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Abenteuer

24.05.2026
EventTeil 3 / 21Pfingstjugendtreffen 2026
Mutig sein reicht nicht. Entscheidend ist, ob du wirklich weißt: Gott ist mit dir. Die Frage ist nicht dein Können, sondern wie tief deine Beziehung zu ihm ist.

Eine Gegenwart, die Abenteuer möglich macht

Ich danke dir, Jesus, dass dieses Wort, das du Josua zugesprochen hast, nicht einfach nur ihm gegolten hat, sondern dass es auch uns gilt: mutig und entschlossen zu sein, ein Abenteuer mit dir zu wagen. Aber die Basis davon ist nicht einfach, wild zu sein, sondern die Basis ist deine Gegenwart. Und wir wünschen uns heute Abend, dass wir nicht nur über deine Gegenwart sprechen, sondern deine Gegenwart erleben.
Und immer dort, wo du aufgetaucht bist, während deines Lebens oder auch später durch deine Freunde, hast du einfach das Reich Gottes und den Himmel hineingebracht. Und dort, wo der Himmel hineingebrochen ist, dort sind Menschen geheilt worden, befreit worden, dort wurden Menschen mit geöffneten Augen beschenkt, dort wurden Menschen berührt, und es traf sie in ihrem Herzen. Und wir sagen: Genau das, genau das wollen wir. Nach dem sehnen wir uns.
Heiliger Geist, wir feiern nicht nur einen Jahrestag dessen, dass du gekommen bist, sondern du bist heute unter uns. Wirke du in einer mächtigen Form, in einer nachhaltigen Form, wo dir hier drin auf einmal drei-, vier-, fünftausend Josuas aufstehen und das Abenteuer mit dir leben. Danke, geschieht es nicht, weil wir in die Hände spucken, sondern geschieht es, weil du Gnade gibst, trotz und in all unserer Schwäche. Halleluja! Amen! Ja, Amen!
So gut, mit euch zu sein! Abenteuer ist das Thema. Ich liebte heute Morgen die Predigt von Nick und gerade auch seinen Einstieg mit den Hunden. Ich teile meine Leidenschaft gegen Hunde mit Nick hundert Prozent. Also, okay, lassen wir das.
Eigentlich hätte ich sogar gedacht, ich könnte eine Hundegeschichte bringen, aber ich bringe jetzt eine Geschichte, die ich mit meiner Tochter erlebt habe, zum Thema Abenteuer. Ich habe euch ein schönes Bild eingeblendet. Wir waren gemeinsam mit unserer jüngsten Tochter, wir haben vier Kinder, inzwischen ja fünf Enkelkinder, und mit unserer jüngsten Tochter waren wir dann in Portugal für einige Jahre Ferien und haben uns Neoprenanzüge ausgemietet und haben gefeiert, dass wir da in diesen Wellen rumtoben durften. Meine Tochter hat irgendwann mal einen Kurs genommen, auch mit anderen Kindern zusammen. Und als Ehepaar haben wir immer unseren Kindern zugesehen und gedacht: Ja, das würden wir jetzt wahrscheinlich auch noch auf die Reihe kriegen, so in einer inneren Überdrehtheit vielleicht.
Und als wir da in Portugal waren, zu dritt, meine Frau, Dina und ich, hat sie gesagt: Hey Dad, ich möchte gerne surfen, kommst du mal mit? Und ich habe gesagt: Natürlich komme ich mit. Und wir gingen an diesen Strand, und ich weiss noch genau, es hatte eine Ecke, da waren ganz viele Surfer, und an der anderen Ecke des Strands waren wenige. Und ich habe gesagt: Komm, lass uns zu den wenigen gehen, ich mag mich da nicht überfahren lassen von den vielen.
Und wir sind da rausgerudert. Ich war das erste Mal auf so einem Surfbrett, und ich habe mich wirklich nicht so grossartig erkundigt, sondern einfach unseren Kindern zugesehen, wenn sie jeweils geübt haben. Und dann kam die erste grosse Welle. Und mutig bin ich da reingepadelt, habe gesagt: Tina, komm, wir nehmen sie. Aber sie lehnte an mich. Ich kam in einen Tumbler rein, ich dachte, ich komme nie mehr raus. Es war übelst. Meine Spitze des Surfbrettes ist direkt runtergestochen und einfach irgendwo im Sand stecken geblieben, und irgendwo mein Kopf auch. Am Schluss hatte ich das Gefühl, einen halben Strand Sand in meiner Nase zu haben. Ich bin raus und habe gesagt: Tina, mit diesem Moment beende ich meine Surfkarriere. Sie ist dann weitergegangen.
