Serie•Teil 3 / 6Echtsein
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einstieg in ein ungewohntes Thema
Was mag ich an unserer Gemeinde? Ich mag, dass man über schräge Themen predigen kann. Heute gibt es mal ein schräges Thema. Ich habe also noch nie über das Thema gepredigt. Ich habe auch irgendwie noch nie wirklich so eine Predigt darüber gehört, wenn ich ehrlich bin.
Aber wir machen ja gerade eine kleine Reihe geistliche Grundlagen. Und als ich so überlegte, was gehört da eigentlich dazu, da dachte ich: Eigentlich müsste man das mal erklären. Und zwar: Was heißt es eigentlich, unter Gesetz zu leben?
Wir werden uns nächste Woche mit Gnade beschäftigen. Für alle, die sagen: Das war ganz traurig, weil das eine traurige Sache ist. Wartet, nächste Woche geht es dann so richtig mit Gnade ab. Aber dadurch, dass wir hier nur so kurze Predigten haben, also ich beneide immer die, die so eine Stunde, Stunde zwanzig predigen dürfen, dann hätte man das in einem Aufwasch machen können. Aber so muss man eben eins nach dem anderen machen.
Und deswegen, wie gesagt, vielen herzlichen Dank, dass ihr mir das erlaubt, mal etwas zum Thema Gesetz zu sagen.
Vom Reich der Finsternis zum Reich Gottes
Ich steige mal in unserer Reihe ein. Wir haben uns am Anfang dieser Reihe Gedanken gemacht: Was bedeutet das eigentlich, wenn Jesus das Evangelium predigt?
Wir haben gesehen, dass Jesus von einem Begriff ausgeht, der uns eher fremd ist. Er predigt immer vom Reich Gottes oder in seiner Zeit dann: Siehe, das Reich Gottes ist nahe gekommen.
Was Jesus tut, ist, er beschreibt den Menschen als einen Gefangenen. Der Mensch ist Gefangener seiner Sünde, so wie das Volk Israel im Alten Testament versklavt war unter die Knechtschaft Ägyptens. Und dann erst durch Mose befreit wird. So sind alle Menschen versklavt unter die Knechtschaft des Teufels, der in ihnen wirkt, ihr Denken verwirrt, die Bibel sagt: verblendet, und der ihnen dazu noch Angst vor dem Tod macht. Der Mensch ist ein Gefangener seiner Triebe, auch des Zeitgeistes und dieser Gewissheit, dass er sterben muss, ohne irgendetwas daran ändern zu können. Fast also.
Das stimmt nicht ganz, und das ist auch gut. Das ist ein ganz gruseliger Startpunkt. Und wenn ihr euch noch erinnert, wir hatten diese zwei Reiche hier als Bilder: das Reich der Finsternis, das Reich Gottes. Und das Reich der Finsternis war so schwarz. Es ist gruselig, in dieses Reich hineingeboren zu werden. Aber es ist eben nicht richtig zu sagen, der Mensch kann nichts ändern. Er kann etwas tun.
Und Paulus beschreibt das in Apostelgeschichte 17 mit den Worten in den Versen 30 und 31. Das soll ich euch vorstellen: Er steht auf dem Areopag und er predigt das Evangelium zu Leuten, die null Ahnung haben. Als er anfängt, denken die Leute noch, es seien zwei unterschiedliche Götter, die er ihnen predigen würde. Es ist total lustig. Sie sagen: Erzähl uns von deinen Göttern. Und sie denken, der eine Gott heißt Jesus und der andere Gott heißt Auferstehung. Wir haben das gar nicht so richtig geschnallt.
Und er erklärt ihnen, wie Gott die ganze Welt in der Hand hält. Und Paulus hat hier so diese Freimütigkeit, und er traut sich, Leuten etwas zu sagen. Und er sagt ihnen: Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen. Er gebietet es den Menschen. Warum? Weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit. Durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat. Und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.
Boah, mit diesen zwei Versen lässt Paulus die Bombe platzen. Jesus wird wiederkommen, und er wird diese Welt richten. Und machen wir uns nichts vor: Wenn er wiederkommt, dann trifft es nicht nur die Hitlers und die Stalins dieser Welt, sondern dann ist jeder dran. Weil einfach jeder genug Dreck am Stecken hat. Aus Gottes Perspektive ist keiner gerecht. Alle sind verloren, es sei denn, sie tun das, was hier steht: Sie tun Buße.
Nochmal: Er gebietet den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen. Das wünsche ich dir. Ja, damit fängst du an. Super. Buße, Glaube, Taufe, das haben wir jetzt in den letzten beiden Predigten immer wieder gesehen. Das bringt einen Menschen ins Reich Gottes. Und er muss da hinein, denn das Reich der Finsternis hat keine Zukunft. Und das Reich Gottes eben schon.
