Prediger 2,1-26
Prediger 2,1-2,2621.09.2016
Serie•Teil 2 / 9Prediger
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Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Die Erfahrung der Leere im Angesicht des Vergessens
Kommen wir zu dem zweiten Kapitel. Prediger 2,1-26.
Salomo ist immer noch frustriert. Salomo stellt fest: Irgendwie ist am Leben zu wenig dran. Für das, was er in seinem Inneren an Bedürfnis hat, Leben zu führen, Leben zu erleben, ist es ihm einfach viel zu wenig. Er weiß, er kommt, er geht und er wird vergessen.
Ich weiß nicht, ob ihr die Absurdität des Lebens wie ich an irgendeinem Punkt stärker spüren könnt als bei einem Spaziergang über einen Friedhof. Und dann gibt es, glaube ich, auf jedem Friedhof eine bestimmte Art von Gräbern: alt, ungepflegt, Unkraut überwuchert. Und am Grabstein steht: Unvergessen.
Man findet sie immer wieder. Ich stehe immer wieder fassungslos vor diesem Unvergessen, und das ganze Grab schreit: An dich denkt schon lange keiner mehr. Und das ist es, womit Salomo nicht leben will. Es muss doch mehr geben.
Und jetzt ist die Frage: Wie komme ich zu diesem Mehr? Ansatz eins: Viel nachdenken. Hat er mitgekriegt, funktioniert nicht. Also starten wir ein zweites Projekt.
Genuss, Freude und die Grenzen des Augenblicks
Prediger 2,1
Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan, versuche es mit der Freude und genieße das Gute. Vielleicht liegt darin der eigentliche Lebenszweck. Und dann, und das finde ich total fies, spoilert er es schon im ersten Vers: Aber siehe, auch das ist Nichtigkeit.
Also, er sagt von Anfang an: Ich habe es probiert. Und er wird uns gleich zeigen, wie sehr. Aber für den Fall, dass irgendjemand denkt: Jetzt kommt die Lösung. Nein, sie kommt nicht.
Zum Lachen sprach ich: Unsinnig ist es. Und zur Freude: Was schafft die? Und die Antwort lautet: Nichts.
Also, wenn du denkst, du kannst deinem Leben durch Genuss, egal was du dir jetzt vorstellst, ob das Alkohol ist oder kreative Projekte, ob das Kapitalanhäufen ist oder vielleicht Musik oder Spaß, wenn du sagst, damit gebe ich ihm einen bleibenden Sinn, dann irrst du dich.
Wir werden sehen, für den Moment ist das Gute, ist der Genuss, brillant. Und ich bin davon überzeugt, dass unsere Seele ein Bedürfnis hat, gute Dinge zu genießen. Es muss einen Grund geben, warum im Alten Testament das Volk Gottes aufgefordert wird, den zehnten Teil seines Einkommens zu nehmen und ihn in Jerusalem für Fröhlichkeit auszugeben:
Und gib das Geld für alles, was deine Seele begehrt, für Rinder und Schafe, für Wein und Rauschtrank und für alles, was deine Seele wünscht. Und iss dort vor dem Herrn, deinem Gott, und freue dich, du und dein Haus. 5. Mose 14,26
Zehn Prozent des Einkommens sollen einmal im Jahr auf den Kopf gehauen werden, verprasst werden für schöne Dinge. Wir brauchen das.
Aber auch wenn Genuss nichts Böses ist, Genuss taugt nicht als Lebenssinn. Zum Lachen sprach ich: Unsinnig ist es, und zur Freude: Was schafft die? Nichts.
Also dieses „Don’t worry, be happy“ ist nicht die Antwort auf die Grundfragen des Lebens. Wie wäre es mit Alkohol?
Vers 3: Ich beschloss in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu laben, während mein Herz sich mit Weisheit beschäftigte, und die Torheit zu ergreifen, bis ich sähe, was den Menschenkindern zu tun gut wäre unter dem Himmel, die Zahl ihrer Lebenstage.
Achtung: Das heißt nicht, dass Salomo sich besoffen hat. Hier steht ja: Ich beschloss in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu laben, während mein Herz sich mit Weisheit beschäftigte. Es geht ihm um einen total klugen Umgang mit Genussmitteln. Dass Komasaufen unweise ist, dafür brauchen wir nicht den Prediger.
Und trotzdem stellt er fest, dass die Lehre des Lebens im Angesicht des Todes, hier steht: die Zahl ihrer Lebenstage, nicht mit Genussmitteln gefüllt werden kann. Also wenn du sagst: Mein Leben, Grillpartys, die sind jetzt langsam vorbei, Zigarrenabende, Mountainbiken, Shoppingtouren und was dir einfällt, das ist es, dafür lohnt es sich, dann wird Salomo dir sagen: Ja, für einen Moment gibt das einen Kick, aber deine Seele will mehr.
