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Aber ich hab doch was anderes gelernt

Der Quereinstieg in ein Gaming-Startup als Berufung
01.08.2023
EventTeil 17 / 21Jugendkonferenz für Weltmission 2023

Einstieg mit Fragen zur Zielgruppe

Weil man ja nicht an seinem Publikum vorbeireden möchte, habe ich am Anfang erst einmal ein paar Fragen mitgebracht. Es bringt schließlich nichts, wenn ich mir hier einen schönen Vortrag ausdenke, ihr aber am Ende mit einer ganz anderen Fragestellung hier seid.
Deshalb habe ich zunächst einige Fragen an euch. Bitte hebt einfach eindeutig die Hand, wenn ihr euch angesprochen fühlt.
Wer sucht denn hier noch gerade seine Berufung? Bitte Hand hoch.
Okay, das sind ungefähr die Hälfte, würde ich sagen.
Wer ist hier, weil er vor allem die Geschichte meiner Berufung hören möchte und wie das mit dem Gaming-Startup und so weiter alles war?
Ja, das sind vielleicht so drei Viertel.
Wer ist an einem Quereinstieg in etwas interessiert, also an einem Weg, der ganz anders ist als das, was man gerade macht?
Das sind nur etwa ein Viertel. Wenn man den Titel „Quereinstieg“ hört, könnte man meinen, es wären mehr, aber gut, dass wir das klären.
Und wer ist an Selbständigkeit, Unternehmertum oder einer Gründung interessiert?
Ah, okay, das sind etwa ein Drittel, interessant.
Wer möchte in dem Vortrag so richtig tief in Exegese und Bibelarbeit einsteigen?
Das sind die wenigsten, alles klar.
Gut, ich habe mich nämlich auf alle Szenarien vorbereitet. Dann fällt der Teil mit der Exegese erst einmal weg. Nein, das ist sehr schön, dann fangen wir mal an.

Der unerwartete Weg zum Theologiestudium

Du hast gesagt, ich habe angefangen, Theologie und Geschichte zu studieren. Das war aber eigentlich eher so aus Versehen, könnte man sagen.
Eigentlich wollte ich in die Werbung gehen, weil ich ein ganz kreativer Kopf bin. Ich denke gerne etwas verrückt und außerhalb der Box. Außerdem spiele ich gerne mit Worten. Mein Ziel war es, Werbetexter zu werden. Deshalb bin ich zum Berufsberater gegangen und habe gefragt, wie ich Werbetexter werden kann. Er sagte, es gibt kein Studium dafür.
Mein Vater hat mir immer gesagt, wenn du nicht studiert hast, kannst du es gleich vergessen. Jemand ohne Studium bringt nichts. Das saß ganz tief in mir drin, und ich dachte: Okay, ich muss studieren. Also habe ich beim Berufsberater gefragt, was ich studieren kann. Ich sagte, so Geisteswissenschaften, mit denen kann man ganz gut einen Quereinstieg ins Werbetexten schaffen, also Germanistik und so weiter.
Schon in meiner Jugend hatte ich Erlebnisse, bei denen ich dachte: Hey Gott, ich will auf jeden Fall den Weg mit dir gehen. Ich hatte auch erkannt, dass Jesus die Wahrheit und das Leben ist. Das war so zwischen zwölf, dreizehn, vierzehn Jahren.
Mit 15 fing es dann an, dass man mit seinen Freunden ausgegangen ist. Zu der Zeit habe ich auch im Landeskader Judo gemacht und war dort ziemlich gut in verschiedenen Bereichen. Trotzdem habe ich mich lieber mit meinen Freunden zum Trinken getroffen, anstatt meine Talente weiterzuverfolgen, die mir gegeben wurden.

