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Schäm dich - aber wofür? Was heißt das konkret?

Lukas 9,23-2419.04.2014
Serie•Teil 3 / 3Schäm dich - aber wofür?
Was heißt es denn jetzt, konkret Jesus nachzufolgen und meinem alten Leben "Auf Wiedersehen" zu sagen? Jürgen Fischer geht durch klassische Punkte, die Jugendliche betreffen.

Ein radikaler Umgang mit Sünde

Versenden, Vers nicht wörtlich bitte, aber versteht seinen Gedanken. Wenn Jesus zu dir sagt: Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus. Ihr versteht hoffentlich, dass das ein Bild ist. Also bitte behaltet eure Augen. Aber bitte spielt mit Sünde nicht herum.
Was Jesus sagt: Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir. Fies, oder? Stell dir vor, da fliegt in hohem Bogen so ein blutiges Auge durch die Luft. Flipp, flipp, flipp, flipp, flipp, flipp. Und du weißt: Wo kommt denn das her? Habe ich ausgerissen, es hat mich gestört.
Wenn deine rechte Hand dir Anlass zur Sünde gibt, das ist schon gar nicht leicht, mit so einem Beil die rechte Hand mit der linken abzuschlagen, so hau sie ab und wirf sie von dir. Warum? Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Versteht den Gedanken: Im Umgang mit Sünde ist die letzte Radikalität wichtig. Wenn du an irgendeiner Stelle merkst, ich komme nicht weiter, dann sei bitte so radikal, wie es nötig ist. Zieh die Leute dazu, die Ahnung haben, schmeiß die Sachen weg, ändere dein Leben.
Ihr wisst schon, dass sie lieb zu euch waren, oder? Normalerweise macht man eine Sammlung, nachdem ich meinen Vortrag gehalten habe. Okay, ihr seid müde, habt den Witz nicht verstanden und wartet nicht in Dillenburg, einverstanden, gut. Mirke, jetzt kannst du starten. Das lassen wir raus, was ich eben gesagt habe, okay, sonst regt es nicht an. Also, jetzt startet. Es gibt eine Pausentaste, da drückt man wieder drauf und dann gibt es den Danach. Okay, dann halt nicht.
Ihr seid die Chefs, ich stecke alle Schläge für euch ein. Also, gebt denen dahinten mal einen Applaus, sie sind nämlich cool. Und weil ich euch einschätze, ist die, die auch vergessen, der Band einen Applaus zu geben, gleich noch einen.
Vortrag Nummer eins: Christian heißt, es gibt in deinem Leben einen Bruch. Wir leben in einer Welt, die vom Bösen durchdrungen ist, und wir brechen ab, wir brechen aus. Wir wollen mit dem Leben, aus dem wir kommen, eigentlich nichts mehr zu tun haben. Das war der erste Vortrag.
Und wenn ihr euch merken wollt: Weiß einer, wie diese Blume heißt, die ich da beinahe geschrottet hätte? Man, pur, hier eine Flamingo-Blume auf Deutsch. Wunderbar, habt ihr das gehört, ja? Flamingo-Blume. Also wenn du das nächste Mal eine Flamingo-Blume siehst, dann denkst du an: Es gibt im Leben eines Christen einen gnadenlosen Abbruch, nämlich da, wo du Christ wirst. Da wird das rausgerissen, und da bleibt der eine Teil hier, der bleibt zurück, und der andere lebt.
So, Punkt eins. Zweiter Vortrag: In uns steckt eine böse Macht, die nennt man Fleisch. Ja, ich kann nichts dafür, das steht halt so in der Bibel. Fleisch, ich brauch dich noch mal, ja? Also Fleisch ist so, das ist Fleisch, okay? Das, was man so anfassen kann, so, das ist Fleisch. Und dieses Fleisch kommt nicht in den Himmel. Ja, das liegt daran, dass das Fleisch stirbt, und dann muss Neufleisch her, also Auferstehungsleib. Und von daher: Danke, dass Taugt nix!
Paulus sagt: In mir, das ist in meinem Fleisch, so was aus mir natürlich herauskommt, nichts Gutes, da steckt Böses drin. Das heißt, wenn du darauf wartest, dass aus dir heraus auf mirakulöse Weise eine Lust kommt, endlich das Gute zu tun, zu beten, viel zu spenden, die Bibel zu lesen, ey, da kannst du lange warten. Wenn du morgens aufwachst, willst du liegenbleiben im Bett und nicht aufstehen. Versteht ihr? Das ist das Problem.
Aus dir selbst heraus, aus deinem Fleisch, kommt nichts Gutes. Und deswegen müssen wir, weil in uns diese Macht steckt, sündigen zu können und blöderweise in unserem Fleisch die Lust zu sündigen, an der Stelle nicht nur mit unserer Vergangenheit brechen, sondern wir müssen uns ganz bewusst vornehmen, mit Unreinheit und mit Sünde zu brechen und zu sagen: An der Stelle wird nicht gespielt.
Und wenn ihr da bei YouTube etwas anschauen wollt: Honey Badger Videos, okay? Dieses kleine schwarz-weiße Biest, das wird euch einiges über Sünde beibringen. Schaut euch an, wo er die Kobra umbringt. Er klettert einen Baum hoch, schnappt sich eine Kobra, fällt mit ihr auf den Boden, beißt ihr den Kopf ab. Total witzig, was so ist. Und dann stell dir vor, du bist das. Gut, haben wir auch verstanden. Also Flamingo-Blume, Honey Badger.
Vortrag drei, jetzt wird es unangenehm: Was heißt das Ganze konkret? Ich mache eine Vorbemerkung. Vielleicht wird das von den älteren Christen im Raum nicht gerne gehört, aber wenn du das Thema Heiligung anpacken willst, wie ich es im zweiten Vortrag skizziert habe und wie ich es jetzt noch mal vertiefen will, dann kann es sein, dass die Generation deiner Eltern, sprich meine Generation, dir keine große Hilfe ist.
Normalerweise wäre es so, dass du sagst: Super, dann orientiere ich mich jetzt an den Leuten, die vor mir Christen waren, die einfach zwanzig Jahre länger sind, und dann wird das irgendwie gehen. Wenn es um das Thema Heiligung geht, ist das anders. Ich weiß nicht warum, aber meine Generation, und ich meine mit meiner Generation die 35- bis 50-Jährigen, hat das Thema Heiligung eigentlich nicht verstanden.
Will sagen: Meine Generation definiert eine Form von Heiligung, Regeln, an die man sich zu halten hat, und wenn man sich an diese Regeln, das ist so ein Katalog, der von Gemeinde zu Gemeinde ein bisschen unterschiedlich ist, wenn man sich an diesen Regelkatalog hält, dann bist du heilig. Und ganz praktisch hört meine Generation dann auf, über Heiligung nachzudenken. Das macht mich sehr traurig, aber es ist einfach so.
In meiner Generation gibt es einen eklatanten Mangel an dem, was ich nenne eine heilige Unzufriedenheit. Es ist der unausgesprochene Wunsch in meiner Generation da, bei Gott nicht anzuecken. Also genau das Gegenteil von dem, was ich im zweiten Vortrag gesagt habe, weil eigentlich ist Heiligung ja, dass wir eine betende, suchende, weinende Sehnsucht nach Heiligkeit haben.
Eigentlich heißt Heiligung, dass ich mich mit dem Wort Gottes auf die Suche mache, den Charakter Gottes zu entdecken. Und dass das Beste wäre, ich komme am Sonntag in die Gemeinde und sage: Ey, Freunde, ihr müsst mir helfen, ich muss euch mal ein paar Sünden bekennen, das und das ist mir passiert. Oder: Super, ich habe ein neues Gebot gefunden, das muss ich euch unbedingt vorlesen, das ist so klasse, das ist so unendlich gut, das war mir vorher überhaupt nicht so klar, und jetzt habe ich es endlich verstanden. Und darf ich euch was sagen? Ich habe da schon angefangen damit, und das ist total cool.
Das wirst du in einer typischen deutschen evangelikalen Gemeinde nicht erleben, weder dass jemand Sünden bekennt, noch dass jemand sich freut über das, was er entdeckt hat an neuen Geboten. Das wird andersrum sein. Wenn ein Prediger kritisiert wird, wie lautet das? Der ist zu hart, der predigt Gesetz. Ich mir denke: Nein, der sagt das, was in der Bibel steht.
Im Hintergrund meiner Generation steckt wahrscheinlich Folgendes: Meine Generation sehnt sich nach bedingungsloser Wertschätzung, die wir von unseren Eltern nie gekriegt haben. Und deswegen können wir nur sehr begrenzt glauben, dass wir einen Vater im Himmel haben, der uns bedingungslos liebt. Einen Vater im Himmel, der über uns in jedem Moment, egal was wir anstellen, jubelt und jauchzt, der hundert Prozent auf unserer Seite steht.
Meine Generation sehnt sich nach bedingungsloser Wertschätzung, hat sie nie gekriegt und nimmt das, was sie von ihren Eltern nicht gekriegt haben, und überträgt es auf Gott. Und deswegen ist da: Wir haben ein Gewissen, wir machen uns eine Form, aber eine wirkliche tiefe Sehnsucht nach Heiligung ist nicht da.
Und wenn du jetzt sagst, ist das nicht so pauschal, kann sein, aber ich glaube, dass meine Generation im tiefsten ihres Herzens nicht glauben kann, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Und ich denke, man kann es an einer einfachen Sache festmachen. Nimm einen x-beliebigen Christen jenseits der 35. Ich hole jetzt keinen nach vorne, aber es wäre spaßig, das zu machen. Und frage ihn: Sag mal, letztes Jahr, welche Sünde ist dir letztes Jahr neu deutlich geworden, und wie bist du sie radikal angegangen, und welche Fortschritte hast du gemacht?
