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OKKULTE Serien & Gegenstände

Okkultes & CHRIST? | Gott befreit
25.06.2021

Einführung: Umgang mit okkulten Gegenständen und Medien

Um Nachfolge zu leben, mach dich Hashtag Bibelfit. Hast du einen okkulten Gegenstand geschenkt bekommen? Oder hast du eine Erbschaft gemacht, bei der dir ein okkultes Buch in die Hände gefallen ist? Vielleicht haben dein Ehepartner und du Frühjahrsputz gemacht und ihr wundert euch über Dinge, von denen ihr gar nicht wusstet, dass ihr sie besitzt – vielleicht noch aus der Zeit, bevor einer von euch Christ war.

Oder du überlegst, eine Serie zu schauen, die starke okkulte Elemente enthält. Was machst du jetzt damit? Das schauen wir uns jetzt gemeinsam an. Danach zeige ich dir ein paar neue Tipps aus zehntausenden Stunden Beratungserfahrung, mit denen du bessere Lebensentscheidungen treffen kannst. Zum Schluss beenden wir dieses Video mit dem schlechten Sitz der Woche.

Bevor wir starten, kannst du ganz kurz der Community hier helfen, damit solche christlichen Videos auf Social Media nicht verborgen bleiben. Bist du gerade auf Instagram, dann doppeltippe doch mal schnell auf dein Handy. Und auf YouTube danke ich allen, die jede Woche hier die Glocke drücken. Das ist so eine technische Sache: Nur weil hunderte Menschen vor dir diese wunderschöne Glocke gedrückt haben, kannst du dieses Video überhaupt sehen.

Die biblische Perspektive auf Okkultismus und böse Mächte

Jetzt wird es vielleicht jemanden geben, der gerade mit dir zusammen diesen Input anschaut und sich denkt: „Ach, das war alles halb so wild, oder? Paulus sagt doch auch, nichts ist verwerflich, das mit Danksagung empfangen wurde.“

Darüber reden wir viel auf dieser Plattform, weil wir nicht einfach aufhören können zu lesen, wenn das das Einzige wäre, was Gott dazu sagt. Und wenn das noch so vage wäre, dann könnten wir vielleicht vermuten, dass das schon irgendwie in diese Richtung gehen könnte.

Aber das ist ja das Entscheidende: Das ist nicht alles, was Gott dazu sagt. Gott gibt nicht nur vage Aussagen, die du in verschiedene Richtungen verstehen könntest. Vielmehr ist Gott sehr konkret, wenn du einfach nicht aufhörst, deine Bibel zu lesen.

Wenn du deine Bibel weiterliest, ist es gar nicht zu übersehen, was Gott dazu denkt, sagt und dir eindringlich empfiehlt.

Böse Mächte sind real

Gedanke Nummer eins: Böse Mächte sind echt!

Paulus schreibt an die Gemeinde in Ephesus, dass wir in einem Kampf gegen bösartige Geisteswesen in der unsichtbaren Welt stehen. Man sieht das auch bei Mose, wo berichtet wird, dass die Zauberer des Pharaos eine Art Magie besitzen und diese nutzen.

Jesus selbst bestätigt später, dass es satanische Wunder geben kann und dass das absolut möglich ist. Er spricht davon, dass er den Satan vom Himmel fallen sehen hat wie einen Blitz. Außerdem redet er von umherziehenden bösen Geistern. Das ist gruselig, oder?

Jesus sagt, wenn ein böser Geist einen Menschen verlässt, zieht er durch öde Gegenden und sucht nach einer Bleibe. Glaubst du, Jesus sagt das nur zum Spaß oder erzählt er am Lagerfeuer mit der Taschenlampe ein paar Schauermärchen? Ich denke nicht.

In Paulus’ großem Brief über das christliche Leben, dem 1. Korintherbrief, lernen wir sogar, dass Menschen, die denken, sie würden irgendwelchen heidnischen Göttern opfern oder an okkulten, paganen Ritualen teilnehmen, in Wahrheit Dämonen und bösen Geistern dienen.