Die Bedeutung der Talente und das Gleichnis von den Pfunden

In Lukas 19 gibt es das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden. Meiner Meinung nach ist das eine ziemlich wichtige Stelle. Im Nachhinein habe ich mit etwas Bitterkeit auf mein Leben zurückgeblickt. Mir wurden einige Talente in die Wiege gelegt, und ich hätte viele verschiedene Dinge machen können. Immer wieder habe ich mal hier, mal dort etwas angefangen – mal ein bisschen Texten, mal etwas Musik, mal etwas anderes. Doch ich habe nie wirklich konsequent durchgezogen, sondern immer wieder aufgehört.
In der Lukasstelle werden den Verwaltern Pfunde anvertraut. Ich sehe darin eine schöne Parallele zu dem, was wir bei unserer Geburt erhalten haben. Gott hat sich schon vorher überlegt, wer aus uns werden wird. Das ist der erste Teil unserer Berufung: womit wir bei unserer Geburt ausgestattet sind, wie wir in unserer Kindheit durch Erziehung geprägt werden und was wir alles mitbekommen. Wir haben eine gewisse Veranlagung, Talente gegeben bekommen, und das ist bereits der erste Teil.
Gott sagt ganz klar: Das sollst du nicht einfach vergraben oder ungenutzt lassen. Die Menschen, die ihre Talente richtig einsetzen und viel daraus machen, erhalten im Gleichnis eine große Belohnung. Wer jedoch nichts daraus macht, wird später bestraft. Er wird hinausgeworfen in die Finsternis, und mit ihm werden schlimme Dinge geschehen.
Ich glaube, das ist der erste wichtige Punkt, der uns bewusst sein muss, wenn wir uns fragen: Was ist meine Berufung? Es hilft schon, wenn man einfach auf sich selbst schaut: Wie hat Gott mich geschaffen? Was kann ich eigentlich? Wo liegen meine Talente? Und dann sollte man nicht leichtsinnig damit umgehen, indem man sagt: „Ach, lass mal lieber die ganze Zeit weggehen, trinken und zocken.“ Zocken ist an sich nicht schlimm, aber wenn man es zu exzessiv betreibt, ist es auch nicht gut.
Ich selbst habe in meiner Jugend sehr exzessiv gezockt und viele meiner Talente dadurch schleifen lassen.

Der Weg zum Theologiestudium und die Suche nach Gott

Und zurück zum Berufsberater: Ja, also Theologie – ich wusste schon immer irgendwie, dass ich es Gott versprochen habe und ich wusste, er wird mich irgendwann wieder rufen. Aber ich habe mich davor gedrückt, so ein bisschen wie Jona, lieber mal mit dem Schiff wegzufahren, anstatt nach Ninive zu gehen.
Irgendwie hat es mich aber beim Beginn des Studiums wieder auf diese Schiene gebracht. Ja, okay, mache ich halt Theologie, mache ich halt Geschichte. Ja, okay, kann ich ja dann immer noch als Werbetexter mitwirken. Lehrer finde ich eigentlich auch ganz cool, vielleicht werde ich im Notfall auch Lehrer.
Dann war ich eine Zeit lang im Lehramtsstudium und fand das alles ganz toll. Zu der Zeit war mein Glaube nicht so wirklich lebendig, sage ich mal. Entgegen der landläufigen Meinung, dass die böse Uni alle vom Glauben wegbringt, war es bei mir andersherum.
Durch mein Theologiestudium, weil ich auch daran interessiert war, Gott tatsächlich zu finden, bin ich ihm tatsächlich sehr viel nähergekommen. Ich habe gemerkt: Hey, okay, da ist auf jeden Fall was dran, aber irgendwie fühlt es sich noch nicht so ganz richtig an, wie wir das machen.
Für mich waren zu dem Zeitpunkt alle Freikirchen irgendwie totale Sekten und so weiter. Ich war Kind der Landeskirche, Uni und Hardcore-Lutheraner. Dann bin ich aber mal in so eine Freikirche gegangen und habe gemerkt: Oh, hier weht irgendwie der Heilige Geist. Die Leute leben so, wie ich es eigentlich immer in der Bibel gesehen habe, so wie ich es dort lese.
An der Uni ist das irgendwie alles super schlau und bewahrt einen auch vor viel Quatsch, aber es ist nicht lebendig. Dann haben sich bei mir diese zwei Seiten irgendwie befruchtet, und ich wurde immer neugieriger, was es denn mit diesen Geistesgaben und diesen ganzen Zeugnissen, den Wundern und dem Wirken Gottes auf sich hat.
Dann habe ich angefangen, einen CVJM in Heidelberg zu gründen. Ich habe überlegt, ob ich jetzt ins Referendariat gehen soll. Eigentlich hat mir das Lehren mega Spaß gemacht, die Kinder waren auch happy.
Als ich in meinem Praxissemester war, hat eine sechste Klasse gesagt, als ich gesagt habe, ich muss jetzt in eine andere Klasse nach ungefähr vier Wochen: „Was? Warum?“ Ich habe gesagt: „Das ist halt so die Regel.“ „Wer sagt das?“ „Die Schulleitung.“ Dann haben sie gesagt: „Ja, die zeigen wir an.“ Und ich habe gedacht, das ist das schönste Lob, das man bekommen kann.
Es hat mir große Freude gemacht, aber ich war auch ein bisschen frustriert, dass sich in der Breite nicht so viel ändert. Die Arbeit vor Ort mit Menschen ist unfassbar wertvoll, aber ich war immer frustriert, dass sich im Großen und Ganzen nichts ändert, wenn ich gute Arbeit an meinem Ort mache.