Frag das nicht meine Generation, weil meine Generation hat vor einem Angst: nicht zu genügen. Meine Generation hat davor Angst, dass man sie auf Sünde hinweist, weil das wäre quasi ihr Albtraum. Das würde ihnen beweisen, dass sie immer schon über sich selber gedacht haben, dass sie es nicht wert sind, geliebt zu werden. Und das wollen wir nicht. Und deswegen werden wir uns der Heiligung verweigern.
Und ihr lebt in Gemeinden, wo genau das passiert. Und wenn ihr nicht völlig auf den Kopf gefallen seid, dann werdet ihr merken, dass diese Form in den Gemeinden das Wichtigste ist. Es gibt Regeln, die hat man euch eingetrichtert. Also wenn du Heiligung hörst, gehe ich davon aus, du hast so einen Regelkatalog im Kopf. Das darf man und das darf man nicht.
Und wie gesagt, wenn du nicht völlig auf den Kopf gefallen bist, weißt du, wie man sich in Gemeinden zu verhalten hat, um nicht aufzufallen. Und wenn du noch ein bisschen klüger bist und vielleicht sogar deine Bibel liest, dann stellst du fest, es gibt Ausdrucksformen von Heiligung in der Bibel, hier in der Bibel, die spielen in der Gemeinde keine Rolle. Sie stehen hier drin, aber es interessiert keinen, weil gehört nicht zum Regelkatalog, und was nicht dazugehört, gilt nicht.
Ein Beispiel: Fasten, für die eine und die andere Sache. Okay, Beispiel für Regelkatalog: Du musst in den Gottesdienst kommen, am besten in die erste Stunde, dann bist du ein guter Christ. Was du den Abend vorher machst, interessiert schon nicht mehr so stark. Aber wenn du am Sonntag früh da bist, ist alles gut. Regel, ja, ich glaube, dass kaum eine eurer Gemeinden euch anzählt, weil ihr nicht regelmäßig fastet, oder? Kommt man gut mit durch. Es gehört nicht zum evangelikalen Regelkatalog.
Ich wette, und ich wette, alles, was ihr mir für meine Vorträge gebt, dass der durchschnittliche Christ über 35 in euren Gemeinden nicht regelmäßig fastet. Merkt ihr das Problem?
So, und jetzt reden wir über Heiligung, und ich möchte euch bitten, dass ihr alles über Heiligung vergesst, was ihr glaubt zu wissen. Okay, wenn du Heiligung hörst und Regelkatalog, dann ist jetzt mal ein Strich drunter, darum geht es mir überhaupt nicht. Es geht mir nicht darum, dir einen neuen Regelkatalog zu verkaufen. Ich will viel radikaler sein, ich gehe viel weiter.
Ich möchte, dass du Heiligung nicht definierst als die Verhaltensweise, mit der du in deiner Gemeinde nicht aneckst, weil Heilige werden immer anecken. Ich kann dir jetzt schon sagen: Wenn du nicht aneckst, ist irgendwas schräg bei dir. Heilige werden förmlich anecken, haben immer in ihrem Leben irgendwie angeeckt.
Ich möchte, dass du Heiligung neu definierst für dich, selbst wenn du Vorbilder hast, die sehr zufrieden sind mit ihrer Form und denen es reicht zu sagen, ein guter Christ macht, was weiß ich, diese Musik nicht und das nicht und jenes nicht. Ich möchte, dass du Heiligung neu definierst für dich und für deine Generation.
Ich möchte, dass du Heiligung definierst als die Entdeckungsreise in den Charakter Gottes. Heiligung heißt, dass ich Gott kennenlernen will, alles daransetze, Gott kennenzulernen und diesen Charakter, der mir da begegnet, eins zu eins in meinem Leben spiegle. Das ist Heiligung. Und alles andere ist Bullshit. Ehrlich, das hat keinen Wert. Es wird vor Gott keinen Wert haben. Das muss uns nur klar sein.
Ich möchte, dass ihr beten lernt, in Psalm 139, das lernt ihr auswendig, bitte, ihr müsst ein paar Bibelstellen auswendig lernen, der gehört dazu: Psalm 139. Da betet David etwas, und das ist das Gebet von jemandem, der Heiligung liebt, dem es nicht um den Regelkatalog geht, der nicht sagt: Jetzt bin ich zufrieden und fertig, sondern der sagt: Ich habe eine heilige Unzufriedenheit mit meinem Leben. Ich weiß, dass ich heute noch nicht da bin, und ich laufe jetzt nicht mit dir wieder davor, also dass ich heute noch nicht da bin, wo Gott mich hin haben will.
Hört euch das an, Psalm 139, eines der gefährlichsten Gebete, die du überhaupt nur sprechen kannst, Vers 23: Erforsche mich, Gott. Stell dir vor, du stellst dich hin und sagst: Gott, ich sehe mein Leben, im Moment habe ich keine Ahnung, was ich falsch mache, aber ich weiß, dass ich mich irren kann und wahrscheinlich irre ich mich. Weil du bist allwissend und ich ein bisschen beschränkt. Von daher bete ich einfach mal: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Das möchte ich, dass du betest.
Das macht Not mit dem Nachbarn da drüben. Nur bei Musik, nur bei Musik. Okay, gut, ihr kennt euren Nachbarn. Okay, also Psalm 139 zurück, das war ein Ablenker: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz und prüfe mich. Wow, ey, das ist nicht nur: Gott, hast du da noch eine Idee für mein Leben?, sondern bitte Gott, bring mich in Situationen, die so bläh sind, dass ich erkennen kann, wie es wirklich um mein Herz steht. Mach mal so ein bisschen, ja, so ein bisschen drücken.
So, ich weiß nicht, ob du manchmal zum Physiotherapeuten im Alter muss man da so Sachen machen, ja, und die drücken dann irgendwo, und dann kommt diese Frage: Da tut es weh, ja? Und so was, ja. Gott, drück mal ein bisschen, mach mal, dass es ein bisschen wehtut, damit ich mitkriege, wie es wirklich um mich steht, weil oft genug kriegen wir ja nur unter Druck mit, wie es uns geht, oder? Ja, ach, du bist so ein geduldiger Typ. Ja, ja, ja.
Wenn du schlägst und er betet: Gott, prüfe mich, erkenne meine Gedanken. Und warum? Weil er sagt: Ich möchte wissen, ob in meinem Leben ein Weg der Mühsal ist. Für mich ist Heiligung definiert als ein Weg, der weggeht von der Mühsal. Und Mühsal steht hierfür: Ich mache mir mein eigenes Leben mit Sünde kaputt. Ich möchte weg davon. Ich möchte den kleinsten Fuzzel Sünde aus meinem Leben wegschmeißen. Die kleine halbe Lüge, an der mein Herzchen hängt, die möchte ich entdecken und loswerden. Das ist es, worum ich will.
Ich will wissen, an welcher Stelle ich ein liebloser Knopf bin. An welcher Stelle ich Dinge aus der Bibel glaube, die da gar nicht drinstehen, an welcher Stelle ich mit Menschen umgehe auf eine Weise, dass Gott sich die Augen reibt und sagt: Was macht denn der da? Das möchte ich mitkriegen. Und das ist die Haltung, die ihr braucht, wenn ihr wirklich Heiligung leben wollt.
Und für die Älteren: Ich weiß nicht, wie es um euch steht. Ihr seid hier bei einer Jugendveranstaltung gelandet. Aber wenn ihr wirklich im letzten Jahr keine Sünde gefunden habt, wo ihr Tränen der Buße drüber geweint habt, wenn ihr das nicht, wenn ich euch nicht nach vorne hätte holen können, um hier zu sagen: Im letzten Jahr war das mein Bibelfest, der hat mir die Beine weggezogen und ich habe Buße getan und das geändert. Wenn das nicht in eurem Leben so ist, warum? Was ist der Punkt, der euch davon abhält, so mit dem Wort Gottes umzugehen, dass das passiert? Weil heilig sind wir alle noch nicht. Dann machen wir uns ja nichts vor, oder? Zu sagen: Ich mache schon alles richtig, ja, pff, ey.
So, ich möchte dir ein biblisches Konzept von Heiligung vorstellen, das viel tougher ist, als du es dir überhaupt vorstellen kannst. Ich möchte dir Lukas 9 zeigen, Lukas 9,23-24. Das ist die Definition, die Jesus uns mitgegeben hat, und das ist das, was gilt. Da heißt es Lukas 9: Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will. Und das ist die Frage, die du für dich klären musst: Möchte ich ein Jünger Jesu sein, will ich Jesus folgen oder will ich meinen persönlichen Vorstellungen von Jesus folgen? Habe ich meinen selbstgestrickten Patchwork-Jesus, der so ein bisschen anders ist als der in der Bibel, aber so viel netter, weil ich dann nämlich so bleiben kann, wie ich will? Das ist Götzendienst, darüber rede ich nicht.
Aber wenn du den echten Jesus meinst, dann sagt der echte Jesus zu dir: Wenn jemand mir nachkommen will, und dann sagt er drei Sachen: Verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach. Sorry, du kannst das nicht klein kochen, du kannst jetzt auch nicht sagen, jetzt lerne ich mal Griechisch, dann wird das sicherlich entspannter sein, ist es nicht. Er sagt das wirklich.
Wenn du ihm nachkommen willst, musst du dich verleugnen. Du musst dich selber anschauen und sagen: Okay, auf das, das, das und das und das und das habe ich Bock. Also mache ich alles nicht, weil ich Jesus nachfolge. Und ich mache das, was er von mir will. Es gibt Dinge in meinem Leben, und ich kann euch das ganz praktisch machen, die werde ich einfach in diesem Leben nicht tun. Ich werde im Himmel Zeit dafür haben, also für das entsprechende Pendant, aber in diesem Leben habe ich keine Zeit dafür.