Und er präsentiert uns das, was ich nenne, sein Evangelium der Selbstverwirklichung. Achtet mal auf diesen Refrain: ich mir. Ich unternahm große Werke, ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge. Ich machte mir Gärten und Parks und pflanzte darin die unterschiedlichsten Fruchtbäume. Ich machte mir Wasserteiche, um daraus den aufsprießenden Wald von Bäumen zu bewässern.
Das ist die Idee: Leben wird sinnvoll oder ist weniger frustrierend, wenn ich das kreative Potenzial in mir erkenne, wenn ich es entfalte. Große Gärten in der damaligen Zeit, stolz der Könige, vielleicht habt ihr die sieben Weltwunder der Antike im Kopf, da gab es die hängenden Gärten von Babylon. Das wollte man damals schaffen. Und letztlich hat man das vor ein paar hundert Jahren auch bei uns noch gemacht. Wahrscheinlich muss man gar keine paar hundert Jahre zurückgehen. Große Gärten anlegen.
Okay, wir können noch einen Schritt weitergehen. Ich kaufte Knechte und Mägde, hatte im Haus geborene Sklaven, auch hatte ich größeren Besitz an Rindern und Schafen als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Salomo ist das, was man im wahrsten Sinne des Wortes einen Großgrundbesitzer nennt.
Vers 8: Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Schätze von Königen und Ländern. Ich beschaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Vergnügungen der Menschenkinder, Frau und Frauen.
Also Reichtum, ein Privatorchester, Sexualität: Man kann Salomo wirklich nicht vorwerfen, auf seiner Suche nach Erfüllung nicht alles ausprobiert zu haben. Umso ernüchternder sein Fazit:
Und ich wurde größer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Dazu verblieb mir meine Weisheit.
Das sagt er noch mal. Er ist nicht zu einem Spielball seiner Triebe geworden, der einfach wild darauf losgesündigt hat. Er hat immer bei allem Genuss Weisheit im Blick behalten.
Vers 10: Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht. Also, er hat eine Idee, und er setzt sie um. Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe. Und das war mein Teil von all meiner Mühe.
Das ist total spannend, dieser Vers. Also, wenn ihr euch einen Vers unterstreichen wollt, um weiter darüber nachzudenken, der kann ziemlich weit vorne dabei sein.
Salomo sagt: Mein Herz hatte Freude, mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe. Sein Herz hatte Freude beim Anlegen von Gärten, bei diesen Musikaufführungen, beim Trinken, beim Reichwerden, bei der Gemeinschaft mit seinen Freunden, Frauen. An dieser Freude ist nichts Verwerfliches.
Jetzt kann man sagen: Vielleicht hat Salomo ein ganz kleines bisschen übertrieben, aber hey, das ist eben Salomo, das muss man auch verstehen. Wenn ausprobieren, dann richtig.
Aber seht ihr, was hier steht? Er sagt: Ich hatte diese Freude, und das war mein Teil von all meiner Mühe.
Salomo freut sich an der Freude, aber er erkennt auch, dass alles Streben nach Selbstverwirklichung und Genuss zwar einen Moment der Freude enthält, aber das war es dann auch.
Es ist nichts Böses, zu genießen. Ich gehe mit meiner Frau gerne mal italienisch essen. Und ich mag als Vorspeise Vitello Tonato, ich liebe Vitello Tonato. Das ist eine ganz reale, gute Freude. Da ist nichts Falsches daran zu sagen: Ich freue mich, in einem italienischen Restaurant Vitello Tonato zu bestellen.
Dieser Moment des Genusses, wenn man sich glücklich zurücklehnt, in die Augen seiner Frau schaut, zum Brotkorb greift, so ein Stückchen frisches Baguette nimmt und dann in diese Thunfisch-Kapernsauce taucht. Super! Das ist etwas, wofür ich Gott von ganzem Herzen danken kann. Das ist sein Geschenk an mich, ein Moment echter Freude.
Aber das war es dann auch. Das ist das, was uns Salomo hier sagen möchte. Dieses Mehr als der Moment, das ist es nicht.
Wenn Leistung, Besitz und Erinnerung keinen Bestand haben
Noch einmal Vers zehn und dann Vers elf:
Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht. Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe, und das war mein Teil von all meiner Mühe. Und ich wandte mich hin zu all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und zu der Mühe, mit der ich mich abgemüht hatte. Und siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne.
