Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einordnung und Ausgangsfrage
Die Bibel, das Buch der Seher und Propheten, das ist unser Thema heute Nachmittag. Das Buch mit den sieben Siegeln: Wir kommen heute zum dritten Teil der Reihe. Und es geht mir in dieser Reihe darum zu zeigen, was die Bibel als Buch eigentlich einzigartig macht. Was unterscheidet sie ganz wesentlich von all den anderen Büchern, die in der Weltgeschichte als besonders hingestellt worden sind? Es sind ja gar nicht so viele.
Wir haben uns bereits zwei Antworten angeschaut. Die erste Antwort ist ihr Alter. Ihr Alter unterscheidet die Bibel von all den anderen vergleichbaren Büchern. Sie ist deutlich älter. Wir gehen in der Zivilisationsgeschichte zurück, soweit wir das können, und wir treffen auf die Bibel.
Die zweite Antwort vom vorletzten Sonntag ist ihr Inhalt. Mit Inhalt meine ich, dass die Bibel ungeschminkt ehrlich ist. Sie hält uns einen Spiegel vor, und sie zeigt uns, wie wir wirklich sind. Sie zeigt uns sogar die Dinge, die wir gar nicht sehen wollen. Sie ist brandaktuell, und sie ist brauchbar. Sie zielt darauf ab, unser Leben zu verändern, und indem sie das tut, beweist sie ihre Andersartigkeit.
Ich habe schon im letzten Vortrag eine Vorüberlegung angestellt. Ich habe da die Frage gestellt: Wenn die Bibel wirklich Gottes Wort ist, also das Wort des Schöpfers an seine Geschöpfe, wenn das stimmt, und wenn die Bibel es darauf anlegt, beziehungsweise wenn es Gott, der hinter der Bibel steht, darauf anlegt, seine Geschöpfe in eine lebendige Beziehung mit ihm hineinzuziehen, was müssten wir dann noch von der Bibel erwarten, wenn sie wirklich von Gott kommt?
Wir müssten auf der einen Seite das erwarten, was ich eben gesagt habe. Wir müssten auf der anderen Seite, und zwar dann, wenn es sich bei diesem Gott, der uns in der Bibel begegnet, nicht einfach nur um eine Wunschvorstellung handelt, so eine Art selbstgezimmerte Krücke für die Schwachen, die man halt braucht, um im Leben irgendwie durchzukommen, wenn Gott Gott ist, Gott der Schöpfer, dann müsste uns in der Bibel Gott begegnen als ein Alien, als ein Fremder. Er würde uns begegnen, aber er würde gleichzeitig auch die Regeln festlegen, nach denen er uns begegnet. Und wir würden, wenn wir ihm begegnen, merken: Da steht auf der anderen Seite jemand, der ist mehr als bloß ein Mensch.
Wir würden mit unserem menschlichen Verstand in dem Moment, in dem wir versuchen, Gott wirklich als Persönlichkeit zu begegnen, an unsere Grenzen stoßen. Ich versuche eine Illustration dafür zu finden.
Die Fremdheit Gottes und die Grenzen unseres Verstehens
Ich weiss nicht, ob ihr das jemals gemacht habt: Ihr fangt irgendetwas Neues an, eine Ausbildung oder ein Studium, oder es kann auch irgendein Hobby sein, und ihr schlagt zum ersten Mal ein Fachbuch auf, und zwar ein richtiges Fachbuch.
Ich weiss noch, wie ich in meinem Biochemiestudium das erste Mal den Stryer aufgeschlagen habe. Der Stryer ist ein hellblaues, 1200-seitiges, englischsprachiges Lehrbuch der Biochemie. Da steht fett „Biochemistry“ vorne drauf, und du schlägst natürlich irgendwo in der Mitte auf, und du verstehst nichts. Du schaust dir die bunten Bilder an und denkst dir: Na, gute Nacht.
Und irgendwie ist es so, wenn wir Gott begegnen. Wenn Gott wirklich Gott ist, dann werden wir in der Bibel Momente haben, in denen wir Gott nicht verstehen. Das, was uns begegnet, ist fremd, weil wir nämlich nur Geschöpfe sind und weil der, der auf der anderen Seite steht, anders ist.