Ich fotografiere ziemlich gut. Aber ich werde nicht fotografieren, obwohl es mir sogar riesig Spaß macht. Ich werde es einfach nicht tun. Ich werde bestimmte Anschaffungen nicht machen, weil in diesem Leben mir meine Zeit und mein Geld einfach zu kostbar dafür ist. Und wenn du bist wie jeder normale Mensch ist, nämlich über die Maßen begabt von Gott, dann wirst du Entscheidungen, knallharte Entscheidungen treffen müssen, was mache ich in diesem Leben nicht. Du wirst dich selber verleugnen müssen.
Und wenn du glaubst, ich kriege alles, was ich mir wünsche, auf die Reihe plus Jesus, das wird nicht gehen, ich verspreche es dir, du wirst Jesus auf diese Weise nicht nachfolgen können. Erster Punkt: Selbstverleugnung. Zweiter Punkt: sein Kreuz aufnehmen. Ja, das ist ein bisschen mehr als so ein Silberbömmelchenkreuz zu tragen.
Wenn du in der damaligen Zeit jemanden gesehen hast, der sein Kreuz getragen hat, das war eigentlich dieser Zentner-Querbalken, den man durch die Stadt geschleppt hat. Wenn du da standest und runtergeschaut hast von deinem Fenster oder von deinem Balkon und da ist einer durch die Straßen geschlurft mit so einem Balken und neben ihm die johlende Menge und dahinter die Soldaten, weißt du, was du über den gedacht hast? Du hast nicht gedacht: Oh, der trägt sein Kreuz. Du hast gedacht: Das arme Schwein ist tot, weil das ist es wirklich.
Und wenn Jesus sagt, du sollst dein Kreuz tragen, dann sollst du die Haltung zu deinem Leben einnehmen wie einer da unten: Der ist tot, mein Leben ist tot, es geht nicht mehr um mich, mein alter Mensch ist in der Taufe gestorben, ich lebe jetzt für Jesus. Im Blick auf mich und mein Leben und meine persönlichen Ambitionen gibt es genau einen Fixstern in meinem Leben, und er ist Jesus. Der alte Jürgen ist wirklich tot, ich trage mein Kreuz, ich will in diesem Leben nichts mehr für mich rausholen, ich bin mit einem anderen Auftrag unterwegs. Und dieser andere Auftrag lautet: Ich bin hier auf der Erde, um Reich Gottes zu bauen.
Und deswegen sagt Jesus dann: Denn wer sein Leben retten will, wenn du sagst, aber es muss doch einen Weg gehen, irgendwie einen Weg geben, wo ich doch noch ein bisschen so meinen Spaß habe und dann fahre ich ja auch mal, wo ist go for Jesus, ja, ich fahre ja auch mit, ja, ist ja nicht so schlimm, ja, die drei Wochen, die knaps ich mir schon irgendwo ab, aber dazwischen, weißt du, da muss ich, das muss, vergiss es. Wenn du dein Leben retten, wenn du dein Leben gewinnen willst, wirst du es verlieren. Das ist die Realität.
Und wenn du wirklich dein Leben gewinnen willst, also wenn du wirklich ein Leben leben willst, wo du in einer Qualität unterwegs bist, wo du einfach sagst: Boah, hätte ich mir nie gedacht, dass das Leben ist, dann kann ich dir aus persönlicher Erfahrung nur sagen: Investiere hundert Prozent in Jesus. Ich weiß nicht, wo es dich hinführt, ich habe keinen blassen Schimmer. Aber eines kann ich dir sagen: Es wird nie langweilig, es wird für deine Seele unglaublich erfüllend, es wird dir auf eine Weise Spaß machen wie kein Film, kein Spiel, kein Musikstück, der je Spaß machen kann.
Du wirst an einer Stelle mitarbeiten, die so faszinierend ist. Ich weiß heute noch, wo sich die erste Frau bekehrt hat in meinem Dienst. Es war eine alte 65-jährige Putzfrau, die ich heimlich getroffen habe, weil ihr alkoholischer Mann dagegen war, und dann sagt sie mir: Ich muss noch was in Ordnung bringen, aber das nächste Mal, wenn du kommst, dann mache ich das mit Jesus. Und du siehst dieses dünne Geschöpf, müde gearbeitet, von einem Leben mit einem Alkoholiker und sechs Kindern und Vertreibung, wie sie auf die Knie geht, ihre Hände faltet und ihr Leben Jesus übergibt.
Ey, mir kommen heute noch die Tränen, die Freude an der Stelle im Auto. Ich habe mir überlegt, ob es jemals in meinem Leben eine größere Freude war, da nach Hause zu fahren, das zu erleben, jemanden den Weg geebnet zu haben in die Ewigkeit. Weißt du, was das heißt? Sie ist schon beim Herrn, zu wissen, sie ist angekommen. Da, wo sie hingehört. Sie ist aus diesem Scheißleben, das sie hatte, rausgekommen und hat den lebendigen Gott gefunden. Und das ist eine Sache, wofür es sich lohnt zu kämpfen.
Da ist mir völlig Wurst, ob du dieses letzte technische Gadget, was man irgendwo abgreifen kann, verstehst. Da ist mir völlig Wurst, ob du in der Karriere den großen Schritt gemacht hast oder nicht. Da ist mir so vieles so völlig egal. Das wird nie die Frage sein. Jesus wird dir nie die Frage stellen: Hast du auch ein Haus gebaut? Hast du auch schön Urlaub gemacht? Hast du auch das Äußerste aus deiner Karriere rausgeholt? Das wird nie die Frage sein.
Wenn Jesus uns fragt, dann wird er kommen und sagen: Hast du mein Reich gebaut? Mein Reich, nicht deins. Hast du mein Haus gebaut? Hast du meine Gemeinde lieb gehabt? Bist du an der Stelle treu gewesen? Hast du gute Werke getan? Hast du das Evangelium gepredigt? Und wenn du dann sagst, da war leider nicht so viel Zeit, musste immer so viel machen, weißt du ja, so Überstunden und ja, das möchte ich nicht für dich erklären müssen, das will ich dir ganz ehrlich sagen.
Wenn du dein Leben gewinnen willst, und was das im Einzelnen für dich bedeutet, das kann sehr persönlich sein, du kannst jetzt nicht sagen, okay, ich kaufe mir keine Kamera und fotografiere nicht und damit habe ich es, mach dein Leben. Und du wirst feststellen: Wer sein Leben, wie heißt das hier, denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Du wirst am Ende mit leeren Händen dastehen. Und wenn du dann überhaupt gläubig warst, das ist nämlich dann irgendwann bei dem Lebensstil immer so eine Frage, das kann man nämlich dann nicht mehr unterscheiden, ob du gläubig oder nicht gläubig bist, du wirst dein Leben verlieren. Jesus wird sagen: Sorry, das war nichts.
Wer aber sein Leben verliert um meines Willen, der wird es retten. Und das ist Heiligung. Ich möchte, dass du dein Leben verlierst. Ich möchte, dass du heute hier rausgehst und eine Entscheidung triffst: Will ich mein Leben leben oder seins? Lass ich es zu, dass Jesus sein Leben durch mich hindurchlebt.
Und das ist wichtig. Paulus sagt, weil 1. Korinther 7,29 a, die Zeit ist begrenzt. Keine Ahnung, wer von euch bei dem Wetter heute Leben zu Hause ankommt. Aber du hast maximal noch ein paar Jahrzehnte und dann schlichtweg Schicht im Schacht. Dann ist es vorbei, dann wird abgerechnet, Inventur gemacht über dein Leben. Und da sage ich mir, und vielleicht gehst du mit, ich sage mir: Selbstverwirklichung ist im Himmel, ganz ehrlich.
Wenn ich in der Ewigkeit bin und ich stelle mir die Ewigkeit sehr plastisch vor, weil je plastischer man sie sich vorstellt, umso schöner wird sie, es ist einfach so, es kann ja sein, dass sie dann noch schöner wird, aber im Moment stelle ich sie mir einfach schon recht schön vor, ich werde in der Ewigkeit ein bisschen Spaß haben, ich werde einiges nachholen, was ich hier nicht gemacht habe. Ja, zum Beispiel meine Fotografie. Ja, logisch, sorry, ich bin an der Stelle Ästhet, ich freue mich, ja, da wird es vielleicht keine Foto, aber irgendwas. Um ästhetisch zu arbeiten wird es geben und dann nehme ich mir einfach mal richtig Zeit. Schön einfach so, was man so halt fotografieren will auf diesem und anderem Planeten, einfach so gemütlich Zeit, so ein bisschen größer denken, es gibt neuen Himmel, neue Erde, einfach: Ich werde mich verwirklichen, keine Sorge, ich werde nicht zu kurz kommen, das verspreche ich dir hundert Prozent. Nur nicht hier auf der Erde, weil der Planet es verflucht ist.
Hier wirst du nie wirklich zum Ziel kommen, hier wirst du dich nie wirklich selbst verwirklichen, nie. Echte Selbstverwirklichung gibt es nur da, wo es keine Sünde gibt und keinen Verfall und wo du mit der ganzen Kraft deines Auferstehungsleibes und deiner von Sünde befreiten Psyche und deines von Sünde befreiten Intellekts wirklich Gas geben kannst. Da geht es richtig los. Alles, was du hier machst, ist Pilleball. Vergiss es.
