Generierte Mitschrift
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Einleitung und biblische Grundlage
Unser Predigttext steht im Zweiten Buch Mose, Kapitel 34, in den Bibeln, die ausliegen, bis zur Seite 103: 2. Mose 34, ab Vers 29.
Als nun Mose vom Berg Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand. Er hatte ja schon einmal die Gesetzestafeln hinabgebracht. Das war damals, als das Volk um das Kalb herumtanzte, wie zwei Kapitel vorher beschrieben. Er sah die neuen Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.
Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen. Da rief Mose sie, und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde. Und er redete mit ihnen. Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der Herr mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.
Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht. Und wenn er hineinging, um vor dem Herrn mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war, sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, um mit ihm zu reden.
Herr, schließe uns auch dieses dein Geheimnis auf. Amen!
Die Sehnsucht nach äußerer Schönheit
Da muss ich heute also mal mit einem Kompliment beginnen und Ihnen sagen, wie hübsch Sie aussehen. Vielleicht sind Sie überrascht, aber Sie wussten ja schon lange, dass Ihr Gesicht sich sehen lassen kann. Denn man soll nicht so tun und sagen: Ja, das ist mir doch gar nicht wichtig. Wie wir nach außen wirken, ist uns doch sehr wichtig. Das ist der Schmuck und der Ausdruck unseres Wesens. Und man wendet ja viel Zeit und auch viel Geld daran, um noch schöner auszusehen.
Wenn jetzt einer unter uns ein paar Tipps geben könnte, was man da noch machen kann, um noch schöner auszusehen, da würde man sehr genau hinhören. Da kann man noch die Falten liften lassen und die Pickel wegdrücken. In Amerika machen sie an den Toten noch so viele kosmetische Veränderungen, dass man im Sarg so schön aussieht wie nie zu Lebzeiten.
Das ist eine Sehnsucht des Menschen, seinem sterblichen Fleisch noch etwas Ausdruckskraft zu verleihen, dass ich schöner wirke. Und dabei ist es doch ein Teil meiner irdischen Vergänglichkeit, die vergeht. Vielleicht sind wir darum mit Recht so eitel, weil wir spüren, wie man all die Jahre unserem Gesicht dann eben doch ansieht. Und das ist keine Schande.
Mose und der Glanz, den er selbst nicht bemerkte
Aber nun muss ich Ihnen den Mose heute mit seinem Gesicht vorstellen. Er hatte überhaupt kein Kosmetikmittel darauf geschmiert, eher war seine Haut von der Sonne und der Witterung gezeichnet. Wie rissig muss sie wohl gewesen sein? Nicht, dass Sie sich ihn so braungebrannt vorstellen. Sein Hirtenleben in der Wüste Midian und dann seine Zeit in Ägypten haben diese Haut zerschunden. Und nun lag ein Glanz Gottes darüber, eine Schönheit, eine Würde. Um die soll es uns heute Morgen gehen: dass man in unseren Gesichtern etwas von der Schönheit Gottes sehen kann, etwas, das sich widerspiegelt.
Woher kommt das? Jetzt müssen wir dem Mose noch ein wenig auf seinem Weg folgen, wie er hinaufsteigt auf den Sinai und dort oben vierzig Tage ausharrt. Wer etwas von der Schönheit versteht, müsste sagen: Wer schön aussehen will, muss viel schlafen und viel Milch trinken. Aber so wird man nicht schön. Fasten und allein sein in der Wüste, dort oben unter den Steinen sitzen, in der Gegenwart Gottes des Herrn – das ist es.
Haben Sie es gemerkt? Mose wusste gar nicht, dass sein Angesicht leuchtete. Warum wusste er das nicht? Natürlich hatte er keinen Taschenspiegel dabei, in den er hätte hineinschauen können. Das ist eine ganz wichtige Beobachtung. In der Christenheit wird so viel davon gesprochen, wie sie mit ihrem Leben scheinen wollen, wie sie ein Licht ausstrahlen wollen. Ich frage mich, ob das nicht ein wenig keuscher behandelt werden sollte, dieses ganze Thema.
