Aberglaube
Eingangs wird
über eine aktuell in Karl-Marx-Stadt geschehenen Mord und über die
Statistik der Verkehrstoten und über den Aberglauben gesprochen, unter
anderem unter Bezug auf Talismane, Maskottchen und Glücksbringer.
Die Menschen, die an den Gott der Bibel glauben, die sind schon seit
tausenden von Jahren über diesen abergläubischen Unfug hinausgewachsen.
Aber außerhalb der Kirche blüht der Aberglaube immer noch, mitten unter den
aufgeklärten Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Pittiplatsch[1],
der an der Windschutzscheibe hängt, schützt vor Unfällen nicht. Der kann
uns vor Unfällen genauso wenig schützen wie sein großer schwarzer Bruder,
der Schornsteinfeger.
Naja, ihr seid ja meistens keine Autobesitzer, ihr habt keine Autos, da
habt ihr auch keine Maskottchen. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele
von euch in der Hosentasche einen Talisman haben, oder einen Glückspfennig
im Portemonnaie, oder irgend so ein Ding, von dem ihr euch einbildet, dass
es euch Glück bringt und dass es euch schützt. Da weiß ich was Besseres:
Wenn ihr Jesus in euer Leben lasst, dann könnt ihr diesen ganzen Krempel
rausschmeißen.
Für diejenigen unter euch, die heute ein neues Leben mit Jesus anfangen
wollen, und bis jetzt noch mit einem Talisman oder so etwas herum gerast
sind für die habe ich hier vorne einen Eimer aufgestellt, da könnt ihr
nachher diesen Unsinn rein schmeißen. Wenn ihr Jesus habt, dann könnt ihr
alles andere wegschmeißen, da braucht ihr solchen Kram nicht mehr. Nun muss
ich allerdings sagen, der Pittiplatsch an der Windschutzscheibe und der
Glückspfennig im Portemonnaie und der Talisman haben Gott gegenüber alle
einen großen Vorteil. Man kann sie sehen.
Und Gott kann man nicht sehen. Diese Unsichtbarkeit Gottes hat die Menschen
schon zu allen Zeiten verrückt gemacht. Es geht uns gar nicht besser wie
den Menschen zur Zeit des Mose. Im Alten Testament wird erzählt, wie Mose
auf dem Berg Sinai gestiegen ist, um aus den Händen Gottes die zehn Gebote
zu empfangen. Während er weg war, haben sich die Israeliten mit ihren
eigenen Händen einen Gott gebaut, den sie sehen konnten, das berühmte
goldene Kalb.
Das war zwar ein Kalb, das noch nicht einmal blöken konnte, aber das macht
nichts, das besorgten dann schon die Leute, die um dieses Kalb herum
tanzten. Jedenfalls hatten sie jetzt einen Gott, den sie sehen konnten.
Nebenbei bemerkt: die ollen Israeliten haben sich ihren Gott etwas mehr
kosten lassen als die Götzenanbeter unseres modernen
Kunststoffjahrhunderts. Sie haben sich Gott wenigstens aus Gold gebaut,
während wir unsere Gottchen und Maskottchen aus Gummi oder Plaste
herstellen.
Wie dem auch sei, das Endergebnis ist das gleiche: Ein Gott, den man sehen
kann. Nun kann man den lebendigen Gott nicht sehen. Aber man kann ihn
hören. Wir hören sein Wort, Er spricht zu uns in der Heiligen Schrift, in
der Bibel. Und in der Bibel, da stehen zum Beispiel die zehn Gebote drin.
Die zehn Gebote
Ich weiß nicht, ob ihr die kennt oder sogar auswendig kennt. Wir sind ja
nicht in der Konfirmandenstunde, ich frage sie ja nicht ab (Jörg liest die
zehn Gebote noch einmal vor).
Gott verlangt von uns, dass wir Ihm gehorchen und auf sein Wort hören. Er
verlangt es, aber Er zwingt uns nicht dazu. Es kann uns ja kein Mensch
zwingen, die zehn Gebote zu halten, und Gott zwingt uns auch nicht.