Der Wunsch nach struktureller Veränderung und die Promotion

Und deswegen habe ich dann gedacht: Okay, irgendwie möchte ich strukturell später mal etwas ändern. Ich kann nicht so weitermachen, wie es jetzt im Kirchgrad ist. So etwas kann ich mir nicht mit ansehen. Wir haben die beste Botschaft der Welt, aber bei der Übermittlung hapert es manchmal noch ein bisschen.
Deshalb habe ich meine Promotion begonnen, mit dem Thema Strukturen zur Kommunikation des Evangeliums mit jungen Menschen. Ich habe analysiert, was es da eigentlich gibt, was erfolgreich ist, was nicht erfolgreich ist und wie man es eigentlich machen sollte.
Dabei habe ich unter anderem gesehen, dass es 2,8 Milliarden Gamer auf der Welt gibt. Die Gaming-Industrie ist dreimal so groß wie die Filmindustrie, gemessen am Marktvolumen. Da habe ich gedacht: Wow, krass! Wir als Christen haben Milliarden von Anhängern und auch Milliarden von Geldern zur Verfügung, um eine Kommunikationsstruktur zu bedienen. Gaming ist ein Bereich, in dem so viele Menschen unterwegs sind – aber wir nutzen das nicht.
Das ist Wahnsinn. Es ist, als hätte vor 500 Jahren jeder oder sehr viele Leute lesen können, aber niemand druckt Bücher. Niemand druckt die Bibel. Gutenberg hat irgendwann mit dem Buchdruck angefangen, Luther und andere haben Übersetzungen vorangetrieben und so eine riesige neue Masse über ein bestimmtes Medium zugänglich gemacht.
Mit Filmen ist es eigentlich dasselbe. Zum Glück sind wir da schon etwas früher dran gewesen, auch wenn wir im christlichen Bereich nicht immer die allerbesten sind. Man muss sich schon freuen, wenn ein christlicher Film nicht zum Schämen ist, was ziemlich traurig ist. Aber es gibt ein paar gute Sachen, zum Beispiel Projekte wie The Chosen, die versuchen, mit besserer Qualität in diese Lücke zu stoßen. Es ist sehr schön, dass solche Projekte existieren.
Auf jeden Fall habe ich mir diese akademische Grundlage geschaffen, weil ich nicht einfach raten wollte, was das Beste zu tun ist. Ich bin jemand, der sehr kritisch denkt und sich nicht so leicht von irgendetwas überzeugen lässt oder leicht an etwas glaubt. Deshalb ist es für mich immer besser, wenn alles wissenschaftlich abgesichert ist und ich die ganzen Daten habe: Okay, was ist wirklich der beste Weg?
Deshalb habe ich meine Dissertation geschrieben als Grundlage für meine spätere praktische Arbeit. Es war von Anfang an klar, dass ich keine Dissertation machen wollte, die später im Schrank liegt und sich niemand anhört beziehungsweise niemand durchliest.
Ironischerweise ist das trotzdem so, denn ich habe sie noch immer zu 95 Prozent in der Schublade liegen. Aber eigentlich war sie nur die Eintrittskarte für mich, um eine größere strukturelle Arbeit zu beginnen. Und das hat irgendwie schon geklappt.

