Serie•Teil 205 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Der Glaube sucht bleibende Freude
- Juli, wie ich der sündigen Begierde die Stirn biete.
Durch Glauben weigerte sich Mose, als er gross geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heissen. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben. Da er die Schmach des Christus für grösseren Reichtum hielt als die Schätze, die in Ägypten waren, denn er sah die Belohnung an. Oder auf das Wesentliche reduziert: Durch Glauben entfloh Mose dem vergänglichen Genuss der Sünde, denn er sah die Belohnung an.
Der Glaube gibt sich nicht mit dem vergänglichen Genuss zufrieden. Er hat einen unbändigen Hunger nach Freude, nach Freude, die bleibt, nach Freude für immer.
Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen; vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich. Psalm 16,11
Der Glaube lässt sich also nicht vom betrügerischen Genuss der Sünde ablenken. So schnell gibt er nicht auf, auf seiner Suche nach grösstmöglicher Freude.
Das Wort Gottes entlarvt den falschen Reiz
Die Aufgabe von Gottes Wort ist es dabei, den Glaubenshunger nach Gott zu nähren. Indem es das tut, entwöhnt es mein Herz vom betrügerischen Geschmack der Begierde.
Zuerst bringt mich die Begierde durch ihre Schliche dazu, zu denken, dass meinem Leben etwas fehlt, wenn ich enthaltsam lebe. Doch dann ergreife ich das Schwert des Geistes und werfe mich in den Kampf.
Ich lese, dass es besser ist, mein Auge auszureißen, als mich meiner Begierde hinzugeben. Matthäus 5,29.
Ich lese, dass der Frieden Gottes mit mir sein wird, wenn ich über das nachdenke, was rein, was liebenswert, was wohltuend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist. Philipper 4,8-9.
Ich lese, dass das Trachten des Fleisches den Tod bringt, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden. Römer 8,6.
Ich lese, dass die fleischlichen Begierden gegen meine Seele streiten. 1. Petrus 2,11.
Und ich lese, dass die Vergnügungen des Lebens den Geist ersticken. Lukas 8,14.
Die Verheißung Gottes stärkt den Widerstand
Am allerbesten jedoch lese ich: „Dass Gott dem, der in Lauterkeit wandelt, nichts Gutes versagt“ (Psalm 84,12), und dass die Menschen, die reinen Herzens sind, Gott schauen werden (Matthäus 5,8). Indem ich dafür bete, dass mich Gottes Leben und Frieden erfüllen, schneidet das Schwert des Geistes den Zuckerguss vom Gift der Begierde weg. Ich erkenne sie als das, was sie wirklich ist, und durch die Gnade Gottes wird ihre verführerische Kraft gebrochen.