Das bedeutet, du kannst also ganz unabsichtlich mit bösen Geistern verbunden sein – und das finde ich einen gruseligen Gedanken. Deshalb macht Gott auch ganz klar: Niemand soll irgendetwas tun, das auch nur in die Nähe von okkulten Praktiken kommt. Gott hasst das so sehr!

Das ist einer der entscheidenden Gründe, weshalb die Kanaaneer damals bei der Landnahme durch Josua gewaltsam vertrieben wurden und Israel dieses Land erhielt. Kein Witz. Beides wird als direkte Auflehnung gegen Gott gesehen.

Im letzten Kapitel der Bibel, zum Ende der Welt, wird noch einmal ausdrücklich gesagt, wer nicht in Gottes neue Welt eingehen soll und wer nicht die Ewigkeit mit ihm verbringen darf.

Weißt du, was dort steht? Gott möchte in seinem neuen Reich keine Menschen haben, die Lügen praktizieren, keine, die betrügen, keine, die morden, keine, die sexuell aktiv sind, ohne verheiratet zu sein, und – Achtung – keine, die okkulte Praktiken betreiben.

Das heißt, das sind Verhaltensweisen, die du und ich ablegen müssen, weil sie sonst zwischen uns und Gott stehen und uns immer wieder von ihm wegziehen wollen.

Da müssen wir wirklich aufpassen.

Persönliche Erfahrungen und Beobachtungen

Zweitens eine kurze Beobachtung: Ich möchte hier nicht in eine belanglose Anekdotenschlacht abrutschen, deshalb halte ich mich kurz.

Über die Jahre hinweg habe ich viele Leserbriefe erhalten – als E-Mails, als Instagram-Nachrichten. Auch wenn es manchmal zwei oder drei Wochen dauert, weil ich berufstätig bin und mich um andere Verpflichtungen kümmern muss, lese ich tatsächlich jede einzelne Nachricht. Ich antworte auch, das wissen viele Leute hier.

Viele schreiben aus ihrem Leben, und dabei kommen erstaunliche Geschichten zusammen. Viele berichten von ihrer Vergangenheit mit New Age. Andere schreiben, dass sie im Okkultismus verstrickt waren. Ganz häufig habe ich, vor kurzem ist mir das besonders aufgefallen, den Eindruck, dass es oft so ist: Wenn Leute von ihrer Vergangenheit erzählen, in der sie New Age-Praktiken, okkulte Praktiken oder andere Dinge gemacht haben, die man besser nicht tun sollte, dann berichten sie oft auch, dass sie stoffabhängig waren. Sie schreiben, dass sie drogenabhängig waren, alkoholabhängig oder dass sie geraucht haben wie ein Schlot.

Diese Dinge werden sehr häufig im gleichen Atemzug erzählt.

Wenn du das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, auf Altgriechisch liest, wirst du sehen, dass das, was in den deutschen Bibeln als Zauberei beschrieben wird – je nach Übersetzung – im griechischen Urtext mit dem Wort Pharmakon steht. Pharmakon ist der Ursprung unseres Wortes Pharmazie und bedeutet Wirkstoffe.

Das heißt, wenn ich mich jetzt so weit aus dem Fenster lehne, tut es mir leid: Es ist keine bibelwissenschaftliche Untersuchung, sondern ein Eindruck, der sich bei mir in den letzten Jahren festgesetzt hat. Ich vermute also, dass da ein Zusammenhang besteht. Es würde mich nicht überraschen, wenn das so ist. Weißt du, was ich meine?