Salomo wirft einen zweiten Blick auf seine Bauwerke, auf seine Firmen, seine Angestellten, seine Aktienpakete, seine Musikproduktion, seinen Harem. Und er sagt ein nüchternes Fazit: Siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Die Freude des Augenblicks war nicht mehr als die Freude des Augenblicks.
Und wo er gerade dabei ist, denkt er noch ein Stück weiter. Er verknüpft jetzt die beiden Themen Weisheit und Mühe miteinander und schließt ein nächstes Thema an. In Vers zwölf heißt es:
Und ich wandte mich, um Weisheit und Tollheit und Torheit zu betrachten; denn was wird der Mensch tun, der nach dem König kommen wird? Das, was man schon längst getan hat.
Also: Ich bin weise, und ich mache mir Mühe. Aber die Frage ist: Was ist eigentlich jetzt vor dem Hintergrund meiner eigenen Weisheit und meiner eigenen Anstrengungen, etwas zu schaffen? Was ist eigentlich, wie wird mein Nachfolger leben? Wird er auf meiner Klugheit und auf meinen Erfahrungen aufbauen?
Also die Frage: Werden meine Kinder aus meinen Fehlern lernen? Was wird der Mensch tun, der nach dem König kommen wird? Das, was man schon längst getan hat.
Werden meine Kinder aus meinen Fehlern lernen? Ach, vielleicht ist es falsch zu sagen: Nein, werden sie gar nicht. Aber ganz ehrlich: Auch wenn eine gute Erziehung ein Fundament legen kann, sodass sie nicht alle Fehler in gleicher Weise tun, die kommende Generation wird so leben, wie man immer gelebt hat. Es gibt keine Evolution richtigen Lebens.
Tollheit und Torheit.
Eigentlich müsste man doch denken, wenn man genug schlaue Leute so in Reihe schaltet, wird irgendwann die ganze Menschheit mal total klug. Irgendwann wird man sagen: Jetzt haben wir ein paar tausend Jahre gesehen, wohin Krieg führt, das machen wir nicht mehr, das ist einfach dumm. Müsste doch irgendwann mal jemand merken, oder?
Es wird aber nicht passieren. Warum nicht? Nun ja, es gibt keine Evolution richtigen Lebens. Tollheit und Torheit werden bleiben.
Ja, warum soll man sich dann überhaupt mit Weisheit beschäftigen? Also wenn ich noch nicht mal meine Weisheit durchreichen kann, wenn ich noch nicht mal hoffen kann, dass alles das, was ich gelernt habe, von meinen Kindern übernommen wird und die darauf aufbauen und dann noch etwas Besseres machen, ja, warum soll ich mich denn überhaupt mit Weisheit beschäftigen?
Vers 13:
Und ich sah, dass die Weisheit den gleichen Vorzug vor der Torheit hat wie das Licht vor der Finsternis.
Weisheit ist wie Licht. Und wer von euch schon mal in einen dunklen Keller oder in eine unbeleuchtete Garage nachts ohne Taschenlampe gegangen ist, der weiß, wie gut es ist, Licht zu haben. Sonst stößt man sich. Und so ist der Weise, der eine ungefähre Vorstellung vom Weg hat, einer, der sich nicht so oft stößt. Der kann manches Missgeschick vermeiden, der kann sich vorbereiten. Der Dummkopf tappt in völliger Dunkelheit, der hat null Ahnung vom Leben, stimmt.
Das ist der Punkt, warum es sich lohnt, das Buch Sprüche in der Bibel zu studieren, warum es sich lohnt, über das, was Jesus gesagt hat, tief nachzudenken. Es macht uns weise.
Vers 14:
Der Weise hat seine Augen in seinem Kopf, der Tor aber geht in der Finsternis.
Super, also es macht doch irgendwie Sinn. Ja, für den Moment, denn der Prediger wäre nicht der Prediger, wenn er nicht abschließen würde mit: Doch erkannte ich auch, dass ein und dasselbe Geschick sie alle trifft.
Also auf der einen Seite hat es den kleinen Vorteil, weise zu sein, auf der anderen Seite trifft dasselbe Geschick den Narren und den Weisen.
Was ist mit Geschick gemeint? Das Wort Geschick beschreibt ein unvorhersehbares Ereignis, das, was ich nicht planen kann. Geschick. Das ist das gleiche Wort, das sich in der Bibel verbirgt hinter so Ereignissen wie in Ruth 2, wo sie hingeht und auf dem Feld, ja, und dann heißt es: Und es traf sich, dass dies Feld dem Boas gehörte.