Und deswegen predigt Jesus das Evangelium vom Reich Gottes. Und Jesus selbst stirbt am Kreuz, um dieses sein Reich aufzurichten, ein Königreich, in das jeder eintreten darf, der zutiefst traurig ist über seine Sünde. Es darf jeder eintreten, der ganz darauf vertraut, dass Gott am Kreuz alle Schuld beglichen hat. Und es darf jeder eintreten, der ganz für Jesus leben möchte, der einfach sagt: Hey, das ist genau das, wonach ich mich gesehnt habe. Ein Neuanfang mit jemandem, der mir einfach zeigt, wie es geht.
Die Freiheit und Sicherheit des neuen Lebens
Das Besondere am Reich Gottes ist, dass es vollkommen frei von Angst ist. Jesus verspricht mir, dass mich nichts und niemand mehr aus seiner Hand reißen kann. Das ist so großartig. Er sagt: Ich bin der gute Hirte. Wenn ich dich habe, dann musst du dir überhaupt keine Sorgen mehr machen. Ich halte dich fest. Gott gibt uns nie mehr her.
Als wir jetzt den Gebetsabend hatten und ich am Freitagabend mit Holger oben saß, dachte ich mir: Wofür kann ich Gott anbeten? Und ich mag das, dass einer der Gottesnamen eifersüchtig ist. Gott nennt sich eifersüchtig. Ich bin eifersüchtig als Name oder Eifersucht. Und da steckt diese Idee dahinter, dass Gott uns sein Volk nicht mehr hergibt. Er behält uns. Und das ist das, was wir bekommen, wenn wir ins Reich Gottes eintreten.
Im Reich Gottes ist Sicherheit, weil Gott selbst meiner Schwäche mit der Kraft seines Geistes begegnet. Im Reich Gottes nimmt Gott meine Angst vor dem Tod und verwandelt sie in Hoffnung auf Auferstehung. Im Reich Gottes darf ich Fehler machen, denn selbst meine Fehlbarkeit ist durch Gottes Vergebung nur eine Chance, seine Treue noch besser kennenzulernen. Und deswegen klingt es so verrückt: Im Reich Gottes sind die Schwachen stark, im Reich Gottes sind die Traurigen getröstet und die Hilflosen angenommen.
In Gottes Reich stellt sich Gott an meine Seite. Das ist die Idee hinter Gottes Reich. Und er sagt zu mir: Ich will, dass du heilig lebst, und ich will, dass du gehorsam lebst. Aber ich will, dass du das mit meinen Ressourcen und zu meiner Ehre tust. Versteht ihr den Unterschied? Gott sagt: Ich will, dass du ganz anders lebst. Und ich nehme gern die Punkte vom letzten Mal auf. Ich will, dass du die Bibel liebst, und die Geschwister liebst, und mich liebst, und Gebet liebst. Ich will, dass du heilig lebst. Aber tu das bitte aus Freude an unserer Beziehung. Tu das bitte, weil du Lust darauf hast, mehr Gemeinschaft mit mir zu genießen.
Worum es bei Gesetzlichkeit wirklich geht
Predigtitel heute: Echtsein Nr. 3 – Leben unter Gesetz oder, für die Jüngeren, wobei man auch mein Alter schon haben kann: Bist du ein Jedi-Ritter oder eine imperiale Sturmtruppe?
Ich wollte das Leben unter Gesetz ein bisschen aufpeppen. Warum? Ich muss das ein bisschen aufpeppen, weil das Thema heute wirklich abstrakt ist, darüber bin ich mir im Klaren. Aber gleichzeitig ist das, worüber ich heute predigen möchte, wahrscheinlich der Grund dafür, dass ganz viele Menschen in Deutschland verloren gehen, weil sie nämlich denken, Christen zu sein, ohne es gar nicht sind.
Und ich fange mal ganz einfach an mit dem Thema Leben unter Gesetz.
Wenn wir uns diese beiden Reiche anschauen, das Reich der Finsternis und das Reich Gottes, dann leben im Reich Gottes nur Jünger Jesu. Im Reich der Finsternis aber könnte man ja sagen, da finden sich bestimmt nur so richtig gottlose, fiese Atheisten. Das stimmt aber nicht. Es finden sich durchaus religiöse Menschen im Reich der Finsternis. Ich glaube sogar, dass die allermeisten Menschen, die da drin sind, irgendwie religiös sind.
Was heißt religiös sein? Religiös sein heißt erst mal: Ich glaube an etwas Höheres. Es kann irgendwas sein. Und dieses Höhere, dem will ich gefallen. Oder zumindest will ich es mir mit ihm nicht ganz verscherzen. Vielleicht ist „gefallen“ ein bisschen zu viel.
