I. Der tolerante Zwang
II. DER LIEBENDE WIDERSTAND
- HABEN ALS HÄTTE MAN NICHT
- Wissen, was ich verlieren kann
Einleitende Gedanken
Kürzlich schaute ich im Internet den Zischtigsclub vom 16. August 05 zum
Thema: Faszination Buddhismus: Bereicherung oder Gefahr für die Christen?
Von den 6 Diskussionsteilnehmern waren 5 voll und ganz vom Buddhismus und
im Besonderen vom Dalai Lama fasziniert. Nur einer, der evang.-ref.
Pfarrer Bruno Waldvogel, äusserte sich kritisch. Er hatte keine leichte
Aufgabe, seinen Standpunkt zu vertreten.
Ganz stark wurde betont, wie wichtig es sei tolerant zu sein. Man dürfe auf
keinen Fall missionieren und jeder soll zuerst einmal bei seinem Glauben
bleiben. Kein Glaube dürfe sich über den anderen stellen. Vielmehr soll
man das Verbindende und gegenseitig Bereichernde suchen. Der Buddhismus
würde diese Offenheit vorbildlich präsentieren.
Als überzeugte Christen können wir hier einfach nicht mithalten, zu
eindeutig ist die Botschaft von Jesus:
Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater
kommt man nur durch mich. Johannes 14, 6.
Da lässt uns Jesus nicht viel Spielraum. Leider gibt es viele Theologen,
die diese Aussage von Jesus sofort abschwächen. Sie sagen nämlich, dass
das die Theologie des Johannes sei. Er hätte Jesus so verstanden, das ist
gewissermassen seine Sicht von Jesus. Es bedeute aber ganz und gar nicht,
dass Jesus der einzige Weg in den Himmel sei. Wer das dem Johannes im
wörtlichen Sinn glaubt, der sei unwissend.
Ich werde den Eindruck nicht los, was sich in jener Zeit im babylonischen
Reich mit diesen drei Männern abgespielte heute wieder besonders aktuell
ist. Es ist wichtig, dass wir genauso Standhaft bleiben.
Zuerst betrachten wir, wie die Herausforderung aussieht und dann, wie wir
Standhaft bleiben.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Johannes 14, 6
Der tolerante Zwang
Schadrach, Meschach und Abed-Nego wurden nicht aufgefordert, ihren Gott zu
verlassen. Sie sollten sich einfach" vor dieser riesigen goldenen Statue
niederwerfen und sie als Gott anerkennen und verehren.
Dieser Vorgang wiederholte sich in der Menschheitsgeschichte unzählige
Male. Manchmal musste auch Gott der Schöpfer verleugnet und ein anderer
Gott anerkannt werden.
Weil Gott der Schöpfer den Anspruch stellt, der einzig wahre Gott zu sein,
versuchte man die Gläubigen dazu zu zwingen, ihn zu verleugnen. Aber der
Anspruch Gottes ist eindeutig und unmissverständlich. In den Zehn Geboten
sagte er:
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. (2. Mose 20, 3) Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein
Abbild von irgend etwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. (2. Mose
20, 4)
Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. Denn
ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und
erwarte auch von dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir
abwendet, den bestrafe ich dafür. (2. Mose 20, 5)Dieser absolute Anspruch Gottes läuft dem Menschen zuwider, der selber wie
Gott sein möchte. Wir wollen selber bestimmen können, wie man in den
Himmel kommt.
Das römische Reich war voller Gottheiten. Die Menschen verehrten viele
verschiedene Götter und auch der römische Kaiser wurde göttlich verehrt.
Man konnte im römischen Reich den Gott verehren, den man wollte, aber man
musste gleichzeitig die Göttlichkeit des Kaisers anerkennen. Der Glaube
der Christen, dass Jesus der einzig wahre Gott ist, provozierte die
Menschen. Plinius berichtete über seine Verhöre von Christen:
Ich habe sie gefragt, ob sie Christen seien. Die Geständigen fragte ich
unter Androhung der Todesstrafe ein zweites und ein drittes Mal.
Diejenigen, die hartnäckig darauf beharrten, liess ich zur Hinrichtung
abführen.
Denn darüber bestand für mich kein Zweifel: Was es auch sein mochte,
das sie zu gestehen hatten - ihr Starrsinn und ihre trotzige
Verstocktheit verdienten auf jeden Fall Bestrafung. (Plinius: Der
Briefwechsel mit Kaiser Trajan, X, 96,3)
Das Festhalten an Jesus passte nicht in die damalige religiös tolerante
Welt. Der religiöse Friede wurde dadurch gestört. Wenn jemand behauptet,
dass Jesus der einzig wahre Gott ist und nur durch den Glauben an ihn ein
Mensch gerettet wird, dann sagt man natürlich auch, dass die anderen
Glauben und mögen sie noch so ernsthaft praktiziert werden, falsch
liegen.
