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Auferstehung Jesu: Die Betrugstheorie

Why not?! Glaubensfragen
SerieTeil 22 / 27Why not?! Glaubensfragen
War die Auferstehung nur erfunden? Welches Motiv hatten die Jünger? Haben sie die Auferstehung inszeniert?Entdecke, warum das Grab zum Schlüssel wird...

Einführung in die Frage nach der Auferstehung

Why not Glaubensfragen, der YouTube-Kanal des Why-not-Teams. Knifflige Fragen einfach erklärt, dialogisch und durchdacht.
Du, was du eben gesagt hast, dass Jesus am Kreuz wirklich gestorben ist, das finde ich total spannend. Woher weiß man das denn?
Ganz einfach: Archäologie. Es gibt Funde von Gekreuzigten, und natürlich gibt es auch antike Literatur dazu. Die Kreuzigung war für die Römer das Mittel der Abschreckung. Die wussten, wie man jemanden umbringt.
Och, gruselig. Ich wollte mal den Film „Die Passion Christi“ anschauen, aber als die Kreuzigung kam, da musste ich raus. Das ging gar nicht.
Ich habe mal für Geschichte ein Referat über den Sklavenaufstand von Spartacus gehalten. Crassus, der General, der die Sklavenarmee besiegte, hat sechstausend Rebellen entlang der Via Appia von Rom bis Capua gekreuzigt. Kannst du dir vorstellen, was das für ein Anblick war?
Ehrlich, ich will mir das gar nicht vorstellen. Aber ich verstehe jetzt, warum man so viel über die Kreuzigung weiß.
Also, wir wissen, dass Jesus nach der Kreuzigung tot war. Aber was, wenn die Jünger sich die Auferstehung einfach ausgedacht hätten? Ich meine, ich glaube das nicht, aber wäre das nicht eine Möglichkeit, wie man argumentieren könnte?
Ja, das könnte man schon. Wie, ja, das könnte man schon? Ich meine, ja, man könnte so argumentieren. Es wäre klüger, als davon auszugehen, dass Jesus nicht wirklich tot war.
Und hältst du das für wahrscheinlich?
Nein, das tue ich nicht.
Und warum nicht?
Na ganz einfach: typisch Krimi, kein Motiv und keine Möglichkeit.

Warum eine erfundene Auferstehung unwahrscheinlich erscheint

Ach, du immer mit deinen Andeutungen. Was meinst du mit „kein Motiv“ und „keine Möglichkeit“?
Kein Motiv? Warum sollten die Jünger Jesu nach der Kreuzigung auf die Idee kommen, sich eine Auferstehung auszudenken? Sie hatten mit der Auferstehung noch Probleme, als Jesus bereits auferstanden vor ihnen stand. Sie konnten es nicht fassen, was passiert war. Und wenn die Auferstehung Jesu für sie völlig überraschend kam, dann konnten die anderen Israeliten auch nichts damit anfangen.
Warum in aller Welt sollten sie dann eine Lüge erfinden, von der sie vorher wussten, dass niemand sie ihnen abnehmen würde? Verstehst du, das meine ich mit „kein Motiv“.
Okay, ich verstehe, dass es nicht sonderlich schlau ist, sich eine Auferstehung auszudenken, wenn man wissen kann, dass niemand einem die Sache abnimmt.
Genau. Und noch etwas ist interessant. Wir wissen, dass sich die Jünger vor und nach der Auferstehung ganz anders verhalten haben. Irgendetwas musste geschehen sein. Irgendetwas musste sie so sehr gepackt haben, dass sie bereit waren, für diese Idee ihr Leben zu wagen.
Aber wer würde sein Leben für eine Idee riskieren, von der er wusste, dass sie eine Lüge war?
Aber tut das nicht jeder Selbstmordattentäter?
Nein, es gibt einen gewaltigen Unterschied, ob jemand sein Leben für etwas riskiert, von dem er glaubt, dass es wahr ist, oder ob er sein Leben für etwas riskiert, von dem er weiß, dass es gelogen ist.

Das Problem mit dem verschwundenen Leichnam

Cooler Einwand! Was meinst du mit Möglichkeit? Naja, es ist eine Sache, sich eine Auferstehung auszudenken, aber das Problem dabei ist: Es gibt noch einen Leichnam. Wenn die Jünger gelogen haben, dann lag der tote Jesus noch im Grab. Die Feinde des Christentums hätten ihn nur holen müssen, und das Gerede von einer Auferstehung hätte sich als Fake News entlarvt.
Aber könnten die Jünger nicht genau das gedacht und den Leichnam gestohlen haben? Wie gesagt, sie hatten eine Auferstehung überhaupt nicht auf dem Schirm. Aber musst du nicht auch immer schmunzeln, wenn du Matthäus 28 liest? Wo warte, ich lese dir das mal vor, wo der Hohe Rat zu den von der Auferstehung völlig überforderten Soldaten sagt: Gleich habe ich die Stelle, Moment! Hier, Matthäus 28,13 spricht: Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen.
Das ist eine so lustige Stelle! Warum? Na, denk doch nach! Mach es nicht so spannend! Entweder hatten die Soldaten geschlafen, dann konnten sie nicht wissen, wer den Leichnam gestohlen hatte. Oder sie hatten nicht geschlafen, dann muss etwas Außergewöhnliches geschehen sein. Denn römische Soldaten waren viel zu gut ausgebildet, um sich von ein paar verängstigten Jesusjüngern einen Leichnam stehlen zu lassen. Das waren Besatzungstruppen, Berufssoldaten, kein Sicherheitsdienst, der nur einmal in der Stunde vorbeikam, um nach dem Rechten zu sehen.
Stimmt, der Satz macht überhaupt keinen Sinn. Genau, eben kein Motiv und keine Möglichkeit. Wer Auferstehung predigt, der muss den Leichnam verschwinden lassen. Sonst fällt der Schwindel sofort auf.

Abschluss und Verabschiedung

Okay, schau, wir müssen an der nächsten Haltestelle raus. Das war’s für heute.
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Der Herr segne dich, erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. Amen.

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