Und was Paulus macht im Galaterbrief, ist, dass er am Beispiel des jüdischen Glaubens dieses religiös sein durchspielt und zwei Spielarten christlichen Glaubens unterscheidet, nämlich unter Gesetz und unter Gnade. Unter Gesetz, das ist so die Fake-Version. Wir reden ja von Fake News. Wer unter Gesetz sein Christsein lebt, das ist die Fake-Version davon. Und unter Gnade, was wir uns die nächsten ein, zwei Predigten anschauen werden, das ist das Echte.
Wenn ich diese beiden Begriffe habe, Gesetz und Gnade, dann bezeichnet das die Motivation dahinter. Was treibt mich an, so zu leben, wie ich lebe, vor einem Höheren, das ich immer akzeptiere?
Frage: Was heißt es, unter Gesetz zu leben? Der Begriff Gesetz, der Name sagt das ja schon deutlich, worum es geht: Es geht um Regeln.
Das innere Muster eines gesetzlich geprägten Glaubens
Ein religiöser Mensch, der unter Gesetz lebt, will Gott gefallen. Er will das Richtige tun. Das ist an sich etwas Gutes, aber der Weg, den er einschlägt, ist falsch.
Was macht er? Er nimmt Regeln, zum Beispiel aus der Bibel. Sagen wir einmal die Bergpredigt, das ist ein echter Klassiker. Er nimmt irgendwo Regeln aus der Bibel, oder vielleicht nimmt er auch Regeln, die er bei anderen Leuten sieht. Aha, du machst das so und so, dann mache ich das halt auch so.
Und er denkt sich jetzt Folgendes: Er hat diese Regeln. Sein Gedanke, weil er unter Gesetz lebt, ist: Wenn ich mich anstrenge und diese Regeln einhalte, dann wird Gott mit mir zufrieden sein. Das ist der Kern von Leben unter Gesetz. Ich habe Regeln, egal woher, und ich strenge mich an, diese Regeln einzuhalten, und dann muss Gott doch mit mir zufrieden sein.
Und genau dieser Kerngedanke ist komplett falsch. Egal, wie viele und egal welche Regeln ich einhalte, Gott ist nie und nimmer dann mit mir zufrieden, wenn ich möglichst treu meine Häkchen setze und möglichst diszipliniert ein Programm abarbeite, selbst wenn ich bei der Auswahl der Regeln alles richtig gemacht hätte. So sehr mir meine Eltern beigebracht haben, dass Liebe vielleicht etwas ist, was man nur bekommt, wenn man brav ist: Gott ist anders.
Gott will echte Buße und echten Glauben. Er will, um das noch einmal vom letzten Mal zu wiederholen, dass wir loslassen, loslassen, uns in seine Hände fallen lassen und ganz an ihm hängen. Und dann kümmert er sich um den Rest.
Wie er das macht, werden wir uns die nächsten Male anschauen. Aber das ist das, was Gott sich wünscht.
Wenn Religion nur noch Leistung ist
Ein gesetzlicher Christ – ich habe es bei mir im Skript immer mit Anführungs- und Schlusszeichen versehen, weil es gar nicht genau so ist: Da ist jemand, der hält sich dafür, aber er ist eigentlich nur äußerlich so. Also seht das immer mit Anführungs- und Schlusszeichen.
Ein gesetzlicher Christ lebt für seine Regeln. Er fühlt sich gut, wenn er alles geschafft hat, was er sich vorgenommen hat. Das ist das Irre! Er ist nicht dann glücklich, wenn die Beziehung zu Gott möglichst tief und intim ist, sondern wenn er alles geschafft hat, was er sich vorgenommen hat.
Ein gesetzlicher Christ ersetzt Buße und Glaube durch ein in seinen Augen christliches Verhalten. Er will sich eigentlich nicht von Gott beschenken lassen. Er will auch nicht wirklich sein altes Leben verlieren, sondern er möchte es aufpolieren durch ein paar neue Regeln, wo er denkt: Das muss jetzt aber so sein.
Die Triebfeder hinter einer solchen Gesetzlichkeit oder hinter einer solchen Religiosität unter Gesetz – der Grund, warum so jemand versucht, christlich zu leben, ist nicht die Freude an der Errettung. Denn darum geht es. Eigentlich müssten wir sagen: Hey, wir leben, weil wir uns freuen über das, was Gott getan hat. Aber hinter einem Leben unter Gesetz ist nicht die Freude an der Errettung das, was uns antreibt.
