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre. Römer 11 heißt es: Von ihm, durch ihn und für ihn sind alle Dinge, ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Also wie passt das zusammen, dass Paulus im Römer schreibt: Ihm sei die Ehre, und dass er hier sagt: Haltet solche in Ehren? Also sollen wir jetzt einen Menschen ehren?
Nun, achte darauf: Es ist nicht so, dass Epaphroditus nach dieser Ehre streben soll, aber sie sollen ihn so ehren. Ein einfaches Beispiel: Wenn ich über deinen Sohn oder deine Tochter sage: Hey, die sind superfreundlich, die sagen immer Danke, sie sind wohlerzogen. Wen ehre ich damit? Nun, ich ehre deinen Sohn oder deine Tochter, aber ist es nicht auch zu deiner Ehre, dass sie gut erzogen sind und dass andere das sehen und sehen: Sie sind gut erzogen? Genau so ehrt es Gott den Vater, es ehrt Jesus, wenn wir diejenigen wertachten, diejenigen für wertvoll erachten, die diesem überragenden Beispiel von Jesus folgen und selbstlos dienen. Wir ehren Gott den Vater, wenn wir nicht die ehren, die besonders talentiert, die besonders begabt sind, sondern die, die zuverlässig, die treu, die selbstlos, die aufopferungsvoll Jesus und seiner Gemeinde dienen. Damit ehren wir Gott den Vater, wenn wir diese Menschen hochhalten, wenn wir diese Menschen ehren.
Also die Frage ist: Wen ehren wir? Von wem sprechen wir in den höchsten Tönen? Von dem, der so die größten Talente, die größte Begabung hat, oder der, der seinen Stolz und seinen Hochmut nach hinten stellt und selbstlos dient? Wer ist von uns wertgeachtet? Nun, Epaphroditus, er folgt dem Beispiel Jesu, und er dient Jesus treu, er dient Jesus zuverlässig, wo er kann. Auch wenn es ungemütlich wird und auch dann, wenn es keine ehrenvolle Aufgabe ist, er dient selbstlos, er ist um andere mehr besorgt als um sich selber, er ist bereit, Opfer zu bringen, ja, sogar sein Leben zu opfern für seinen Bruder Paulus.
Er ist unermüdlich in seinem Dienst, auch wenn es nicht auf der Bühne ist, wo alle ihn sehen, sondern im Hintergrund. Er weiß: Gott sieht es, und er will einfach nur seinem Beispiel Jesus folgen, seinem Vorbild. Er hat nicht die Begabung eines Timotheus oder die Talente eines Paulus, aber er hat dasselbe Herz, das in Demut und voller Hingabe diesem überragenden Beispiel Jesus folgen möchte, der nicht nur seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hat, sondern der die Herrlichkeit beim Vater verlassen hat, sich zu einem Menschen herabgelassen hat, sogar zu einem Diener der Menschen wurde und zum Tod am Kreuz gegangen ist für uns.
Und er selbst sagte in Markus 10,43, und damit würde ich auch sagen, dass das bestätigt, was Paulus hier sagt, dass wir diejenigen in Ehre halten sollten. Jesus sagt, und mit diesen Worten möchte ich auch schließen, Markus 10:
Unter euch aber soll es nicht so sein; wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave von allen sein.
Weil wir so diesem Beispiel von Jesus folgen. Und Epaphroditus war so jemand, der diesem Beispiel Jesu gefolgt ist und selbst aufopfernd und treu diesen Weg gegangen ist, um diesem Vorbild Jesu zu folgen und aller Diener zu sein. Amen.