Praktische Empfehlungen aus der Bibel

Drittens einige Empfehlungen aus Gottes Wort: Beim Propheten Jesaja heißt es, wenn sie euch auffordern, von den toten Geistern Auskunft zu holen – ja, von den Wispernden und Murmelnden –, dann könnt ihr ihnen antworten: „Soll ein Volk denn nicht seinen Gott befragen?“

Wir wollen jetzt nicht auf Jehus Revolution eingehen, da diese den Anweisungen Jesu widersprechen würde, diesen Weg zu gehen. Deshalb schauen wir einfach mal in die Apostelgeschichte 19, wo berichtet wird, wie sich die christliche Gemeinde in Ephesus, also die Gemeinde, an die Paulus später den Brief schrieb, aus dem wir am Anfang gehört haben, Schritt für Schritt etabliert hat.

Dort ist nämlich die Rede davon, dass eine große Anzahl von ihnen ihre Zaubereibücher, ihre okkulten Gegenstände, brachte und öffentlich verbrannte. Es wird sogar erwähnt, dass darüber Buch geführt wurde. Der Wert all dieser okkulten Gegenstände, die zu diesem Zeitpunkt verbrannt wurden, wird auf etwa 50 Silbertrachmen geschätzt. Das ist eine enorme Summe.

50 Silbertrachmen entsprechen ungefähr dem Bruttoeinkommen von zwei normalverdienenden Menschen im Laufe ihres gesamten Lebens. Du kannst das selbst mal hochrechnen: Das durchschnittliche Einkommen in Deutschland liegt bei etwa 31 Euro pro Stunde, und ein durchschnittlicher Deutscher arbeitet je nach Berechnung etwa 37,5 Jahre. Rechne das mal zusammen – das ist richtig, richtig viel Geld. Wir sprechen hier von einem Millionenbetrag, ohne Inflation zu berücksichtigen. Entschuldigung, Finanzbranche.

Das ist also etwas, was sie getan haben, nachdem sie Buße getan hatten, durch Reue gegangen waren und durch die Umkehr zu Jesus Christus neu und wiedergeboren wurden. Sie machten einen neuen Anfang.

Noch schöner ist, was im Vers danach steht: „Dadurch hat sich das Wort ausgebreitet und die Kraft des Herrn wurde mächtig.“ Das bedeutet, sie taten dies zum Zeugnis für sich selbst und für andere.

Persönliche Erfahrung mit einem okkulten Buch

Ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass ich vor ein paar Jahren von einem guten Freund ein Buch geschenkt bekommen habe. Am Anfang wusste ich damit nicht so richtig etwas anzufangen. Irgendwann wurde ich durch einen Podcast darauf aufmerksam, dass dieses Buch in okkulten Kreisen sehr weit verbreitet ist.

Ich habe dann ein bisschen gegoogelt – ich weiß, das sollte man eigentlich nicht machen, weil man schnell in irgendwelchen Foren landet. Trotzdem habe ich Zeitungsartikel und Beiträge in etablierten Medien gefunden. Dabei stellte sich heraus, dass der Autor des Buches selbst sagt, er habe es unter dämonischem Einfluss geschrieben.

Ich habe wirklich überlegt, was ich mit dem Buch machen soll. Ich bin ein großer Büchernerd und ein leidenschaftlicher Bücherfreund. Bücher bedeuten mir sehr viel. Früher habe ich es immer schlimm gefunden, wenn ich mal ein Buch im Müll oder Papiermüll gesehen habe. Ich dachte dann immer: „Du kannst doch nicht einfach ein Buch wegwerfen!“

In diesem Fall habe ich wirklich darüber nachgedacht, wie ich mit dem Buch umgehen soll. Mir wurde schnell klar, dass ich es nicht lesen sollte – und dass auch du es normalerweise nicht lesen solltest. Normalerweise würde ich Bücher einfach secondhand weitergeben, zum Beispiel in der Gemeinde spenden oder ähnlich. Aber bei diesem Buch macht es keinen großen Unterschied, wenn ich es nicht lese, sondern jemand anderes.

Ich glaube, das war das einzige Mal in meinem ganzen Leben, dass ich ein Buch tatsächlich weggeworfen habe. Und ich denke, es war die richtige Entscheidung.