Das kann sehr beleidigend und verletzend auf Menschen wirken. Deshalb gibt
es für Christen auch wenig schmeichelhafte Bezeichnungen. So schrieb
Tacitus über die Christen, denen Nero den Brandstiftung Roms
unterstellte:
Und so wurden zuerst die Personen verhaftet, die sich als Christen
bekannten, dann aufgrund von deren Aussagen ein weiterer grosser
Personenkreis, und sie wurden nicht nur des Verbrechens der
Brandstiftung (Roms), sondern auch des Hasses gegen das
Menschengeschlecht für schuldig befunden. Und mit den Todgeweihten
trieb man noch seinen Spott; man hüllte sie in Tierhäute… Tacitus:
Annalen, XV, 44.
Das ist eine ganz schreckliche Anklage: Hass gegen das Menschengeschlecht.
Wir sollen die Menschen hassen! In ihren Augen sieht es leider oft so
aus, denn die Botschaft des Evangeliums ist so klar, der Anspruch Jesu so
eindeutig, dass neben ihm nichts Platz hat und das provoziert und
verletzt.
In der Apostelgeschichte steht doch auch schon, als die Jünger Ihren
Glauben erklärten:
Bei diesen Worten packte die Zuhörer ein unbändiger Zorn, und sie
hätten die Apostel am liebsten auf der Stelle getötet.
Apostelgeschichte 5, 33.
Unter Todesandrohung wurden die Christen von Plinius zur Toleranz
gezwungen. Wenn er die Christen zum Widerruf ihres Glaubens an den einzig
wahren Gott drängte, mussten sie ein öffentliches Toleranzbekenntnis
ablegen.
Sie riefen, meinem Beispiel folgend, die Götter an und opferten deiner
Statue, die ich mit den Götterbildern zusammen zu diesem Zweck hatte
herbeibringen lassen, Weihrauch und Wein. (Plinius: Der Briefwechsel
mit Kaiser Trajan, X, 96,5)
Der Zwang zur Toleranz nimmt – so scheint es mir wenigstens – stetig zu.
Wer den Anspruch von Jesus ernst nimmt und dazu steht, der verletzt das
Toleranzverständnis unserer Gesellschaft, denn tolerant ist der, der die
Überzeugung teilt, dass jeder etwas Wahres in seinem Glauben hat und
niemand die vollkommene Wahrheit beanspruchen kann.
Dass es überall Wahrheit gibt, würden wir gar nicht abstreiten.
Tertullian, der den christlichen Glauben im ersten Jahrhundert
verteidigte schrieb:
Alle Mittel gegen die Wahrheit sind auf der Wahrheit selbst aufgebaut.
(Tertullian, Apol. 47.11.)
Aber Jesus ist die absolute Wahrheit. Die Wahrheit in Person. Es wird aber
von uns erwartet, dass wir vor dem Gott niederfallen, der in allen
Religionen derselbe sein soll. Alle Religionen würden im Grunde nur den
einen Gott verehren, wohl mit verschiedenen Ritualen und unter
verschiedenen Namen.
Wer dem nicht zustimmt, verletzt die Toleranz und stört den religiösen
Frieden – ein ganz schlimmes Vergehen. Je länger je mehr verliert man
gegenüber solchen Menschen jeden Respekt, denn sie verdienen es nicht,
von der Toleranz zu profitieren.
Solange wir sagen, dass Jesus für uns ausserordentlich bedeutungsvoll ist,
wir aber auch sehen, dass jeder andere Glaube zum Ziel führen kann,
werden wir respektiert und geschätzt werden.
Sagen wir aber, was wir glauben, dass Jesus der einzige Weg ist. Wie das
auch Petrus bezeugte:
Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist
uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden
können. Apostelgeschichte 4, 12.
Stehen wir zu dieser Wahrheit, wird uns nicht viel Sympathie entgegen
kommen.
Um den religiösen Frieden zu erhalten, wird es Gesetze gegen religiöse
Diskriminierung geben. Mit anderen Worten, kein Glaube und keine Religion
darf behaupten, dass sie der anderen Überlegen oder die Richtigere ist.
Wenn wir das trotzdem tun, machen wir uns strafbar.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 2. Mose 20, 3-5; Matthäus 10, 22;
Apostelgeschichte 4, 12; Apostelgeschichte 5, 33; 1. Korinther 3, 11; 1.
Johannes 5, 21
Der liebende Widerstand
Der Teufel versuchte es auch bei Jesus. Jesus sollte vor ihm niederfallen,
dafür bot er ihm alle Reiche der Welt an:
Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und
mich anbetest." Matthäus 4, 9.