Es ist nicht die Hingabe an Jesus, weil wir einfach total, wie Keith Green das mal sagte, ein Bananas for Jesus sind, weil wir immer sagen: Boah, ja, ich will. Das ist auch nicht so der Punkt. Es ist auch nicht etwas, was ich mag, der Begriff Genuss Gottes. Dieses: Ich will so leben, weil ich einfach Gott genießen möchte, weil ich weiß, ich bin gemacht für diese Beziehung und da alles rauszuholen, das ist einfach, darauf lege ich es an.
Man muss sagen, dass der, der unter Gesetz lebt und diese gesetzliche Form der Religiosität lebt, mit Begriffen wie Freude, Hingabe und Genuss gar nicht viel anfangen kann. Er will nämlich eigentlich etwas anderes: Er will mit sich zufrieden sein, er will das Richtige tun und dabei Gott auf Abstand halten.
Denn eines ist klar: Der gesetzliche Christ stellt die Regeln eigentlich für sich auf. Er tut genau das, was er will. Und wehe, wenn dann Gott ihm in die Quere kommt, da wird dann ganz schnell klar, wer das Sagen hat.
Schaut euch mal die Pharisäer im Neuen Testament an. Das sind solche Leute, die ich hier im Blick habe. Die hatten ihre Regeln, die hatten ganz viele Regeln davon. Und jetzt kommt Gott und sagt: Bullshit. Und dann sagen die nicht: Oh, vielen Dank, das waren uns eh viel zu viele. Das genaue Gegenteil passiert, das genaue Gegenteil. Sie kreuzigen ihn und schmeißen ihn raus.
Gesetzlichkeit bei echten Christen und bei bloßer Fassade
Es gibt wiedergeborene, echte Christen, die im Reich Gottes leben und eine Phase der Gesetzlichkeit durchmachen. Gerade bei jungen Christen ist das nichts Ungewöhnliches. Das hat damit zu tun, dass sie Gnade noch nicht richtig verstanden haben. Das ist schlimm.
Wenn man so eine Phase durchmacht, dann muss man wieder herauskommen. Das macht nicht glücklich. Und deswegen werden wir uns auch in den nächsten Predigten über Gnade unterhalten, damit ihr für den Fall, dass es solche Ansätze in eurem Leben gibt, an dieser Stelle ein gutes, brauchbares Gegenmittel habt.
Wie gesagt: Es ist schlimm, wenn man als wiedergeborener Christ in so eine Phase hineinrutscht. Schlimmer ist ein Heide, der so tut, als sei er Christ. Also Menschen mit so einer Pseudobekehrung. Pseudo deshalb, weil sie sich nicht wirklich zu Gott bekehrt haben. Vielleicht wollen sie Teil einer Gemeinde werden, oder sie finden christliche Werte toll.
Oder, jetzt kommt mein Beispiel: Das bin ich nach meiner Konfirmation gewesen. Ja, ich habe mich konfirmieren lassen, und ich habe das auch irgendwie ernst gemeint. Und dann wollte ich so ein, ich nenne das heute Kulturchristentum, leben. Also: Ich habe mich für einen Christen gehalten. Ja, und ich hätte damals irgendwie auch gedacht: Ja, ich finde die Bergpredigt toll, und ich gehe ab und zu in die Kirche.
Ich war davon überzeugt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, das Christentum aber schon, und ich wollte ein Teil davon sein. Achtung: immer in den Grenzen, die ich mir selber gesteckt habe. Also, wie gesagt: Wehe, Gott kommt mir zu nah und fängt an, meine heiligen Kühe zu schlachten, oder fängt plötzlich an, Selbstverleugnung zu fordern, oder Feindesliebe, oder irgendwelche Opfer, die ich nicht bringen will, dann ist Schluss.
Aber es gibt das, dass Leute so leben. Und ich glaube, dass wir Millionen dieser Leute in Deutschland haben, die ein Stück weit, wenn du sie am Büchertisch fragst: Sag mal, bist du Christ?, sagen: Na klar bin ich Christ. Ja, ist Jesus für deine Sünden gestorben? Na, vielleicht, so genau weiß ich das nicht. Bist du sicher, dass du ewiges Leben hast? Kann man da wirklich sicher sein?
Ja, 1. Johannes 5,13, da steht es: damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt. Na ja, so ernst muss man das jetzt aber nicht nehmen. Ja, du bist bestimmt auch so einer von diesen Fundamentalisten, die jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Versteht ihr, so war ich drauf. Ein Leben unter Gesetz. Und das Verrückte ist: Wenn so ein Heide, der sich als Christ tarnt, sich geschickt anstellt, dann kann er für ein paar Jahre von außen oft gar nicht als Heide gesehen werden. Das kann passieren, dass er es wirklich ganz geschickt schafft, für eine ganze Weile in so einem Friede-Freude-Eierkuchen-christlichen Umfeld mitzuschwimmen und dabei zu sein, obwohl er gar nicht echt ist.