Widerstand gegen das Böse und Lebensentscheidungen

Deswegen noch einmal: Es geht nicht darum, dass du durch spirituelle Bestechungsgeschenke versuchst, dir den Himmel zu kaufen. Du kommst nicht in den Himmel, nur weil du jetzt anfängst, irgendwelche okkulten Bücher zu finden und sie wegzuwerfen, sie sogar zu verbrennen oder sonst etwas in der Art zu tun.

Nein, es geht vielmehr darum, dass du dem Feind gar nicht erst unnötig die Chance gibst. Das ist doch so leicht vermeidbar. Dazu schreibt Jakobus: „Unterwerft euch Gott“ und im zweiten Nebensatz „widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen“. Ich wiederhole noch einmal: Er schreibt „widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen“.

Das heißt also, dass dieser Widerstand, den wir dem Bösen entgegensetzen müssen, eine Lebenshaltung sein soll. Konkrete Versuchungen sind immer etwas Endliches, sie sind zeitlich abgegrenzt und gehen vorüber. Danach flieht das Böse.

Deshalb widersteht dem Bösen und gebt der Versuchung gar nicht erst unnötig Chancen. Denn wozu eigentlich? Was hast du denn davon, dir diese Baustelle aufzumachen? Glaubst du wirklich, dass du in einem, zwei oder drei Jahren verzweifelt mit dem Gesicht in den Händen sitzen wirst, weil du in deinem Leben das eine Buch weggeworfen hast, das seit Jahren bei dir im Schrank stand? Oder weil du dir das eine Computerspiel nicht gekauft hast oder die eine Serie nicht gesehen hast?

Das glaubst du selbst nicht. Das hat in erster Linie nicht einmal unbedingt etwas mit okkulten Sachen zu tun. Hier geht es einfach darum, bessere Lebensentscheidungen zu treffen.

Angebot für Unterstützung bei Lebensentscheidungen

Früher habe ich eine Beratungsstelle geleitet. Aus den Erfahrungen von über zehntausend Stunden kann ich einen kleinen, komprimierten Input zusammenstellen, der dir hilft, bessere Lebensentscheidungen zu treffen. Außerdem zeige ich dir, wie du bewusster leben, emotional stärker werden und spirituell reifer durch einen Alltag voller Anfechtungen gehen kannst.

Ich bin ein wenig aufgeregt, denn das ist das erste Mal, dass ich diesen Input in dieser Form veröffentliche. Dank der Unterstützung der Spender-Community hier kann ich ihn öffentlich und vor allem kostenfrei zur Verfügung stellen. Vielen, vielen Dank an euch!

Ich freue mich über euer Feedback, wie ihr den Input findet. Noch einmal: Ich bin etwas aufgeregt, aber jetzt ist es so weit. Wenn du den Input gerne kostenlos erhalten möchtest, klicke einfach auf den Link in der Videobeschreibung.

Das war’s.

Abschluss und Ausblick

Ich erzähle jetzt noch den richtig schlechten Witz der Woche. Schreib mir gern einen Kommentar, was du aus diesem Video mitgenommen hast.

Falls du möchtest, dass ich ein Video mache, in dem ich mehr darauf eingehe, was die Bibel über die unsichtbare Welt und böse Mächte sagt, dann schreibe das ebenfalls gerne in den Kommentar. Ich lese jeden einzelnen.

In jedem Fall schön, dass du hier bist. Ich bin Markus Voss, und das war ein Input zum Nachfolgeleben.

Um Nachfolge besser zu verstehen und zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Dafür lade ich dich ein, jetzt gemeinsam mit den anderen die Glocke zu drücken.

Der schlechte Witz der Woche

Und während du das tust, beenden wir mit dem schlechten Blitz der Woche.

Warum solltest du die Bibel nicht nur oberflächlich lesen? Weil der Teufel im Detail steckt.

Ich habe gesagt, er war schlecht. Wir sehen uns im nächsten Video. Ich freue mich auf dich.