Die Überlegungen zum Pfarramt und die Begegnung mit charismatischer Gemeinde

Na ja, jedenfalls hatte ich zu der Zeit, also ohne jetzt die Gaming-Idee, dass sie noch da war, mir überlegt: Hey, vielleicht wäre Pfarramt auch was. Ich war Andachtswart im Studierendenchor, im evangelistischen Studierendenchor, und hatte irgendwie auch Lust, so in Richtung Pfarramt zu gehen. Vielleicht eine Sonderpfarrstelle mit etwas Kreativerem oder so.
Ich habe mich dann gefragt: Was soll ich machen? Jugendreferent, Lehrer, Pfarrer oder irgendwas ganz anderes? Keine Ahnung. Wahrscheinlich nicht, denn in der kirchlichen Laufbahn kann man ja eigentlich nichts anderes machen. Dieses Denken war ganz krass drin: Du kannst nur die Sachen machen, die die kirchliche Laufbahn dir irgendwie vorgibt.
Dann kam aber diese neue Neugier. Ich habe mal mit jemandem aus einem charismatischen Lager gesprochen. In Heidelberg gibt es eine Gemeinde, die Hosanna-Gemeinde. Die gehört lustigerweise zur Landeskirche, ist aber ganz krass charismatisch. Da hat mich einer eingeladen. Ich dachte, okay, jetzt gehe ich mal zu so einem prophetischen Abend. Das ist eigentlich ziemlich verrückt für einen Lutheraner.
Ich wollte es mir aber mal anschauen, auch um einfach zu sehen: Labern die da eigentlich nur Quatsch, oder steckt da wirklich etwas dahinter? Ganz kritisch habe ich mich reingesetzt. Da gab es so einen Typen, der sagte: "Ja, okay, ich habe für dich das Wort, für dich das Wort" und so weiter. Ich habe ganz genau aufgepasst, so wie bei The Mentalist: Okay, sieht man an den Leuten irgendetwas? Er hatte eine Mütze auf, Kopfhörer, wahrscheinlich mag er Musik ganz krass.
Dann kam er zu mir und fragte: "Wie heißt du? Amin?" Ich sagte ja. Er meinte, vielleicht kommst du aus einem fernen Land, Missionar oder so. Da dachte ich: Big surprise! Dann sagte er plötzlich: "Du fragst dich, was du machen sollst, welches Amt für dich das Richtige ist. Willst du Lehrer werden, Apostel, Missionar?" Genau die Fragen, die ich mir gestellt hatte.
Ich wusste irgendwie: Eigentlich könnte ich all diese Sachen machen. Grundsätzlich habe ich die Begabung dafür, aber keine Ahnung, was ich machen soll. Dann sagte er: "Ich soll dir sagen, du hast die Befähigung für alle diese Ämter und darfst dir eins aussuchen. Gott wird mit dir sein." Ich dachte: Okay, krass.
Also soll ich mir das aussuchen? Da habe ich gemerkt: Klar, das macht voll Sinn. Gott, der kreative Schöpfer, schafft uns. Er möchte eine Beziehung mit uns, eine Liebesbeziehung. Er will nicht, dass das Gegenüber eine Maschine ist, die einfach automatisch funktioniert. Das hätte er gar nicht gern.
Er möchte, dass das Gegenüber aus sich heraus in diese Beziehung eintritt. Er möchte, dass das Gegenüber seine Freiheit nutzt, um in diese Beziehung zu treten und die Möglichkeiten auszuschöpfen, die Gott gegeben hat. Sei mal ein bisschen kreativ, trau dir was zu. Guck mal, ich habe dich mit Sachen ausgestattet.
Du musst nicht warten, bis eine magische Stimme vom Himmel kommt und sagt: "Geh in das Land Kanaan" oder so. Sondern: Hey du! Könntest du nicht einfach mal checken, was du eigentlich kannst und welche Möglichkeiten du hast? Entsprechen diese dem Willen Gottes?
Wenn wir das Wort Gottes, die Bibel, heranziehen, haben wir eigentlich einen super Baukasten, um zu reflektieren, ob etwas gut ist oder nicht, ob es dem Willen Gottes entspricht oder nicht.
Genauso bei einer moralischen oder ethischen Entscheidung, zum Beispiel, wenn ich in die Werbung gehen möchte. Dafür brauche ich keine große Erleuchtung Gottes, um zu reflektieren. Wenn ich zum Beispiel zu einem Unternehmen gehe, das Werbung für Casinos macht und Leute in die Spielsucht treiben möchte, oder vielleicht zu einer Marketingagentur, die Impact Business macht, Werbung fürs EJW oder so.
Das ist keine sonderlich schwere Entscheidung. Wir haben eine Vernunft und das Wort Gottes, mit denen wir sehr gut reflektieren können, ob etwas passt oder nicht.