Aber ich sage ganz bewusst: Das geht nur für ein paar Jahre. Warum? Weil ein Leben nach Regeln keine Kraft hat. Es hat genau die Kraft, die du mitbringst. Und wenn du ein disziplinierter Typ bist, hältst du ein bisschen länger durch. Und wenn nicht, dann eben nicht.
Irgendwann garantiere ich dir, dass die Fröhlichkeit auf der Strecke bleibt. Und irgendwann habe ich mich immer gefragt: Warum hat Gott Gemeinde zu einem Ort gemacht, wo es so viele Schwierigkeiten gibt? Ich weiß nicht, ob euch das auch mal so aufgefallen ist. Wenn man irgendwo einen Ort sucht, wo man nicht gerne hingeht, dann ist Gemeinde bei den Top drei dabei. Zumindest dann, wenn du Verantwortung übernimmst und wenn du siehst, wie Leute wirklich drauf sind, und wenn du das erlebst.
Es gehört einfach dazu. Oder du hast es für einen christlichen Bildungsträger mal ähnlich formuliert: Christen, die mit Christen etwas zusammen machen, treten sich auf die Füße. Das macht im Allgemeinen keinen Spaß. Die Liste der Leute, die dich verletzt haben, wächst, wenn du regelmäßig zur Gemeinde gehst, mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr um fünf bis zehn.
Die Frage ist: Warum? Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht, dass ich dachte: Irgendwo steht in der Bibel, dass wir Bruderliebe lernen müssen. Könnte es sein, dass genau dieses Schwierige, was manchmal in Gemeinden ist, wo wir nicht so recht miteinander klarkommen, wo wir uns einander im Weg stehen, verletzen, wo Vergebung nötig ist, wo Verzeihen nötig ist, wo man plötzlich Rücksicht nehmen muss, könnte es sein, dass das genau die Brutstätte ist, die Gott geschaffen hat, um zu zeigen, dass wirklich neues, ewiges Leben in uns drinsteckt?
Denn eins fällt mir auf: Leute, die dieses ewige Leben nicht haben, die nur so tun, als ob sie gläubig sind, die verlieren ihre Fröhlichkeit und reiben sich an Schwierigkeiten mit anderen Christen auf. Und sie werden irgendwann immer lebloser, fruchtloser und manchmal auch selbstgefälliger und eigenwilliger. Und irgendwann wird deutlich: Hey, das war nicht echt.
Ein Bild aus einer weit entfernten Galaxis
Ich habe Leute aus der Gemeinde weggehen sehen, frustriert über Gemeinde. Und ich habe mich oft gefragt: Warum? Und ich glaube heute, dass es daran liegt, dass sie keine Jedi-Ritter sind.
Also, kennt ihr den Unterschied zwischen Jedi-Rittern und imperialen Sturmtruppen? Okay, ihr merkt, ich habe letzten Montag Sport gemacht und zwei Stunden lang Rogue One geschaut. Da kam ich auf dieses Beispiel. Ich entschuldige mich einmal bei allen Nicht-Star-Wars-Kennern.
Also, was unterscheidet einen Jedi von einer imperialen Sturmtruppe, außer dass er schicker aussieht und immer diese braunen Kutten trägt? Der Punkt ist: Beide sind Kämpfer. Beide haben trainiert und haben dasselbe Ziel, nämlich im Kampf zu gewinnen. Aber am Ende gewinnen immer die Jedi-Ritter. Warum? Antwort: Weil die Macht mit ihnen ist.
Ja, das ist die simple Antwort. Das heißt, und ich übertrage das mal: In ihnen steckt etwas Göttliches. Die sind total schwach. Schau dir diesen kleinen grünen Gnom mit den spitzen Ohren an, der macht ja niemandem Angst. Und doch, obwohl sie so schwach sind, sind sie stark.
Und genau das gilt für Christen, also für bekehrte Christen, die im Reich Gottes unterwegs sind und die den Heiligen Geist haben. In ihnen steckt die Macht, in ihnen steckt Gottes Geist. Und deswegen können sie anders. Und deswegen behalten sie ihre Fröhlichkeit. Und deswegen bleiben sie an Menschen dran und können Schwierigkeiten überwinden. Und deswegen verändern sie sich. Sie leben unter Gnade, wie gesagt, nächste Woche dazu mehr.
Und der Heide, der sich als Christ tarnt, indem er christliche Regeln einhält, der kann vielleicht für eine Weile die Illusion aufrechterhalten, ein Christ zu sein. Aber irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht, weil man Leben nicht auf Dauer imitieren kann. Niemand kann Gott täuschen.