Oh, so schön. Ihr habt mal gesagt, aber das ist halt, wenn ich ein zweijähriges Kind mit Bauklötzen spielen sehe, sagt auch so schön. Und trotzdem weißt du, was es wert ist. Die Zeit ist begrenzt. Du hast ein Leben, um in die Sache Gottes zu investieren.
Und Gott sagt in Epheser 5,15-16 folgendes zu uns: Wenn du das glaubst, schau dir dein Leben bitte genau an, nicht als Unweise, sondern als Weise, also nicht als Leute, die keinen Durchblick haben, sondern als solche, die Durchblick haben. Kauft die gelegene Zeit aus, das ist ein Gebot. Kaufe die gelegene Zeit aus. Wenn Gott dir eine gute Gelegenheit gibt, irgendwas zu tun, sei es zu beten, ein gutes Gespräch zu führen, ein schönes Buch zu lesen, irgendwas, nutzt bitte die Zeit. Warum? Die Tage sind böse.
Wenn du schon eine Gelegenheit hast, wenn Gott dich schon auf diese Sonnenseite des Planeten fallen lässt, wo dir unendlich viel Zeit zur Verfügung steht, wo du nicht seit deinem siebten Lebensjahr in irgendeinem Bergwerk schuften musst, wenn du schon hier leben darfst, dann mach was aus deiner Zeit. Kauft die gelegene Zeit aus, die Tage sind böse. Glaubt doch nicht, dass der Teufel dir mehr Zeit gibt, als er unbedingt muss. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
Das ist Heiligung, dass wir uns an der Stelle voll reinhängen, den Willen Gottes zu verstehen. Und für die Männer unter uns, es gibt das auch noch ein bisschen martialisch. Das hört sich dann so an: Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu. Wow, ich weiß nicht, wie du dich siehst, ja, aber kurz mal so in Vollmontur, weißt du, so ein bisschen, ja, Special-Ops-mäßig. Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu!
Und dann geht es weiter: Niemand, der Kriegsdienste leistet. Weißt du, dass du Soldat Gottes bist, dass Gott dich hier herschickt, um etwas zu erreichen, um einen Krieg für ihn zu führen und zu gewinnen? Dass du in der ersten Linie stehst im Kampf gegen den Teufel und die Dämonen, dass du dabei bist, in einer Schlacht für Gott einzutreten, mit deinen Gebeten, mit deinem Geld, mit deiner Zeit, damit Menschen in dieser ewigen Schlacht nicht verlorengehen? Ist dir das klar?
Wenn dir das klar ist, dann muss dir auch klar sein, was hier steht: Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigung des Lebens. Hey, wenn du Actionfilme magst, dann kennst du Actionfilme mit Soldaten, okay? Keiner von diesen Soldaten, die da unterwegs sind, ja, und sagt: Ich muss jetzt aber erst mal ein bisschen Playstation spielen, ja, können wir nachher weiter kämpfen, ja, ich lasse das hier so neben mir liegen, ja, oder ich muss jetzt erst meinen Bonsai beschneiden, weißt du, ich habe jetzt keine, ey, sorry, das passt hinten und vorne nicht.
Stellt euch vor, Herr der Ringe, zweiter Teil, am Anfang, wo sie hinterherspurten und die kleinen Hobby, die diese Halblinge da nicht aufgeben dürfen, ich rede von den Dreien da, dem Zwerg, dem Elfen und dem Großen da halt, habt ihr vor Augen, wie die da hinterherhechten und alle lachen über den Zwerg, der da nicht hinterherkommt, ja, das ist es ja, nicht dieses: Ach, jetzt könnten wir eigentlich noch eine Studie machen zum Sonnenaufgang in Roharim. Nein, sorry, kann man später mal machen, wenn Amagon tatsächlich König ist, da kann man das machen, die Studie, aber jetzt, wenn du unterwegs bist für den Herrn, wem möchtest du gefallen mit deinem Leben, wer ist am Ende dafür zuständig, zu sagen: War cool, Freund.
Steht hier: Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigung des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat. Du bist ein Söldner, Gott hat dich berufen in seinen Dienst. Er hat gesagt: Möchtest du kämpfen? Und du hast gesagt: Ahuh, was soll ich da noch sagen?
So, und wenn das stimmt, dann ist Heiligung nichts weiter als der Lebensstil, den du fahren musst, um in dieser Auseinandersetzung mit der dunklen Seite im Licht zu leben. Deswegen brauchst du eine Methode, wie du vielleicht im Gegensatz zu anderen Leuten in der Gemeinde, die älter sind, die sich da vielleicht mit Heiligung, die tatsächlich vielleicht sagen, das ist jetzt nicht so unser Thema, immer wieder Sünde finden, ja, lass mal gut sein, es ist doch eigentlich ganz schön, wie wir es hier haben, wir streiten uns ja auch nicht groß.
Okay, wenn du sagst, ich will das anders haben, ich will meine Leidenschaft am Leben halten, dann gebe ich dir jetzt den ultimativen Tipp. Der ultimative Tipp lautet: Lerne Bibelverse auswendig. Und ich meine das ernst. Ich möchte, dass ihr tausend Stück auswendig lernt, nur damit wir uns nicht in den Zahlen vergreifen, okay? Ich möchte, dass ihr eure Leidenschaft am Leben erhaltet, indem ihr folgendes macht: Ihr hört euch Predigten an, ihr lest gute Bücher und ihr lest eure Bibel einmal im Jahr durch.
Und wenn du auf einen Vers stößt, der dich sticht, wo du den Eindruck hast, und es gibt viele solche Verse, ich treffe immer mal wieder. Wenn du wissen willst, Plan 27.10 war mein letztes Jahr, da steht nämlich was über Pass auf, dass du deine Freunde nicht auf den Blick verlierst. Und das war wirklich so, als hätte ich, wenn du solche Verse hast, dann machst du ein Ausrufezeichen in deiner Bibel, schreibst in deinem Buch, was du liest, die Vornereien, aber du sorgst dafür, dass wenn der Geist Gottes dich schon berührt an irgendeiner Stelle und dir sagt: Freund, das betrifft dich, dass du dir das merkst.
Und dann machst du folgendes: Du lernst diesen Vers auswendig. Und du schreibst ihn auf Bibelverskärtchen. Das sind die, die ich gerade lerne. Also ich habe noch ein großes Set zum Wiederholen, aber das sind die, die ich gerade lerne. Bibelverse, die mir begegnet sind, ich, Jürgen Fischer, Alter siebenundvierzig, lerne Bibelverse, mit denen Gott mich berührt, wo ich denke: Da muss ich nochmal darüber nachdenken.
Weißt du, da passiert es mir, dass ich einfach so ein bisschen lese und während ich da lese, da stelle ich dann fest, dass es Verse gibt, die habe ich irgendwie noch nie so richtig wahrgenommen. Also ich lese euch mal einen vor, der hat mich ganz neu getroffen: Preist den Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewig. Cool, hm? Fand ich richtig schön.
Ja, und dann gibt es da einen, das muss ich gerade mal suchen, du weißt er denn? Mal von der Seite, dass Faber guckt, da finde ich es leichter. Wo bist du denn? Der ist wahrscheinlich noch hier. Ah, der hat sich versteckt! Ja, den hier wollte ich euch nämlich vorstellen, ja. Das ist so lustig. Also, ich aber, ich will den, ich aber, ich will in dem Herrn frohlocken, lerne ich gerade auswendig.
Und warum lerne ich den auswendig? Warum lernt Jürgen diesen Vers auswendig? Weil ich es nicht so mit dem Frohlocken habe, also wenn er so der ruhige Typ anders ruhig so, aber Frohlocken ist nicht mein Ding. Und ich lese diesen Vers und ich weiß gar nicht, wie es war, der Vers ist mir wichtig geworden. Und jetzt lerne ich den auswendig.
Und warum sage ich dir, dass du das auswendig lernen sollst? Weil die Zeit, wo du auswendig lernst, prägst du das. Und ich gehe dann so durch den Wald und lerne das auswendig und denke mir, dann müsste ich vielleicht mal frohlocken. Und dann schaue ich mich so um, wo auch keiner da ist. Heute Morgen habe ich ihn wieder wiederholt, ja, dann war ich hier, ich weiß nicht genau, wie der Ort heißt, wo ich jetzt gerade untergebracht bin. Ja, sorry, ja, da war ich da oben auf dem Berg, ja, so hinter dem Weiher, da kann man so schön, wenn das wirklich keiner in der Gegend ist, habe ich gedacht, ein bisschen lauter, he he he he.
So, und ihr lacht, und es ist richtig, dass ihr lacht, aber versteht ihr das Konzept? Gott zeigt mir, dass er ein Gott ist, der möchte, dass wir über ihn jubeln. Das ist erst mal das Gebot. Das ist ja nicht so, dass das mit mir nichts zu tun hat. Dann zeigt mir der Geist Gottes: Jürgen, du bist gar nicht so der Jubler. Und dann fange ich an, ich mit 47 zu sagen: Dann muss ich das üben, weil wenn ich nicht juble, dann gehört das anscheinend zum geistlichen Leben dazu, dann muss ich das halt lernen. Da gibt es natürlich viel bessere Jubler als mich, das ist mir schon klar. Aber das ist das, was es mit mir macht, und du brauchst eine Methode, wie du an den Stellen in deinem Leben dranbleibst, wo Gott dich berührt hat, und das ist die Antwort.
Und wenn du heilig leben willst, dann musst du eine Methode schaffen, wo du weißt: Gott legt den Finger in meinem Leben gerade auf die, die und die Stelle. Das ist eine Stelle, wo Gott seinen Finger bei mir drauf legt. Und so lustig das ist, nicht zu jubeln, ist eine Sünde. Und die möchte ich loswerden, denn das ist Heiligung. Wenn Gott sagt, ich liebe Jubler, gut, dann möchte ich ein Jubler werden, ganz einfach.