Also Ruth geht da los und muss da was auflesen, weil sie bettelarm ist und so, und es traf sich. Das war irgendwie so ein Stückchen Zufall. Das ist dieser Teil des Lebens, den man nicht im Griff hat, wo man merkt: Da werden wir Teil eines größeren Ganzen. Da hat ein anderer den Überblick, nur nicht ich. Ich plumpse da einfach rein.
Und jetzt muss der gute Salomo hier sagen: Der Weise und der Narr, das ein und dasselbe Geschick trifft sie alle. Also auch der klügste Mensch hat den Lauf seines Lebens nicht in der Hand. Auch der klügste Mensch bestimmt nicht darüber, welche Rolle er in der Geschichte Gottes spielt. Er bleibt in gewisser Weise unwissend und schwach. Er kommt aus der Rolle des ins Leben Hineingeworfenen nicht heraus. Wir werden, egal wie viel wir wissen, nie zum Regisseur.
Und diese Hilflosigkeit, die wir haben, wird da am deutlichsten, wo wir mit dem Tod konfrontiert werden. Denn da weiß keiner, wann es so weit ist. Und wir alle kennen so Schicksale, gerade frühe Todesfälle, wo man sich am Kopf kratzt und sagt: Was macht das denn für einen Sinn?
Der Tod als Gleichmacher und die Ernüchterung über das Erreichte
Vers 15 und 16
Und ich sprach in meinem Herzen: Gleich dem Geschick des Toren wird es auch mich treffen. Wozu bin ich dann so überaus weise gewesen? Und ich sprach in meinem Herzen, dass auch das Nichtigkeit ist. Denn es gibt keine bleibende Erinnerung an den Weisen, so wenig wie an den Toren. Weil in den kommenden Tagen alles längst vergessen sein wird. Und wie stirbt der Weise ebenso wie der Tor?
Also, es mag im Leben einen kleinen Vorteil haben, wenn man weise ist. Aber der Tod hebt diesen Vorteil auf. Hier der Weise, da der Narr: Man wird sich an beide nicht erinnern. Es ist gleichgültig, ob du Uni-Professor an der Charité bist oder Bettler vor Karstadt. Es spielt keine Rolle, ob du die gefeierte Staatsanwältin bist oder die kleine Verkäuferin bei Aldi. Man wird sich an beide nicht erinnern. Das ist die Realität. Keine bleibende Erinnerung.
Wisst ihr, das ist das große Drama des Intellektuellen. Wenn ich schon sterben muss, dann möchte ich doch wenigstens, dass mein Name für den großartigen Beitrag zur Entwicklung der Menschheit in alle Ewigkeit gefeiert wird. Das ist ja wohl das Mindeste, was man erwarten kann. Das ist das, was wir uns wünschen. Und jetzt sagt Salomo: Nein. Es braucht zwei, drei Generationen, und alles, was du erreicht hast, wird vergessen sein. Niemand wird sich an deine brillanten Gedanken erinnern. Niemand!
Und selbst wenn du heute noch kleine Kinder hast und sie dir an den Lippen hängen und begeistert sind, dass Mami alles weiß und Papi sowieso der Beste ist, vergiss es: Schon deine Urgroßenkel werden nicht einmal mehr deinen Geburtstag wissen. Und hier gerade mal, würde ich schätzen, erinnern sich vielleicht zehn Prozent der Leute noch an deinen Beruf, wenn überhaupt. Versteht ihr, das ist die Realität!
Vers 17
Da hasste ich das Leben, denn das Tun, das unter der Sonne getan wird, war mir zuwider. Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Wenn alles einfach so verschwindet, was soll dann alles?
Und an diesem Punkt ist Salomo zutiefst frustriert. Er hatte eine Arbeitshypothese. Die lautete: Werde möglichst weise, und du kannst der Nichtigkeit des Lebens ein Schnippchen schlagen. Oder: Gib dir richtig Mühe, dann kommst du aus diesem Rad heraus, und dann macht dein Leben richtig Sinn. Aber die Hypothese ist falsch. Wer weise ist, der hat ein paar Vorteile im Leben. Da kommt natürlich auch die Sache mit dem Kummer dazu. Und wenn ich erst einmal tot bin, dann ist mein Nachdenken, mein Durchdenken und mein Tiefdenken einfach nicht mehr von Bedeutung. Dann werde ich einfach nur vergessen.
Wisst ihr was, es kommt sogar noch ein Stückchen schlimmer. Wenn ich nur vergessen würde, ja, ja, aber:
Vers 18
Und ich hasste all mein Mühen, mit dem ich mich abmühte unter der Sonne. Ich muss es ja doch dem Menschen hinterlassen, der nach mir sein wird.