Eigentlich eine einfache Sache. Jesus hätte niederknien können und später
sagen, das hätte er nur getan, weil er so schwach gewesen sei, aber im
Herzen hätte er es nicht so gemeint. Wer würde das nicht verstehen? Doch
Jesus hatte ihm widerstanden:
Weg mit dir, Satan! Denn es heisst in der Schrift: Den Herrn, deinen
Gott, sollst du anbeten; ihm allein sollst du dienen.'" Matthäus 4, 10.
Wenn wir den Gott der Toleranz anbeten, dann geht es auch uns gut, die Welt
liegt uns zu Füssen.
Aber Gott erwartet von uns, dass wir standhaft bleiben. Das ist eine grosse
Herausforderung in unserem Glauben. In der Zeit grosser Anfechtung hinein
steht in der Offenbarung:
Hier ist die ganze Standhaftigkeit derer gefordert, die zu Gottes
heiligem Volk gehören – die unbeirrbare Treue derer, die seine Gebote
befolgen und auf Jesus vertrauen. Offenbarung 14, 12.
Es ist ein schwimmen gegen den Strom. Das kann viel Kraft kosten. Es gibt
ein Lied, das ich früher viel in Jugendlagern mit den Kindern gesungen
hatte:
Ref.: Sei ein lebend'ger Fisch, schwimme doch gegen den Strom.
Auf, und wag es frisch, Freude und Sieg ist dein Lohn.
- Nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom, lassen sich mit allen andern treiben, haben weder Kraft noch Mut, was anderes zu tun, wollen in der grossen Masse bleiben.
- Habe doch den Mut, auch einmal anders zu sein als die meisten Leute um dich her. Wenn sie dich auch alle als nicht ganz normal" verschrein, frage du nur: Was will denn der Herr? Dem Strom entgegen schwimmen kann uns sogar das Leben kosten, jedenfalls hat es schon vielen Christen das Leben gekostet. In der Offenbarung steht: Wenn jemand für die Gefangenschaft bestimmt ist, wird er in Gefangenschaft geraten. Und wenn jemand durch das Schwert umkommen soll, wird er durch das Schwert umkommen. Hier ist die ganze Standhaftigkeit und Treue derer gefordert, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Offenbarung 13, 10. Ich weiss, das macht uns schon Angst. Niemand lebt gerne als Verachteter und niemand wird gerne an den Pranger gestellt und ermordet. Wir fragen uns vielleicht, ob wir das schaffen würden, ob wir dazu die Kraft hätten, ob wir wirklich standhaft sein würden. Ich glaube schon, es gibt nämlich interessante Erfahrungen, die Christen machen. Paulus schrieb darüber: Sie hatten viel zu leiden und haben es nicht nur standhaft ertragen; vielmehr wurde ihre Freude im Glauben nur um so stärker und führte trotz ihrer großen Armut zu einer erstaunlichen Hilfsbereitschaft. (2. Korinther 8, 2) Trotzdem, beschäftigt uns die Frage, ob wir bestehen könnten und die Frage: Können wir uns heute überhaupt auf eine solche Situation vorbereiten? Ja, ich denke, wir können uns vorbereiten. Es ist wie mit allem im Leben, man beginnt mit den einfachen Dingen und lernt immer mehr dazu. Man sitzt schliesslich auch nicht in ein Auto und kann fahren. Man muss es lernen und mit der Zeit schaltet man, ohne es wirklich zu merken. So ist es auch im Glauben. Wir können im Glauben wachsen und so immer reifer werden. Ich möchte aber zwei Punkte aufzeigen, die besonders wichtig sind, um standhaft zu bleiben. Bibelstellen zum Nachschlagen: Matthäus 4, 9-10; 2. Korinther 8, 2; Hebräer 6, 12; Hebräer 10, 23; Offenbarung 13, 10; Offenbarung 14, 12
1 Haben als hätte man nicht
Paulus gibt uns einen solchen Ratschlag. Er spricht zu Christen, die vor
solchen Herausforderungen stehen. Ihnen rät er:
Eines ist sicher, Geschwister: Es geht immer schneller dem Ende zu.
Deshalb darf es in der Zeit, die uns noch bleibt, beim Verheirateten
nicht die Ehe sein, die sein Leben bestimmt; 1. Korinther 7, 29.
beim Traurigen darf es nicht die Traurigkeit sein und beim Fröhlichen
nicht die Freude. Wer etwas kauft, soll damit so umgehen, als würde es
ihm nicht gehören, 1. Korinther 7, 30.
und wer von den Dingen dieser Welt Gebrauch macht, darf sich nicht von
ihnen gefangen nehmen lassen. Denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt
ist dem Untergang geweiht. 1. Korinther 7, 31.