Und wenn du sagst, ich möchte genau das Gleiche, ich möchte so leben, dass Gott sich riesig über mich freut, dann gib Gas, und es ist total eigennützig, weißt du das? Denn wenn du das tust, wenn du Sünde rausschmeißt, was passiert denn am Ende? Am Ende kommt Gott und sagt: Weißt du, jetzt belohne ich dich dafür. Ist das absurd? Gott erlöst uns, dann zeigt er uns, wie wir leben sollen, dann gibt er uns die Kraft dafür, die Sünde loszuwerden, und wenn wir all das in seiner Kraft, aus seiner Gnade heraus tun, dann sagt er, und jetzt kriegst du noch einen fetten Lohn dafür, dass du so mir treu warst.
Was für ein Gott. Hallo, was für ein Gott. Irre, oder? Der einzige Gott, wo du sagst, in dich muss ich mich einfach verlieben. Es geht ja nicht anders. Es ist ja völlig absurd, dass so jemand mit mir umgeht. Wenn ich jetzt der tolle Typ wäre, dann hätte ich es noch verstanden, aber ich Gott, du weißt genau, wie es in mir aussieht. Ich bin das doch gar nicht.
Und von daher bitte ich euch, dass ihr, dass ihr ehrlich in eurem Leben es zulasst, dass Gott euch anpingt durch sein Wort, durch Bücher, durch Predigten, dass ihr den Ping auf ein Bibelvers reduziert, für alle Smartphone-User der zugehörige App heißt Remember Me. Wie immer gilt: Wenn du Fragen zu diesem ganzen Thema hast, kannst du mir noch eine E-Mail schreiben, kannst mich bei Facebook kontaktieren oder gehst auf Frogwords, da sind ohne Ende im Moment Informationen, wie man Bibelverse lernt, was für Bibelverse man am Anfang nehmen kann. Schaut euch da um, es ist euer Leben. Aber back deine Brötchen nicht zu klein, sondern mach sie groß.
Und ich gebe dir jetzt etwas, was ein bisschen fies ist. Ich dachte mir, zum Abschluss machen wir folgendes: Ich habe ja nun das Vorrecht, öfter mit Jugendlichen zu tun zu haben. Und vielleicht wäre es gut, einfach mal die Top Ten eurer Sünden zu nehmen, einfach mal zu sagen: Okay, lasst uns mal zehn Sündenpakete schnüren. Einfach nur, damit ihr eine Idee bekommt, in welche Richtung muss ich denn denken, wo könnte sich bei mir in meinem Leben was verstecken. Und das möchte ich euch zeigen.
Problem: Das, was jetzt kommt, sind eigentlich zehn Predigten, also jetzt, wenn man es richtig machen wollte. Deswegen, ihr lieben Jugendmitarbeiter, ich fordere euch auf, dass ihr genau das macht, dass ihr diese Pakete, die ich so gestrickt habe, wo ich denke, das sind Sünden, die sehe ich in unserer Jugend. Da sind Sünden, die kommen aus der Jugendkultur, und davon werden wir schnell gepackt. Dass ihr sie nehmt, dass ihr sie aufarbeitet, dass ihr euch bei Frogwords hemmungslos bedient, da ist ein Jüngerschaftskurs drin, da ist ein Kindererziehungskurs drin, einfach hemmungslos klauen, ihr könnt die Predigtskripte runterladen, ihr könnt alles damit machen, ihr müsst mich nicht mal fragen, aber ballert die Info in die Szene rein, dass Leute wissen, wo versteckt sich in meinem Leben Sünde und dass sie dagegen vorgehen können.
Und dass sie Bibel lesen können und dass sie anfangen können, eigene Überzeugungen zu gewinnen und dass ihr nicht anfangt und sagt: Bei mir ist alles gut, weil ich meine Regeln habe. Das ist es nämlich nicht, sondern dass ihr sagt: Okay, ich habe im Moment fünf Megabaustellen und 15 kleine. Ich kümmere mich gerade um die drei Megabaustellen hier. Okay, das ist eine Antwort. Damit kann man was anfangen. Der ist wirklich im Fluss. Das wünsche ich mir für euch.
Also, was sind so Sünden, wo die Jugendkultur... Erster großer Sündenblock: Dummheit. Das ist wahrscheinlich das Übelste, was er... Dummheit und Überheblichkeit, der erste große Block. Und wenn du sagst, Dummheit ist doch keine Sünde, ich habe heute Morgen die Stelle aus Markus 7 nicht zu Ende gelesen, weil ich ein bisschen unter Zeitdruck war, aber wenn du sie dir anschaust, wenn Jesus da sagt, aus dem Herzen Markus 7,21: Denn von innen aus dem Herzen kommen die bösen Gedanken hervor, Doppelpunkt, Aufzählung, letztes Wort Dummheit, Torheit. Dummheit ist Sünde. Wenn du das bis heute Abend nicht wusstest, jetzt weißt du es. Du kannst dich nie wieder vor Gott herausreden. Dummheit ist Sünde.
Woher weiß ich das? Gott hat ein Buch geschrieben gegen Dummheit, das Buch die Sprüche, neunhundert Verse gegen Dummheit für dich. Hä? In einer guten christlichen Erziehung hätte man dir diese Verse erklärt, hat man wahrscheinlich nicht, von daher bist du gefordert, sie dir selber zu erarbeiten. Ja, jetzt wisst ihr, warum ihr alle Abi machen sollt.
Dummheit hat ja nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, hat damit zu tun, dass ich die Intelligenz, die ich habe, nicht richtig nutze. Und vor allem: Es ist in der Jugend eine Sache drin, wo ihr echt aufpassen müsst, deswegen Dummheit und Überheblichkeit. Die Jugend denkt gerne, sie weiß alles besser. Lasst euch das einmal von hier vorne sagen, ihr irrt euch. Also es gibt tatsächlich ein paar Leute, die älter sind und weiser sind als ihr. Glaubt mal dran, dass die Bibel und auch wir Ältere euch noch was zu sagen haben. Kümmert euch drum.
Dieses sich hinstellen und sagen, ich weiß eh, wie es läuft, weil ich bin der, der immer den Rechner von meinem Papa repariert. Ja, es mag sein, dass ihr in technischen Sachen uns weit voraus seid. Ich lasse mir auch von meinem Schwiegersohn alles erklären, keine Frage. Aber wenn es ums Leben geht, da seid ihr dumm. In einem positiven Sinn: Ihr seid einfältig, ihr seid am Anfang, ihr seid grün, feucht hinter den Ohren, ja? Und die Botschaft der Sprüche, die durchgehende Botschaft der Sprüche lautet: Du musst so nicht bleiben. Deswegen studier die Sprüche rauf und runter. Damit du nicht die Fehler machst, vor denen die Sprüche dich warnen wollen.
Also das ist so der erste große Komplex, der mir einfällt. Zweiter großer Komplex: Mangel an Gottseligkeit, Gotteserkenntnis, Disziplin und Gemeindeliebe. Tut mir leid, aber das musste sein. Gottseligkeit, Elberfelder Deutsch, ganz einfach erklärt: praktisches Glaubensleben, also beten, Bibel lesen, Gemeinde besuchen, ja, das ist ein Paket. Mangel an Gottseligkeit.
In der Bibel steht: Du sollst dich mit dem Wort Gottes füllen bis unterkannte Oberkiefer, das Wort des Christus wohne reichlich in euch. In der Bibel steht: Betet unablässig, da steht was von Fasten und deswegen seid bloß froh, dass die Spendesammlung nicht jetzt ist. Ich weiß nicht, ob du das Gleiche gegeben hättest, wenn ich dir sage, dass das, was du da gibst, ein geistliches Schlachtopfer ist, was dich als Priester ausmacht. Und dass das, was du da gegeben hast, ein Ausdruck deiner persönlichen Liebe zu Gott ist. Fies, oder?
Also, ein Mangel an Gotteserkenntnis, ein Mangel an Disziplin, da müsst ihr ran, Freunde. Dieses „Ich bin nicht aus dem Bett gekommen“, ey, sorry, dieses „ne halbe Seite Bibel gelesen, das war so anstrengend“. Disziplin ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Wenn du sie nicht hast, dann tu einfach Buße und bitte den Heiligen Geist darum, dass er sie dir gibt. Und dann besorg dir jemanden, der in den Hintern tritt, in der Reihenfolge. Aber kümmere dich drum, okay?
Gemeindeliebe: Ich möchte, dass ihr in Gottesdienst geht. Ich will, dass ihr da hingeht, weil es steht, versäumt die Versammlung nicht. Und ich möchte, dass ihr dort hingeht und andere durch eure Teilnahmen und durch eure Beiträge zu Liebe und zu guten Werken anreizt, denn das ist euer Job, und euch mit euren Gaben einbringt, das möchte ich einfach, also ich nicht, aber Gott möchte das. Und wenn du merkst, oh, das passt mir aber jetzt alles nicht, dran arbeiten.
Nächster Block: Faulheit, unnütze Dinge treiben. Sechs Tage wird gearbeitet, auch wenn man Rentner ist, also sechs Tage wird gearbeitet, ein Tag ist Pause. Wir Christen schaffen es, dass die eine Sorte sieben Tage durcharbeitet bis zum Burnout und die anderen eigentlich nur noch immer von Feierabend zu Feierabend hoppeln. So, jetzt nochmal: Sechs Tage Arbeit, du gibst sechs Tage Gas und du suchst dir einen Ruhetag aus, der wirklich zum Ruhetag wird, wo deine Seele sich vor Gott wieder erquickt, und dann gibst du wieder sechs Tage Gas. Das ist Bibel. Und das machst du jetzt einfach, du startest heute damit.