Die Initiative Jesushaus und die Entdeckung von Gaming als Kommunikationsweg

Bei mir war es so, dass ich beim Jesushaus in Heidelberg mitgemacht habe. Wir sind in Klassen gegangen und haben gesagt: „Hey, seid mal irgendwie so – das war 500 Jahre Reformation – seid mal Luther für einen Tag. Wie soll denn die Kirche von morgen aussehen, damit sie für euch wieder relevanter wird? Seid mal ganz verrückt, wartet nicht darauf, dass irgendwelche alten Leute in der Kirche überlegen, was das Beste ist, um junge Menschen wieder zu erreichen. Startet Initiativen von euch heraus!“
Wir sind jetzt gerade bei euch in der Klasse, weil wir einfach gesagt haben, wir machen Jesushaus, wir schreiben die Leute von der Schule an, Schuldekaninnen und so weiter, und da gehen wir einfach rein. Jetzt habt ihr gerade keinen Unterricht, weil wir Initiative gezeigt haben. Die Realität hat sich für euch gerade verändert, wie hier das alles kommuniziert wird, weil wir aktiv geworden sind – irgendwelche jungen Hüpfer aus Heidelberg. Macht ihr das auch mal?
Dann kam eine Gruppe, die hatte eine Stunde Zeit und konnte alles Mögliche machen. Es gab verrückteste Ideen, von Swimmingpool in der Kirche über Halfpipe bis WLAN, das natürlich das Wichtigste war. Aber dann kam eine andere Gruppe, die sagte: „Hey, wir finden biblische Inhalte ganz interessant, aber wir würden uns nur damit auseinandersetzen, wenn wir das zocken könnten.“ In dem Moment war das für mich richtig, richtig heftig krass. Ich habe so ein Lodern im Bauch gespürt und hatte ein Grinsen im Gesicht – also wirklich eine physische Reaktion, die nicht normal war. Ich dachte nur: „Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott!“
Retrospektiv würde ich das als den Heiligen Geist bezeichnen, der da resoniert hat. Auch wenn ich immer sehr vorsichtig bin mit solchen Sachen – Gott hat mir gesagt und diese ganzen Geschichten – da bin ich immer noch ein bisschen der akademische Theologe. Deshalb bin ich sehr vorsichtig. Aber das konnte ich mir nicht anders erklären. Da kam direkt alles: die ganze Grundlage, die akademische Basis, die ich mir über zehn Jahre Studium und Dissertation gelegt hatte, war auf einmal da und sagte: „Ja, natürlich, das ist es doch! Das ist die Problemanzeige und die Lösung zugleich.“
2,8 Milliarden Menschen sind die ganze Zeit in dieser Struktur unterwegs, und wir als Christen schaffen es, diese Struktur einfach zu ignorieren. In dem Moment war ich so aufgeregt und sauer zugleich. Das ist so dieser Moment, wenn der Pfarrer nach 2020 kommt und sagt: „Ich glaube, wir müssen auf Facebook, um die jungen Leute zu erreichen. Ich glaube, wir sollten jetzt mal eine Facebook-Seite für unsere Gemeinde machen.“ So ist das dieser Moment: „Oh mein Gott, wir haben es verpasst, schon wieder!“
In dem Moment wusste ich: „Okay, das muss jemand machen, das muss jemand machen.“ Da bin ich zur Kirche gegangen, weil sie gerade einen digitalen Innovationsfonds gegründet hatten. Sie sagten: „Ihr müsst das machen, das ist hier so ein Spiel, das gibt es noch gar nicht weltweit. Das Evangelium wird nicht auf eine coole Art kommuniziert, dass Gamer wirklich Bock darauf haben. Alles, was es gibt, würde ich nicht zocken, weil ich keine Ahnung habe, wie man das macht. Aber wenn du die nächsten Schritte finden würdest, wie man das realisieren kann, würden wir dich vielleicht unterstützen.“
Ich dachte erst, ich wollte nur ein bisschen beraten oder so. Aber sie sagten: „Nein, du musst jetzt mal gucken, wie man das machen kann.“ Später hat mir jemand gesagt, die Leute dort hätten eigentlich gedacht: „Das wird nichts, das kann man gar nicht machen.“ Aber jetzt unterstützen sie mich, sie haben hier ein Zwei-Millionen-Budget.