Wohltaten werden nicht aufgezwungen, und die zehn Gebote sind Wohltaten.
Auf den ersten Blick hört sich das natürlich nicht so an, wenn einer
dauernd zu uns sagt: "Du sollst, du sollst", oder noch schlimmer: "Du
sollst nicht, du sollst nicht!" Da sind wir zunächst sauer. Das kennen wir
ja von den Eltern, wenn es immer heißt: Du sollst nicht, du sollst nicht!"
Bloß, auf der anderen Seite sehen wir doch alle ein, ohne Regeln und
Gesetze und eine gewisse Ordnung ist das Zusammenleben der Menschen
überhaupt nicht möglich. Das ist ungefähr so wie im Straßenverkehr. Ohne
eine gewisse Straßenverkehrsordnung geht es eben nicht. Ich will jetzt
nicht behaupten, dass die Verkehrspolizei göttliche Weisheiten besitzt.
Aber in einem Punkt ist die Verkehrspolizei Gott sehr ähnlich: Sie kennt
ihre Pappenheimer. Die Verkehrspolizei weiß ganz genau, dass der
Motorradfahrer ein geborener Sünder ist und dass die Motorradfahrer
geradezu darauf erpicht sind, die Annaberger Straße mit achtzig Sachen
rauszudonnern. Und aus diesem Grunde stellt die Verkehrspolizei
Stoppschilder, Begrenzungsschilder, Warnschilder auf. Nicht weil die
Polizei, euer Freund und Helfer, euch ärgern will oder weil die vielleicht
nicht wollen, dass ihr schnell vorwärts kommt, sondern weil die Polizei
will, dass ihr heil und sicher an eurem Ziel ankommt. Das ist doch der Sinn
all dieser Beschränkungen.
Und seht ihr – mit Gott ist das doch ganz genau so. Er kennt uns doch. Er
weiß doch, dass wir von Natur aus die geborenen Sünder sind und Er kennt
doch die gefährlichen Punkte auf unserem Lebensweg. Deswegen stellt Er uns
auf unserem Lebensweg die Gebote auf. Die Gebote sind wie Warntafeln, die
am Rande unseres Lebensweges stehen, damit wir unser Lebensziel sicher und
gesund und heil erreichen. Das schlaueste, was man machen kann, wenn man an
eine Kreuzung kommt und da ein Stoppschild steht, ist, auf die Bremse zu
treten und anzuhalten. Derjenige, der sich über diese Gebote hinwegsetzt
und denkt, er kommt weiter, wenn er nicht auf das achtet, was
vorgeschrieben ist, erleidet dabei Schiffbruch. Die Menschen denken immer,
sie werden glücklicher, wenn sie sich das nehmen, was ihnen gar nicht
gehört. Sie denken, sie werden glücklicher, wenn sie ihr Leben selber
bestimmen und sich nicht nach den Geboten Gottes richten.
Aber es gibt außerhalb der Gebote Gottes, außerhalb seiner Ordnung, kein
Glück. Jede Sünde ist gleichzeitig immer eine Dummheit, und Gott sagt uns,
dass Er jede Sünde auch bestrafen wird.
Vererbung von Schuld
So steht es in der Bibel, im zweiten Buch Mose, Kapitel 34. Da lesen wir:
Gott lässt keinen, der sein Gebot übertritt ungestraft. Das lesen wir
natürlich nicht gerne aus dem Munde des lieben Gottes und noch weniger gern
hören wir die Fortsetzung. Da heißt es nämlich, dass er die Sünde der Väter
an den Kindern heimsucht bis in die dritte und vierte Generation. Das
klingt natürlich hart. Und das klingt nicht nur hart, das ist auch hart,
und die Härte der Strafe hängt damit zusammen, dass wir so hart verpackt
sind.
Wir sammeln heute in unserem Gottesdienst die Kollekte ein für eine Reihe
von Kindern, die unter der Schuld der Väter leiden und die da nichts dafür
können. Wir haben aus einer großen Anzahl von schwierigen Fällen euch
einmal drei Familien ausgewählt, die durch die Schuld ihrer Eltern in Not
geraten sind. Für die wollen wir heute die Kollekte einsammeln.