Die Gefahr geistlicher Selbstbespiegelung
Mose wusste nicht, dass sein Angesicht glänzte. Und als es ihm die Israeliten sagten, zog er sofort etwas über sein Gesicht.
Warum war Mose so sorgfältig? Ich meine, er wusste, wie leicht das in ein falsches Denken hineingehen kann, in unseren Stolz, wo wir meinen: Ich will nur etwas leuchten und strahlen, und dabei wollen wir unserer Persönlichkeit ein wenig aufhelfen. Es liegt ja immer auch bei den geistlichen Dingen eine Vermischung vor, wenn wir sagen: Ich möchte mehr von Gott widerspiegeln. Ist es nur unsere Selbstsucht? Wenn wir andere für Gott gewinnen wollen, ist das nur für unseren Ruhm?
Mir gefällt es, wie Mose die Decke über sein Angesicht zieht vor den Menschen. Und ich denke auch, dass man es selbst von sich im Spiegel gar nicht sehen kann. Es wäre etwas falsch, wenn wir morgens vor dem Spiegel stehen und sagen: Ach, wie schön spiegelt sich doch bei uns allen des Herrn Klarheit. Sollten wir nicht vielmehr traurig sein und sagen: Um die Falten ist es mir nicht leid, um eine unreine Hautoberfläche doch auch nicht, sondern warum sieht man in meinem Gesicht nur immer diesen verhärmten, giftigen Blick? Warum ist diese Bitterkeit mir so tief ins Herz hineingeschrieben?
Natürlich habe ich viel Schweres. Natürlich habe ich so viel Not zu tragen. Natürlich drücken die Sorgen mir schier das Herz ab. Was denken Sie, wie es dem Mose zumute war, diese Verantwortung, das Volk zu führen? Er wusste ja nicht, wie diese ganze Reise noch ausgehen sollte, dieses störrische Volk durch die Wüste hindurchzuführen. Er war doch missmutig und traurig.
Der Blick auf Gottes Herrlichkeit
Und dann sitzt er dort oben auf dem Sinai, und wir wissen gar nicht, was er von der Herrlichkeit Gottes gesehen hat. Das Angesicht Gottes konnte er als sterblicher Mensch noch gar nicht sehen. Es muss nur ein Abglanz Gottes gewesen sein, der so groß war, dass er seinen Blick ganz mitgerissen und mitgezogen hat.
Davon hat Mose das ganze Leben reden müssen. Er hat nie von seinem Leuchten im Gesicht auch nur einen Gedanken gehabt. Er war so erfüllt von dem, was er bei Gott gesehen hat, und davon ging sein Mund über. Er konnte den Menschen nur von der Heiligkeit Gottes erzählen, von seiner Güte und von seiner Barmherzigkeit, die so groß ist, dass Menschen sie nie begreifen können.
Und jetzt möchte ich Sie einfach bitten, dass Sie sich Zeit nehmen, viel Zeit, um in der Stille vor Gott zu harren wie Mose und zu sehen. Das ist das Auge des Glaubens, das erkennt, wie wunderbar Gott ist.
Paulus hat ja im 2. Korinther 3 das aufgenommen und hat gesagt: Bei uns ist das noch viel großartiger, als was Mose sehen konnte. Keiner soll denken, er müsste zurück in diese Erlebniswelt des Mose hinein. Nun spiegelt sich in uns allen des Herrn Klarheit, des Herrn Ehre und Macht. Die leuchtet hinein. Durch Jesus Christus hat er diesen hellen Schein in unsere Herzen gegeben. Jetzt sehen wir es noch viel vollkommener und schöner, als Mose es sehen konnte.
Christus als neues Vorbild und die Macht der Bilder
Und da muss man wegblicken von seinen Sorgen, von seinen Ängsten und von dem, was einen bedrückt. Sonst sind die Gesichtszüge so bitter und so traurig, wenn sie sagen: Ich kann nicht fröhlich sein, ich kann Gott nicht loben. Sie müssen sich hineinversenken in das Bild Jesu Christi.