Aber erst später habe ich gecheckt: Hinten wären eigentlich die Anfänger gewesen und vorne die etwas Fortgeschrittenen. An Mut hat es mir nicht gefehlt, einfach etwas an Können. Und ich glaube, wenn wir über Abenteuer sprechen, dann geht es nicht nur darum, irgendwelche grossen Geschichten vom Sockel zu reissen, sondern es geht darum, einfach aus einer Haltung des Wissens, dass Gott mit mir ist, Abenteuer zu wagen.
Wir haben vorhin diesen Satz gehört, aus Josua 1,9, diese Zusage. Und ich lese Ihnen noch bewusst nochmals vor, und ich sage es dir noch einmal. Also es heisst: Gott hat es schon ein paarmal zu Josua gesagt, durch Mose ausgerichtet, aber auch dann direkt: Sei stark und mutig, lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst. Und jetzt kommt der Grund, warum wir keine Angst haben müssen und mutig handeln dürfen, nämlich: Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.
Die Basis für unser mutiges Handeln, die Basis für Abenteuer, ist Gottes Gegenwart. Und genau das Gleiche hat Jesus ja ganz am Schluss seines Lebens gesagt. Der ganz letzte Satz vom Matthäusevangelium sagt Jesus am Schluss dieses wunderbaren Berichtes über sein Leben. Am Schluss endet die Jesusbiografie mit einem Ausspruch von ihm, der genau das Gleiche sagt. Er spricht zu seinen Jüngern und sagt: Und seid gewiss, ich bin jeden Tag bei euch bis zum Ende der Welt.
Ich habe kürzlich im Dialog mit Jesus gefragt: Jesus, so für die nächsten zehn Jahre, was gibt es so für einen Grundsatz oder für ein prophetisches Wort oder für ein Bild oder für eine Sicht mit in mein Leben? Und ich versuchte zu hören auf den Heiligen Geist, und ich hörte den einfachen Satz: Ich bin bei dir. Ich habe gedacht: Ja, das finde ich super, Jesus, aber ich hätte es etwas präziser gewünscht. Was genau möchtest du mir sagen? Was ist die Basis für meine nächsten zehn Jahre? Ich bin bei dir. Das finde ich super, das kenne ich ja schon, aber ich möchte jetzt sehr spezifisch. Könntest du mir nichts sagen? Was möchtest du? Ich bin bei dir, das reicht.
Und auf einmal habe ich gecheckt: Stimmt eigentlich. Ich meine, wenn der Allmächtige mit mir ist, also ich meine, was gibt es für eine grössere Geschichte als Gott, der das Universum geschaffen hat, sagt: Ich bin bei dir. Und manchmal checken wir das ja erst in Situationen, wo wir uns dann wirklich alleine fühlen.
Ich mag mich an eine Zeit erinnern. Ich lag im Spital, hatte einen Bettnachbarn, der sprach nur Französisch, also es war ziemlich still in unserem Zimmer. Ich versuchte es ab und zu, aber ich habe dann meistens die Übung wieder abgebrochen. Und beide mochten eigentlich auch nicht reden. Ich musste einige Nächte dort aushalten, und ich konnte nicht schlafen vor Schmerzen und weil Dinge in meinem Körper völlig durcheinander waren. Ich habe das Lied in der Endlosschlaufe gehört, von Johannes Hartl, und da kommt eine Passage, wo es heisst: Du bist ein treuer Freund in meinen einsamen Stunden. Ich habe dieses Lied rauf und runter gehört, und auf einmal wurde das so existenziell: Gott ist mit mir. Gott ist mit mir, auch wenn ich keinen Besuch haben kann und wenn ich mit niemandem sprechen kann, er ist mit mir. In Nächten, wo ich halbstündlich immer wieder eine neue Strategie anwenden musste, um die nächste halbe Stunde irgendwo zu erleben, er ist mit mir, er ist mit mir.
Und genau das hat Gott Josua mit auf den Weg gegeben, gesagt: Ich bin mit dir. Das ist die Basis dessen, dass dein Leben zum Abenteuer wird. Ich bin bei dir, jeden Tag bis an das Ende der Welt.