Gott spricht durch den Propheten Jesaja: So viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Gott weiss um diese Gefahr, in der wir stehen. Gott weiss, dass er uns als der Geheimnisvolle begegnen muss. Gott ist der ganz Andere.
Da, wo wir Menschen begegnen, haben wir die Chance, Menschen zu verstehen, wenigstens zum Teil, wenn wir uns anstrengen. Die Männer unter uns wissen hoffentlich, also die verheirateten Männer, dass es eine der Aufgaben in der Bibel ist, die Frau an unserer Seite zu verstehen. Das ist deshalb ein Gebot, weil es nicht ganz leicht ist, aber weil wir es tun müssen, weil man sich da noch reindenken kann.
Bei Gott können wir das auch ein klein bisschen. Wir können Gott zum Teil verstehen. Aber wenn Gott Gott ist, dann bleibt da eine unheimliche, eine überirdische, eine fast schon suspekte Dimension übrig.
Wenn wir Gott begegnen, dem majestätischen Schöpfer und Erhalter des Universums, dem, der unser Leben kennt, noch bevor es überhaupt beginnt, dessen Pläne niemand durchkreuzt, weil er das zu Ende bringt in seiner Souveränität, was er angefangen hat, dann wirst du an diese geheimnisvolle Seite Gottes stossen. Und du wirst vor Gott stehen und sagen: Huh, das hätte ich mir nie gedacht. Da bleibt etwas übrig.
Und ich möchte heute diese geheimnisvolle Seite Gottes sowie die Bibel, die sie uns darstellt, kurz beleuchten.
Gottes Selbstoffenbarung als Geheimnis
Diese mysteriöse Seite trifft uns nämlich im Wesentlichen an zwei Stellen. Erstens dort, wo Gott sich als Person offenbart.
Von Anfang an war es schwierig, die Offenbarung Gottes in Worte zu fassen. Die christliche Kirche hat versucht, Begriffe dafür zu finden, Begriffe wie Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität. Aber es sind nur sprachliche Versuche, etwas zu fassen, was sich eigentlich nicht fassen lässt. Es sind Versuche, die Selbstoffenbarung Gottes irgendwie festzuhalten und das, was wir in der Bibel finden, in Worte zu fassen. Denn es ist so mysteriös, weil uns der ganz Andere begegnet, der, der sich unserem Denken entzieht. Diese Versuche sind uralt.
In der ältesten uns zugänglichen Quelle der rabbinischen Mystik, im Zohar, findet sich schon die Frage: Wie können diese drei eins sein? Also noch lange vor Jesus lesen die Rabbinen die Bibel, und sie stellen fest, dass das mit Gott nicht so einfach ist. Und sie stellen diese Frage. Sie haben ein Problem mit der Selbstoffenbarung Gottes. Sie haben ein Problem, weil Gott sich in der Bibel als eine Einheit aus dreien offenbart. Die Rabbinen nennen das das Geheimnis der drei oder an anderer Stelle die drei Köpfe, die drei Formen der Offenbarung, die drei Namen.
Und problematisch ist diese Offenbarung Gottes bis heute, weil sich der Gott der Bibel nicht einordnen lässt in eines der beiden großen Systeme. Es gibt auf der einen Seite die Systeme, in denen Gott als ein Gott, die sogenannten monotheistischen Systeme, aufgefasst wird. Gott ist nur einer. Das Problem mit dieser Vorstellung besteht darin, dass ein Gott, der nur einer ist, nicht, wie die Bibel sagt, Liebe sein kann. Denn zur Liebe gehört immer mehr als einer.
Auf der anderen Seite stehen die polytheistischen Systeme. Gott ist ganz viele. Das schlimmste Problem damit ist, dass ein solcher Gott nicht allmächtig sein kann, weil es ja neben ihm immer noch andere gibt. Und jetzt lese ich die Bibel, und ich tue es wirklich unvoreingenommen, und ich stelle fest: In der Bibel begegnet mir etwas ganz anderes. Ein Gott, der auf der einen Seite nicht einfach nur einer ist, was ich noch verstehen kann, oder einfach nur viele ist, was ich auch verstehen könnte, sondern ein Gott, der eins ist, aber auch drei.
