I. Jesus ist nicht von dieser Welt
II. CHRISTEN SIND VON EINER ANDEREN WELT
III. MIT EINER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG LEBEN
- WIR SIND BOTSCHAFTER
- Wir sind Wohltäter
- Wir leben gelassen
Einleitende Gedanken
1291 schlossen sich die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden durch
einen Ewigen Bund" zusammen. Diesen drei Urkantonen schlossen sich
weitere Gebiete an. Zürich 1351, also erst 60 Jahre später. Mit den
Jahren kamen die weiteren Gebiete dazu und 1536 eroberte Bern noch das
savoyische Waadtland. Die Entwicklung der Schweiz wurde von vielen
Spannungen, Auseinandersetzungen bis hin zu Bürgerkriegen gezeichnet.
Bevor sich die Schweiz am 12. September 1848 eine neue Verfassung geben
konnte, die im Wesentlichen noch heute in Kraft ist, kam es zum
Sonderbundskrieg, den die konservativen Kantone verloren, und somit der
liberalere Weg für die Schweiz von heute geöffnet wurde.
Die Schweiz, so wie sie heute funktioniert, ist gar nicht so alt: 157
Jahre.
Die Schweiz ist nach wie vor von einem Ringen und Kämpfen über Werte und
Fragen der Zukunft geprägt. Konservative Kräfte bekämpfen liberale
Bestrebungen und umgekehrt. Die so genannte heile Schweiz" gibt es nicht
und es hat sie noch nie gegeben. Wie jedes Land kämpft auch die Schweiz.
Wir wollen unseren Wohlstand, der einer der höchsten in der Welt ist,
nicht verlieren.
Morgen feiern wir unsere Schweiz. D.h. wir rufen uns den Rütlischwur von
1291 in Erinnerung. Nationalstolz kann morgen voll ausgelebt werden. Was
sind wir doch stolz auf unser Land, so stolz wie die meisten Nationen auf
ihr Land und ihre Kultur. Klar, wir kritisieren vieles an der Schweiz.
Wir streiten und kämpfen für dies und jenes. Es ist aber wie in einer
Familie, die Kinder können streiten, aber wenn sie von aussen angegriffen
werden, verteidigen sie ihre Familie.
Ich habe gar nichts gegen einen gesunden Nationalismus. Doch finde ich
Stolz nicht angebracht. Vielmehr sollten wir einfach dankbar sein, dass
es uns noch so gut geht, für die Freiheiten, die wir noch haben. Wir
dürfen aber die Augen vor den anstehenden Problemen, dem moralischen
Zerfall und den Ungerechtigkeiten nicht verschliessen.
Nun möchte ich einen Tag vor unserem Nationalfeiertag einige Gedanken zum
- August weitergeben, Gedanken, die für uns als Christen besonders wichtig sind: Nicht von dieser Schweiz! Zugegeben, vielleicht klingt das in den Ohren mancher etwas schweizfeindlich, aber das ist es ganz und gar nicht. Jesus selbst sagte, er sei nicht von dieser Welt. Wir haben uns an diesen Wortlaut schon so gewöhnt, dass er unbeeindruckt an uns vorbeigeht. Aber wenn Jesus nicht von dieser Welt ist, so kann man doch einen Ort in dieser Welt nehmen und den so quasi stellvertretend für die Welt gebrauchen und so heisst es eben: Nicht von dieser Schweiz, denn auch die Schweiz gehört zu dieser Welt. Ich möchte uns heute etwas erklären, dass wir alle irgendwie wissen und doch möchte ich es nochmals in aller Deutlichkeit aufzeigen, weil ich denke, dass wir es irgendwie wissen, aber uns die Bedeutung doch nicht so klar ist, eben die Bedeutung dass wir weder von der Schweiz, noch von dieser Welt sind.Jesus ist nicht von dieser Welt
Jesus war sich stets dessen bewusst, dass er nicht zu dieser Welt gehört.
Einmal sagte er seinen Zuhörern:
Ihr seid von hier unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt,
ich bin nicht von dieser Welt." Johannes 8, 23.
Jesus kommt von einem ganz anderen Ort als wir alle. Wir sind alle von
unten, von dieser Welt, er ist von oben. Er kam von der Ewigkeit in die
Endlichkeit.
Er existierte bevor die Welt geschaffen wurde. Paulus schrieb:
Er (Jesus) ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn
des Vaters, aller Schöpfung voraus und ihr weit überlegen. (Prediger 1,
15)
Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde
lebt, die sichtbaren Geschöpfe auf der Erde und die unsichtbaren im
Himmel - die Thronenden, die Herrschenden, die Mächte, die Gewalten.