Also: Weisheit bringt mich nicht weiter. Was ist mit meinen Gärten? Was ist mit meinem Privatchor? Was ist mit meinen Wäldern, die ich angelegt habe? Mit den Palästen, die ich gebaut habe? Machen die wenigstens einen bleibenden Eindruck? Na ja, ich muss das einem anderen übergeben.
Also, wenn du jetzt sagst: Mein Leben gewinnt seinen Sinn daraus, dass ich meinen Kindern etwas hinterlasse, vergiss es. Die nächste Generation wird nicht auf deinen Mühen und auf deiner Weisheit aufbauen.
Vers 19
Und wer weiß, ob der Weise oder der Toren, also der Nachfolger, und wer weiß, ob er weise oder töricht sein wird? Weißt du, ob alles das, was du im Schweiße deines Angesichts aufgebaut und durchgereicht hast an die nächste Generation, ob deine Kinder damit gut umgehen?
Und doch wird er Macht haben über all meine Mühen, mit denen ich mich abgemüht habe und worin ich weise gewesen bin unter der Sonne. Auch das ist Nichtigkeit. Niemand weiß aber, ob die eigenen Kinder klug oder dumm mit dem umgehen werden, was ich aufbaue. Und ja, man kann mit einer guten Erziehung ein Stück weit nachhelfen, aber garantieren kann das niemand.
Und wisst ihr, öfter als uns das lieb ist, hat Salomo recht. Er selbst hat einen Sohn, Rehabeam. Und während er ein Königreich aufbaut, das glänzt und strahlt und blitzt und superreich ist, braucht es nur eine einzige Generation. Es braucht einen König, um das alles wieder kaputt zu machen. Es braucht eigentlich nur eine wirklich dumme Entscheidung ganz am Anfang, als Rehabeam vor der Frage steht, ob er, ich sage es mal so, die Fehlentscheidungen seines Vaters Salomo korrigiert. Salomo hatte am Ende seines Lebens ein bisschen übertrieben und den Leuten einfach eine zu hohe Steuerlast und zu viel Frondienst auferlegt. Und es stand nur im Raum, ob Rehabeam das wieder ein Stück zurücknimmt.
Er trifft eine dumme Entscheidung. Statt milde zu sein, obwohl das in den Sprüchen steht, dass ein König durch seine Güte seinen Thron befestigt, macht er das genaue Gegenteil. Und mit einer Entscheidung verliert er von zwölf Stämmen zehn. Ist das verrückt? Salomo baut alles auf, und sein Sohn reißt mit einer Entscheidung ganz am Anfang alles ein. Da ist er noch nicht einmal richtig König, da ist schon alles vorbei. Das ist die Realität.
Und deswegen sagt er: Zu denken, ich baue etwas auf und schaffe damit etwas für die Ewigkeit, das stimmt nicht. Du weißt nicht, wer nach dir kommt.
Arbeit, Erschöpfung und die Gabe kleiner Freuden
Vers 20 Da wandte ich mich, mein Herz der Verzweiflung zu überlassen, wegen all dem Mühen, mit dem ich mich abgemüht hatte unter der Sonne.
Achtung, das hört sich jetzt brutal an: Salomo ist nicht am Leben verzweifelt. Es geht darum, dass er hier eine ordentliche Portion Ernüchterung zulässt. Er glaubt nicht mehr an diesen Mythos, das ist so ein typisch deutscher Mythos. Der Mythos heißt, harte Arbeit und wohlverdienter Reichtum machen das Leben besonders wertvoll. Darum geht es eigentlich, das ist so das Zentrum. Und wenn man da irgendwie voll dabei ist, ja, dann hat man es geschafft.
Was Salomo versteht, ist, dass seine Strapazen ihm keinen Vorteil bringen. Denn es dauert gar nicht so lange, denn er ist genau so tot wie jeder Dummkopf, der sein ganzes Leben lang rein gar nichts auf die Reihe gebracht hat. Egal wie viel Klugheit, egal wie viel Know-how oder Einsatz ich investiere, der Tod macht alles kaputt.
Vers 21 Denn da ist ein Mensch, dessen Mühen in Weisheit und in Erkenntnis und in Tüchtigkeit geschieht. Und doch muss er sie einem Menschen als sein Teil abgeben, der sich nicht darum gemüht hat. Auch das ist Nichtigkeit und ein großes Übel. Alles, was ich schaffe und erreiche, ein anderer bekommt es und macht damit, was er will.