Und wenn du sagst, das verstehe ich nicht, sage ich: Ja. Und fast möchte ich sagen: Halleluja. Denn wenn du Gott verstehen kannst, wenn Gott sich in dein Denken ganz einfach integriert, wenn du sagst, Gott ist doch ganz einfach zu verstehen, dann sage ich dir eins: Das, was dir da begegnet, das ist deine Vorstellung von Gott, aber das ist nicht Gott.
Denn wenn Gott Gott ist, dann bleibt da etwas in seiner Person übrig, etwas Geheimnisvolles, was wir nicht mehr verstehen können. Dann entzieht er sich unserer Vorstellungskraft. Und wir versuchen, dafür zweifelnd Begriffe zu finden, und wir bleiben doch letztlich ein Stück stehen als die, die zugeben müssen: Ich kenne dich nicht, ich brauche deine Offenbarung.
Es ist schade, dass das Judentum nach dem Aufkommen des Christentums sich von diesen Wurzeln, die ich eben vorgelesen habe, wieder entfernt hat. Ich denke, es liegt daran, dass wir das Judentum, so wie wir es heute kennen, als eine strikt monotheistische Religion verstehen müssen. Es ist eine Reaktion gewesen auf das aufkommende Christentum, das diese alten jüdischen Wurzeln festgehalten hat.
Das ist der erste Punkt: Da, wo Gott sich als Person offenbart, bleibt er einzigartig und entzieht sich unseren Definitionen.
Prophetie als zweiter Beweis göttlicher Wirklichkeit
Es gibt noch einen zweiten Punkt, in dem die göttliche Seite der Bibel besonders deutlich hervortritt, und das sind die Prophezeiungen. Dieser Punkt hat auch dem Predigtitel seinen Namen gegeben: Die Bibel, das Buch der Seher und Propheten.
Wenn wir sagen, die Bibel enthält Prophezeiungen und sie sei ein durchweg prophetisches Buch, dann sind wir nicht die Ersten, denen das auffällt. Ich hatte euch davon erzählt, dass sich auch die ersten Christen Gedanken darüber gemacht haben, was die Bibel eigentlich so besonders macht. Hier habe ich euch die Gründe für die Bekehrung des heidnischen Philosophen Tatian mitgebracht. Tatian ist ein griechischer Philosoph aus dem zweiten Jahrhundert. Er schreibt ein Buch darüber, warum er Christ geworden ist, und dazu schreibt er Folgendes: Tatian, Rede an die Bekenner des Griechentums.
Und während ich über das Problem des Guten nachsann, traf es sich, dass mir einige barbarische Schriften in die Hände fielen. Damit ist die Bibel gemeint, okay? Der war ja noch nicht gläubig. Es waren also barbarische Schriften, eben nicht griechische Schriften. Die Griechen hatten ein Selbstverständnis, nach dem alles, was nicht Griechentum ist, zu den Barbaren gehört. Und demzufolge waren das barbarische Schriften. Dass mir einige barbarische Schriften in die Hände fielen, die im Vergleich mit den Lehrsätzen der Griechen ein höheres Alter, das hatten wir schon als unser erstes Argument im Vergleich mit griechischer Irrlehre, und göttliche Erleuchtung aufwiesen, und es fügte sich, dass diese Schriften mich überzeugten durch die Schlichtheit ihres Stils, durch die Anspruchslosigkeit ihrer Verfasser, durch die wohlverständliche Darstellung der Weltschöpfung, durch die Voraussicht der Zukunft, die Ungewöhnlichkeit der Vorschriften.
Mir geht es jetzt nur um diesen Punkt, der unterstrichen ist: durch die Voraussicht der Zukunft. Tatian bringt die beiden Argumente, die wir schon kennen, das Alter und den Inhalt. Aber er bringt noch ein drittes Argument, nämlich dieses: Die Bibel kennt die Zukunft.