(Peter liest die drei Fälle vor. Es handelt sich um einen straffällig
gewordene Familienvater, der Ehefrau und vier Kinder unversorgt
zurücklässt. Eines der vier Kinder ist geistig behindert. Der zweite Fall
betrifft einen Waisenjungen, dessen Mutter Selbstmord begangen hat. Der
dritte Fall betrifft Kinder, die nach dem Tod der Mutter bei dem Vater
leben.)
Alle diese Kinder, die jetzt genannt worden sind, sind unschuldig. Sie
können nichts dafür, dass ihre Eltern Selbstmörder und Verbrecher sind. Die
Kinder können nichts dafür, aber sie müssen darunter leiden. (…) Ich könnte
noch viele Beispiele anführen, wie sich die Schuld der Eltern auf die
Kinder und Kindeskinder vererbt. Ich könnte als Beispiel meine eigene
Generation anführen. Ich bin am letzten Weltkrieg völlig unschuldig. Ich
war noch ganz klein, als die gen Ostland reiten wollten. Ich habe damit
nichts zu tun, und trotzdem muss ich die Suppe mit meiner Generation
auslöffeln. Wir haben nach dem Krieg jahrelang hungern müssen. Wir haben
Eicheln gefressen und Brennesselsuppe - und ich kann euch sagen, das ist
ein Fraß gewesen, den heute im wahrsten Sinne des Wortes kein Schwein mehr
nötig hat. Aber so haben wir leben müssen, als unschuldige Kinder damals.
Die gesundheitlichen und moralischen Schäden unserer Generation, das ist
die Schuld unserer Väter. Ich sage das ohne jeden Vorwurf, ich stelle das
nur fest. Wir können gegen das Gesetz der Vererbung der Schuld nichts
machen, aber wir können aus diesem Gesetzt etwas lernen, eine Lehre ziehen.
Die Lehre heißt: so wie wir heute leben, so werden unsere Kinder morgen
leben. Und wie werden unsere Kinder morgen leben?
Ich habe hier ein Buch des amerikanischen Friedensnobelpreisträgers Linus
Pauling[2]. In diesem Buch – das es im Unionsverlag zu kaufen gibt,
deswegen kann ich auch daraus zitieren, ohne dass mir etwas angehängt wird – da steht, dass in Folge der Atombombenversuche zwischen 1952 und 1963
ungefähr 1, 6 Millionen Kinder mit schweren körperlichen und geistigen
Schäden geboren werden. 16 Millionen werden noch im Kindesalter sterben,
und zwei Millionen jetzt lebender Menschen werden etwa fünfzehn Jahre
früher sterben. Noch eine von den vielen Tatsachen, die er hier anführt:
Die Erprobung einer einzigen zwanzig Megatonnen Standard-Bombe kosten
500.000 Menschen das Leben – die Erprobung! Das ist die grausame
Bestätigung dessen, was die Bibel vor tausenden Jahren geschrieben hat,
dass die Schuld der Väter auf die Kinder übergehen wird. Es wird uns hier
mit mathematischer Genauigkeit die Schuld vorgerechnet, die wir an der
Generation begehen, die noch gar nicht geboren ist. Und das ist unsere
Schuld – und die betrifft euch und eure Kinder, die noch gar nicht auf der
Welt sind. Wir können uns aus diesem Zusammenhang der Sünde überhaupt nicht
herauslösen. Wir sind in den Zusammenhang der Generationen und der
Schuldverflochtenheit einfach einbezogen. Wir alle sind mit verantwortlich,
ob die Welt von morgen eine friedliche Welt ist oder nicht. Und sie wird
nur lebensfähig bleiben, wenn sie nach den zehn Geboten lebt. Anders wird
das nicht gehen. Die Welt hält doch jetzt schon nur der Leim der zehn
Gebote nur mehr zusammen. Stellt euch doch nur mal vor, was los wäre, wenn
sich niemand mehr nach den zehn Geboten richten würde und jeder machen
könnte, was er wollte. Das wäre vielleicht eine Katastrophe! Damit nicht
jeder tun kann, was er will, hat Gott die zehn Gebote eingesetzt. Und dafür
die Obrigkeit, den Staat, der dafür zu sorgen haben, dass die Gebote
eingehalten werden. Dazu ist der Staat eingesetzt, dass er darauf achtet,
auf Recht, Gerechtigkeit, dass das Eigentum geschützt wird und das Leben,
dass die Menschen in Frieden und Freiheit leben können.