Und wenn du merkst, hm, deswegen steht da, unnütze Dinge treiben. Das ist im ersten Thessalonischen Brief, Quatsch, im zweiten Thessalonischen Brief, da schreibt Paulus in Vers elf, dass Leute nicht arbeiten wollen, sondern unnütze Dinge treiben. Ihr Lieben, wenn du Gott nachfolgst, dann fliegen die unnützen Dinge aus deinem Leben raus. Was ist unnütz? Unnütz ist das, was dir nicht entweder ein Standing in der Gesellschaft gibt, du sollst arbeiten, oder das Reich Gottes baut. Du kannst von mir aus einen Tag Pause die Woche machen, aber sechs Tage wird gearbeitet. Das heißt, du hast einen Tag Zeit für deine Computerspiele und für deine Hobbys, von mir aus, ja, da können wir noch überlegen, ob die alle so gesund sind, ja, aber sechs Tage ist Schluss damit. Einfach Game over, du machst nützliche Sachen. Du setzt dich nicht an deinen Rechner und verdattelst deine Zeit.
Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, falte deine Hände, geh auf die Knie und fang an, für deine Jugendgruppe zu beten. Ich meine das ernst. Du bist dazu berufen, deine Zeit auszukaufen. Und wenn du dazu nicht bereit bist, dann sag es einfach, dann sagt Jesus: Ich möchte dir nicht nachfolgen an der Stelle. Aber das ist Bibel. Und ihr könnt jetzt mit biblischen Argumenten gerne kämpfen und dann mir bei Facebook was schreiben, das wird total lustig dann, ja, mache ich gerne mit. Aber das biblische Konzept heißt, wir kaufen unsere Zeit aus, wir investieren sie, wir investieren unsere Zeit, nachdem wir nachgedacht haben. Wir leben ein Leben, wo wir wissen, warum wir wann wie viel Zeit in welches Projekt investieren. Und wir tun es absolut bewusst.
Und wenn du dein Leben anfüllst mit sinnlosen Computerspielen, mit sinnlosem Shoppen, mit sinnlosen Hobbys, mit sinnlosem Herumstreunern in irgendwelchen sozialen Netzwerken, dann sage ich dir einfach: Schlusspunkt, Ende aus, wert Christ. Nimm die Sache ernst. Es geht nicht darum, dass du dein Leben gewinnst. Es geht darum, dass du ein Reich baust und nicht deins, sondern seins. Und dafür ist die Zeit begrenzt. Und mach die Sache bitte richtig. Sei nicht dumm! Und wenn du nicht weißt, wie viel Zeit du für sinnlose Sachen verschwendest, dann setz dich heute hin, schreib die nächsten drei, vier Wochen mal auf, halbstundenweise, was mache ich eigentlich, und wenn du dann feststellst, ich dödle eigentlich jeden Tag drei Stunden Unsinn, dann schmeiß das raus aus deinem Leben. Einfach nur, weil du Christ bist und weil du einem anderen folgst.
Nächster Punkt. Klar, das ist logisch, das muss dir ja kommen: Habsucht, Gier, Diebstahl. Wenn du auf deinem PC Programme hast, die dir nicht gehören, auf deinem Handy Lieder, die du nie gekauft hast, und er kommt mir bloß nicht mit Urheberrecht, okay, das kannst du abschminken, ja, dann bist du ein Dieb. Und das Schlimme ist nicht, dass du ein Dieb bist. Du bist für mich kein Christ. Brauchen wir überhaupt, also ich nehme dir dein Christsein nicht im Ansatz ab, wenn du, weil das Problem ist, du hast das, weil in deinem Herzen Habgier ist, du bist ein gieriger Mensch.
Und die Bibel sagt, du sollst nicht gierig sein, du sollst zufrieden sein mit dem, was du hast. Genügsamkeit mit Gott selig ist ein großer Gewinn, 1. Timotheus 6,6. Wenn du sagst, das will ich aber trotzdem haben, ich will das nicht loslassen. Ich möchte ein bisschen alles haben, was ich mir so wünsche, ja, und dann möchte ich natürlich mit Gott gehen. Vergiss es, es wird nicht funktionieren. Wenn du dir etwas nicht leisten kannst, dann kannst du es dir nicht leisten, dann lösche die Sache sofort, jetzt in diesem Moment, hol dein Handy raus, lösche das, das meine ich ernst.
Hau das Zeug weg! Was willst du? Du betest, du faltest deine Hände und sagst: Gott hilf mir, und Gott sagt: Nein, ich helfe keine Dieben, ich hasse Sünder! Ich will dein Gebet nicht hören, ich werde es nicht hören, ich werde es einfach nicht tun. Ich werde dich dann segnen, wenn du tust, was ich will, und das heißt, du sollst nicht stehlen, ganz simpel. Und wenn du sagst, ich will aber trotzdem die Sachen behalten, ich will dafür nichts zahlen, weil keiner zahlt, dann sagt Gott: Okay, dann behalte die Sachen. Aber wir legen unsere Beziehung einfach mal ein Stück weit auf Eis.
Dann passiert all das im zweiten Vortrag, wo Sünde dein Leben einfach kaputt macht. Willst du das wirklich? Wegen ein paar Lieder, ein paar Programme, die du dir nicht leisten kannst? Ist das wirklich dein Ziel? Wenn Gott Seligkeit mit Genügsamkeit das Ziel ist, dann ist die Frage: Wie viel von deinem Geld gibst du eigentlich weg? Brauchst du das Handy, was du hast? Kaufst du dir irgendwelchen Gadget-Scheiß oder Kleidung oder so? Brauchst du das wirklich? Hast du an Geld im letzten Monat gespendet ins Reich Gottes, was Gott dir aufgetragen hat? Oder bist du die ganze Zeit dabei zu überlegen: Oh, was könnte ich mir noch leisten? Mit deiner Amazon-Wunschliste wächst du immer länger? Ja, möchte auch noch haben, möchte auch noch haben, möchte auch noch haben. Ist das so?
Das ist nicht unser Leben. Du bist Verwalter deines Geldes, nimm es und pack es ins Reich Gottes! Eine kleine Wohnung, ein kleines Auto, ein einfacher Lebensstil, Genügsamkeit, das ist das Ziel und zwar Genügsamkeit mit Gottseligkeit, dieses enge Leben an Gott dran, ein einfacher Lebensstil und dann flexibel sein, flexibel sein und sagen können: Gott, wo möchtest du mich hin haben, was kann ich für dich erreichen? Dann kann Gott nämlich in dein Leben hineingreifen und sagen: Weißt du was, so Missionseinsätze in Mazedonien sind eine Sache, aber was hält man davon, da ganz hinzuziehen? Dann bist du dafür bereit!
Viele Leute träumen immer davon, dass Gott sie benutzt und dass Gott mit ihnen etwas Großes anstellt. Fang im Kleinen an, gotttreu zu sein, da, wo es dir so ein bisschen wehtut, und du schaffst die Voraussetzung dafür, dass du im Großen von Gott gebraucht werden kannst.
So, Jungs, jetzt gibt es Unzucht, das Nächste: Unzucht, Pornographien und für die Mädchen Nuttigkeit. Unzucht, hört euch meine Predigt an über Pornografie, Porn Sucks. Du schaust den Schambereich eines anderen einfach nicht an. Das ist biblisch tabu. Das machst du einfach nicht. Wenn du es musst in der Umkleide, ist das eine Sache, aber wenn du im Internet unterwegs bist, eine ganz andere. Du schaust keine Filme, keine Serien, wo du dem ausgesetzt wirst. Das machst du nicht. Wenn du Game of Thorns anschauen willst, ja, aber dann, sorry, kann ich dir nicht helfen, das ist Sünde. Wenn du dich an der Stelle reinhängen willst in irgendwelche Pornosa, ist es Sünde.
Unzucht, wir schlafen vor der Ehe nicht miteinander, wir tun es nicht. Lies dir, was ich geschrieben habe zum Thema Hohelied durch. Wir bauen ein Fundament für eine Ehe, wo es in der Ehe sexuell knallt bis ins hohe Alter, das ist nämlich Gottes Idee. Die Welt möchte sagen, lass es vorher knallen und in der Welt läuft das dann so fade-out-mäßig. Gott sagt: Nee, wir bauen vorher was auf. Und dann lassen wir es in der Ehe richtig.
Und da werde ich jetzt, weil wir haben, das wäre ja, ich merke schon, für alle unter sechzehn ist das jetzt schon leicht peinlich, ja, aber glaubt mir einfach, weil ich kenne beide Seiten, dass das stimmt. Glaubt mir einfach, dass es wirklich so ist, du baust ein sauberes Fundament, du hältst dich an die Regeln, kein Sex vor der Ehe, sondern ich lerne das, was es zu lernen gilt. Hoheliedkommentar Abschnitt Nummer zwei, einfach studieren bei Frogwords, und dann baue ich da eine Sexualität drauf. Ey Freunde, ich hätte nie gedacht, dass Gottes Gebot so schön ist. Ganz ehrlich, macht es richtig, von Anfang an. Lasst euch da nicht reinziehen.
Und Nuttigkeit ist einfach nur immer so diese Frage: Was darf ich anziehen? Schick, feminin, für dich passend, aber nicht dieses: Ich möchte mit meiner Kleidung wie eine Dame des horizontalen Gewerbes die Blicke auf mich ziehen. Das machen wir einfach nicht, okay? Ihr seid aber bitte auch nicht die grauen Mäuschen, davon steht auch nichts in der Bibel. Ja, muss man einfach mal sagen.