Wir tun das ja am liebsten, indem wir ihn anschauen, wie er am Kreuz hängt, wie Jesus kämpft und ringt, damit er meine Schulden wegtragen kann, damit nichts mehr zwischen Gott und uns ist und alles ausgeräumt werden kann. Dann spiegelt sich in uns etwas Neues von der Herrlichkeit Gottes. Das ist ein Geheimnis. Sie können es nie merken, das macht dann Gott schon.
Bilder prägen uns. Wir müssen schon bei unseren jungen Leuten ein wenig hinschauen, welche Bilder sie in ihre Zimmer hängen, welche Stars da hängen und welche Poster sie da aufhängen. Ein Ausdruck ihres Wesens ist es doch. Und das ist nicht so gleichgültig, wie wir meinen, welche Filme wir ansehen und was wir aufnehmen an Sendungen, die vor unserem Auge entstehen. Denn alles, was wir mit dem Auge aufnehmen, bildet uns und prägt uns bis tief in die Seele hinein.
Sie wissen das doch selbst am besten, wie die Bilder wieder herauskommen aus längst vergangenen Tagen und wie sie plötzlich vor Augen stehen in einer Welt, in der man scheußliche Bilder sehen kann, erschütternde Bilder, Bilder, die unsere Gedanken fesseln und nicht loslassen. Wo schon junge Menschen uns sagen: Ich kann diese ganzen scheußlichen Gedanken und Bilder gar nicht mehr aus meinem Kopf hinausbringen, die mich verunreinigen.
Doch das kann Gott wegnehmen, indem er das ursprüngliche Ebenbild wiederherstellt.
Verwandlung als göttliches Werk
Es braucht Stille und Sammlung, um in dieses Bild Gottes hineinzublicken, das er uns in Jesus zeigt. Wer auf Jesus blickt, der sieht die Wirklichkeit Gottes vor sich.
Nehmen Sie sich Zeit zur Stille, damit Sie über dem Wort nachsinnen und dann sagen: Herr, lass mich deine Schönheit sehen, damit die ganzen grausigen Sündenbilder aus meinem Kopf weggehen können. Dass mir das nicht dauernd in den Sinn kommt, sondern dass ich deine Herrlichkeit sehe und dass sich dann etwas von deiner Schönheit in meinem Leben widerspiegelt.
Was bedeutet das? Meine erste Frage war: Woher kommt das? Was bedeutet das?
Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, wie Mose sich müde und schwach fühlte. Er war für diese Aufgabe gar nie gerüstet, die Gott ihm wieder auf die Schultern legte. Und ich möchte jetzt mit denen reden, die keinen Mut haben für die vielen Aufgaben, die ihnen Gott auferlegt, und die sich dafür nicht geeignet fühlen.
Das ist eine rechte Haltung, die wir Christen haben sollen: dass wir immer wieder wissen, dafür bin ich nicht ausgerüstet, das kann ich nicht, und dafür bin ich nicht geeignet. Gott hält viel vom Verwandeln. Auch ein Mose ist so, wie er ist, für Gott nicht brauchbar. Wir werden verwandelt.
Das ist das Evangelium heute, eine Freudenbotschaft: Gott verwandelt Menschen. Er kann Menschen nehmen, die ein ganz schmutziges Herz haben. Das hat Jesus ja so oft getan und sie als Boten seiner Liebe gebraucht. Seine Reinigung ist so groß und seine Erneuerung ist so stark. Er verwandelt.
Die Verklärung des Menschen im Licht Christi
Paulus sagt dort in diesem dritten Kapitel, dass dies direkt die Ergänzung zu dem Abschnitt im zweiten Korintherbrief ist. Wir werden verklärt von einer Klarheit zur anderen, wir werden von einer Herrlichkeit zur anderen verklärt.