Nun denken wir: Ja, aber sorry, die Israeliten hatten ja eine wilde Geschichte, eine wirklich wilde Geschichte. Ich habe gestern kurz davon gesprochen, wie sie da durch das Schilfmeer gezogen sind. Nick hat heute gesprochen, wie sie dann durch die Wüste gezogen sind. Ich meine, es war ein Abenteuer nach dem anderen. Und Gott zeigte diesem Volk und speziell ja auch Josua mit seiner dramatischen Geschichte, wo er ihn befreit hat und er diese Entscheidung getroffen hat und wirklich treu, wie Nick das heute so wunderbar gesagt hat, treulich diesem Gott gefolgt ist. Man könnte meinen: Hey, sorry, aber der weiss doch jetzt, um was es geht, nämlich dass Gott mit ihm ist. Das sollte er begriffen haben.
Stell dir mal seine Stories vor, die er erlebt hat. Ich meine, das Volk Gottes war unterwegs, ein zwei- bis dreimillionen Volk. Das musst du dir mal geben: Vierzig Jahre diese zu versorgen, das ist heavy. Also nur mal euch und uns zu versorgen in diesen Tagen, das braucht ziemlich ein Laster, der auf den Hügel kommt, dass wir genügend zu essen kriegen. Und jetzt stell dir mal diese zwei bis drei Millionen Menschen vor. Die werden vierzig Jahre lang versorgt, und Gott hat sie versorgt. Jeden Tag dieses Manna. Stell dir mal vor, die Leute sind jeden Tag raus und haben dieses Manna genommen. Man sollte doch meinen: Wenn es jemand gecheckt hat, dass Gott mit ihnen ist, dann müsste es Josua und seine Freunde sein.
Oder Gott hat ihnen in aller Versorgung auch immer wieder eine sichtbare Präsenz geschenkt. Ich meine, da war diese Wolkensäule. Die war nicht einfach ab und zu plupp, ging sie rauf, plupp, ging sie wieder runter. Nein, die war während 40 Jahren vor diesem Volk. Ich meine, was gibt es denn Krasseres, als wenn du in der Nacht aus dem Zelt kriechst, weil du irgendwo merkst, eine Blase drückt, und du gehst aus dem Zelt raus und kommst da raus und siehst diese Wolkensäule. Die war immer da, und es war eine Präsenz, ein Zeichen Gottes, das gesagt hat: Ich begleite euch mit einer Wolkensäule während des Tages und einer Feuersäule in der Nacht.
Also die Israeliten hatten diese Präsenz immer gesehen. Jeden Morgen, wenn es jemand nicht auf die Reihe kriegt, dass Gott mit ihnen ist, da verstehe ich das nicht. Oder dann haben sie Gott erlebt, dass er sie schützt. Da war die Geschichte mit den Amalekitern, ein böses Volk, zahlreicher als sie, das sie angegriffen hat, und Gott hat sie geschützt. Gott hat sie geschützt, als Schlangen sie gebissen haben, und hat ihnen einen Ausweg geschenkt.
Stell dir mal vor, das war ein Abenteuer nach dem anderen, und du müsstest eigentlich denken: Wenn es jemand gecheckt hat, dass Gott mit ihm ist, also sorry, dann sind es doch die. Das Verrückte ist, dass du vielleicht da sitzt und denkst: Also sorry, ja, das habe ich auch gecheckt, Gott ist mit mir. Du bist vielleicht gleich wie ich und sagst: Ja, ja, das weiss ich, Gott mit mir. Aber gibt es noch etwas Spannenderes? Es gibt nichts Spannenderes. Das ist das höchst Spannendste, das ein Mensch erleben kann, wenn Gott mit ihm ist. Es gibt nichts Dramatischeres auf dieser Welt als zu wissen: Gott ist mit mir. Gott ist mit mir. Und wer ist mit dir? Gott.
 Matthäus 28 sagt Jesus, bevor er das sagt, ich bin mit euch, sagt er zwei Verse vorher: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Der Gott ist mit dir nicht nur ein Gott der Lebendige, Heilige, Allmächtige, Grenzenlose, der ohne Ablaufdatum, der immer ist und immer sein wird, der, der dich sieht und dich kennt, der weiss, wo du sitzt oder stehst, der weiss, dass du nicht duschen darfst da oben und jetzt vielleicht etwas stinkt, der ist mit dir, der ist mit dir.
Oder Römer 11, dieser Vers auch eingeblendet ist: Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Dieser Gott ist mit mir. Gewaltig, das ist gewaltig, Freunde, das ist Basis für jedes Abenteuer und nicht deine Kraft, deine Skills, deine Erfahrung. Das ist nett, aber es wird nicht durchtragen. Er hat gesagt, Josua, sei stark und mutig, nicht weil ich dir das und das und das und das und das und das gelehrt habe, sondern einfach weil du weisst: Ich bin mit dir, ich bin wirklich mit dir. Und Jesus sagt uns das Gleiche.