Ihr seid Frau, ihr seid leidenschaftlich Frau. Wenn ihr euch das biblische Frauenbild, ich habe nicht die Zeit, aber schaut euch das biblische Frauenbild an: Frauen, die stark sind, die Wärme haben und schön sind und sich ihrer Schönheit bewusst sind, das ist biblisches Frausein. Ihr habt es gar nicht nötig, euch zur Schau zu stellen. Ihr seid ohne dieses billige, nuttige viel schöner! Und glaubt mir, wir Männer sind auch froh, wenn eure eh vorhandenen Reize, wenn ihr uns Leben lasst unsere Augen!
Nächster Punkt, bitte, ich reiße nur an, das sind alles Predigten für die nächste Jugendstunde von mir aus: Alkohol, Party, Drogen. Du besäufst dich einfach nicht. Das ist nicht drin als Christ. Und von Party zu Party ziehen, tut mir leid, das ist Teil der Vergangenheit. Da hast du nur, also vielleicht bist du da ein Evangelist, ja, das würde ich aber bei den meisten noch mal gerne hinterfragen. Die Frage ist, wer prägt wen, okay? Wenn du sagst, ich präge meine ungläubigen Freunde, da ist es geschenkt. Aber wenn du merkst, ich werde da langsam wieder reingesogen und ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was da gestern Abend passiert ist, weil ab 23 Uhr habe ich meinen Filmriss, da hast du nichts verloren, okay? Und wenn du damit ein Problem hast, raus! Raus aus der Szene, raus aus dem ganzen Drogen-, Party-, Alkohol.
Ich bin für Feiern, nicht dass ihr mich falsch versteht. Ich bin dafür, dass wir Gott genießen. Aber ich bin dagegen, dass ein fremder Geist uns beherrscht. Und wenn es der Weingeist ist.
Nächster Punkt: Der große Bereich Körperkult, Karriereorientiertheit, Gesundheit und Beauty-Tick. Also Körperkult. Etwas Sport ist gut, sagt die Bibel, zu viel Zeit im Fitnessstudio, Unsinn. Ah, fies, oder? Ja, jetzt die, ah, ich sage was anderes hier. Ne, sage ich nicht, was steht in der Bibel. Die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, steht da, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze. Hm, also ein bisschen Sport ist gut, beten, Bibel lesen ist besser. Du musst dich entscheiden. Ja, ich habe jetzt nicht das Problem mit dem Fitnessstudio, wie du siehst.
Karriereorientiertheit: Die Bibel sagt, werdet nicht Sklaven von Menschen. Such dir einen Job, wo du auf Teilzeit gehen kannst. Such dir einen Job, wo du deine Zeit, wenn es irgendwie geht, frei einteilen kannst, wo du nicht Sklave eines Systems wirst. Werdet nicht Sklaven von Menschen, 1. Korinther 7.
Gesundheit finde ich total lustig. Dieses Hauptsache gesund, kennt ihr das? So: Hauptsache gesund. Und ich denke mir: Nee, Hauptsache gläubig, weil die Gesundheit ist zum Tod. Ja, du kannst so gesund sein, wie du willst. Ist dir das mal aufgefallen? All die, die sich immer Gesundheit wünschen, vor allem dann, wenn sie so jenseits der sechzig sind, die sterben alle. Hauptsache gesund? Nee. Du stirbst, ich garantiere dir das, ein bisschen früher oder später, ja, und vielleicht kann man da auch was tun, dass es ein bisschen später wird, aber im Großen und Ganzen geht es nur darum: Hauptsache gläubig. Wenn du das nicht bist, dann ist völlig Wurst, ob du heute auf dem Weg nach Hause abkratzt oder in fünfzig Jahren, spielt keine Rolle. Wenn du nicht gläubig bist, dann hast du ein ganz anderes Problem. Von daher: Hauptsache gläubig. Und Beauty-Tick, das hatte ich ja schon gesagt, also, ja, wir lieben euch auch ohne Silikon.
So, noch drei, dann habt ihr es! Das macht mir Angst, ihr lieben Brüder, Freude am Bösen. Bei den Sprüchen steht, Salomo sagt, die Sprüche sind geschrieben, weil es Menschen gibt, die sich freuen am Bösen tun, frohlocken bei schlimmer Verkehrtheit. Und die Sprüche sind geschrieben, dass man diesen Menschen nicht auf den Leim gibt, Menschen, die sich freuen an bösem Tun.
Ich habe das bei GTA 5, als es rauskam, einmal gepostet. Ich glaube, dass es Sünde ist, sich auf sowas einzulassen, auf diese Welt, auf diese Sprache, auf dieses Tun. Wenn du dich damit identifizierst, freust du dich am bösen Tun. Du freust dich an dem, wo Gott sagt: Ich bin nicht nur dagegen, sondern ich hasse es und ich bin dafür gestorben. Überlege dir, was du tust. Ich kann dir nur dringend raten, an der Stelle einen harten Schnitt zu machen.
Das Gleiche gilt für unreine Sprache. Wir müssen nicht, wir können lustig sein, ich bin dafür, aber wir müssen lernen, auf eine Weise zu formulieren, die andere Menschen nicht verletzt, nicht heruntermacht, und diese Sprücheklopferei und dieses überall mitreden wollen, auch wenn man keine Ahnung hat. Wenn es dann reingeht in Richtung Lüge und Verleumdung, wird es noch schlimmer. Das ist eure Kultur. Der Teufel wird euch versuchen, über die Freude am Bösen, über unreine Sprache, über Freude an Grausamkeit zu packen.
Wenn du Horrorfilme schaust, lass es sein. Dexter ist nicht drin, Revenge ist nicht drin. Sorry, du kannst es natürlich trotzdem tun und kannst sagen, ich mache es trotzdem. Das ist dann deine Entscheidung. Es ist die Entscheidung zu sagen, ich werde das Böse lieben, ich werde das, was Gott hasst, in meinem Herzen bejahen. Ich werde es, wenn ich am Computerspiel bin, mit dem, was ich tue, unterstützen. Ich werde mich programmierend darauf, darauf, wo Gott sagt, dafür bin ich gestorben. Ich werde mich darauf programmieren, darüber zu jubeln und zu lächeln und mich zu freuen.
Wenn du glaubst, dass das geht, dann kann ich dich nur von hier vorne warnen. Das hört sich hart an, wenn ich das so konkret mache, tut mir leid. Aber wenn du sagst, Spartacus ist meine Lieblingsserie, sage ich: Okay, dann schmeiß die Sachen heute Abend weg, denn Gott kann dich nicht segnen, wenn du eine Liebe zur Pornografie und zur Grausamkeit entwickelt hast. Schmeiß sie heute Abend weg, schmeiß die Sachen weg, mach deine Festplatte sauber, mach es einfach und werde ein Mensch, der Grausamkeit hasst, der eine Liebe entwickelt zur Feinfühligkeit, zur Freundlichkeit, zur Güte.
Einer dieser Hang zum Unreinen und zum Bösen, wo wir den anderen zeigen wollen: Ja, wir sind ja gar keine so verklemmten Fundis. Doch, genau das bin ich. Ich bin ein verklemmter Fundi. Ich möchte bestimmte Dinge nicht sehen, einfach nicht sehen. Ich möchte sie nicht in meinem Leben haben. Ich werde mir und ich schaue gerne mal einen Film und ich schaue auch gerne mal eine Serie, aber ich werde mir sehr genau überlegen, was mein Denken prägen darf und was nicht. Ich bin gerne ein verklemmter Fundi, weil ich so viel Spaß in meinem Leben, wenn das verklemmte Funditum ist, genial, das wünsche ich jedem, wirklich absolut jedem.
Das Problem ist, die eine Seite, diese Liebe zum Bösen, geht mit einer anderen Seite parallel: mangelndes Mitgefühl für Arme, Schwache, Kranke, Alte, gute Werke und Liebe im Generellen. Wann habt ihr das letzte Mal die alten Geschwister in der Gemeinde besucht? Wann? Wann habt ihr die alte Schwester, die schon seit drei Monaten nicht mehr im Gottesdienst ist, weil sie sich nämlich nicht mehr kräuchen kann, wann warst du bei ihr? Wann hast du für sie gebetet? Wann hast du dir angehört, wie es ihr geht? Wann?
Oder kennst du nicht Jakobus, wenn Jakobus in Kapitel 1, Vers 27 beschreibt, was es heißt, geistliches Leben zu führen, und wenn er sagt: Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu besuchen. Wie lange wollte er denn damit warten, das Gebot umzusetzen? Wann fängst du damit an? Übrigens geht das weiter, um sich von der Welt unbefleckt zu erhalten. Anscheinend gibt es da draußen Dreck, den du in dein Leben reinziehen kannst. Und ich glaube, wir machen das. Wir holen uns den Dreck rein und schmeißen die Liebe raus.
Ich möchte eigentlich eine Revolution von unten in Gemeinden. Ich möchte, dass die Jugend anfängt zu lieben und anfängt heilig zu leben, damit andere sehen können: Wow, so geht es auch. Das ist ja der Hammer. Warum macht ihr das? Und ich möchte, dass ihr diesen Vers bringt und sagt: Ich habe da einen Bibelvers auswendig gelernt, ich kann dir den mal vorlesen. Schau mal, ich habe meine Bibelverskärtchen dabei. Da steht: Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser, und das wollte ich Gott bringen, ich wollte Gott einen reinen und unbefleckten Gottesdienst bringen, das war mein Ziel.