Dann fing es an, dass ich meinen Geschwistern erzählte: „Hey, ich bin jetzt gerade bei der Kirche wegen einem Vorschlag für Computerspiele.“ Mein Schwager sagte: „Lustig, ich habe in der Süddeutschen Zeitung den letzten Artikel gelesen: Gaming Church, Daniel Schmidt, hier Allianzmission. Der macht das jetzt, ist da angestellt für Gaming.“ Ich habe den Artikel gelesen, da stand, dass ihnen vorgeworfen wird, sie würden mit dem Teufel paktieren und so weiter. Ich habe ihn erst mal angeschrieben: „Hey, liebe Gamechurch, findet ihr es eigentlich gut, dass ihr dem Teufel dient?“ Er hat geantwortet, und nachdem ich die zwei Zeilen gelesen hatte, wusste ich: „Den Typ liebe ich.“ Er hat mich mit Gamechurch USA connected. Die wiederum haben mich eingeladen zur Christian Game Developers Conference nach Portland.
„Hey, da ist in zwei Wochen“, sagten sie. Es war eher eine Höflichkeitseinladung: „Komm doch auch!“ Ich war zu dem Zeitpunkt noch Promotionsstudent, frisch verheiratet, keine Kohle, meine Frau auch noch im Studium, erste Tochter gerade geboren. Ich sagte: „Ich habe keine Zeit und kein Geld dafür.“ Sie sagten: „Wenn dein Konzept besser ist, würden wir dich unterstützen, da hinzugehen.“ Ich habe zwei Wochen überlegt. Dann kam eine Blitzabstimmung: „Okay, du bekommst 500 Euro von uns.“ Ich dachte nur: „Soll ich jetzt noch die Hälfte selbst zahlen?“ Alles sprach dagegen: „Du musst die Dissertation fertig machen, Familie allein lassen, eigentlich hast du kein Geld.“ Aber irgendwas in mir zog mich darüber hinweg.
Ich wusste in dem Moment überhaupt nicht, was es war. Ich bin riesengroßer NBA-Fan und wollte schon immer mal in die USA. Aber es war gerade Offseason, keine Spiele fanden statt. Ich versuchte mir das einzureden, aber es wollte nicht passen. Im Nachhinein wurde mir klar, was mich innerlich gezogen hatte. Ich wollte das Gaming-Zeug machen, aber ich sah nicht, wie ich derjenige sein sollte, der das macht.
Ich entschied mich, hinzufliegen. Die ersten drei Tage sagten alle, wie schlecht meine Ideen seien. Ich dachte: „Wow, okay, krass, alles klar, dann ist es das wohl nicht. Aber wenigstens eine nette Erfahrung.“ Ich dachte, ich könnte noch einen Nebensatz in meiner Dissertation schreiben. Fünf Minuten vor Ende kam jemand zu mir und fragte: „Was ist mit deinem Spiel?“ Ich war überrascht. Er sagte: „Wenn Gott dir das aufs Herz gelegt hat, dann musst du es machen.“ Ich antwortete: „Oh, okay.“ Er sagte: „Du musst nur mit den richtigen Leuten reden. Hier, rede mal mit dem Typ da drüben.“
Ich ging zu einem Typ, der gerade sein ganzes Zeug zusammenpackte. Er sagte: „Ich habe 3D-Modelle für eine biblische Welt erstellt, aber ich habe einen anderen Job, der mega gut bezahlt ist. Deshalb mache ich mit denen gerade nichts. Du könntest die haben. Du musst nur noch ein Studio finden, das dir das alles zusammenbaut und ein Spiel daraus macht.“ Ich dachte: „Okay, krass, keine Ahnung, wo ich die Leute herkriege, aber das ist zumindest ein Zeichen.“
Bei einem Socializing-Event danach sind wir ans Meer gefahren. Ich wurde in ein Auto gesetzt, obwohl ich andere Leute kennenlernen wollte. Es waren die uncoolsten Leute auf der ganzen Konferenz, und ich dachte: „Oh nein, jetzt muss ich drei Stunden im Auto hocken.“ Ich redete mit ihnen, erzählte, was ich mache. Einer sagte: „Wow, mega, wir haben ein Studio für Autisten. Wir sind spendenbasiert, weil wir eine Umgebung für Autisten schaffen, die in der normalen Arbeitswelt nicht zurechtkommen. Wir haben hundert Leute und könnten dir einen Prototyp und einen Trailer zusammenbauen, wenn du uns die 3D-Modelle gibst. Wir machen das for free.“ Ich sagte: „Okay.“
Zurück bei der Kirche hatte ich drei, vier Seiten DIN A4, die ich vorgestellt hatte. Sie sagten, ich solle mein Konzept bis zum nächsten Mal verbessern und dann mit Trailer und Gameplay wiederkommen. Ich fragte: „Was ist passiert?“ Der Finanzchef sagte: „Herr Joshua, das sind die besten 500 Euro, die ich je investiert habe.“ Plötzlich war alles greifbar. Dann sagten sie: „Wir müssen jetzt eine Firma gründen.“ Ich antwortete: „Ich habe Theologie studiert. Ich habe keine Ahnung von BWL oder Game Development.“ Das war mein Gideon-Moment.