Ein persönliches Zeugnis als Warnung und Einladung
Und deswegen möchte ich diese Predigt mit einem Zeugnis beenden. Ich habe euch etwas mitgebracht. Wenn man alles dabeihätte, was man braucht ...
Als ich darüber nachdachte, was es heißt, unter Gesetz zu leben, lief mir ein Video über den Weg. Ich weiß nicht, ob ihr Paul Washer kennt. Paul Washer ist jemand, der eine Predigt vor 5000 Jugendlichen gehalten hat, die wie eine Schockwelle durch Amerika ging. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch die mitnehmen. Das ist nicht das, worüber ich reden will. Es ist einfach nur der Prediger.
Dieser Prediger, Paul Washer, redet immer darüber, was es heißt, wirklich Christ zu sein. Das ist so seine Botschaft: Woran erkenne ich, dass ich echt bin? Der hat eine Frau. Das wäre jetzt nicht so völlig ungewöhnlich. Und von ihr möchte ich euch das Zeugnis vorlesen. Charo Washer, wenn ihr das ausführlicher wollt, geht bei YouTube rein und gebt einfach „Frau Paul Washer“ ein, dann habt ihr sie.
Also möchte ich euch ihr Zeugnis in einer gekürzten Fassung vorlesen, und das geht etwa so:
Ich bin froh, hier zu sein, und ich bin froh, euch davon erzählen zu dürfen, was der Herr in meinem Leben getan hat. Ich bin die Älteste von vier Töchtern. Ich komme ursprünglich aus Lima in Peru in Südamerika, und ich wurde in einem sehr strengen Elternhaus erzogen. Ich wusste, wie ich mich zu verhalten hatte, und gehorchte meinen Eltern. Ich war ein braves Kind.
Meine Eltern waren keine Christen, aber es gab eine christliche Schule in der Gegend, und sie wollten, dass ich Englisch lerne. Diese Schule war von Missionaren gegründet worden und dazu gedacht, Menschen für den Herrn zu gewinnen. Ich fing im Alter von vierzehn Jahren an, diese Schule zu besuchen, und ich hörte in der Kirche die Predigten. Aber worauf in den Gottesdiensten am meisten Wert gelegt wurde, war, ein bestimmtes Übergabegebet zu sprechen.
Ich war nicht gläubig. Aber als ich sah, dass die ungläubigen Kinder immer weniger wurden und die Zahl derer, die dieses Gebet gebetet hatten, immer größer, dachte ich: Hm, ich will nicht das hässliche Entlein sein. Ich muss wirklich dieses Gebet sprechen. Ich rang nicht mit meiner Sünde oder damit, dass Christus für meine Sünden gestorben war, aber ich war erzogen worden, das Richtige zu tun und den Eltern zu gehorchen.
Als ich über all das nachdachte, da wollte ich das halt so einfach hinter mich bringen und dachte: Halt die Luft an, lauf davor und tu es! Mit meinen 14 Jahren lief ich nach vorn, hob meine Hand, betete das Gebet und dachte: Gut, jetzt ist es geschafft, jetzt ist es vorbei, jetzt bin ich eine Christin.
Ich ging weiter in die Kirche, ging ins Zeltlager und habe alles Mögliche Nette und Gute in der Kirche getan und überall mitgemacht. Und ich dachte von mir: In Ordnung, ich bin ein gutes Kind, ich bin ein guter Mensch. Ich sagte zu mir: Ja, ich bin gut und großzügig und nett, ich habe das Gebet gebetet, ich bin in Ordnung, ich komme in den Himmel.
Damals fing ich an, viele Biografien von Missionaren zu lesen, und das war für mich ganz toll. Einen wirklichen Platz für das Lesen der Bibel gab es in meinem Leben nicht, aber irgendwie fühlte ich mich in die Mission berufen und dachte, ich muss eine Missionarin werden und Gott dienen. Dazu musste ich in die Vereinigten Staaten, um dort eine Bibelschule zu besuchen.
Ich dachte, ich käme in ein Land, wo alle Christen sind und wo jeder Gott liebt, und kam nach Kentucky auf eine Bibelschule und merkte, dass nicht jeder, der auf die Bibelschule ging, Gott liebte und Gott dienen wollte. Das war ein Schock. Aber ich war darauf fokussiert, eine Missionarin zu werden und zu lernen, was ich lernen musste. Und so lernte ich, wie man sich richtig verhält und die richtigen und netten Dinge über den Herrn sagt.