Das Verrückte ist, wir leiden unter geistlicher Amnesie. Amnesie bedeutet Vergesslichkeit. Ich leide auch darunter. Weisst du, ich erlebe in meinem Leben seine Präsenz. Nicht wenn ich nachts auf das WC gehe, sehe ich leider keine Feuersäule mehr, aber er ist trotzdem da. Ich erlebe keine Wolkensäule, ich habe das Manna nicht, aber er versorgt mich täglich, er schützt mich.
Ich habe schon erlebt, dass ich mit dem Flugzeug auf eine Landebahn zugesteuert bin und kurz vorher hat es wieder raufgezogen, und ich fragte: Stuart, was war denn? Ah, wir haben kurz vor der Landung gemerkt, dass schon ein Flugzeug dort steht. Ach schade, nice, super, ja, er ist mit mir, halleluja. Er hat seinem Engel gesagt: Tobe, weck ihn mal dort, den Co-Piloten, und zeige ihm, ach ja, oh shit man, da ist schnell schon einer. Er ist mit mir, er ist mit mir.
Er bewahrt mich, er versorgt mich überschwänglich. Ich könnte euch Storys erzählen, wir könnten ganze Bücher schreiben, meine Frau und ich, wie Gott uns versorgt mit materiellen Sachen, mit gewaltig. Dieser Gott, auf den kannst du dich verlassen. Verlass dich nicht auf dein Bankkonto, sondern verlass dich auf Gott. Er ist immer mit dir. Das Bankkonto kann mal hops gehen. Wir haben in der Schweiz erlebt, dass eine Bank hops gegangen ist. Uh, das war tragisch. Aber Gott geht nicht hops, wird nie Konkurs anmelden, er ist immer der Allmächtige, immer der Allwissende, er ist immer mit dir.
Wow, wenn das unser Herz füllt, dann wird das Leben zum Abenteuer. Aber eben geistliche Amnesie. Jetzt stell dir mal dieses Volk Israel vor. Ich habe euch versucht zu erklären, was sie alles erlebt haben. Ich meine, das mit Wasser, das habe ich noch gar nicht erzählt. Die haben doch da kein Wasser gehabt. Stell dir mal vor, zwei Millionen, nehmen wir nur zwei, vielleicht waren es drei, aber zwei reicht auch. Zwei Millionen, vierzig Jahre, rechne mal aus, was das ziemlich an Wasser braucht. Jetzt, wenn du irgendwo bei Wasserquellen in der Schweiz wärst, wir sind das Schloss Halleluja, und du wärst da unter dem Wasser und denkst: Ja, das sollte schon reichen, das wird jetzt schon in 40 Jahren nicht ausgehen. Aber dummerweise standen sie in der Wüste.
Ja, sorry, ich war auch schon in der Wüste, und du denkst: Wie komme ich da wieder raus? Und wo gibt es den nächsten Wasserhahn? Und sie standen 40 Jahre in der Wüste: Wie komme ich da wieder raus? Und Gott hat sie versorgt. Dieser Gott ist treu.
Aber weisst du was? Als Entscheidendes geschah, und Nick hat uns heute schon mit reingenommen in diese Geschichte von den Kundschaften, und darauf gehe ich nicht mehr ein, aber als diese zwölf Kundschafter ausgesandt wurden, zehn von ihnen sagten: No way, es geht nicht. Sie haben das Bild unten angesehen, wie es Nick heute Morgen so wunderbar dargestellt hat, und nicht die Sonne gesehen. Amnesie, Vergesslichkeit. Ja, das geht doch nicht. Die haben am Morgen das Manna gesammelt und sagen: Er ist nicht mehr da, er ist nicht mehr da. Und da seien sie bekloppt oder was? Und dann schauten sie nach rechts, sahen die Feuersäule: Er ist nicht mehr da. Echt jetzt? Ja, er ist nicht mehr da. Aber er ist da. Nein. Ja schon, aber er ist trotzdem nicht da. Verstehst du? So bekloppt sind wir Menschen, so bekloppt. Und ich reihe mich ein in diese israelitische Geschichte, weil ich bemerke: Ich kenne das auch.