Gibt es einen Gottesbeweis in der Bibel, den Gott selbst anführt? Ja, den gibt es. Ich habe mir beim Bibellesen immer wieder die Frage gestellt: Wenn Gott uns zeigen möchte, dass er wirklich Gott ist, wie macht er das denn? Und dann, wieder bei Jesaja, spricht Gott: Verkündet das Späterkommende, sprich die Zukunft, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid. Jesaja 41,23.
Verkündet das Späterkommende. Da sagt Jesaja jetzt im Auftrag Gottes zu den Götzendienern, um die Götzen zu testen: damit wir erkennen, dass ihr Götter seid. Niemand kennt die Zukunft als Gott allein, und deshalb kann nur er die Zukunft vorhersagen.
Für mich als Naturwissenschaftler ist das ein sehr wichtiger Punkt. Denn das ist der einzige Punkt, an dem ich mit einem gewissen wissenschaftlichen Eifer an die Bibel herangehen kann und sagen kann: Okay, wenn Gott hier wirklich die Zukunft vorhersagt, dann kann ich das untersuchen, ich kann mir das anschauen. Und wenn das passiert, wenn das nicht nur einmal oder zweimal oder zehnmal in der Bibel vorkommt, sondern wenn das ein durchgehender Zug ist, dann ist das wunderbar. Denn wir alle wissen, wie schwer es ist, die Zukunft vorherzusagen.
Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, GWUP, bringt alljährlich eine Auswertung heraus, und zwar rückblickend eine Auswertung der Prognosen von Wahrsagern für das letzte Jahr. Sie nehmen sich immer die Prognosen vor und schauen dann ein Jahr später, was eigentlich daraus geworden ist. Die Auswertung für 2006 steht unter dem Fazit, dass es keine nennenswerten Treffer gibt, oder anders ausgedrückt: Nennenswerte Treffer sind Fehlanzeige.
Letztes Jahr ist Deutschland, obwohl vorhergesagt, leider nicht Fußballweltmeister geworden. Tut mir leid. Michael Grosin, bekannt durch das Buch Der Bibelcode, hat ja ein zweites Buch geschrieben, Der Bibelcode 2. Wer es gelesen hat, weiß, dass er für letztes Jahr einen atomaren Holocaust vorausgesagt hat. Sind wir froh, dass es nicht eingetroffen ist.
Und so könnte ich jetzt weitermachen. Die GWUP macht sich da einen Spaß daraus, Stück für Stück zu zeigen, was alles vorhergesagt wurde, und man merkt: Vorhersagen sind ein heikles Geschäft. Heikel deshalb, weil sie nicht eintreffen können, und dann kann man sich eigentlich kaum mehr herausreden. Und je präziser meine Vorhersage, desto klarer ist die Erfüllung.
Die prophetische Dichte der Bibel
Jetzt nehme ich das und ich weiss nicht, was ihr euch sonst schon zum Thema Prophetie angeschaut habt, ob euch Nostradamus etwas ist, was euch mal interessiert hat, oder sonst irgendetwas. Ich nehme jetzt die Bibel und stelle mir die Frage: Wie sieht das mit dem Thema Prophezeiung in der Bibel aus?
Das Erste, was ich feststelle, ist: Dieses Thema ist riesig. Um es ganz kurz zu machen: In der gesamten Weltliteratur, die mir bekannt ist, ist die Bibel zum Thema Prophetie absolut einmalig.
Ich habe euch etwas mitgebracht. Das ist ein Buch, also das heisst auf Deutsch Enzyklopädie biblischer Prophetie. Der Autor Barton Payne ist Professor für Altes Testament, und er sammelt auf 500 Seiten, die hier drin sind, Prophetie für Prophetie für Prophetie in der Bibel. Und das ist einfach irre. Es sind Hunderte und aber Hunderte von Vorhersagen. Das merkt man vielleicht gar nicht so beim Bibellesen, aber wenn man das mal so geballt präsentiert bekommt, dann merkt man: Die Bibel ist tatsächlich voll.