Inzwischen hatte ich auch geheiratet, eben diesen Paul Washer. Paul und ich gingen zurück nach Peru, und ich dachte, das wird wie in diesen Büchern werden: Man kommt aufs Missionsfeld, und immer wenn man etwas sagt, dann bekehren sich die Menschen und solche Dinge eben. Aber es war gar nicht wie in den Büchern, und ich war ein wenig enttäuscht. Aber ich dachte, ich muss reifer werden, weitermachen, das Richtige tun.
Jedoch ging mir sozusagen mit der Zeit die Luft aus. Ich will hier versuchen, das Richtige zu tun, zu dienen, mitzuarbeiten, bei der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes helfen und alles Mögliche. Aber ich bemerkte, in meinem Herzen hatte ich schlicht eine mürrische Haltung. Und wenn eine Möglichkeit zum Dienst war, versuchte ich, mich zu drücken. Ich hätte mir ein paar Ausreden zusammengebastelt, die ich sogar selbst glaubte. Ich fühlte, dass ich da irgendwie nicht reinpasste, dass ich da irgendwie nicht reingehörte. Ich dachte aber: Ich muss weitermachen, weil es das Richtige ist.
Ein Beispiel: Ich empfand eine schreckliche Verbitterung gegenüber einer bestimmten Person, mit der ich über Jahre eine zerbrochene Beziehung pflegte, und ich sah mich selbst immer als ein Opfer. Eines Tages war ich sehr frustriert und sprach mit Paul darüber und weinte und sagte: Ich bin so ermüdet davon, dass die Sache mit dieser Person mir so nachgeht. Und Paul sagte: Du musst diese Person lieben.
Ich hatte das bis zu diesem Moment nicht gespürt, aber ich hatte diesen überschäumenden Hass, der einfach in meinem Herzen hochkam. Natürlich, äußerlich war ich nett und hörte aufmerksam zu, was er zu sagen hatte, aber in meinem Innern dachte ich: Keine Chance, keine Chance, dass ich diese Person jemals lieben könnte, das werde ich nicht tun.
Nach außen hin: „Ach, es fällt mir so schwer, ich bin so müde davon.“ Ich gab eine nette Antwort, dass ich das Opfer sei und dass ich hilflos sei, aber in Wirklichkeit dachte ich: Keine Chance, dass ich diese Person je liebe. Und plötzlich überfiel mich ein Schrecken. Paul hatte das nicht mitbekommen, aber Gott hatte das mitbekommen, und er wusste, wie schwarz mein Herz in jenem Moment war. Das war so mein erster Wachrüttler: Würde ein echter Christ so denken?
Paul wurde nach Texas abberufen, und wir zogen dahin. Eines Tages rief diese Person an, und sobald ich die Stimme am Telefon hörte, da war wieder dieses überwältigende, schreckliche Gefühl in meinem Herzen, diese Verachtung und dieser Hass. Ich erinnere mich, wie ich mehr und mehr Angst bekam, wie ich mich fragte: Würde ein Christ so empfinden? Ich fühlte schon Schuld, aber ich empfand kein Überführtsein von Sünde, kein Umkehrenwollen.
Wir waren immer noch in Texas. Paul war eingeladen zu predigen, und oft hörte ich Paul über die Kennzeichen echten Christseins aus dem ersten Johannesbrief predigen. Also das ist irgendwie auch sein Steckenpferd. Wenn ihr ihn mal predigen hört oder schaut euch das an, wenn ihr die Predigt lesen wollt: Das ist sein Thema. Und die arme Frau muss jetzt immer ihrem Mann folgen und sich diese Predigt anhören.
Ich saß da und dachte nach, wie viele Leute diese Botschaft hören sollten. Ich habe diese Botschaft aber niemals auf mich bezogen. Aber jedes Mal, wenn Paul predigte, da fragte ich ihn: Paul, was wirst du predigen? Und wenn er dann sagte: Erster Johannesbrief, dachte ich: Oh nein, nicht schon wieder.
Damals waren wir in San Antonio im Straßeneinsatz. Es war heiß, und es plagte mich, dass er schon wieder über den ersten Johannesbrief predigte. Unter dem Zelt sitzend sah ich eine Prostituierte die Straße entlanglaufen. Sie zog wirklich meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich meine, in Peru sieht man wirklich viele Prostituierte oder Verbrecher die Straße entlanglaufen, aber hier lebte ich so beschützt.
Diese Frau war jedenfalls zerlumpt und grässlich anzusehen. Wisst ihr, Hollywood schafft es sogar, Prostitution zu verherrlichen und zu beschönigen, aber diese Frau sah schrecklich aus, einfach schlimm. Hier lief sie die Straße entlang, während Paul predigte. Ich war einfach von ihrem Anblick gepackt und beobachtete sie.