In dieser Geschichte von den Kundschaftern heute Morgen hatte Josua zusammen mit Kaleb war er der einzige, der gesagt hat: Doch, er ist da, wir werden sie fressen wie Brot. Das finde ich ganz nice. Wir werden sie fressen wie Brot, halleluja, komm, lasst uns mal anfangen. Das war seine Haltung. Und trotz dieses Wissens hat Jesus am Schluss oder Gott am Schluss zu Josua nicht gesagt: Hey Josua, sei stark und mutig, du warst es ja schon, du wirst es immer sein, sondern er hat gesagt, es ist etwas, was deinen Mut und deine Abenteuerleidenschaft sofort killen kann, nämlich das Momentum, wenn du nicht mehr weisst, dass ich bei dir bin. Alle anderen haben es leider auch vergessen. Habe Sorg zu dem. Du wirst jetzt über den Jordan ziehen in das verheissene Land, sei mutig und entschlossen, aber etwas musst du bewahren, etwas Entscheidendes: Du musst immer wissen, dass ich mit dir bin.
Und ich fragte mich, warum hat Josua als einziger neben Kaleb in den grossen Geschichten, auch beim goldenen Kalb, aber dann eben auch später bei den Kundschaften oder später mit all seinen Geschichten, als er um Werden morgen um Jericho und alle diese crazy stories, wo ich nicht tief reingehen will, warum hat Josua als einziger dieses Wissen bewahrt? Und das wäre der Schlüssel, damit unser Leben nicht einfach Adventure heisst, wo du dann morgen auf das Surfbrett steigst, wenn du nach Hause kommst: Jetzt geht's! Sondern wo du sicherstellen kannst, dass nicht nur Mut gefordert ist, sondern auch Sieg daraus folgt.
Es gibt einen kleinen Vers, der mir zeigt, warum Josua ein Mann war, der nicht unter der Amnesie gelitten hat. Dieser Vers ist entscheidend, damit wir nicht übermütig handeln, sondern im Mut handeln. 2. Mose 33,11: Der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht wie ein Mensch mit seinem Freund. Anschliessend kehrte Mose wieder ins Lager zurück, aber sein junger Diener Josua, der Sohn Nuns, blieb im Zelt der Begegnung.
Der einzige, der nicht unter dieser Amnesie gelitten hat und dieser Vergesslichkeit war, war Josua. Warum? Ich glaube, es hat ganz viel mit dem Inhalt dieses Verses zu tun. Weisst du, ich kenne auch Momente, wo ich vergessen habe, dass Gott mit mir ist. Ich weiss noch, als wir ein Haus kaufen wollten und ich einen Kostenvoranschlag kriegte, der mich völlig schockierte, und ich habe gedacht, das ist das Ende der Geschichte. Ich geriet in Panik, und meine Frau hat ihm gesagt: Nein, Gott ist mit uns. Aber ich habe nicht auf sie gehört. Gott ist mit uns, Gott ist, er ist, er war immer und er wird es immer sein, er ist mit uns, er ist mit uns. Es war für mich wie ein Geräusch, das ich zwar gehört habe, aber es hat mein Herz nicht getroffen.
Und weisst du, wir kommen immer wieder in Herausforderungen, und ich glaube, Gott möchte genau die Herausforderung brauchen, um mutig zu sein. Wenn wir über Mut sprechen, dann sind es ja nicht einfach die 08/15-Geschichten. Mut zum Aufstehen brauchst du meistens nicht so fest, zum Zähneputzen auch nicht, aber Mut, Dinge zu tun, die out of the box sind. Und wenn du Dinge tun möchtest, die out of the box sind, es kann sein, dass Gott dich in Situationen hineinführt, die dich vielleicht verunsichern, wie das Volk Israel, als sie in Panik gerieten in verschiedensten Formen. Und die Frage ist: Wie können wir da drinbleiben?
Ich habe zwei Punkte aus diesem Vers, wo ich für mich persönlich lernen möchte. Der erste Punkt: Josua ging mit Mose hinein und hörte zu, wie Mose eine freundschaftliche Beziehung mit Gott hat. Meine Frage an dich: Bist du mit Menschen unterwegs, die in Freundschaft mit Gott leben und die dir ein Vorbild sind? Josua erlebte das bei Mose, und er hörte, wie die zwei, Gott und Mose, miteinander gesprochen haben. Er sehnte sich selbst danach und merkte: Da ist was. Ich brauche Menschen um mich herum, die diese Freundschaft pflegen. Das ist eine Basis, um zu wissen: Gott ist mit mir, Gott ist mit uns.