Vers 22 Denn was bleibt dem Menschen von all seinen Mühen und vom Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? Was bleibt dem Menschen? Und Achtung, es geht Salomo hier nicht um die Frage, was wird aus meinem Wohlstand? Was wird aus meinem Häuschen, meinen Aktien, meinem Hund? Er fragt: Was bleibt dem Menschen, was bleibt mir, wenn ich x Jahrzehnte gearbeitet habe? Was, wenn ich mir keine Ruhe gegönnt habe, morgens war ich der Erste im Büro, abends der Letzte? Was, wenn mich meine Arbeit bis in die Träume hinein verfolgt hat?
Vers 23 Denn all seine Tage sind Leiden, und Verdruss ist sein Geschäft. Selbst nachts findet sein Herz keine Ruhe. Auch das ist Nichtigkeit. Mit noch so viel Maloche gibst du deinem Leben keinen Sinn.
Und nicht, dass wir uns falsch verstehen: Die Bibel warnt vor Faulheit, sie warnt davor. Sie ermahnt uns, dass wir mit unseren eigenen Händen arbeiten sollen. Sie ermahnt uns, dass wir niemandem auf der Tasche liegen sollen. Sie ermahnt uns, dass wir unsere Familie gut versorgen. Aber wenn ich anfange, mich lebendig und wertvoll und sinnvoll zu fühlen, weil ich viel schaffe, weil ich immer neue Projekte in Angriff nehme, weil ich vielleicht vor lauter Arbeit nicht mehr richtig schlafen kann und das dann auch noch gut finde, dann ist das irgendwie ein gewaltiger Fehler.
Dankbarkeit, Gottes Gaben und die rechte Sicht auf das Leben
Und dann musst du Vers 24 einfach auswendig lernen, weil das die Antwort darauf ist: Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als dass er isst und trinkt und seine Seele Gutes sehen lässt bei seinen Mühen. Auch das sah ich, dass dies alles aus der Hand Gottes kommt.
Was ist das Beste, was das Leben unter der Sonne, was die Diesseitigkeit zu bieten hat? Und wir blenden gerade mal aus, dass wir ja auch noch eine Beziehung in den Himmel haben. Ja, wir lassen mal den Teil außen vor, weil wir immer noch leben. Wir stehen immer noch mit zwei Beinen auf dieser Erde. Was ist das Beste, was dieses Leben zu bieten hat? Und Salomo würde sagen: Es sind schuldige Momente des Glücks. Ein leckeres Essen, ein schönes Glas Wein, ein Gespräch mit Freunden, ein Nickerchen im Liegestuhl, leicht Sport treiben, gute Musik dazuhören, mit dem Enkel spielen, was auch immer du dir vorstellst. Nochmal: Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als dass er isst und trinkt und seine Seele Gutes sehen lässt bei seinen Mühen. Auch das sah ich, dass dies alles aus der Hand Gottes kommt.
Total wichtig! Wir müssen, auch wenn wir sagen, dass Weisheit und Genuss und Selbstverwirklichung und Einsatz und Arbeit und Mühe nicht in sich einen Wert haben, genau so sagen, dass aus diesen Dingen eine Freude herauskommt. Momente der Freude, mit denen Gott uns beschenkt. Der Prediger redet hier kein Stück von sündiger Lustbefriedigung. Er spricht davon, dass wir lernen müssen, dankbar die schönen Momente des Lebens aus Gottes Hand zu nehmen und zu genießen, einfach und allein, weil Gott uns beschenken möchte.
Vers 25: Denn wer kann essen, und wer kann fröhlich sein ohne mich? Und die Antwort lautet: niemand.
Ich möchte an der Stelle die Frage stellen: Wir haben ja alle ein Bild von Gott. Passt dieser Gott, der dich täglich mit Momenten purer Fröhlichkeit beschenken möchte, in dein Gottesbild? Ja, wenn du über Gott nachdenkst: Ist Gott einer, von dem du denkst, er möchte mich heute mit solchen Momenten, wo meine Seele Gutes erfährt, beschenken?
Ich habe noch eine Frage: Kann es sein, dass du dich vielleicht gar nicht beschenken lässt, weil du ständig wie ein Hamster im Laufrad am Ackern bist und deinem Leben irgendeine Art von besonderem Wert geben willst? Hast du vielleicht manchmal den Gedanken, dass Ausruhen oder Genuss sogar sündig wäre, dass es irgendwie nicht passt zum geistlichen Leben, dass nur der Asket, der völlige Verzicht, richtig ist? Wenn ja, dann nimm diesen Vers mit: Wer kann essen, und wer kann fröhlich sein ohne mich? Das ist das, was Gott fragt. Und die Antwort ist: niemand. Gott ist ein Gott, der uns beschenken möchte.