Alles hat Gott durch ihn geschaffen, und alles findet in ihm sein
letztes Ziel. (Prediger 1, 16)Jesus war an der Schöpfung beteiligt und er verliess, als er in die Welt
kam einen wunderbaren Ort.
Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest,
so wie Gott zu sein. (Philipper 2, 6) Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er
wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen.
(Philipper 2, 7)Jesus besuchte diese Welt. Er kam nicht aus dem Nichts, sondern er kam von
oben, von seinem Vater zu uns. Aus Liebe zu uns, kam er, denn er wollte
uns damit beschenken wie Paulus schrieb:
Ihr wisst ja, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe für euch
getan hat. Er war reich und wurde für euch arm; denn er wollte euch
durch seine Armut reich machen. (2. Korinther 8, 9)Jesus lebte für einige Jahre in dieser Welt, aber er war nicht von dieser
Welt. Er hatte mit der Sünde nichts zu tun. Gerade deshalb, weil Jesus
nicht von dieser Welt war und er keine Sünde hatte konnte er uns durch
sein Sterben am Kreuz retten. Im Hebräer steht:
Ein solcher Hohenpriester (Jesus) war genau das, was wir nötig hatten:
einer, der durch und durch heilig und ohne jede Schuld ist und an dem
Gott nichts auszusetzen hat, einer, der sich grundlegend von uns
sündigen Menschen unterscheidet und dessen Platz hoch über dem höchsten
Himmel ist. Hebräer 7, 26.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Johannes 8, 23; 2. Korinther 8, 9; Philipper
2, 6-7; Kolosser 1, 15-16; 1. Johannes 3, 5; Hebräer 7, 26
Christen sind von einer anderen Welt
Ganz anders sieht unsere Situation aus. Wie Jesus sagte:
Ihr seid von hier unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt,
ich bin nicht von dieser Welt." Johannes 8, 23.
Wir gehören zu dieser Welt. Wir kamen nicht von der Ewigkeit in die
Endlichkeit wie Jesus, sondern wir sind Nachkommen von Adam und Eva.
Gott, der HERR, nahm Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und
blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendes
Wesen. (1. Mose 2, 7)Wir sind eben von unten, von und aus der Erde. Durch die Sünde von Adam und
Eva sind wir belastet und tragen mit an der Verantwortung. Weil Adam und
Eva sündigten, sind wir schicksalhaft mit dieser Welt verbunden. Wir
haben mit Adam und Eva, die Folgen der Sünde zu tragen. Die Rebellion
gegen Gott trennte uns völlig von der Welt Gottes. Paulus schrieb:
Durch einen einzigen Menschen – Adam – hielt die Sünde in der Welt
Einzug und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise ist der Tod zu
allen Menschen gekommen, denn alle haben gesündigt. Römer 5, 12.
Ob uns das nun gefällt oder nicht, wir müssen diese Schuld mittragen. Wir
werden uns vor dem Gericht Gottes für alles verantworten müssen. Wir
sind, nebst den Sünden, die wir selbst begingen an der Kollektivsünde
beteiligt und somit mitschuldig.
Wir werden uns auch einmal für die Schulden und Lasten, die wir durch
unsere Nation und durch unsere Familien mittragen in gewisser Weise
verantworten müssen – ausser! Und das ist das, was ich enorm wichtig und
faszinierend finde – ausser ich vertraue mein Leben Jesus an.
Wenn ich an Jesus glaube, dann geschieht etwas ganz ausserordentliches
Paulus schrieb:
Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis
brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes
Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das
Leben. Römer 5, 18.
Durch den Glauben an Jesus werden wir von den Fesseln dieser Welt gelöst.
Wir werden komplett freigesprochen. Mit der Schuld unseres Volkes haben
wir nichts mehr zu tun, denn Jesus hat mir durch seinen Tod am Kreuz auch
diese Schuld abgenommen. Er hat mich völlig frei gemacht, wie es im
Johannesbrief heisst:
Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und
gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem
Unrecht, das wir begangen haben. 1. Johannes 1, 9.
Von jeglicher Schuld wird er uns frei machen. Im wahrsten Sinne des Wortes
hat er uns freigekauft! Deshalb, obwohl wir eigentlich von unten sind,
gehören wir ab diesem Moment in eine andere Welt. Wir gehören ab sofort
dorthin, woher Jesus kam. Jesus sagte seinen Jüngern:
Sie würden euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, denn die Welt
liebt ihresgleichen. Doch ihr gehört nicht zur Welt; ich habe euch aus
der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hasst.
