Serie•Teil 34 / 34Why not?! Glaubensfragen
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ein ungewöhnlicher Einstieg mit einer aktuellen Meldung
Why not Glaubensfragen, der YouTube-Kanal des Why-not-Teams. Knifflige Fragen einfach erklärt, dialogisch und durchdacht.
Hey Timon, warte mal, ich hab da was für dich.
Hey André, zeig mal, was hast’n da?
Hier, ein Artikel. Lies mal: ein Artikel über Exoplaneten.
Ja, lass mal sehen.
Die NASA hat einen Planeten in einem anderen Sonnensystem gefunden, der lebensfreundlicher ist als unsere Erde.
Ah toll, was willst du mir dann sagen?
Du hattest das letzte Mal doch behauptet, dass Gott die Erde ganz speziell für den Menschen geschaffen hat. Was man auch daran sieht, dass die Erde vor den übrigen Himmelskörpern und sogar vor der Sonne geschaffen hat. Dann müsste die Erde ja optimal für uns sein. Wie kann es dann sein, dass es in anderen Sonnensystemen Planeten gibt, die noch bessere Lebensbedingungen aufweisen als unsere Erde? Dann ist die Erde wohl doch nicht so optimal. Und wenn es viele bewohnbare Planeten gibt, dann könnte sich ja auf einigen von ihnen Leben entwickelt haben.
Also, was die Entwicklung von Leben angeht, da hatten wir schon mehrfach drüber gesprochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben zufällig entsteht, ist so gering, dass es völlig egal ist, ob du es auf einem einzigen Planeten oder auf einer Milliarde Planeten gleichzeitig versuchst. Die paar Zehnerpotenzen machen da nicht viel aus.
Okay, aber wie erklärst du, dass es Planeten gibt, die sogar lebensfreundlicher sind als unsere Erde?
Ja, ist das denn so? Wie hat man das denn festgestellt?
Na ja, man kann feststellen, wie groß die Schwerkraft auf der Oberfläche ist, ob sie ein Magnetfeld haben. Oder ganz wichtig: ob es dort Wasser gibt oder eine Atmosphäre. Ich lese hier, Wasser kann dort in flüssiger Form existieren. Das klingt jetzt nicht so viel besser als bei unserer alten Erde. Stimmt, da steht auch noch was von Modellrechnungen. Vielleicht sollte man ab und zu doch mehr als nur die Überschrift lesen.
Aber trotzdem, warum denkst du, dass unsere Erde optimal für uns ist?
Na ja, ob sie heute noch optimal ist, weiß ich nicht, aber sie war es ganz sicher vor dem Sündenfall und noch vor der Sintflut.
Was hat sich denn da geändert?
Na ja, wahrscheinlich war das Magnetfeld der Erde viel stärker als heute, so dass viel weniger schädliche kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche kam. Und auch die Atmosphäre war viel dichter. Es gab dort Libellen mit Flügelspannweiten von anderthalb Metern. Die könnten heutzutage weder fliegen noch atmen. Deshalb sind sie auch ausgestorben. Und eine dichtere Atmosphäre bedeutet auch, dass viel weniger schädliches UV-Licht bis zur Erdoberfläche kam.
Und wie kommst du da drauf?
Schau einfach mal, wie alt die Leute vor der Sintflut geworden sind. Fast tausend Jahre! So alt werden wir heute nicht mehr. Das liegt sicher auch an den veränderten Lebensbedingungen nach der Sintflut.
Aber auch das, was nach der Sintflut übrig geblieben ist, zeigt mir, dass Gott die Erde extra für uns gemacht hat.
Was denn zum Beispiel?
Zum Beispiel der Abstand zur Sonne, damit es überhaupt flüssiges Wasser gibt. Oder auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Erde dreht. Stell dir vor, die Erde würde sich langsamer drehen, dann würden wir tagsüber ganz schön schwitzen, und nachts würden uns Eiszapfen an der Nase wachsen.
Ja, aber das überzeugt mich noch nicht. Denn das finden wir auch bei den Exoplaneten.
Wie wäre es dann mit dem Neigungswinkel der Erdachse von dreiundzwanzig Grad gegenüber der Ebene der Umlaufbahn? Dadurch haben wir abwechselnd auf der Nord- und der Südhalbkugel Sommer und Winter. Sonst wäre nur ein ganz schmaler Bereich um den Äquator warm genug, um beispielsweise Getreide anzubauen.
Und ich glaube, der Mond ist auch ziemlich wichtig für Ebbe und Flut. Ich habe mal eine Wattwanderung an der Nordsee gemacht, und der Wattführer sagte, dass das Watt die Kinderstube des Meeres sei. Und ohne Mond gibt es keine Ebbe und Flut und viel weniger Lebewesen.
Genau, und wenn der Mond kleiner wäre, wären Ebbe und Flut zu schwach. Und wenn er größer wäre, dann gäbe es jedes Mal eine Überschwemmung.
Und auch die Größe der Erde ist nicht egal. Sie darf nicht zu klein sein, damit sie die Atmosphäre festhalten kann. Sie darf aber auch nicht zu groß sein. Sonst wären wir alle Plattfische.
Und das wäre unbequem.
Und da ist noch der Wasserkreislauf. Ich glaube, dass es auf der Erde fast überall so viel Wasser gibt, dass es dort Leben gibt.
Und da ist noch der Kohlenstoffkreislauf, der unsere Energieversorgung sicherstellt. Nur weil CO2 ein Gas ist, kann es über die Atmosphäre verteilt werden und kommt überall hin. Die Pflanzen spalten mit Sonnenlicht CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff auf. Wir essen Pflanzen, ich esse lieber die Tiere, die vorher Pflanzen gefressen haben, meinetwegen, und atmen dann wieder CO2 aus, das über die Atmosphäre wieder zu den Pflanzen kommt. Ein genialer Kreislauf.
Ich würde mal sagen, wenn man alle diese Punkte zusammennimmt, dann passt es schon, dass Gott die Erde extra für uns gemacht hat. Und das, obwohl sie nicht mehr so ganz optimal ist.
Tja, aber Jesus hat versprochen, dass er uns einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Und die sind dann wieder optimal.
Trotzdem finde ich das mit den Exoplaneten ziemlich spannend.
Das ist es natürlich auch.
Tschüss dann, mach’s gut, mach’s besser.
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