Ich möchte Sie fragen: Erleben Sie das überhaupt noch bei sich? Sind Sie noch so geprägt von Ihrer Morgenandacht, die Sie halten? Darf dieser Gottesdienst heute einen solchen Lichtschein bei Ihnen hineinwerfen, dass Sie trällernd und pfeifend von hier heimziehen, auch wenn Ihr Herz bedrückt war und Sie voller Sorgen herkamen?
Wir werden verwandelt werden, wir werden verwandelt, und zwar in das Bild Jesu hinein. Das ist das letzte Ziel dieser Umwandlungsprozesse. Es ist in dieser Welt noch nie abgeschlossen. Wir werden immer wieder seufzen und klagen über das Alte und Dunkle und Schmutzige, was immer wieder aus unserem Leben hervorkommt. Da soll in unserem Wesen immer mehr von der Schönheit Jesu, von seiner Liebe zu sehen sein.
Darf ich es noch einmal sagen? Ich habe ja immer wieder Sorge, wenn Menschen sich das so verkrampft vornehmen: Ich will wortlos Zeugnis geben durch meine Erscheinung. Ich meine, dass das irgendwo vermessen ist. Aber jeder, der gläubig ist und der von Jesus gehalten und getragen ist, darf das wissen, wenn er in diese Woche hineingeht: Mit mir geht das Geheimnis Jesu. Er hat gesagt, dass er in Schwachen mächtig wirkt, und ich brauche nichts zu fühlen und nichts zu sehen. Ich darf um dieses Geheimnis wissen, dass er mich verklärt. Er verklärt mich in sein Licht, dies ist meine Zuversicht. Und das geht hindurch, auch wenn der äußere Mensch abstirbt.
Das Ziel: ein Leben, das auf Gott verweist
Unsere jungen Christen, die in jungen Jahren zum Glauben gekommen sind, sagen uns oft, wie sehr sie dies bei unseren Gemeindefreizeiten anzieht: dass ältere Menschen da sind, ältere Menschen, die schon lange nicht mehr im Berufsleben stehen. Da ist etwas, was sie zu Hause nicht finden, in ihren Familien, und was sie selbst nicht kennen: diese Reife, die Liebe zu Jesus und die Verbindung mit ihm.
Diese Verwandlung schafft der Herr, der der Geist ist, der Heilige Geist Gottes, wie Sie das nun ausdrücken wollen. Ob es die Gegenwart des auferstandenen Jesus in ihrem Leben ist, der ihr ganzes Wesen verwandelt, oder ob Sie sagen, der Heilige Geist ist mächtig bis in die Verästelungen meines Lebens hinein und wirkt wunderbar: Das ist eine grosse Sache. Das Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit, und dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit. Das ist wichtig, dass unser sterbliches Leben schön wird.
Aber wir kennen eine Kosmetik, die von innen herauskommt und die unser ganzes Wesen von Grund auf umgestaltet. Paulus hat das so dargestellt, dass das ein Spiegeln sei von jenem Ebenbild, zu dem uns Gott geschaffen hat. Aber Sie kennen vielleicht auch die lustigen Spiegel, wo man plötzlich die Nase ganz lang sieht oder den Bauch ganz dick, wo das alles verzerrt herauskommt. Sind wir ein klarer Spiegel oder ein Trickspiegel, der alles nur verzerrt, nur so komisch darstellt?
Wir kennen doch so viele fromme Gestalten, in denen alles wirklich so herauskommt, dass man nur darüber lachen kann. Lass mich ein Spiegel sein, Herr, der deine Güte und deine Barmherzigkeit widerspiegelt.
Wir sind als Menschen sicher darauf angelegt, von der Nachahmung zu leben. Unsere jungen Leute haben das richtig begriffen, wenn sie Stars vergöttern. Nicht dass das richtig ist, sondern dass das unserem Wesen eigen ist: dass man Leuten nachmacht und nachahmt und in die Fussstapfen von Menschen tritt. Aber das Ziel Gottes war doch nicht, dass wir Menschen nachfolgen und Menschen als Leitbilder haben, sondern dass wir das Bild Gottes widerspiegeln.