Wenn ich darüber nachdenke, ob Gott je zu mir gesprochen hat: Er hat es nie wirklich getan bis zu diesem Punkt. Ich stand da, und es war, als ob der Herr sagte: Schau sie dir genau an, denn der einzige Unterschied zwischen dir und ihr ist ihre Kleidung und wie sie ihren Lebensunterhalt verdient. Denn dein Herz ist schwarz und tot und leer, und hier sitzt du, die Frau des Predigers, mit einer netten und sittsamen und ordentlichen Kleidung. Aber dein Herz ist so schwarz wie das Herz dieser Frau, und du bist so weit weg von mir, wie diese Frau dort es ist.
Und ich saß da und hörte die Predigt und habe zum ersten Mal in meinem Leben mein eigenes Herz geprüft. Furcht! Ich meine, es war unbeschreiblich, denn plötzlich hatte ich verstanden: Das ist, was ich bin. Und niemand kann irgendetwas von außen sehen. Ich habe keinen Liebhaber, ich habe die Missionsgesellschaft nicht bestohlen, all solche äußerlichen Verbrechen hatte ich nicht begangen. Aber niemand konnte sehen, wie mein Herz war, wie lieblos, unversöhnlich und ungeduldig ich war.
Ich saß da und ich wollte da einfach wegrennen. Ich kämpfte so sehr mit meinem Stolz. Wir verließen die Gegend ein paar Tage später. Da fuhren wir die Straße entlang, und zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht, wo Gottes Wege uns hinführen würden. Und Paul redete mit mir im Auto. Er sagte etwas, das wirklich Klick machte. Er sagte: Ich weiß nicht, was Gott mit uns tun wird, aber ich habe wirklich Frieden darüber, egal wohin, weil ich weiß, dass wir das tun werden, was er mit uns vorhat.
Und dieser Satz, Frieden mit Gott, das war wie Salz in einer offenen Wunde. Ich hatte keinen Frieden mit Gott. Ich dachte: Ich habe keinen Frieden mit Gott, ich weiß nicht, ob ich den je hatte, und viel weniger jetzt, denn ich fühle mich so schrecklich.
Ich sagte ihm: Hör zu, bis ich fertig gesprochen habe. Dann habe ich ihm alles ausgeschüttet und ihm gesagt, ich denke wirklich nicht, dass ich eine Christin bin. Wie können Christen so sehr mit dem Hass ringen, oder vielmehr nicht einmal damit ringen? Denn ich rang nicht damit, ich betete nicht dafür, ich versuchte nicht, dagegen anzukämpfen. Wie kann es sein, dass ich in diesen Dingen lebe? Ich kann zwar von Frieden nach außen hin reden, aber wie kann ich innerlich so tot sein und so viel Unfrieden zulassen?
Das Beste, was Paul zu mir sagte, war: Nach allem, was du mir erzählt hast, kann ich dir nicht sagen, dass du eine Christin bist.
Als ich das las, dachte ich mir: Boah, was für einen Mut hat dieser Mann. Ja, du bist ein Jahrzehnt mit dieser Frau in der Mission, du bist mit ihr lange verheiratet, hast Kinder, und dann traust du dir, ihr zu sagen: Wenn das stimmt, was du sagst ... Das war wie: Ja, Gott, das musste ich hören. Denn wenn er gesagt hätte: Du bist ein wenig hart zu dir selbst, und es gab doch schon so viele Veränderungen, und alle möglichen Ausreden gebracht hätte, dann hätte ich gedacht: Ja, du hast Recht.
Und als wir nach Hause kamen, nahm er die Kinder und sagte: Du musst jetzt alleine mit Gott sein. Und in jener Nacht betete ich und weinte und las mir noch einmal den ersten Johannesbrief durch. Das bestätigte mir, dass ich Jesus nicht kannte, aber dass es die Möglichkeit gab, ihn kennenzulernen. Zuerst der Schmerz, Gott nicht zu kennen. Ich war mit meinem Mann schon so viele Jahre verheiratet, und doch kannte ich Gott nicht. Dann aber die Freude, ihn dennoch kennenlernen zu dürfen. Es ist einfach eine wunderbare Sache, dass ...
Und so rief ich Jesus an, mich zu retten, und er tat es, und ich danke und preise ihn dafür.
Ich wollte euch ein Zeugnis geben davon, was es heißt, unter Gesetz zu leben. Es kann sich sehr heilig anfühlen, es kann nach außen hin alles richtig sein und doch so falsch. Und von daher mache ich an dieser Stelle Schluss. Alles gesagt zu diesem Thema.
Wenn jemand im Raum sagt: Jürgen, das ist dichter an meiner Realität dran, als ich das eigentlich zugeben möchte, kommt auf uns Älteste zu, betet mit uns, erzählt uns eure Geschichte, aber bleibt da nicht stehen!
Amen!
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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