Vorhersagen sind in der Bibel etwas so Normales, dass Herodes der Grosse, als die Weisen aus dem Morgenland vorbeikommen und ihm zur Geburt seines Sohnes gratulieren wollen und er so ein bisschen in Verlegenheit ist, weil er gar nicht weiss, dass er einen Sohn bekommen hat, er aber sofort schaltet und merkt: Oh ja, das muss sich hier um den Messias handeln, das ist nicht „König“ im klassischen Sinn, sondern im geistlichen Sinn. Was macht er? Er lässt die Hohenpriester und die Schriftgelehrten holen und fragt sie: Wo wird eigentlich der Messias geboren?
Na ja, Herodes war kein Jude, aber mit grösster Selbstverständlichkeit antworten ihm die Hohenpriester und die Schriftgelehrten: zu Bethlehem in Judäa, denn so steht durch den Propheten geschrieben. Grösste Selbstverständlichkeit, überhaupt keine Frage, kein Blättern, kein Nachdenken, einfach nur schnipp. Ist doch klar, wo der Messias geboren wird. Hat Gott doch aufschreiben lassen, ist doch völlig logisch.
Und so könnte ich jetzt Dutzende, wahrscheinlich Hunderte Prophezeiungen alleine auf Jesus bringen: wo er geboren werden sollte, wie er geboren werden sollte, wie er sterben werden sollte, wofür er sterben will, in was für einem Grab er begraben wird und so weiter. Ich könnte euch das zeigen, aber es wäre mir jetzt ein bisschen zu viel.
Hunderte und andere Vorhersagen finden sich in der Bibel. Viele von denen haben sich erfüllt, bei manchen steht die Erfüllung noch aus. Und jetzt bin ich ein leidenschaftlicher Skeptiker. Ich betone das gerne: Wir müssen unseren Verstand nicht an der Garderobe abgeben, wenn wir Christen werden. Wir dürfen die Frage stellen: Jürgen, woher weisst du denn, dass sich, wenn Prophezeiungen schon erfüllt haben, die nicht im Nachhinein reingeschrieben wurden? Und wenn sie sich noch nicht erfüllt haben, dann gilt das doch eigentlich auch nicht; du weisst ja nicht, ob sie sich erfüllen.
Und ich sage: Stimmt, lass uns diese beiden Gruppen alle streichen. Und dann sage ich dir eins: Nimm dir nur die vor, von denen du weisst, dass sie aufgeschrieben worden sind vor ihrer Erfüllung, zum Beispiel indem wir schriftliche Dokumente haben von diesen Prophezeiungen, bevor dann die Erfüllung kommt. Und dann nimm nur die, wo du ausserbiblische Zeugnisse dafür hast, dass sie sich wirklich erfüllt haben, also dass nicht die Christen im Nachhinein etwas reingelegt haben, und lass dich alleine von diesen Prophezeiungen überzeugen.
Ich habe euch noch ein anderes Buch mitgebracht, ein Buch, das ich euch wirklich empfehlen kann zu lesen. Das heisst Die Bibel im Test. Josh MacDowell stellt viele gute Beispiele zu dem Thema Prophezeiungen zusammen. Es lohnt sich wirklich. Es ist kein Reisser von der Art, wie es geschrieben ist, es ist mehr so Sachbuch, Nachschlagebuch. Aber es einmal zu überfliegen, sich einmal die Fakten zu geben, hilft, damit man sich nicht mehr hinstellt und sagt, die Bibel ist ein Buch wie jedes andere, sondern damit ich definitiv weiss: Es gibt kein Buch in der Weltgeschichte, was es, was Prophezeiungen und Vorhersagen angeht, mit der Bibel aufnimmt.
Das war mein Punkt für heute. Was macht die Bibel einzigartig? Erstens: Sie begleitet den Menschen von seinen Anfängen an. Zweitens: Sie holt den Menschen dort ab, wo er ist, wo er wirklich steht. Sie beschreibt seine Verlorenheit und gibt Ratschläge, die funktionieren. Und drittens: Sie enthält ein übernatürliches Element, wenn sie Gott als drei in einem beschreibt und wenn sie Hunderte und Aberhunderte von Prophezeiungen bringt, als einen internen Gottesbeweis.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
Seine App "Frogwords" gibt's für Android und iOS.
Jürgens aktuellste Gebets-Infos gibt's hier zum Lesen und Abonnieren.