Das ist das Ziel. Was bedeutet das? Dass wir verklärt werden sollen mit unserem ganzen Wesen in das Bild Jesu hinein und dass man in den Christen die Biografie Gottes lesen kann, die Spuren des Heiligen Geistes.
Der größere Zusammenhang von Gericht, Götzendienst und Sendung
Wo geschieht dies? Woher kommt das? Was bedeutet das? Wo geschieht dies?
Man muss die Bibel immer im großen Zusammenhang lesen. Und da wird noch vorher erzählt, dass tausende von Menschen erschlagen daliegen. Da sagen immer wieder gerne Bibelleser: Warum ist denn Gott so grausam? Ist denn Gott grausam? Und nur ist der Mensch so grausam, dass er sein eigenes Grab schaufelt. Er weiß doch, was es ist, gegen Gott zu sündigen.
Wir leben in einer Welt, in der uns diese Bilder so oft wieder vor die Augen geführt werden: verhungerte, in den Kriegen umgekommene, leidende Menschen. Es ist wirklich erschütternd, dass man so viel sieht vom Elend des Menschen in unseren Tagen.
Da waren sie um das goldene Kalb herumgetanzt, und das war ja immer ein Ausdruck, nicht für den Wirtschaftswohlstand, das sollten wir uns aus dem Kopf schlagen, sondern mit dem Stier hat man angebetet: Menschen, Macht und Fruchtbarkeit. Und zu allen Jahrhunderten haben Menschen sich immer wieder um diese Selbstanbetung gedreht und Götter nach ihrem Kopf gemacht, die sie angebetet und bewundert haben, weil sie darin sich selbst fanden.
Das ist dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Wir haben mit unserer Kraft unser Land aufgebaut. Ich muss mein Leben selbst behaupten, mir nimmt das keiner ab, mir hilft kein Gott, ich bin mein eigener Herr. Das bleibt die Religion der Menschen zu allen Seiten. Und Gott streckte sie nieder.
Und ein Einzelner steht vor dem Herrn und schaut nur ihn und will sein Bote sein. Und es bewegt den Mose gar nicht, dass er selbst scheinen wird. Es bewegt den Mose nur: Wie kann ich das Volk zurückführen in den Gehorsam Gottes? Er bittet: Herr, lass mich ausgelöscht sein aus deinem Buch des Lebens; er rette dein Volk. Er würde sein Leben opfern, wenn nur dieses Volk gerettet würde. So hat er einen Missionswillen und eine Leidenschaft, um Menschen zu retten für Gott und seine Sache.
Der Auftrag der Gemeinde in der Nachfolge des Mose
Das ist die Frage heute für uns, ob wir das verstehen, was Mose wichtig war. Es steht in der Offenbarung drin, dass die letzte Herrschaft des Antichristen noch einmal geprägt ist. Sie beteten das Tier an. Noch einmal werden Menschenmacht und Fruchtbarkeit vergötzt, und Menschen bewundern das, was Menschen können. Und es wird eine kleine Gemeinde sein, eine sehr, sehr kleine Gemeinde, die das Lamm anbetet, die bewegt ist von dem, was Jesus am Kreuz für sie tat, und die immer nur dorthin schaut, seine Liebe bewundert und dankt für das viele, was sie von ihm empfangen haben.
Ach, dass doch dies in unserem Leben so ein beherrschendes Bild ist und dass es uns prägt wie Mose. Nicht der äußere Glanz war ihm wichtig, sondern dass Menschen hineingeführt werden in den Dienst Gottes und ihm gehören. Er hatte die Tafeln des Gesetzes in seiner Hand. Er lehrte sie und sprach mit ihnen über das, was ihm Gott dort oben auf dem Berg gesagt hatte.
Wenn sie doch ihren Auftrag so wahrnehmen wie Mose und ein Führer werden für ein ungläubiges Volk und viele mit hineinführen dürfen in den Glauben, in den Gehorsam Gottes. Amen.