Und damit wir uns richtig verstehen: Salomo redet zu gläubigen Leuten. Hier Vers 26: Denn dem Menschen, der vor ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude. Salomo redet bei all dem, was er sagt, auch wenn er sehr irdisch bleibt, wenn er sehr stark das Leben unter der Sonne beschreibt. Es geht ihm erst mal nicht um das Thema: Wie bekehre ich mich? Wie finde ich zu einer lebendigen Beziehung mit dem Schöpfergott? Wie werde ich ein Kind Gottes? Das ist nicht sein Thema. Sein Thema ist: Wenn du Kind Gottes bist, wenn du auf dieser Welt mit Gott unterwegs bist, wie richte ich mein Leben ein?
Und eine Sache, die wir zutiefst verstehen müssen, weil sie unsere Anbetung prägen wird, wenn wir es verstanden haben, lautet: Gott will Weisheit, Erkenntnis und Freude schenken. Oder um es noch platter zu sagen: Gott ist für uns. Und er sieht uns in unseren Mühen, und er nimmt uns nicht aus dieser Geschichte raus.
Die Vernichtigkeit ist geprägt von einer Welt, in der wir leben, die nichtig ist, die kein Ort der Freude ist, kein Ort der Anbetung, kein Ort, wo man sagt: Hier möchte ich alt werden, kein Ort, wo man gerne wohnt. So wenig ein Ort ist, dass Jesus sagen muss: In der Welt habt ihr Angst. Oder dass er sagt: Ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfen. Es ist ein Ort, wo man gebissen wird, wo man Schmerzen erleidet, wo man weint.
Ich komme gerade aus einer Gemeindefreizeit, und ein guter Freund von mir hat die Vorträge gehalten. Der erste Vortrag ging über das Thema Leid, und er hat die Frage gestellt: Werden wir hier auf dieser Erde von Gott für alles getröstet, was wir erleiden? Und er sagt: Nein, das werden wir nicht. Woher weiß ich das? Denn wenn Ewigkeit anfängt, fängt Gott an, unsere Tränen abzuwischen, das, was noch nicht getröstet ist. Das ist die Realität dieser Welt.
Ich bin in diese Welt hineingeworfen. Und wenn ich ein bisschen bereit bin, mich auf die Kaputtheit und die Verlorenheit dieser Welt einzulassen, wenn ich einfach nur ein bisschen die Ohren aufmache und mir die Frage stelle, warum schräg gegenüber das Kind schon wieder heult und sich keiner um das Kind kümmert, oder an der anderen Seite rausschaue und mir die Frage stelle, warum die kleine Vierjährige schon wieder morgens um sechs vor dem Fernseher sitzt, wenn ich das an mich heranlasse, dann werde ich feststellen: Es ist eine blöde Welt, es ist eine nichtige Welt. Und ich kann sie nicht lösen, versteht ihr? Ich kann diese Nichtigkeit, diese Verlorenheit, ich kann sie erleiden, aber ich kann sie nicht lösen. Aber ich würde es gerne lösen. Ich kann es aber nicht. Ich bin Teil dieses Systems, ich werde kommen, ich werde gehen, und man wird sich auch an mich nicht mehr erinnern. Ich möchte etwas bewegen, aber ich merke, mir sind irgendwie die Hände gebunden. Ein bisschen was klappt, ein bisschen was klappt nicht, und ich weiß nicht, warum das eine klappt und das andere nicht klappt. Und man macht, was geht, und hofft, dass etwas Gutes hintenbei herauskommt. Das ist die Realität.
Und mitten hinein in diese Nichtigkeit, in diese vielen Fragen, die übrig bleiben, weil einfach mal das Krumme krumm ist und das Fehlende nicht da ist, mitten hinein gibt Gott Momente der Freude. Mitten hinein sagt er: Hey, ich nehm dich jetzt hier nicht raus. Und ich kann dir und will dir nicht alles erklären, weil das jetzt einfach nicht dran ist. Ich lass dich hier drin. Und du wirst diese Nichtigkeit erleiden müssen. Aber mittendrin gibt es die Goodies.
Wenn man so will, kennt ihr bei den modernen Hochzeiten diese Buffets, und da gibt es immer so, wie heißt dieses Zucker, wo es die ganzen Süßigkeiten gibt? Candybar. Und so ähnlich ist das auch im Leben. Gott hat da so eine Candybar, und mittendrin gibt es diese kleinen, und das ist vielleicht für dich der Sonnenuntergang. Ja, wo du da stehst und du fährst mit dem Auto und denkst: Boah, ich muss mir den jetzt einfach zehn Minuten anschauen, das ist einfach zu schön. Oder jemand anders entdeckt ein gutes Buch oder ein wunderbares Musikstück oder irgendwas, was er sich lange, keine Ahnung. Aber es sind diese kleinen Goodies, mit denen Gott sagt: Hey, ich bin da, und ich meine es gut mit dir, und ich möchte dich beschenken, auch in dieser Zeit. Halt einfach mal durch, das wird kommen, das Beste wird kommen.