Und ja, das ist merkwürdig mit alten Leuten, keine Frage, das macht mir aber keinen Spaß. Ja und? Meinst du, das Kreuz hat Jesus Spaß gemacht? Du bist in dieser Welt, um gute Werke zu tun, und diese alte Schwester ist in deiner Gemeinde. Und Gott hat sie in den Leib hineingesetzt, in den du hineingetauft worden bist anscheinend. Das ist deine alte Schwester, du kümmerst dich um sie. Punkt. Ist doch schön, Leben ist so einfach, man muss nur irgendwann anfangen, es auch wirklich zu leben und aufzuhören, dumm zu sein.
Nächster Punkt, letzter Punkt, dann höre ich auch auf, ärgere euch nicht weiter und fahre wieder nach Berlin. Das ist entweder dein Gott, der Spaßgott, dieses „Ich tue, worauf ich Bock habe“, oder ist sein Götze, von dem du dich trennst. Du wirst dich entscheiden müssen. Du lebst in einer Welt, die sagt, das Beste ist Spaß, und zwar ohne dass es dich etwas kostet, sofort und ohne dass es dich moralisch irgendwie befleckt. Mach, was du willst. In dieser Welt lebst du.
Und die Frage ist, ob du verstanden hast, dass Gott euch sagt, dass wir nicht die Welt lieben sollen. Liebt nicht die Welt noch, was in ihr ist. Distanziere dich von dieser Welt. Werde in einer gewissen positiven Weise weltfremd. Nimm teil am Geschehen dieser Welt, soweit du musst, und ansonsten nimmst du teil am Aufbau vom Reich Gottes, soweit du kannst. Es geht nicht darum, die Welt zu gewinnen und zu lieben. Es geht nicht darum, alles zu wissen und zu haben und zu machen und ausprobiert zu haben und überall gewesen zu sein, jeden Abschluss mit so und so weiter. Es geht nicht darum, dass du deine Berufung findest, deine ganz persönliche Berufung. Ich weiß nicht, wo die ist.
Ich habe vor zwei Jahren das Buch, nein, den Film Machine Gun Preacher gesehen und an Weihnachten habe ich das Buch dazu geschenkt bekommen, die Biografie von Sam Childers. Ich weiß nicht, ob ihr das Buch kennt oder den Film gesehen habt. Sam Childers, ex Knacki, ex Alki, ex Drogi wird gläubig, fängt an zu arbeiten und baut sich ein Gewerbe auf, so ein Baugewerbe in den Staaten, macht richtig Kohle, seine Freundin heiratet ihn, er wird parallel so ein bisschen Laienpastor, glückliches Leben, großes Haus, florierende Firma. Ja, geht sonntags in die Kirche, alles super! Und dann fährt er in den Sudan.
Und im Sudan findet er etwas, was ihn schockiert: Die von einer Mine zerfetzte Leiche eines Kindes. Und er fragt: Wo kommt denn dieses Kind her? Und er, der nur hingegangen war als Bauarbeiter quasi, um zu helfen, da ein paar Hütten hinzustellen, muss hören: Na ja, hier gibt es marodierende Truppen, die überfallen dann hier die Dörfer, und dann bleiben die Kinder, die halt in den Busch fliehen, übrig, und na ja, im Busch sind dann halt auch manchmal diese Landminen, und dann gehen die halt hoch, und dann werden die zerfetzt. Und dann fragt er in seiner Ami-Naivität: Und wer kümmert sich um die Kinder? Mann, wir sind im Südsudan, Afrika, Bürgerkrieg, na, niemand, wie?
Und dann... Ich sage dir das, weil ich nicht weiß, wo deine Berufung ist. Aber wenn du bereit bist, hart am Limit Heiligung zu leben, dann kann Gott dich berufen wie ein Sam Childers, der den Ruf von Gott bekommt, ein Waisenhaus dort zu bauen. Nicht so das typische Waisenhaus, das muss man dazu sagen, sondern eins mit einem Stacheldraht außen herum und vier Türmen, wo MG draufstehen. Und das Buch heißt Machine Gun Preacher, weil er real einschläft mit einer Bibel und einer Kalaschnikow. Das gehört nämlich in dem Teil der Welt zusammen. Und er rettet Hunderte von Kindern bis heute. Du kannst das Buch heute lesen und kannst heute auf seine Homepage gehen. Der ist heute da. Da ist jemand, der bereit war, bis zum Äußersten zu gehen und zu sagen: Ich lebe für Jesus an einer Stelle, das hätte der sich nie erträumt.
Und ich weiß nicht, wo Gott dich hinbringen will. Aber wenn du glaubst, es lohne sich mit Sünde zu spielen, vergiss es! Das wirklich spannende Leben befindet sich wo ganz anders, nämlich da, wo du deinem inneren Honey Badger immer schön die Kugel gibst, wo du wirklich Heiligung lebst und wo du sagst: Gott, ich bin bereit, hundert Prozent mit dir und für dich zu leben. Und ich bitte dich, dass du mich benutzt mit den Gaben, die du mir gegeben hast, dass du mir die Berufung schenkst, nach der mein Herz sich sehnt, und ich möchte nicht sein wie diese Welt, nicht in dem Maßstab dieser Welt mich wiederfinden. Ich möchte über mich selber hinauswachsen, weil du in mir dein Leben lebst. Darum geht es.
Und wenn du sagst, das ist mir zu steil, das möchte ich nicht. Ich möchte, ach was weiß ich, eine dieser zehn Punkte hier, ich möchte da so ein bisschen dran festhalten, dann lass mich dir warnend zum Schluss folgendes Wort mitgeben. Der Herr Jesus sagt: Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht bringt, denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt.
Merk dir den letzten Satz bitte gut: Du bist, was du tust. Nochmal: Du bist das, was du tust. Die Frucht deines Lebens zeigt, was du für ein Baum bist. Bitte tu mir den Gefallen. Rede dir nicht selber ein, es ist schon alles gut mit mir. Ich bin ja aus einer christlichen Familie und ich habe auch eine Bibel zu Hause, man sieht mich manchmal im Gottesdienst und so, die ganzen groben Sachen von den ganzen bösen Jungs mache ich ja gar nicht. Vergiss es. Die Frucht deines Lebens zeigt dir ganz genau, wer du bist.
Wenn du ein Dieb bist und ein Lügner, ein Faulpelz und einer, der unnütze Dinge treibt, deine Liebe zur Grausamkeit oder zum Shoppen, es ist mir völlig egal, nimm das und ich bitte dich von Herzen, nimm es als das, was es ist, als ein Indiz dafür, dass in dir entweder etwas grundlegend falsch ist oder dass du nicht echt bist. Und ich sage dir das, weil ich nicht am Ende der Zeit für dein Blut verantwortlich sein möchte, weil ich dir ersparen möchte, dass du irgendwann vor Jesus stehst und sagst: Herr Jesus! Und Jesus sagt: Entschuldige, wer bist du? Haben wir eine Geschichte gemeinsam? Hat mein Geist in dir gelebt? Bist du mir ein Leben lang immer ähnlicher geworden? Haben wir eine Geschichte geschrieben, die in der Ewigkeit zählt? Ich kann mich dann nicht daran erinnern.
Und ich bitte dich darum, dass dir das nicht passiert. Wenn du dich wiedergefunden hast und das war sehr schnell, wenn du denkst, da gibt es Dinge in meinem Leben, dann muss ich echt noch mal drüber nachdenken. David betet: Herr, prüfe mich, erkenne mein Herz. Bete dieses Gebet. Und schmeißt die Sünde aus deinem Leben raus!
Das war's, mehr habe ich euch nicht mitzugeben. Ich bin jetzt unschlüssig, was ich tun soll. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich weiß nicht, ob bei euch jetzt der Wunsch da ist, zu sagen, ich möchte mein Leben gerne in aller Radikalität noch mal neu Gott geben. Wenn du nicht gläubig bist, dann lass uns danach noch draußen treffen und lass uns das besprechen, wenn du dein Leben mit Gott ganz neu anfangen willst. Aber ich hoffe, dass viele da sind, die sagen: Stimmt, eigentlich hat er Recht. Ich fände es gut, gibt es irgendein Lied, was dazu passen würde? Hättest du was im... Ja, das zweite wäre mir, glaube ich, lieber.
Also ich würde euch jetzt darum um folgendes bitten: Wir singen das Lied „I will follow“ und wenn du sagst, ich möchte das wirklich tun, dann singst du das mit dem klaren Ja zu gelebter Heiligung. Du singst es einfach mit und sagst Ja und nimmst dir in deinem Herzen vor, was du in Ordnung bringen musst und du bringst das heute Nacht in Ordnung, okay? Du machst das nicht morgen. Du machst das heute Nacht mit Gott wieder richtig fest.
Und wenn du irgendwie noch Not hast und sagst, Jürgen, ich brauche noch jemanden zum Beten, Matthias da hinten, den kennt ihr, vielleicht stehen noch ein oder zwei, deinen Namen habe ich vergessen, tut mir leid, Axel, danke, ja, Axel, sprecht Leute an, kommt zu mir, wir beten mit euch, wenn ihr wollt, wir finden auch irgendwo noch ein bisschen Olivenöl in irgendeiner Küche, werden wir euch auch salben, wir sind da ganz entspannt. Aber nehmt das mit. Und wenn du innerlich getroffen bist, dann lass dich erschüttern. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Das ist der Punkt.
Pass auf, dass diese Tür, die vielleicht aufgegangen ist, wo du gedacht hast, ja stimmt, eigentlich müsste ich das in Ordnung bringen, nicht zu, dass sie wieder zugeht. Bitte nicht! Es ist eine vielleicht einmalige Chance in deinem Leben. Pack einfach heute das an. Also, wir singen I will follow und wenn dann noch Gesprächsbedarf ist, einfach zu mir kommen, zu den anderen kommen, dann beten wir für euch.

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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