Johannes 15, 19.
Also, wir gehören nicht mehr zu dieser Welt. Wir sind nicht mehr von dieser
Schweiz. Ab diesem Zeitpunkt sind wir Bürger eines anderen Welt geworden,
wie es Paulus ausdrückt:
Wir dagegen haben schon jetzt Bürgerrecht im Himmel, bei Gott. Von dort
her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn.
(Philipper 3, 20)Unser Bürgerrecht ist das Bürgerrecht im Reich Gottes. Wenn wir Schweizer
sind und in der Schweiz leben, so haben wir als Christen mit unserem Pass
lediglich eine Aufenthaltsbewilligung. Sicherlich eine gute
Aufenthaltsbewilligung mit vielen Rechten und natürlich auch Pflichten,
aber das Bürgerrecht haben wir im Himmel.
Wir sind nicht mehr von dieser Schweiz, sondern wir leben lediglich noch in
dieser Schweiz. Wir haben unseren Standort vollkommen geändert.
Wir sind eigentlich die wahren Ausserirdischen, nach denen die Menschen
suchen…
Ich möchte das noch am Beispiel einer Familie verdeutlichen. Nehmen wir mal
ein weit verbreitetes Geschlecht: die Familie Müller. Sie haben drei
Kinder. Diese Kinder, sowie auch ihre Eltern, tragen die Schuld mit sich,
die durch Adam und Eva verursacht wurde. Sie haben auch eine familiäre
Last oder Schuld, die sie mit sich tragen. Selbstverständlich hat jedes
Familienmitglied auch persönliche Sünden zu verantworten.
Nun besucht der Sohn Peter eine Gemeinde und eines Tages kommt er zum
Glauben an Jesus Christus. Von diesem Moment verändert er seine Stellung.
Er wird erlöst von seinen persönlichen Sünden, er wird erlöst von der
Schuld der Familie und er wird erlöst von der Schuld dieser Welt, von der
Schuld von Adam und Eva.
Er lebt noch in seiner Familie, er hat immer noch Verantwortung in dieser
Familie zu tragen, er muss seine Eltern ehren, aber seine wirkliche
Familie ist die Familie Gottes. Jesus sagte einmal sehr deutlich, wie
ernst er diese Tatsache nimmt.
Als seine Geschwister und seine Mutter in holen wollten, antwortete er:
Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Geschwister?" Markus 3, 33.
Er sah die an, die rings um ihn herum sassen, und fuhr fort: Seht, das
sind meine Mutter und meine Geschwister! Markus 3, 34.
Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder, meine Schwester
und meine Mutter." Markus 3, 35.
Wer Jesus nachfolgt, der lebt bereits in der neuen Welt:
Sie gehören nicht zur Welt, so wenig wie ich zur Welt gehöre. Johannes
17, 16.
In dieser Welt, der Welt aus, der Jesus kommt, gelten ganz andere
Massstäbe. Paulus schrieb:
Es hat nichts mehr zu sagen, ob ein Mensch Jude ist oder Nichtjude, ob
im Sklavenstand oder frei, ob Mann oder Frau. Durch eure Verbindung mit
Jesus Christus seid ihr alle ein neuer Mensch geworden. (Galater 3,
28)
Bibelstellen zum Nachschlagen: 1. Mose 2, 7; Markus 3, 33-35; Lukas 14, 26;
Johannes 15, 19; Johannes 17, 16; Römer 5, 12.18; Galater 3, 28; Philipper
3, 20; 1. Johannes 1, 9
Mit einer Aufenthaltsbewilligung leben
Jetzt möchte ich kurz drei Punkte aufzeigen, was es konkret bedeutet, dass
wir nicht zu dieser Welt gehören, aber doch in ihr Leben. Welche
Schwerpunkte resultieren daraus?
1 Wir sind Botschafter
Wenn wir von einer anderen Welt sind, dann leben wir als Botschafter der
anderen Welt in dieser Welt. Wie die Schweiz in verschiedenen Ländern
Botschaften hat, die die Schweiz vertreten, so vertreten wir das Reich
Gottes in dieser Welt.