Und der Prediger macht uns darauf aufmerksam, wie dumm es ist, irgendetwas anderes zu favorisieren, zu denken, dass irgendetwas außer Gott uns Sinn geben kann, und gleichzeitig nicht zu vergessen, wie wertvoll diese kleinen, diese kleinen unschuldigen Momente purer Freude sind, mit denen Gott uns neue Kraft schenken möchte, mit denen Gott uns durchbringen möchte, wo Gott sagt: Hey, ich bin noch da, und genieße das, es ist ein Stückchen Himmel. Noch nicht der Himmel, aber es ist ein Stückchen Vorfreude. Halte durch!
Denn dem Menschen, der vor ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude. Gott gibt uns sein Wort. Gott wirkt in uns, und er schenkt uns seine Perspektive aufs Leben. Warum tut er das? Weil er uns liebt. Und so wie es für den einen, der mit Gott lebt, diesen nüchternen Blick aufs Leben gibt, wo wir uns an den kleinen Dingen freuen, so gibt es für den, der ohne Gott lebt, dem Sünder, wie heißt das hier, Vers 26, zweiter Teil: dem Sünder aber gibt er das Geschäft, einzusammeln und aufzuhäufen, um es dem abzugeben, der vor Gott wohlgefällig ist. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
Für den Sünder, der nur das irdische Leben kennt, nur das Leben unter der Sonne, wie Salomo es nennt, kann der Sünder nicht gewinnen. Am Ende wird der Gottlose immer mit leeren Händen dastehen. Warum? Weil Gott seine Geschichte so lenken wird, dass Sünde sich nie auszahlt, während Gehorsam immer gewinnt. Wirklich reich ist nur der, den Gott beschenkt. Das Leben eines Sünders ist immer, wie es hier heißt, Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Es bleibt leer, auch dann, wenn er sich mit Arbeit betäubt, auch wenn man ihn für seine Verdienste ehrt und achtet. Sobald er stirbt, vielleicht kann er sich gerade noch durchretten bis zum Tag, aber sobald er stirbt, wird die ganze Nichtigkeit seines Lebensansatzes offenbar.
Drei Warnungen für den Umgang mit Leben, Freude und Gott
Was machen wir mit so einem Text? Ich möchte zum Schluss heute Abend drei Punkte mitgeben, und es sind drei Warnungen.
Der erste Punkt hat damit zu tun: Wenn du das spüren kannst, wenn du merkst, ich kenne dieses Gefühl der Vergänglichkeit und der Flüchtigkeit und ich möchte ihm entgehen, dann müssen wir aufpassen, dass sich unser Leben nicht um Arbeit oder um Intellektualität dreht. Intellektualität, Weisheit, ist gut. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Du bekommst dadurch einen etwas besseren Blick aufs Leben, aber das ist es dann auch. Arbeit und Mühe sind gut, aber Arbeit ist erst einmal nur Arbeit, Punkt.
Wir müssen darauf achten, dass das Zentrum unseres Lebens tatsächlich Gott bleibt und nicht irgendetwas anderes wird, auch nicht nur zum Teil. Wir müssen da sehr klar sehen: Wo kommen wir her? Mit welchem Wertesystem bin ich groß geworden? Was hat man mir eingebläut? Wofür ist das Leben da? Lebe ich wirklich ein Leben, das gelassen die Nichtigkeit und Unverständlichkeit hinnehmen kann, weil ich an der Seite eines guten Hirten durch dieses Leben gehe? Oder fange ich irgendwo an, mehr zu wollen?
Pass auf, dass du die guten Momente des Lebens schätzen und genießen lernst. Sie sind vielleicht wertvoller, als du denkst. Sie sind ein Geschenk Gottes. Sie sind nicht das Leben, aber sie sind der Teil davon, der dir die Mühen des Lebens erträglicher macht.
Und der letzte Punkt: Pass auf, wie du über Gott denkst. Er ist der große Beschenker, der es wirklich darauf anlegt, seine Kinder mit Weisheit, Erkenntnis und Freude zu beglücken. Und er verdient dafür unsere Anbetung. Und er verdient dafür unsere unbeschränkte Loyalität.
Dreimal: Pass auf, worum dreht sich dein Leben? Pass auf, wie gehst du mit den guten Momenten des Lebens um, kannst du sie schätzen? Pass auf, wie denkst du über Gott?
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