Paulus fordert uns heraus, unser Herz nicht an Vergängliches zu hängen. Das
sind für uns, die wir in einer materialistischen Gesellschaft leben, eine
grosse Herausforderungen und ein sehr wichtiges Übungsfeld.
Wenn wir lernen unser Herz nicht an Materielles zu hängen, sondern den
Blick für die wichtigen Werte freizuhalten, werden wir, wenn wir
herausgefordert werden, leichter loslassen, denn uns wird es klar sein,
das wir nichts zu verlieren haben.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 1. Korinther 7, 29-31; Epheser 6, 13
2 Wissen, was ich verlieren kann
Eine zweite wichtige Vorbereitung oder Übung ist, dass ich mir immer
bewusst bleibe, was ich durch das Sterben und Auferstehen von Jesus
bekommen habe. Wenn ich mich von Jesus trenne, ist das die grösste Sünde,
die ich tun kann. Die Bibel verwendet für die Beziehung von Gott zu uns
Menschen oft das Bild der Ehe. Wenn ich Jesus verleugne, so begehe ich im
geistlichen Sinn Ehebruch und das hat Folgen. Jesus sagte einmal:
Meine Freunde, ich sage euch: Fürchtet euch nicht vor denen, die euch
das irdische Leben nehmen können; sie können euch darüber hinaus nichts
anhaben. Lukas 12, 4.
Ich will euch sagen, wen ihr fürchten müsst: Fürchtet den, der nicht
nur töten kann, sondern auch die Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja,
ich sage euch: Ihn müsst ihr fürchten! Lukas 12, 5.
Die drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, geben dem Nebukadnezar
eine sehr eindrückliche Antwort.
Unser Gott, dem wir gehorchen, kann uns zwar aus dem glühenden Ofen und
aus deiner Gewalt retten; (Daniel 3, 17) aber auch wenn er das nicht tut: Deinen Gott werden wir niemals
verehren und das goldene Standbild, das du errichtet hast, werden wir
nicht anbeten.« (Daniel 3, 18)Warum taten sie das? Warum verneigten sie sich nicht öffentlich vor dieser
Statue, das wäre eine Sache von wenigen Minuten gewesen.
Sie wollten einerseits Gott nicht beleidigen und andererseits wollten sie
das nicht verlieren, was Gott denen verspricht, die ihm die Treue halten.
Jesus sagte der Gemeinde in Smyrna:
Bleibe mir treu, selbst wenn es dich das Leben kostet und ich werde dir
als Siegeskranz das ewige Leben geben. Offenbarung 2, 10.
Leisten wir aus Liebe zu Gott Widerstand, wie Paulus den Thessalonichern
sagt:
Der Herr richte euer ganzes Denken und Wollen darauf, dass ihr Gott
liebt und standhaft zu Christus haltet. (2. Thessalonicher 3, 5)Bibelstellen zum Nachschlagen: Daniel 3, 17-18; Matthäus 5, 11-12; Lukas
12, 4-5; Lukas 21, 19; 2. Thessalonicher 3, 5; Hebräer 11, 35-40;
Offenbarung 2, 10; Offenbarung 21, 7-8
Schlussgedanke
Gott will unsere ungeteilte Liebe, so wie er uns ganz und gar liebt:
Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. Denn
ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und
erwarte auch von dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir
abwendet, dann bestrafe ich dafür. (2. Mose 20, 5)Man wird immer wieder versuchen, uns zur Toleranz zu zwingen, aber wir
müssen widerstehen und standhaft bleiben, denn es steht zuviel auf dem
Spiel. Doch das gelingt uns natürlich nicht aus eigener Kraft. Übrigens
das Lied von den Fischen hat noch eine dritte Strophe:
- Doch aus eigner Kraft wirst du nie ein lebend'ger Fisch. Bitte Gott um Kraft an jedem Tag, glaub, dass auch in deinem Leben Jesus Sieger ist, und du staunst, was er zu tun vermag. Auch Paulus wusste, dass man nicht aus eigener Kraft standhaft bleiben kann, denn er hatte diesbezüglich genügend erlebt, so bittet er für die Christen in Kolossä: Gott möge euch stärken mit seiner ganzen Kraft und göttlichen Macht, damit ihr alles geduldig und standhaft ertragen könnt und ihm, dem Vater, voll Freude dankt. Denn er hat euch befähigt, teilzuhaben am Leben seiner heiligen Engel im Reich des Lichtes. (Koloser 1, 11) Bibelstellen zum Nachschlagen: 2. Mose 20, 5; Kolosser 1, 11; Hebräer 10, 36; Jakobus 5, 10----------------------- X
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