In Richter 6,14 steht: „Der Herr aber wandte sich zu ihm und sprach: Geh hin in dieser deiner Kraft, du sollst Israel erretten aus den Händen der Midianiter, siehe, ich habe dich gesandt. Er aber sprach zu ihm: Ach mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Siehe, mein Geschlecht ist das geringste in Manasse, und ich bin der Jüngste in meines Vaters Hause. Der Herr aber sprach zu ihm: Ich will mit dir sein, dass du Midian schlagen sollst wie ein Mann. Er aber sprach zu ihm: Habe ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.“
Darin stecken wichtige Dinge. Das eine ist das Alter: „Ich bin zu klein, ich kann das nicht, ich bin zu schwach, ich kann unmöglich der sein, der das machen soll.“ Trotzdem war es klar: Durch all die Türen, die sich geöffnet hatten, konnte das nicht mal ich als kritischer Akademiker ignorieren. Es war so sonnenklar, dass das nicht einfach Zufall sein konnte. Das hat mein Gottesbild noch einmal verändert.
Ich wusste, ich habe eine krasse Neugierde und die Fähigkeit, sehr schnell zu lernen. Ich kann mit einem anderen Blick in etwas reinsehen und so neuen Wind in eine ganz andere Industrie bringen, wo alle sagen: „So geht es lang.“ Und ich sage: „Ich mache es jetzt einfach so.“ Es ist immer so lange nicht gelungen, bis es einer macht.
Das war nicht nur der Startpunkt, dieses „Bin wirklich ich gemeint? Soll ich das machen?“, sondern das begleitet mich jetzt seit vier Jahren. Ich bin inzwischen vier Jahre Geschäftsführer unseres Gaming-Startups. Wir haben zwölf Angestellte, und letztes Jahr wussten wir in neun von zwölf Monaten nicht, ob wir das Monatsende überstehen. Wir haben monatliche Kosten von über 50. Andere Games kosten hundert Millionen und mehr, aber für uns ist das relativ wenig. Wo bekommt man das ganze Geld die ganze Zeit her?
Wir hatten schon viele krasse Erlebnisse. Letztes Jahr dachten wir oft: „Jetzt ist alles vorbei, Insolvenz anmelden, wie geht es weiter?“ Ich ging aufs Feld, betete und sagte: „Oh Gott, das kann doch nicht sein. Bist du überhaupt noch da? Hast du das von Anfang an gewollt? Ist das dein Ernst?“ Plötzlich sah ich ein Reh, das mich anblickte. Ich schaute es an, es lief ins Maisfeld. Ich sagte: „Okay Gott, wenn du da bist, musst du mir jetzt zeigen, dass du da bist. Ich will das Reh noch mal sehen, sonst kann ich nicht weitermachen. Ich bin zu schwach, ich habe keinen Glauben mehr, dass es weitergehen soll.“
Das Reh lief durchs Maisfeld, und man sah nur die Halme sich bewegen, in meine Richtung. In dem Moment wurde mir auf einen Schlag klar: Auch wenn du mich nicht siehst, ich bin da. Was würde sich ändern, wenn dein Ding hier zu Ende geht? Gott wäre immer noch Gott. Was er am Kreuz für dich getan hat, bleibt bestehen. Es würde nichts ändern.
Ich fragte mich: Machst du meine Existenz und unsere Beziehung davon abhängig, ob meine Firma weitergeht? Nein, du bist klar, du bist der, der die Welt geschaffen hat. Du hast alles in Kontrolle, und es ändert nichts daran, was du getan hast. Ich stand auf wie Hiob von seinem Ascheberg, hatte plötzlich Frieden und ging nach Hause.
Einen Tag später rief mich der Spendenbeauftragte der Württembergischen Landeskirche an: „Da hat jemand für euch gespendet.“ Ich dachte: „Okay, ein bisschen was.“ Er sagte: „50.000 Euro.“ Ich war überrascht. Zehn Tage später meldete sich unser Investor: „Ich bin wieder da, ich wusste nicht, dass es euch so schlecht geht. Ich überweise euch mal kurz 100.000.“ Plötzlich war alles wieder am Start.
Solche Dinge erleben wir die ganze Zeit. Es treibt einen oft in die Verzweiflung, es tut weh, und es ist eine harte Glaubensschule. Aber das Schönste ist, dass ich immer so auf meinen Betzofa gucke und mir vorstelle, dass da einer schläft und in diesem ganzen Wellensturm sagt: „Alles gut.“ Und ich denke: „Warum schläfst du? Passt schon, passt schon.“
Diesen Glauben wünsche ich uns allen.