Die Obrigkeit
Jeder Verkehrspolizist beispielsweise, der auf der Straße auf Ordnung
sieht, steht sozusagen im Dienste Gottes. Und wir sollten einmal dankbar
sein, dass es weiße Mäuse gibt, die auf der Straße für Ordnung sorgen,
sonst würden wir nämlich dauernd weiße Mäuse sehen, wenn wir in der
Unfallklinik aus der Narkose aufwachen.
Nun kommt es vor, dass ein Staat oder ein ganzes Volk die Gebote Gottes
grundsätzlich ablehnt, so wie das bei uns in Deutschland in der Nazizeit
der Fall gewesen ist. In dem Krieg, den die Deutschen angezettelt haben, da
wurden die zehn Gebote vom ersten bis zum letzten übertreten. Ich erwähne
nur die Tatsache, dass das Töten von Juden und von geistig kranken Menschen
aufgrund staatlicher Gesetze erfolgt ist. Und was dabei herausgekommen ist,
das haben wir ja nun gemerkt. In den Kriegsverbrecherprozessen haben sich
ja Leute wie Eichmann darauf berufen und haben gesagt, sie hätten im Rahmen
der geltenden Gesetze gehandelt. Und nicht einmal die irdischen Gerichte
haben das anerkannt, geschweige denn das Gericht Gottes. Sondern es gibt
Gebote, die höher sind als alles andere, wie zum Beispiel das Gebot, dass
unser Leben schätzt. Nach dem letzten Jugendgottesdienst, da hat mir einer
eine Frage gestellt, die schon hunderttausend Mal gestellt worden ist. Er
hat gefragt: "Wo war denn nun eigentlich euer Gott, im letzten Weltkrieg
als die Juden verbrannt worden sind und all das Schreckliche passiert ist?" – Na bitte, wo wird das denn gewesen sein? In diesem Buch, wo er seit
tausenden von Jahren zu finden ist.
Menschen haben Verantwortung
Alle Menschen in Deutschland, die Generäle und die kleinen Landser, haben
das fünfte Gebot damals alle gekannt, auswendig gekannt und auch diejenigen
unter euch, die gar nicht zur Kirche gehören, und die die Bibel und die
Gebote gar nicht gelesen haben, kennen dieses Gebot. Gott ist bei uns
gewesen mit diesem Gebot und wir haben es gekannt.
Es wird in diesem Buch mit keinem Wort gesagt, dass die Menschen Krieg
führen sollen, sondern hier heißt es: Du sollst nicht töten. Wer hat denn
den Krieg eigentlich gemacht? Wer produziert denn die Bomben? Und wer
schmeißt denn die Bomben? Ist das vielleicht Gott? Das sind doch die
Menschen! Und deswegen sind die Menschen für all dieses Unglück
verantwortlich.
Ich meine, erst so zu tun, als ob es die zehn Gebote gar nicht gäbe, und
dann, wenn es schiefgeht, Gott dafür verantwortlich zu machen, das ist
unfair.
Ich sehe die Sache so: Gott hat diese Welt geschaffen und er hat zu den
Menschen gesagt: Macht euch die Erde untertan. Dadurch hat er die Menschen
in die Verantwortung gestellt für das, was auf dieser Erde geschieht. Wir
sind ja keine Marionetten, sondern wir sind freie Menschen und die Last der
Freiheit, das ist die Verantwortung.
Nun hat Gott noch zu dieser Freiheit die zehn Gebote dazugegeben, sozusagen
als Spielregeln für diese Welt. Und er hat den Menschen gesagt: wenn ihr
euch danach haltet, dann ist alles o.k. Und wenn ihr euch nicht danach
haltet und ihr euch nicht danach richtet, dann werdet ihr eine Pleite
erleben.