Ich hatte jahrelang einen geistlichen Vater, der leider jetzt gestorben ist, und sein unerschütterlicher Glaube, seine Intimität mit seinem Gott, seinem Vater, seine langen Spaziergänge durch die Wälder der Schweiz, seine Sehnsucht, Gottes Reich zu sehen, seine Liebe in der Beziehung mit Gott haben mich geprägt. Ich habe Eltern gehabt, wo ich als kleiner Junge, wenn sie am Mittag gebetet haben, auf dem Spannteppich gelegen bin und ihnen zugehört habe. Ich habe gehört: Das sind Menschen, die eine freundschaftliche Beziehung mit Gott haben. Das ist Basis dafür, dass dem sagt Jesus später Jüngerschaft. Das ist Basis dafür, dass du einen tiefen Glauben kriegst: Gott ist mit mir.
Jesus hat seine Freunde mitgenommen. Sie haben ihn drei Jahre lang beobachten können, wie er freundschaftlich mit Gott lebt. Am Schluss sagt er, er mache Menschen zu Jüngern, und er hat gesagt: Ihr müsst Menschen mitnehmen, damit sie sehen, dass sie in Freundschaft mit Gott leben. Meine Frage an dich und die Basis, damit wir in Abenteuer leben können, ist die Frage: Siehst du Menschen in deinem Leben, die diese Liebesbeziehung zu Gott leben? Und dann rate ich dir eins: Häng dich an ihren Rockzipfel, geh mit ihnen in Zeiten, wo sie beten, fang an, von ihnen zu lernen, wie sie Beziehung leben.
Vielleicht sind es nicht die Attraktivsten. Mose war vielleicht nicht der Trendigste, er hatte vielleicht Mundgeruch und schweissige Füsse, alles möglich. Spielt keine Rolle, er war ein Freund Gottes. Wo in deinem Umfeld sind Menschen, die Freunde Gottes sind, auch wenn sie vielleicht nicht die trendigste Musik hören, auch wenn sie vielleicht Dinge nicht kennen, die du kennst und als normal beachtest? Schau auf Menschen, die Freunde von Gott sind, und häng dich an ihren Rockzipfel. Seine Grundlage, bitte, nimm das mit: Das ist Josua, das ist die Basis. Darum wusste er, darum konnte er widerstehen in den heiklen Momenten, wo er wusste: Gott ist mit mir.
Und der zweite Punkt, den wir aus diesem Vers lernen können: Als Mose das Zelt verlassen hat, weisst du, es hat so ein Zelt gegeben, wo Mose jeweils reinging, um seine Beziehung mit Gott zu pflegen, und immer wenn er reinging, ist die Wolke als Zeichen Gottes Gegenwart auf dieses Zelt gekommen, und Josua ist im Windschatten mit reingegangen und hat zugehört und gesehen: Woaah. Und wahrscheinlich hat er kein Wort gesagt, sondern: Woaah. Und dann hat Mose ihn einmal von seinen Knien aufgestanden, sagt: So, Josua, ich geh mal! Und er ging raus, und Josua blieb im Zelt. Er blieb im Zelt.
Er hat nicht nur gesehen und gesagt: Boah, solch eine Beziehung möchte ich auch mal. Das ist ja crazy, wie der mit Gott gesprochen hat, mit dem heiligen Gott, der Himmel und Ehre gemacht hat, das war wirklich sein Freund. Oh, das muss ich meinem Freund erzählen, was das alles, das hat mich so berührt, so inspiriert, das ist alles nett. Aber weisst du, Inspiration bringt dir nichts, wenn es nicht dazu führt, dass wir es selber tun. Und zu wissen, dass Gott mit mir ist, ist eine Einladung von Gott an dich und mich. Bitte bleib noch was, bleib etwas bei mir, komm zu mir, komm, komm bitte bleib.
Und Josua ist geblieben, und es waren seine heiligen Momente. Als Mose raus war, ist er hingekriegt. Ich habe gesagt: Gott, ich habe gehört, wie du mit Mose freundschaftlich gelebt hast. Ich möchte auch mit dir in einer freundschaftlichen Beziehung stehen. Und weisst du was? Jesus lässt uns ausrichten, Johannes 15, er möchte unser Freund sein. Er möchte unser Freund sein, nicht nur der Freund deiner Glaubensvorbilder, nicht nur der Freund der Eidlingerschwester, die ganz vieles davon tragen. Sondern dein Freund.