Abschließende Gedanken und Ermutigungen

Jetzt habe ich ganz viel von den Sachen, die ich sagen wollte, nicht gesagt, aber ich glaube, meine Zeit ist um. Deswegen noch mal ganz kurz ein paar Hot-Tipps von mir, die ich gerne früher gewusst hätte. Es gibt ja noch ein paar Leute, die sich überlegt haben: „Hey, vielleicht will ich irgendwas anderes machen.“
Wenn ihr etwas machen wollt, dann braucht es ein hundertprozentiges Commitment. Ich habe so viele Leute erlebt, die ich entweder angestellt habe oder die ich gesehen habe. Die haben irgendwann mal angefangen, etwas zu machen, und sie haben sich hundertprozentig dazu committet. Dann wurden sie einfach sehr, sehr gut darin.
Und dann gibt es andere, die machen es ein bisschen halbherzig. Oder sie kommen her und sagen: „Ach ja, übrigens, Gott hat mir gesagt, ich soll das und das bei euch machen.“ Und ich denke dann: „Ja, aber du kannst gar nichts.“ Man kann es sich nicht so billig machen. Man darf nicht unterschätzen, dass verschiedene Sachen dazugehören. Man hat Gaben und man muss aus den Gaben etwas machen. Dann kann auch ein Ruf dazukommen.
Es kann natürlich auch sein, dass man denkt: „Okay, ich kann es gar nicht machen.“ Aber wenn man in eine bestimmte Richtung gehen möchte, wenn man etwas auswählen will und glaubt, es ist das Richtige, dann fangt am besten heute an und bleibt richtig hart an der Sache dran.
Ich kenne Leute, die sich mit 40 entschieden haben, nachdem sie BWL oder was weiß ich was gemacht hatten, jetzt 3D-Modeller in der Computerindustrie zu werden. Die sind einfach richtig mega dran geblieben und jetzt können sie sich vor Aufträgen nicht mehr retten.
Also nicht ein bisschen hier, ein bisschen da, nicht nur ausprobieren, sondern wenn ihr euch in etwas reinhängt, denkt nicht: „Ich bin schon zu spät dran.“ Sondern gebt richtig Vollgas in eine Sache und bleibt beharrlich dran. Denn wenn man nicht beharrlich dranbleibt und nicht anfängt, dann wird nichts daraus.
Nach Gott, letzter Punkt, weil das übrigens die Bibelstelle ist, die ich angegeben hatte, aber bisher nicht erwähnt habe – der ganze exegetische Teil wäre gewesen: Da kommen die Jünger und sagen: „Hey, Gott, Jesus, wie ist das mit den Gleichnissen?“ Und dann sagt er: „Hey, euch ist es gegeben, diese Gleichnisse zu verstehen, aber den anderen ist es nicht gegeben.“
Das ist eine zu tiefe Exegese, aber der Punkt ist, dass Erkenntnis auch mit dem Glauben kommt. Hier geht es darum, dass welche Jesus in seiner Identität erkannt haben und sagen: „Okay, jetzt checken wir, wir glauben an dich.“ Und dann kommt eine Erkenntnis einher damit.
Also sucht mit eurem ganzen Herzen nach Gott, fragt nach Zeichen. Immer wenn ich nach Zeichen gefragt habe, ist irgendwie etwas gekommen, auch wenn ich dachte, jetzt geht gar nichts mehr.
Nehmt eure Schöpfungsgaben ernst, denkt mal logisch darüber nach, was ihr eigentlich könnt. Prüft das mit der Bibel. Fangt am besten heute an, wenn ihr irgendwas anderes machen wollt oder irgendwas überhaupt, und bleibt da dran.
Geht mal aufs Wasser hinaus, auch wenn der Boden noch nicht fest ist. Traut euch! Rechnet mit Widerstand. Denn nur weil man einen Beruf bekommen hat, heißt das nicht, dass alles auf Schienen läuft.
Ich habe ganz oft die Erfahrung gemacht, und das ist mir auch sehr, sehr wichtig als Punkt bei allen sozusagen romantischen, wunderbaren Erlebnissen, die ich jetzt geschildert habe: Gott – da bin ich davon überzeugt – hat einen Willen und einen Plan. Aber das heißt nicht, dass alle Menschen auf der Welt mitspielen.
Ja, er könnte das immer sozusagen am Ende dorthin führen, wo er möchte, aber ich glaube auch, dass wir das verpfuschen können oder andere das verpfuschen können.
Wir sind angewiesen auf Investoren, die dann einfach plötzlich sagen: „Nee, wollen wir nicht mehr.“ Man kann es bei Kriegen ganz einfach sehen: So will Gott die Kriege wahrscheinlich eher nicht.
Gott hat Pläne, aber Menschen können auch reinpfuschen. Dieses Spannungsverhältnis ist wichtig zu erkennen, dass es besteht.
Das heißt aber nicht, dass Gott nicht mit euch ist. Aber es heißt auch nicht, dass alles automatisch bis zum Ende einfach durchläuft.
In diesen Momenten, Schlusswort: Wenn ich merke, dass irgendwie doch alles größer ist und alles außerhalb meiner Kontrolle ist, dann ist das Beste, was man machen kann, zu sagen: „Okay, ich merke wieder, alles, was ich hier habe, ist aus Gnade, aus einer Schöpfungsgnade. Das, was du gegeben hast, was du zusammengeführt hast, ist alles aus Gnade passiert.“
„Du darfst mich gerne weiter als Werkzeug verwenden. Ich stelle mich komplett in deinen Dienst, aber ich gebe jetzt ab. Ich kann nicht mehr, ich bin zu schwach, ich sehe den Ausweg nicht mehr. Du musst es übernehmen.“
Das habe ich mehr als einmal gemacht, mehr als fünfmal, und bisher hat es ganz gut funktioniert mit dieser Einstellung.
Ich bete noch schnell: Vater, ich habe so viel krasses Zeug mit dir erlebt. Ich hoffe, dass etwas von den Erlebnissen heute auch Frucht bei denen bringt, die jetzt hier sind. Dass du auch Zeichen schenkst dort, wo wir nach Zeichen fragen. Dass du den Glauben in unsere Herzen legst, dass wir auch zur Erkenntnis kommen, dass du mit uns sprichst, dass du uns nicht im Unklaren lässt.
Dass du jedem, der hier gerade auch nach seiner Berufung, nach seiner Aufgabe sucht, dabei hilfst, diesen Weg zu finden.
Ich möchte dich bitten, dass, wenn wir uns nach dir ausstrecken, du dich erkennbar machst, dass du das Joch von uns nimmst, wenn es uns mit all den Zweifeln sehr schwerfällt, auf den Wegen weiterzugehen, die du schon vor uns vorhergesehen hast.
Ich möchte dich bitten, dass du deinen Segen auf alle legst, die hier sind, und dass das, was wir in deinem Namen machen, sehr, sehr, sehr viel Frucht bringt. Amen!