Nun ist es Sache des Menschen, ob er das will, nach den Geboten Gottes
leben oder nicht. Ich will euch jetzt einmal etwas fragen. Seid ihr
dadurch, dass sie die Gebote Gottes übertrieben habt – und es ist ja keiner
hier, der die Gebote Gottes nicht übertrieben hätte – seid ihr dadurch
glücklicher geworden?
Glückliches Leben
Es ist ja heutzutage große Mode, dass man das sechste Gebot – du sollst
nicht ehebrechen – übertritt. Jeder pennt mit jeder, Sex ist Trumpf und das
sechste Gebot wird zum kalten Kaffee erklärt. Ihr könnt mit dieser
Einstellung vielleicht ein paar reizvolle Erlebnisse haben, aber ich frage
euch, seid ihr mit dieser Einstellung glücklich geworden? Ich kenne keinen
einzigen Menschen, der mit dieser Einstellung froh geworden ist. Ich kenne
viele junge Menschen. Ich sehe bloß immer, dass die ankommen und eine
Lösung suchen für ihre Probleme, weil sie nämlich todunglücklich sind.
Es gibt eine Hilfe, wie man ein glückliches Leben führen kann, das sind die zehn Gebote!
Und für den, der die zehn Gebote übertreten hat, für den gibt es auch eine
Hilfe. Und das ist die Vergebung durch Jesus Christus. Überprüft doch jetzt
einmal kurz euer Leben und vergleicht mal euer Leben mit den zehn Geboten.
Ich frage einmal die Mädchen: Wie viele von euch haben ein Kind abtreiben
lassen? Wisst ihr eigentlich, dass ihr damit das fünfte Gebot übertreten
habt, dass ihr Mörderinnen seid? Abtreibung ist Mord! Ich frage einmal die
Jungs: Seid ihr euch im Klaren, dass die Mädchen kein Freiwild sind? Wie
oft habt ihr sie bloß als Spielzeug benutzt, seid ihr euch darüber im
Klaren, was ihr damit für Schaden anrichtet? Ich frage euch alle: seid ihr
nicht manchmal gemein zu euren Eltern oder zu euren Arbeitskollegen? Wollt
ihr behaupten, dass ihr immer richtig mit einem Menschen umgeht? Wer von
euch kann von sich behaupten, dass er immer ehrlich ist und immer die
Wahrheit sagt? Den möchte ich einmal sehen!
Ihr habt doch ein Gewissen. Es wäre gut, wenn ihr einmal auf euer Gewissen
hören würdet! Gibt es denn nichts in eurem Leben, was euch belastet, und wo
ihr sagt: So kann es nicht weitergehen? Seid doch einmal ehrlich und gebt
es zu vor euch und vor Gott. Ihr braucht doch gar nicht immer weiter zu
leben mit eurer Schuld, die euch belastet. Egal welches Gebot: Ihr könnt zu
Jesus kommen und ihr braucht weiter nichts zu tun, als Jesus um Vergebung
zu bitten und ihn zu fragen, ob Er euch ein neues Leben schenkt. Das könnt
ihr haben. Wollt ihr es haben?
Diejenigen unter euch, die das heute erkannt haben und ihr neues Leben mit
Jesus anfangen wollen, die bitte ich nach dem Gottesdienst, nach vorne zu
kommen. Da sind junge Christen, die auf euch warten, die euch helfen
wollen, damit ihr den ersten Schritt in das neue Leben hinein tun könnt.
Ihr schämt euch vielleicht vor eurem Nachbarn und traut euch nicht hier
vor. Schämt euch doch lieber vor Gott wegen eurer Sünde. Kommt zu Jesus, da
könnt ihr Vergebung finden.
_
[1] Pittiplatsch: Puppenfigur aus dem DDR-Kinderfernsehen. – Anm. des
Schreibers.
[2] Linus Pauling (1901 – 1994), US-amerikanischer Chemiker, hat sich gegen
Atomwaffentests engagiert. – Anm. des Schreibers.