Diese Zeit hier auf dem Berg ist wunderschön zu sehen: Hey, die leben Freundschaft mit Gott. Da gibt es zwar crazy Leute, die leben auch freundlich, aber hier sagt es: Ist nett, aber ich bin gekommen, um dein Freund zu sein, denn das wird die Basis sein, damit du mutig handeln kannst. Ich bin bei dir, das muss tief in deinem Herzen drin sein.
Meine Frage an dich: Was investierst du in die Beziehung mit Gott? Oft investieren Menschen erst in die Beziehung mit Gott, wenn sie nicht mehr wissen, ob er da ist oder nicht, und das killt ihren Mut. Gott möchte dich jetzt einladen. Jetzt hast du Zeit, jetzt in deinem Ort, wo du bist, mit ihm zu bleiben. Weisst du, das ist umkämpft, und diese Zeit mit ihm zu verbringen, hat Gott nochmals Josua auch eingeschärft in Josua 1,7: Halte dich mutig und entschlossen an das ganze Gesetz, umarme das Wort Gottes, das mein Diener Mose dir gegeben hat, weiche weder nach rechts noch nach links davon ab, dann wirst du Erfolg haben bei allem, was du unternimmst.
Bleibe treulich beim Wort Gottes. In dieser Intimität mit Gott, weiss Intimität mit Gott heisst: Ich studiere das, was er mir gegeben hat, und ich lade den Heiligen Geist ein, mich an alles zu erinnern, was er mir gesagt hat. So ist nämlich der Heilige Geist auch angekündigt worden. Er hat gesagt in Johannes 14,26: Der Geist wird kommen und euch an alles erinnern. Und ich bete jeden Tag: Komm, Heiliger Geist, leite um mich. Öffne mir das Wort Gottes, lass mich ein Leben führen, eine Beziehung führen mit Gott, die lebt.
Ich kann nicht beten ohne den Heiligen Geist, das hat schon Römer 8 gesagt. Wir können das nicht, wir brauchen ihn. Und dann dürfen wir wachsen, indem wir nicht einfach aus Pflichterfüllung dieses Buch lesen, sondern um ihn zu entdecken. Es ist das Erste, das ich am Morgen lese, und das Letzte, das ich am Abend lese. Es ist die Wahrheit. Und die Wahrheit macht mich frei, die Wahrheit führt mich hinein in eine Beziehung mit ihm.
Und meine Frage an dich: Möchtest du das? Wie Josua nicht nur Mose zu sehen, der eine Gottesbeziehung erlebt, nicht nur Leiter und Persönlichkeiten zu sehen und die Schwestern zu sehen, die das Leben, dein Pastor, dein Leiter, was auch immer, sondern du, du. Dann such dir jemanden, mit dem du ins Zelt gehst, in anderen Worten, mit dem du die Beziehung mit Gott pflegst, und bleibe, wenn er weiterzieht, verharre, sei treulich, tauche ein in das, was er dir gibt.
Und ich sag dir was: Die Beziehung zu Gott musst du nicht erst dann bauen, wenn du verunsichert bist, sondern die Beziehung zu Gott baust du am besten in wunderbaren Zeiten. Meine Frage an dich: Was stehst du in der Beziehung mit Gott? Wir haben das Mose definiert wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau. Da gibt es ja verschiedene Phasen. Dann gibt es diese Phase, wo man datet. Diese Phase haben Susan und ich übersprungen, das kannte man damals noch nicht. Dann hat man einen Brief geschrieben und das geklärt, ein Miststock war genau zwischen ihrem und unserem Haus. Und ich habe ihr schon lange gesagt, ich glaube, dass du meine Frau wirst, hat sie den stink sauer gemacht. Aber das ist eine andere Story.
Okay, aber Fakt ist: Du datest mit Gott, und ich merke, das ist heute für diese Generation, die hier lebt, etwas Wichtiges, Gott auszutesten. Dann gibt es einen Moment, zu dem ich gestern einladen konnte und war so berührt, dass so viele sagen: Ich mache diesen Beziehungsstatus fest. Ich date nicht nur, ich sage nicht nur, es gibt ihn wahrscheinlich, sondern hey, ab dem heutigen Tag sind wir ein Paar, du und ich, wir treten in eine Freundschaft ein. Das war gestern Abend.
