Serie•Teil 144 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Der ernste Ruf zur Nachfolge
Dreiundzwanzigster Mai
Ist Christus das alles wert?
Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein. Lukas 14,26-27.
Jesus schämt sich nicht dafür, und er fürchtet sich auch nicht davor, uns direkt das Schlimmste zu sagen: den schmerzhaften Preis, den wir für ein Leben als Christ zahlen müssen. Die Familie hassen, Vers 26, sein Kreuz tragen, Vers 27, dem Besitz entsagen, Vers 33.
Der Bund der Gnade hat kein Kleingedrucktes. Alles ist groß und fett gesetzt. Keine billige Gnade, sehr teuer: Komm und sei mein Jünger.
Das verborgene Kleingedruckte der Versuchung
Der Teufel hingegen verbirgt das Schlimmste und zeigt nur sein Bestes. Alles, was beim Vertrag mit dem Teufel tatsächlich wichtig ist, steht kleingedruckt auf der Rückseite.
Auf der Vorderseite steht groß und fett: „Keineswegs werdet ihr sterben“ 1. Mose 3,4 und: „Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest“ Matthäus 4,9.
Aber auf der Rückseite steht klein gedruckt, so klein, dass man es nur mit der Lupe der Bibel lesen kann: Und nach dem flüchtigen Genuss wirst du mit mir für immer in der Hölle leiden.
Warum ist Jesus bereit, uns das Schlimmste mitsamt dem Besten zu zeigen, während uns der Teufel nur sein Bestes zeigt? Matthew Henry antwortet: Der Teufel zeigt das Beste, aber verbirgt das Schlimmste, weil sein Bestes sein Schlimmstes nicht aufwiegen kann, aber Christi Bestes es unermesslich aufwiegen kann.
Die Verheißungen Christi überwiegen den Preis
Der Ruf Jesu ist nicht nur eine Aufforderung zum Leiden und zur Selbstverleugnung, sondern zuallererst eine Einladung zum Festmahl. Darum geht es in Lukas 14,16-24.
Jesus verheißt eine herrliche Auferstehung, bei der uns alle Verluste dieses Lebens vergolten werden. Lukas 14,14. Er sagt uns auch, dass er uns helfen wird, die Bedrängnisse durchzustehen. Lukas 22,32. Und er sagt uns, dass uns der Vater den Heiligen Geist geben wird. Lukas 11,13. Er verheißt, dass kein Haar von eurem Haupt verloren gehen wird. Lukas 21,18. Das gilt selbst dann, wenn wir für das Reich Gottes sterben sollten.
Das heißt: Wenn wir den Preis abwägen, den wir dafür zahlen müssen, dass wir Jesus nachfolgen, wenn wir das Schlimmste und das Beste abwägen, dann ist es alles wert. Er ist es unermesslich wert. Römer 8,18; 2. Korinther 4,17.
Mit dem Teufel ist es anders. Erschwindeltes Brot schmeckt süß, aber hinterher wird der Mund voll Kies. Sprüche 20,17.