Wir vertreten sozusagen die Interessen des Reiches Gottes. Das wichtigste
Interesse dieses Reiches ist, dass Menschen gerettet werden. Der
hauptsächliche Grund, warum wir nach der Bekehrung nicht gleich von
dieser Erde genommen werden ist, dass wir die Botschaft des Evangeliums
verbreiten. Deshalb schreib Petrus:
Ihr seid das erwählte Volk, das Haus des Königs, die Priesterschaft,
das heilige Volk, das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der
Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr seine
machtvollen Taten verkündet. (1. Petrus 2, 9)Unsere Aufgabe ist, Salz und Licht zu sein. An Stelle von Jesus rufen wir
die Menschen auf, sich mit Gott zu versöhnen. Das ist unsere wichtigste
Aufgabe, die wir in dieser Welt zu erfüllen haben. Dafür sollten wir viel
investieren. Paulus lebte diesen Auftrag mit allen Konsequenzen aus. Er
schrieb:
Wenn ich mit Juden zu tun habe, verhalte ich mich wie ein Jude, um die
Juden zu gewinnen. 1. Korinther 9, 20.
Wenn ich mit denen zu tun habe, die das Gesetz des Mose nicht kennen,
verhalte ich mich so, als würde ich es ebenfalls nicht kennen; denn
auch sie möchte ich gewinnen. 1. Korinther 9, 21.
Und wenn ich mit Menschen zu tun habe, deren Gewissen empfindlich ist,
verzichte ich auf meine Freiheit, weil ich auch diese Menschen gewinnen
möchte. In jedem Fall nehme ich jede nur erdenkliche Rücksicht auf die,
mit denen ich es gerade zu tun habe, um jedes Mal wenigstens einige zu
retten. 1. Korinther 9, 22.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 1. Korinther 9, 20-22, 2. Korinther 5, 20;
1. Petrus 2, 9.11
2 Wir sind Wohltäter
Als Israel in Babylon lebte, hatte Gott ihnen sagen lassen:
Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch verbannt habe, und
betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch
gut.« (Jeremia 29, 7)Christen sollten sich für das Wohl der Menschen einsetzen. Christen sind
keine Revolutionäre. Sie sehen ihre vornehmliche Aufgabe nicht gegen den
Staat vorzugehen. Christen sind Wohltäter. Petrus schrieb:
Aus der Frömmigkeit wächst Liebe zu den Glaubensgeschwistern, aus der
Liebe zu den Glaubensgeschwistern Liebe zu allen Menschen. (2. Petrus
1, 7)
Aus dieser Liebe zu allen Menschen ist es gut, wenn Christen an
verschiedenen Orten mitarbeiten, auch in der Politik. Christen beteiligen
sich am Leben dieser Welt, obwohl wir nicht von dieser Welt sind. Wir
helfen mit, damit es den Menschen besser geht. Wir sind dort, wo Nöte
Linderung brauchen.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Jeremia 29, 7; Römer 13, 1; 2. Petrus 1, 7
3 Wir leben gelassen
Noch etwas Wichtiges. Die Tatsache, dass wir in eine andere Welt gehören,
macht uns gelassen. Wir sind uns bewusst, dass alles, was diese Welt uns
bieten kann immer nur vorläufig ist und vieles ist für das Reich Gottes
unbedeutend.
Ob ich mit meiner Firma oder in meinem Beruf erfolgreich bin oder nicht,
ist sehr unbedeutend für unser Leben im Reich Gottes. Das macht uns
gelassen. Wir wissen, was kommt wird besser sein. Ich habe einen Ort,
dort bin ich jederzeit willkommen.
Ich muss nicht alles in dieser Welt erleben, weil das Leben dann zu Ende
ist – nein! Ich kann mich auf die Welt freuen, von der ich Bürger bin.
Petrus schrieb:
Aber Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen.
Dort wird es kein Unrecht mehr geben, weil Gottes Wille regiert. Auf
diese neue Welt warten wir. (2. Petrus 3, 13)Bibelstellen zum Nachschlagen: Hebräer 11, 13-16, 2. Petrus 3, 13
Schlussgedanke
Wir sind nicht von dieser Schweiz. Unser Schweizer Pass ist eine
ausgezeichnete Aufenthaltsbewilligung. Bürger bin ich von einer anderen
Welt. Auch wenn morgen der 1. August ist, so lassen wir uns den Blick für
die geistliche Wirklichkeit nicht trüben. Unser Leben, soll von der Welt,
von der Jesus kam bestimmt werden. Paulus fordert uns heraus, nach diesen
Massstäben ernsthaft zu leben:
Richtet euch nicht länger nach den Massstäben dieser Welt, sondern
lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und
beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott
Freude daran hat und ob es vollkommen ist. Römer 12, 2.
Wir sind in dieser Welt, aber wir sind nicht von dieser Welt!
Amen
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