Und ich möchte anmerken: Wenn Menschen da sind, die das noch nicht gemacht haben, die noch nicht in diese Beziehung mit Gott gekommen sind, wir haben jetzt und gleich, wenn wir wieder in einer Zeit der Zeit gehen, haben wir die Möglichkeit da auf der Wiese drüben beim Kreuz uns noch mal zusammen für die, die sagen: Ich habe es gestern verpasst und war nicht da, ich möchte meine Beziehung klären zu Jesus, ich möchte klare Sachen mit ihm machen. Und dann gibt es den dritten Bereich: Wenn du weisst, du heiratest, heiraten ist in der Bibel wie die Taufe. Für die einen ist es die Kindertaufe mit der Konfirmation, dass das feste Zeichen ist, für die anderen ist es eine Glaubenstaufe, weil sie einfach Jesus sich ganz hingeben, sagen: Wir sind auf ewig verbündet, wir leben in diesem Bund. Und daraus erwächst normalerweise eine Familie. Du darfst Menschen einladen, auch wieder diesen Jesus kennenzulernen.
Und so habe ich dir eigentlich drei Fragen, bevor ich dann dafür beten möchte. Die erste Frage ist: Wo stehst du in deiner Beziehung? Wenn du diese Punkte ansiehst, dann könnte es sein, dass heute oder in den nächsten Tagen der nächste Schritt dran ist, weil Jesus möchte mit dir unterwegs sein eine ganze Ewigkeit lang, nicht bis der Tod uns scheidet, sondern immer bis in alle Ewigkeit.
Die zweite Frage ist: Kennst du in deinem Leben Menschen wie Mose für Josua, von denen du von ihrer Intimität mit Gott, von ihrer Beziehung mit Gott lernen kannst? Es ist entscheidend, dass wir solche Menschen in unserem Leben haben.
Die dritte Frage: Was investierst du für die Beziehung mit Gott? Jesus sagt: Ich möchte dein Freund sein, ich möchte so gerne dein Freund sein. Und das wird die Basis sein, dass sein Leben nicht nur aus einer mutigen Attacke besteht, sondern dass dein Leben dazu führt, dass du Erfolg hast im Sinne vom Reich Gottes.
Lass uns einen Moment still sein und diese drei Fragen bewegen: Wo stehst du in der Beziehung? Kennst du eine Person, die dich mitnimmt? Drittens, was investierst du in die Beziehung zu Jesus? Wie viel Zeit in dieser wichtigsten aller wichtigen Beziehungen? Lass uns einen Moment still sein.
Heiliger Geist, du bist gekommen, um uns überhaupt beziehungsfähig zu machen, zu Jesus und zum Vater. Du öffnest unsere Augen, unsere Ohren, du gibst uns Fähigkeiten, mit Gott als Freund, als Vater, als Abba unterwegs zu sein. Heiliger Geist, ich wünsche mir, dass du uns fähig machst, in dieser tiefen Beziehung zu dir, zum Vater und zu Jesus zu leben, dass wir Menschen sind, die verankert sind, Menschen, die nicht nur wissen: Gott ist mit mir, sondern das Leben, auch in Zeiten, in denen sie vieles nicht verstehen, wo es nicht nach unserem Drehbuch geht, aber wo das so tief in uns ist, wie in Josua, als er voranging.
Danke, dass du heute Abend das mit uns klärst. Ich danke, dass du Menschen rufst, den nächsten Beziehungsschritt zu tun, weil du dir sehnst, dass unsere Beziehung zu dir wächst. Und Jesus, ich liebe dich als meinen Freund, als meinen Retter, als meinen König. Zieh uns mit in diese tiefe Beziehung.
Und ich darf euch jetzt einladen, die, die wollen: Wir werden jetzt hineingehen in eine Zeit, wo wir Gott anbeten. Es ist auch eine wunderbare Zeit, um unsere Intimität zu Gott zu vertiefen. Aber ich darf nochmals einladen, zum Kreuz zu kommen. Ich werde auch dort sein, ganz viele Ministerleute werden dort sein mit ihren Lampen. Du darfst Gebet in Anspruch nehmen, du kannst einfach auch niederknien vor dem Kreuz und sagen: Hier bin ich, ich will einfach einen Moment bei dir bleiben, einfach alleine mit dir. Oder du sagst: Ich möchte dahingehen, weil ich meine Beziehung mit Jesus klären möchte, ich möchte Dinge abladen, Schuld bekennen, ich möchte meinem Leben Jesus geben. Es ist das Spektakulärste, was wir erleben dürfen.
Lass uns so in diesen Abend weitergehen: Menschen, die anbeten, Menschen, die sprechen, Menschen, die Busse tun, Menschen, die einfach im Stillen Jesus geniessen, sei es hier, beim Kreuz oder sonst wo.